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DIE FÄDEN ZIEH NOCH IMMER ICH!

Kobura Mirusaki ist schon von kleinauf mit Sasori befreundet. Doch dieser verschwindet. Nach fast drei Monaten Jahren begegnet sie jedoch einer Person, von der Kobura glaubte, sie nie wiederzusehen. Diese  Person zieht die Fäden und spielt mit Kobura, als wäre sie eine Marionette, ganz nach den Worten; "Die Fäden zieh noch immer ich!".


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    INFOS & BITTE


    Hallo, da sind wir wieder, Smaug (aka Sasuke Uchiha) und Mohnpfote ^-^.  Mit einer neuen Sasori x OC-Fanfiction. Ich hoffe, sie gefällt euch, und lasst doch bitte einen Kommi da:)


    Zeichen- und Schrifterklärung:

    "" / >< = die Person redet
    / / = die Person denkt
    ´´`` = ein Satz wird zitiert
    kursiv = ein Buchstabe/Wort/Satz wird betont bzw. Rückblenden werden erzählt.
    fett = der Bijuugeist spricht
    fettes kursiv = der Bijuugeist spricht in Gedanken der Person
    blaugrüner Text habe ich (Mohnpfote) geschrieben
    dunkelroter Text hat Smaugi geschrieben


    Die Akatsukis und restlichen Charaktere sind jetzt schon dieselben wie auch in der ersten Shippuudenstaffel nur mit dem Unterschied, dass Orochimaru noch dabei ist. Die Story musste ich hoch laden da Smaugs Internet in letzter Zeit seinen eigenen Kopf hat. Leider kann ich das Cover nicht hochladen, tut mir leid, aber vielleicht schick ich irgendwann den Link in die Kommis:') Das war ´ s auch schon ^^ Viel Spaß beim Lesen und vergesst nicht zu kommentieren, was ich (Mohnpfote) immer vermisse.

    LG Mohni & Smaugi 🐲💐


    P.S: Danke an unsere Testleserin Yvki, Smaugis Freundin aus dem RL. ^-^

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    Auf den Straßen Sunas


    Der Wind wirbelte den Sand auf, in kleinen Wölkchen huschte über die Straßen. Ein kleines Mädchen verließ gerade das Haus. >Bis später, Mama!< sagte es fröhlich und lief die Straße hinunter. Ziemlich warm war es heute, so wie an jedem Tag in Sunagakure. Nur die Nächte - die wurden ziemlich kalt!
    Das Mädchen hüpfte die Straße entlang und summte fröhlich ein Lied. Dabei bemerkte es den kleinen Jungen nicht der ihm entgegen kam und schon zack - prallten sie zusammen. Beide fielen hin.
    >Entschuldigung! Ich bin Kobura. Hast du dich verletzt?< fragte Kobura während sie aufsprang. Der Junge schwieg und stand auf.
    >Ähm, hallo?<
    Schweigen.
    >Bist du taub, stumm oder taubstumm?< fragte Kobura.
    >Weder das eine noch das andere.< sagte der Junge schließlich.
    Kobura runzelte ihre Stirn. In den Augen des Jungen lang Einsamkeit und Trauer.
    >Wie heißt du eigentlich?< fragte sie. >Sasori.< *
    murmelte ihr Gegenüber.
    >Cooler Name!< Kobura grinste fröhlich. Sasori starrte sie nur schulterzuckend an und wurde wieder still. Doch das hielt Kobura nicht davon ab, ihm Fragen zu stellen. >Wie alt bist du? Wie geht's dir? Bist du krank oder gesund? Wie heißen deine Eltern? Wollen wir mal was unternehmen?< Bei jeder Frage hielt Sasori jedoch den Mund.
    >Nein.< sagte Sasori schließlich und ging einfach an ihr vorbei.
    Kobura seufzte. >Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber du bist deutlich zu jung um so kaltblütig zu sein!< sagte sie scharf.
    Sasori zuckte nur mit den Schultern und hob den Kopf. >Lass mich einfach alleine, bitte.< sagte er und ging weiter. Kobura eilte zu ihm. >Nein! Du kommst jetzt mit, kapiert⁉< sagte sie streng und zog den protestierenden Sasori hinter sich her zum Dangoladen in Sunagakure.
    >Warte mal, ich habe überhaupt kein Geld dabei!< rief Sasori.
    >Ach was, ich bezahle.< Kobura lächelte ihn an. Sasori musste nun auch lächeln. Erst ganz schwach, doch dann stärker. >Das ist nett von dir.< Kobura nickte und die beiden kamen beim Laden an. Kobura kaufte die Dangos, bezahlte sie und verließ mit Sasori den Laden wieder. Die beiden Kinder teilten die Dangos gerecht auf. Jeder bekam vier Stück.
    >Die sind gar nicht sooo schlecht.< meinte Sasori. >Nicht schlecht? Die sind fantastisch!< sagte Kobura. Sie musste lachen. >Was ist denn jetzt los?< Sasori fragte verwundert.
    >Ach, nichts.< kicherte Kobura.
    >Aha.<
    >Wohnst du nicht bei deinen Eltern?<
    Sasori schüttelte den Kopf. >Nein. Bei meiner Oma.<
    >Und deine Mama und dein Papa?<
    Diesmal antwortete Sasori nicht. >Okay, schon gut. Themawechsel.< sagte Kobura schnell. Die beiden sprachen noch über ihre Vorstellungen was sie als Shinobis machen möchten wenn sie die Ausbildung abgeschlossen haben. >Ich möchte auf jeden Fall ein Puppenspieler werden, sowie Oma Chiyo!< sagte Sasori lachend.
    >Tolles Ziel!< sagte Kobura. >Ich will mal Kazekage werden!< >Kazekage?< Sasori legte den Kopf schief. >Da musst du dich aber anstrengen. So einfach und schnell wird man nicht Kazekage.<
    >Ich weiß.<
    >Na also.<
    Im selben Moment rief jemand; >Kobura! Zeit nach Hause zu gehen.<
    >Okai, muss los.< Kobura wollte aufspringen und losgehen, aber Sasori griff nach ihrem Ärmel. Kobura drehte sich um.
    >S-Sehen wir uns morgen wieder?< fragte er. Kobura überlegte nicht lange. >Klar doch! Und da morgen die Einschulung der Ninja-Akademie Sunas ist, sehen wir uns eh!<

    3
    Akademie


    Am nächsten Tag rannte Kobura die steinige Straße hinunter. /Endlich! Mein erster Tag auf der Akademie!/ Ihr Gesicht glühte vor lauter Freude und ihre Augen strahlten. "Hey, pass doch auf!" Beinahe hätte das Mädchen einen Jonin umgerannt.
    "Entschuldigung!", rief sie noch über ihre Schulter hinweg. "Aber ich gehe ab heute zur Akademie!" Damit bog sie um die Ecke. Da war es schon, das Tor der Akademie. Und eine Person stand dort und winkte ihr zu.
    "KOBURA! HIER!"
    Es war Sasori. Kobura wurde schneller und blieb schließlich vor ihm stehen. "Hey!", keuchte sie atemlos.
    Sasori lächelte. "Komm, wir gehen rein!" Er nahm ihre Hand und zog sie in die Akademie.

    *Zeitsprung*

    Nachdem sie zwei Jahre lang auf der Akademie waren, war es schließlich soweit. Die Abschlussprüfung.
    Aber deswegen war Kobura nicht beunruhigt. In den letzten Jahren hatte sich Sasori verändert. Er war kalt geworden, sprach kaum noch, sein Blick blieb emotionslos und kühl und er hatte eine Abneigung gegen das Warten entwickelt. Kobura war etwas geschockt gewesen über die heftige Veränderung des Rothaarigen.
    Auch jetzt dachte sie über diese Veränderungen nach, als Miki Yukineko rief: "Kobura Mirusaki!"
    Kobura stand auf und trat nach vorne.
    "Okay. Bitte. Du weißt was du tun musst."
    Kobura nickte. "Jutsu des Sanddoppelgängers!", rief sie und formte dazu die nötigen Fingerzeichen. Ein Sanddoppelgänger erschien neben ihr.
    "Sehr gut!" Miki strahlte. "Du hast bestanden!" Sie überreichte Kobura ein Stirnband und diese zog es an. Um den Kopf gebunden. Dann trat sie aus dem Raum und raus auf die Straße. Nach einer Weile kam auch Sasori, er hatte auch bestanden, ebenso wie Komushi der Sasori seit Akademiezeiten verfolgte. "Hey, hey! Wir drei sind in einem Team, zusammen mit Sensei Uma!", rief er freudestrahlend. "Echt? Cool!", grinste Kobura. Nur Sasori zeigte keine Regung und lehnte sich an die Wand. Kumoshi wollte offenbar etwas hinzufügen, aber da kam seine Mutter und holte ihn ab. Die Mittagshitze wurde immer heftiger, aber Sasori bewegte sich nicht vom Fleck. Kobura ging zu ihm und griff nach seinem Arm.
    "Was ... wird'n das?", fragte Sasori kühl.
    "Wir sollten nicht in der Sonne stehen. Hitzeschlag.", sagte Kobura leise und zog ihn mit sich. Es war ein komisches Gefühl - sie war ihm seit Monaten nicht mehr so nah gewesen, da er sich stets entfernt hatte wenn man auf ihn zugegangen war. Aber es tat gut ihn zu berühren, zu wissen, dass er da war und dass er lebte.
    Kobura lächelte ihn an. Sasori schwieg. "Das Stirnband steht dir!", sagte Kobura schließlich. Sasori warf ihr einen kurzen Blick zu und musterte ihr Stirnband. "Dir deines auch.", antwortete er knapp. Kobura seufzte.
    "Okay, Sasori, was ist los mit dir?", fragte sie ihn prüfend.
    "Gar nichts ist los. Alles im Grünen Bereich.", sagte er.
    "Das kannst du deiner Großmutter erzählen! Du bist so kalt und abweisend geworden, so still und gleichgültig und es wird immer schlimmer! Was zur Hölle passiert mit dir⁉" rief sie. Sasori verengte die Augen.
    "Ich sage dir was los ist. Ich habe genug von euch!", sagte er leise und sah sie an.
    Kobura zuckte leicht zusammen.  "Warte, ich- "
    "Ich hasse es, zu warten.", murmelte Sasori und zog seinen Arm aus Koburas Griff. "Besonders wenn meine Eltern nicht kommen. Und jetzt lass mich in Ruhe." Er drehte sich um und ging die Straße entlang hinunter. In Koburas Augen sammelten sich die Tränen. Sie schloss die Augen. "DU BIST SO FEIGE! ICH WILL DIR HELFEN, SCHONMAL DARAN GEDACHT⁉", schrie sie wütend. Sasori drehte sich um. Feindseligkeit lag in seinem Blick.
    "Ich brauche deine Hilfe nicht, Kobura!"
    "Aha! Und wieso sind wir dann Freunde wenn wir uns nicht helfen dürfen?"
    "Freunde? Wir waren Freunde! Ab jetzt sind wir nur noch Teamkameraden!", antwortete Sasori und wirbelte herum. Er verschwand zwischen den Häusern Sunas und ließ eine weinende Kobura stehen.
    "Kobura?" Sie drehte sich um. Komushi stand hinter ihr - anscheinend war er den Klauen seiner Mutter entkommen.  Als er das Gesicht Koburas sah stockte er. "Warum weinst du denn?"
    Kobura kniff die Augen zu und stürmte mit einem 'Sasori!' an Komushi vorbei.

