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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Die verschwundenen Meerkinder - Tiefseeschwarz (Buch Drei)

Das hier ist eine Alea Aquarius Fanfiktion und der dritte Teil der Reihe.

Kyan wächst mit einem schlechten Verhältnis zu seiner Adoptivfamilie auf. Er zieht sich mehr und mehr in eine andere Welt zurück, bis eines Tages etwas geschieht, dass sein Leben verändert...

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    ((cur))Gestern, am 13.09., Wurde in New York am Orchad Beach ein Junge übergeben. Bekannt ist, dass er Kyan heisst, etwa fünf Jahre alt ist und dunk
    Gestern, am 13.09., Wurde in New York am Orchad Beach ein Junge übergeben. Bekannt ist, dass er Kyan heisst, etwa fünf Jahre alt ist und dunkle Haut sowie ungewöhnlich helle Augen besitzt. Sollten sie den Jungen kennen oder mit ihm verwand sein, melden sie sich bitte bei dieser Telefonnummer:

    Ich las den Zeitungsartikel, den ich vor ein paar Jahren in einer der vielen Kisten gefunden und heimlich zwischen zwei Buchseiten in meinem Zimmer versteckt hatte zum tausendsten Mal durch. Ich wusste natürlich, dass ich adoptiert war. Meine Adoptiveltern waren beide weiss, genau wie ihre Tochter. Kanzie. Auf gar keinen Fall war sie meine Schwester. Ich starrte auf meine aussergewönlich dunkle Hand und dachte an den Gendefekt, dank dem ich laut meinen Ärzten so helle Augen wie Butterblumen hatte. Ich hatte viele Geheimnisse. Zum Beispiel wusste niemand, dass ich ein aussergewömlich guter Kämpfer war - mit allen mir bekannten Waffen - oder dass ich Ohren wie in Luchs hatte. Nicht nur als Vergleich, sondern in echt. Wenn sich meine Familie am Esstisch unterhielt, während ich in meinem Zimmer eingeschlossen war, konnte ich dennoch alles so verstehen, als ob ich neben ihnen sässe. Ich versuchte wann immer es möglich war, aus unserer kleinen Hütte rauszukommen. Ans Meer, auch wenn es mich irgendwann wohl umbringen würde.

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    Meine Familie sitzt mit mir an einem Tisch. Plötzlich steht mein Adoptivvater auf, geht zu mir und brüllt mir ins Ohr: "Du Missgeburt, du undankbares Schwein! Wegen dir haben wir kaum Geld für unsere Tochter! Warum mussten wir dich zu uns holen, he?" Dann schlägt er mich und kaltes Blut rauscht aus der Wunde. Sofort beginn ich zu zittern und dann bleibt mein Herz stehen

    Ich schrak hoch und sah mich in meinem Zimmer um. Alles normal. Niemand hier, der mich schlagen wollte. Ich lag noch ein paar Minuten im Bett, bis ich mich beruhigt hatte und ging dann zum Fester. Es war zwar im ersten Stock aber ich war ein guter Kletterer. Ich öffnete das Fenster und lehnte mich nach draussen. Ich hielt mich am Fensterbrett fest und liess mich auf auf einen kleinen Vorsprung unter mir sinken. Von dort aus sprang ich die letzten anderthalb Meter auf den Boden. Barfuss ging ich in den nahen Park und setzte mich an den Teich. Ich starrte in das Wasser... "komm..!" Flüsterte es. Ich stand auf und ging auf den Teich zu. "Komm! Ich tu dir nichts..!" Wie in Trance stand im am Rande des Beckens. Schliesslich lehnte ich mich weiter nach Vorne und noch weiter... und dann landete ich im kalten Wasser.

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    Ich schreckte hoch. Wieder einer dieser Träume! ich hat sie schon oft gehabt... die Angst und Sehnsucht nach dem Wasser... Es brachte mich um! Seufzend sah ich auf meinen Wecker, welcher 02:36 anzeigt. Seufzend setzte ich mich auf und sah zu Fenster, welches mich oft, wie in meinem Traum, nach draussen brachte. Ich kletterte schliesslich hinaus und ging zum Park, wo ich schliesslich stundenlang da sass und nachdachte, ob ich ins Wasser gehen sollte. Ich tat es nicht. Als ich mich schliesslich auf den Heimweg machte und dann durch ein Fenster kletterte, war es 05:49. Ich legte mich ins Bett und schlief ein.

