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Pazifia und das Geheimnis der Meere-2

Sie fühlt sich vom Meer angezogen, weiß aber das das Meer sie umbringen wird. Als sie von einer Videokonferenz hörte wollte sie unbedingt daran teilnehmen. Wird sie mehr über sich erfahren? Wird sie ihre verborgenen Kräfte finden? Das ist mein 2. Teil meiner Fanfiction von Alea Aquarius.

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    Ich weiß zwar nicht genau wie viel Uhr es ist, aber es war auf jeden Fall mittags. Das Sonnenlicht fiel auf mein Rücken und es wurde heiß. Ich war noch immer froh dass ich den Laptop von Oma bekommen hatte. Lügen war nicht meine Spezialität aber manchmal muss man es eben. Notlüge. Das ich mit ein paar Freunden Hausaufgaben übte war schlecht zu sagen, da ich überhaupt keine hatte. Also log ich: „ Ich würde im Internet mit ein paar anderen Kindern meine Mathenote verbessern.“ Oma war einverstanden und überreichte mir den teuren Laptop. Er war Silber und die Tastaturen waren schwarz. Sie fühlten sich unter meinen Fingerkuppen kühl an und ich tippte im Internet ein Link ein. Den Link hatte mir die angebliche Alea Aquarius geschickt und mir gesagt ich solle in die Konferenz. Natürlich tat ich das auch denn sie war mir vertraut. Wie das Meer. Die Fenstertüren waren offen und der Wind strich mir mein Haar nach hinten. Die Meeresrauschau klang wie ein fröhliches Lied und machte mir Mut. In Gedanken stelle ich mir Wale vor, die in den Tiefen des Meeres schwimmen und rufen und spielen. Oder wie Plastik… Warum musste ich aus allem was Negatives machen? Ein ungutes Gefühl breitete sich in mir aus. Eigentlich wollte ich mir was Schönes vorstellen um endlich mehr Mut zu haben. Brachte eben nichts. Die Website war leer. Nur ein kleiner Link stand auf einer Zeile. Mit der Maus klickte ich drauf und sofort wurde mir ein Bildschirm angezeigt. Es wurde in vier Quadraten eingeteilt und viele Kinder wurden angezeigt und schalteten sich ein. Ich war ganz überrascht wie viele Kinder hier waren. Waren alle wie… wie ich? Ich atmete tief durch und fragte mich was ich mir dabei dachte. Das wäre jetzt komisch! Obwohl…? Ach, ich weiß es einfach nicht. Nervös spielte ich an meinen abgeschnittenen Handschuhen rum und blickte noch einmal zur Tür. Sie war abgeschlossen und das Schloss aus silberne Farbe spiegelte sich in der Sonne. Missmutig betrachtete ich es. Was wenn Oma lauschte? Einen kurzen Augenblick packte mich die Panik, doch dann hörte ich einen leisen Ton. Ganz leise, so als wäre ich in einer Decke eingeschlossen. Durch die Tür wurde sie gedämpft. Oma übte wohl, sie wollte Opernsängerin werden. In ihrem Alter. Zwar ist sie schon gute Sängerin aber warum will sie dann auch noch Opernsängerin werden? Kopf schüttelnd wandte ich mich zum Laptop und klickte auf eine Videokamera die unten in einer Leiste angezeigt wurde und plötzlich war ich Live. In einem der 4 Bildschirme war ich zusehen und ich kam mir blasser vor als sonst. Meine grünen Augen starrten unruhig auf den Bildschirm und die Sonne lies den ganzen Raum hinter mir hell erscheinen. „ Hallo, ich bin Alea Aquarius“, sagte ein Mädchen mit der gleichen Stimme der Sängerin des Liedes. Mir war sofort klar dass sie die Sängerin war. Aber was mich sprachlos machen ließ war das ich sie Verstand. Es war kein Französisch. Nein, es klang fließend. Wie Wasser und freundlich, Vertraut und vor allem: Magisch. Ich sah die Gesichtsausdrücke der anderen. Erstaunt. Sie verstanden sie such. Auf einmal war ich nicht mehr alleine. Alle anderen fühlten wie ich.