    4
    Die Zahl 13


    >KOMUSHI IST VERLETZT!< schrie Kobura und riss die Tür von Sasoris Werkstat auf. >Er hat sich selber mit dem Gift aus seinem Puppenarm vergiftet, den du Dödel ihm verpasst hast!<
    Die Augen der Genin standen in Tränen. Sasori arbeitere ruhig weiter. Entweder hatte er sie nicht gehört, oder er ignorierte Kobura.
    Kobura ging zu ihm und riss ihn an der Schulter zu sich herum. >Hey! Chiyo braucht die Zusammensetzung des Giftes!< rief sie panisch und flehentlich. Sasori betrachtete sie ruhig. >So? Braucht die alte Schachtel das?< fragte er selenruhig und drehte sich um, zumindest schien er es vorzuhaben aber Kobura packte seine Hand und zog ihn hinter sich her.
    Wie damals... Vor all den Jahren... Als sie sich kennenlernten... Kobura und Sasori. Kobura schüttelte den Kopf um diese Erinnerungen loszuwerden. Sasori wollte seine Hand aus Koburas Griff befreien. Aber er schaffte es nicht. Jedoch schien auch er sich an früher zuerrinnern.

    Kobura seufzte. >Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber du bist deutlich zu jung um so kaltblütig zu sein!< sagte sie scharf.
    Er zuckte nur mit den Schultern und hob den Kopf. >Lass mich einfach alleine, bitte.< sagte er und ging weiter. Kobura eilte zu ihm. >Nein! Du kommst jetzt mit, kapiert⁉< sagte sie streng und zog den protestierenden Jungen hinter sich her zum Dangoladen in Sunagakure.
    >Warte mal, ich habe überhaupt kein Geld dabei!< rief er.
    >Ach was, ich bezahle.< Kobura lächelte ihn an. Er musste nun auch lächeln. Erst ganz schwach, doch dann stärker. >Das ist nett von dir.<


    Sasori knurrte leise. Kobura und Sasori liefen durch die Straßen von Sunagakure und es schien ewig lange zu dauern, bis sie beim Suna Krankenhaus angekommen waren.
    Beide Genin stürmten in die Eingangshalle. >Wo wollt ihr denn hin?< fragte eine der Medizin Nins. Kobura informierte: >Operationssaal 13!< und der Medizin Nin schüttelte den Kopf. >Wollt ihr mich verkohlen? Ihr wisst doch dass es verboten ist, dort reinzugehen.<
    >Aber Sasori< Kobura zeigte auf ihn >Kennt die Zusammensetzung des Giftes mit dem Komushi vergiftet wurde. Nur Sasori kann ein Gegengift herstellen!<
    Sasori sagte: >Ich KÖNNTE. Ob ich es KANN weiß ich nicht.< und sah sie kühl an.
    >Können und kann ist doch das selbe?< sagte Kobura.
    >Nicht ganz.< sagte Sasori.
    >Wenn das so ist - dann beeilt euch!< rief der Medizin Nin und scheuchte die beiden vor sich her zu OP Saal 13.
    >E-Es... Ist nicht seine Sch... Schuld.< hörten sie Komushis schwache Stimme. >Ich war es... Ich habe M-Mist gebau-ut... Aahhhh!< Und dann Chiyo panisch. >Um Himmels Willen wo ist Sasori? Ich brauche die Zusammensetzung des Giftes!<
    Die drei Shinobi liefen schneller. Sasori verschwand in dem Saal und Kobura blieb vor der Tür stehen. Sie machte sich ganz klein und schlang die Arme um ihren Körper als wolle sie sich selbst umarmen. Komushis Schmerzstöhnen drang in ihre Ohren. Das Piepsen des Dings, dass den Herzschlag und Puls überwachte (sry habe vergessen wie das Ding heißt) und Chiyos Stimme die Sasori bat, ihm die Giftzutaten aufzulisten.
    Stunden vergingen, aber für Kobura fühlte es sich an als wären es Tage. /Komushi... Bitte... Halte... Durch... / dachte Kobura bittend und rutschte an der Wand entlang zu Boden. Auch Komushis Mutter erschien und sah zitternd und mit Sturzbach Tränen im Gesicht auf die Tür. Dann auf das Schild darüber.
    >13... Diese Zahl bringt Unglück... < sagte Komushis Mutter. /Ach was, das ist nur Aberglaube! Zahlen bringen kein Unglück!/ hätte Kobura am liebsten gesagt. Aber sie tat es nicht. Dafür war die Situation zu schockierend. Plötzlich drang eine gespenstische Stille aus dem Zimmer.
    Einer der Ärzte öffnete die Tür und holte Komushis Mutter rein.
    Und dann kam ein Schrei. Die Worte von Komushis Mutter waren eindeutig an Sasori gerichtet.
    >Bitte... Bitte helf ihm! Und du hast ihm einen neuen Arm geben also kannst du ihm bestimmt auch einen neuen Körper geben... Bitte... Bring mir meinen Komushi zurück... Bitte... Heile ihn-HEILE IHN!<
    Kobura starrte auf das Schild. 13... Also bringt diese Zahl doch Unglück... Die Tür ging auf, und Sasori trat heraus. Kobura hörte ein Rollen und wollte die Augen schließen, aber sie konnte es nicht. Über dass Patientenbett auf den Rollen war eine weiße Decke gespannt sodass man Komushi nicht sehen konnte. Seine Mutter folgte den Ärzten die Tränen wollten nicht aufhören. Chiyo trat auf den Gang. Sie und Sasori starrten sich an, dann ging Chiyo weg.
    Kobura sah zu Sasori, Sasori sah zurück.
    >Ist er... Tot?<
    >Ja.<
    Kobura erstarrte. Und dann senkte sie den Kopf und fing an, stumm zu weinen. Sasori stand da im dunklen Gang. Und sagte gar nichts...




    5

    Es interessiert mich nicht

    Sasori ging auf sie zu. "Tja, den Tod kann aber niemand aufhalten, Kobura.", meinte er schulterzuckend. Koburas Trauer wandelte sich schlagartig in Wut um, sie sprang auf, und starrte Sasori an. "Du Dummkopf! Bedeutete dir Komushi denn gar nichts⁉", schrie sie und hämmerte mit den Fäusten auf seine Brust ein. Obwohl Sasori spürte, wie sie ihm den Sauerstoff aus den Lungen schlug blieb er ruhig. "Nicht wirklich.", sagte er gleichgültig und ernst. Kobura starrte ihn an als wäre er verrückt geworden - und prügelte weiterhin auf ihn ein. "Und warum bist du dann noch in Sunagakure wenn wir dir nichts bedeuten⁉", schrie sie ihn an.
    Sasori schlang urplötzlich die Arme um sie und presste seine Teamkameradin an sich. Koburas Augen weiteren sich als sie spürte wie seine Wärme ihn umhüllte. Ja, sein Körper war warm aber als er sprach war seine Stimme kalt.
    "Du hast recht, Kobura.", sagte Sasori monoton. "Wieso bin ich noch hier?"
    Kobura wollte sich aus dieser Umarmung -oder wohl eher Klammergriff- befreien, aber die Arme des Rothaarigen glichen plötzlich einem Schraubstock. "Lass mich los - ich kann nicht atmen!", krächzte sie. Sie erhielt weder eine Antwort, noch wurde ihre Bitte erfüllt. Sasori stand da, die Arme nachwievor um sie geschlungen. Dann ließ er sie los, drehte sich um und ging den Gang entlang. Kobura schüttelte den Kopf und folgte ihm langsam. /Komushi ... / Sie unterdrückte weitere Tränen. Ihr Teamkamerad und Freund war tot. Tot wie eine Maus - nein, tot wie ein Shinobi.
    Auf der Straße angekommen drehte sich Sasori noch einmal zu ihr um.
    "Denk daran, pünktlich beim Training zu erscheinen.  Sensei Uma mag nichts dagegen haben, aber ich! Ich hasse es zu warten.", meinte er trocken und verschwand.

    *Zeitsprung* (Mal wieder qwq)

