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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Der Junge im Schatten 22

Schon nach kurzer Zeit ein Neues Kapitel! Ich habe gerade viele Ideen und kann sie gut umsetzen also könnt ihr euch schon freuen!

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    Haneas Sicht
    Annebeth erwartete mich schon in ihrer Hütte und legte gerade einige Bücher in die Regale zurück als ich an der offenen Tür anklopfte und herein kam. „Hallo Annebeth. Was steht heute an? Griechische Monster und wie man sie tötet oder strategische Aufstellungen und ihre Lücken?“ Sie drehte sich zu mir und lächelte mich an. „Heute ist es nichts dergleichen.“ Ihre Haare hatte sie wie immer zurück gebunden und einige Strähnen hingen ihr lose um das Gesicht. „Ich würde gerne mit dir über das Monster reden gegen das du und Jason gestern gekämpft hat. Percy hat mir zwar schon manches erzählt aber er war ja nicht von Anfang an dabei.“ Eigentlich war ich bis gerade eben voller Energie und hatte grosses Interesse etwas Neues zu lernen aber die Geschehnisse von gestern waren, wie soll ich sagen, nicht gerade lehrhaft. Trotzdem lies ich mich auf den Stuhl neben Annebeth plumpsen und erzählte ihr von dem was gestern passiert ist. „Also ich kann auch nicht ganz alles schildern denn ich bin so in der Mitte des Kampfes ohnmächtig geworden. Jason ist der der von Anfang bis Schluss dabei war.“ Ich schaute beschämt auf meine Hände die ich in meinem Schoss zusammen gefaltet hatte. „Aber ich wollte trotzdem deine Sicht hören.“ Annebeth legte mir eine Hand auf die Schulter und ich hob den Blick. Ihre grauen Augen schienen sich in flüssiges Silber zu verwandeln als sie mich besorgt musterte. „Geht es dir wirklich so gut wie du dich fühlst? Nicht nur Körperlich ich meine auch Seelisch.“ Ich weiss nicht wie sie das machte aber als sie mich das Fragte spürte ich wie meine Augen brannten und sich meine Sicht verschlechterte. Ich spürte in mir die ganze Angst und den Schmerz den ich gestern runter geschluckt und in mich hinein gefressen hatte bis ich zusammenbrach. „Ich….Ich hatte Angst. Das Ding war Riesig und….und strahlte solche kälte aus.“ Stotterte ich als die Tränen mich überkamen. „Und es hat alles so weh getan.“ Ergänzte ich unter Tränen. Ich spürte wie Annebeth die Arme um mich legte und mich fest drückte. „Ist ja gut. Lass es raus. Ich weiss wie das ist.“ Ich schlang meine Arme um Annebeth und hielt mich fest. Sie strich mir übers Haar und den Rücken ohne den Druck ihrer Umarmung zu lockern. Ich weiss nicht wie lange ich in Annebeths Armen gelegen und mich ausgeweint hatte doch als ich mich beruhigen konnte löste ich mich von ihr und lächelte sie an. „Danke. Das hat gut getan.“ Sie lächelte zurück. „Das macht man doch unter Freunden.“ Bevor wir weiter reden konnten holte sie Papier und einen Stift. „Kannst du mir die Kreatur aufzeichnen? Ungefähr mit ein paar kleinen Bemassungen? Ungefähre Größe und so?“ Sie Reichte mir die Utensilien. „Ich gebe mein Bestes.“ Ich begann die Schemenhafte Figur zu Skizzieren und schrieb kleine Notizen an den Rand des Blattes. „Fertig.“ Ich gab Annebeth das Blatt und sie überflog es kurz. „Hmm. Ich glaube dieses Geschöpf gibt es in der Mythologie gar nicht. Irgendwer muss es erschaffen haben. Oder vielleicht ist es nur eine Illusion aus zusammengesetzten Schatten.“ „Und wer wäre in der Lage solch ein Monster zu erschaffen?“ „Da es ein Schatten ist oder aus Schatten besteht würde ich sagen dass es jemand aus dem Hades gewesen sein muss. Vielleicht ein zweit oder drittrangiger Gott der immer noch nicht seine komplette Aufmerksamkeit bekommt. Ich hab dir ja erzählt was Percy nach dem Krieg gegen Kronos bei den Göttern verlangt hat und bis jetzt hat es gut geklappt.“ Ich hörte Annebeth genau zu und nickte. „Hekate hat auch etwas mit dem Nebel und Schatten zu tun aber sie hat sogar schon eine Hütte hier. Ich wüsste nicht warum sie einen Aufstand machen und solch ein Geschöpf schicken würde.“ Das klang plausibel. Aber trotzdem schwebte mir im Hinterkopf ein Gedanke hin und her. „Und was ist wenn es ein starkes Halbblut ist? Oder jemand gegen den ihr gekämpft habt und der sich jetzt Rächen möchte?“ Annebeth lachte ein halbherziges lachen. „Wir haben schon so vielen Leuten in den Hintern getreten das es ein Wunder ist das die noch nicht ins Camp einmarschiert sind und Rache wollten.“ Noch bevor wir weiter in das Thema eintauchen konnten hörte ich das Muschelhorn. „Reden wir nach dem Essen weiter.“ Annebeth begleitete mich zur Tür und ich ging zur Hermes Hütte um mich dort zu hinderst in die Schlange zu stellen. Im Entenmarsch gingen wir den Hügel hoch zum Pavillon und zu unserem Tisch.

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