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DIE ZWEIGFAMILIE DER ZWEIGFAMILIE

"Deine Augen sind weiß geworden, mit einem Stich Lavendelfarben. Und du hast heute das Byakugan aktiviert. Weißt du, wovon ich spreche, Tsunami?", sagte er. Ich fiel fast von dem Stein, auf dem ich saß.
"Sensei ... meinen Sie das ernst?"
"Ja." Sensei Ruto nickte. "Du hast ganz offensichtlich Blut des Hyuuga-Clans in dir!"

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    Da der erste Teil -zumindest bei meinen Freunden- gut angekommen ist, habe ich mir gedacht, ich schreibe einen zweiten. Ganz herzlichen Dank an meine
    Da der erste Teil -zumindest bei meinen Freunden- gut angekommen ist, habe ich mir gedacht, ich schreibe einen zweiten.
    Ganz herzlichen Dank an meine Testleserinnen des ersten Teils;

    AngelsDaughter

    CR33PYPASTAgirl



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    ((bold))Erstmal die erfundenen Charaktere von Team 13((ebold)) ((bold))ARASHI HATAKE ((ebold)) ((bold))Geschlecht:((ebold)) Männlich ((bold))Alter:((
    Erstmal die erfundenen Charaktere von Team 13

    ARASHI HATAKE

    Geschlecht: Männlich
    Alter: 14
    Zugehörigkeit: Konoha
    Rang: Jonin
    Clan: Hatake-Clan

    Arashi Hatake (Arashi - Sturm/Hatake - Ackerland) ist ein Ninja aus Konohagakure und mit Kakashi Hatake verwandt.
    Genau wie Kakashi beherrscht auch Arashi Chidori.
    ➡ Arashi ist nach Sensei Ruto der stärkste aus Team 13.

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    ((bold))TSUNAMI KOZUI((ebold)) ((bold))Geschlecht: ((ebold))Weiblich ((bold))Alter:((ebold)) 14 ((bold))Zugehörigkeit:((ebold)) ((unli))Konoha((eunli
    TSUNAMI KOZUI

    Geschlecht: Weiblich
    Alter: 14
    Zugehörigkeit: Konoha, ehemals Suna
    Rang: Chunin
    Clan: Kozui-Clan

    Tsunami Kozui (Tsunami - Flutwelle/Kozui - Welle) ist eine Kunoichi aus Konohagakure, die ehemals in Sunagakure lebte. Aus unerklärlichen Gründen besitzt sie das Byakugan.

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    ((bold))CHITO HITSUKI((ebold)) ((bold))Geschlecht: ((ebold))Männlich ((bold))Alter:((ebold)) 13 ((bold))Zugehörigkeit: ((ebold))((unli))Konoha((eunl
    CHITO HITSUKI

    Geschlecht: Männlich
    Alter: 13
    Zugehörigkeit: Konoha, ehemals Ame
    Rang: Genin
    Clan: Okami-Clan

    Chito Hitsuki (Chito - Gepard/Hitsuki - Sarg) ist ein Ninja aus Konohagakure. Er stammt aus Amegakure.

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    ((bold))RUTO SEISAN ((ebold)) ((bold))Geschlecht: ((ebold))Männlich ((bold))Alter:((ebold)) 27 ((bold))Zugehörigkeit: ((ebold))((unli))Konoha((eunli
    RUTO SEISAN

    Geschlecht: Männlich
    Alter: 27
    Zugehörigkeit: Konoha
    Rang: Jonin
    Clan: /

    Ruto Seisan (Ruto - Wurzel/Seisan - Lichtung) ist ein Ninja aus Konohagakure.
    Er ist der Sensei von Chito Hitsuki, Tsunami Kozui und Arashi Hatake.