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    Am nächsten Morgen wurde ich wie sooft von Geschrei wach. Meine Adoptiveltern zankten sich wohl wieder, meine Mutter klang so, als ob sie ein paar Schlucke zu viel Alkohol getrunken hatte. Ich hörte Schritte im Flur, die sich meinem Zimmer näherten. "Nein...!" Dachte ich. Meine Mom stand schliesslich in der Tür. "Steh auf und mach den Abwasch!" Sagte sie. Ich verkroch mich unter meiner Decke. Mit einem Schritt stad sie neben mir. "Steh auf du Dreckskind!" Eine Hand klatschte auf meine Wange. Ich rappelte mich seufzend hoch. "Ja alles gut!" Grummelte ich. Misstrauisch ging die Frau aus meinem Zimmer. Während dem Abwaschen beschloss ich, dass es Zeit wurde zu handeln. Ich würde von hier weggehen.

    Ich begann zu packen. Mein ganzes Erspartes, Essensvorräte, eine Decke, Wechselkleidung. In der Nacht würde ich verschwinden und nie mehr zurückkommen.

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    Ich schaute auf die Uhr. 01:16. Ich öffnete das Fenster und kletterte wie so oft hinaus. Dann wusste ich nicht mehr weiter. Ich zögerte, bis ich schliesslich nach links ging. Den Kopf gesenkt und mit der Kaputze meines Pullis über dem Kopf ging ich auf dem Gesteig, bis ich zu einem Park kam, den ich nicht kannte. Müde legte ich mich unter eine Bank, bettete meinen Kopf auf meinen Rucksack und schlief sfort ein.

    "He da! Steh auf du kleiner Lümmel!" Ich zuckte auf. Der Mann, der vor mir stand ist dünn und hatte einen verfilzten Bart. "Weg hier, das ist mein Revier!" Ich zögerte. Er packte mich und zerrte mich mit einer erstaunlichen Kraft unter der Bank hervor. "He, ist ja gut!" Rief ich. Er stiess mich auf den Weg und starrte mich böse an. Ich schaute auf meine Füsse und stolperte weg von ihm. Es dämmerte und ich nahm an, dass ich nur ein paar wenige Stunden geschlafen hatte. Auf dem Weg lag eine Zeitung, welche wohl von Gestern war. Ich starrte auf die Überschrift und auf das Bild darunter:
    Haluzination, Magie oder Fotoshop?
    Weiter unten war ein Bild von einem schwarzen... Pegasus zu sehen. Ich las, dass jemand gestern-vorgestern ein Video auf YouTube gepostet hatte. Ähnliche Beiträge seien auch auf anderen Platformen gesehen worden. Jemand hatte behauptet, es handle sich um einen Filmdreh, was die meisten glaubten. Ich gehörte nicht dazu.

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    Zum Glück hatte ich mein Handy dabei. Ich setzte mich in ein Café mit gratis Wlan und stiess im Internet schnell auf den Clip, welcher in der Zeitung thematisiert wurde. Ich klickte auf das Video. Man sah etwas verwackelt einige Gestalten, welche sich auf den Rücken des... Pegasi klammerten. Eine Sekunde konnte ich die leuchtend grünen Augen einer der Gestalten erkennen, dann war das schwarze Pferd vorbeigeflogen und das Video brach ab. In meinem Kopf nahm langsam ein Plan Gestalt an. Was, wenn ich dieses Mädchen fand? Doch dann zerbrach der Gedanke. Ich war hier-in den USA- und sie in Europa, da das Video in Brighton gedreht wurde, was ich der Videobeschreibung stand. Ich hatte kaum Geld, das Fliegen konnte ich mir also gleich aus dem Kopf schlagen. Schiffe waren zu gefährlich, aber billiger. Wenn ich auf einem Frachtschiff als Matrose anheuerte... legal war dies sicher nicht, aber ich konnte es versuchen, auch wenn ich sehr wahrscheinlich diese Reise nicht überleben würde.

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    Ich sass nun schon bald sechs Stunden auf einer Bank bei dem Hafen, in dessen Nähe ich schon einige Stunden verbracht hatte. Ich überlegte ob ich mit einem Schiff.... Ich griff in meine Hosentaschem Das Schicksal würde mir helfen. Ich warf die Münze in die Luft. Kopf bedutet, ich werde bleiben, beschloss ich. Ich fing die Münze und legte sie auf den Handrücken meiner linken Hand. Zahl.

