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BTS-Wie schnell sich das Leben ändern kann

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30 Kapitel - 40.078 Wörter - Erstellt von: Bulletproof.girl - Aktualisiert am: 2018-04-25 - Entwickelt am: - 2.993 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 4 Personen gefällt es

Die Protagonistin Lee-Ann ist ein 17 Jähriges Mädchen, welches in Deutschland lebt. Sie und ihre beste Freundin Lexi sind unzertrennlich seit der Geburt. Lee-Ann's Familien Verhältnisse sind nicht gerade die besten, da ihre Eltern sehr reich sind und wollen, dass sie perfekt ist. Lee-Ann geht auf eine Privatschule, wo sie relativ beliebt und die Jahrgangs beste ist. Eines Tages trat Bts in ihr Leben und es veränderte sich alles für sie....

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    Es ist Montag Morgen und 6:30 Uhr. Na toll ich hab so richtig Lust auf Schule, da die Sommerferien gerade vorbei sind und ich wieder zurück nach Kuba will. Also gut ich bleib noch 5 Minuten liegen und dann stehe ich auf, aber das kann ich ja nicht da meine Mutter jede Sekunde in mein Zimmer kommen müsste. Tja pünktlich wie das Uhrwerk steht sie nun mit verschränkten Armen in meinem Zimmer.,, Willst du nicht langsam mal aufstehen? Oder willst du gleich am ersten Tag zu spät kommen?'' Ihre stimme war so laut, dass es in meinen Ohren hallte. Mit ernsten Blick starrt sie mich jetzt nun an und wartet auf eine Reaktion. Ich konnte nicht anders als nur die Augen zu verdrehen, denn es ist jeden Morgen das gleiche Theater. Keine 2 Sekunden später war sie auch schon wieder aus meinem Zimmer verschwunden. Ich blickte nun einmal durch mein Zimmer, dass im übrigen viel zu groß war für mich alleine. Meine Eltern sind reich und damit meine ich so richtig reich. Deshalb besitze ich auch 3 Zimmer für mich alleine, also ich hab es nicht nötig aber der enttäuschte Blick meiner Eltern wenn ich nein gesagt hätte, hätte ich nicht für die nächsten Jahre überleben können. Also steh ich jetzt auf und gehe erstmal ins Badezimmer, um mich fertig für die Schule zu machen. Nach dem Duschen geh ich in mein Ankleidezimmer, wo ich schon wieder vor dem riesen Schrank stehe und nicht weiß was ich anziehen soll. Ich entschied mich letztendlich für die schwarze skinny Jeans mit Löchern und einem roten T-Shirt. Als ich die Treppe gerade runter gehen wollte um in die Küche zu gehen fiel auch schon die Tür ins Schloss. In der Küche angekommen lag mein Essen für den heutigen Schultag bereit. Mum musste es also schon für mich fertig gemacht haben. Ich war überrascht, denn Normalerweise macht sie nie mein Frühstück. Auf der Brotdose lag auch ein Zettel mit ihrer Handschrift.
    Wünsche dir einen schönen ersten Schultag mein Liebling, Dad und Ich kommen erst Mittwoch Abend zurück. Wir haben dir Geld hier gelassen, um etwas zu essen zu holen.Kuss Mama.
    Sehr schön meine Eltern sind mal wieder auf Dienstreise, also um genau zu sein sind die das fast immer und ich wohne eigentlich so gut wie alleine in diesem großen Haus. Es ist nun 7:20 Uhr und ich hatte Hunger.

    Als ich mir gerade mein Müsli holen wollte klingelte es auch schon an der Tür. Das muss Lexi sein, dachte ich mir und hüpfte überglücklich zur Tür. Lexi ist meine beste Freundin und sie holt mich jeden Tag genau um 7:30 Uhr ab, damit wir zusammen zur Schule gehen können. Ich machte die Tür auf und da stand sie. Ich bin ihr gleich in die Arme gesprungen, da ich sie seit 6 Wochen nicht mehr gesehen hatte, weil meine Eltern und ich auf Kuba Urlaub gemacht hatten. Sie guckte mich nun mit großen Augen an, sie funkelten so sehr, dass man ihr die Freude mich wieder zu sehen ansah.,, Du bist ja 10 Minuten zu früh.'' Sagte ich hektisch.,, Tut mir ja leid aber ich hab mich so gefreut dich endlich wieder zu sehen da konnte ich nicht erst um halb kommen.'' Antwortete sie mit einem riesen Lächeln. Ich ging schnell zur Küche und packte mein Essen in meine Tasche und zog rasch meine Schuhe und Jacke an. Wir gingen die Straße hinunter und redeten intensiv über unsere Ferien, bis ein lautes Geräusch uns unterbrach. Ich guckte Lexi mit großen fragenden Augen an und sie musste nur Lachen.,, Na da hat wohl jemand vergessen zu Frühstücken!'' Und sie musste nun um so mehr lachen. Ich Vollidiot hatte tatsächlich vergessen zu Frühstücken. Sowas kann ja auch wirklich nur mir passieren und musste mit lachen.

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    Nach dem wir fertig gelacht hatten, sind wir zur nächst besten Bäckerei gegangen, um mir noch ein Brötchen für den Schulweg zu holen. Lexi hat sich ein süßes Gebäck geholt. Ich frage mich wie man sowas süßes nur zum Frühstück essen kann. Ich warf nur noch einen schnellen Blick auf meine Armbanduhr und erschrak. Es ist 7:35 und unser Zug fährt in 4 Minuten. ''Wir haben ein riesen Problem Lexi. Wir müssen jetzt zum Bahnhof sprinten, sonst bekommen wir unseren Zug nicht mehr." sagte ich hektisch und war schon fast dabei los zu rennen. Lexi blieb kurz stehen und in der nächsten Sekunde rannte sie auch schon los. Ich hatte keine Probleme damit sie einzuholen, denn im laufen bin ich sehr gut und im Sportunterricht bin ich sogar die schnellste. Als wir am Bahnhof ankamen hatten wir nur noch 1 Minute, also sprintete ich mit letzter Kraft zum Zug und hielt die Tür für Lexi auf. Nicht mal 5 Sekunden später fuhr der Zug auch schon los. Lexi und ich waren komplett außer Atem und fingen auch an zu schwitzen. Schwer Atmend setzten wir uns nun hin. Ich musste auf einmal so los lachen, was im übrigen auch nicht gerade leise war, und Lexi warf mir einen bösen Blick zu. "Wieso zur Hölle musst du jetzt Lachen? Ich kann kaum Atmen und mir ist gerade gar nicht nach Lachen zur mute. Außerdem was ist so witzig daran sein Zug fast zu verpassen?" Flüstere sie zu mir rüber, aber war immer noch schwer am atmen. "Entschuldigung, aber das sowas gerade uns am ersten Schultag passiert ist doch Typisch." Und ich fing wieder an laut los zu lachen. "Das ist Typisch für dich! Ich war früh genug heute Morgen bei dir, also hatten wir eigentlich genug Zeit für den Weg, aber du musstest ja vergessen zu Frühstücken!" sagte sie nun mit ernster Stimme, aber fing dann im nächsten Moment mit an zu Lachen.

    3 Stationen später stiegen wir auch schon aus. Und hatten noch 10 Minuten Schulweg vor uns. "Sag mal du bist ja ziemlich braun geworden in Kuba." sagt Lexi neidisch. "Ja, ich lag auch fast den ganzen Tag nur am Strand oder war im Wasser schwimmen." entgegnete ich ihr. "Und waren da auch süße Jungs oder musstest du die ganze Zeit nur an Tom denken?" fragte Lexi und kicherte. Wieso fängt sie denn jetzt wieder mit Tom an? Ich hab ihn schließlich 6 Wochen nicht gesehen und bei mir gemeldet hat er sich auch nicht. "Ja, da waren sehr gut aussehende Jungs und nein ich musste nicht nur an Tom denken, schließlich hat er sich auch nicht bei mir gemeldet." sagte ich und schaute enttäuscht auf den Boden. "Wie er hat sich nicht gemeldet? Ich dachte er steht auf dich?" Fragte Lexi etwas entsetzt. "Ich dachte es auch, aber er wollte heute mit mir reden, er meinte es wäre sehr wichtig und er freut sich schon mich wieder zu sehen." sagte ich und spürte wie mein Herz einen Sprung gemacht hat. "Na siehst du er will doch was von dir und außerdem wenn er sich nicht traut, musst du den ersten Schritt machen. Schließlich stehst du schon seid 4 Jahren auf ihn." Danke Lexi das weiß ich selber, aber mal im ernst, eigentlich machen Jungs den ersten Schritt und nicht die Mädchen. "Mal schauen." nuschelte ich so sehr, dass ich mir nicht sicher war ob Lexi es hörte. "Nichts mal schauen, wenn du es nicht tust tu ich das für dich und verkupple euch." Sagte sie stolz und harkte sich nun bei mir ein. Ich muss schnell das Thema wechseln, denn ich hab echt keine Lust mehr über Tom zu reden. "Warst du eigentlich auf dem Konzert von Bts?" fragte ich sie schnell genug bevor sie wieder mit Tom anfangen konnte. Sobald man Bts anspricht kann Lexi Stunden lang davon reden. "Ja und J-Hope ist so toll, er hat so viel gelacht und sieht auch echt gut aus, aber Jungkook ist auch total niedlich." Schwärmte sie nun. Ich hatte keine Ahnung von Bts oder generell K-Pop. Ich finde ehr Justin Bieber, Shawn Mendes oder sowas in die Richtung interessant und höre eigentlich nur Lieder von denen. Lexi redet nun ununterbrochen seit 5 Minuten vom Konzert und ich lächelte sie hin und wieder mal an, war aber mit meinen Gedanken bei Tom. "Na gut ich hole dich heute gegen 14:00 Uhr ab. Also sei pünktlich ich hab noch viel mehr zum erzählen." sagte Lexi und unterbrach meine Gedanken. Ich schaute zur Seite und stand schon vor dem Tor meiner Schule. Ich hab keine Lust auf diese verdammte Privatschule, lieber würde ich mit Lexi auf eine ganz normale Gemeinschaftsschule gehen. "Ja bis nachher." sagte ich mit einem kurzem Lächeln und winkte ihr noch kurz zum Abschied. Jetzt stehe ich nun vor diesem riesigem Tor meiner Schule und schaue auf den Schulhof.

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    Ich blieb noch einige Minuten dort stehen und war offensichtlich nicht bereit dafür jetzt durch dieses Tor zu gehen. Ich faste meinen ganzen Mut zusammen und ging doch durch. Ich bewegte mich in die Richtung zu meinem Klassenraum, dort standen auch die Mädchen aus meiner Klasse vor der Tür. Sie lächeln mich alle an und kommen gefühlt auf mich zu gerannt. Super jetzt geht der große Klatsch und Tratsch los, mich interessiert es sowie so nicht wer mit wem zusammen ist oder wer sich wie Haare gefärbt hat. Ich wollte gerade noch ihnen aus dem Weg gehen, aber das hat gar nicht Funktioniert. "Hey Lee-Ann, hier drüben, komm zu uns rüber!" schrie Lisa über den ganzen Flur. Na toll jetzt kann ich ihnen ja nicht mehr aus dem Weg gehen. Ich stand die meiste Zeit nur mit in der Mädchengruppe und hörte zu. Ab und zu bekam ich viele Komplimente wegen meiner Bräune, meines guten Aussehens oder weil meine Haare sehr gepflegt aussehen. Plötzlich merkte ich wie sich jemand von hinten näherte und meine Augen zu hielt. Von den anderen Mädchen kam ein "Aww wie süß!" oder gleich Gekicher. Ich drehte mich rasch um und da stand er.

    "Na, hab ich dir gefehlt?" Ich konnte im ernsten Moment nicht antworten, weil ich so von seinem dunkel blonden Haaren, die im übrigen Naturlocken hatten, so fasziniert war. Genau so wie seine blau-grünen Augen, die so wunderschön waren um nicht in sie rein zu gucken, hinderten mich etwas zu sagen. Komm schon Lee-Ann sei nicht so sonst wird das alles hier gleich sehr unangenehm, schließlich kennst du ihn seit dem Kindergarten. "Ja klar wie kann ich denn nicht meinen besten Freund vermissen?" Lachte ich. Warte was! Du hast ihn gerade Gefriendzoned. Nein das kannst du nicht bringen, wieso zur Hölle musste ich das denn jetzt sagen. Ich war ganz kurz davor mich selbst zu Ohrfeigen. "Da bin ich aber erleichtert. Hast du vielleicht Lust in der Mittagspause mit mir zu essen, denn ich will dir was sehr wichtiges erzählen." Sagte nun Tom mit einem verlegenem Lächeln. Gott sieht er gut aus, bitte hör nicht auf zu Lachen. Halt stop guck ich ihn jetzt etwa mit offenen Mund an und fang gleich an zu sabbern? Nein zum Glück nicht, jetzt benimm dich doch mal wie ein normaler Mensch. "Klar ich muss dir nämlich auch etwas erzählen und das eigentlich schon voll lange." Grinste ich und spürte wie meine Wangen rot werden. "Klingt gut, also bis zur Mittagspause." Er winkte mir noch zum Abschied zu. Und es klingelte nun zum Unterricht.

    In der Klasse angekommen löcherten mich die Mädchen mit Fragen bis der Klassenlehrer kam. "Schön euch wieder zu sehen Kinder, wie jedes Jahr machen wir nun eine neue Sitzordnung." Sagte unser Lehrer leicht genervt. Bitte lass mich nicht neben Pascal, der komische mit dem eigentlich niemand so wirklich etwas zu tun hat, sitzen. Glücklicherweise darf ich bei meiner Mädelsgruppe sitzen, bei der man sich auch nicht wirklich konzentrieren kann. Der ganze Vormittag verging wie im Flug. Um 12:30 Uhr klingelte es zur Mittagspause und ich war sehr nervös wegen dem Gespräch mit Tom. Ich ging nun zu der Bank, wo ich eigentlich jede Pause sitze und wartete auf Tom. Ich sah ihn vom weiten nun auf mich zu kommen. Gott hat er trainiert, irgendwie sieht er total durchtrainiert aus. Ich konnte ihn Lächeln sehen und hätte schwören können gleich dahin zu schmelzen. Ok reiß dich jetzt zusammen und sei "Normal" mach jetzt bloß keine Show hier draus. Tom setzte sich nun gegen über von mir und grinste zuckersüß. "Also wie waren deine Ferien so? Warst du im Urlaub?" Begann ich um das Gespräch locker an zu fangen. "Ja wir waren in Thailand für 3 Wochen. Aber irgendwie konnte ich sie nicht so ganz genießen." Sagte Tom bedrückt. "Wieso denn nicht? Geht es dir gut? Ist alles ok mit deiner Familie?" Und ich durch löcherte ihn mit Fragen. "Ja keine Sorge es ist halt nur..." Er nahm meine Hände in seine und ich fing an zu schwitzen. Oh Gott hör doch auf zu schwitzen es wird sonst gleich sehr unangenehm werden. "Ich habe dich sehr vermisst und musste eigentlich nur an dich denken." Fuhr er fort und schaute mir tief in die Augen. Ok bleib jetzt cool du hast 4 Jahre darauf gewartet, aber ich will nicht wissen wie ich ihn wohl gerade angucke. "Lee...Ich bin schon sehr lange in dich verliebt und kann es echt nicht mehr für mich behalten." Oh man, sogar mein Spitzname klingt so gut aus seinem Mund. "Du Tom mir geht es genau so, aber ich hab mich nie getraut dir das zu sagen. Ich hatte immer Angst, dass du nicht das selbe für mich fühlst." Und ich konnte glaub ich einer Tomate jetzt Konkurrenz machen. Er stand auf und ich spürte nun seine Umarmung und die im übrigem sehr gut tat. Mir kam jetzt ein Geruch von Kirschblüten in meine Nase. Er riecht tatsächlich nach Jahren immer noch gleich.

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    Bitte lass jetzt nicht los. Ich spürte sein Herz an meiner Brust schlagen, es schlug ziemlich schnell. Ach wie süß er ist ja auch aufgeregt. Er löste nach ein paar Minuten die Umarmung, hielt mich aber noch fest im Armen und schaute mir tief in die Augen. "Du glaubst gar nicht wie lange ich darauf gewartet habe. Ich hatte so angst das du mich nur als besten Freund siehst." Sagte er erleichtert. Ja kein wunder nachdem ich ihn heute Morgen so in die Friendzone geschoben habe, würde ich das auch an seiner Stelle denken. "Mir geht es genau so." Und ich nahm ihn wieder fester in meine Arme. Nachdem wir uns fertig umarmt hatten setzten wir uns wieder. "Hast du trainiert in den Ferien?" Fragte ich und konnte mein Blick nicht mehr von ihm wenden. "Fällt es wirklich so doll auf? Die anderen haben mich das auch schon gefragt." Sagte er und wurde leicht rot dabei. "Hast du heute Nachmittag etwas vor? Und hättest du Lust etwas mit mir zu unternehmen?" Natürlich was fragt er denn noch? Ich meine abgesehen davon, dass ich die ganze Zeit lächeln muss und teilweise rot werde, muss ihn glaub ich schon auffallen das ich Interesse habe oder? "Ja klar hab ich Zeit, wie wäre es mit 16:00 Uhr?" Sagte ich und mein Herz springt mir gerade vor Freude aus meinem Brustkorb. "Gut dann hole ich dich später ab." Lachte er und nahm meine Hand. Wir redeten noch eine Weile und haben oft an alte Erinnerungen gedacht und dabei gelacht. "Hast du dein Sommerprojekt eigentlich schon fertig? Welches Thema hattest du noch einmal?" Fragte Tom. Meine Stimmung war von 0 auf 100 gleich im Keller. Ich nahm meine Hand aus seiner und hielt mir beide Hände entsetzt an die Stirn. Das kann doch nicht möglich sein, dass ich mein Sommerprojekt vergessen habe. Ohne Witz sowas ist mir noch nie passiert, woran hab ich eigentlich die ganzen Sommerferien gedacht? Meine Eltern bringen mich um, wenn sie das erfahren. "Ich hab es vergessen." Und gab mir während ich das sagte einen Facepalm. "Naja du hast ja noch bis nächste Woche Zeit also ich kann dir ruhig helfen." Bot mir Tom an. Es klingelte nun zum Unterricht und ich gab Tom nur noch eine schnelle Umarmung zum Abschied und rannte zur Klasse. Den restlichen Tag konnte ich mich nicht mehr Konzentrieren.