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    NEUE MISSION

    "Mann, wo bleibt der Typ denn?", Shikamaru legte den Kopf in den Nacken. "Ich habe zwar keine Lust auf die Mission, aber ich machs trotzdem, damit ich später meine Ruhe habe." Ich schüttelte den Kopf - Shikamaru war mehr als faul, er war ... 
    Während ich nach dem passenden Begriff suchte, kam Arashi zu mir.
    "Sag mal, wann geht's denn los?" fragte ich ungeduldig. 
    "Dann, wenn alle da sind.", sagte Arashi.
    "Und wer kommt noch alles mit?"
    "Kiba, Sasuke, Sakura und Naruto.", antwortete der Hatake.
    "Ganz Team 7?" Ich war verwirrt. "Wieso denn das?"
    "Ganz einfach, sie haben alle gegen Gaara gekämpft."
    Ich nickte knapp.
    "Aber das beste ist - wir werden endlich nach Suna gehen!", jubelte ich, Arashi lachte  und schaute mich erfreut an. Er wusste, an was -oder besser gesagt wen- ich dachte.
    Gaara ... nun würde ich ihn endlich wiedersehen ... nach einem Jahr, und jetzt kann ich endlich wieder zu ihm. Aber es ist auch seltsam ... zehn Jahre sind vergangen, seit ich das letzte Mal in Suna war. Zehn lange Jahre.
    Nach einer Ewigkeit erschienen auch alle anderen, darunter auch Sensei Ruto - bis auf Sensei Kakashi, der uns neben Sensei
    Ruto ebenfalls begleiten sollte.
    "Mann, der lässt uns viel zu lange warten ... ", brummte Kiba, und Akamaru bellte zustimmend.
    "Hufff - wir kennen das schon.", seufzte Sakura.
    /Das kann ich mir vorstellen, Sakura!/ stimmte ich der Haruno in Gedanken zu.
    Da kam Sensei Kakashi endlich.
    "Tut mir leid, ich habe verschlafen, und- "
    "DAS IST SOWASVON GELOGEN!", brüllten wir alle im Chor.
    "Ja ja, okay, ihr habt recht." Sensei Kakashi kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
    Wir alle starrten ihn an.
    "Können wir jetzt endlich los?", fragte Shikamaru gelangweilt. "Ich will das hinter mich bringen, und dann pennen gehen."
    "Du bist richtig faul, weißt du das?", meinte Naruto herausfordernd.
    "Und du bist nervig. Also von daher ... " Shikamaru gähnte ausgiebig.
    Naruto versteifte sich.
    "Nervig?"
    "Du hast dich nicht verhört."
    "Shikama- "
    "NARUTO!", kreischte Sakura, und feuerte ihm eine. "Musst du immer diskutieren!"
    Naruto rieb sich die monströse Beule.
    "Mann ... Sakura.  Musste das sein?"
    Für eine Antwort hatte Sakura keine Zeit. Denn Sensei Kakashi meldete sich zu Wort.
    "Gut, sind alle startklar?"
    Die Gruppe nickte.
    "Dann los!" Sensei Kakashi drehte sich um, und verließ das Dorf mit Sensei Ruto an der Spitze. Wir anderen folgten den beiden Jonin, die sich unterhielten.
    Ich wandte mich an Arashi, meinen besten Freund. "Stimmt es, dass du vorgestern auch zum Jonin ernannt worden bist?", fragte ich.
    "In der Tat, ja." Arashi nickte. Ich knuffte ihn kurz. "Herzlichen Glückwunsch nachträglich!" 
    Arashi lachte leise. "Dankeschön!"
    Chito ging neben Sakura her, und plapperte sie die ganze Zeit über voll, aber Sakura hatte natürlich nur Augen für Sasuke.
    Ich musste schmunzeln.
    Naruto und Kiba stritten sich die ganze Zeit über, und Akamaru gab auch seinen Senf dazu.
    Shikamaru starrte genervt Löcher in die Luft - was sollte man von dem Nara-Clan - Sprössling auch anderes erwarten? 

