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Marin. - Eine Naruto-Liebesgeschichte, die unter die Haut geht.

"...Ich komm zu dir wenn alles schläft,
Ich komm zu dir nur in der Nacht,
Ich warte, dass die Sonne untergeht,
Und beug mich zitternd deiner Macht

Still die Gier, die Gier in mir
Halt mich fest
Still die Gier, die Gier in mir
Erhöre mich ..."
Tränen sammeln sich in den Augen von Marin. Sie lauscht dem Lied, welches in dem Gasthaus gesungen wird. Diese Zeilen zerreißen ihr das Herz, und sie muss unweigerlich daran denken, dass ...


Achtung, das ist keine Geschichte für Lesemuffel. Ihr begleitet Marin durch ihr Leben in Konoha und erlebt mit ihr Höhen & Tiefen. Viel Spaß beim Lesen:)

LG Kalahn


(Liedtext von "Die Gier" von InExtremo
https://www.YouTube.com/watch? v=p0erAONJugE)

1
Rauch, Feuer und Schlachtfelder prägen die Landschaft rund um Konoha. Es herrscht nun schon seit fast 5 Jahren Krieg zwischen den fünf größten Nin
Rauch, Feuer und Schlachtfelder prägen die Landschaft rund um Konoha. Es herrscht nun schon seit fast 5 Jahren Krieg zwischen den fünf größten Ninjanationen.
Ich suche schon seit mehreren Wochen ein Unterschlupf, doch vergebens. Meine letzte Hoffnung ist, die Stadttore von Konoha zu erreichen. Die Siedlung in der ich lebte wurde dem Erdboden gleichgemacht und ich habe meine Mutter Yua in dem Getümmel verloren. Sie sprach immer davon mit mir nach Konohagakure zu reisen denn dort hieß es sei man sicher. Nun musste ich mich ganz alleine auf den Weg dorthin machen.
Es trennten mich nur noch wenige Tage von meinem Ziel und zu meinem Pech entfachte unmittelbar in meiner Nähe ein weiterer Kampf und der einzige Schutz den ich finden konnte war ein hohler Baumstamm, in den ich mich kauerte.
Ich kann nicht sagen wie lange der Kampf zwischen den Shinobi schon andauerte, bis es auf einmal sehr still wurde. Ich wartete einen Augenblick und beschloss den Baumstamm zu verlassen, doch dabei zerbrach ich einen kleinen Ast. Augenblicklich wird das schützende Holz kurz vor meinem Gesicht von einem Kunei durchtrennt.
„AAAAAHHHH“ schrei ich entsetzt auf.
„Oh mein Gott das ist ja nur ein kleines Mädchen! Hey helft mir mal, wir müssen sie in Sicherheit bringen!“ hörte ich eine tiefe Männerstimme sagen.
Geschockt sah ich in das Gesicht des Mannes und musste ein paar Mal blinzeln um sicher zu gehen, dass es kein Traum war. Der Mann sah mich voller Mitgefühl und Warmherzigkeit an. Meine Mutter war der einzige Mensch der Welt der mich immer so ansah, all die anderen Menschen denen ich begegnet war, waren kalt und verbittert wegen dem Krieg.
„Minato, wer ist sie“ fragte einer der beiden Ninjas die zu dem Blonden gerannt kamen. „Wie heißt du denn kleines Mädchen und woher kommst du?“ fragte dieser nun an mich gewandt „I-I-Ich b-bin…“ „Du brauchst keine Angst vor uns zu haben wir bringen dich nach Konoha, da bist du in Sicherheit“
„Yua. I-Ich heiße Y-Yua“ antwortete ich ihm. Noch vollkommen perplex von meiner Antwort folgte ich den Ninjas.
Nachdem ich ein halbes Jahr in Konoha lebte wurde das Dorf vom Fuchsgeist angegriffen und mein Retter starb. Hiruzen Sarutobi war nun wieder Hokage. Er kümmerte sich gut um mich und dank Ihm durfte ich ein Jahr später, mit 6 Jahren, die Akademie besuchen. Ich strengte mich sehr an, um meine Dankbarkeit ihm zu zeigen, doch dies gestaltete sich schwieriger als gedacht. In der Theorie war ich Klassenbeste doch nicht einmal das leichteste Jutsu beherrschte ich. Ich schämte mich sehr.