    Zögernd machte ich mich auf den Weg zu einm kleineren Schiff. "Guten Tag, fahren sie nach Europa? Am besten nach England?" Fragte ich. Der Mann starrte mich an. "Sorry Junge. Frag da drüben nach, bei der Nostalgia. Die fährt nach Europa, glaub ich." Ich bedankte mich und ging zu dem Schiff. Es war kein Frachtkutter, aber auch kein Fischerboot. Der Mann, den ich ansprach, war etwa dreissig Jahre alt und schaute mich mit kalten, braunen Augen an. "Fahren sie Nach Europa?" Fragte ich wieder. "Ja, das Ziel ist Frankreich, ich mach aber auch auf Island und bei Grossbritannien halt." Ich seufzte. "Ich wollte nähmlich fragen, ob ich bei ihnen als... Hilfskoch abreiten kann." Ich konnte einigermassen kochen und in der Kombüse wurde man nichtt so schnell nass wie an Deck. "Wie alt bist du? Hast du schon Erfahrungen auf Schiffen?" "Achzehn" lügte ich. Ich war nicht mehr als sechzehneinhalb Jahre alt, aber sonst hätte ich wohl kaum eine Chance gehabt. "Und nein, das ist mein erstes mal für längere Zeit auf See. Ich war manchmal zwar mit dem Boot meines Onkels draussen aber..." schob ich hinterher. Der Mann sah mich an. "Nostalgia bedeutet Sehnsucht auf Estnisch. Du hast Sehnsucht, nicht? Sehnsucht nach Freiheit, nach dem Meer." Ich nickte und log dieses Mal nicht. "Ich bin Frank." Sagte der Mann. Ich merkte, dass er wusste, das ich gelogen hatte. Aber er konnte mir diese Hoffnung nicht nehmen. "Also gut Junge. Du kannst mitkommen."

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    Frank führte mich durch das Schiff und erzähkte mir einige Dinge die ich wissen musste. Dann zeigte er mir ein Zimmer, in dem ich die nächsten Wochen schlafen würde. Schlisslich gieng ich in die Kombüse und bereitete meine erste Malzeit zu. Anscheinend war das Essen-Nudeln mit einer Käsesosse und Salat-einigermassen essbar, so dass sich niemand beschwehrte. Am Abend lag ich im Bett. Ich war wie vor Angst gelähmt. Den ganzen Tag hatte ich das Wasser ignoriert aber jetzt.... was wenn die Nostalgia sank? Was wenn ich nass wurde? Wass wenn... ich starb? Mir liefen Tränen über das Gesicht, bis ich eingeschlafen war.

    Am nächsten Tag musste ich früh aufstehen um das Essen für die Manschaft zu kochen. Und dann stachen wir in See. Ich lugte durch ein Bulauge und bibberte vor Angst. Zum Glück konnte ich mich schliesslich mit Putzen ablenken. Es würde eine lange Reise werden.

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    Dann kam der Tag, an dem ich zum ersten mal Lion sah. Lion war etwa 19 oder 20, gross, schlank, hatte grüne Augen und blonde Locken. Er... verzauberte mich. Ich starrte ich immer, wenn wir uns sahen an und blendete alle anderen Gedanken aus. Nachdem dies so drei Tage lang weitergegangen war, kam er schliesslich auf mich zu. "Hey, du heisst Kyan, oder? Ich bin Lion." Er grinste. "Warum starrst du mich an. Liegt es daran, dass du mich heiss findest, oder..." er senkte de Stimme. "weil etwas mit dir nicht stimmt. Also, so wie bei mir. Weil du.. anders bist. Weil du magisch bist." Die letzten Worte hauchte er nur noch. "Bist du denn magisch?" Fragte ich zurück. Er drehte sich um. Als ich keine Anstalten machte, ihm zu folgen, winkte er mir zu. Als wir bei seiner Kajüte angelangt waren, griff er in ein Regal. "Hier, sei vorsichtig." Er lies eine Schneekugel in meine behandschuhten Hände gleiten. Ich schüttelte sie. Kleine, glitzernde Regentropfen fielen auf grüne Hügel und einen blauen See. Ich wendete die Kugel um. Eine Schrift fiel mir ins Auge: Ihr, die ihr dies lesen könnt, kommt nach Loch Ness. "Loch Ness? Der See in Schottland? Mit dem Seeungeheuer?" "Wusste ich es doch! Du kannst das auch sehen! Das ist bisher keinem ausser dir und mir gelungen. Aber du bist nicht wie ich." Er deutete auf meine hellen Augen und auf meine schwarze Haut. Ich starrte seine klargrünen Augen an.