    Um 14:00 Uhr verließ ich relativ schnell den Klassenraum. Ich sah Lexi vom weitem und rannte zu ihr um ihr alles zu erzählen. "Na wie war dein erster Schultag so? Meiner hätte nicht schlimmer verlaufen können." Sagte Lexi und verdrehte die Augen. "Glaub mir ich kann dich noch toppen. Heute war der beste aber auch einer der bescheuertsten Tage überhaupt." Sagte ich. Ich erzählte ihr von Tom und sie musste die ganze Zeit nur grinsen und kicherte ab und zu. Als wir am Bahnhof ankamen hatten wir noch 30 Minuten, bis der Zug kam. Wir haben entschlossen uns etwas zu Essen zu holen, da ich riesigen Hunger hatte. Wir setzten uns auf eine Bank am Bahnhof und ich erzählte Lexi von meinem Sommerprojekt. "Das ist nicht dein ernst oder?" Lachte sie und verschluckte sich neben bei beim essen. "Jaja sehr witzig und ich kann es selber nicht glauben, dass sowas gerade MIR passiert." Sagte ich ernst, weil ich das nicht so witzig fand. "Ganz ehrlich sowas kann ja nur DIR passieren, du bist die vergesslichste und unorganisierte Person die ich kenne. Schließlich muss ich dich an alles erinnern." Und sie fing wieder an zu lachen. "Stimmt doch gar nicht!" Sagte ich und war schon echt genervt von Lexi. Ich meine ok ich bin halt etwas schusselig und tollpatschig, aber vergesslich dann auch mal wieder nicht.

    5 Minuten bevor der Zug kam sah ich aus dem Augenwinkel wie Tom auf uns zu kommt. "Hey ihr schönen." Sagte er und jetzt war ich diejenige die sich am Essen verschluckte. "Kann es sein, dass du abgenommen hast Lee?" Fagte Tom. Lexi konnte jetzt nicht mehr vor Lachen. Wir kennen uns zwar alle schon seit dem Kindergarten, aber ich vergaß dies öfters und mir wurde es trotzdem unangenehm, wenn Lexi mit ihm sprach. "Der war gut, sie isst für 2 Personen also glaub mir sie nimmt nicht so schnell ab." lachte Lexi nun laut. Herr Gott ich weiß ja das ich dünn und zierlich aussehe, aber das hätte sie sich jetzt sparen können. Schließlich sind 58kg doch normal und außerdem ist Lexi genau so dünn. "Die 3 Asiapackungen vom Imbiss sehen nicht ohne Grund alle aus als könnte man sie wieder benutzen." Sagt Lexi und bekam einen Lachflash. Nun musste Tom auch mit lachen. Ohne Witz ich brauch neue Freunde und was ist denn bitte so falsch daran 2 Asianudelboxen zu essen? "Ach da kommt ja auch schon der Zug Lexi und ich müssen jetzt aber los. Wir sehen uns später Tom." Ich musste Lexi zum Zug ziehen, da sie kaum laufen konnte vor lachen. Im Zug drinnen hatte sie sich wieder reinbekommen. "Sag mal was sollte das denn? Musstest du ihn darauf hinweisen, dass manchmal sehr viel esse?" Fauchte ich sie nun an. "Manchmal? Du isst immer für 2 Personen dir sieht man das nur nicht an, weil du immer dünn bleibst." Und sie fing wieder an zu grinsen. "Meine Güte, ich mein es ernst, bei Tom muss ich mich zusammen reißen was das Essen angeht. Wenn er das sehen würde wie viel ich eigentlich essen kann, würde er mich sehr unattraktiv finden." Sagte ich und musste schmunzeln. "Apropos, ihr trefft euch nachher? Können wir vielleicht ein 3er treffen daraus machen, denn ich wollte dich fragen ob ich für die nächsten Tage zu dir kommen kann." Fragte Lexi, aber sie lädt sich schließlich immer selber ein. "Du kommst heute definitiv nicht mit nach dieser Aktion!" Ermahnte ich sie. "Aber du kannst gerne bei mir bleiben, meine Eltern sind bis Mittwoch eh nicht da und wenn wäre es auch keine Problem." Sagte Ich. Nach 20 Minuten war ich dann auch endlich zu Hause angekommen und schmiss mich auf mein Bett.

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    Mist ich muss wohl eingeschlafen sein. Ich drehe mich um zu meinem Nachttisch, wo auch mein Handy drauf liegt. Ich nahm es in die Hand, um zu gucken wie spät es ist. WARTE WAS? Es ist 16:30 und Tom wollte mich abholen. 3 verpasste Anrufe und 5 Nachrichten von Tom. Aber ein Moment mal ich hätte ihn doch klingeln hören müssen, da unser Klingel zu laut ist um sie zu überhören. In einer der Nachrichten stand das er es nicht zu mir schaffe und das ich doch zu dem kleinem Café am Stadtrand kommen möchte. Wie soll ich den da jetzt so schnell hin kommen? Lexi! Ich rief schnell Tom an um mich zu entschuldigen und das er noch 20 Minuten Geduld haben soll. Er war einverstanden und verstand meine Situation, denn er ist wirklich einer der liebsten Menschen die ich je kennengelernt habe. Ohne Witz er ist so fürsorglich und zuvorkommend. Genug jetzt von der Schwärmerei. Ich entsperrte nun mein Handy erneut und rief Lexi an. "Hey super Timing, ich wollte jetzt zu dir rüber kommen. Bist du schon mit Tom unterwegs?" Fragte Lexi. "Nein du musst schnell her kommen und mich zu dem kleinen Café bringen ich hab verschlafen und beeile dich!" Hetzte ich sie. "Gut bis in 7 Minuten." Und sie legte auf. Ich ging schnell noch in mein Ankleidezimmer um mich umzuziehen. Das ging überraschend schnell. Ich zog eine blaue Jeans, ein schwarzes Top mit einem etwas dickeren Strickcardigan an. Ich bürstete schnell noch meine Haare und Lexi stand auch schon vor der Tür. Ich rannte schnell raus ohne zu bemerken das ich meine Schuhe vergessen hatte. Im Auto fing Lexi auch schon an zu Lachen, ich hingegen fragte mich weshalb. "Wir haben keine Zeit fahr los!" Hetzte ich sie erneut. "Willst du etwa ohne Schuhe dahin?" Fragte sie und war ganz kurz davor zu lachen. Moment wieso ohne Schuhe? Ich schaute an mir runter und hatte tatsächlich meine Schuhe vergessen. Ich sprintete nun wieder ins Haus und zog meine Vans an. Als ich im Auto ankam fuhren wir auch gleich los.

    Als wir am Café ankamen stieg ich schnell aus, beugte mich jedoch noch an die Scheibe meiner Tür. "Hier die Schlüssel und warte nicht auf mich. Essen muss noch im Kühlschrank sein. Falls nicht kannst du Anastasia fragen sie macht dir etwas." Sagte ich zu ihr. "Ich hab meine eigenen Schlüssel und ja bis später. Sei ja artig und mach kein Blödsinn." Zwinkert sie mir zu. Ich lächelte und ging dann in das Café. Tom saß am Tisch und hatte mir einen Strauß Rosen mitgebracht. "Tut mir echt leid Tom. Mir ist das total unangenehm." Sagte ich beschämt. Er jedoch musste nur lachen. Sehe ich etwa wieder aus wie eine Tomate? Aber wieso findet er das so witzig? An seiner Stelle hätte ich nicht gewartet. "Alles gut, aber das liebe ich so an dir. Du bist immer so vergesslich und tollpatschig. Und wenn es ums Schlafen geht, bis du die erste die einschläft aber die letzte die aufsteht." Grinste er zu mir rüber. Also wirklich so ist es mal wieder auch nicht. Ok gut das trifft zwar alles auf mich zu, aber jeder hatte doch seine Makel. Wir setzen uns und bestellten uns wie immer die Cupcakes und die Erdnussbutterkekse. Nach dem wir fertig waren fuhren wir zum See. "Was machst du eigentlich zu deinem Geburtstag?" Fragte mich Tom. "Naja nichts, ich geh mit meiner und Lexi's Familie Essen. Aber sonst hab ich nichts vor." Sagte ich während ich aus dem Fenster sah. "Wie keine riesen Party? Du liebtest doch immer deinen Geburtstag und hattest immer eine mega Feier in eurem Garten. Man wird schließlich nur einmal 18 Jahre" Sagte er und war anscheinend erstaunt. "Ich hab nicht so wirklich Lust drauf etwas großes zu machen." Erwiderte ich. Die restliche Fahrt schwiegen wir. Das ist jetzt wirklich sehr peinlich, wir kennen uns seit dem wir Kinder sind und haben uns wirklich noch nie so angeschwiegen.

    Am See angekommen gingen wir zum Steg und setzten uns hin. "Wenn du willst kannst du ja auch mit zum Essen kommen. Meine Familie mag dich wirklich sehr gerne und freut sich wenn du kommst." Sagte ich und merke wie ich wieder rot wurde. "Natürlich komme ich, wenn du willst können Du, Lexi und Ich Abends noch ins Kino gehen." Sagte er und wir schauten uns tief in die Augen. Er lehnte sich zu mir rüber und merkte dann seine Lippen auf meinen. Es fühlt sich unbeschreiblich an. Ich hatte auf einmal das Gefühl jemanden gefunden zu haben auf den ich zählen kann und konnte mir sogar eine Zukunft mit ihm ausmalen. Als sich unsere Lippen lösten sagte er: "Ich will das uns niemand trennen kann. Du sollst diejenige sein die an meiner Seite bleibt in guten aber auch in schlechten Tagen. Das ist das einzige was ich will." Mein Herz eskalierte jetzt total. Aber diese Gedanken machten mir jedoch angst, aber wieso nur? Es liegt daran das ich noch gar keine Erfahrungen mit Beziehungen hatte und ich auch gerade meinen ersten Kuss von ihn hatte. Er schaute mich an und fing glaub ich langsam an nervös zu werden, weil ich immer noch kein Wort sagte. Ich küsste ihn einfach wieder und ich merkte nun die Schmetterlinge in meinem Bauch. Wir schauten uns noch zusammen den Sonnenuntergang an und es hätte alles nicht besser sein können. Wir gingen noch ein ganzes Stück den See entlang und er hielt meine Hand ganz fest. "Ich bin froh das wir uns kennengelernt haben. Ich kann mir gar nicht vorstellen ein Leben ohne dich zu führen." Sagte ich zu ihm. Er drückte meine Hand nur noch fester. Es tat nicht weh, denn er war sehr sanft was das anging. Er hatte mir auch noch nie Wehgetan, selbst als wir Kinder waren. Er war immer mein Beschützer gewesen und ich fühlte mich sicher bei ihm. "Wie lange fühlst du denn schon etwas für mich?" Fragte ich ihn neugierig. "Eigentlich schon immer. Es gab nie ein anderes Mädchen für mich, außer dich." Er wurde rot als er das sagte. Ich kann es nicht glauben, aber vielleicht gehören wir einfach zusammen und es ist Schicksal, dass wir uns getroffen haben. Als es dunkel wurde gingen wir wieder zu seinem Auto und er fuhr mich nachhause.

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    Als wir bei mir ankamen sah es so aus als wenn gerade eine riesen Feier bei mir statt findet. Aber das ist nur Lexi, denn sie macht immer im ganzen Haus das Licht an wenn sie alleine ist. Ich stieg aus und Tom begleitet mich zur Tür. "Danke für den tollen Abend. Ich hoffe du hast Lust in nächster Zeit mehr mit mir zu unternehmen." Sagte er glücklich. "Natürlich hab ich das und ich fand den Abend perfekt. Außer natürlich das ich verschlafen hatte." Lächelte ich etwas beschämt. Er beugte sich zu mir rüber um mich zu küssen, jedoch gibt es dann auch wieder rum Lexi die alles kaputt machen muss. Grade als wir uns küssen wollten zog sie die Tür auf und schrie: "Na was macht ihr denn da? Wolltet ihr euch gerade etwa küssen?" Tom war das sehr unangenehm und mir auch, nur Lexi fand es sehr witzig. Wir Umarmten uns nur noch zum Abschied und ich ging dann ins Haus. "Ist das dein ernst? Du hast sie doch nicht mehr alle! Weißt du wie unangenehm das gerade war?" Sagte ich und musste Lachen. Wieso ich Lachen muss weiß ich auch nicht, aber wahrscheinlich liegt es daran das ich total glücklich bin. "Ach komm das war doch witzig..." und jetzt lachte Lexi mit. "Zum Glück hatten wir unseren ersten kuss schon." Und während ich das sagte musste ich lächeln. "Ich will alle Details!" Sagte Lexi und schaute mich mit großen Augen an. Ich erzählte ihr alles und sie hörte mir aufmerksam zu. Als wir fertig waren uns zu freuen sagte Lexi: "Ich hab dich lange schon nicht mehr so glücklich gesehen. Ich hoffe das bleibt so und du sollst wissen das ich immer für dich da bin, auch wenn wir auf verschiedenen Planeten wohnen." "Ich bin glücklich den ich hab die beste Freundin auf diesem Planeten an meiner Seite, bin die Jahrgangsbeste und ich hab den Jungen meiner Träume an meiner Seite. Das ist alles was ich brauche, nicht mehr und nicht weniger." Während ich das sagte nahm ich Lexi fest in meine Arme. Wir beschloßen um 23:00 Uhr uns ins Bett zu begeben.

    Am nächsten Morgen verlief alles wie immer und wir machten uns auf den Schulweg. Meine Güte heute sind wir aber pünktlich dachte ich während ich in die Schule ging. Der Tag verlief wie jeder andere, genau so wie der Tag darauf. Mittwoch morgen bekam ich eine Nachricht von meiner Mutter wo drin stand das sie doch erst am Samstag wieder kommen. "Hey Lexi wie lange wolltest du eigentlich bleiben?" Fragte ich sie. "Wieso? Soll Tom meinen Platz über nehmen und sich Nachts an dich Kuscheln?" Ärgerte sie mich. Ich nahm mein Kissen und schlug sie jetzt damit. Geschieht ihr Recht. Ich hasse es wenn sie mich mit Tom aufzieht. Ich tu das doch auch nicht bei ihr. Aber könnte Buchstäblich an die Decke gehen, denn wieso können meine Eltern nicht einmal vor meinem Geburtstag hier sein? Ich hab das Gefühl, dass ich ihnen nicht wichtig bin. Nur mein Bruder der ist natürlich perfekt und ich nicht, wie immer. Lexi sah das mich das traurig macht und nahm mich fest in ihre Arme. "Hey, sei nicht traurig sie kommen jedenfalls genau zu deinem Geburtstag, besser als letztes Jahr wo sie gar nicht hier waren." Sagte sie und tätschelte meinen Kopf. Warum muss sie mich an meinen letzten Geburtstag erinnern, der war schließlich einer der schlimmsten die ich je hatte. Es bringt halt nicht so viel spaß nur mit seiner Haushälterin zu feiern. Nicht das es schlecht war, es war ehr langweilig, denn Anastasia ist schon 68 Jahre und etwas zurückhalten und streng. Sie hat mich teilweise mit groß gezogen, weil meinen Eltern ihre Firma viel wichtiger ist als ihre eigene Tochter. "Alles gut Lexi mach dir keine Sorgen, wir wollen Samstag alle Essen gehen und deine Familie ist auch Eingeladen." Sagte ich und versuchte zu Lachen. "Ja ich weiß meine Mutter hatte mir das schon erzählt." Erwiderte sie.
    Da kam auch schon mein ersatz Wecker in mein Zimmer. "Los Mädchen aufstehen und fertig machen!" Meckerte nun unsere Haushälterin und ging wieder raus. "Sie tut das immer noch?" Fragte Lexi. "Ja wenn meine Mutter nicht da ist tut sie das, wenn man nicht schon vorher aufsteht." Sagte ich und verdrehte die Augen.

    Wir machten uns schnell fertig und wollten gerade los gehen als uns Anastasia wieder stopte. "Nein Nein ihr werdet heute gefahren. Dein Vater wünscht es so Lee-Ann." Hä seit wann werde ich dann zur Schule gefahren? Also ganz ehrlich ich wurde nur einmal zur Schule gefahren und da war ich in der 2 Klasse. Verwundert schaute ich nur zu Lexi rüber. Ohne zu wiedersprechen gingen Lexi und Ich aus dem Haus und mir ist die Kinnlade runter geklappt. Nun stehen wir beide mit offenen Mund vor einer Limousine. "Dein Vater weiß wie man jemand beeindrucken kann." Sagte Lexi. Einen Moment mal, jedes mal wenn meine Eltern mir irgendwelche extravagante Geschenke machen müssen sie über etwas wichtiges mit mir Reden. Der Fahrer stieg aus und hielt uns beiden die Tür auf. "Bitte einsteigen Miss, ich soll sie ganz lieb von ihrem Vater grüßen." Sagte er. Jaja ist klar, er kann mir sowas auch selber sagen und nicht irgendjemanden vorschicken. "Vielen Dank." Sagte ich mit einem freundlichem Lächeln. Grade als ich einsteigen wollte sah ich noch jemand anderen in der Limousine sitzen. Ich konnte meinen Augen nicht trauen.

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    "Oma was machst du denn hier?" Schrie ich. "Ich wollte dich überraschen. Zwar hast du erst am Samstag Geburtstag, aber ich wollte schon früher kommen." Sagte sie und schloss mich fest in ihre Arme. Es sind schon 6 Jahre her das ich Oma gesehen hatte. Sie ist eine Frau die nie lange an einem Ort bleibt seit mein Opa gestorben ist. "Find ich super." Lächelte ich. "Ach Hallo Lexi, wie geht es dir? Gut siehst du aus." "Danke mir geht es gut und ihnen? Antwortete Lexi. "Jaja alles gut steigt ein ihr müsst schließlich zur Schule. Ich bleibe hier und leg mich bisschen hin, schließlich bin ich ja nicht mehr die Jüngste. Hetzte uns meine Oma. Während der Fahrt schaut mich Lexi mich bedrückt an. "Was ist los?" Fragte ich sie. "Also ich glaube deine Oma mag mich nicht...ich meine seit damals wo ich ihre Klamotten fälschlicher Weise zerschnitten habe und wo ich ihr extra viel Salz in den Pudding gepackt habe, weil ich dachte das wäre deiner." Schmunzelte sie. Ach ja das waren gute Zeiten. Das Gesicht meiner Oma war legendär. Ich wünschte ich könnte es noch einmal sehen. "Ach quatsch das hat sie sicher vergessen." "Sowas vergisst sie nicht. Es war mir so unendlich peinlich." Und während sie das sagte wurde sie rot. Ich muss Lachen, da ich das geschockte Gesicht meiner Oma wieder im Kopf habe. Die restliche Fahrt lachten wir noch ein wenig. Der Schultag war wie jeder andere und ich hab viel mit Tom in den Pausen gemacht. Am Nachmittag ging ich noch mit zu Lexi und sie half mir bei meinem Projekt. Ich war erst sehr spät zu Hause und Oma schlief schon und ich machte mich auch auf dem Weg ins Bett. Die letzten Tage waren anstrengend, denn Lexi und ich haben Freitags immer Volleyball training und ich war total aus der Übung. Auf dem nach Hause weg besprechen wir alles für Morgen, wegen meinem Geburtstags. "Was wünscht du dir eigentlich?" "Wow das fällt dir aber ja wieder früh ein." "Entschuldigung, aber ich habe die letzten Tage bei dir gewohnt und konnte halt nichts holen."
    Ja ne ist klar...ich weiß doch das sie lügt. Immer wenn sie lügt zucken ihre Mundwinkel, aber das weiß sie nicht. "Also gut, ich wünsche mir, dass wir beide auf einem anderen Kontinent leben und da noch einmal von vorne anfangen und die Vergangheit hinter uns lassen." Sagte ich. Sie fing an zu schmunzeln. "Und was ist mit Tom?" "Ja der kommt mit uns mit. Ihn lasse ich nicht hier!" Freute ich mich. "Vielleicht lässt sich sowas ja einrichten." Grinste sie. Was ist los mit ihr? Sie verhält sich schon die ganze Woche so komisch. Verheimlicht sie mir etwas? "Na gut ich muss schnell nach Hause. Wir sehen uns Morgen beim Essen." Sie drückte mich dabei zum Abschied.