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    Zeit bleibt Zeit und Dauer bleibt eben Dauer. Mir war einiges klarer, bevor ich in der Konferenz war. Die Konferenz verging schnell und ich weiß dass ich nicht alleine bin. Andere Meerkinder hatten blaue Haare, eine Glatze, Sechsfinger und noch mehr, und man denkt das man in Außenseiter ist, doch genau das macht es so besonders. Genau wie die Raffnarben zwischen unseren Fingern, Ohren und Zehen. Sie sind das besondere an uns. Alles ist besonders an uns, aber fangen wir von vorne an: Also, ich bin Pazifia. Früher dachte ich, ich hätte eine Kaltwasser Allergie, aber das stimmt nicht. Alea hatte den Meerkindern und mir viel über uns erzählt. Meerkindern? Ja, Meerkinder. Als kleines Mädchen dachte ich Magie gäbe es nur Märchen aber sie war echt. Es gab Meermenschen. Es gab… ein Virus tötete alle Meermenschen, fast, manche haben überlebt. Zum Beispiel ich und viele andere, doch Alea war eine Ausnahme. Sie war immun. Zu gern würde ich auch Wissen ob ich immun bin, doch zuerst muss ich nach Schottland, nach Loch Ness. Dort war Artama, eine Frau die mir viel mehr erklären konnte. In mir breitete sich immer noch ein beruhigendes Gefühl aus, das ich nicht die einzige bin die komisch ist, nein, ich bin magisch. Ich bin ein Meermädchen! Verblüffend saß ich noch an meinem Schreibtisch und dachte darüber nach. Meine Finger verkrampften sich und ich spürte meine Knubbel. Eigentlich war das Raffnarben die im Wasser zu Schwimmhäuten werden. Nur hinter den Ohren werden sie Kiemen um atmen zu können. Das Sonnenlicht wurde dunkler und es wurde auch um mich herum dunkler. Ich dachte über Mum nach. Sie hatte mich nicht verstoßen, sie hatte mich weggeben müssen! Ich war ihr also nicht egal. Doch sie musste es, denn der Virus hatte sie infiziert, deswegen musste sie die Lüge wegen der Kaltwasser Allergie allen rum erzählen damit ich vor dem Virus geschützt bin den der Virus ist nur im kalten Wasser. Im warmen nicht. Dann fiel mir ein dass ich auch wie Mio und Alea bin. Die beiden sind Walwanderer. Beide sind so wie ich. Wir haben klargrüne Augen und können Farben im Wasser erkennen. Das ist unserer Fähigkeiten. Kaum zu fassen, ich bin Magisch und habe eine Fähigkeit! Walwanderer gehen mit Walen auf Tour. Wir waren also kein Meermenschenstamm der gerne zuhause sitzen bleibt. Die Konferenz verging so schnell und mit einem Wimpernschlag war sie zu Ende. Es war fast enttäuschend, denn ich wollte viel mehr wissen. Aber wie sollte ich mehr Wissen wenn ich mich eh die ganze Konferenz zurück gehalten habe. Ich musste nach Schottland. Wie sollte ich nach Schottland? Oma mag mich zwar nicht doch sie würde mich nicht gehen lassen da ich einen kleinen Punkt in ihrem Herzen bin. Mein Atem war ruhig und doch zittrig. Er schoss Langsam aus meinem Mund. Plötzlich spürte ich Wut. Die Wut packte an mir und schüttelte mich, sie zog mich in ihrem Bann und ich zitterte, als ich wusste auf was ich wütend war. Alea erklärte es zwar nicht so schlimm wie es war, doch trotzdem wusste ich wie schlimm es war. Ein Name schoss mir durch den Kopf. Orion. Er brannte sich in meinem Kopf ein. Schwer Atmend stand ich auf. Es war Orion der die Meer Welt zerstörte. Er zerstörte alles Leben, fast alles. Er hatte den Virus ausgelöst. Ich musste ihn stoppen! Mit einem lauten –Rumms schlug ich den Laptop zu. Die Wut hatte mich fest in Besitz und ich