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    "Du bist also eine Kampfmaschiene mit Superohren und Knubbeln zwischen Händen und Füssen und hinter den Ohren?" Fasste Lion meine Zusammenfassung zusammen. "Und du darfst nicht ins Wasser, weil du dann sterben kannst und bist auf einem Schiff? Wie verrückt bist du?" "Hast du den keine Kaltwasser Allergie?" Fragte ich verblüfft nacht. Ich hatte angenommen dass er auch allergisch war. "Naja, wenn ich zu viel kaltes Wasser trinke oder zu lange im kalten Wasser bade bekomme ich Kopfschmerzen und leichtes Fieber aber... Und diese Knubbel hab ich auch nicht" Er spreizte sine Hand. "Aber die empfindest das gleiche für das Meer wie ich, liebst Wale und siehst manchml bunte Farben im Wasser..." sagte ich. "Was, wnn ich nur zur Hälfte oder zu einm Viertel das bin, was du bist?" "Lion, was bin ich denn?" "Ach Ky, du - wir sind ganz eindeutig Meermänner!" Er lacht. "Ja... Meermänner. Meermenschen."

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    Die nächsten Tage blieb ich immer unter Deck, bis auf ein paar windstille Minuten in denen ich ein bisschen Luft schnappte. Schliesslich näherten wir uns Island. Wir würden in Rejkjavik zwei Tage anlegen und dann nach England weiterreisen. Morgen würden wir in Island ankommen. Gerade sass ich auf meinem Bett und fummelte an meinen Knubbeln herum, als es klopfte. Lion kam herein. "Hey Ky" sagte er liebevoll. Irgendwas war wohl in den letzten Tagen zwischen uns passiert. Er setzte sich neben mich. "Ich habe eine Theorie" grinste er. "Und zwar, dass man früher an Menschen Experimente durchgeführt hat und dabei eine neue Menschenrasse entstanden ist. Diese habn dann Kinder bekommen. Und wir sind ihre Nachfahren!" Ich lachte. "Aber warum sind wir so anders?" "Naja, die haben an, sagen wir mal fünf, Leuten verschiedene Sachen asprobiert... einer konnte Farben im Wasser sehen und hatte so grüne Augen und ein anderer hatte deine Haut- und Augenfarbe und konnte gut hören und kämpfen!" Ich runzelte die Stirn. "Und dieser Typ hatte auch solche Knubbel..." Lion zuckte mit den Schultern. "Ja" Wier schwiegen eine Weile. "Hattest du vor der Reise hier eine Freundin?" "Nein, du?" Fragte ich verblüfft zurück. Er schüttelte den Kopf. Plötzlich beugte er sich zu mir und küsste mich. Ich schloss die Augen. Sein Kuss schmeckte nach Pizza und nach Meer. Oder war es Salz? Und woher wusste ich, wie Meerwasser schmeckte? Ich riss die Augen auf. "Ich... erinnere mich an früher! Da war ein Haus... unter Wasser... ich hatte so einen salzigen Geschmack im Mund... das ist aber normal.... Mama... Mama hat etwas zu mir gesagt... sie... sie meinte... dass sie sterben wird..." murmelte ich stocken. Ich strengte mich an, aber es tauchte nichts mehr in meinem Kopf auf.