    Zuhause angekommen roch das ganze Haus nach Essen. Woah Oma hat gekocht und ich liebe ihr Essen. Das ist wirklich das beste Essen was ich je gegessen habe. "Meine Güte riecht das lecker." Rief ich während ich zur Küche gehe. "Du bist pünktlich, dass ist gut, denn können wir ja anfangen zu essen." Rief meine Oma zurück. Ich deckte schnell den Tisch ein und dann setzen wir uns hin. "Du hast ja noch gar nicht Angefangen zu Packen." Fing meine Oma an. "Wozu sollte ich denn packen, die Schule hat doch noch gar nicht richtig angefangen." "Haben deine Eltern dir das noch nicht erzählt?" "Nein was denn? Sie sind doch nur auf Geschäftsreise oder nicht?" Fragte Ich nervös. "Das haben sie dir erzählt?" Ich sagte nichts, denn ich kann nicht glauben was hier gerade vor geht. Wieso zur Hölle muss ich Anfang des Schuljahres meine Sachen packen. Ziehen wir etwa um? "Deine Eltern sind in Südkorea und besichtigen eine Schule für dich und dein Flug geht morgen Nacht." Moment mal können wir bitte noch mal 10 Sekunden zurück spulen? Wie ich soll nach Südkorea, dass ist ein Scherz oder? "Warte WAS?" Schrie ich weil ich das jetzt nicht glauben kann. "Du wusstest das nicht?" Fragte meine Oma bedrückt. Würde ich so reagieren wenn ich das wüsste? Ich koche vor Wut und muss schnell dieses Haus verlassen. "Ich muss erstmal diesen Schock verdauen. Tut mir echt leid Oma, aber ich kann hier jetzt nicht sitzen bleiben." Und während ich das sagte rannte ich zur Tür. "Warte Lee-Ann." Schrie sie mir hinter her. Erst ruf ich Lexi an. Komm schon heb ab....mist nur die Mailbox. Gut dann eben Tom. "Hey wir müssen reden und zwar SOFORT!" Meckerte ich. "Ist alles ok bei dir?" Ok bei mir? Sachmal würde ich sonst so reagieren wenn alles ok wäre? "Nein komm bitte." Hetzte ich ihn.
    10 Minuten später kam er um die Ecke gelaufen. Ich renne zu ihm und spring ihn in die Arme und küsste ihn. "Lee-Ann was ist los? Ist etwas schlimmes passiert?" "Meine Eltern schicken mich nach Südkorea morgen Nacht." Und ich fing dabei an zu weinen. Ich erzählte ihn von dem Gespräch mit meiner Oma. Schließlich sagte er: "Wir schaffen das schon, lass mich mit deinen Eltern reden." Das bringt nichts, wenn sie wollen das ich dahin soll, gibt es auch keinen Ausweg mehr. Ich werde Morgen Abend nach Südkorea fliegen ob ich das nun will oder nicht.

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    "Du brauchst das nicht zu versuchen, es bringt nichts, sie werden mich dahin schicken ob ich es will oder nicht." Schluchzte ich. "Sonst führen wir eine Fernbeziehung. Und wir besuchen uns immer in den Ferien." Sagte er bedrückt. Das ist nicht sein ernst oder? Eine Fernbeziehung was besseres fällt ihm nicht ein. Ich riss mich aus seinen Armen. "Nein das tun wir nicht! Wenn ich morgen fliege will ich nicht das wir eine Fernbeziehung führen. Das schaffe ich nicht, es wird mich fertig machen." Weinte ich nun. "Es tut mir leid aber bitte komm morgen nicht zu meinem Geburtstag, ich kann dich nicht mehr sehen." Rief ich während ich nach Hause rannte. "Lee-Ann jetzt warte doch." Rief er mir hinter her. Es fühlt sich an als wenn alles grad seinen halt verliert. Ich renne ins Wohnzimmer zu Oma und setze mich neben ihr auf die Couch. Ich weine die ganze Zeit und sie versucht mich irgendwie zu beruhigen. Schließlich schlief ich irgendwann vor lauter Geheule ein. Ich kann es nicht glauben...bitte lass es nur ein schlechter Traum sein. Am nächsten Morgen wecken mich die Sonnenstrahlen, die mir im Gesicht kitzelten. Ich schaue auf mein Handy und es ist 11:48 Uhr. Na toll Happy Birthday to me. 18 Jahre und meine Eltern haben die komplette Kontrolle über mich. Ich schaute mich um und ich bin offensichtlich im Wohnzimmer eingeschlafen. 26 Nachrichten waren auf meinem Handy alles Geburtstags Glückwünsche von irgendwelchen Leuten aus meinem Jahrgang. Mir kommt ein Geruch von Pfannenkuchen in die Nase. Also quälte ich mich auf die Beine und schlurfte in die Küche. Ich sah eine bekannte männliche Person von hinten. Diese dunkel braunen Haare können ja nur einer Person gehören. "Alex" schrie ich. Er dreht sich um und ich sprang ihm gleich in die Arme. "Meine kleine Schwester ist jetzt 18. Also hab heute bist du Erwachsen." Sagte er während wir uns drehten. "Wo warst du ich hab dich total vermisst. Mit Mum und Dad ist es echt anstrengend seit du ausgezogen bist." Erwiderte ich als wir uns los ließen. "Ich bin immer unterwegs, also mal hier mal dort, eigentlich überall." "Und hat es schon eine Frau in dein Leben geschafft?" Fragte ich neugierig. "Ich muss viel Arbeiten also Ne..." er konnte den Satz nicht zu Ende reden, da meine Eltern gerade ins Haus kommen. Ich geh ein Stück zurück um sie zu beobachten. Beide kommen auf mich zu und rufen: "Alles gute zum Geburtstag Liebling." Ich freue mich so sie wieder zu sehen und geh auf sie zu um sie zu Umarmen. In diesem Moment guckte meine Oma durch die Küche und macht eine Kopfbewegung zu meiner Mutter.

    "Das ist nicht wahr oder Mutter?" Schrie meine Mutter laut auf. Alle erschraken. "Du hattest kein Recht ihr das zu erzählen...Was fällt dir ein?" "Wolltest du es ihr heute Abend beim Dinner erzählen oder es nur mal kurz in die Runde werfen?" Schrie meine Oma zurück. Dads Blick sagte mir alles. Es war kein Traum und meine ganze Wut kam wieder hoch. Ich geh zur Küche "also stimmt das ihr wollt mich nach Südkorea schicken?" Ich war offensichtlich den Tränen wieder ganz nahe. "Ihr hättet mir das auch Sonntag sagen können, da hatte ich jedenfalls noch Zeit mich richtig von meinen Freunden zu verabschieden." Rief ich wütend. Ich rannte in mein Zimmer und schmiss mich auf mein Bett. Jetzt kann man die ganze Familie laut diskutieren hören. Mein Mutter kommt in mein Zimmer. "Es tut mir ja leid mein Schatz das ist das beste für dich." Für mich? Ist das ihr ernst was ist falsch mit ihr. Ich bin so wütend auf sie und kann es nicht mehr unterdrücken. "Für MICH? Ist das dein ernst? Das ist das beste für euch! Jetzt wollt ihr mich auch noch los werden. Bin ich etwa nicht gut genug?" Schrie ich sie jetzt an und weinte. "So redest du nicht mit mir junge Dame. Du kannst froh sein das wir dir sowas ermöglichen können." Rief sie zurück und knallte die Tür hinter sich. Ich weiß das sie nicht wütend auf mich ist sondern auf Oma, aber sie hat doch selber Schuld was denkt sie denn wer sie ist. Am Nachmittag klopfte es an meiner Tür. Ich hatte mein Zimmer noch nicht seit dem Streit verlassen. "Ja ist offen." Dad guckte durch die Tür und hatte eine weiße Fahne in der Hand. "Ich komme in Frieden. Bist du fertig wir wollen in 10 Minuten los." Er kam auf mich zu und nahm mich im Arm. "Ja ich ziehe mich nur noch schnell um." Lächelte ich. Ich geh ins Ankleidezimmer rüber und zog mir ein dunkelblaues Kleid an und ging die Treppe runter. Während der Fahrt redeten nur mein Vater und mein Bruder miteinander. Ich schwieg, denn ich musste er den Schock verdauen. Vor dem Restaurant steht Lexi mit ihrer Familie. Meine und ihre Mutter sind beste Freunde seit der Uni und haben viel zusammen durch gemacht. "Gut siehst du aus. Ich hab dich versucht anzurufen. Wieso hast du nicht zurück gerufen?" Flüsterte ich zu Lexi rüber. "Du siehst auch echt gut aus und es tut mir leid." Während des Essens ist nichts passiert außer das unsere Mütter die ganze Zeit redeten und unsere Väter interessiert über die Firma diskutierten. Als wir wieder zu Hause ankamen ging ich hoch in mein Zimmer gefolgt von Lexi. "Ich soll heute Abend nach Südkorea fliegen. Unglaublich oder. Ich fasse es nicht wie können sie nur?" Lexi sah nicht überrascht aus. Warte wusste sie es etwa? "Wieso überrascht dich das nicht?" "Ich weiß es seit letzte Woche und war deshalb die Woche über bei dir. Meine Mutter hat gesagt das ich dir das definitiv nicht sagen darf." Ich bin sprachlos sie wusste es auch und hat mir nichts gesagt? "Das ist nicht dein ernst oder? DU SAGST MIR DAS NICHT?" Ich bin sauer weil ich das von ihr am wenigesten Erwartet habe. Ich geh mit schnellen Schritten die Treppen runter in Richtung Wohnzimmer. "Schön ich fliege nach Südkorea. Ich packe nur noch schnell meine Sachen wann geht der Flug?" Mein Sarkasmus war definitiv nicht zu über hören. "Um 3." Antwortete meine Mutter. Ich geh nun wieder Hoch erst in mein Lese Zimmer und packe 3 Kartons ein, dann in mein Ankleidezimmer wo 5 Kartons heraus kamen und in meinem Zimmer auch noch mal 2. "Lee-Ann beruhig dich jetzt erstmal." Warf Lexi ein. Beruhigen? Wie zur Hölle soll ich mich beruhigen. Meine erste Liebe hab ich von mir weggestoßen, meine beste Freundin sagt mir anscheinend nicht alles und von meiner Familie brauche ich erst gar nicht anfangen. "Aus dem Weg ich brauche meinen Koffer." Schnauzte ich sie an. Lexi ist den Tränen nahe und guckt mich mitfühlend an. "Es ist besser wenn du gehst, ich muss noch die restlichen Sachen einpacken." Sagte ich genervt. "Bitte versteh mich doch..." fügte sie hinzu. Ich kann es nicht glauben, dass es wirklich passiert. Als sie mein Zimmer verlässt setze ich mich auf mein Bett und fing an zu weinen.

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    Das kann doch nicht wahr sein oder? Der Schock sitzt noch tief in den Knochen. Mir gingen tausend Fragen durch den Kopf während ich meinen Koffer weiter packte. Es ist ja nicht Lexis Schuld, aber ich bin genau so enttäuscht von ihr. Aber so anfahren hätte ich sie auch nicht müssen. Jetzt geht unser Leben halt auf einen anderem Kontinent weiter OHNE Lexi und Tom. Ich merke wie meine Zimmertür auf geht und sehe wie Alex rein kommt. "Na kleine, bist du bereit für diesen großen Schritt?" Und er setzte sich neben mich auf den Boden. "Wieso haben den Mum und Dad noch nicht gepackt?" Fragte ich ihn. "Haben sie dir es nicht erzählt? Du fliegst alleine nach Seoul und du hast dein eigenes Apartment. Den Schlüssel sollte ich dir von Mum hoch bringen." Moment mal ist das deren ernst, erst reißen sie mir den Boden unter den Füßen weg und dann kommen sie nicht mal mit. Ich fasse es nicht gerade als ich aufstehen wollte hielt mich Alex am Handgelenk und zog mich wieder auf den Boden. "Tu das jetzt nicht!" Ermahnte er mich und im nächsten Moment lag ich schon in seinem Armen und war wieder am Heulen. Ich vermisse ihn immer sehr, seit er ausgezogen ist. Hier fehlt immer etwas zu Hause und bei mir, denn er kam immer Nachts in mein Zimmer und lag solange bei mir bis ich einschlief als wir Kinder waren, wenn ich angst hatte. Und jetzt noch ist er der beste Zuhörer den ich je hatte. Er gab mir den Schlüssel und ich warf ihn in den Koffer. Dad kam jetzt auch in mein Zimmer und hockte sich zu uns. "Ich hab euch beide sehr lieb, wir machen das nicht weil wir dich nicht hier haben wollen Lee-Ann, sondern weil wir dir die Möglichkeit geben den besten Abschluss zu machen der überhaupt möglich ist." Mir ist es egal was er sagt, solange Alex an meiner Seite ist halte ich es mit meinen Eltern aus und wäre er jetzt nicht hier, dann würde sich mein Vater die Ansage seines Lebens anhören. "Kann ich den Koffer mit runter nehmen?" Fragte er. Ich bestätigte dies nur mit einem Nicken. Als er das Zimmer verließ kochte ich vor Wut. "Jetzt beruhig dich Lee-Ann." Redete mein Bruder sanft auf mich ein. "Ich geh mich noch schnell umziehen bevor wir losfahren." Erwiderte ich mit einem schwachen Lächeln. Ich steh auf und ging rüber ins Ankleidezimmer. Also was ziehe ich an? Etwas gemütliches wäre gut. Also schon mal eine Leggins von Puma und dazu ein Oversize Hoddie in weiß von Gucci. Ich liebe Gucci über alles und da ich ihn nicht in den Kartons hatte, konnte ich ihn auf den Flug anziehen. Ich schnappte mir noch eine Handtasche wo ich meine Sonnenbrille und eine weiße Cap einpackte. Bevor ich die Treppen runter ging, ging ich noch in mein Lesezimmer. Die müssen definitiv die Bücher hinter her schicken die brauch ich alle, denn viele sind von Lexi und sie werde ich am meisten vermissen. Ich ging in mein Zimmer und holte mein Handy. 30 Nachrichten und davon sind alleine 15 von Tom. Super ich kann nicht Fliegen ohne Tom. Ich schreib ihm einfach am Flughafen.
    Beim runter gehen stand schon die ganze Familie an der Treppe. Erst ging ich auf Oma zu sie konnte sich die Tränen nicht mehr unterdrücken. "Nicht weinen du kannst mich ja besuchen kommen." Redete ich beruhigend auf sie ein. Danach war Alex dran, er ist die 2 wichtigste Person in meinem Leben also hielt ich ihn länger fest und jetzt muss ich weinen. "Du brauchst doch nicht weinen kleines. Ich komme dich besuchen so oft es nur geht." Flüsterte er. Als wir fertig waren gehen Mum, Dad und Ich zum Auto und winkten den anderen zum Abschied. Kaum sind wir losgefahren fing meine Mutter an zu Reden. "Also deine Wohnung ist nicht weit von unseren alten entfernt. Und die Schule beginnt für dich erst eine Woche später, das heißt du hast 1 Woche um dich ein zu Leben und ach nicht dass ich das noch vergesse du musst dir eine Uniform kaufen......" Jaja hat diese Frau auch einen Ausschaltknopf, denn sie redet mir deutlich zu viel. Ich kann es nicht fassen das ICH, wirklich gerade ICH soll ganz alleine nach Seoul fahren und auf mich selber aufpassen? Ich meine ich kann das, aber ganz alleine ist auch mal wieder so eine Sache. Meine Mutter streckte mir einen Zettel nach hinten. "Da steht alles drauf also verlier ihn ja nicht." Als Antwort Lächelte ich nur.

    Gute 30 Minuten später kamen wir am Flughafen an. Ich muss Lexi doch noch mal Anrufen und mich entschuldigen. Grade als mein Vater meinen Koffer aus dem Kofferraum holte tippte mich jemand an der Schulter an. "Lexi!" Schrie ich und nahm sie fest in den Arm und fing wieder an zu weinen. Warum müssen denn Abschiede immer so dramatisch und schmerzhaft sein. Sie weinte nun auch. "Es tut mir ja so leid ich wollte dir alles erzählen aber..." "Ist schon gut" unterbrach ich sie. "Hauptsache ich kann mich jetzt noch von dir verabschieden. Mir tut es alles so leid." Schluchzte ich. "So Mädels wir müssen jetzt, sonst bekommst du den Flug nicht mehr. Achso und hier ist deine neue Handynummer Lee-Ann." Unterbrach uns mein Vater. Schnell gingen wir zum Checkin und ich nahm Lexi noch einmal ganz fest in meine Arme. Meine Eltern bekamen jedoch nur eine kurze und knappe Umarmung. Super jetzt bin ich auf mich alleine gestellt. Ganz alleine und ich hab schon wieder Hunger. Gut was Esse ich dann jetzt? Hmmm wie wäre es mit Pizza...nae Sushi ist gut. Also steuere ich erstmal den nächsten Sushi Imbiss an. Und für den Flug brauche ich jetzt Süßkram, also nächster halt Kiosk, da die Schlange sehr lang war und ich jetzt nur noch 10 Minuten hatte bis der Flug los ging und ich nicht ohne die Süßigkeiten gehen wollte, musste ich rennen. Wie auch sonst immer bin ich die letzte die eincheckte. Ich sitze wie es auch der Familie treu ist in der ersten Klasse, um ehrlich zu sein finde ich das sehr angenehm. Am Anfang es Fluges fing ich an meine M&M's zu Essen während ich ein Kinderfilm auf Englisch ansah. Irgendwie muss ich wohl eingeschlafen sein, denn ich bemerkte wie jemand versuchte mir die Tüte aus meiner Hand zu nehmen. Erschrocken sah ich einen Jungen ungefähr in meinem Alter nun mit seiner Hand an meiner M&M Tüte. "Was machst du da? Und klaust du gerne von anderen die Sachen?" Fragte ich ihn geschockt. "Also eigentlich nicht und du hast so friedlich geschlafen und ich habe Hunger." Erwiderte er. "Das Essen schmeckt mir nicht und da der Flug fast zu Ende ist und ich Hunger habe wollte ich deine M&m's haben." Fügte er hinzu. Das ist nicht sein ernst oder? Also das ist schon ein wenig dreist oder nicht? Er wartete nun offensichtlich auf eine Antwort von mir.

