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Marco und Bill

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9 Kapitel - 1.465 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 353 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine traurige Geschichte über einen alten Mann und einen Jungen.
Bill und Marco ist eine Geschichte über Freundschaft.

    1
    Bill und Marco

    Bill war ein alter Mann und hatte ein gutes Herz.
    Er liebte die Natur und war ein Pirat.
    Außerdem hatte er einen Papagei der sprechen konnte.
    Der Papagei sagte zum Beispiel wenn es klingelte: Kling, klong.
    Bill war damals 87 Jahre als diese Geschichte passierte.

    Marco ist ein Junge und liebt die Musik.
    Außerdem spielt er gerne mit seinem Playmobil Piratenschiff und auf seiner Gitarre.
    Marco war gerade einmal 9 Jahre als diese Geschichte passierte.

    2
    Der riesige Löwe

    Marco ging am See in seiner nähe entlang und träumte davon, einmal auf einem echten Piratenschiff zu segeln.
    Da stieß er mit einem Mann zusammen.
    Entschuldigung. sagte Marco und wollte gerade weitergehen, als der Mann sagte: Schon gut, das macht doch nichts.
    Marco sah zu dem Mann und sah eine Augenklappe über einem Auge.
    Was ist denn das? fragte Marco neugierig und zeigte auf die Augenklappe.
    Eine Augenklappe mein lieber.
    Ich habe sie seit dem Kampf mit einem Löwen.
    Es war ein gewaltiges Tier.
    Marco wurde jetzt noch neugieriger und bat: Erzählen Sie mir vom Kampf.
    Bill nickte und sagte: Wie du willst.
    Also, das war so: Ich war gerade dabei Fotos im Dschungel zu machen, als mich plötzlich ein Tier ansprang.
    Ich versuchte mich zu wehre, aber es half nichts.
    Ich boxte und trat das Tier, aber das Tier zwang mich zu Boden.
    Hätte mein Freund Chan nicht auf den Löwen geschossen, dann wäre ich jetzt sicherlich tot.
    Chan rettete mir das Leben.
    Ich kam aber nicht ohne Schaden davon.
    Der Löwe hatte mein rechtes Auge zerkratzt.
    Es tat anfangs höllisch weh, aber jetzt merke ich nichts mehr von den Schmerzen.

    3
    Eine magische Freundschaft

    Wow, klass! rief Marco.
    Ja, aber das ist lange her.
    Ich hab mich noch gar nicht vorgestellt.
    Mein Name ist Bill Dragon. sagte Bill.
    Da sagte Marco: Ich bin Marco.
    Da rief Marcos Mutter: Marco!
    Wir gehen nach Hause!
    Wir sehen uns eines Tages bestimmt wieder mein Freund. sagte Bill.
    Marco ging, winkte Bill aber noch einmal zu.
    Bill lächelte und dachte: Ein netter Junge ist das.

    Einige Tage später:

    Marco war mit seiner Mutter in der Stadt, als er auf einmal eine Menschenmenge sah.
    Er vernahm eine vertraute Stimme und schob sich durch die Menschenmenge nach vorne.
    Da sah er Bill.
    Er hatte einen Papagei auf der Schulter.
    Der Papagei konnte sprechen.
    Er sagte: Ahoi ihr Landratten.
    Die Piraten stechen in See.
    Marco staunte.
    Als sich die Menschenmenge aufgelöst hatte fragte Marco: Wem gehört den der Papagei?
    Bill lachte und sagte: Das ist meiner, ich bin ein Pirat und das ist mein Piratenpapagei.

    4
    Piraten-Bill

    Marco staunte jetzt noch mehr und sagte: Ich bin ein großer Piraten Fan.
    Bill fragte: Wirklich?
    Marco nickte.
    Nenn mich einfach Bill.
    Du kannst auch gerne du zu mir sagen. meinte Bill.
    Da kam seine Mutter und sagte: Da bist du, du kannst doch nicht einfach so weg laufen.
    Ich habe mir Sorgen um dich gemacht.
    Wenn ich dich nicht gefunden hätte, dann hätte ich die Polizei verständigt.
    So etwas ist nicht lustig Marco.
    Wer ist eigentlich dieser Mann? fragte Marcos Mutter.
    Oh, ich bin Bill Dragon, ein Freund Ihres Sohnes.
    Ich bin ein Pirat, aber keine Sorge, ich bin nicht böse.
    Marcos Mutter sah ungläubig zu Bill und fragte: Sie sind ein Pirat?
    Ja, das bin ich. sagte Bill.
    Arrr! rief Bill.
    Trotzdem bin ich sauer auf dich Marco.
    Du hast Hausarrest.
    Komm, wir gehen. sagte Marcos Mutter.
    Da sagte Bill: Sein Sie nicht so streng mit Marco.
    Er ist doch noch ein Kind.
    Marcos Mutter sah zu Bill und sagte nach einer kurzen Zeit: Sie haben ja recht.
    Trotzdem kann ich das nicht so dulden.
    Marcos Mutter ging mit Marco.

