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Ruf des Meeres

Cameron ist ein stilles aber äusserst Kluges Mädchen. Eines Tages als sie am Strand spazieren geht, ändert sich alles…

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Diese Geschichte spielt ohne den Virus, da Alea und die Cru ein Gegenmittel gefunden haben.

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    Prolog

    Wieder einmal scheint die hitzige Sonne des Australischen Kontinents in ihr Zimmer. Perfektes Wetter um an den Strand zu gehen, denkt sich Cameron freudig. Auch wenn sie weiss das Wasser sie umbringt liebt sie es. Schnell streift sie sich ein schwarz weiss gestreiftes T-Shirt über und eine dunkelblaue Shorts. Ihre roten Locken stehen eh immer in alle Himmelsrichtungen ab, deshalb gibt sie sich nicht die Mühe ihre Haare etwas zurichten. Freudig tapst sie die breite Treppe aus Marmor hinunter. Im Wohnzimmer umrundet sie das smaragdgrüne Sofa und läuft zu der grossen Fensterfront, die sie öffnet. Zaghaft drückt sie sich durch den kleinen Spalt den sie geöffnet hat. Mit federleichten Schritten tapst sie den kurzen Weg zum Strand. Bevor sie den ersten Schritt in den Sand wagt, zieht sie ihre dunkelbraunen Sandalen aus. Kurz zuckt sie zusammen, als ihr Fuss den heissen Sand berührt. Tapfer macht sie dann einen Schritt. Nach gut 5 Minuten sieht sie einen Schatten, der sich schnell auf sie zubewegt. Bevor sie reagieren kann, wirft der Schatten sie in den heissen Sand. Cameron keucht auf, als ihr Arm an einem Stein aufgeschürft wird. Bevor sie auch nur ein Blick auf ihn erhaschen kann, legt er ihr die Hand über die Augen. Der Schatten hebt sie hoch und legt sie über seine Schultern. Cameron hört noch, das er sie zum Wasser bringt, bevor sie in die Wellen hinein geworfen wird. Die ganze Luft wird aus ihren Lungen gedrückt, als die Wellen über ihr zusammen brechen. Ein sanftes Kribbeln das immer stärker wird, bemerkt Cameron. Ich werde sterben!, denkt sie. Tränen sammeln sich in ihren Augen. Als das Kribbeln plötzlich aufhört. Erlaubt Cameron sich einen Blick auf ihren Körper. Ihre Hände haben einen grünlichen Schimmer. Als sie die Dinger auseinander drückt, sieht sie die Schwimmhäute. Das gleiche bei ihren Füssen. Erschrocken schnappt Cameron nach Luft. Als sie spürt das sie nicht Wasser einatmet, nimmt sie prüfend noch ein Luftzug. Wieder ist es ganz normale Luft die sie einatmet. Zögerlich tastet sie hinter ihre Ohren. Cameron gibt ein erschrockenes Laut von sich, als sie die Kimmen spürt.

    Kapitel 1

    Plötzlich wird sie von hinten angetippt. Eine alte Frau schaut sie aus enorm hellblauen Augen an. „Ich bin Tamara. Eine Kendarerin, die das Internat für Meermenschen führt. Ich kann verstehen wenn du jetzt denkst das alles sei ein schlechter Witz, aber lass dir eins sagen das ist es nicht. Am besten erzähle ich dir mehr über dich und deinen Stamm. Also du bist eine Zalti. Zalti sind die Bauern der Meerwelt. Ebenfalls sind sie friedliche Krieger, sie kämpfen wenn sie müssen. Deine Mutter war eine hübsche Kendarerin, sie liebte es über die Meerwelt zu dichten, wahrscheinlich hast du das von ihr geerbt auch wenn du keine Kendarerin bist.“ Die alte Dame lächelt sie an. Überfordert starrt Cameron in ihre Augen, tausend Fragen huschen in ihrem Kopf herum. „Ich bring dich am besten Mal ins Internat.“ sagt sie und deutet Cameron ich zu folgen. Immer noch etwas überfordert folgt sie ihr. Als sie vor einem hübschen weissem Haus, aus kompletten Stein angekommen sind sagt Tamara: „Das hier ist das Internat. Hier wirst du mehr über die Meerwelt erfahren. Zur Zeit ist eine Schulsprecherwahl. Wenn du also Lust hast kannst du mit machen“ Cameron nickt. Überwältigt von den ganzen Eindrücken, kann sie nur nicken. Ein Mädchen, etwa in ihrem Alter, kommt zu ihnen. „Hey ich bin Evie. Eigentlich Everlight, ich bin die Vertrauensperson von dieser Schule.“ sagt sie und lächelt die rothaarige an. „Cameron“ antwortet diese und schaut leicht überfordert zu Evie, die ihr freundlich die Hand entgegen streckt. Cameron ergreift sie und schüttelt sie kurz. „Komm mit. Ich zeig dir dein Zimmer“ aufgeregt, fast aufgeregter als sie selbst, geht Evie zu einer hübschen Türe aus massivem Holz, der Türknopf ist eine kleine Pinke Koralle. Während sie durch einen grossen Saal, der von Marmorsäulen gestützt wird, gehen erklärt sie: „Das hier ist die Eingangshalle. Es war eine Mühsame Arbeit, die ganzen Marmorplatten hier her zu transportieren und dann auch noch fest zu kleben. Aber wie du siehst, es hat sich gelohnt. Das Internat besteht erst seit 2 Jahren. Deshalb weiss ich es.“ Cameron nickt. Immer wenn sie an einer Tür vorbei kommen, erklärt Evie irgendetwas. Mittlerweile raucht Camerons Kopf, auch wenn sie sehr klug ist, mehr als nach einer Stunde Mathe wenn sie Geometrie haben. Nach einer geschlagenen halben Stunde, stehen sie vor einer dunkeln Zimmertür. Auf der „Zimmer Taurus“ steht. „Wir haben die Zimmer nach Sternzeichen benannt.“ erklärt sie, „Das hier ist auch mein Zimmer. Also wenn du Ratschläge brauchst, ich bin nicht weit“ Cameron lacht leise. „Ah nur so, mach dir keine Sorgen um Klamotten und so. Die haben wir von 2 Stunden schon her gebracht“ sagt Evie und öffnet die Tür. Cameron macht einen zögerlichen Schritt in das Zimmer. Das Zimmer hat einen hübschen Marmorboden, so wie im ganzen Internat. Die Möbel sind aus edlem schwarzen Holz, mit goldenen Verzieheungen. Die Bettdecken der 4 Betten im Zimmer sind aber im Gegensatz zum Rest sehr bunt. Cameron fühlt sich sofort zuhause. Plötzlich kommen zwei Mädchen aus einer Tür am anderen Ende des Zimmer links. „Hey ich bin Maya, eine Schai. Also eine Künstlerin.“ erklärt das blauhaarige Mädchen. „Und ich bin Luz. Eine Roix“ stellt sich das blonde Mädchen lächelnd vor, „Roix sind die Heiler“ erklärt sie auf Camerons fragendem Blick.

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