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    "Du klaust meine Sachen weil du Hunger hast? Hättest du mich nicht wecken können? Außerdem gebe ich nicht irgendeinem Fremden mein Essen." "Also ich bin Luke komme aus Deutschland, was auch der Grund dafür ist, das wir uns beide ohne Probleme unterhalten können. Wir fliegen beide nach Seoul und ich bin 19 Jahre alt. Jetzt kennst du mich also kann ich dein Essen haben?" Antwortet er mit einem schelmischen Lächeln und setzt sich auf den freien Platz neben mir. "Wieso setzt du dich jetzt neben mich? Und warum sollte ich dir glauben, du kannst ja auch lügen." Erwiderte ich skeptisch. "Denkst du ich will dich in einem Flugzeug entführen? Ich kann es probieren wenn du willst, aber ich glaube wir kommen nicht weit." Man hat der Humor, also wirklich das hätte er sich ja jetzt auch sparen können. Mir fällt jetzt erst auf wie gut er eigentlich aussieht. Er hat dunkelbraune Haare, ist relativ schmal gebaut, aber wiederrum nicht zu dünn. Seine hellbraunen Augen ähneln an einen Bernstein und ihn überriechen tut man auch nicht, weil er gefühlt 1 Tonne Deo drauf hat. "Ich hab mich zu dir gesetzt, damit wir die Tüte teilen können." Fügte er noch hinzu. Ich schüttle mit dem Kopf und reiche ihn die Tüte rüber, aber er blieb neben mir sitzen. Hä ich dachte wenn ich ihm die Tüte gebe dann verschwindet er auch wieder. Er nahm sich eine Hand voll raus und stopft sie sich in den Mund. "Fliegst du alleine nach Seoul? Was treibt dich denn hier her, ich meine die Ferien sind gerade vorbei und du sitzt im Flieger und fliegst ans andere Ende der Welt." Schmatzte er mit vollem Mund. "Nein ich ziehe heute hier her. Ab nächste Woche gehe ich hier zur Schule." Wieso ich ihm das erzählte wusste ich in diesem Moment auch nicht. "Interessant, also ich geh mal wieder zurück an meinen Platz denn wir landen gleich. Achso und danke für das Essen, ich schulde dir etwas." Grinste er und war noch am schmatzen. "Vielleicht sehen wir uns ja wieder und dann lade ich dich aufs Essen ein." Rief er gefühlt durch das ganze Flugzeug als er zurück an sein Platz ging. Meine Güte ich hab ja wirklich den ganzen Flug über geschlafen. Und was war das denn bitte für eine Aktion gerade eben? Als wir uns zum Landen bereit machten schaute ich auf mein Handy 7:43 Uhr. Gut dann hab ich ja den ganzen Tag zeit um mich zurecht zu finden. Als wir dann mit Turbulenzen landeten hielt ich es für eine gute Idee erst mal was zu Essen. Sushi hatte ich vor dem Flug und was esse ich jetzt? Ich hab's. Da gibt es so eine kleine Bäckerei, die nicht all zu weit entfernt ist. Als ich aus der Tür trat kommt mir die Sonne entgegen. Es ist wirklich schön hier, ich hab diese Stadt sehr vermisst, es sind ja schon Jahre her das ich hier das letzte mal war. Gut gerade aus 2 mal Rechts und dann Links, ja ich bin mir sicher, dass dies der richtige Weg ist. Also es gibt ja immer diese Klischees von wegen der Orientierungssinn ist ja so schlecht bei allen, dass sie nichts wieder finden. Bei mir ist es anders, mein Orientierungssinn ist hervorragend und ich kann mir wirklich immer alle Wege merken. Keine 20 Minuten später war ich ohne Probleme bei der Bäckerei angekommen. Die sieht ja wirklich unverändert aus nach all den Jahren. Na dann probier ich mal mein Koreanisch aus, es ist zwar paar Jahre her, aber ich spreche es immer noch fließend. Ich hole mir das süße Gebäck, welches ich mir damals als Kind nur selten von meiner Mutter holen durfte da ich ja sonst zu dick geworden wäre ihrer Meinung nach.

    Als mein Essen kam suche ich den Zettel den mir meine Mutter mit gegeben hatte. Ha Gefunden. Da stehen die Daten meiner Wohnung drauf, meine Telefonnummer, die Schule und noch andere Organisatorische Sachen. Ganz unten steht in Rot vergess deinen Koffer nicht. Haha sehr witzig Mum, es ist mir schon 2 mal passiert, dass ich mein Koffer vergessen hatte und alle ziehen mich immer noch damit auf. Als ich nach meinem Koffer greifen wollte fiel mir auf das er ja gar nicht neben mir steht. Verdammt wo ist mein Koffer? Nein das kann doch nicht schon wieder passiert sein oder? Ich gucke hektisch in alle Richtungen und bemerke, das es wirklich schon wieder passiert ist. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich ihn erst Morgen Nachmittag holen kann. Also muss ich jetzt erstmal ein paar Anrufe tätigen. Nach paar mal hin und her telefonieren konnte ich es doch schließlich klären, dass ich ihn Morgen gegen 16:00 Uhr abhole. Dann kann ich ja noch bisschen durch die Stadt schlendern. Die Stadt ist voll, brand voll, ok es ist auch 9:00 Uhr aber es ist Sonntag und alle Läden haben geöffnet. Überall hängen Poster von irgendwelchen K-Pop Stars und ich übertreibe nicht wenn ich wirklich überall meine. Ich mache mich auf dem Weg zu unseren alten Wohnung, denn 10 Minuten entfernt sind da riesen große Kirschbäume und ein kleiner Wald mit einem Bach. Als Kind bin ich da immer hin gegangen um Ruhe vor meinen Eltern zu haben. Der Wald ist immer gut besucht und total eine Touristenattraktion. Wie ich es erwartet hatte stehen da seeeeeehhhhhrrrr viele Menschen und machen viiiieeelllleee Fotos. Da ist mir deutlich zu viel los und ich will nicht, dass ich zufällig auf einem Familienfoto mit drauf bin. Naja dann gehe ich halt zum Park um die Ecke. Ich setze mich auf eine Bank und fing an zu lesen. Ich vergass komplett die Zeit und als ich auf mein Handy schaue war es schon 15:00 Uhr und mein Magen hat sich wieder gemeldet. Es riecht überall nach Essen und ich steuere das nächst beste Restaurant an. Nach dem Essen beschloss ich die Wohnung auf zu suchen. Wenn ich gewusst hätte, dass es doch nicht so einfach ist sie zu finden, obwohl sie fast im Zentrum war und ich Idiot immer falsch abgebogen bin, da die Straßenschilder auch nicht richtig ihren Job machten, hätte ich Google maps benutzt. Vielleicht konnten sie ja auch nichts dafür wenn ich einfach zu blöd bin um sie zu lesen. Nach guten 60 Minuten war ich auch schon da. Wie konnte ich das übersehen? Also wirklich jetzt, hab ich eigentlich Augen im Kopf? Ich mache die Tür auf und da standen schon meine ersten Bücherkisten. Super muss ich sie jetzt auch noch selber hochtragen? Jedenfalls gibt es einen Fahrstuhl....der jedoch außer betrieb ist. Mein Glückstag definitiv. Also nehme ich die erste Kiste in die Hand und versuchte sie hoch zu tragen. Wieso ist die denn so schwer? Den ersten Stock hatte ich geschafft bleiben mir noch 8 weitere.... Jetzt weiß ich wie sich Esel fühlen. Nachdem die erste Kiste oben war rannte ich für die 2 runter um sie hoch zu tragen. Im 2 Stock kam mir ein sehr, sehr gut aussehender Mann entgegen. Ich bin fasziniert von seinen breiten Schultern, auf die manch andere wirklich neidisch sein könnten. Sein Gesicht sah Engelsgleich aus mit seinen dunklen Augen und Haaren. Erstaunlicherweise hat er auch ziemlich volle Lippen für einen Mann, aber mir gefällt es. Er ist groß, bestimmt einen halben Kopf größer als ich, und ist dünn. Er begrüßte mich mit einer Verbeugung und einem Lächeln. Mensch sieht der süß aus. Hey Lee-Ann reiß dich zusammen. Es gibt da noch einen Jungen auf einem anderem Kontinent der dich über alles liebt. Ich lächle zurück und meine Wangen werden ein wenig rot.

    11
    Ich muss erst mal eine Pause machen. Ich schaue zur Seite und ich bin im 3 Stock, ohne Witz ich trete diese verdammte Kiste gleich die Treppen runter weil ich so wütend auf meine Eltern bin. Ich sammel alle Wut zusammen und stampfe den 3 Stock hinauf. Ich höre lautes gerede, wenn nicht sogar fast geschreie im Hausflur. Ich blieb mitten auf der Treppe stehen und schaute am Geländer vorbei nach unten. Dort jedoch ist keiner. Im nächsten Moment sehe ich wie jemand an mir vorbei rennt. Ein Junger Mann der jünger war als der, der mir vorhin entgegen kam. Er ist jedoch nicht so groß, aber ist dafür muskulös und hatte ebenfalls braune Haare und Augen. Er konnte mir gerade so ausweichen genau so wie der andere der jetzt auch die Treppen runter gerannt kommt. Er hingegen ist groß und seine Haare sind dunkel blond wenn nicht sogar hellbraun. Aber er hat auch tiefe braune Augen und ist sehr hübsch. Er scheint gar nicht so alt zu sein. Im nächsten Moment merke ich wie jemand mit voller Wucht gegen mich rennt und mich die Treppen runter schmeißt. Ich haue mir meinen Kopf am Geländer an und lag jetzt wieder am Anfang der Treppe. Der Boden war gar nicht so hart wie ich erst dachte. Es dauerte einige Sekunden bis ich alles realisierte. Super meine Bücher sind jetzt im ganzen Treppenhaus verteil und ich merke wie mein Bein taub wird. Ich schaute an mir runter und da lag ein blonder Junge auf meinen Beinen. Gott hat er süße kleine Hände und wirklich groß ist er auch nicht. Ich merke wie der Boden unter mir bebte. Nein warte das ist ja gar nicht der Boden, sondern ich lag auf den dunkel blonden gut aussehenden Typ drauf. Er lacht und der andere der bisschen weiter weg von uns lag fing an zu fluchen. "Mensch Jimin was hast du getan. Kannst du nicht aufpassen? Fang an deine Augen zu benutzen." Der kleinere blonde erwiderte nur: "Wenn ihr beiden nicht meine Sachen weggenommen hättet, dann wäre ich ja auch wohl nicht die Treppe runter gerannt." Die beiden streiten sich noch einwenig weiter und ich musste einfach nur seufzen. Der Junge der im übrigen immer noch unter mir lag fragte mich ob alles ok sei. Jetzt schaue ich das erste mal so richtig in sein Gesicht. Er sieht mehr als nur gut aus. Wie kann mann bitte so gut aussehen?
    Ich höre wie nun noch andere ganz schnell die Treppen runter liefen. Jetzt stehen 3 weitere Jungs oben an der Treppe. Der eine hat rot gefärbte Haare und lacht uns definitiv aus, denn er kann gar nicht sein lachen unter drücken. Ich hingegen finde das hier alles weniger lustig. In der Mitte stand, offensichtlich der größte von allen anderen, einer mit verschränkten Armen und hatte einen sehr düsteren Blick drauf. Seine Haare sind grau gefärbt und der der links steht sieht aus als wenn er gleich einschlafen würde. Seine Haare entgegen waren hellblau gefärbt. Er geht nun ganz gelassen an uns vorbei und stieg über uns rüber. "Jimin geh von dem Mädchen runter." Sagte der große mit ernster Stimme. Von unten kam der braun haarige Mann von vorhin hoch. "Hey Leute lasst die Tür auf ich hab mein Handy ver.... was ist den hier los?" Und er fing an zu lachen. Wieso finden das hier alle so witzig? Ich setze mich hin und halte mir beide Hände an den Kopf. Das wird ne ordentliche Beule werden. Der Jüngste von ihnen erklärte ihm was passiert war und er fing wieder an zu lachen und der mit den roten Haaren musste mit Lachen. Endlich steht der Junge von meinen Beinen auf und jetzt kribbelt alles. Der große kommt auf mich zu "Hey alles ok? Es tut mir echt leid, ich muss mich wirklich für meine hyungs entschuldigen." Lächelte er und reichte mir seine Hand die ich auch an nehme. "So geht jetzt sonst kommt ihr alle noch zu spät ich helfe ihr noch schnell die Bücher aufzuheben." Und somit scheuchte er die anderen die Treppe runter. "Nein geht schon du musst mir nicht helfen ich schaffe das schon." Winkte ich ihn freundlich ab. "Das ist das mindeste was ich für dich tun kann nach dieser Aktion. Ich bin Namjoon. Ziehst du hier ein?" "Ja ich komme gerade aus Deutschland." Sagte ich etwas erschöpft. Als wir alle Bücher auf gehoben hatten ging ich mit ihm runter um die letzte Kiste zu holen. "Ich trag sie für dich hoch. Aber im ernst du hast echt keinen passenderen Tag gefunden um einzuziehen, weil der Fahrstuhl kaputt ist." Lachte er. Ich muss mit lachen und bemerkte seine Grübchen beim lachen. "Achso ich bin übrigens Lee-Ann." "Freut mich dich kennenzulernen." Entgegnete er mir. "Es tut mir leid aber ich muss los, denn ich bin jetzt schon viel zu spät man sieht sich." Rief er während er die Treppen runter lief. Was ist das bitte für ein Tag? Ich suche den Schlüssel, jedoch erinnerte ich mich, dass ich ihn ja in meinen Koffer geschmissen habe, in den Koffer der im Flughafen liegt und den ich erst morgen Nachmittag wieder bekomme... Das darf doch wohl nicht wahr sein und in ein Hotel kann ich auch nicht, weil mein Handy leer ist und ich meine Eltern nicht anrufen kann, damit sie mir Geld überweisen können.

    Na dann bleibt mir ja nichts anderes übrig, als vor meiner eigenen Wohnung im Treppenhaus zu schlafen. Was war das eigentlich für ein Tag heute? Erst will mir jemand meine Süßigkeiten im Flugzeug klauen, dann vergesse ich meinen Koffer, muss diese bescheuerten Bücherkisten hochtragen da der Fahrstuhl kaputt ist, dann werde ich von 3 Jungs fast zu Grund und Boden getrampelt und zum gutem Schluss habe ich keinen verdammten Schlüssel für meine eigene Wohnung. Meine Eltern drehen bestimmt durch, weil ich mich nicht bei ihnen Melde und mit Lexi würde ich auch nur zu gerne Telefonieren. Ich setze mich in den Türrahmen und fang an noch etwas zu lesen bis mir schließlich vor lauter müdigkeit die Augen zu fallen.

    12
    Mich tippt jemand an meiner Schulter an. Ich jedoch kann in diesem Moment nicht Realität und Traum auseinander halten. "Hey wach auf." Sagte eine Männliche Stimme. "Nicht jetzt Mama." Erwiderte ich, da ich gerade von meiner Mutter träume. Warte seit wann hat sie denn bitte so eine tiefe Stimme? Oh Gott will mich jemand etwa entführen? Ich schreckte hoch und mit voller Wucht haue ich gegen irgendetwas hartes. "Au au au, bitte nicht schon wieder es tut so weh." Schrie ich auf. "Entschuldigung ich wollte dich nicht erschrecken." Erwiderte er. Warte die Stimme kommt mir doch bekannt vor. Ich öffne die Augen und er hielt sich auch beide Hände an den Kopf. Es ist der Mann mit dem Engels gleichem Gesicht. "Ach kein Problem geht schon." Sagte Ich. "Was machst du vor der Tür? Lässt dich jemand nicht rein?" Viel zu viele Fragen für mein Gehirn. Ich erklärte ihn schnell die Rohfassung meiner Geschichte und als einziges was ihn darauf einfällt ist zu lachen. "Hey das ist schon das 2 mal das du mich auslachst." Schmollte Ich. "Wie wärs willst du bei uns Schlafen? Ich meine es ist definitiv gemütlicher als der Boden." Grinst er mich an. Wie soll ich den jetzt darauf Antworten.... Ob seine Freundin damit einverstanden wäre? "Na komm ich akzeptiere kein Nein." Und er hält mir seine Hand hin. Gut dann hat er es wohl jetzt für mich entschieden. Wir gehen nur 1 Stockwerk höher da seine Wohnung genau über meiner ist. "Hat deine Freundin denn nichts dagegen?" Fragte ich schüchtern. "Ähh ich hab keine Freundin.... ich wohne hier mit meinen Freunden zusammen." Erwiderte er etwas verlegen. "Also wenn es ok kannst du in meinem Bett schlafen und ich auf dem Sofa... falls du Hunger hast bediene dich ruhig am Kühlschrank und wenn du etwas brauchst ruf einfach. Und ich bin übrigens Seokjin aber du kannst mich auch nur Jin nennen." "Danke Jin aber ich schlafe lieber auf dem Sofa, denn ich will hier euch nicht zu last fallen. Ich finde das wirklich sehr nett von dir und möchte am liebsten gar nicht so viel auffallen." Schämte ich mich einwenig. Es ist sehr lieb von ihm, aber ich kann das nicht annehmen. "Zieh dich ruhig in ruhe im Badezimmer um, ich hole dann so lange Bettzeug." "Ich brauch mich nicht umziehen, denn ich hab keine Klamotten zum wechseln." "Ach ja stimmt warte kurz du bekommst ein T-Shirt von mir." Antwortete er. Oh mann das darf doch wohl nicht wahr sein oder? Jetzt gibt er mir noch ein T-shirt von sich, ich komm mir ja komplett wie ein verlaufenes Küken vor. Als er um die Ecke kommt hat er 3 Stück mit gebracht. "Such dir eins aus." Während er das sagte reicht er mit den Stapel. Ich nahm mir gleich das erste vom Stapel und es geht mir gerade so über die Knie. "Vielen dank das ist echt nicht nötig gewesen." Lächelte ich ihn an als ich aus dem Badezimmer komme. Ich schaue mich einwenig um und einige Türen sind Passwort geschützt, denn da hängen sowelche Zahlenpasswörter vor. Im Flur sind jedemenge Auszeichnungen aber richtig lesen konnte ich sie nicht, da Jin mich am Oberarm hielt. "Wenn du willst können wir noch einwenig reden das hilft mir wieder beim einschlafen." Während er das sagte zog er mich in das Wohnzimmer. Nein stop ich will das doch lesen und wie viele wohnen hier eigentlich, weil es hier doch ziemlich groß ist. "Wie heißt du eigentlich, denn ich will hier ungern eine Fremde bei mir Schlafen lassen." "Ähh Lee-Ann." Stotterte ich. Wir haben uns auf das Sofa gesetzt und er fing an über sich zu erzählen. Aber ich konnte nicht lang zuhören, weil mir relativ schnell meine Augen wieder zu vielen.

