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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Das erste Mädchen im Labyrinth (Teil 4.)

Cora und Thomas werden auf Befehl Albys ins Loch geworfen. Sie verbringt den nächsten Tag mit Thomas bei Newts Arbeit. Die Lichter sind besorgt da Minho und Alby noch nicht aus dem Labyrinth zurück sind und sich die Tore bald schliessen. Werden sie es schaffen?

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Ich löse mich vorsichtig aus der Umarmung mit Thomas und sehe beklommen zu Boden. Man ist das peinlich. Thomas will gerade etwas sagen doch da ruft j
Ich löse mich vorsichtig aus der Umarmung mit Thomas und sehe beklommen zu Boden. Man ist das peinlich. Thomas will gerade etwas sagen doch da ruft jemand dazwischen. «Cora! Ist alles in Ordnung? Hat er dir weh getan?», fragt Newt, der gerade angerannt kommt. Newt bleibt stehen und sieht Thomas etwas irritiert an. «Nein… ich meine ja… also es geht mir gut und es ist nichts passiert. Was ist mit ihm?», sage ich zu Newt. Bens Worte wollen mir einfach nicht aus dem Kopf. Das die Griever ihm gezeigt hätten, dass dies alles meine Schuld sei. Was zum Teufel sind Griever und wie zur Hölle kann das alles meine Schuld sein? «Hat er etwas zu dir gesagt?» fragt Alby der jetzt auch bei uns steht. Ich will ihm die ganze Wahrheit sagen aber etwas hält mich davon ab also sage ich einfach:» Nein Ben hat nur Wirres Zeug über die Griever oder so gelabbert.» Alby mustert mich einen Moment als hätte er einen eingebauten Lügendetektor. So ein Kontrollfreak. Thomas der bis jetzt den Mund gehalten hat räuspert sich: « Was zur Hölle ist ein Griever?» Das würde ich auch gerne wissen. Alle sehen jetzt zu Thomas als wäre es ihm nicht erlaubt zu sprechen. Thomas beachtet dies aber nicht und hackt wütend nach: « Ich habe euch etwas gefragt. WAS IST HIER EIGENTLICH LOS?» Thomas packt Newt am Hemd und sieht ihn verstört an. «ANTWORTE MIR!», schreit Thomas Newt an. Newt reagiert gar nicht wie Thomas. Er sieht ihn nur an. Wahrscheinlich weiss er genau wie er sich fühlt. Genau wie ich. Ich sehe zu wie er die Beherrschung verliert. Ich kann es ihm nicht übelnehmen, denn ich habe vor nicht all zu langer Zeit genau dasselbe gefühlt wie er. Wut, Verwirrung, nicht zu wissen wer man ist. ich weiss ganz genau wie es ist das Ganze zu fühlen. Alby hat aber anscheinend nicht so viel Verständnis dafür. Er reisst Thomas von Newt weg und drückt ihn an den Schultern zurück. «Thomas wie lautet einer der Regeln unserer Lichtung?», flüstert Alby bedrohlich. Ich drehe mich nun langsam um. Alle Lichter stehen in einem Kreis um uns was mir vorhin nicht aufgefallen ist. Alle sehen gespannt zu Thomas und Alby. Auf einmal kann ich Alby überhaupt nicht mehr leiden. Er spielt uns den Freund vor, doch unsere Gefühle kann er anscheinend nicht nachvollziehen. Ich mache einen Schritt auf Thomas und nehme seine Hand. Thomas sieht mich von der Seite an und ich zeige ihm mit meinem Blick, dass er keine Angst haben muss. Dass ich für ihn da bin. Thomas entspannt sich und Alby auch. Den eiskalten Blick von Minho ist nicht zu übersehen. «Minho bring den Frischling ins Loch.», befiehlt Alby ihm. Damit brennen bei mir alle Sicherung durch. «Wenn du Thomas in ein Loch wirfst, dann wirst du mich auch dort reinschmeissen müssen.», blaffe ich, denn ich erwarte nicht, dass Alby mich ernst nehmen würde.