    Wir kamen an der Grenze an.
    Ich sah mich um.
    Wüste.
    Wüste.
    Vertraute Wüste.
    Ich sah mich um, und griff in den Sand. Er rieslte zwischen meinen Fingern hindurch. Ich lächelte nur. /Du hast mir gefehlt, Suna! Du hast mir gefehlt - SO SEHR GEFEHLT! SO SEHR!/ Ich rief in Gedanken meine Erleichterung und meine Freude aus. Ich hatte dieses Land so unheimlich sehr vermisst.
    Ich ließ mich nieder.
    Shikamaru warf sich in den Schatten.
    "Ich mach ein Nickerchen ... ", brummte er nur.
    Naruto, Sasuke und Sakura verbrachten die Zeit mit Streiten, beziehungsweise, Sakura versuchte zu verhindern, dass sich Sasuke und Naruto gegenseitig die Köpfe einschlugen und sich somit gegenseitig ins Krankenhaus beförderten.
    Chito alberte für sich herum, Sensei Kakashi war in Gedanken versunken, und Arashi unterhielt sich leise mit Sensei Ruto. "Hey Tsunami." Kibas Stimme riss mich aus den Gedanken. Ich sah auf. "Hm?"
    "Akamaru hat Durst. Und da du Wasser-Jutsus beherrschst ... dachte ich ... " Ich lächelte, und nickte. Ich ließ etwas Wasser in meinen hohlen Händen entstehen, und Akamaru trank sofort wie ein Wilder. Schließlich war der Welpe zufrieden, leckte sich übers Maul, und bellte glücklich. Ich ließ das Wasser verschwinden.
    "Danke, Tsunami!", lächelte Kiba. Ich grinste. "Kein Problem.", meinte ich, und Kiba kicherte.
    "Leute! Dort drüben! Die Truppe Suna-Nins!", rief Sensei Ruto, und richtete sich auf. Ich riss den Kopf nach oben. Drei Gestalten eilten auf uns zu.
    /Gaara!/ dachte ich erfreut, als ich die erste Gestalt erkannte. Und Kankuro erkannte ich auch. Und einen weiteren Shinobi, mit braunem Haar. Ich sprang auf, und rannte los.
    "Tsunami!", schrien Kiba, Chito und Naruto im Chor. 
    Ich ignorierte sie, und blieb vor den Gestalten stehen. Auch Gaara blieb stehen. Er nickte knapp - offensichtlich ein Zeichen, denn Kankuro und der andere Ninja rannten an uns vorbei, und blieben bei den anderen stehen. Der Shinobi aus Sunagakure trug eine Weste, offensichtlich war er ein Jonin. Leise unterhielt er sich mit Sensei Kakashi und Sensei Ruto.
    Ich sah zu Gaara, und legte den Kopf schief, dann lächelte ich, und schlang die Arme um ihn.
    "Schön dich zu sehen!", murmelte ich in den weißen Stoff seines Schals, den er über seiner dunkelroten Kleidung trug.
    Gaara selbst war verwirrt.
    Ja, ich liebte ihn, und er liebte mich. Aber mit Umarmungen und so konnte er wahrscheinlich noch nicht großartig was anfangen. Ich ließ ihn wieder los.
    "Tut mir leid - du bist ja nicht daran gewöhnt.", murmelte ich verlegen, aber Gaara zog mich in seine Arme. "Schon gut.", meinte er besänftigend. Ich musste lächeln, und seufzte erleichtert. "Es ist einfach neu für mich.", murmelte der Suna-Ninja.
    Ich knuffte ihm in die Seite. "Lass uns zu den anderen gehen. Ich will endlich wissen, was das für eine Mission ist, von der Arashi Chito und mir gestern als wir bei Ichiraku waren, erzählt hat!"

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    ANGRIFF AUS DEM HINTERHALT