    P.O.V Jin
    Ich geh schnell in mein Zimmer und suche die 1 besten T-shirts raus die ich finden kann. Sie sieht gar nicht mal so schlecht aus, also eigentlich sogar echt gut. Stop an sowas kann und darf ich jetzt nicht denken. Wir sind gerade dabei unser neues Album zu produzieren und bald geht es auch wieder auf Tour. Die Jungs sind eh schon genervt weil ich früher nach Hause ging und wenn sie mitbekommen, dass wir auch noch Besuch haben.... Ich blendete die Gedanken schnell aus um ihr die Sachen zu geben. Warte mal wie heißt sie eigentlich? Ich hab wirklich eine Fremde in meine Wohnung gelassen. Schnell holte ich noch die Decke und das Kopfkissen. Als ich fertig war sah ich sie und sie sah umwerfend in meinem T-shirt aus, auch wenn es ihr deutlich zu groß ist. Oh nein sie bleibt vor unseren Auszeichnungen stehen, nicht das sie verdacht schöpft oder gehört sie schon zur Army? Also bleibt mir nichts übrig als sie da unauffällig weg zu ziehen. Ich nahm ihren Oberarm sanft und fragte sie schließlich nach ihrem Namen. "Lass uns ins Wohnzimmer gehen da können wir uns setzen." Lächelte ich ihr freundlich zu. Ihre braunen langen Haare stehen ihr wirklich super und ihre bräune erst. Die lassen ihre blau-grauen Augen förmlich Leuchten. "Also ich bin Kim Seokjin und wurde in Gwacheon geboren. Ich hab einen älteren Bruder und du?" Als ich zu ihr rüber sah nach einer weile schlief sie schon wieder. Ich deckte sie zu und ging in mein Zimmer. 1 Stunde später kamen auch die anderen und wie ich sie kenne sind sie nicht gerade leise. "Shhhhh" zischte ich rüber. Namjoon, Suga und Hoseok schauen mich jetzt fragend an. Ich geb ihn eine Kopfbewegung zum Wohnzimmer. "Wer ist das?" Flüsterte Hoseok. Warte wo sind die anderen 3, die machen schließlich den meisten lärm. In diesem Moment kommen sie rein und reden mal wieder sehr laut. "Shhhhh" "shhhh mich nicht an Jin." Ermahnte mich Jimin. "Seit leise wir haben Besuch da und der schläft grad friedlich im Wohnzimmer. Alle 6 gucken mich mit großen Augen an und warten auf eine Erklärung. "Also das ist das Mädchen aus dem Hausflur gegen ihr heute Nachmittag gerannt seit. Als ich vorhin nach Hause kam schlief sie vor ihrer Tür und...." ich erzählte ihnen das was sie mir erzählte. "Warte WAS? Du kannst doch nicht einfach ein Mädchen in unsere Wohnung lassen. Sie kann doch zu Army gehören...!" Meckerte nun Jungkook. "Sie sah mir nicht so aus, als wenn sie zur Army gehört und ich glaube sie kennt uns nicht." "Mir kam das heute auch nicht so vor als wenn sie uns kennt, als ich ihr beim Bücher aufsammeln geholfen hatte." Unterstützte mich Namjoon. "Meinet wegen." Seuftzte Suga und ging in sein Zimmer. Die anderen stimmten auch zu außer Jungkook der verärgert in sein Zimmer ging. "Du trägst die Verantwortung Jin." Rief er, bevor er in sein Zimmer ging und die Tür zu knallte. Ich vertraue ihr und glaube, dass sie wirklich nicht zu unseren Fans gehört. Vielleicht können wir uns mit ihr befreunden, da sie nichts von unserem Erfolg weiß und uns als "normale" Menschen sieht.

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    Der Geruch von Eiern und Speck lies mich aufwachen. Als ich meine Augen aufmachte stand ein Junge nicht weit entfernt von mir. Allerdings nur in Boxershorts und sind das Teddybären darauf? Ich schaute mich um und mir fiel wieder ein das Jin mich bei ihm schlafen lies. Ein anderer Junge saß im Sessel und ließ mich nicht aus den Augen. Wie lange sitzt er denn bitte schon da und beobachtet mich? Warte die kommen mir doch bekannt vor, die sind mir doch gestern im Hausflur entgegen gekommen. "Jin sie ist wach." Rief der mit den blauen Haaren. Jin kam ins Zimmer. "Alter Suga, zieh dir mal was an. Du verscheuchst sie doch nur." Schockiert sah er ihn an. "Nenn mich nicht Alter, denn du bist schließlich der älteste hier Jin." Seuftzte er. "Und kookie hör auf sie so zu beobachten...sitzt du etwa den ganzen Morgen schon hier?" "Ich saß die ganze Nacht hier, denn ich bin ja der einzige der sich jedenfalls Sorgen macht." Bitte? Ich glaube ich hab mich verhört, hat er mich wirklich die ganze Nacht beobachtet. Was denkt der denn wer ich bin, als wenn ich sie alle im Schlaf überfallen würde. "Jungkook warst du etwa die ganze Nacht hier?" Fragte der Typ mit den roten Haaren. "Hey hast du gut geschlafen Lee-Ann? Und hast du hunger?" Fragte Jin während er sich neben mich setzte. "Ja hab ich und ihr müsst mich nicht mit essen lassen. Ich kann mir Unterwegs etwas holen, wenn ich zum Flughafen gehe." "Du hast eine ziemliche Beule am Kopf tut sie doll weh. Die ist nämlich ganz schön blau." Sagte Namjoon während er ins Wohnzimmer kam. Suga kam jetzt angezogen mit dem kleinen blonden der mich die Treppe runter stieß rein. "Ä-ähhh g-geht schon." Stotterte ich. "Das ist alles deine Schuld Jimin." Warf ihn Jungkook vor. "Garnicht wahr, du und Tae seit Schuld." Jetzt streiten die beiden schon wieder und Namjoon musste dazwischen gehen. "Was seit ihr den alle so laut? Hier gibt es einige die noch schlafen wollen." Warf der gut aussehende Junge in die Runde als er ins Wohnzimmer kam. "So da wir ja jetzt alle zusammen sind kann ich euch mal vorstellen. Also der mit den blauen Haaren ist Suga, der mit den roten Haaren Hoseok, Namjoon kennst du ja bereits, der mit den kleinen knuffigen Händen ist Jimin, der große blonde ist Taehyung und der im Sessel ist Jungkook." Stellte Jin vor. "Und das ist Lee-Ann unsere neue Nachbarin." Fügte er noch hinzu. Das ist mir alles definitiv viel zu viel und am liebsten würde ich jetzt meine Sachen nehmen und raus rennen. "Ist das Essen fertig?" Fragte Jimin. "Ja geht alle Essen wir kommen gleich." Ergänzte Jin. Er wendete sich nun mir zu. Bitte lass ihn mich nicht schon wieder ausfragen. Ich bin noch nicht bereit dafür so früh am Morgen. Wie spät ist es eigentlich? Ich musste wohl laut gedacht haben denn Jin antwortete darauf. "11:45 Uhr." "Hast du vielleicht ein Ladekabel, denn mein Handy ist leer und ich muss meine Eltern noch anrufen." Fragte ich mit leiser Stimme, weil mir es wirklich sehr unangenehm ist hier zu sein. "Ja klar warte kurz." Er ging schnell aus dem Raum und jetzt hatte ich kurz Zeit zum Luft holen. Jedoch kürzer als gedacht denn Jungkook steht im Türrahmen und lässt mich keine Sekunde aus den Augen. "Sicher das du uns nicht schon vorher kanntest?" Fragte er mich mit einem scharfen Blick. "Nein wo her denn? Ich komme doch gerade erst aus Deutschland und kenne hier noch niemanden." "Mensch kookie jetzt lass doch mal das arme Mädchen in ruhe du verängstigst sie doch nur." Und somit schob Hoseok Jungkook aus dem Zimmer. "Tut mir leid er ist unser maknae und hält sich deswegen immer ganz streng an die Regeln. Du kannst mich auch Hobi nennen wenn du willst." An was für Regeln. Dann ist es doch ein Problem das ich hier bin. Wieso ist mir das denn nicht früher aufgefallen? Und Hobi der Name sagt mir doch etwas, genau so wie Jungkook. Jin platzt so schnell ins Wohnzimmer, dass er mich aus den Gedanken riss. "Hier ein Ladekabel und ein T-shirt von Jimin, denn meine sind dir viel zu groß und da Jimin der kleinste von uns ist müsste es dir am ehesten passen." "Ist schon gut ich trage einfach den Pulli von gestern." Erwiederte Ich. Warte wo ist der denn überhaupt. "Ach quatsch heute soll es richtig warm werden und du schwitzt dich dann nur zu Tode." Warf Hobi ein. "Wer hat schon wieder meine Wäsche zu heiß gewaschen? Das darf doch nicht wahr sein wisst ihr eigentlich wie teuer diese Pullis sind?" Schrie jemand aus dem Badezimmer und es kam Taehyung um die Ecke. Das ist doch mein Pulli den er da an hat oder nicht. Fällt ihn das den nicht auf das der viel zu klein ist? "Das ist mein Pulli..." sagte ich entsetzt. Denn er hat es nicht mal mit beiden Armen in den Pulli geschafft. "Ups tut mir leid....ähm hier." Er zog den Pullover aus und reichte ihn mir. Ich hingegen starrte nun auf sein Sixpack, aber guckte schnell wieder weg. "Macht nichts." Stotterte ich wieder und nahm die Sachen und verschwand ins Badezimmer. Gott war das jetzt peinlich und schon wieder hab ich ein T-shirt von ihnen bekommen. Rasch zog ich mich um und gab Jin das T-Shirt zurück. "Danke für alles, aber ich geh schon mal zum Flughafen vielleicht bekomme ich meinen Koffer ja schon früher wieder." "Ist das nicht mein T-shirt?" Rief Jungkook der definitiv nicht begeistert klang. "Das lag bei Jimins Sachen rum und meine Shirts sind ihr zu groß. Das passt doch einiger Maßen." Konterte Jin zurück. Jungkook hingegen schien doch nicht all zu sauer zu sein. "Ist ok du kannst das behalten." Lächelte er freundlich zu mir rüber. Bitte lass das jetzt nicht Wirklichkeit sein sondern nur ein echt schlechter Traum. "Du willst zum Flughafen? Ich kann dich begleiten, denn ich muss eh in die Richtung und dann können wir beide noch zusammen Frühstücken." Rief Taehyung aus seinem Zimmer der sich jetzt jedenfalls auch etwas übergezogen hatte. "Ich gebe dir das Shirt heute Abend gewaschen zurück Jungkook." Und wendete mich zu ihm, er jedoch stritt das ab und meinte ich soll es behalten. Die sind alles so fürsorglich und hilfsbereit. Das ist echt bewundernswert.

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    Ich kann es gar nicht glauben das ich mit ihm Frühstücken gehe, denn ich kenne ihn doch gar nicht. Also ich kenne ihn wirklich nicht bis auf seinen Vornamen, ok Lee-Ann beruhig dich, er wird dich ja nicht gleich entführen schließlich kennt er ja auch nur meinen Vornamen. "Also woher kommst du eigentlich, denn du siehst nicht wirklich wie eine Koreanerin aus." Scherzte er. Wir gingen gerade die Treppe runter und ich schaute immer in alle Richtungen das ja keiner an uns oder eher gesagt in mich rein läuft. "Aus Deutschland." "Wie kommt es das du hier her kommst? Ich meine ausgerechnet nach Seoul. Und wieso kannst du fließend Koreanisch?" Fragte er neugierig. "Ziemlich viele Fragen die du mir da stellst." Merkte ich an. "Ich will ja schließlich alles über das Mädchen wissen, welches bei uns übernachtet hat." Grinste er. "Warte kurz." Er blieb stehen und zog sich eine Cap, Sonnenbrille und einen Mundschutz an. Wieso macht er das. Ich hab ja schon mit bekommen das Mundschutzdinger tragen hier in ist aber wieso vermummt er sich den so doll? Wir gingen aus die Tür und dann eine Seitenstraße längs. Die bin ich gestern gefühlt 5 mal längsgelaufen. "Erzähl mir mehr von dir." Befahl er mir auf eine süße und neugierige Art. "Also ich bin Lee-Ann, 18 Jahre alt komme aus Deutschland und habe als ich 8 war für 2 Jahre hier gelebt wegen meinen Eltern, weil sie beruflich hier viel zu tun hatten. Ich bin dann fast jeden Sommer her gekommen weil ich mich in die Stadt verliebt habe. Meine Hobbys sind Lesen, selber Geschichten schreiben und Vollyball spielen. Ich habe einen 1 Durchschnitt und kann sehr viel reden." Erzählte Ich ihn ohne zu bemerken das die Sabbeltasche aus mir rauskommt. "Am liebsten höre ich Lieder von Justin Bieber und war damals auch ein riesen Fan von ihm. Ich habe gelernt Klavier zu spielen als ich 9 war." Fügte ich noch hinzu. Während dessen schaute er mich nur sehr interessiert an und konnte seinen Blick nicht abwenden. "Ich finde es schön neue Leute kennen zu lernen. Aber zu erst was willst du Frühstücken." Als er mich das fragte schaute ich in der gegend rum und bemerkte ein riesen Poster und ich war mir nicht sicher ob ich das richtig sah und blieb stehen. Sind das nicht die 7 Jungs die über mir wohnen und bei denen ich geschlafen habe? Die sind Bts? Ach du heiliger bim bam, das kann doch nicht wahr sein oder? "Seid ihr das da auf dem Plakat?" rief ich Taehyung hinter her der sich umdrehte und nur ein "Shhhht nicht so laut!" wieder gab. Jetzt weiß ich auch warum mir Jungkook und Hobi so bekannt vor kamen. Er zieht mich während dessen an meinem Arm weiter. "Wo möchtest du denn gerne Frühstücken?" Fragte er mich mit einer lieben Stimme. Seine Stimme klingt einfach hinreißend, da sie tief ist aber einen angenehmen unterton hat. "Äh ich kenne eine kleine Bäckerei die nicht all zu doll besucht ist." Ergänzte ich ihn. Keine 15 Minuten später waren wir da und haben kein Wort mit einander geredet auf dem restlichen Weg. Ich kann es nicht glauben, wie konnte ich das den nicht bemerken. "Was möchtest du Essen?" Lächelte er zu mir rüber. "Ich glaub wenn man meinen Geldbeutel fragt, dann würde ich mal von einem Brotkrümmel aus gehen." Scherzte ich um die Stimmung zu heben. "Nein so meinte ich das nicht. Such dir was aus und ich bezahle das." Oh nein bitte nicht schon wieder. Diese Jungs sind einfach hinreißend.

    Ich nahm dieses süße Törtchen von gestern. Es ist einfach super lecker und ich könnte mich bis an mein Lebensende davon ernähren. Wir setzten uns in eine Ecke wo uns nicht jeder sofort bemerken konnte. "Also ihr seit Bts? Die Band über die jeder redet?" Schossen mir die Fragen raus. "Also denn kennst du uns doch." "Nein nicht wirklich bis auf euren Bandnamen und seit heute auch noch eure richtigen Namen. Ich bin kein verrückter Fan oder so, falls ihr das denkt. Meine Freundin Lexi ist ein riesen Fan von euch und kann ununterbrochen von euch reden. Um ehrlich zu sein kenne ich noch nicht mal ein einziges Lied von euch. Das soll jetzt nicht schlecht oder abwertend klingen aber ich kenne mich gar nicht mit der K-Pop Szene aus." Erwiederte Ich. Er hingen schaute mich verblüfft an. "Wow jetzt bin ich aber echt bestürzt. Du kennst wirklich kein einziges Lied von uns?" Sagte er sarkastisch. Wir beide lachten darauf hin. Ich mag ihn er ist nett und verständniss voll. "Es ist nicht böse gemeint von Jungkook, wenn er dich im Auge behält. Es ist nur so das wir Buchstäblich von unseren Fans verfolgt werden wo es nur geht. Und er hat halt Angst das du auch ein Fan bist und von uns Bilder machst während wir schlafen. Er muss dich erst richtig kennenlernen." Drückte er bedrückt aus. "Kein Problem mir würde es doch genau so gehen an seiner Stelle." Moment mal mich kennenlernen, also heißt das, dass sie mich nicht gleich wegschieben und nie wieder mit mir reden. Ein Gefühl der Freude kommt auf. Als wir die Bäckerei verließen standen wir noch kurz da und verabschiedeten uns. "Also ich muss schnell noch ein paar Sachen holen und dann komme ich zum Flughafen und hole dich dann ab. So müssen wir beide nicht alleine nach Hause gehen." Beschloß er. In der nächsten Sekunde konnte ich eine feste Umarmung spüren. Ich fasse es nicht Taehyung umarmt micht und wir kennen uns gerade einmal den halben Tag. Einfach unglaublich. "Also bis später." Rief ich ihm hinterher. Zum Flughafen sind es 20 Minuten ab hier und ich genoss das Bomben Wetter auf dem ganzen Weg. Was Lexi wohl dazu sagen wird. Mir kamen die tränen als ich gerade an sie denken muss. Und bei Tom habe ich mich auch noch nicht gemeldet. Bedrückt suche ich mein Handy in meinen Taschen. Das ist doch nicht mehr normal oder, ich hab mein Handy bei denen in der Wohnung gelassen. Wie vergesslich kann man eigentlich sein. Ich bemerkte ein Laden wo man Schuluniformen kaufen kann. Dort kann ich ja in der Woche mal vorbei gehen um mir meine zu holen.