Eines Tages, als ich wieder bei dem Versuch einen Doppelgänger zu erschaffen versagte und mich meine Mitschüler auslachten rannte ich tränenüberströmt nach Hause in mein kleines Zimmer. Tagelang schloss ich mich ein. Mir wurde klar, dass ich so niemals Genin werden konnte. Ich wollte es doch so sehr und ich wollte Sarutobi auf keinen Fall enttäuschen.
>Klopf, Klopf<
Ich hob meinen Kopf und schaute Richtung Tür.
>Klopf, Klopf< machte es wieder
„Yua, ich möchte mit dir sprechen, bitte mach doch die Tür auf“ Ich zuckte erschrocken zusammen. Das war der Hokage, aber was will er hier? Hoffentlich ist er nicht sauer, weil ich in der Akademie versagt habe.
>Klopf, Klopf<
„Ich mach mir Sorgen um dich, bitte öffne die Tür“
Zögerlich drückte ich die Klinke der Tür hinunter und schob sie langsam auf. Ich blickte beschämt auf den Boden „Guten Morgen, Sarutobi“
„Guten Morgen?“ lachte er und ich hob meinen Kopf und sah im direkt in die Augen. „Meine liebe Yua, es ist schon nach Mittag! Hahaha“ lachte er weiter.
„Entschuldige.“
Mit einem Lachen auf dem Gesicht trat er in die Wohnung ein und setzte sich. Er deutete mir, mich ebenfalls hinzusetzten. Ich hockte mich neben ihm auf den Boden.
„Ich mach mir Sorgen um dich, Yua. Man hat mir berichtet du seist seit 4 Tagen nicht mehr zur Akademie gegangen. Was bedrückt dich?“
„Nichts …“
„Yua!“ sagte er mit fester Stimmte
„Ich habe versagt und dich enttäuscht“, bei jedem Wort wurde ich leiser, „Nicht ein Nin-Jutsu kann ich anwenden. Ich bin zu schlecht für Konoha, sagen die Andern!“ Tränen strömten über mein Gesicht. Sarutobi nahm mich in den Arm, was es nur noch verschlimmerte.
Er flüsterte mir ins Ohr: „Yua, ich bin mir sicher, dass auch du den Willen des Feuers in dir trägst und du wirst ganz bestimmt deinen eigenen Weg des Ninjas finden. Ich glaube fest daran, dass du eine Möglichkeit finden wirst, wie du zu einer der besten Kunoichis Konohas werden kannst. Habe den Mut deine Fähigkeiten einzusetzen.“
Nach einer Pause sprach er weiter: „Dir ist bestimmt auch schon aufgefallen, dass Wasser sich in deiner Nähe besonders verhält, nicht wahr?“
Ich löste mich aus der Umarmung und sah ihn ungläubig an. Was meint er nur? Er lächelte sanft: „Schau dich doch mal in deinem Zimmer um.“, forderte er mich auf. Vorsichtig drehte ich meinen Kopf. Der Anblick war unglaublich!
Im gesamten Raum schwebten Wassertropfen, als seien sie schwerelos. Es waren meine Tränen. Ich staunte eine Weile, bis der Hokage mich auf den Gedanken riss: „Ich habe beschlossen, dass du die Klasse wiederholen wirst und noch eine Chance bekommst deine Stärke zu entdecken. Glaub an den Willen des Feuers, Yua“
„Vielen Dank ehrenwerter Hokage“, flüsterte ich, immer noch mit dem Blick auf die Wasserperlen gerichtet. Sarutobi musste lachen und verabschiedete sich.
„Hallo!“ „Hallo, wie heißt du? Ich bin Mivaco.“ „Hey! Ich will da sitzen!“ „Haha haha“ „Hoffentlich ist der Lehrer nett!“ „Haha du hast ja was Witziges dabei!“
Heute ist mein zweiter erster Schultag. Im Klassenzimmer habe ich mich auf denselben Platz gesetzt wie letztes Schuljahr und wartete gespannt auf unseren Sensei. Ich starrte eine ganze Weile in Richtung Tür, dadurch bemerkte ich es nicht, dass sich ein schwarzhaariger Junge neben mich gesetzt hat. „Hallo.“ Ich erschrak mich und zuckte unweigerlich zusammen.
„Ich wollte dich nicht erschrecken.“ Sagte er ruhig.
„Hallo, ich habe dich gar nicht reinkommen sehen. Mein Name ist Yua und wer bist du?“, fragte ich den Jungen neugierig.
„Itachi.“

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