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Narutos Welt mal anders: Das Vermächtnis des Thronräubers (Teil 5) Die Vergessenen

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6 Kapitel - 7.089 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 1.368 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es geht weiter mit dem blutigen Abenteuer.

Was bisher geschah: Saruna erholte sich von ihren Wunden und wurde zur neuen Großkaiserin gekrönt. Nachdem Sokuron und Saryna zu Grabe getragen wurden, zog Saruna mit der kaiserlichen Armee nach Surani, der Heimatstadt der Silberröcke. Sie ließ jeden Silberrock töten und brannte die Stadt bis auf die Grundmauer nieder. Die Verräterin Sorine wurde auf grausame Weise gelyncht.
Während die Kaiserlichen diesen Schlag feierten, erhielt Saruna von ihren zahlreichen Feinden einen neuen Namen: „Saruna, die Schreckliche“.

Doch das bleibt nicht ohne Folgen. Aufruhr macht sich im Großkaiserreich breit. Viele Menschen protestieren gegen die Reichsregierung wegen dem Massaker, Kleinstaaten schmieden schon Pläne gegen die neue Großkaiserin. Und in mitten diesem Chaos sucht Saruna nach ihren Feinden, um sie zu vernichten.
Dabei wird sie jemanden um Hilfe bitten, der sich nichts sehnlicher wünscht, als eine zweite Chance.

1
Das Chaos

Im Fernsehen liefen immer dieselben Bilder.
Die Nachricht über das Massaker in Surani, das Abschlachten aller Silberröcke ging durch das gewaltige Reich wie ein Lauffeuer. Jeder Sender berichtete davon, dass die neue Großkaiserin ihren Vater dadurch gerächt hatte, indem sie mit der kaiserlichen Armee zur Heimatstadt der Silberröcke, den Verrätern, gezogen war, um die Stadt niederzubrennen und alle zu töten, die sich darin befanden.
Nicht nur die Menschen im Großkaiserreich verfolgten das schreckliche Ereignis. Auch die Menschen in Konoha und die anderen verbündeten Staaten fragten sich, was für eine unbändige Herrscherin auf dem Thron saß.
„Im ganzen Land kommt es zu heftigen Protesten“, berichtete der Reporter auf dem flimmernden Bildschirm. „Wie Sie sehen können, hat die Reichspolizei hinter mir Stellung genommen, um den Reichspalast vor den Demonstranten zu schützen. Unter den Aufrührern auch hochrangige Mitglieder aus Ninjadörfer.“
Die Polizisten waren schwer gepanzert und verschanzten sich hinter breiten Schildern, beworfen von Steinen und beschimpft von panischen Aufständischen. Im nächsten Moment flogen auch schon die Molotowcocktails und Schüsse fielen.
Es eskalierte zu einem blutigen Chaos.

„Wenn das so weitergeht, werden die Aufständischen das Parlament und den Kongress übernehmen“, meinte der Polizeiführer. „Wir brauchen mehr Leute.“
„Das sollte nicht das Problem sein“, erwiderte plötzlich eine ruhige Stimme. Die Polizisten drehten sich um. Sie sahen ein Mädchen, vielleicht dreizehn Jahre alt, mit schulterlangen schwarzen Haaren, glatten Zügen und verschiedenfarbigen Augen. Das rechte Auge war rot wie Blut, das linke so blau wie die Meere. Das Mädchen trug einen schwarzen Brustpanzer, dunkelblaue Kleidung, langer dunkelblauer Mantel, Schienen an den Oberarmen und Unterbeinen. Bewaffnet war sie mit einem Revolver und einem Schwert. Auf ihrem Handrücken ließ sie eine Silbermünze tanzen.
Jeder wusste, wer dieses Mädchen war.
Serene Efuan, Tochter von Sokuron Efuan und jüngere Schwester der Großkaiserin Saruna.
Serene war nicht alleine gekommen.
Bei ihr war eine Truppe aus vollgepanzerten Männer und Frauen. Sie trugen vulkanschwarze Rüstungen mit violetten Waffenröcke und Umhänge. Ihre Köpfe wurden von Helmen verborgen, nicht mal die Augen waren in dem schlitzartigen Visier zu erkennen. Manchmal fragte man sich, ob da wirklich Menschen darunter waren oder ob es eine andere Form von Energieritter waren, die damals Sokurons Rebellion unterstützt hatten.
„Wir übernehmen das“, fügte Serene kühl hinzu. „Sorgen Sie nur dafür, dass die Aufrührer möglichst nahe zu Ihnen kommen.“