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    Der Flughafen ist gut besucht. Meiner Meinung nach viel zu voll, ich mag nicht wirklich große Menschen ansammlungen, da bekomme ich immer Platz angst. Ich machte mich auf den Weg den mir die Frau am Telefon beschrieben hatte. Ich stand vor einem Schalter und die alte Frau sieht auch nicht gerade nett aus. "Entschuldigung ich hatte gestern meinen Koffer hier vergessen und wollte ihn heute abholen." "Die Nummer bitte." Zischte sie rüber. Ich gab ihr sie und im nächsten Moment war sie verschwunden. Ich schaute mich bisschen um. Bis ich eine bekannte Stimme wahr nahm. "Na was tust du den hier? Vermisst du schon deine Eltern am ersten Tag?" Zog er mich auf. Ich drehte mich um und es war Luke. "Nein ich hab meinen Koffer vergessen und das geht dich eigentlich gar nichts an und was tust du hier?" "Ganz ruhig Dornröschen. Ich hatte meinen Koffer vertauscht mit einem Mädchen." Er zeigte mir den Koffer. Der sieht doch glatt aus wie meiner. So ein Zufall kann es jedoch nicht sein oder? Die Frau kam mit dem Koffer und der sieht dem anderen genau gleich aus. "Nenn mich nicht Dornröschen. Mach mal bitte den Koffer auf vielleicht hast du ja meinen und ich deinen." Ermahnte ich ihn. Wir machten beide die Koffer auf und tatsächlich hatten wir unsere Koffer vertauscht. Naja er hat meinen eigentlich nur mitgenommen. "Das nenne ich Schicksal. Wie wärs wir gehen zusammen einen Kaffee trinken und danach was Essen." Fragte er mich und das war das erste mal das es wirklich ernst klang was er sagte. "Tut mir leid aber jemand wartet auf mich vorne vor der Tür und ich hab ihn versprochen, dass wir zusammen nach Hause gehen." "Achso so eine bist du. Du wickelst die Jungs mit deinem Charm um den Finger und sie tun dann alles für dich. Jaja ich hab dich durchschaut Liebes, also bin ich nicht der erste der darauf rein gefallen bin." Zwinkerte er zu mir rüber. Das hat er nicht gerade ernsthaft gesagt, sag mal ich glaube er muss ordentlich eine gegen den Kopf bekommen haben als Kind. "Bitte?" Das war das einzige was mir darauf ein fiel. Er hält sich anscheind für ober witzig. "Ich geh bestimmt nicht mit dir Essen, wenn du weiter so mies zu mir bist obwohl ich dir meine M&M's gegeben habe." Schmollte ich. "Hör auf zu schmollen Liebes, wir gehen definitiv zusammen Essen ob du willst oder nicht. Also bis bald." Grinste er während er den Flughafen verließ. Die Mädchen schauen ihn Reihenweise hinter her und ich bekam entweder neidische oder böse Blicke zu geworfen. Er ist bestimmt ein richtiger womanizer. Aber um ehrlich zu sein sieht er aber auch echt gut aus, sein Charakter lässt aber zu wünschen übrig.

    Als ich raus ging stand da auch Taehyung und wartete auf mich. "Ist das ein Freund von dir?" "Nein auf keinen Fall, er hat versucht mir im Flugzeug während ich geschlafen habe meine M&M Tüte zu klauen und er hat ausversehn meinen Koffer mit genommen." Entgegnete ich ihm. Wir gingen zusammen nach Hause. Mein Magen jedoch hat so seine eigenen Regeln und ist gefühlt auf dauer Hunger gestellt. Er fing wieder an mit zu Reden. "Wie wärs wollen wir noch etwas Essen bevor wir nach Hause gehen?" Stupste Taehyung mich an. Nein sagen konnte ich nicht da mein Magen eigentlich schon Ja bitte geschrien hat. Wir gingen in einen Pizzaladen und nahmen gleich für die anderen Jungs auch jewals eine mit. Der Blick vom Kassierer war unbeschreiblich. Ich will nicht wissen was er sich gedacht hat. "Ich gebe dir das Geld nachher wieder Taehyung versprochen." "Nein schon gut, es geht auf mich und Freunde geben sich ab und zu was aus und du wirst noch die Chance haben mir etwas ausgeben zu können. Und du kannst mich ruhig Tae nennen." Ich bin sprachlos, einfach nur sprachlos. 1. Hat er uns gerade wirklich als Freunde bezeichnet. Und 2. Er will wirklich mit mir befreundet sein? Mit 8 Pizzen aufm Arm machten wir uns auf den Weg zu unseren Wohnungen. Jedenfalls muss ich jetzt diesen Koffer nicht hochtragen, denn der Fahrstuhl ist wieder heile. "Du kommst doch bestimmt noch mit zu uns oder?" "Äh ja nur wenn es kein Problem ist." Nuschelte ich schon wieder in meinen nicht vorhandenen Bart. "Nein wirklich nicht ich will viel mehr über dich erfahren und die anderen sicher auch." Oben angekommen klopfte er an der Tür und Namjoon machte die Tür auf. "Du warst ziemlich lange weg und hat sie den Koffer wieder?" "Du kannst sie ja selber Fragen." Tae ging in die Wohnung und mich sah man erst nicht weil ich hinter ihm stand. Namjoon schaute überrascht aus und hat 100 pro nicht damit gerechnet das ich auch da war. "Kommst du Lee-Ann?" Rief Tae aus der Wohnung. Namjoon ging ein Stück zur Seite damit ich ein treten kann. "Hyungs wir haben Pizza mit gebracht." Schrie er durch die ganze Wohnung und man sah überall nun die Türen aufgehen. Jeder einzelne war überrascht mich wieder zu sehen bis auf Jin der sich total freute. "Hey schön das du auch wieder da bist." Rief Hobi und nahm mich fest in den Arm. Wir setzten uns alle ins Wohnzimmer auf den Boden und aßen. Jungkook behielt mich jedoch nicht mehr so sehr im Auge wie heute Morgen. "Leute Lee-Ann weiß wer wir sind..." begann Taehyung. Jungkook sprang auf und schrie: "Leute was hab ich euch gesagt, ich wusste es." Und fuchtelte wild mit den Armen rum. "Setz dich hin kookie so ist das nicht, sie hat an der Leinwand unser Bild gesehen und dann 1 und 1 zusammen gezählt." Sagte Tae. Jungkook war auf jedenfall geschockt. Mann hätte ihn jetzt auch Jungshock nennen können, er war nicht der einzige, denn alle sahen sprachlos aus. Ich erzählte ihnen genau das gleiche was ich auch Taehyung erzählte und irgendwie sahen alle nur noch geschockter aus.

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    Du kennst kein einziges Lied von uns?" Entsetzt schrie Hoseok auf. Ich hingegen zuckte nur mit den Schultern. "Erzähl uns mehr von dir." Warf Taehyung mit ein. Nicht schon wieder. Alle guckten mich erwartungsvoll an. "Also gut meinen Namen kennt ihr ja schon und ich bin 18 Jahre alt." Fing ich an und erzählte ihnen genau das was ich Tae am Nachmittag erzählte. "Ich bin nach Seoul gekommen, weil meine Eltern mich hier auf eine Schule schicken und finden das ich hier den besten Abschluss bekomme. Mein Bruder musste auch damals hier her und führt die Firma mit meinem Vater zusammen und sie wollen das ich dann ins Familiengeschäft mit einsteige." Fügte ich noch hinzu. "Willst du das denn?" Fragte mich Suga. "Nein ich werde in den Musikbereich gehen, also Managerin oder Musikproduzentin irgendwie in so eine Richtung." Antwortete Ich. Alle gucken mich wieder erwartungsvoll an. Bis auf Jungkook der ist mit Essen beschäftigt. Ich hingegen hatte doch nicht so großen Hunger als gedacht und hab nur die halbe Pizza gegessen. "Willst du noch die Pizza essen?" Jungkook schaute mich total liebevoll an. Mensch kann der süß sein wenn er will. "Ne ess du die ruhig ich bin satt." Antwortete Ich und konnte mir das Lachen nicht mehr unterdrücken. Jeder redete mit jedem bis auf Jimin, er guckte mich ununterbrochen an und ich fragte mich zwischen durch ob ich etwas im Gesicht kleben hatte. Draußen wurde es langsam dunkel und ich hatte meine Eltern immer noch nicht zurück gerufen. "Ich will ja nicht unhöflich sein, aber ich muss jetzt Telefonieren gehen meine Eltern machen sich bestimmt schon große Sorgen." Das Nicken der anderen sah ich als bestätigung und ging in den Hausflur. Auf dem Handy waren dutzende Nachrichten von Tom, Lexi, meiner Familie und irgendwelchen Klassenkameraden und Gefühlt 100 verpasste Anrufe von meinen Eltern. Ich rief sie an und das erste was Mutter tat war mich anschrein von wegen was mir einfällt mich nicht bei ihnen zu Melden und das sie kurz davor waren die Polizei zurufen. Ich beruhigte sie und erzählte was passiert war. "Mal im ernst WOZU schreibe ich dir das denn auf einen Zettel? Und du hast bei irgendwelchen FREMDEN geschlafen, dir hätte etwas passieren können. Wieso bist du nur so verantwortungslos." Meine Mutter ist aufgebracht. So ziemlich kenne ich schon jedes einzelne Wort im vorraus und deshalb machte mir das nichts. Trotzdem überkam mich eine Welle von Trauer. "Es tut mir leid das wird nie wieder passieren Mutter." Seuftzte ich und wir verabschiedeten uns. Eine Träne nach der anderen rollte jetzt über mein Gesicht und ich konnte es nicht aufhalten. Dieses Gefühl einfach alleine zu sein kannte ich ja schon aus der Kindheit, aber heute tut es deutlich mehr weh. Es fühlt sich an nicht geliebt zu werden als eine Person ehr wie ein Stein der richtig geschliffen werden muss um Perfekt zu sein. Ich glaub ich saß 20 Minuten einfach schweigend auf der Treppe, bis Jungkook nach mir gucken kam. Man könnte ernsthaft meinen, dass er sich sorgen macht. "Ich wollte nur gucken ob du noch hier sitzt und nicht allen zeigst wo wir wohnen." Grinste er rüber. Ich musste mit grinsen da er echt süß ist. Taehyung kam auch jetzt und setzte sich neben mich. "Hast du geweint? Stimmt etwas nicht bei dir?" Fing er besorgt an zu fragen. "Nein hab ich nicht es ist alles gut. Ich bin nur müde und sollte langsam in meine Wohnung gehen." Log ich ihn an und sprang auf um meinen Koffer aus deren Wohnung zu holen. Er jedoch blieb sitzen und konnte seinen besorgten Blick nicht abwenden.

    In der Wohnung ging ich schnell in das Wohnzimmer um mich von allen zu verabschieden. Hobi sprang auf und umarmte mich ganz fest. Ich kenne ihn nicht mal, aber ich weiß jetzt schon das er ein super toller Mensch ist. Über die anderen kann ich auch kein schlechtes Wort verlieren, denn sie sind alle super lieb und hilfsbereit. "Was hast du am Wochenende vor Lee-Ann." Fragte mich Jimin. Das ist das erste mal das er mit mir redet, ich war erstaunt weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass er überhaupt noch mal mit mir redet. "Also bis jetzt noch nichts wieso?" Antwortet Ich. "Wir wollen am Wochenende zum Strand und hast du vielleicht lust mit zu kommen?" Fragte er sehr verlegen. Ich schaute die anderen, die hatten nichts dagegen und Tae fügte noch hinzu: "Ja komm auf jeden Fall mit es wird super lustig." Bei so einem Angebot kann man doch nicht nein sagen oder? "Ist gut ich komme mit." Grinste Ich. Ich ging runter und machte meine Wohnungstür auf. Die Wohnung ist der wahnsinn, ich bezweifle jedoch ob ich wirklich 3 Schlafzimmer brauche. Die Wohnung ist riesig ich hab ein Wohnzimmer mit begehbarer Küche, 3 Badezimmer, ein Lesezimmer und noch einen süßen Abstellraum. Ich nahm das Zimmer mit dem begehbaren Kleiderschrank. Ich ging nur noch schnell duschen nachdem ich alle Kisten rein gebracht hatte und legte mich gleich ins Bett. Am nächsten Morgen oder besser gesagt Mittag wachte ich vor Schreck auf, denn anscheind sind draußen Bauarbeiten zu gange. Ich stand auf um nach zusehen jedoch viel mir etwas ganz anderes ins Auge. Das ist doch nicht wahr oder? Jetzt hängt da eine große Anzeigetafel mit Bts drauf genau vor meinem Fenster. Schön also heißt dass, das die Jungs die ersten sind die ich gleich nach dem Aufstehen sehen werde. Das echt ein schlechter Witz, es reicht doch das die über mir wohnen und sie es mir unter die Nase reiben was ich für ein Glück hatte sie zu treffen. Mit diesen Gedanken ging ich in die Richtung zur Küche. Ich machte jeden einzelnen Schrank auf ohne Erfolg jedoch, nicht mal Brotkrümel sind hier zu finden. Aber auch irgendwie logisch das kein Essen in einer unbewohnten Wohnung ist, wo hab ich denn nur wieder meinen Kopf. Also heißt es erstmal einkaufen gehen. Ich zog mich um, war mir aber mir nicht sicher wie warm es ist. Ich ging zum Balkon und machte die Tür auf, heute ist es frisch und es ist ziemlich bewölkt. Ich ging zurück und nahm mir eine beige farbende Hose und ein schwarzes enges Shirt raus und darüber zog ich eine Jeansjacke an. Ich machte mir schnell noch einen Zopf, setzte eine Sonnenbrille auf und verließ die Wohnung. Ich checkte nur noch schnell mein Konto und glücklicherweise haben mir meine Eltern schon Geld überwiesen. Ich war bisher noch nie hier einkaufen und sah verzeifelt in der Gegend rum. Anscheind muss ich ziemlich verzweifelt ausgesehen haben, denn es kommt ein großer Typ auf mich zu. Irgendwie kam er mir bekannt vor, aber ich konnte ihn nicht erkennen denn er ist ziemlich vermummt, genau so wie Taehyung gestern. "Suchst du etwas bestimmtes?" Er kam sehr freundlich auf mich zu. "Nur einen Einkaufsladen." "Da hinten um die Ecke ist einer." Wies er mir den Weg. "Vielen dank." Ich bedankte mich und ging weiter bis eine Horde Mädchen schreiend auf uns zu kam. Alle schrien: "Kim Jong-in." Der Name sagte mir nichts. Gut dann weiß ich jetzt ohne nach zu Fragen seinen Namen, er muss wohl auch jemand Berühmtes sein. Er ging schnell weiter und zwinkerte mir zum Abschied zu. Mensch kann ein Tag einfach mal normal sein, ohne das ich irgendwelche Berühmtheiten treffe, geschweige meine Nachbarn auch noch vor meinem Zimmerfenster hängen.

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    Ich ging also genau wie er gesagt hat gerade aus. Dennoch konnte ich meinen Blick nicht von meinem Handy nehmen und bin letztendlich doch viel, eigentlich ist viel eine untertreibung, zu weit gelaufen. Irgendwann merkte ich dann selber das ich schon sehr weit gelaufen bin und am besten an der ganzen Sache ist noch, dass kein Einkaufsladen in der nähe ist. In diesem Stadtteil war ich bissher noch nie und ich hatte mich verlaufen. Super gemacht Lee-Ann. Du kannst nicht mal jemanden anrufen, damit er dich abholt. Es gibt jetzt 2 Optionen, 1. du gehst weiter gradeaus oder 2. Du gehst den Weg wieder zurück. Option 2 ist natürlich logischer, aber ich bin um ein paar Ecken gebogen und weiß nicht wie ich auf dem Rückweg abbiegen soll. Aber ich kann doch einmal quer durch die ganze Stadt gehen bis mir etwas bekannt vor kommt. Dies war jetzt auch mein Plan, auf dem Weg machte ich einen kurzen halt an einem Café, um mir einen Kakao zuholen. Die Luft wird immer frischer und kälter. Man kann aber nicht ganz einschätzen ob es Regen soll oder nicht, da die Wolken über uns hinwegziehen. Mein Plan ging auf und ich kam zu dem Laden wo man Uniformen holen kann vorbei. Ich betrat den Laden und eine kleine Frau kam auf mich zu gerannt und fuchtelte wild mit ihren Armen. "Keine Getränke." Mit diesen Worten scheuchte sie mich aus den Laden und ich ging rückwerts wieder raus. Ich weiß immer noch nicht warum ich mich nicht umgedreht hatte um den Laden zu verlassen, den kurzer Hand lief ich in jemanden rein. Mein Kakao liegt jetzt auf dem Boden und meine weißen Schuhe sind hellbraun geworden. "Verdammt." Meckterte ich. "Oh tut mir leid. Ich hab mal wieder nicht geguckt wo ich hinlaufe." Sie hatte so eine liebliche Stimme die so friedlich und ernstgemeint klang. "Nein das ist meine Schuld, ich hätte mich einfach umdrehen sollen und dann wäre es ja nicht passiert." Während ich das sagte drehte ich mich zu ihr um. Sie ist nicht viel größer als ich und hat hell pinke Haare. Sie ist sieht sportlich aus, was mich neidisch machte, da ich gefühlt nur am Essen bin und nie Sport mache. "Die Frau hat dich also auch rausgeschmissen." Lachte sie. Ich verdrehte die Augen und erwiderte: "Ja das ist doch blödsinn, ich hätte den Kakao nicht auf den Klamotten verschüttet." "Was für eine Uniform brauchst du denn?" "Um ehrlich zu sein ich hab keine Ahnung." Antwortete Ich und merkte in diesem Moment selber das es etwas dumm von mir war her zu kommen, ohne zu wissen was ich wirklich brauchte. "Sag mir deine Schule und ich kann dir bei den Uniformen helfen. Ich bin übrigens Yumi." "Lee-Ann, und danke das du mir hilfst." Ich sagte ihr meine Schule und dann gingen wir zusammen in den Laden rein. "Tja gut das du deinen Getränk drauß verschüttet hast." Zischte die kleine Frau von der Kasse. Es ist doch schließlich ihre Schuld, wenn sie mich nicht so überfallen hätte, würde er jetzt auch nicht auf meine Schuhe drauf sein. "Ich geh auf die gleiche Schule. Und das sind unsere Uniformen." Und Yumi zeigte mir sie. Ich hasse es Röcke zu tragen, ich fühle mich dann immer so... naja wie soll man sagen...so freizügig halt. Wir kauften sie und gingen wieder. "Wir sehen uns in der Schule und es freut mich dich kennen gelernt zu haben." Sagte sie zum Abschied und ging weiter. Jetzt kann ich ja noch mal versuchen den Weg zu gehen, den mir der Typ gezeigt hat. Dies mal mit Erfolg. Der Einkaufsladen ist riesig und ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Da ich mir alles holen musste, was jeder so für den Alltag braucht, war ich mit 2 vollen Tüten voll gepackt. Ich hatte ordentliche Probleme damit diese zu tragen da sie viel zu schwer sind. Als wenn das noch nicht genug für heute wäre und ich eh schon schlechte Laune hatte, da ich immer noch nichts gegessen hatte, fing es in Strömen an zu regnen. Alle rannten schnell in irgendein Gebäude, ich jedoch konnte nicht rennen da meine Taschen zu schwer sind. Ich stellte mich unter den nächst besten Baum um mich zu schützen. Ich war jetzt schon komplett durch nässt genau so wie meine Einkaufssachen und bis zu meiner Wohnug sind es noch 10 Minuten.