    Drei Jahre sind seit Komushis Tod vergangen. Mittlerweile waren Sasori schon ein Jonin und Kobura - noch immer Chunin. Seit einiger Zeit war Sunagakure im Krieg mit Iwagakure.  Kobura wischte sich den Schweiß von der Stirn und sah sich um. Sie wich einem Kunai aus an dem eine Briefbombe befestigt war. Das Teil explodierte krachend, Shinobi flogen durch die Luft. Kobura wich den Trümmern, den steinigen sowie auch den menschlichen, aus und sah sich um.
    Sasori kämpfte mit seinen Marionetten. Er ging erstaunlich geschickt mit ihnen um - aber das war ja auch der erste Krieg der beiden. Komushis Tod war noch ftisch in Koburas Gedanken. Sie vermisste ihren Teamkameraden und besten Freund noch immer. Seltsamerweise hatte Kobura das Gefühl, dass sein Geist nicht da, wenn sie auf dem Friedhof von Sunagakure Komushi "besuchen" ging umd ihm frische Blumen auf seinen Grabstein legte. Als würde Komushi noch immer leben ... in einem anderen Körper.
    "Es sind zu viele! Rückzug!", rief der Leiter unserer Kampftruppe.
    "Ist das ein Scherz, Tsukirama⁉", knurrte Sasori. "Wir werden uns garantiert nicht zurückziehen!"
    "Wenn du unbedingt sterben willst, nur zu, du Dummkopf!", sagte Tsukirama missbilligend - und dann sagte er nie wieder was, denn ein vorbeifliegendes Kunai riss ihm die Halsschlagader auf und Blut spritzte heraus. Tsukirama war auf der Stelle tot. Sasori knurrte ein leises; "Welcher Idiot ist jetzt hier gestorben?", holte die Marionetten zurück und versiegelte sie wieder in seinen Schriftrollen.  Die Truppe zog sich zurück, doch seltsamer Weise ging Sasori in eine völlig andere Richtung. "Sasori!", schrie Kobura. "Zum Dorf geht's da lang!" Doch er ignorierte sie.
    Kobura schluckte und folgte ihm. Weg vom Schlachtfeld. Aufgrund des Nahkampfes schmerzten ihre Wunden heftig und der Wind der Sand hineinbließ, machte das alles nicht besser. "Sasori, verdammt!", rief sie und erklomm eine der vielen Felsensäulen. "Wo zum Teufel gehst du hin?"
    Und nun sah Sasori zu ihr hoch. Kobura erschrak über das kühle, spöttische Lächeln auf seinen Lippen. "Erinnerst du dich an deine Worte vor drei Jahren?", rief er zu ihr hoch. "´´Und warum bist du dann noch in Sunagakure wenn wir dir nichts bedeuten⁉``
    Ich habe darüber nachgedacht.  Ich werde das Dorf einfach verlassen, denn du hast Recht. In diesem Dorf hatte ich nie etwas verloren." Das Wort 'Dorf' spuckte er aus als wäre es Gift. Kobura schreckte zusammen bei seiner kleinen Rede. "Ich hatte dort nie etwas verloren, meine Großmutter hat sich um mich gekümmert, obwohl man das ja wohl kaum kümmern nennen kann. Komushis Mutter trieb mich mit dem Tod ihres Sohnes zur Weißglut, also habe ich unseren lieben guten Teamkameraden in eine Puppe verwandelt."
    Kobura fühlte sich, als hätte man ihr eine Nadel durch das Herz gejagt. "D-Du hast Komushi ... was?", keuchte sie kehlig.
    "Doch, habe ich."
    "Wie konntest du nur?", schluchzte und schrie die Kunoichi verzweifelt. "Du widerliches Geschöpf Gottes!" Sasori zuckte mit den Schultern. "Was dagegen?" Deshalb hatte Kobura Komushis Geist nicht gespürt. "Genug gequatscht. Ich muss los.", meinte Sasori und drehte sich wieder um.
    "Ist das dein Ernst? Willst du uns wirklich verlassen?"
    "Das ist mein völliger Ernst.", versicherte Sasori ihr.  "Und jetzt hau ab und lass mich in Ruhe. Du nervst!" Mit diesen Worten drehte er sich um und ging weiter. Kobura starrte auf die Stelle an der ihr alter -und ehemaliger- Freund aus Kindertagen gestanden hatte. Sasori hatte sich gerade selbst zum Nukenin erklärt. Und er schien völlig zufrieden damit zu sein.
    Kobura drehte sich mit Tränen überströmten Augen um und sah nur noch einen seltsamen Lichtblitz der in ihren Bauch fuhr, einen Schmerz und dann völlige Finsternis. 

    6
    DER KATZENGEIST

    Na du? Eine Stimme ließ Kobura hochfahren. Wo war sie? Das war weder die Wüste in der sie das Bewusstsein verloren hatte, noch irgendein anderer ihr vertrauter Ort. Sie befand sich in einer Art Höhle. Vor ihr in Ketten eine riesige katzenartige Kreatur mit zwei verschieden farbigen Augen und einen Körper, der aus schwarz blauen Feuer zu bestehen scheinte. Sie hatte zwei Schwänze und riesige Krallen. Das Wesen lag in rot glühenden Ketten.
    Kobura zuckte zurück.
    >Wer und was bist du?< fragte Kobura.
    Das Monster sah sie schnippisch an.
    Es rollte sich zusammen und sah sie an. Ich bin der Nibi, der Zweischwänzige, auch bekannt als Katzengeist. Aber in Wirklichkeit bin ich eine Kraft aus reinem Chakra. erklärte es, und an der Stimme erkannte Kobura, dass es sich um ein Weibchen handelte, falls man sowas Weibchen nennen kann, auch wenn es sich um eine tierische Kreatur zu handeln schien. Bei den Worten des Nibi wurde sie aufmerksam.
    >Dann bist du einer dieser legendären Bijugeister?< fragte sie.
    Legendär? Nibi sah sie erbost an, ihre Stimme wurde lauter. Wir Bijugeister sind keine Legende. Es gibt uns wirklich. Und DU hast gerade einen von ihnen vor Augen, Klein-Mensch. Sie polterte. Kobura zuckte zusammen. >Mein Name ist nicht Klein-Mensch. Ich heiße Kobura.< sagte sie. >Und wo sind wir hier? Was ist <Ein Siegel. Genauer gesagt ein Siegel für Bijugeister. erklärte der Nibi Kobura. Und es ist schrecklich hier drin. Ein Teil von euch widerwärtigen Menschen sieht uns Biju als Feind, der andere Teil als Waffe. Dabei sind wir vorherbestimmt, mit euch Menschen zu kämpfen, und nicht gegen euch zu kämpfen!
    Kobura überlegte.
    >Ich sehe dich gerade weder als Waffe, noch als Feindin.< sie sagte die Worte ehrlich. >Ich sehe dich als eine Kameradin von Sunagakure.<
    Ich komme aber aus Kumo. Der Bijugeist aus Suna ist der Ichibi. murmelte Nibi, dann wurde sie nachdenklicher, aber auch etwas zornig;  Kameraden sagst du? Bijugeister sind Einzelkämpfer und gehen keine Kameradschaft ein, schon gar nicht mit euch Menschen. Dies wäre eigentlich anders, aber da ihr Menschen die Biju hasst hat es nie eine Kameradschaft gegeben, und es wird sie wohl auch nie geben wenn ihr mit diesem dummen Zeug weitermacht und uns jagt und schadet, versiegelt und ein sperrt!
    >Apropo versiegl und ein sperren. Wie bist du zu mir gekommen.< Nibi hob leicht den Kopf. Damit, sobald du in deinen Dorf bist, meine Kraft freigesetzt wird und alles zerstört. Und wir sind schon im Dorf. 
    >Was?<
    Aber Iwagakure hat sich vertan. Nur beim Dreischwänzigen funktioniert dies, nicht bei mir.
    Kobura fragte: >Und was ist, wenn ich dich befreien würde?< und sah die Katze an.
    Das würdest du tun? Nibis Stimme klang auf einmal ganz aufmerksam.
    Kobura überlegte. >Ich tue es, wenn du mir-< Ein Bild von Sasori blitze auf. >du mir hilfst, Sasori zurückzubringen.<
    Abgemacht! sagte Nibi. Aber das mit den befreien würde ich lassen. Noch. Wenn der Bijugeist entfernt wird stirbt der Jinchuriki. Du bist eine Jinchukraft, also wirst du sterben wenn du das Siegel entfernst.
    Kobura dachte: /Okai, sterben will ich nicht./ und sie nickte. >Geht klar, Nibi! Aber wir sind jetzt trotzdem irgendwie Kameraden, oder?<
    Nibi seufzte: Ja, wohl oder übel ja irgendwie schon. und nickte auch.
    >Dann los!< rief Kobura, aber Nibis Kralle packte sie an am Kragen ihrer Shinobi Weste und hielt sie zurück. Kobura zuckte zusammen, sie hatte erwartet das die Flammen heiß sind aber sie waren warm wie eine lauhwarme Wärmflasche. Kobura sah zu Nibi. >Ja?<
    Nicht so schnell. Du musst lernen mit meinem Chakra umzugehen. sagte sie. Und das ist eine große Menge an Chakra. Kobura nickte. >Okay.< Sie sagte es leise. Nibi nickte und ließ sie los mit den Worten; Es scheint dich jemamd zu rufen-Kobura.((etea))

    7
    Der Kazekage wird entführt

    "Kobura, du bist wach!"
    "S-Sensei Uma ... " Kobura setzte sich auf und sah sich um. Sie befand sich im Krankenhaus von Sunagakure. Neben ihr Ärzte, sowie Sensei Uma und Oma Chiyo. Letztere hatte einen besorgniserregenden Ausdruck auf dem Gesicht und die Kunoichi war verwundert. Sie weiß du jetzt ein Jinchuuriki bist., ertönte plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf.
    /Nibi?/ Ja, ich kann mit dir in Gedanken kommunizieren, hehe! Praktisch, fand Kobura. So blieben der Nibi und sie immer in Kontakt. Sie versuchte, einen Unterschied zu fühlen, jetzt, wo doch eine Kreatur aus reinem Chakra in ihr versiegelt war. Aber da war nicht auffälliges.
    "Kobura." Chiyos Stimme riss sie aus ihren Gedanken. "Ja?" Das Mädchen sah auf. Chiyo hob eine Hand und bedeutete alle, zu gehen. "Du kannst bleiben, Uma. Ich denke, das wird wichtig sein, vor allem für Kobura.", sagte die ältere Frau. Obwohl Kobura so eine Vorstellung von dem hatte, was gleich kommen würde tat sie so, als wäre sie komplett ahnungslos. Als alle anderen draußen waren begann Chiyo zu erzählen. "Kobura Mirusaki, du wurdest von Iwagakure zu einem Jinchuuriki gemacht."
    "Was ist das?", fragte Kobura möglichst überrascht obwohl sie dank des Nibi das Nötigste schon wusste. "Ein Jinchuuriki ist eine Person in der ein Bijuu, eine riesige Kreatur aus Chakra die meistens das Aussehen von einem Tier oder gemischt aus mehreren Tieren, besitzt. So eine Kraft wurde in dir versiegelt."
    Sensei Uma riss die Augen auf. "Was?", rief der braunhaarige Shinobi und sprang von seinem Sitzplatz, nämlich einem der Arztdrehstühle, auf. "Oma Chiyo, das- "
    "Ich weiß ich weiß. Schwierig.", sagte die Frau und hob eine Hand um Sensei Uma zu beruhigen. "Kobura, du wirst ein spezielles Training erhalten um das Chakra des Bijuu zu kontrollieren. Das Chakra der zweischwänzigen Katze ist gefährlich und wenn das Gewand des Katzengeistes hervorbricht, bist du eine fast unaufhaltsame Killermaschine. Denn dieses Ding in dir ist böse und wenn du es nicht unter Kontrolle hast, wirst du- "
    Doch Chiyo kam nicht weiter, denn Kobura sprang auf und schlug ihr ins Gesicht. Diese Frau hat so viel Unheil angestiftet, und nun traute sie sich doch tatsächlich, solche Sätze in den Mund zu nehmen? "Der Nibi ist nicht böse, kapiert?", brüllte sie zornig. "Sie hat zu mir gesprochen! Sie ist ein Wesen mit Gefühlen so wie du und ich sie haben, verstanden? Wage es nicht, so über sie zu sprechen!"
    Sensei Uma und die nun aus dem Mund blutende Chiyo starrten Kobura an. Letztere schloss die Augen. "Und du, Chiyo, du bist Schuld daran, dass Sasori Suna verlassen hat, dass er so geworden ist, dass er Komushi in eine Puppe verwandelt hat! Ich werde lernen, Nibis Chakra zu kontrollieren und mich auf die Suche nach Sasori machen!"
    Mit diesen Worten stürmte sie aus dem Krankenhaus und die Straßen Sunas entlang. Ihr einziger Gedanke lag bei dem Shinobi, der sowohl das Dorf, als auch ihr Herz verlassen hatte.