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    Am nächsten Tag legten wir im Hafen von Rejkjavik an. Das erste Mal seit Beginn meiner Reise, dass ich an Land ging. Lion und ich wollten die Gegend erkunden und uns auch auf dem Land umsehen. Mit einem Bus führen wir einige Stationen die Küste entlang, bis wir einen schönen Stand sahen. Hier gab es nur eine einsame Villa, die wir aber ignorierten. Wir liefen zum Strand und sahen auf das Meer. Es schimmerte blau und grün. "Ich wünschte, ich könnte ins Wasser... " Lion drückte meine Hand. "Irgendwann!" "Siehst du Farben?" Flüsterte ich. Lion starrte auf das Meer und sah sehr konzentriert aus. "Da sehe ich graue Wirbel und hier grüne Linien. Und da blaue Punkte" Ich lächelte, wärend ich mir die Farben vorstellte. Wir setzten uns in den Sand, welcher zum Glück trocken war und küssten uns wieder. Ich wünschte, ich könnte für immer in seinen Armen liegen... Ich schreckte hoch. Anscheinend war ich in der für Island eher ungewöhnlich warmen Sonne eingeschlafen! Wie dumm. Wenn es jetzt angefangen hätte zu Regnen... Da waren Schritte! Noch ziemlich weit entfernt aber sie hatten mich geweckt. Ich rüttelte Lion wach. "Da kommt jemand!" Zischte ich. Er blinzekte und setzte sich dann auf. "Guten Tag!" Rief er dem Mann zu, welcher etwa fünfzig Meter von uns entfernt stehen geblieben war. Der Mann lächelte freundlich. Seine braunen Augen strahlten. Er lief auf uns zu. "Jungs wie euch abe ich schon lange nicht mehr gesehen!" Sagte er freundlich auf Englisch. "Jungs wie wir?" Ich fummelte an meinen Handschuhen herum. "Du musst deine Raffnarben nicht verstecken. Ich hab auch welche!" Meinte er grinsend. Er schob seine braunen Locken zurück und zeigte mir Knubbel, wie ich sie hinter meinen Ohren hatte. Mir stockte der Atem. "Wer sind sie?" "Doktor Aquilius Orion." Lächelte der Mann.

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    Zusammen liefen wir zu der Villa. Das Tor, welches das Grundstück vom Rest der Welt abschnitt, liess sich von Orion mit einem Zahlencode öffnen. Wir betraten den Eingangsbereich. "Wie können sie sich so eine Villa leisten?" fragte Lion. "Ach, ich habe vielen Menschen früher Gefallen getan..." Meinte er ausweichend. Ich runzelte die Stirn. "Welche Gefallen?" "Ach ja, die Darkonen. Noch misstrauischer und agressiver als Oblivionen." Darkoner? Als wir kurz darauf an einer Tür vorbei kamen, klopfte Orion zwei mal daran. "Hier drinn sitzt ein Oblivion" zwinkerte er uns zu. "Er wird immer wütend, wenn ich zweimal gegen die Tür klopfe" grinste er. Wie auf Kommando erklang hinter der Tür ein wütendes Geschrei. "Sie mieses Arschloch! Ich werde sie vernichten! Was sie Alea und den Anderen angetan haben, werden sie für immer bereuen! Alea wird sich erinnern! Sie Dreckskerl!" "Alea?" Fragte ich Orion. "Ach, ein Mädchn das leider... naja ihr ist etwas zu gestossen. Ich wollte sie von einer Krankheit heilen, die sie hatte, aber sie wollte sich nicht helfen lassen... der Junge wurde aus Trauer krank und gibt mir die Schuld!" Sagte er empört. Ich fragte nicht, wer die anderen waren. Mit einem Blick auf Lion fragte er: "Halber Walwanderer? Oder nur zu einem Viertel?" "Ich... was?" Orion sah uns an. "Ach ja, ihr wisst noch nichts über Meermenschen! Ich werd euch alles über sie erzählen..."

    Wenig später tranken wir warmen Tee und Orion begann. "Naja, vor elf Jahren gab es noch Meermenschen. Sie hatten Fähigkeiten und beschützen die Meere" seine Stimme klang traurig, aber seine Augen starrte in seine Tasse, als ob er die Meermenschen hasste. "Dann wurden sie krank. Viele - fast Alle starben an diesem Virus. Nur einige Kinder und noch weniger Erwachsene überleben. Ich versuchte ein Gegenmittel zu finden, aber das das Geld, welches ich damals hatte reichte nicht und ich fand auch so kein Gegebmittel. Ich bin übrigens nur ein halber Meermensch. Deshalb kann ich an dem Virus nicht steben. Ihr seid wohl beide Meermenschen, auch wenn du" er lächlte Lion an. "Wohl mehr Landgänger - Menschenblut in dir hast." Lion nickte. "Das ergibt Sinn" Ich starrte auf meine Fingerspitzen. Was war an dieser Geschichte falsch? "Wie heisst du?" Fragte der Doktor mich. "Kyan" sagte ich. "Ahh Kyan. Wenn du mir schwörst, dass du mir hilfst, mir gehorchst und mich beschützt kann ich euch mehr erzählen. Ihr könntet nämlich Spione sein... Es gibt nämlich eine Organisation namens Alpha Cru, welche aus irgend einem Grund gegen mich arbeitet..." Ich starrte ihn an. "Sie lügen. Sie haben so viel Geld, es reicht für eine riesen Villa, aber für ein paar Medikamente reichte es nicht? Und wer sind die Anderen, die der Oblivion erwähnt hat? Und warum ist er so wütend? Sie wollten Alea doch helfen? Und warum soll ich ihnen so ernste Sachen schwören?"