    Ich entschied mich dafür einfach stehen zu bleiben, bis der Regen nach lässt. Ich kramte in den Taschen nach Essen. Jeder der an mir vorbei kam guckte mich komisch an, was ich auch verstehen kann, denn wie sieht das denn bitte aus wenn es in Strömen regnet, keine Menschenseele auf der Straße ist und ich unter einem Baum stehe und ganz ruhig erst mal etwas esse. Der regen ließ nicht nach und der Baum schützt mich auch langsam nicht mehr. Ein Junge kam an mir vorbei, dachte ich, er kam auf mich zu und es ist Taehyung. "Lee-Ann was machst du da?" Rief er. "Warten bis es aufhört zu regenen, da ich mit den Taschen nicht so schnell voran komme." "Und dann fängst du an zu Essen?" Lachte er. "Ich hab Hunger und bin den ganzen Tag schon unterwegs und hatte bisher noch nichts gegessen." Und ich musste auch grinsen. "Warte ich helfe dir." "Danke Tae." Bedankte Ich mich. Muss ich wirklich in dieser Situation ans Essen denken? Ich wunderte mich er was Taehyung hier bei diesem Wetter draußen macht. Tae war jetzt auch komplett nass und nahm mir eine Tasche ab. Er gingen sehr schnell, ich hingegen hatte Probleme damit mit ihn mit zu halten. Seine Beine sind gefühlt doppelt so lang wie meine und ihn blieb wahrscheinlich nichts anderes übrig als so große Schritte zu machen. Er war sehr schnell und ich hatte es aufgegeben zu versuchen mit ihm mitzuhalten. Als er an der Tür war drehte er sich um stellte fest das ich doch viel weiter hinten war als er angenommen hatte. Er stellte die Tasche ab und kam zu mir hingelaufen. Er zog seine Jacke aus und hielt sie über mich damit ich nicht noch nasser wurde. Das brachte in diesem Moment auch nichts mehr, aber diese Art von fürsorglichkeit rühte mich und ich wurde rot. Wir schleppten die Taschen hoch und ich bedankte mich mehr mals bei ihm. "Kein Problem Freunde helfen einander." Zwinkerte er mir zu und ging nach oben. Meine Güte dieser Typ bringt mein Herz noch zum schmelzen wenn er so weiter macht. Ich ging rein und zog mich um und danach hab ich alle Sachen ausgepackt. Ich schmiss mich auf mein Sofa und rechachierte erst mal über Bts, da mich die Neugier überkam. Es ist krass das man fast jedes Detail über sie im Internet raus finden kann. Vor allem wieso wusste ich nichts von denen, sie sind überall in der Nachrichten und Zeitschriften. Wie konnte sowas nur an mir vorbei gehen. Die sind fast so beliebt in der Presse, wie damals das Liebesaus zwischen Justin und Selena. Nach dem ganzen hin und her gesuche bekam ich wieder Hunger und ging in die Küche um etwas zu Kochen. Dabei nahm ich mein IPad und skypte Lexi an.

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    "Ich dachte schon du wärst verschollen." Und so mit begann das Gespräch mit Lexi. Ich hatte Lust auf Bratkartoffeln und fing an Kartoffeln zu schälen. "Du glaubst gar nicht was mir alles passiert ist in den Tagen." Und somit fing ich an ihr alles Stück für Stück zu erzählen. Bei dem Thema Luke fing sie an zu schmunzeln. "Also er hat einfach dein Essen genommen, dann hat er deinen Koffer mit genommen und du bist dann nicht mit ihm Essen gegangen als er dich gefragt hat? Ich nenne es Schicksal das ihr euch beide wieder getroffen habt." Lachte sie. Ich hab ihr bis jetzt verschwiegen, dass Bts meine Nachbarn sind und ich glaube ich belasse es auch dabei. Ich denke wenn ich ihr das jetzt erzähle, dann wird sie das nächst beste Flugzeug nehmen und her fliegen. "Naja ich wurde die ganze Zeit begleitet und hatte also keine Gelegendheit dazu." Erwiderte Ich. "Von wem das denn?" Ihre Augen waren jetzt doppelt so groß. "Ä-ähh also, naja von meinem Nachbarn halt." Stammelte ich hervor. Ihr Blick verriet mir das sie alles Wissen will. Ich erzählte ihr nun alles, außer von Bts. Sie erzählte mir auch von Tom, der soll anscheind sehr schnell über mich hinweg sein und hat schon jemand anderes an der Angel. Ich fasse es nicht, ich dachte ich wäre etwas besonderes und mir wird auf einmal sehr schlecht. Nach weiteren 20 Minuten wimmelte ich sie ab, denn ich konnte das alles nicht aushalten. Mir verging der Apetitt und ich packte die fertig geschälten Kartoffeln in eine Box und verstaute sie im Kühlschrank für Morgen. Ich fing an zu weinen. Es ist doch kaum zu glauben, da bin ich gerade einmal 3 Tage weg und da hat er eine neue. Mein Herz tat weh.... mehr als nur weh, es fühlt sich an als wenn jemand es heraus nimmt und es zerquetscht. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen und ich zog mir meine Schuhe an um doch noch einmal frische Luft zu schnappen. Ich ging wieder zu den Kirschbäumen und da es schon relativ spät ist, sind hier so gut wie keine Touristen. An einem Baum der an den kleinen Wald gränzt hängt eine Schaukel und auf die lasse ich mich nieder. Meine Gefühle sind so durch einander, dass ich kaum einen klaren Kopf fassen kann und wieder anfange zu weinen. Es ist einfach alles so unrealistisch und ich kann es nicht glauben, dass das mein Leben ist. Ich saß eine Zeit lang einfach nur dort und beobachtete die Leute auf den Straßen und stellte mir vor wie deren Leben wohl aussehen muss. Mich überkam der Hunger, aber ich hatte kein Geld mit um mir etwas zu kaufen, also heißt das jetzt ich muss mich wieder zu meiner Wohnung begeben. Die Einsamkeit kann sogar manchmal gar nicht so schlecht sein. Ich erinnere mich, das ich als Kind auch oft der Einzelgänger war, es war nicht so das ich mit niemanden was zu tun haben wollte, sondern ich konnte mich am besten selbstbeschäftigen und fand auch nie die Sachen interessant die anderen Kinder interesannt fanden. Zuhause angekommen machte ich mir ein Müsli fertig und schmiss mich aufs Sofa. Wie soll es auch anders sein bin ich jetzt voller Milch. Ich bin einfach nur noch dumm, es ist doch klar gewesen das alles überschwappt. Ein tiefes Seufzen kam bei mir heraus und ich muss mich nun heute zum 3 mal Umziehen. Ich zog einfach meinen Schlafanzug an, bestehend aus einer kurzen Hose und einem Top. Mir fällt auf das ich ja keinen Fernseher in meinem Zimmer hab, aber alle anderen schon. Ich zögere nicht lange und holte mir den größeren Fernseher aus einem der unbewohnten Schlafzimmer. Der ist doch recht schwer oder vielleicht sollte ich mal anfangen meine Arme zu trainieren, dann muss ich nicht immer über schwere Sachen rum jammern. Der Fernseher rutschte mir paar mal aus meiner Hand und gerade als ich durch meine Zimmertür gehen wollte, wohl germerkt ich gehe schon extra schräg durch da sonst der Fernsehr nicht durch die Tür gepasst hätte, blieb ich mit meinem Kleinenzeh an dem verdammten Türrahmen hängen. Ein lauter Schrei kam auf und ich musste die Zähne zusammen beißen, da ich beinahe den Fernseher fallen ließ. Total genervt packe ich ihn auf die Komode, die 3 Meter von meinem Bett entfernt ist. Ich nahm mir ein Kissen und schlug jetzt mit ganzer Kraft gegen die Wand, um einmal die ganze Wut raus zu lassen.

    Gestern Abend bin ich nach meinem Ausraster relativ schnell eingeschlafen. Als ich heute Morgen aufgestanden bin, war schon echt schlechtes Wetter und ich blieb einfach in meinem Bett. Die nächsten Tage habe ich mein Bett auch nicht verlassen. Ich beschloss einfach im Bett zu bleiben und das Leben an mir vorbei ziehen zu lassen. Am Donnerstag jedoch hatte ich Netflix gefühlt schon 3 mal durch geschaut und beschließe doch auf zu stehen. Ich quäle mich aus meinem Bett in die Dusche. Der Anblick meines Spiegelbildes erschrak mich. Wie kann man bitte nur so hässlich und heruntergekommen aussehen. Das muss sich jetzt sofort ändern. Somit beschloss ich Tom hinter mir zulassen und mich auf mein eigenes Glück zu stürzen. Frisch geduscht und angezogen fühlte ich mich besser. Jedoch wäre es besser wenn ich einen Föhn hätte. Ich suchte alle 3 Badezimmer nach einen Föhn ab, konnte jedoch keinen finden. Soll ich die Jungs fragen ob die einen haben? Ne das kommt doch komisch rüber und nicht das die denken das ich ihre Sachen haben will, um die danach bei Ebay zu versteigern. Es klingelte an meiner Tür und ich schreckte auf. Während ich zur Tür ging machte ich meine Haare in einem Dutt zusammen. Ich machte die Tür auf und da stand Jin. "Hey hast du eventuell Mehl und 3 Eier." Grinste er zu mir rüber. Ich bin sehr glücklich ihn zu sehen und ich konnte mir ein Lächeln nicht unterdrücken. "Ich muss gucken, aber komm solange rein." Und ich machte einen Schritt zur Seite. Aus dem Augenwinkel sah ich wie Taehyung die Treppen runter eilte. "Hast du kurz Zeit Lee-Ann?" "Klar komm auch rein." Damit waren jetzt 2 Bts Mitglieder in meiner Wohnung. Ich ging schnell zur Küche und holte die Sachen für Jin. Als sie immer noch nicht nach kamen beschloss ich nach ihnen zu sehen. Ich musste Lachen, da beide immer noch im Eingang stehen mit offenen Mund und durch die Gegend schauen. "Ihr könnt ruhig hier rum gehen." Beide schauen nun mich an. "Hier wohnst du ganz alleine?" Fragte Jin. Ich denke Tae wollte genau das gleiche Fragen. "Ja es ist etwas zu groß für mich alleine." Antwortete Ich und gab Jin die Sachen. "Wenn du willst kannst du mit uns heute Abend essen, dann hast du bisschen Gesellschaft." Lud er mich ein. Sie gucken mich erwartungsvoll an. "Ach ihr müsst mich nicht zu euch Einladen, nur weil ich Neu und alleine bin." Dieser Satz tat echt weh ihn heraus zu bringen. Ich hasse dieses Wort Alleine und warum versuche ich sie von mir Weg zu stoßen? "Tun wir nicht, wir mögen dich und darum wollen wir das du zum Essen kommst." Platzte aus Taehyung heraus, der mich an grinste. Jin musterte ihn und dafür bekam er von ihm einen Kick mit dem Ellenbogen. "Ja stimmt. Wir sehen uns nachher, denn ich glaube Taetae möchte bisschen Zeit mit dir alleine haben." Zog er Taehyung auf und somit kassierte er noch einen Schlag auf den Oberarm. "Mensch das tut weh. Du musst ja nicht gleich so übertreiben." Winselte Jin. Er verließ die Wohnung und schloss die Tür hinter sich. Nun stehe ich mit Taehyung in meiner Wohnung. Wie viele Millionen Menschen wohl gerade mit mir das Leben tauschen wollen?

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    Die Zeit blieb für einen Moment stehen. Ich bekam kein Wort raus, kein einziges. Das einzige was ich nur machen konnte war ihn an zu gucken. Ich schaute ihn ein paar mal von oben bis unten an, er sieht einfach super aus. Er trägt ein hellblaues relativ enges Hemd und eine schwarze Jeans. Hey dumm Kopf gaffe ihn nicht so an, also wendete ich meinen Blick von ihn ab und ging richtung Wohnzimmer und machte eine Kopfbewegung zu ihm und signalisierte das er mir folgen soll. "Möchtest du etwas trinken? Ein Kaffee oder Wasser?" "Ich trinke keinen Kaffe." Antwortet er. "Gut ich nämlich auch nicht, ich trinke nur Kakao oder Wasser." Grinste Ich zu ihm rüber. "Na wenn das so ist, dann nehme ich auch einen." Während ich den Kakao machte, merke ich wie er mich vom Sofa aus anstarrt. "Ist irgendwas?" Fragte ich verlegen. "Es ist nur so, du kommst mir bekannt vor, als wenn ich dich schon mal irgendwo gesehen hätte. Du siehst meiner Lieblings Designerin sehr ähnlich." Stammelte er hervor. Oh Mist das darf doch nicht wahr sein, bitte lass ihn jetzt nicht das Fragen, was ich denke was er fragen will. "Du Modelst reinzufällig nicht oder?" Ich wusste es. Soll ich ihn das jetzt erzählen oder lieber doch einige Teile meiner Vergangenheit verschweigen. Als Antwort zuckte ich mit den Schultern und erwiderte: "Wieso?" "Ich liebe Gucci und hab so gut wie alle Kataloge der letzten Jahre bei mir im Zimmer und ich bin mir sicher dich darin gesehen zu haben." Tja Lee-Ann was sagst du jetzt? Abstreiten kannst du das nicht und wenn er dich darin sieht kannst du dich auch nicht mehr rausreden. Diese Diskussion mit mir selber bringt auch nicht wirklich was. Gut dann sag ich ihn es einfach. "Also gut. Meine Mutter ist eine der Top Designerin für Gucci und deswegen sollte ich schon ein paar mal Modeln, aber ich habe vor 1 Jahr das Interesse verloren, da ich die Modelbranche echt hart finde. Mann muss immer gut Aussehen, nicht zu viel Essen und Arbeitet sehr hart Tagtäglich." Und mit diesen Worten reichte ich ihn den Kakao und ging zum Sessel um mich niederzulassen. Er sah zufrieden aus, aber weshalb er das ist wusste ich auch nicht. "Warum wolltest du mit mir den Reden?" Fragte ich ihn mit einer hochgezogenden Augenbraue. "Ich hab mir Sorgen gemacht... du hast die letzten Tage nicht die Wohnung verlassen und ich wollte sicher gehen das es dir gut geht." Bedrückt schaut er mich an. Woher weiß er das ich nicht draußen war? Aber seine Sorge weiß ich zu schätzen, denn ich war kurz davor mich an mein Bett zufässeln und Wortwörtlich mein Leben an mir vorbei ziehen zu lassen. "Woher weißt du dass ich nicht die Wohnung verlassen habe?" Fragte ich erstaunt. "Dein Briefkasten ist seit 2 Tagen voll und deshalb war ich der Meinung das du nicht draußen warst." Das ich Post bekomme war mir nicht klar, ich dachte alles geht an meine Eltern. "Oh." Das kam als einziges aus mir raus. "Und ich wollte sicher gehen, das du Morgen noch mit kommst zum Strand." Grinste er und fuhr sich dabei durch die Haare. Stück für Stück erfahre ich immer mehr von deren Charakter, aber nie zu viel, es ist so das ich jedes mal etwas neues über sie erfahre und mich zum Lächeln bringt. Tae ist eine Soziale Person, er ist fürsorglich und hört gerne anderen zu. Außerdem bezieht er jeden mit ein. "Klar doch. Aber ich muss noch ein paar Besorgungen machen, da meine Klamottenkisten immer noch nicht angekommen sind und ich keinen Bikini habe." Sagte Ich. Bei dem Gedanken, dass mich alle 7 Morgen in Bikini sehen werden, wurde ich rot. "Das passt gut, denn Jungkook, Jimin und Ich müssen auch noch einmal neue Badehosen holen. Wir kennen einen super guten Laden." Sagte er aufgeregt. "Ich gehe sie schnell holen, wir treffen uns dann in 10 Minuten." Fügte er hinzu und war schon aus meiner Wohnung gesprintet. Er will im ernst mit mir dahin gehen und 2 weitere sollen auch mit kommen. Vermutlich wollen sie mir dann noch Tipps geben. Ich schmunzelte noch einwenig weiter. Das Wetter ist inzwischen großartig und ich zog mir eine Hotpans und ein weißes Top an. Meine Haare machte ich auf und hab jetzt riesige Wellen in meinen braunen langen Haaren. Ich schnappte mir nur noch meine Handtasche und packte alles ein was man braucht wenn man das Hausverlässt. Ich steckte mir sicherheitshalber noch eine Sonnenbrille auf meinen Kopf und ging vor die Tür.