    In den nächsten Wochen teilte sich Kobura ihre Zeit auf. Nachts, wenn alle schliefen, trainierte sie mit Nibi um die Kontrolle über ihr Chakra zu erlangen. Mit der Kraft des Bijuu konnte Kobura Feuerversteck-Jutsus anwenden, was sie bisher nur von dem aus Konohagakure stammenden Uchiha-Clan kannte. Auch konnte Kobura das Skelett des Katzengeistes über ihrem Körper erscheinen lassen und wurde so geschützt vor den meisten Angriffen.

    Drei Monate nach Sasoris Verschwinden -Kobura und Nibi trainierten gerade- hob Nibi den Kopf und ließ die  Klauen, welche sie, wie Kobura ihre Hände, wie beim Beten gefaltet hatten um die Kontrolle über das Katzenchakra zu bekommen, sinken. "Nibi, was ist?" Da draußen ist irgendwas passiert. lautete deren Antwort und schon lag Kobura wach in ihrem Bett. Sie sprang auf und riss das Fenster auf. Shinobi liefen durch die Straßen, überall waren die Lichter an und das absolute Chaos herrschte. Ein Suna-ANBU zischte an Koburas Fenster vorbei was die Kunoichi kurz zurückzucken ließ.
    "KAZEKAGE DER DRITTE IST WEG!"
    "WO IST DER KAZEKAGE?"
    Was? Der dritte Kazekage war weg? Kobura stieg auf das Fensterbrett und sprang auf die Straße. "Was ist mit dem Dritten passiert?", rief sie. "Er wurde entführt!", sagte einer der ANBU knapp.
    /Entführt?/ dachte Kobura entsetzt. Wie war das möglich? Immerhin war der dritte Kazekage -bis jetzt- der stärkste in der Geschichte von Sunagakure. Er beherrschte Sunas stärkste Waffe, den Eisensand oder auch Schwarze/r Sand genannt. /Nibi!/ Wir müssen ihn suchen. Weit kann der Entführer ja noch nicht sein. Solange ist es noch nicht Nacht. sagte die Katze. Kobura nickte und streifte sich einen Kimono über sowie ihre Waffentasche mit den Shuriken, Briefbomben und Kunais, auch nahm sie ihr Sai mit. Dann mischte sie sich unter die Shinobi und steuerte den Dorfausgang an.

    Gebeugt rannte Kobura durch die Wüste, den Blick mal auf den Sand gerichtet, mal nach vorne gen Horizont. /Kazekage, ich hole dich zurück! Genau wie ich Sasori zurückholen werde! Ich hole euch beide zurück! Das verspreche ich!/ Sie rannte stundenlang und nach einer Weile sah Kobura eine kleine Gestalt in einem schwarzen Mantel der mit roten, weißumrahmten Wolken bedeckt war. Und diese Gestalt schleppte hinter sich den Kazekage her als wäre dieser ein zu großes Stück Fleisch vom Metzger. Sie war gedrungen, bucklig und trug einen Strohhut mit Seitenstreifen an den Rändern. Die Buckelgestalt des Entführers und die grabenartige Spur die er hinterließ erinnerten die Kunoichi an die Morra, ein Wesen das in kalten verschneiten Nadelwäldern lebt und alles einfriert was sie berührt oder anhaucht, weil sie so kalt ist. So kalt, dass nicht mal ausgehungerte Wölfe die Lust haben, sie zu beißen. /Könnte das die Morra sein? Aber nein, wir sind in der Wüste. Die Morra kanns nicht sein./ dachte Kobura und rannte weiter. /Zudem glaube ich nicht an Fantasiegeschöpfe wie die Morra./ Schließlich kam sie an an und schrie; "Gib sofort den dritten Kazekage her!" 

    8
    Das ich dich je wiedersehe


    Die Person drehte sich langsam um und sah Kobura an. Mit einer tiefen und kratzigen Stimme begann sie zu reden. >Na sowas. Dass ich dich je wiedersehe.< sagte sie langsam. Kobura blieb stehen. Kannte diese Person sie etwa?
    Sie zog einen Kunai und ging in Kampfstellung.
    >Das ist nicht wichtig.< sagte Kobura /doch ist es/ und ver engte die Augen. >Rück sofort den Kazekagen heraus!<
    >Wieso sollte ich?< fragte die Person. >Ich kann ihn gut gebrauchen, oder wohl mehr, seine Jutsus! Der Eisensand ist eine mächtige Waffe.<
    Kobura kniff die Augen zusammen, dann öffnete sie diese wieder. Die Person wusste mehr über den Kazekagen als ihr lieb war. >Fast so, als würde er ihn kennen... < murmelte sie und sprach ihre Gedanken aus.
    Die Person lachte. >Das mit dem kennen ist gar nicht so falsch, Kobura.< sagte sie ruhig. Kobura zuckte zusammen. Die Person nahm den Hut ab.  /eine Puppe!/ dachte Kobura geschockt. >Wer bist du?<
    Die Puppe grinste in der Stimme. >Du kennst mich gut, Kobura.< sagte er langsam. >Ich wuchs ohne meine Eltern auf und hatte nie das Gefühl der Liebe verstanden. Tag und Nacht starrte ich aus dem Fenster in der Hoffnung, dass meine Eltern zurückkehren werden. Aber die taten es nicht und ich blieb weiterhin alleine, trotz der beschissenen alten Schlampe die sich um mich gekümmert hat, auch wenn man das nicht mal ansatzweise kümmern nennen konnte!
    Dann lernte ich dich kennen. Und wir wurden Freunde. Die Akademiezeit war nicht schlecht, du hast mich aufgemuntert und mir geholfen nicht mehr traurig zu sein wenn ich meine Eltern zusehrvermisste, was ich häufig tat und was micht sehr an genehm war. Trotzdem wurde ich wegen der Fürsorge meiner Großmutter immer kälter, und doeses Gefühl war genauso grässlich. Genin. Ein Team mit Komushi, Uma Kaze und dir, Kobura Mirusaki. Komushis Tod ... und der Krieg gegen Iwagakure.<
    >SASORI!< brüllte Kobura, als etwas auf sie zuschoss und sie wurde ohnmächtig.

    >Etwas sanfter würde es das nächste Mal schon gehen, Sasori.< Eine listige Stimme, wie die einer Schlange, drang zu Kobura durch wie durch einen dichten Nebel.
    >Ach was. Sie ist ein stämmiges Mädchen. Nix und niemand bekommt die so leicht den Abgrund herunter geschubst, Orochimaru.<
    >Hm. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.< Der Schlangenstimmen-Nutzer beugte sich zu Kobura herab. >Ihr Körper sieht interessant aus. Und da ist so eine große Menge an Chakra. Ich sollte ein paar Proben von allem nehmen. Es wird mir ein Vergnügen sein, so vielleicht mehr über Unsterblichkeit herauszufinden.<
    Kobura spürte, wie eine kalte Hand ihren linken Arm des Kimonos hochschob und ihre nackte Haut freilegte. Sie wollte ihren Arm wegziehen, die Augen öffnen, aber ihr Körper war noch zu schwach.
    >Finger weg! Hier wird niemandem Blut abgenommen!<  bellte Sasori, die Hand ließ Kobura los und die Schlange, offensichtlich Orochimaru, zuckte zurück.  >Wie du willst!< zischte Orochimaru und Kobura hörte eine Tür auf und zugehen, offensichtlich hatte Orochimaru den Ort verlassen. Trotzdem wusste Kobura, dass sie nicht alleine war. Sasori war noch immer bei ihr. Noch immer konnte sich das Mädel nicht bewegen. /Nibi. Bitte, leih mir was von deinem Chakra./ Sofort erfüllte Wärme sie als der Bijugeist ihren Wunsch erfüllte.
    Kobura richtete sich auf.
    Sasori sah sie auch und sie sah zurück. >Das ich dich je wiedersehe.< sagte er, und die Puppe fiel auseinander. Da stand er, der echte Sasori. Und musterte sie. Das Gesicht war völlig emotionslos. Kobura fühlte erneut Wut aufsteigen. >Wieso hast du den dritten Kazekagen entführt?< Sie schrie ihn an. Sasori blieb gleichgültig.
    >Das habe ich dir schon in der Wüste erklärt.< sagte er monoton.
    Kobura meinte: >So?< und sah ihn herausfordend an.
    >Jep.<
    >Du Baka!< Kobura ging auf ihn los. >Wofür habe ich gelebt, wofür habe ich gekämpft, wofür habe ich dich geliebt? Wofür?< schrie sie und schlug ihn. Sasori zuckte seltsamerweise nicht zusammen, überhaupt war sein ganzer Körper eiskalt. /Was ist los mit ihm?/
    Plötzlich schoss etwas unter Sasoris Akatsuki Mantel hervor und wickelte sich wie eine Schlange um die Taille von Kobura.
    Kobura fiepte. Es war ein vor violetter Flüssigkeit glänzendes Stahlseil mit einer Hapunen artigen Spitze. Der Griff des Dings erdrückte Kobura fast.
    Kobura hatte keine Ahnung, wie Sasori das Stahlseil lenken konnte, denn sie sah kein Chakra. Doch sie wusste, dass es ihr nicht gefiel als Sasori sie mithilfe dieses Seils zu sich zog und dann auch noch Chakrafäden verwendete.
    Und umso überraschter und wütender war sie, als der Puppenspieler seine Lippen auf ihre legte und sie küsste.
    Freikämpfen konnte sich das Mädel nicht. Als Sasori den Kuss löste sah sie ihn wütend, traurig, überrascht, entsetzt und erfreut zugleich an.
    Ihr Herz fuhr Karusel.
    >Du sagtest doch, du bist in mich verliebt. Tut man sowas nicht wenn man verliebt ist?< fragte er, halb spöttisch, halb unsicher und löste die Fäden von ihr, das Stahlseil verschwand wieder unter seiner Kleidung.
    Kobura starrte ihn an. .Und floh aus dem Zimmer.