„Kommt, Leute, reißen wir dieser gestörten Göre in Fetzen“, wiegelte der Rädelsführer vehement auf. „Die soll mal sehen, was passiert, wenn man…“
Die Aufständischen blieben stehen.
Vor dem Parlament hatte sich eine Polizeitruppe aufgestellt, die mit ihren breiten Schilden eine unüberwindbare Mauer bildeten. Doch davon wollten sich die Rebellen nicht einschüchtern lassen. Sie marschierten weiter durch die enge Straße auf die Polizisten zu.
Plötzlich jedoch hörten die Aufrührer hinter sich ein Aufmarsch.
Die Rebellen drehten sich um.
Hinter ihnen hatten gepanzerte Soldaten eine geschlossene Reihe gebildet und somit die Rebellen von beiden Seiten in die Straße eingesperrt.
„Gibt lieber auf“, forderte Serene tonlos auf, während sie damit eine Münze in ihrer Hand aufspringen ließ. „Löst diese Versammlung auf oder es wird in einem Blutbad enden.“
„Ach, und wer bist du, Kleines?“, protzte der Anführer höhnisch. „Solltest du nicht lieber Zuhause sein und mit Puppen spielen?“
„Hey, das ist Serene Efuan“, flüsterte einer seiner Kameraden. „Du solltest sie lieber nicht verärgern.“
„Serene? Die Kleine da vorne?“ Unbeeindruckt ging der Anführer auf die vermeidliche Prinzessin. „Du glaubst, du kannst mich aufhalten, ja? Wir sind fünfzig Leute…“
„Dreißig“, unterbrach Serene träge. „Ihr seid nur dreißig Leute.“
Der Anführer wirkte irritiert.
„Hast du einen Knacks oder sowas? Kannst du nicht zählen…?“
„Ihr seid nur dreißig, weil gleich nur so viele von euch stehen bleiben“, korrigierte Serene ruhig. „Zuerst schalte ich dich aus. Und wenn ich das tue, mischen sich noch ein oder zwei Dutzend wagemutige Penner ein, die unbedingt den Helden spielen müssen. Es kommt zu einem Gemetzel, in der ihr alle sterben werdet. Also werde ich diesen Prozess einfach abkürzen, indem ich dich und zwanzig von euren feurigsten Kämpfer plattmache. Danach können die übrigen dreißig Hirnis selbst entscheiden, ob sie sterben wollen oder lieber in die Zelle wollen.“
Die Rebellen tauschten sich verängstigte Blicke aus, während der Rädelsführer in ein heiteres Lachen ausbrach. „Du… du willst uns plattmachen? Das will ich sehen…“
„Wie du willst.“
Serene schnippte einmal.
Die Silbermünze schoss wie eine Kugel durch die Luft!
Wie durch Butter durchschlug das ungewöhnliche Zahlungsmittel den Brustkorb des Rädelsführers. Wie ein Kugelblitz schoss die Münze durch die Menge, um Brustkorbe und Hälse von neun Frauen und elf Männern zu durchschlagen. Es dauerte nicht mal eine Sekunde, da war die Münze wieder in Serenes Hand. Erst jetzt sackten die Getöteten gleichzeitig zusammen wie Marionetten, die ihre Fäden verloren hatten.
Die Münze landete wieder in Serenes Hand, ohne auch nur einen Tropfen Blut an sich zu haben.
Schockiert schauten sich die überlebenden Rebellen an.
Als Serene ihre Münze wieder erhob, warfen die Rebellen ihre Waffen weg, gingen auf die Knie und legten ihre Hände hinter ihren Köpfen.
„Kluge Entscheidung“, erwiderte Serene tonlos und steckte die Münze wieder weg. „Festnehmen.“
Die schwarzen Ritter gingen an Serene vorbei, um sich die Rebellen zu schnappen. Jeder von ihren wurde mit Handschellen gefesselt und abgeführt.
„Glaub mir, das ist noch nicht vorbei!“, drohte einer der Rebellen. „Unsere Brüdern und Schwestern werden weiter gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen.“
„Werden wir sehen“, quittierte Serene mit der kühlen Antwort. „Werden wir sehen.“

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