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    Orion grinste. Er starrte lächelnd an die Zimmerdecke, und plötzlich packten mich zwei starke Hände von hinten. "Schade. Ich habe gehofft, Meerkinder zu finden, welche mir helfen wollen aber nun ja. Jinx, bring die beiden zum Strand. Sie wissen zu viel" Panik überkam mich. Wollten sie mich etwa ins Wasser werfen? Ich wollte mich freikämpfen, aber der Griff des Typen war zu stark. Mist! Und Lion hatten sie wohl auch gefangen, was aber jemand anderes getan haben musste. Jinx schleppte mich durch die Villa, vorbei an der Tür, hinter der der Oblivion sass. Dann durch die Eingangstür und durch den Garten. Bis hinunter zum Stand. "Nein!" Schrie ich. Auch Lion wehrte sich, auch wenn er keine Chance hatte. Ich riss mich beinahe los, aber Jinx zerrte mich zurück. Als wir das Wasser erreichten, rief der eine Mann: "Machts gut, ihr kleinen. Viel Spass im Wasser!" Und mit einem Platschn landete ich im Wasser.

    Meine Haut begann zu kribbeln. Ich sterbe. Scheisse, ich sterbe. Nein! Ich öffnete meine Augen. Das Wasser war nicht tief, aber ich sah alles ganz anders als an Land. Hier war alles hell und klar, gnz anders als erwartet. Meine Haut hatte einen wunderbaren, grünlich
    -silbernen Glanz und zwischen meinen Fingern hatten sich Schwimmhäute gebildet. Ich atmete. Ich sah Lion, welcher mich verwundert anstarrte. Es waren die besten fünf Sekunden meines Lebens...

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    Epilog

    ...bis die Kopfschmerzen einstzten. Es pochte und brannte so sehr in meiner Stirn, als ob ich mir ein Messer in den Kopf gerammt hätte. Mir war so heiss, als ob ich unter Fieber stand. Mein Köroer begann zu zittern und mir wurde kalt. "Kyan!" Rief Lion. Mit Tränen in den Augen starrte er mich an. "Nein!" Er zog mich an ihn und drückge mich. Ich lächelte. "Ach Lion..." "Ich liebe dich!" "Ich dich auch... räche Orion für mich..." flüsterte ich. Er küsste mich. Ihm ging es gut. Er lebte! Er konnte nicht am Virus sterben. Ich schon. Langsam wurde mir schummrig. "Mein Kopf...!" Stöhnte ich. "Ach Ky!" Schluchzte Lion. "Soll ich doch an Land bringen oder?" "Bleib hier... mit mir..." Er nickte und küsste mich wieder. Ich begann langsamer und schwächer zu atmen. Mein Herz flatterte. "Ich... liebe dich... Lion...." ich atmete durch meine Kiemen, oder was auch immer das war. "Lion..." Noch ein Kuss, der das sterben erträglicher machte. "Kyan! Ich liebe dich! Bleib hier!" Schluchzte er. Auch mir liefen Tränen aus den Augen. Wieder tauchte Lion auf, um Luft zu holen. Natürlich konnte er nicht unter Wasser atmen... Woher kam das viele Licht! "Li..." Hauchte ich. "Ich bin hier!" Ich sah ihn Lions klargrüne Augen. So wunderschön. Die Strömung trieb uns aufs offenen Meer hinaus. Hier was das Wasser nicht mehr so seicht. Ich lächelte. Das Weiss füllte meine ganze Sicht aus.... ich spürte wie ich sank. Sah noch ein mal Lions schmales, blasses Gesicht mit den klargrünen Augen. Dann war Alles weiss.
    Ich war tot

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