    9
    Du bist neu hier, oder, hm?

    Kobura rannte verzweifelt durch die verworrenen Gänge. Wo war sie hier nur? Sie hatte zwar begriffen, dass sie unter den Akatsuki gelandet war, aber was war dies denn nun für ein Ort? Ihr Hauptquartier? Oder nur eine Zwischenstation die zum Hauptquartier führte? Während sie rannte überschlugen sich die Gedanken der Sand-Kunoichi.
    Sasori hatte sie geküsst. Kobura hatte noch immer Schmetterlinge im Bauch wenn sie an das Geschehniss von vor ein paar Minuten dachte, und gleichzeitig brodelte der Hass in ihr auf, gleichzeitig wollte sie diesen Rotschopf umbringen, einfach nur umbringen. Hass bringt dir nicht viel. hörte sie die Stimme des Nibi. /Das weiß ich selber. Aber ich weiß nicht, was ich fühle wenn es um Sasori geht! Ist es Liebe? Ist es Hass?/ Sie rannte weiter und eine Weile erhielt sie von dem  Bijuu keine Antwort.
    Zerbrich dir nicht den Kopf, Kobura. Auf jede Frage gibt es eine Antwort. Wir sollten erstmal hier herauskommen. Ich habe vom Kyubi, dem Neunschwänzigen Fuchs, gehört, dass Akatsuki hinter uns Bijuu her ist. Sie wollen mit uns irgendwas anstellen. sagte die Katze schließlich. /Und was?/ Das weiß ich nicht, aber da wir hier von einer Verbrecherorganisation reden, kann es nichts gutes sein. /Hm./ Plötzlich krachte Kobura gegen eine Person und fiel rückwärts. Sie war so sehr in das Gespräch mit dem Nibi vertieft dass sie vergessen hatte, sich auf ihren Weg zu konzentrieren. Sie sah auf. Ein blonder Mann mit langem Haar und blauen Augen, zumindest einem blauen Auge, das andere wurde vom Haar verdeckt.
    "Hm? Du bist doch das Mädchen, das von Sasori hergebracht wurde, hm. Du bist neu hier, oder, hm?"
    "Wenn ich hierher gebracht wurde, dann kann ich ja nur neu sein, was?", fauchte Kobura feindselig.
    Der Mann grinste.
    "Ich bin Deidara.", sagte er.
    "Was interessiert es mich, wie du heißt?", fragte Kobura leise und richtig genervt und stand auf. "Du Witzfigur!" Unterschätze ihn nicht. Ich habe von ihm gehört. Durch sein Kekkei Genkai, den Mündern an Handfläche und linker Brust ist er sehr gefährlich!
    "Witzfigur?" Deidaras Auge verengte sich. "Was hast du da gerade gesagt?"
    "Du hast schon richtig gehört.", sagte Kobura scharfzüngig. Deidara seufzte.
    "Ach, lass doch die kleine SchIampe da in Ruhe.", ertönte eine neue Stimme.
    "Oh, Hidan.", sagte Deidara und drehte sich um. Kobura kniff beim Anblick von ihm ein Auge zusammen. Hidan hatte zurückgekämmtes, mittellanges silbernes Haar und lila Augen. Sein Akatsukimantel war halb offen und entblößte seinen nackten Oberkörper. Wie konnte man nur so herumlaufen? Angeekelt wandte Kobura das Gesicht ab, und erst jetzt wurde ihr bewusst, dass da auch andere waren. Sie stellten sich vor.
    Kakuzu, ein großer, muskulöser Mann, seine Augen waren rot mit einer grünen Pupille. Über seinem Mund trug er eine schwarze Maske.
    Konan, eine schlanke Frau mit blauen Haaren und goldenen Augen, in ihren Haar eine kunstvolle Papierrose.
    Itachi Uchiha, ein zurückgezogener Mann mit roten Augen und schwarzem Haar.
    Kisame Hoshigaki, blaue Haare, blaue Haut und winzige Augen. Er sah aus wie ein Haifisch was die spitzen Reißzähne nur noch deutlicher machten.
    Tobi, er trug eine orange-farbene Maske und hatte schwarze, zerzauste Haare. Und er kicherte und schien damit Deidara zu nerven.
    Zetsu. Er war schwarz und weiß, hatte gelbe Augen und sah aus, wie eine Venusfliegenfalle.
    Orochimaru - fettige schwarze Haare und lila Augenringe, die graugelbgrünen Augen ähnelten denen einer Schlange. Seine Haut war schneeweiß.
    Und Pain. Orangefarbene Haare, Rin'negan und Piercings und Kobura wusste jetzt schon, dass sie, falls sie hier bleiben müsste, ihn mit Gepiercte Karotte ansprechen wird.
    Sie drehte sich im Kreis. Und jetzt? /Abwarten würde ich sagen./ antwortete Kobura. Sie entdeckte Sasori in der Menge. Und wollte den Blick abwenden, konnte aber nicht.
    "Kobura Mirusaki. Von nun an wirst du offiziell ein Mitglied von Akatsuki sein.", verkündete Pain nach der Vorstellung. Die Kunoichi riss die Augen auf. "Was?", rief sie. "Keine Widerworte!", befahl Pain ihr. "Tobi, du zeigst ihr alles."
    "JA, TOBI WIRD KOBURA-CHAN ALLES ZEIGEN! TOBI IST EIN GUTES KIND!", brüllte der Maskenträger los, und alle seufzten, stöhnten oder verdrehten die Augen genervt. Kobura blinzelte. Okay ... diesen Tobi konnte sie irgendwie jetzt schon leiden, gleichzeitig wusste sie, dass er hier die Top-Eins - Nervensäge sein musste.
    Tobi nahm ihre Hand und zog sie mit einem fröhlichen "Tralalalala!"-Singsang durch die Gänge, zeigte ihr alles, und Kobura schwor sich bei allen fünf Shinobi-Großmächten dass er bei jedem zweiten Schritt einen Freudensprung in die Luft machte, so wie es jedes Mal an ihrem Handgelenk riss und ruckte.
    "Gefällt es Kobura-chan denn hier?", fragte Tobi.
    "Na ja ... " /Etwas weniger Felsen und wir wären quitt./
    "Nicht so wirklich." In Tobis Stimme schlich sich ein Schmollen. "Aber Tobi versichert Kobura-chan, dass es hier echt klasse ist!' sagt er beleidigt und dennoch hyperaktiv zugleich.
    "Wenn du meinst."
    "YEY! Tobi ist jetzt endlich wieder glücklich! Du musst wissen, Tobi liebt es, glücklich zu sein!"
    "Ja, ist bestimmt toll ... "

    Nachdem Tobi ihr alles gezeigt hatte wurde Kobura gesagt, dass sie sich mit dem Kindskopf ein Zimmer teilen und seine Teampartnerin sein wird. Das Mädchen war froh darüber, denn Tobi war ihr sympathisch und sehr nett, wenn auch durchgeknallt.
    Jedoch zwang Pain sie auch, das Sunagakure-Symbol auf ihrem Stirnband zu zerkratzen. Schweren Herzens zog Kobura ein Kunai durch das Symbol - und im selben Moment wurde ihr klar, dass sie nun auch ein Nukenin war.

    10
    Das neue Leben - unter Verbrechern


    Die ersten Wochen verliefen ziemlich merkwürdig, abef das ist auch kein Wunder wenn man unter Verbrechen lebt die nicht nur A gefährlich sind sondern auch B völlig Crazy. Monate vergingen, und Akatsuki wurde Koburas neue Familie.
    Kobura fühlte sich wohl - auch wenn sie niemals  vergessen konnte, was Sasori Komushi und den dritten Kazekagen angetan hatte. Sie stand vor dem Hauptquartia und sah in denn Himmel hinauf.
    Sie hatte ein Verjüngerungsjutsu angewendet, damit sie noch genauso aussah, wie damals als sie Suna verlassen hatte im Versuch, die dritte Generation zu retten.
    Und es klappte.
    Mittlerweile war Kobura daran gewöhnt, dass Sasori sie mindestens alle zwei Wochen zu sich in sein und Deidaras Zimmer zog um sie ohne Vorwarnung zu küssen, und dann wieder gehen zulassen.

    Er weiß selber nicht, was er da tut sagte Nibi. Ich spüre das. /es ist trotzdem komisch. Ich meine ... ach ... das ist alles so schwierig./ hatte Kobura gesagt, mit verzweifelter Stimme. Du solltest mit ihm reden. hatte Nibi gemeint. Aber Kobura antwortete ihr nicht.

    >Na? Sasori?< fragte eine Stimme. Kobura sah sich um. Itachi war plötzlich neben ihr. Er, Tobi und Deidara waren die einzigen die von der Sache mit Sasori wussten.
    Kobura nickte. >Ja.<
    Itachi schloss die Augen. >Übrigens, Pain schickt mich. Tobi und du, ihr habt eine Mission.< sagte er. >Schon wieder? Wir hatten doch erst eine.<
    >Sags Pain und nicht mir okai<
    >Okai wenn du meinst, Itachi.< Kobura sagte es eher leise und sprang von dem Felsen ins Hauptquartier. Der Uchiha sah ihr nach und murmelte; >Viel Glück.< Kobura hörte es nicht mehr, auch ignorierte sie Hidans verächtliches >Du verfickte Hure, pass doch auf wo du hinrennst! Nochmal und ich werde dich dem allmächtigen Jashin opfern!<
    >Versuche es ruhig - mal sehen wie gut deine Jashinkünste gegen einen wütenden Bijugeist helfen.< murmelte Kobura leise und kam in Pains Büro an.
    Tobi rief: >Kobura-chan! Endlich! Tobi hat soooooo lange auf dich gewartet!< und umarmte Kobura. Pain seufzte. >Okai, Tobi, lass sie los. Ich habe euch nicht hierhergeholt damit du sie per Umarmung zu Tode zerquetschtst<
    >Oh, tschuldigung.< sagte er verlegen. Pain zuckte mit den Schultern und Tobi ließ Kobura los. Dann erklärte er die Mission. >Bereit?< Team Kobura/Tobi nickte. >Dann los!<

    Kobura wollte noch ein paar Sachen holen,  aber Chakrafäden zogen sie zu der Person, deren Besitzer sie sehr gut kannte!
    >Sasori! Lass das!< knurrte Kobura, aber Sasori ignorierte es und zog sie näher zu sich.
    >Pass auf dich auf, Kobura.< murmelte er und küsste sie - erstaunlich sanft. Kobura stand da und dann war Sasori auch schon wieder verschwunden.