Nach zehn Minuten sitze ich am Boden einer selbstgebauten Zelle. Thomas neben mir. Minho macht gerade das Schloss zu. Er sieht mich an und will zu einer Verteidigung ansetzen doch ich unterbreche ihn: «Weisst du ich dachte wir stehen alle auf derselben Seite.» mit diesen Worten lege ich mich auf den Boden um Minho zu zeigen, dass er nichts mehr zu sagen braucht. Ich hoffe aber innerlich, dass er mir trotzdem noch was sagen würde egal was. Doch das tut er nicht. Er steht einfach auf und geht ohne sich noch einmal nach mir umzudrehen. Was habe ich mir nur dabei gedacht. Thomas der anscheinend diese komische Situation mitbekommen hat fragt lachend: «Stehst du etwa auf diesen Minho?» «Ehm wie bitte? Und was meist du mit DIESEM Minho?», erwidere ich nervös. Thomas legt seinen Kopf in den Nacken und neigt ihn dann ein wenig zu Seite damit er mir diesen einen Blick zuwirft, für den ich ihn schlagen könnte. «Thomas wir sind hier nicht in den Flitterwochen. Wir sitzen hier fest. Auf einer Lichtung umgeben von einem Labyrinth aus dem wir wahrscheinlich nie wieder rauskommen. Ich habe andere Sorgen.», verteidige ich mich. «Du hast meine simple Frage nicht beantwortet.», erwidert Thomas und lächelte mich an. Ich sehe ihn ein paar Sekunden lang nur an bis ich aus meiner Starre erwache. «Ich empfinde rein gar nichts für Minho.», sage ich entschlossen. Thomas sieht mich neckisch an. « Wenn du meinst.», sagt er. «Du glaubst mir nicht?», frage ich. Thomas lacht nur und sagt: «Du bist bis auf die Ohren rot. Wie soll ich dir das abnehmen?» Plötzlich komme ich auf die dümmste Idee des Jahres. Ich stehe auf und setzte mich dicht neben Thomas hin. «Soll ich es dir beweisen?», sage ich. Thomas kommt langsam mit seinem Kopf näher und ich werde ungeduldig. «Was soll das Thomas hast du vor mich zu küssen oder willst du mir die Nase streicheln.», sage ich in einem Ton den ich gar nicht an mir kenne, nicht dass sonst so viel von mir weiss. Thomas nimmt meinen Kopf in seine Hände und küsst mich stürmisch und ich erwidere es. Es ist ein leidenschaftlicher Kuss. Obwohl ich ihn nicht kenne kommt mir dieses Gefühl, wenn ich ihn küsse so bekannt vor. Dieses Verlangen. Ich bin mir selbst nicht sicher warum ich diesen mysteriösen Thomas küsse. Ob ich ihm damit wirklich beweisen möchte, dass ich nichts für Minho empfinde, oder ich das wegen ihm will. Ich stosse Thomas vorsichtig von mir weg und wir lösen uns schwer atmend voneinander. «Das… hätte ich nicht tun dürfen tut mir leid.», sage ich schnell. Was habe ich getan. « Das kam mir so vertraut vo….», fängt Thomas den Satz an wird aber von Alby der im nächsten Moment kommt unterbrochen: «Was kommt dir vertraut vor?» Erschrocken sehen wir zu Alby. «Was ist?», fragt Alby irritiert. «Thomas?», sagt Alby ungeduldig. Ich versuche Thomas zu zeigen das er nichts sagen soll. «Gar nichts.», sagt Thomas zu Alby und sieht in dabei aber nicht in die Augen. «Wir stehen hier alle auf der selben Seite.», meint Alby. Er schliesst das schloss auf und ich klettere schnell aus dem Loch. «Ach tun wir das?», sage ich kalt und gehe.

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