    "Wie bitte? Was?" Chito fielen fast die Augen aus dem Kopf. Der Shinobi aus Sunagakure, der sich als Kanbatsu vorgestellt hatte, nickte.
    "Eine Nahricht überbringen?" Naruto verzog gelangweilt das Gesicht. "Und was soll daran so gefährlich sein?"
    "Alles." Sensei Ruto hob das Wort. "Der Feind ist überall."
    "Überall? Wie blöd. Kann's nicht gemütlicher gehen?", beschwerte sich Shikamaru.
    Ich seufzte und schüttelte den Kopf. Shikamaru war wirklich mehr als einfach nur faul.
    Arashi meldete sich zu Wort.
    "Wir sollten jetzt gleich losgehen. Wenn es stimmt, dass uns der Feind auflauert, dann sollten wir uns beeilen.", meinte der Hatake.
    Wow, nicht einmal ich hätte das besser formulieren können. Arashi sprach wie ein Erwachsener, wie ein Sensei, und das, obwohl er erst 14 war.
    Ich war ein wenig beeindruckt.
    Gaara hatte die ganze Zeit über an einen Felsen gelehnt dagestanden, und mit geschlossenen Augen wortlos gelauscht. Er öffnete ein Auge.
    "Der Junge hat vollkommen recht. Los.", meinte er, und ging ein paar Schritte voraus. Wir folgten ihm. Sensei Ruto und Sensei Kakashi unterhielten sich erneut, jedoch leise. 
    Wir rannten durch die Wüste, immer geradeaus, immer weiter.
    Ich keuchte, denn ich war solche Hitze nicht mehr gewöhnt.
    Aber wir legten denoch keine Pause ein.
    Ich blieb schließlich stehen, als ich etwas bemerkte. /Wir werden verfolgt!/ Ich wollte etwas sagen, aber Arashi stoß mich zur Seite, ehe sich ein Kunai in seinen Bauch bohrte. Ich schrie auf. "ARASHI! NEIN!" Ich war verzweifelt. Um mich herum war das reinste Chaos ausgebrochen. Ninja griffen uns an. Auf ihren Stirnbändern war vier Striche abgebildet.
    "Das sind Ninja aus Amegakure!", rief Naruto.
    "Schon bemerkt du Trottel! Wir sind nicht blind!", blaffte ihn Kiba an, der mit Akamaru beschäftigt war, Arashi zu schützen, der zu Boden gesunken war.
    Kakashi und Ruto kämpften verbissen Seite an Seite, Sasuke kam wohl ganz gut alleine klar, und Shikamaru war gerade dabei, einen Ame-Nin mit seinen Schattenfesseln einzufangen. "Hör mal, ich habe keine Lust auf Krach.", sagte Shikamaru entnervt. Der Ame-Nin knurrte nur. Chito war dabei, gegen einen Ninja zu kämpfen. Beide benutzten dasselbe Jutsu mit dem grauen Chakra.
    Kanbatsu ging ziemlich gut mit dem Katana um, Kankuro kämpfte mit seinen Marionetten - und die Schwarze Ameise tat ihren Job.
    Gaara wirkte völlig entspannt. Er stand da, lit verschränkten Armen, einem ausdruckslosen Gesicht, während der Sand alle Angriffe abwehrte.
    Von Sakura kam plötzlich ein Schrei. Einer der Amegakure-Shinobi hatte sie zu Boden geworfen, und war kurz davor, ihr einen Kunai in die Kehle zu rammen.
    "Nein! Sakura!" Ich spürte eine unbekannte Kraft, und warum auch immer, plötzlich sah ich schwarzweiß, ich sah Chakraströme, und rannte auf den Ninja zu, der gerade Sakura töten wollte, und stoß ihm die Hand an die Brust. Der Ninja riss die Augen auf, und sank zu Boden. Ich half Sakura auf die Beine, und warf mich auf die übrigen Gegner. Minuten vergingen, und die Feinde traten den Rückzug an.
    Ich lächelte schwach, und drehte mich zu den anderen um.
    "Tsunami - deine Augen!", sagte Naruto.
    "Was ist damit?", fragte ich schwach, ehe ich das Bewusstsein verlor, und zu Boden sank. Gaara war derjenige, der mich sanft auffing.