    11
    Die Jagd nach dem Fuchsgeist


    Der Auftrag war klar! Kobura und Tobi sollten Naruto Uzumaki aus Konoha ausfindig machen, die Jinchuukraft des Kyubi.
    Wahrscheinlich wirst du meine Kraft benutzen müssen. sagte Nibi. /Aber Tobi./ Du wirst es aber tun müssen. Kyubis Chakra ist sehr stark und wenn Naruto die Kontrolle über ihn verliert wird er in das Gewand des Fuchsgeistes schlüpfen. Und dann haben wir ein Problem! /Das Gewand des Fuchsgeistes? Was ist das?/ So ähnlich wie das Gewand des Katzengeistes, also die Hülle aus meinem Chakra. Im Grunde genommen ist es somit das gleiche, nur, dass man mehr Schwänze hat. /Achso. Und wie fühlt sich das an, wenn man dieses Gewand trägt?/ Du wirst es schon sehr bald herausfinden wenn es zum Kampf gegen Kyubis Chakra kommen sollte. sagte Nibi seufzend. Damit war das Gespräch irgendwie beendet. Währenddessen hatte Tobi sich bereit gemacht, loszugehen. Und sie gingen los. Der Weg durch die Bäume war einfach.
    Und Kobura musste irgendwie an Sasori denken. /Sasori ... / Diese weichen, roten Haare und die braunen Augen mit dem Stich bernsteinfarben. Die schwarzen Wimpern und dieser hypnotische Blick ... die helle Haut und diese attraktive geheimnisvolle Ausstrahlung.
    Ja.
    Kobura hatte sich entgültig in Sasori verliebt, aber sie konnte es ihm weder gestehen, noch konnte sie die Küsse erwidern, bei denen er die Kunoichi zwang, sie zuzulassen. Sie konnte es einfach nicht. Und Nibi hatte Recht, Sasori wusste wahrscheinlich nicht, was er da tat, aber Kobura spürte dass er die gleichen Gefühle hegte, wie sie für ihn. Sie hatte dies schon zu ihrer Zeit als Genin bei ihm gespürt, war sich aber nie ganz sicher gewesen ob ihr Bewusstsein ihr nur einen Streich gespielt, oder Sasori sie aus Spaß geärgert hatte.
    Aber jetzt wusste es Kobura besser.
    Die Gefühle von Sasori ihr gegenüber waren echt, echter ging's nicht. Nach der Mission würde sie zu ihm gehen und ihn von sich aus küssen. Mal sehen wir er reagieren wird ...!
    "Kobura-chan, Tobi fragt dich zum dreizehnten Mal, ob es dir gut geht!", drang Tobis Stimme zu ihr durch. Kobura brachte ein; "Was äh ja, ja natürlich!" hervor - bevor sie gegen einen Baum krachte. Sie spürte wie ihre Nase brach. Scheiße! Sie spürte wie Nibi sofort anfing, die Wunde zu heilen.
    "Oh nein, hat Kobura-chan böses Aua?" Tobi kniete sich zu ihr, und sah mit einem erstaunten Keuchen zu, wie der Bruch innerhalb von Sekunden heilte. Trotz seines dämlich-kindischen Verhaltens -und wahrscheinlich auch Verstandes!- schien Tobi zu begreifen.
    "Ist Tobis Teamkameradin etwa ein- "
    Kobura seufzte. Jetzt würde sie es ihm wohl sagen müssen. "Ja, ich bin ein Jinchuuriki." seufzte sie und glaubte schon, dass Tobi zurück zum Hauptquartier gehen würde um Alarm zu schlagen - aber nichts dergleichen geschah.
    "Das ist super!", quieckte der Maskenträger und fing an zu jubeln. "Das verschafft Tobi und Kobura-chan einen Vorteil beim Einfangen des Neunschwänzigen!" Wild tanzte er auf dem Ast herum und wenn er nicht rechzeitig einen kleinen Teil seines Chakras in seine Füße geleitet hätte, läge er jetzt unten am Waldboden - im schlimmsten Fall mit einem gebrochenen Genick. Kobura musste unwillkürlich ein wenig grinsen. "Ja."
    Dann ging es weiter.
    Tobi hielt jetzt auch den Mund nachdem Kobura ihm gesagt hatte, dass die Katze gesagt hatte sie könnte die Kraft des Neunschwänzigen schon ganz deutlich  spüren.
    Und sie brachen aus dem Blattwerk.

    Naruto Uzumaki war ein schlanker, blonder Teenager mit blauen Augen des blauesten Blaus, welches Kobura je gesehen hatte. Er hatte eine ganz leicht, kaum sichtbar gebräunte Haut und schnurrhaarähnliche Markierungen an den Wangen.
    Neben ihm waren ein rosahaariges Mädchen und ein grauhaariger Mann, sowie ein braunhaariger Junge mit einem riesigen Hund - Kobura vermutete, dass es sich um einen Pyrinäenberghund handelte, denn diese Viecher wurden so groß.
    Der Kyubi ... jetzt spüre ich sein Chakra ganz deutlich! schrie Nibi laut. Und auch Kobura spürte es - dieser Naruto besaß eine ungeheuere Menge an Chakra. Der Gauhaarige Tuchträger starrte Kobura und Tobi an.
    "Die sind von Akatsuki!", rief der Braunhaarige. "Schon gemerkt, Kiba.", meinte Naruto.
    "Kiba? Ist das nicht ein Getränk?", fing Tobi an. "Also Tobi glaubt ja schon, Tobi hat es mal getrunken, ihm ist schlecht geworden, und er hat gekotzt. Deidara hat sich ganz schön aufgeregt und Sachen nach Tobi  geschmissen, das war nicht nett, hehehehe!" Kibas tierähnliche Augen verengten sich und der Hund begann zu knurren.
    "Du hälst dich wohl für oberlustig, was?" Naruto trat vor, doch das Mädchen packte ihn am Arm. "Naruto! Treibs nicht zu weit! Die sind von Akatsuki!"
    "Lass mich los!", Naruto riss seinen Arm aus den Griff des Mädchens und funkelte Tobi und Kobura an.
    Kobura sah ruhig zurück und legte den Kopf schief.
    "Wo ist Itachi? Sagt es uns!", schrie Naruto.
    "Naruto, Sakura hat recht. Treib es nicht zu weit!", sagte nun der Tuchträger.
    "Das ist mir egal, Sensei Kakashi! Diese Kerle sind mit Itachi zusammen, dem Mann der Sasukes Leben ruiniert hat! Er hat ihm jegliche Liebe genommen und alles was ihm nahe war, zurückgelassen hat er nichts als eine schwarze Leere in der Sasuke ertrunken ist! Ich weiß wie es ist keine Familie zu haben! Und darum werde ich nicht zulassen, dass Sasukes Leben noch mehr in der Finsternis versinkt, als ohnehin schon!"
    Der Konoha-Nin rannte auf die Akatsuki zu, diese wichen aus und Narutos Rasengan traf einen Baum und fegte geradlinig durch den Wald. Die Wucht der Kugel aus mithilfe der physikalischen Gesetze zusammengepressten Chakras ließ Bäume durch die Luft wirbeln, überdimensionale Staubwolken stoben gen Himmel. Kobura spürte, wie leicht es ihr auf einmal schien, auszuweichen. Dann stürzten sich auch  Kakashi, Sakura und Kiba in den Kampf, zusammen mit diesem großen weißen Hund.
    Der Kampf wurde immer wilder -wie sich herausstellte, besaß auch Kakashi das Sharingan- und Kobura spürte, wie Naruto Zorn wuchs. /Wir müssen den Kyubi rauslocken!/ Keine Sorge, das passiert gerade! versicherte ihr der Nibi. Kobura sah zu Naruto. Dessen Augen waren rot, die Striche auf seinen Wangen wurden dicker, die Zähne spitzer und die Haare wilder. Er funkelte Kobura und Tobi an. "Wo ist Itachi Uchiha?", fragte er gefährlich leise, rotes Chakra umhüllte seinen Körper.
    "Oh nein - zurück! Alle zurück! Sakura, Kiba, Akamaru! Weg!", rief Kakashi und die vier sprangen weg und beobachteten alles aus sicherer Entfernung, Entsetzen lag in ihren Blicken. Tobi floh mit einem "Gar nicht gut gar nicht gut!" in die Bäume. Naruto starrte die ehemalige Suna-Kunoichi an. Er hatte nun zwei Schwänze.
    "Provoziere ihn weiter!" sagte eine kleine Stimme in Koburas Kopf.
    "Warum sollten wir das tun?", fragte Kobura kalt und möglichst gefühllos. "Es wird euch nichts bringen, denn Itachi, sowie sein Bruder Sasuke sind tot!"

    12
    Fuchs gegen Katze!

    Wie die Ruhe vor dem Sturm, und was dann hereinbrach, war wahrhaftig wie ein Unwetter! Eine blutrote Chakrakugel umschloss Naruto und ein Strahl davon stob gen Himmel. Eine Druckwelle donnerte durch den Wald und Kobura riss die Arme vor das Gesicht um ihre Augen vor mehr oder weniger großen Trümmern zu schützen. Der Druck riss an Koburas  Akatsuki Mantel und fegte durch die Bäume. Tobi und die Konoha Ninjas hielten sich fest-wobei Tobi wie ein kleines Kind kreischte-und Kobura sich so hinstellte, dass sie nicht weggeblasen wurde. Dann ließ die Wucht nach. Staub und sonstiges verflüchtigte sich. In einem Krater war Naruto. Geduckt stand er da auf allen vieren, das Chakra des Kyubis hatte sich mit dem Blut aus seinem Siegel vermischt und verlieh dem ganzen eine blutrote Farbe. Vier Schwänze peitschten in mayestätischer Langsamkeit knapp über dem Boden durch die Luft.
    Kobura blinzelte.
    /Was ist das?/ fragte sie. Das Gewand des Fuchsgeistes. sagte Nibi. Naruto hob den Kopf. Ein Knurren drang aus seiner Kehle. Die Augen und das nun gezackte Maul waren weiß. Und er starrte Kobura an - und sprang auf sie zu.
    >KOBURA-CHAAAAAAAN!<, brüllte Tobi verzweifelt als Naruto durch die Luft auf sie zuflog. Kobura wich aus. Und plötzlich sah sie sich vor Nibi wieder, in der Höhle. >N-Nibi?<
    Es ist soweit! Es wird Zeit für das Gewand des Katzengeistes. Das gleiche rote Chakra wie bei Naruto quoll unter Nibis Pfoten hervor.
    >Nibi, was ist das?< fragte Kobura verängstigt als das Chakra sie umhüllte. Keine Antwort. Das Wasser hob sich und verschluckte Kobura, hob Kobura hoch. Nibi hatte sich auf die Hinterläufe aufgerichter, die Schwänze so, dass sie sichelartig mit den Schwanzspitzen hin Richtung ihres Katzen artigen Gesichtes wölbten. Kobura sah nun den nicht mehr blau schwarzen, sondern blutroten Umriss von Nibi, beide Augen waren grellrot. Kobura wurde zwischen die Klauen der Katze geschoben, goldenorangebraunes Licht durchströmte das Wasser.  Gleichzeitig schien alles in völliger Finsternis zu liegen.
    /Nibi, was ist das?/
    Meine Kraft! erklärte die Katze stolz als ihre Klauen Kobura umschlossen und sie in den Fäusten des Bijugeistes gefangen war.

