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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Der Junge im Schatten 26

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    Haneas Sicht
    Es ist so weit! Ich mache mich auf den Weg zum Strand um mich dort mit Fynn zu treffen. Er ist mir schon von Anfang an als ich in die Hütte kam aufgefallen aber da hatte ich andere Sorgen als mich auf Jungs zu konzentrieren. Ich strich mir mit den Händen über das Camp-Halb Blood T-Shirt und betrachtete meine Hotpants die mir Annebeth am Camp laden gekauft hatte. Mit Flip Flops an den Füssen gehe ich den Weg zum Strand entlang. Ich schaute auf meine rechte Hand und sah den Ring der an meinem Mittelfinger. Die Bronzekugel schimmerte im Licht und das Holz schmiegte sich geschmeidig um meinen Finger. Eine kühle und zugleich angenehme Brise zog mich aus meiner Konzentration und ich erblickte das Meer. Das weite Blau das sich am Horizont mit dem Himmel verband und eins zu sein schien warf mich komplett aus der Bahn. Ich roch das Salzwasser und der Wind trug einen feinen Nebel der Gischt aus den Wellen bis zu mir. Ich trat auf den Sand auf als ich einige Schritte weiter ging. Bezaubert von der Schönheit der See blieb ich angewurzelt stehen und schaute zu wie die Wellen auf den Strand aufschlugen und sich wieder zurückzogen. „Das ist dein erstes Mal das du das Meer siehst nicht wahr?“ Ich wandte mich nach links und sah Fynn wie er neben mir stand. „Stehst du schon lange dort?“ „Ich bin gerade erst gekommen.“ Er lächelt mich mit seinem verschmitzten Lächeln an. „Komm wir gehen am Wasser entlang.“ Er streckt mir seine Hand entgegen und zögerlich nehme ich sie. Ich schaute das Seitenprofiel von Fynn an der seinen Blick nach vorne gerichtet hält. Er schien gemerkt zu haben, dass ich zu ihm aufschaute denn er drehte sich nun auch zu mir. Seine blauen Augen hielten meinem Blick stand. „Wie lange bist du eigentlich schon im Camp?“ fragte ich ihn um die Stille zu brechen. „Schon als ich ganz klein war wurde ich von einem Satyrn abgeholt. Ich weiss gar nicht mehr richtig ob mein Vater oder meine Mutter Sterblich ist.“ Ich sah wie das strahlen in seinen Augen verschwand und Traurigkeit dessen Platz einnahm. „und seitdem hat es mein Göttlicher Elternteil noch nicht übers Herz gebracht mich anzuerkennen.“ Er lacht halbherzig. Wir setzten uns auf den Sand und sehen auf das Meer hinaus. Die Sonne strahlt auf uns hinab und wärmt mein Gesicht. Ich hielt noch immer seine Hand und er strich sachte mit seinem Daumen über meine Handfläche. Ich genoss den Moment und seine Berührung doch dann kam mir etwas Besseres in den Sinn „Weisst du was?“ Ich stand auf und zog Fynn auf die Füsse. „Was?“ fragte er stutzig. Ich zog ihn Richtung Wasser bis ich mit den Knien in den Wellen stand. „Was hast du vor? Willst du etwa Schwimmen?“ „Nein. Ich erkläre hiermit Krieg!“ Ich formte meine Hände zu einer Schale und zog sie schwungvoll durch das Wasser und übergoss Fynn mit einer vollen Ladung Salzwasser direkt ins Gesicht. Zuerst schien er geschockt doch seine Trauer und die Verwirrung verschwanden so schnell wie sie kamen und ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Oh das war ein Fehler.“ Ich lachte und machte das gleiche noch einmal und diesmal konterte Fynn. Er wich aus und erwischte nun mich. Wir lachten und bespritzten uns weiter mit Wasser bis wir komplett durchnässt waren. Bevor ich eine weitere Ladung salziges Wasser in sein Gesicht werfen konnte sprang er hinter mich und umklammerte mich von hinten. „Das war es jetzt du Kriegerin.“ Sagte Fynn triumphal und lachte doch ich hatte noch ein Ass im Ärmel. „Sei dir deines Sieges nicht so sicher!“ und mit diesen Worten warf ich uns beide ins Wasser. Er liess mich kurz los und wir trieben im Wasser bis ich mit dem Kopf wieder durch die Wasseroberfläche brach. Direkt vor mir taucht Fynn auf. Wir schauen uns an und beginnen zu lachen. Ich schaue ihn an und er hält meinem Blick erneut stand. Ein spürbares Knistern scheint zu entstehen. Er ist nur wenige Zentimeter von mir entfernt. Das Wasser tropft von seinen Haaren und läuft sein kantiges Kinn entlang. Sein Shirt klebt an seiner Brust und ich sehe die Muskeln die er nach all den Jahren Training aufgebaut hat. Mein Herz scheint aus meiner Brust springen zu wollen. Er beginnt sich zu mir herunter zu beugen und seine Arme um mich zu legen. Ich schließe meine Augen und ….


    Ich mach hier einfach mal Schluss und wir sehen uns im nächsten Kapitel wieder ;D

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