versuchte mich zu beruhigen. Langsam lief ich ans offene Fenster und reckte meine Nase in den Wind. Sachte strich er mir über meine Nasenspitze und die Wut ließ nach als ich das Meer sah. Die Sonne trat wieder in den Vordergrund und strahlte zu mir. Da hörte ich ein Lachen, es war ein raues Lachen und es war als ob er jemand auslachen würde. Verwirrt schaute den Strand entlang und sah 2 Jungs die am Strand die mit einer Plastikflasche standen. Sie blickte zu mir herüber und zeigten mit den Finger auf mich. Stirnrunzelnd fragte ich: „ Was ist so witzig?“ In mir ballte sich schon wieder Wut, lachten die etwa über mich? Der eine hatte blonde Haare und der andere dunkle Haut. Der blonde trank die Flasche leer und antwortete frech: „ Zum ersten Mal an der frischen Luft, was?“ Wütend blickte ich ihn an und was er dann tat konnte ich ihm nicht mehr verzeihen. Er holte aus und warf die leere Flasche ins Meer! Ins Meer! Ich schrie voller Wut: „ Bist du verrückt oder so!“ Beide standen in der Sonne und blickten zu mir, mit der Hand schirmten sie sich ab. „ Oh, da ist jemand aber sehr wütend!“, lachte der dunkelhäutige. Mir reichte es, ich wandte mich vom Fenster ab und öffnete meine Schublade. Darin war ein gelber Bumerang der im Schatten orange wirkte. Ich wusste nicht das ich ihn mal einsetzten würde aber nun schon. Zum Glück konnte ich gut mit ihm zielen. Ich griff danach und sah wieder meine Knubbel. Meine Handschuhe habe ich in die Ecke geschmissen, ich sollte mich nicht mehr dafür schämen. Zu gern würde ich den beiden erzählen dass ich besonders bin und sie sich in Acht nehmen sollten doch ich darf es niemandem erzählen. Als ich wieder zu Fenster lief sah ich die Jungs wieder die miteinander redeten. Haben die mich völlig vergessen? Ich holte aus und atmete tief durch und konzentrierte mich. Mein Blick auf einer der beiden gerichtet. Meine Finger umschlossen sich um das Holz und dann warf ihn mit einem gezielten Schuss zu einem der beiden Jungs. Der Bumerang drehte sich und streifte dann den Blondhaarigen an der Stirn. Dann flog das Ding wieder zu mir und ich schnappte es aus der Luft. Verwirrt blickte er sich zu ihr um und sie antwortete triumphierend: „ Leg dich nicht mit mir an!“


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    Ich war froh dass ich den beiden gezeigt hatte dass sie besser aufpassen sollten, aber ich war auch froh dass ich ihn nicht verletzt hatte. Das wäre sehr schlecht. Verwirrt und wütend zugleich starrten sie mich an. Ich starrte zurück. Doch irgendwann wandten sie sich ab und liefen weiter. Erleichtert atmete ich durch, wie lange stand ich schon hier? Nun, solange das meine Beine Weh taten. Meine Gedanken waren immer noch bei der Plastikflasche im Meer. Sie würde den Untergang der Wale bringen. Aber ich konnte nichts tun und das war schlecht, ein unruhigen des Gefühl breitete sich in mir aus. Mein Blick war aber nicht mehr auf das Meer gerichtet sondern auf den Horizont. Dort kreisten Möwen herum und Wolken zogen am Himmel vorbei. Der Himmel war voll von Wolken, dennoch strahlten Sonnenstrahlen auf den Strand, ein paar blendeten mich und dann hatte ich eine Wahl getroffen. Eigentlich wollte ich zu Oma laufen doch die stieß meine Tür auf und die Tür krachte gegen die Wand. Wütend blickte sie mich an. Ihr Kopf war vor Zorn rot und sie schrie dann so laut in mein Ohr das ich ein piepsen hören konnte: „ Sag mal was schreist du so rum? Ich habe gerade mit jemandem telefoniert! Er sagte ein Mädchen mit klargrünen Augen hätte ihren Sohn mit einem Bumerang getroffen!