    Kobura riss den Kopf zurück.
    Ein Jaulen, ähnlich dem Kampfjaulen einer Katze, drang aus ihrer Kehle und sie stellte sich Naruto gegenüber.
    Auch sie verspürte einen Schmerz, ihr Gewand, das Gewand des Katzengeistes, hatte die gleiche blutig wirkende Färbung wie Narutos Fuchsgewand.
    >Sie ist auch ein Jinchuuriki?< drang die Stimme dieser Sakura zu Koburas Ohren durch.
    Kobura konnte es nicht kontrollieren, ihr einer Schwanz, der aus Chakra bestand und sich dadurch verlängerte, peitschte durch die Luft und sauste knapp über den Köpfen der Konohaleute hinweg.
    Koburas bei Nibi im Siegel gegangene Ich dachte: /Ich ... Kann ... Nicht... Unterscheiden... Wer... Freund...  Und... Feind... Ist!/ und konnte sich nicht rühren. Das ist normal. Nibi sagte es mit einer tiefen Mörderstimme. Konzentriere dich trotzdem bitte auf Naruto und Kyubi!
    /Ja!/
    Kobura wandte sich an Naruto, dieser sprang wieder auf sie zu, Kobura sprang dem Konohajunge entgegen und schlug ihn mit einer Bewegung eines Schwanzes durch die Luft.
    Naruto krachte gegen einen Baum und rutschte diesen
    herunter.
    Der Baum fiel um und auf Naruto drauf.
    Kobura umkreiste ihn. Ist er besiegt? Nein! Einer von Narutos Chakraschwänzen packte den Baumstamm, riss ihn in die Luft und schleuderte ihn nach Kobura. Kobura wich aus und feuerte einen Feuerstrahl ab Richtung Naruto. Dieser wurde getroffen und heulte auf vor Schmerz. Die Anzahl der Schwänze wuchs jedoch nicht.
    Warum ist das so?
    Kyubi hält sich zurück mit der Anzahl der Schwänze. Er weiß von mir.informierte Nibi sie dröhnend und dunkel.
    Und was hieß das jetzt genauer?
    Egal.
    Kobura kämpfte weiter und weiter. Naruto war zwar wegen den Schwanzanzahl stärker, aber da Kobura vom Körperbau her kleiner war, war sie flinker. Dennoch auch Naruto war flink.
    Knurrend stürzte er sich erneut auf sie, Kobura wich aus und Naruto prallte mit dem Kopf voran gegen eine Felswand.
    Kobura wich an das andere Ende des 40 Meter breiten Kraters und sah zu Naruto.
    Dieser setzte sich hin.
    /was macht er da?/ 
    Narutos Schwänze schossen in die Höhe und wölbten sich über seinem Gesicht, er legte den Kopf in den Nacken und riss das Maul auf. Eine violette schwarze Kugel, umgeben von roten und blauen kleineren Kugeln, entstand am Mittelpunkt zwischen Schwanzspitzen und Maul.
    Kobura keuchte gedanklich.
    Eine Bijukugel! rief Nibi.
    /Ist das gefährlich?/
    Alles was von einem Bijugeist kommt ist gefährlich! sagte Nibi. Kobura! Bleib ruhig! Jetzt übernehme ich!
    Das Gewand des Katzengeistes überzog ein Skelett, einer Katze gleich. Nibi sagte: Das Skelett verschafft dir Zusatzschutz! und dann geschah alles woe von selbst, denn Kobura überließ Nibi die Kontrolle.
    Kobura setzte sich und formte ebenfalls eine Bijukugel, auf die gleiche Weise wie Naruto, dessen Kugel schon auf sie zugesaust kam.
    Nibi beschloss ihre Bijukugel jetzt schon abzufeuern obwohl sie nicht mal halb so groß wie Narutos/Kyubis und daher auch kleiner war-und bestimmt wirkungsloser.
    Die Kugeln trafen sich und Narutos Kugel ging durch Koburas Kugel durch. Und Kobura wurde getroffen. Das Skelett von Nibi wurde zerstört. Nein! rief Nibi verzweifelt.
    Und schon wurde Kobura getroffen. Und alles wurde ihr schwarz vor Augen.

    13
    Seltsame Gefühle


    "Kobura? Wach auf! Komm schon, wach auf!" Diese Stimme ... Sasori! Kobura öffnete die Augen. Sie lag im Zimmer von diesem Rotschopf. Wer hatte sie hierher gebracht? Bestimmt Tobi. Kobura wollte sich aufsetzen, aber sie sank zurück in die Kissen. Ihr Kopf schmerzte und ihr taten die Muskeln weh. Kobura schloss die Augen wieder.
    Sie hatten versagt. Tobi und sie hatten gründlich versagt. Die Mission war gescheitert und alles war zerstört. Sie hatten Naruto nicht bekommen, somit auch nicht den Kyubi. /Versagt ... ich habe versagt./
    Sasori kam zu ihr herüber und betrachtete sie. "Du hast uns nie erzählt dass du einen Bijuu in dir trägst.", sagte er trocken mit zusammengekniffenen Augenbrauen und einem prüfenden Blick.
    Die ehemalige Sand-Kunoichi setzte sich auf.
    "Ja, sorry. Tut mir leid.", sagte sie langsam. Sasori zuckte mit den Schultern und hob die Arme. Schon wieder Chakrafäden? "Nein, bitte nicht! Sasori, hör auf mir das anzutun! Hör auf! Lass es sein!"
    Kobura sprang auf und stürmte aus dem Zimmer. Sie rannte an Tobi und Zetsu vorbei, an Hidan und Kakuzu, an Itachi und an Pain, Kisame und Orochimaru und Konan. An jedem, einfach jedem dieser verdammten und zugleich unfassbar tollen Organisation, dieser bescheuerten, besten Familie aller Zeiten. Sie rannte aus dem Hauptquartier hinaus in den Wald und brach dann zusammen. Tränen rollten ihr über die Wangen und sie rollte sich zitternd im Moss zusammen. Sasori machte sie einfach nur krank. Er brach ihr Herz und gleichzeitig lies er es erbeben, dieser verdammte rothaarige Taugenichts der nicht sein Dorf, sondern sein ganzes Land verraten und sowohl den dritten Kazekage als auch Komushi in Marionetten verwandelt hat.
    Sasori ...
    "Du Idiot. Du verdammter, bescheuerter süßer Vollidiot!", flüsterte Kobura traurig lächelnd.
    "Was los, hm?"
    Deidara!
    Kobura schreckte hoch und sah den Sprengmeister mit ihrem verheultem Gesicht an. Wie peinlich. Deidara wurde rot. "Kobura ... du ... du trägst nur Unterwäsche.", murmelte er und schaute weg. "WAS? ICH BIN SO AN ALLEN VORBEIGERANNT?", kreischte die Kunoichi auf und hielt sich die Arme vor den Busen.
    "Wohl oder übel ja, hm.", sagte Deidara und zog seinen Mantel aus, sprang von seinem Tonvogel nachdem dieser gelandet war, trat hinter Kobura und legte ihr den Mantel um die Schultern. "So, hm. Jetzt ist alles verdeckt."
    "Danke.", nuschelte Kobura, knöpfte den Mantel zu und drehte sich zu ihm um. "Das ist peinlich."
    "Mir wäre es auch peinlich, wenn ich heulend in Unterwäsche durch den Wald watscheln würde.", sagte Deidara. (Mit so Deidara Like Face -_- In der Folge wo Tobi tanzt und Deidara so meint; "Na müde sieht für mich aber anders aus." sagt mit diesem Like - Face, ähhhh ... ich glaube, ihr wisst welche Folge/Stelle/Staffel, allgemein was ich meine xD ^^")
    "Das auch. Aber das ist nicht das was ich meine.", sagte Kobura langsam. "Und was meinst du dann, hm?", fragte Deidara.
    Kobura seufzte. "Sasori. Er hat mich, bevor die Mission startete, wieder mal geküsst ... und er war es wahrscheinlich auch, der mich bis auf das Höschen und den BH auszog, um meine Wunden zu versorgen, oder?" Deidara setzte erneut sein Like-Face auf. "Das hat Konan gemacht, nicht Sasori. So'n Lustmolch ist Danna auch wieder nicht."
    Kobura war erleichert darüber, dass es Konan war. "Auf jeden Fall, ich ... ich weiß nicht. Ich liebe Sasori sehr, ich will es ihm sagen. Ich weiß dass er dasselbe empfindet wie ich für ihn. Ich spüre das, Deidara." murmelte sie.
    "Dann sag's ihm doch endlich, hm.", Deidara reichte Kobura seine Hand -nachdem er sich vergewissert hatte, dass der Mund zu war- und half ihr auf den Tonvogel.
    "Ich kann nicht. Ich weiß nicht, wie ich es ihm sagen soll. Was für Wörter soll ich gebrauchen, was für Sätze soll ich sagen? Ich weiß es einfach nicht.", sagte das Mädchen während der Tonvogel sich auf Deidaras Kommando hin in die Luft erhob.
    "Hm, schwierig, hm. Ich bin kein Experte in Sachen  Liebe.", sagte der Blonde nachdenklich, aber immer noch ehrlich. "Trotzdem würde ich dir raten, dein Herz entscheiden zu lassen, und nicht deinen Kopf." Kobura sah ihn leicht zweifelnd an. "Glaubst du wirklich?"
    Deidara nickte.
    "Yo!", sagte er lässig aber ernst und brachte Kobura dadurch irgendwie zum Lächeln.