    8
    BYAKUGAN


    Ich schlug die Augen auf. Ich fand mich in Gaaras Armen wieder, der mich ansah, und mir sanft durch das Haar strich. "Wie geht's dir?", fragte er leise.
    "Keine Ahnung ... wo ist Arashi?", wollte ich wissen, Tränen traten in meine Augen.
    "Die Rosahaarige da, Sakura, wie ihr sie nennt, heilt ihn gerade."
    Ich sank zurück, und lehnte mich an ihn.
    "Ich will Arashi sehen ... jetzt ... bitte.", murmelte ich leise.
    Gaara nickte und half mir auf die Beine. Wir gingen zum Lagerplatz. Alle schliefen, bis auf Sakura, Sensei Kakashi und Sensei Ruto. Und Gaara und ich.
    Gaara führte mich zu Sakura, die ihre Hand, unter der grünes Chakra leuchtete, über Arashis Bauch hielt. Die Maske des Jonins hatte sie heruntergezogen, damit der Hatake mehr Luft bekam. Aber Arashi selbst schien es gar nicht gut zu gehen. Im Gegenteil. Er zitterte, und und hatte die Augen fest zusammengekniffen. Ich sank neben ihm zu Boden.
    "Warum hast du das getan?"
    Arashi holte Luft, öffnete die Augen jedoch nicht.
    "Wieso ... denn ... nicht?", fragte er mühsam.
    "Sprich nicht.", sagte Sakura streng, und ließ das Chakra verschwinden. "So, das war's. Ich bin fertig.", sagte sie, und gähnte. Sie stand auf, und ging zu Naruto und Sasuke.
    Ich strich Arashi durch das Haar, Gaara saß neben mir, und hatte sich an mich gelehnt.
    "Er wird wieder gesund.", sagte er.
    "Glaubst du?"
    "Tsunami.", ertönte Sensei Rutos Stimme. Ich schaute auf. "Kann ich mich mal kurz mit dir unterhalten?"
    Ich nickte knapp, und stand auf.
    "Bis später.", murmelte ich Gaara zu, und strich ihm durch das Haar, ehe ich Sensei Ruto folgte.
    Abseits vom Lagerplatz setzte er sich in den Sand, und sah zu den Sternen hinauf. Ich setzte mich neben ihn.
    "Das, was heute Mittag war ... war erstaunlich. Du hast uns alle gerettet.", sagte Sensei Ruto. Ich wurde leicht rot, und lächelte schwach. "Danke ... "
    Sensei Ruto schien aber noch nicht fertig zu sein.
    "Deine Augen sind weiß geworden, mit einem Stich Lavendelfarben. Und du hast heute das Byakugan aktiviert. Weißt du, wovon ich spreche, Tsunami?", sagte er. Ich fiel fast von dem Stein, auf dem ich saß.
    "Sensei ... meinen Sie das ernst?"
    "Ja." Sensei Ruto nickte. "Du hast ganz offensichtlich Blut des Hyuuga-Clans in dir!"
    /Blut des Hyuuga-Clans? Wie kann das sein?/
    Als ob Sensei Ruto meine Gedanken gelesen hätte, zuckte er mit den Schultern. "Ich habe auch keine Ahnung."
    Ich sah nachdenklich zu Boden.
    Das Byakugan also ... ich sah nach oben zum Mond. Wie um alles in der Welt war das möglich?

    Am nächsten Tag brachen wir auf, und rannten weiter. Arashi schien es tatsächlich wieder gut zu gehen, denn er rannte, als wäre er nie verletzt worden, mit entschlossenem Blick weiter.
    Ich lächelte Gaara die ganze Zeit über an. Er schaute und lächelte ab und zu zurück.
    So zog sich das hinweg.
    Ich sah ab und zu nach oben. Diese sengende Hitze ...
    Nach einer Weile kam ein Dorf in Sicht.
    "Unser Ziel!", sagte Kanbatsu. "Wir werden Sora die Nahricht überbringen, und sofort wieder verschwinden, bevor die Feinde... "
    Den Rest des Satzes hörte ich nicht mehr, da ich mit den Gedanken abschweifte. /Die Feinde. Sie haben Arashi verletzt! Sakura fast getötet! Sie werden bezahlen! Das verspreche ich!/

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    DARUM HAST DU DAS BYAKUGAN