“ Ich erstarrte das Piepsen hörte langsam auf und ich konnte wieder normal hören aber was ich jetzt gerade hörte war schlimm, sehr schlimm. Der Junge hatte mich erkannt! Er kannte mich von der Schule! Er war bestimmt ein paar Klassen über mir und dann hatte er meine Oma angerufen, oder seine Mutter. Panik, die Panik packte mich, sie zog und zerrte an mir, bewegen konnte ich mich nicht mehr. Werde ich jetzt, keine Ahnung, zur Polizei gebracht? Auf jeden Fall droht mir Ärger. Warum musste Oma als Sängerin ihre Telefonnummer Preis geben. Auf jeden ihres Albums steht ihre Nummer drauf. „ Es wäre besser wenn du verschwindest!“, sagte sie in einem Ton als befiehl sie mir das. Sie tat es auch. Sie schob mir ein Koffer hin die sie hinter dem Rücken gehalten hatte und knallte die Tür zu. Meine Pupillen zuckten und ich zitterte. Sollte ich etwa ausziehen und nie wieder kommen? Meine Panik war nun die Angst, ich wusste nicht ob ich mich freuen oder traurig sein sollte. Endlich würde ich hier raus kommen, doch wo lande ich dann? Ich wusste nur dass ich nach Loch Ness sollte, so packte ich meinen Koffer und packte alles was ich brauche ein. Mein Handy, Kleidung, Essen, Trinken, ein Zelt, Iso-Matratze, ein Schlafsack und sann noch meinen Bumerang. Alles verstaute ich in meinem Koffer und meinem Rucksack. Ich wollte hier wirklich nicht weg doch wie sollte ich dann nach Loch Ness? Zusätzlich packte ich mir Geld und eine Landkarte ein. Loch Ness ich komme!

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    Oma hatte mich gleich vor die Tür gesetzt und es wurde langsam dunkel. Rote und gelbe Streifen zogen sich am Himmel vorbei und der kühle Wind erfasste mich und wirbelte mein offenes Haar herum, der Strand war leer und entschlossen lief ich zum Meer. Die Wellen waren ganz leicht, das Wasser klar und ich sah Wolken die sich im Wasser spiegelten und ich sah mich im Wasser. Mit entschlossener Miene stand ich am Meer und schaute mich an, meine Sehnsucht zum Wasser wurde größer und ich wünschte Orion wäre nicht da, dann hätte er nicht die Meer Welt zerstört. Bevor mich die Wut wieder packte drehte ich mich zu unserem Haus um, zum Haus in dem ich mal wohnte und meine Oma mich jetzt rausgeschmissen hatte. Es stand im Schatten der Wolken und die Fenster waren geschlossen, ich schluckte schwer und rannte dann in die Stadt. Ich musste zur Metro, so schnell es geht. Zum Glück hatte ich im Internet gelesen das ein Zug nach Loch Ness fuhr. Es war der letzte Zug des Tages also musste ich mich beeilen. Ich rannte den Park entlang bis zur Metro und stieg hastig die Treppe runter, mein Atem war ungleichmäßig doch das war mir egal, wo war der Ticketschalter? Ich blickte mich um und sah einen am anderen Ende des Flurs. Die Wände waren mit Marmorsteinen bedeckt und ich spiegelte mich darin. Die Decke war zu einer Kuppel geformt und ich rannte und zog meinen Hartschalen Koffer hinterher. Neben mir waren 2 Vertiefungen, jeweils auf einer Seite, in dem die verschmutzen Gleise waren. „ Der letzte Zug des Tages: Loch Ness Nummer 193“, dröhnte es aus den Lautsprechern, ich hörte schon den Zug und rannte so schnell ich konnte. Als ich ankam war vor mir schon jemand. Es war ein Mann und er beeilte sich gar nicht sondern suchte entspannt