    5
    Zorro

    Einige Wochen vergingen in denen sich Bill und Marco nicht trafen.
    Marco hatte inzwischen in der Schule schon von Bill erzählt.
    Sein Freund Leo war begeistert, weil er auch ein großer Piraten Fan ist und wollte alles genau wissen.
    Als Marco zu Hause war und gerade auf seinem Schreibtisch saß, hörte er jemanden gegen sein Zimmerfenster klopfen.
    Es war der Papagei von Bill.
    Er hatte einen Zettel an den Füßen.
    Marco machte das Fenster auf und ließ den Vogel reinfliegen.
    Vorsichtig nahm er den Zettel und las ihn.

    Folgendes stand darauf:

    Lieber Marco,
    ich bin krank geworden und liege im Krankenhaus.
    Ich bitte dich, dass du dich um meinen Papagei kümmerst, weil ich mich nicht mehr um ihn kümmern kann.
    Er heißt Übrigens Zorro.
    Liebe Grüße
    Dein Freund Bill

    Marco lief zu seiner Mutter und sagte aufgeregt: Bill liegt im Krankenhaus und kann sich nicht um seinen Vogel kümmern.
    Zorro hat mir den Brief gebracht.
    Er sitzt in meinem Zimmer.
    Marco gab seiner Mutter den Brief und sie las ihn.
    Das tut mir leid für Bill.
    Warte, es müsste in der Garage noch ein Vogelkäfig sein.
    Marcos Mutter holte den Käfig und sie setzten Zorro hinein.

    6
    Der Schlüssel in die Traumwelt

    Marco konnte in der Nacht nicht schlafen.
    Er musste an Bill denken.
    Am nächsten Morgen redete Marco mit seiner Mutter, dass er Bill im Krankenhaus besuchen wollte.
    Also fuhren sie am frühen Nachmittag zum Krankenhaus.
    Bills Mutter fragte: Könnten wir zu Bill Dragon?
    Er ist der Freund meines Sohnes.
    Die Frau sah zu Marco und sagte: Ah, dann musst du Marco sein.
    Marco nickte.
    Bill hat viel über dich erzählt.
    Bill freut sich bestimmt, wenn du kommst.
    Er liegt im Zimmer 126. sagte die Frau.
    Als Marco zu Bills Zimmer kam zögerte er, aber seine Mutter sagte: Was ist los?
    Er ist doch dein Freund.
    Marco öffnete die Tür.
    Ich warte hier. sagte Marcos Mutter.
    Als Bill Marco sah sagte er: Hallo Marco, du hast also meinen Brief erhalten.
    Marco nickte und fragte: Wie geht es dir?
    Bill seufzte und sagte: Naja, es geht schon.
    Da fragte Marco: Was ist passiert?
    Bill erzählte: Ich bin alt und wusste, dass einmal die Zeit kommen würde mich von meinem Leben zu verabschieden.
    Ich weiß aber auch, dass viel passiert ist und ich nicht einfach so sterben werde.
    Ich habe vielen Menschen und Tieren geholfen und Gutes getan.
    Sei nicht traurig wenn ich sterbe.
    Ich habe dir etwas gegeben, damit du dich an mich erinnern kannst.
    Marco wischte sich eine Träne aus dem Gesicht und fragte: Zorro?
    Bill sagte geheimnisvoll: Ja und eines Tages kannst auch du ein echter Pirat werden.
    Zorro ist der Schlüssel in die Welt deiner Träume.
    Du wirst schon sehen.

    7
    Abschied für immer?

    Einige Tage später erfuhr Marco, dass Bill tot war.
    Er starb im Krankenhaus.
    Marco weinte.
    Seine Mutter konnte ihn nicht trösten.
    Als Marco am Grab seines Freundes stand wurde er noch trauriger.
    Da hörte er eine Stimme: Sei nicht traurig, ich werde immer für dich da sein.
    Es war Bill, das spürte Marco und auch wenn es nun Zeit war abschied zu nehmen spürte Marco, dass er nicht alleine war.

    8
    Ich habe diese Geschichte selber erfunden.

    9
    Diese Geschichte soll allen Mut machen, die jemand wichtigen verloren haben.

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