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Ayake Sakumi

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6 Kapitel - 7.624 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 2.216 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

[Kapitel 2]„Bald werden wir uns wiedersehen!“ Und mit diesen Worten schlafe ich endlich ein. Nadusi's Augen überwachen mich, sodass ich ruhig schlafen kann. Bald werden wir uns wiedersehen!

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Kapitel o1: Vor 6 Jahre „AAAAAAAAH!“ Warmes Blut floss meine kalte Stirn herab und fand den Weg zum Boden. „WEG HIER!“, hörte ich einige Män
Kapitel o1: Vor 6 Jahre

„AAAAAAAAH!“
Warmes Blut floss meine kalte Stirn herab und fand den Weg zum Boden.
„WEG HIER!“, hörte ich einige Männer und Frauen schreien, die vor mir wegliefen. Selbst die Kinder nahmen ihre Beine und rannten weg.
Sie versuchten sich zu verstecken, doch es half nichts. Niemand konnte sich vor mir verstecken, egal, wie sehr sie es auch versuchten.
Ich, Ayake Sakumi - aus dem Sakumi-Clan, stand regungslos mit weit aufgerissen Augen und schrägen Grinsen und bewegte keinen einzigen Muskel.

„Hey, Kleine….“

Stumm drehte ich mich um und sah, wie eine blutverschmierte Frau auf mich runter sah. Anscheinend hatte sie noch nicht verstanden, was hier los war.
Wie dumm!
Ihre Stimme klang verängstigt und heiser, so, als ob sie jahrelang geschrien hätte. Sie war kurz davor, ihre leise Stimme zu verlieren.

„…hab keine Angst. Es wird alles wieder g….“

Weiter kam sie nicht; denn plötzlich fand ich mich in einem Blutbad wieder. Die Frau, die zu mir nett gewesen war, lag verstümmelt auf den Boden, ihr Kopf neben ihrem toten Körper.
Ich schaute sie an, empfand rein gar nichts für diese Frau, kein Mitleid und keine Trauer.

Ich wandte mich der mittlerweile leeren Straße zu, die noch so kurze Zeit zuvor voll von Menschen gewesen war.
Nun war alles still.
Blut klebte an den Wänden der Häuser und rann die Straßen hinab.
Ich machte einen Schritt nach vorne, ehe ich plötzlich ein Geräusch hörte: ein leises Weinen, das aus einem inzwischen kaputten Haus ertönte.
Als ich leise eintrat, verschwand das Geräusch sofort - man hatte mich gehört.

Na, was soll’s!
Niemand kann mir entkommen.
Ich schloss meine Augen, die ich keine einzige Sekunden später wieder aufschlug – und erblickte ein Mädchen, welches hinter einem Sofa kauerte.
Ich ging auf sie zu. Sie bemerkte mich sofort und sah mich an. Wie auf Kommando schrie sie auf, die Augen entsetzt und angsterfüllt aufgerissen.
Schnell drückte sie sich weiter gegen die Wand und schrie:
„Nein! Bitte lass mich… bitte lass mich am Leben!“
Entsetzt fing sie wieder an zu weinen. Mein Gesicht zeigte keinerlei Emotionen für das Mädchen.
„Bitte…“
Ihre Stimme klang rau und leise. Ich schaute sie an – das Mädchen war höchstens zehn Jahre alt. Vier Jahre älter als ich. Mit ihren zerrissenen Kleidern und mit Wunden übersät kauerte es auf dem Boden und verhielt sich wie ein kleines Versuchskaninchen.
„Wie ist dein Name?“
Verwirrt schaute sie mich mit ihren blauen Augen an, ihre weißen Haare fielen sanft über ihren inzwischen mit Blutverschmierten Rücken.
„Ich… Nadusi“ stammelte sie leise.

Ich ging raus und die leblose Stadt, die einst Mal so glücklich gewesen war, war tot und ausgelöscht. Alle Menschen lagen verstümmelt auf den Blutverschmierten Boden.
Ich schaute hoch in den Himmel; in meiner rechten Hand hielt ich Nadusi's Kopf und grinste leicht vor mich hin.

- Wer wird mein nächstes Opfer sein? -

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