    Nach einem Flug mit Deidara über den Wald -und nachdem sie ein paar kleinere Dörfer in die Luft gejagt hatten- kehrten die beiden Akatsuki zurück zum Akatsuki-Hauptquartier.
    Du wirst es also tun und zu Sasori gehen? /Ja, ich habe zwar schon vor der Mission fest entschieden, aber Deidara hat mir noch einmal zusätzlich Mut und Motivation für die ganze Sache gegeben./
    Dann viel Glück. Und ... es tut mir leid. /Danke. Aber was tut dir denn leid?/ Ich hätte das Skelett härter oder die das Gewand des Katzengeistes dicker machen sollen. Dann wäre dies alles nicht passiert. /Du musst dich nicht entschuldigen. Immerhin bin ich nicht gestorben./ sagte Kobura mit einem schwachen Grinsen. In tsunamiartigen Wellen strömte ihr Nibis Freude entgegen. Kobura, ich habe etwas bei diesem Naruto gespürt. Er ist anders als die meisten Jinchuuriki. Er ist wie du. Er sieht uns nicht als Feind und nicht als Waffe. Er sieht uns als das, was wir sind. Lebendige Wesen mit Gefühlen welche die gleichen Bedürfnisse haben wir ihr Menschen sie habt. Er sieht in uns Kameraden, Verbündete, Freunde. Kyubi hat dies noch nicht verstanden, ich trotz deiner Worte auch nicht. Aber jetzt, wo ich mich an Naruto erinnere, hat sich das komplett geändert.  
    /Naruto./ Kobura blickte kurz ins Leere. /Naruto Uzumaki./
    Sie lächelte. Dann machte sie sich auf zu Sasoris Zimmer.

    14
    Die Fäden zieh noch immer ich


    Kobura klopfte an die Tür.
    >Was?< ertönte die kalte Stimme von Sasori.
    >Ich bin es.< sagte Kobura leise und trat ein. Sasori saß an dem Tisch und schraubte an einer Puppe herum, zumindest tat er es bis Kobura hereinkam.
    >Was gibt es?< knurrte er.
    >Ich will dir etwas erklären, etwas gestehen, etwas mitteilen, etwas geben.< sagte Kobura.
    >Und das wäre?<
    >Sasori, du küsst mich immer. Weißt du überhaupt, warum du das eigentlich tust?< begann Kobura. Sasori wurde rot. >Du bist in mich verliebt.< sagte er, trotz der Röte war seine Stimme kalt und sein Gesichtsausdruck gleichgültig.
    >Und du liebst mich!< sagte Kobura. Sasori ließ das Werkzeug fallen und starrte sie an, als stünde sie unter Drogen, Alkohol oder einer anderen Substanz. Jetzt hatte sie ihn erwischt. >Ich? Ich dich verliebt?< Sasori klamg geschockt, aber dann sah er zu Boden. >Ja ... b-bin ich wohl.<
    Kobura lächelte.
    /Na dann./ >Deine Fäden!< sagte sie.
    >Was?<
    >Benutze deine Fäden!< sagte/bat Kobura.
    >Welche Fäden?< fragte Sasori dümmlich.
    >Deine Chakrafäden.<
    >Die benötige ich nicht.< sagte der Puppenspieler lächelnd. Kobura musste schmunzeln. >Ich weiß, Danna.<
    >Nenn mich nicht so!< befahl Sasori barsch.
    >Wieso?< fragte Kobura und ging zu ihm rüber, packte ihn und sah ihm fest in die Augen.
    In diese wunderbaren, braunen Augen.
    Jetzt hatte sie ihn in der Zange und beugte sich zu ihm vor. Dann trat etwas zweifelndes in den Blick des Puppenspielers, er wollte dem Griff des Katzenmädchens entschlüpfen, aber er konnte nicht. Kobura küsste ihn leidenschaftlich, aber dennoch scheu und sanft, ihre Hände wanderten seinen Rücken hoch und sie vergrub genüsslich die Finger in seinem weichen, flauschigem Haar.
    Natürlich war Sasori völlig geschockt. Aber das Gefühl das ihn durchströmte, das war anders. Es war warm und weich. Anschmiegsam und es fühlte sich gut an.
    Chakra strömte aus seinen Fingern und heftete sich an die Gliedmaßen Koburas, er zog sie näher zu sich und erwiderte den Kuss mit doppelter Leidenschaft.
    >DDDDAAAAAANNNNNAAAAA!< schrie Deidara aif dem Gang, riss die Tür auf und sofort stoben Kobura und Sasori auseinander.
    >Ups..  Habe ich gestört?< fragte Deidara mit hochrotem Gesicht und einem verlegenen Grinsen. Natürlich hatte er alles gesehen.
    Obwohl es ihm peinlich war, dass er diesen Kuss unterbrochen hatte, war er froh, dass sich die beiden gefunden haben.
    >Ich gehe dann mal wieder... Ähhh... Tschüss.<
    Und er verließ das Zimmer wieder und schloss die Tür. >Blödmann!<, sagte Sasori, und wandte sich wieder Kobura zu. >Nochmal?<, fragte er grinsend, und heftete die Chakrafäden erneut an sie.
    Koburas Antwort ist ein Nicken und Sasori schmunzelte.
    >Aber denk daran! Die Fäden zieh noch immer ich!< Sasori informierte sie mit einem Schmunzeln ehe sich ihre Lippen ein weiteres Mal trafen und aus dem Küssen und Streicheln langsam mehr wurde (ihr wisst was ich meine. falls nicht ähhh denkt einfach zwei deutig xD), und ein grinsender Deidara den Gang Richtung Gemeinschaftsraum hinunterging.

    15
    Him and I




    Sasusaku ~Amv~ Him & I
    Hochgeladen von: Fire Fist Uchiha


    Cross my heart, hope to die
    To my lover, I'd never lie
    He said "be true," I swear I'll try
    In the end, it's him and I

    He's out his head, I'm out my mind
    We got that love, the crazy kind
    I am his, and he is mine
    In the end, it's him and I, him and I

    My '65 speeding up the PCH, a hell of a ride
    They don't wanna see us make it, they just wanna divide
    2017 Bonnie and Clyde
    Wouldn't see the point of living on if one of us died, yeah
    Got that kind of style everybody try to rip off

    YSL dress under when she takes the mink off
    Silk on her body, pull it down and watch it slip off
    Ever catch me cheating, she would try to cut my (ha-ha-ha)
    Crazy, but I love her, I could never run from her
    Hit it, no rubber never would let no one touch her


    Swear we drive each other, mad, she be so stubborn
    But, what the fuck is love with no pain, no suffer
    Intense, this shit, it gets dense
    She knows when I'm out of it like she could just sense
    If I had a million dollars or was down to ten cents
    She'd be down for whatever, never gotta convince (you know?)

    Cross my heart, hope to die
    To my lover, I'd never lie (I love you baby)
    He said "be true," I swear I'll try
    In the end, it's him and I

    He's out his head, I'm out my mind
    We got that love; the crazy kind
    I am his, and he is mine
    In the end, it's him and I

    Him and I
    Woah-oh-oh-oh-oh
    Woah-oh-oh-oh-oh
    In the end, it's him and I

    Him and I
    Woah-oh-oh-oh-oh
    Woah-oh-oh-oh-oh
    In the end, it's him and I


    It's her and I, mobbin' 'til the end of time
    Only one who gets me, I'm a crazy fuckin' Gemini
    Remember this for when I die
    Everybody dressed in all black, suits and a tie
    My funeral will be lit if I-

    Ever go down or get caught, or they identify
    My bitch was the most solid, nothing to solidify
    She would never cheat, you'd never see her with a different guy
    Ever tell you different, then it's a lie
    See, that's my down bitch, see that's my soldier

    She keeps that thang-thang if anyone goes there
    Calm and collected, she keeps her composure
    And she gon' ride for me until this thing over
    We do drugs together (together), fuck up clubs together (together)
    And we'd both go crazy (crazy) if we was to sever
    You know? We keep mobbin', it's just me and my bitch
    Fuck the world, we just gon' keep getting rich, you know?

    Cross my heart, hope to die
    To my lover, I'd never lie
    He said "be true," I swear I'll try
    In the end, it's him and I

    He's out his head, I'm out my mind
    We got that love; the crazy kind
    I am his, and he is mine
    In the end, it's him and I

    Him and I
    Woah-oh-oh-oh-oh
    Woah-oh-oh-oh-oh
    In the end, it's him and I

    Him and I
    Woah-oh-oh-oh-oh
    Woah-oh-oh-oh-oh
    In the end, it's him and I

    Cross my heart, hope to die
    To you, I've never lied
    For you, I'd take a life
    It's him and I, and I swear (ayy)
    'Til the end I'ma ride wit' you
    Mob and get money, get high wit' you, yeah (ayy)

    Cross my heart, hope to die
    This is our ride or die
    You can confide in me
    There is no hiding, I swear
    Stay solid, never lie to you
    Swear, most likely I'ma die wit' you, yeah

    Cross my heart, hope to die
    To my lover, I'd never lie
    He said "be true," I swear I'll try
    In the end, it's him and I

    He's out his head, I'm out my mind
    We got that love, the crazy kind
    I am his, and he is mine
    In the end, it's him and I

    Him and I
    Woah-oh-oh-oh-oh
    Woah-oh-oh-oh-oh
    In the end, it's him and I

    Him and I
    Woah-oh-oh-oh-oh
    Woah-oh-oh-oh-oh
    In the end, it's him and I

    16
    Abstimmung


    Wir hoffen, es hat euch gefallen! Kleine Sache, ich, Mohni, vermisse es, Kommis zu sehen. Ich sehe nie Kommentare bei den Geschichten von Smaugi, mir oder von und beiden obwohl wir uns sehr viel Mühe beim Schreiben geben. Ich will euch nicht zwingen, aber sagt doc bitte, wie ihr die Story fandet. ^-^. Ein Frage/Abstimmung haben wir noch. Was sollen wir als nächstes schreiben? Schickt eine Kirschblüte wenn ihr für eine SasuSaku (Sasuke x Sakura)-FF seid, oder einen Wirbelwind wenn ihr für eine ShikaTema (Shikamaru x Temari)-FF seid, oder schreibt es einfach wörtlich in die Kommis wenn ihr einen der Emojis nicht auf euren Handys habt, was ja manchmal der Fall ist.
    Also:

    🌸 für SasuSaku
    🌪️ für ShikaTema

    Die Abstimmung ist aktiv bis zum 10. August.2021, damit genug Leute abstimmen können. Danach nehmen wir keine Stimmen mehr an!

    LG Smaugi & Mohni 🐲💐


Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

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