nach seinem Geld in seiner Börse. Der Zug blieb stehen und die Türen öffneten sich. Und zahlreiche Passagiere stiegen- ein und aus. Als der Mann fertig war rannte er schon in den Zug, ich stand nun vor dem Ticketschalter und wusste nicht wie das Ding funktionierte. Wenn Oma und ich mit der Metro fuhr, tat sie das immer. Aber ich nicht. Ratlos stand ich davor und war froh dass niemand hinter mir Schlange stand. Da wurde ich am Ärmel gepackt und in den Zug gezogen. Wir stiegen in einer der vorderen Waggons ein. Ich wollte schreien doch der, der mich gezogen hatte sagte in einer Wassersprache: „ Komm mit!“ Es war eine Mädchenstimme. Sie sprach Hajara. Eine Wassersprache die nur Meermenschen sprechen konnten. Sie klang Magisch und fließend wie Wasser. Ich hatte keine Angst da ich wusste dass es ein Meermädchen war, denn die Stimme war so klar. Man sah ihr Gesicht nicht, denn sie hatte es unter eine Kapuze verborgen, trotzdem ließ ich mich in den Zug ziehen. Wir stiegen gerade noch rechtzeitig ein. Das Mädchen zog mich durch den Zug der unter unseren Füßen wackelten. Wir fuhren. Dann plötzlich zog sie mich runter und ich saß auf ein Zweiersitz neben ihr. Erstaunt schaute ich zu ihr. „ Du bist also auch ein Meermädchen?“, fragte sie ruhig und blickte mich an. Sie sprach Hajara und ich antwortete ihr auf Hajara: „ Ja, und du auch?“ „ Natürlich! Ich habe dich bei der Videokonferenz gesehen und als ich dich hier sah habe ich dir noch schnell an einem anderen Ticketschalter ein Ticket gekauft!“, zischte sie und drückte mir ein Ticket in die Hand. Verdutzt starrte ich zu ihr: „ Danke!“ Ich merkte schnell dass wir gute Freunde werden konnten und war froh da sich niemand in unserem Abteilbefindet denn sonst würden die meisten Leute sich fragen was für eine Sprache wir da sprechen. Dann nahm sie ihre Kapuze runter. Sie sah…magisch aus. Ihr Haar war blau so klar wie das Wasser und es glitzerte im Schein der weißen Lampen. Ihr Haar sah ungefärbt aus und ihre Augen strahlten in einem hellen blau. Und sie hatte helle Haut mit roten Bäckchen. Genau so jemand hatte ich auch in der Videokonferenz gesehen. Aber ich wusste das, dass nicht die gleiche Person war. Das Meermädchen saß neben einem Fenster und so fuhren wir unterirdisch nach Schottland. Wir würden das Meer sehen, denn wir fuhren durch das Meer. Sie lächelte und stellte sich freundlich vor: „ Ich bin Wales und komme aus Spanien, ich bin so schnell es geht hier zur Metro gefahren um nach Loch Ness zu gehen. Und du?“ „ Ich bin Pazifia und komme von hier“, sagte ich und nahm ihre Hand ohne sie zu fragen und sah ihre Knubbel. „ Du hast genauso welche wie ich!“, staunte ich und spreizte meine Finger. „ Natürlich weil du ein Meermädchen bist, wie ich!“, sagte sie und lachte. Ich kicherte mit. „ Welchen Meermenschenstamm gehörst du an?“, fragte sie mich. „ Walwanderer. Und du?“, antwortete ich prompt. Plötzlich wirkte sie traurig. Ihre Schultern sickerten zusammen und sie sagte: „ Nein, leider nicht.“ „ Wenn wir nach Loch Ness gehen wirst du das bestimmt erfahren!“, tröstete ich sie und ließ ihre Hand los. Doch gleich blickte sie wieder zu mir und sie lächelte breit. „ Wir gehen nach Loch Ness!“, versuchte sie sich zu beruhigen und blickte mich aufgeregt an. Dabei hielt sie ihr Koffer fest in der Hand, genau wie ich. „ Loch Ness wir kommen!“, rief ich feierlich.

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