    Sora war eine kleine, runde, alte Frau mit Falten im runzeligen Gesicht und einem warmen Lächeln.
    "Kanbatsu, mein Junge. Du bist groß geworden!", begrüßte sie uns. "Und du hast Besuch mitgebracht! Wie war die Reise?"
    "Anstrengend. Wir wurden von Shinobis aus Amegakure angegriffen."
    "Ja, und die waren nicht sehr nett!" Naruto verschränkte mit einem, halb trotzigen, halb empörten Blick die Arme. Sakura murmelte etwas und starrte Naruto genervt an. Sora erkundigte sich nach unseren Namen.
    "Und du, Mädchen?", fragte sie mich.
    "Tsunami Kozui.", antwortete ich.
    "Kozui ... interessant." Sora nickte. Ich legte den Kopf schief.
    Aber Sora hatte sich bereits abgewandt, und zu den Anderen gedreht.
    "Ich habe schon Tee für euch vorbereitet."
    "Woher wusstest du, dass wir heute kommen?", fragte Kanbatsu.
    Sora lächelte. "Ich rieche es schon förmlich, wenn sich mein Urenkel nähert."
    "Eigentlich wollten wir gleich weitergehen."
    "Bleibt doch für den kurzen Tee.", meinte Sora. Die Anderen widersprachen nicht weiter, und setzten sich an den Tisch.
    "Wow, der Tee ist voll lecker!", jubelte Naruto. Sora lächelte. "Freut mich dass er dir schmeckt, mein Junge."
    Dann wandte sie sich an mich.
    "Soso, du hast also Blut des Hyuuga-Clans in dir ... ich erkenne das an deinen Augen.", flüsterte sie.
    Ich nickte.
    "Wissen Sie, warum das so ist?"
    "Tja ... " Sora überlegte. "Ich kannte deine Eltern sehr gut."
    Ich nickte nur.
    "Der Hyuuga-Clan hatte eine Zweigfamilie.", begann Sora. "Und der Kozui-Clan hat seinen Ursprung im Hyuuga-Clan. Dein Clan ist die Zweigfamilie der Zweigfamilie.
    Und darum hast du das Byakugan."
    Ich schwieg daraufhin eine Weile. Ich hatte nicht gewusst, dass der Hyuuga-Clan eine Zweigfamilie hatte, und dass mein Clan, der Kozui-Clan, die Zweigfamilie der der Hyuugas ist. Ich überlegte. Langsam aber sicher ergab die ganze Sache einen logischen Sinn.
    Ich nickte knapp. "Danke ... zumindest weiß ich jetzt endlich Bescheid." Sora nickte lächelnd.
    Ich nahm mir schnell eine Tasse Tee, und trank diese aus.
    Dann verabschiedeten wir uns von Sora, und machten uns auf den Weg zurück zur Grenze zwischen Konohagakure und Sunagakure.

    10
    ICH VERSPRECHE DIR, WIR SEHEN UNS WIEDER


    Als wir an der Grenze ankamen, wurde ich traurig. Erneut würden Gaara und ich getrennte Wege gehen.
    Sensei Kakashi und die Anderen, gingen schon mal voraus. Nur Sensei Ruto, Chito, Arashi und ich blieben noch kurz da.
    "Hier trennen sich unsere Wege also wieder." Sensei Ruto nickte.
    "So ist es. Doch Suna wird im Gegenzug zu dieser Mission Konoha helfen.", sagte Kanbatsu. Sensei Ruto lächelte.
    Chito plapperte Kankuro voll, woher er alles über die Kunst des Puppenspiels weiß, aber Kankuro lächelte nur.
    "Das zeig ich dir, wenn wir uns wiedersehen!", versprach er dem ehemaligen Amegakure-Genin. Chito schien zufrieden.
    Dann drehten sich Sensei Ruto, Arashi und Chito um und folgten den anderen. Kankuro und Kanbatsu verschwanden in die entgegensetzte Richtung.
    Nun waren Gaara und ich alleine.
    "Sehen wir uns wieder?", fragte ich leise. Gaara lächelte sanft. "Ich verspreche dir, wir werden uns wiedersehen!" Er trat näher zu mir, und küsste mich liebevoll. Ich war überrascht, aber ich erwiderte sanft, und schlang die Arme um ihn. Eine ganze Weile lang standen wir so da.

    Erst spät am Abend kehrte ich nach Konoha zurück. Arashi hatte auf mich gewartet, denn er stand auf.
    "Tsunami! Du hast ganz schön lange gebraucht!" Er trug die Maske nicht, aber das war normal. Mal trug er sie, mal trug er sie nicht.
    "Ähh ... was?", fragte ich verträumt.
    Arashi grinste schief.
    "Ist Gaara etwa so gut im Küssen, dass er dich in die Traumwelt befördert?"
    Ich wurde rot.
    "Kann ... k-kann sein?", murmelte ich verlegen.
    Arashi lächelte.
    "Na komm schon! Naruto hat uns und die Anderen zur Feier des Tages auf eine Nudelsuppe eingeladen!", sagte er.
    Ich kicherte. "Na dann sollten wir uns beeilen!", meinte ich. Zusammen gingen wir los. In Gedanken sah ich noch immer Gaara, wie er meine Hand hielt, und mir durch das Haar strich.

    >Ich verspreche dir, wir werden uns wiedersehen!<

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    Wer für einen dritten Teil stimmt, der lässt als Antwort ein



    da, wer dagegen stimmt lässt ein



    da

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    Also dann, bis zum nächsten Mal ^^

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