    "Perfektes Timing." Grinste Jungkook. Er ist super niedlich, wenn er so grinst und musste deshalb lachen. Er erklärte mir wo sich der Laden befand, so weit ich vermute also auf der anderen Seite der Stadt. Um dahin zu kommen bleibt uns ja nur eine Möglichkeit, wenn wir nicht gerade zu Fuß gehen wollen, da wir sonst vermutlich den ganzen Tag brauchen würden. Das heißt also U-Bahn fahren...innerlich wollte ich grad sterben, selbst bei dem Gedanken bekam ich schon Gänsehaut. Ich ging den Jungs einfach unauffällig hinterher bis wir die Station erreichten. Angekommen fuhr sie gerade ein und die 3 wurden immer schneller, damit wir sie noch bekommen konnten. Es ist voll, und voll ist noch sehr nett ausgedrückt, die Jungs und ich haben gerade so rein gepasst und als die Türen sich schließen bekam ich Panik. Ich habe sie aus den Augen verloren und blieb wie Angewurzelt einfach dort stehen. Neben mir stehen 2 jüngere Männer, ich denke mal ende 20 anfang 30, sie tuschelten und der eine fing an mich zu berühren. Mein Herz machte winzig kleine Aussetzer und ich wusste nicht wo ich hin, geschweige was ich machen sollte, jetzt bekam ich keine Luft mehr und drehte mich in alle Richtungen bis mich jemand am Arm zog. Es war Jimin, ich bin erleichtert das er es ist. Erst paar Sekunden später realisierte ich, das mein Rücken an seinem Brustkorb war und er mich ganz fest an sich preste und seinen einen Arm fest um mich schlung. Er warf den beiden Männern einen bösen Blick zu. "Ist alles ok?" Flüsterte er besorgt in meine Richtung. "Ok ist untertrieben ich hab höllische Platzangst und bin kurz vorm Durchdrehen wegen diesen mist Kerlen." Stieß aus mir heraus. "Wieso hast du denn nichts vorher gesagt?" "Ich will keine Umstände machen." Und als ich das sagte grinste er mich an. "Du bist echt Süß." Sagte er und mein Herz machte wieder kurze Aussetzer. An der nächsten Station stiegen viele Leute aus, aber doppelt so viele Geschäftsleute ein. Ein Seufzen, mehr kam aus mir nicht heraus. Ich drückte mich gegen Jimin der mich wieder mit einem Arm fest umschling. Glücklicherweise sind wir 4 Stationen später Ausgestiegen. Wir brauchten nicht lange zu dem Laden, er war quasi um die Ecke. Es ist eine riesen Auswahl vorhanden. Ich steuerte gleich die Frauenabteilung an. Es sind so viele wunderschöne Sachen. Ich könnte heulen, denn jedes, wirklich jedes Frauenherz würde bei diesem Anblick dahin schmelzen. Mit 8 Bikinis machte ich mich auf den Weg zur Umkleidekabine. Einen nach dem anderen zog ich an. Alle sehen super aus. Meine Auswahl beschränkte sich jedoch nur auf 4. Ich ging zurück und hatte 2 weitere gefunden und bin kurz davor einen Nervenzusammenbruch zu bekommen. "Also ich finde den dunkelblauen und den roten am besten." Ich zuckte zusammen und Jungkook stand hinter mir. "Also ich finde den grünen schön." Rief Taehyung von weiter weg. Ich schüttel energisch den Kopf. Ich will ja seine Gefühle nicht verletzten aber grün ist echt hässlich. Jungkook bestätigte es auch mit einem Kopfschütteln und wir beide fingen an zu lachen. Nun schmollte Taehyung. "Bist du fertig?" Fragte Jungkook. "Ä-äh J-ja denke schon." Stotterte ich. Wir gingen zur Kasse, alle hatten maximal 2 Teile und Ich? Ich habe 5 Teile, weil ich mich nicht entscheiden konnte. Jetzt müssen wir wieder in diese U-Bahn und es wird noch voller sein als vorher, da die Rushhour bald beginnt und alle Verkehrsmittel mit verstopft. Jimin nimmt meine Hand als wir einsteigen und zog mich zwischen ihn und Jungkook. Tae stand hinter Jimin. Mein Herz raste denn jetzt, genau in diesem Moment stehe ich mit meinem Rücken an Jimins Brust gedrückt und Jungkook steht nur wenige centimeter mit seinem Gesicht von meinem entfernt. "Sag wenn es dir unangenehm ist." Sagte Jungkook und wurde selbst bisschen rot. "Nein es ist alles in Ordnung." Und ich wurde sehr rot. Ich spürte wie die hitze in meine Wangen schoss. Es wurde immer voller und es war nachher unmöglich noch andere hier mit unter zu bringen. Mich störte es diesmal nicht weil ich mich sicher zwischen den beiden fühle. Ich konnte Jimins Puls an meinem Rücken spüren. Zuhause angekommen wollte ich nur noch schnell meine Sachen in die Wohnung bringen und dann gleich zu den anderen nach Oben gehen.

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    In der Wohnung musste ich mich als erstes kurz hinsetzen. Mein Herz pochte so schnell, wegen dieser Aufregung. Das ist zu viel für mein kleines Herz, allerdings konnte ich mich nicht zu lange ausruhen da sie schon auf mich warteten. Ich zog mir schnell noch einen Strickcardigan an, weil es doch ziemlich frisch wurde und ich mir nicht sicher bin wie lange ich da bleibe, und nicht das es wieder heißt das sie mir irgendein Pullover oder so geben müssen. Außerdem tauschte ich die kurze Hose gegen eine lange hellblaue skinny Jeans aus. Ich stand vor deren Tür und mein Herz fing wieder an wie wild zu klopfen. Ich brauche noch ein bisschen bis ich Klopfen kann. Plötzlich hörte ich Schritte durch die Tür und jemanden rufen. "Ich geh sie jetzt holen. Notfalls halber trage ich sie hoch, ich zwinge sie mit uns zu essen und da kann sie sich nicht mehr so leicht rausreden." Ich glaube das war Jin, ich bin mir jedoch nicht sicher. "Warte ich komme mit, du verschräckst sie nur Jin." Diese Stimme konnte ich jedoch nicht zuordnen. Jemand riss die Tür auf und da steht Jin. "Schon gut sie steht schon vor der Tür." Rief er zu Namjoon. "Ich hab schon gedacht das du gar nicht kommst. Wir wollten dich gerade holen kommen." Er wendete sich nun zu mir mit einem breiten Grinsen. "Na sowas und du wolltest mich wirklich aus meiner Wohnung tragen?" Fragte ich ihn musternd. "Du hast das mitbekommen?" Seine Augen wurden größer und seine Ohren werden knall rot. Ich fand das witzig und begann zu lachen. Wir gingen rein und es riecht super lecker nach Essen. Hoseok kam auf mich zu und drückte mich ganz fest. "Endlich bist su auch mal wieder da. Die anderen schwärmen ja nur von dir die ganze Zeit." Lacht er und dreht sich zu den anderen. Jimin und Jungkook werfen ihn einen düsteren Blick rüber. "Du wirst mir das nicht glauben, aber Jimin hat schon seit 10 Minuten ununterbrochen von dir geredet und davon geschwärmt wie nahe ihr euch ja gekommen seit während der Fahrt." Lachte er. Mir jedoch ist das zu viel und ich könnte im Erdboden versinken vor Scharm. Jimins Kopf war jetzt Tomaten rot und er ballte eine Faust. "Komm schon Hobi wir gehen Jin helfen, du machst die Situation hier nicht gerade angenehmer für alle." Und mit diesen Worten schob Namjoon ihn aus dem Flur. Ich konnte jetzt gelache aus dem anderen Ende des Flures entnehmen. Ich drehte mich um und da ist Yoongi. Er ging zu Hoseok und gab ihn ein High five. "Nicht schlecht J-Hope nicht schlecht, Jimins Gesicht war legendär. Ich hätte es nicht besser machen können." Und jetzt lachen beide. "Lee-Ann so ist es nicht gewesen, ich hab ihnen nur davon erzählt das du Platzangst hast und dich diese Männer belästigt haben." Bedrückt wuchtelt er neben bei mit den Armen rum. Ich schmunzelte nur, da es echt süß ist wie er sich versucht raus zu reden. "Lee-Ann kannst du mir kurz helfen?" Rief Namjoon. Ich folgte seiner Stimme in die Küche. "Wir haben noch 2 Stühle im Keller und kannst du sie mit mir hochtragen?" Fragte er. Das ist doch das mindeste was ich tun kann oder nicht? Also nickte ich zu bestätigung und sagte: "Klar doch." "Wieso sie? Ich kann das doch machen. Sie soll doch nicht als Mädchen ein schweren Stuhl tragen. Außerdem darf ich nie in den Keller." Schmollte Jungkook. "Sei nicht so Frauenfeindlich, nur weil sie Weiblich ist, heißt es nicht das sie keine Stühle tragen kann." Schützte mich Namjoon und wir gingen aus der Wohnung. "Du verdrehst den Jungs ziemlich die Köpfe." Begann er das Gespräch. Ich dachte im ersten Moment ich habe mich verhört und schaue ihn deshalb fragend an. "Das ist nichts schlechtes, du bist schließlich ziemlich hübsch und hast eine tolle Figur. So weit ich dich bis jetzt beurteilen kann, scheinst du sehr nett zu sein und ich weiß das du das nicht nur vorspielst. Die anderen finden das genauso und du hast es den jüngsten ziemlich angetan. Sie hören gar nicht mehr auf von dir zu reden." Ich fasse es nicht was er da sagt, einer seits bin ich geschmeichelt aber anderer seits auch geschockt. Worauf will er den hinaus? "Taehyung hat sich während der Woche nur Sorgen um dich gemacht und konnte sich deshalb nicht richtig auf die Proben konzentrieren. Jimin redet ununterbrochen von dir, er hingegen ist total Happy und Jungkook mag dich auch. Du bist das erste Mädchen was ich kenne mit dem er Freiwillig redet." Fügte er hinzu. Das schmeichelt mich echt und ich weiß nicht was ich dazu noch sagen soll. "Bitte tu ihnen nicht weh oder bring sie gegen einander auf. Sie haben es schon manchmal echt schwer und eine gute Freundin können wir alle gebrauchen." Zwinkert er mir rüber. Wir kamen im Keller an, fuhren jedoch sofort nach oben. Ich schaue ihn fragend an. "Ich wollte nur mal mit dir alleine reden und brauchte einen Grund." "Das ist echt alles bisschen viel, aber wenn ich Schwierigkeiten mache, dann sagt es mir und ich halte mich von euch fern." Was besseres fällt mir anscheind nicht ein. Ich bin komplett überfordet mit allem und schaute zu Namjoon der energisch den Kopf schüttelte.

    Als wir wieder in der Wohnung ankamen rief Jin. "Hä wir haben doch genug Stühle und im Keller haben wir doch keine." Namjoon gab Jin ein Blick und der Verstand sofort was los ist. Beim Essen hab ich mich ganz rechts am Rand gesetzt. Namjoon saß neben mir, was den anderen 3 nicht sonderlich gefiel und sie kämpften ein wenig um die Plätze gegenüber von mir. Jin brachte einen Witz nach dem anderen und Suga hatte keine Lust mehr darauf. "Jin niemand findet deine Witze lustig, also sei endlich ruhig, denn es wollen hier einige noch in Ruhe Essen." Zischte er und verdrehte die Augen. Mir ist auch schon das letzte Mal aufgefallen, dass er immer Witze raushaut, aber ich fand sie hingegen echt Lustig und musste schon öfters Lachen. Es liegt auch an meinen Charakter, denn ich Lache echt viel und finde vieles witzig. Nach dem Essen schlug Jimin vor noch einen Film zusammen zu gucken. Ich fand die Idee gut und nickte zur Zustimmung. Die anderen fanden es auch gut und sie meinen ich soll einen Film aussuchen. "Wehe du willst einen Romantischenfilm gucken." Ermahnte mich Yoongi. "Ich überlasse euch das, denn ich mag es nicht Entscheidungen für mehrere Leute zu treffen." Und ich zuckte dabei mit den Schultern. "Eine Komödie wäre gut." Sagte Taehyung. Sehr gut, besser als Horror. Wir gingen ins Wohnzimmer und setzten uns aufs Sofa. Es ist schon ziemlich spät, ich hoffe das ich den Film durch halten werde. Ich setze mich in die Mitte, rechts von mir sitzt Tae, neben ihn Jungkook und links wollte sich gerade Jin hinsetzten, aber Jimin quetschte sich zwischen uns. "Das ist wie im Kindergarten mit euch. Sie ist nur ein Mädchen, also führt euch hier nicht auf wie im Affenzirkus." Meckerte Suga. Die anderen verteielten sich auf die Sitzsäcke und Sessel. Ungefähr nach der hälfte des Filmes merke ich wie meine Augen schwer wurden und einige von den anderen Schliefen schon als ich durch den Raum schaute. Letztendlich fielen mir auch die Augen zu. Am Morgen hörte wie jemand sehr laut schnarcht und mache die Augen auf. Ich liege bei Tae auf der Brust und er umarmt mich. Jimin lag wieder auf meinem Oberschenkel und umarmt ihn als wäre es ein Kuscheltier. Er machte es sich auf meiner Hüfte bequem. Jin lag auf Jimin halb drauf und Jungkook muss wohl ins Bett gegangen sein. Suga und Hoseok sind auch nicht mehr da, Namjoon hingegen schläft auf dem Boden. Als ich mich versuche von ihnen zu lösen, weil mir das doch zu viel Körperkontakt ist, drückte Jimin mein Bein fester an sich. Das nenne ich jetzt mal eine brenzlige Lage. Yoongi und J-Hope stehen im Türrahmen und halten sich die Hände vor dem Mund um nicht all zu laut zu lachen. Neben bei machen sie Fotos. Mein Bein wird Nass. Och ne oder? Sabbert Jimin mich gerade voll? Und Hoseok musste quietschen vor Lachen. Ich formte mit meinen Lippen ein Bitte Helft mir. Sie jedoch schütteln den Kopf und lachen nur. Jungkook kam auch vorbei. "Schlafen sie alle noch?" "Bssssscht!" Lachte Hoseok. Jungkook musste jetzt mit lachen und ich liege immer noch zusammen gequetscht zwischen den anderen. "Sabbert Jimin gerade auf Lee-Ann's Hose?" Flüsterte Jungkook. "Ihr seid echt gemein, ihr könnt sie doch da nicht so eingequetscht liegen lassen und dann noch Jimin auf sie Sabbern lassen." Meckerte er leise und ging zu Jimin. Er haut ihn auf die Schulter genau so wie Jin. "Jungkook ich bring dich um." Schrie Jimin auf und alle sind jetzt wach. "Du sabberst auf Lee-Ann's Bein." Lachte er und Jimin guckte auf mein Bein. "Es tut mir echt leid." Beschämt ging er von mir runter, so dass ich aufstehen konnte. "Ich geh mich schnell Duschen und Umziehen und dann könnt ihr in 30 Minuten zu mir kommen und wir können gemeinsam Frühstücken." Somit lud ich sie zu mir ein und zwinkerte ihnen noch zum Abschied. Mein Bein ist komplett nass, jedoch schlich mir ein Lächeln ins Gesicht bei dem Gedanken, auf mich hat noch nie jemand gesabbert.

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    Ich ging runter in meine Wohnung, aber holte vorher noch die Post und legte sie dann auf die Theke in der Küche. Ich sprang noch schnell unter die Dusche. Als ich fertig war, packte ich schnell die Strandtasche und ich weiß nicht welchen Bikini ich anziehen soll. Der dunkelblaue gefiel mir am besten, Jungkook fand ihn auch gut, aber nicht das er denkt ich ziehe den nur an, weil er den gut fand. Wieso denken Mädchen immer so kompliziert? Vermutlich ist ihn das eh egal. Dennoch nehme ich den schwarzen und ziehe ein leichtes Sommerkleid drüber. Mist die Jungs kommen gleich und ich hab noch nichts zum Frühstück gemacht. Ich kram in den Schränken hektisch rum und finde glücklicherweise noch Aufbackbrötchen. Glück gehabt. Ich decke schnell den Tisch und gerade als ich fertig bin klingelt es an der Tür. Ich ging schnell die Tür aufmachen und bat sie herein zu kommen. Um ein Haar sind mir die Brötchen angebrannt. "Setzt euch." Sagte ich freundlich. Alle setzten sich und ich nahm den einzigen freien Platz zwischen Jimin und Tae. "Habt ihr nicht Angst, dass euch jemand erkennt?" Fragte ich sie neugierig. "Nein wir kennen einen Strand wo keiner hingeht." Sagte Namjoon. "Also ein geheim Strand." Kicherte Jin. Wir redeten noch ein wenig und machten uns dann auf den Weg. "Du siehst echt schön aus in dem Kleid Lee-Ann. Und keine Sorge wir fahren diesmal mit dem Auto anstatt der U-Bahn." Grinste Jimin. Ich ließ fast den Schlüssel fallen, weil ich nicht damit gerechnet hatte, das er mir so ein Kompliment macht. Wir waren die letzten die vor der Wohnung standen, da ich sie noch abschließen musste. "Danke." Sagte ich schüchtern und wischte mir eine Strähne aus meinem Gesicht. Im Auto saß ich endlich neben Taehyung. Er hat es mir wirklich angetan, irgendwie hat er es geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Jungkook saß links von mir. Sie haben einen riesen Van, wo alle leicht unterzubringen sind. "Was wollen wir hören?" Fragte Hoseok vom Beifahrersitz. "Du kennst die Regeln, der Fahrer darf entscheiden." Ermahnte ihn Suga vom Fahrersitz aus. Und packte schon eine CD in den CD player und Hoseok fing an zu grinsen und rief danke. "Auf der CD sind all unsere Lieblingslieder drauf." Zinkert mir Jungkook rüber. Das ist das erste mal das ich die Jungs singen höre, also quasi mein eigenes kleines Privatkonzert. Ich habe mich so ebend in Jungkooks Stimme verliebt. Sie ist so wunderschön, er singt so gut und seine Stimme ist so sanft und lieblich. Die anderen Singen zwar auch gut, aber ich bin Jungkooks Stimme komplett verfallen. Nach einer Weile bin ich von den sanften Tönen eingeschlafen. Als wir da sind weckte Taehyung mich sanft. Ich muss wohl auf seiner Schulter gelegen haben. Das ist peinlich. Es ist wunderschön hier und wir sind wirklich sehr weit abgelegen von irgendwelchen Menschenansammlungen. Keiner läuft am Strand längs, vermutlich kennen die meisten ihn nicht mal. Das Wasser ist Türkis. Ich machte mich sofort auf den Weg, um ihn von der nähe zu betrachten. Einer der Jungs nahm meine Tasche mit, da ich sie glatt im Auto vergessen hatte. Ich beschloß mich erst mal einzucremen, bevor ich mich ins Wasser begebe. Also zog ich mein Kleid aus und fragte Namjoon ob er so nett wäre mein Rücken einzucremen. Somit leg ich mich auf meinen Bauch und er cremt mich massierend ein.

    Taehyung P.o.V
    Ich wecke Lee-Ann sanft, eigentlich wollte ich sie nicht wecken, da ich ihre nähe genoss. Als sie ausstieg ging sie sofort zum Strand. Ich schaute ihr eine Weile hinterher, da sie umwerfend aussieht. Ein schlag gegen meine Brust riss mich jedoch aus meinen Gedanken. "Na sag mal ist da etwa jemand verliebt?" Es ist Hobi und er fängt wieder an zu provozieren. "Ach rede keinen Unsinn." Warf ich zu ihn rüber. Ich gehe zum Kofferraum und nehme meine Tasche, aber bemerkte jedoch das Lee-Ann ihre vergessen hat. Ohne zu zögern nahm ich sie und ging auch zum Strand runter. Als ich sah wie sie ihr Kleid auszog konnte ich meinen Blick nun gar nicht mehr von ihr abbringen. Sie hat eine unfassbar gute Figur, ich bin froh, dass sie sich gegen das Modeln entschieden hat. Ich guckte nur schnell zu den anderen und alle sahen sie an, bis auf Yoongi der schläft schon wieder auf seinem Handtuch unter einem Schirm. "Hat jemand an Sonnencrem gedacht?" Rief J-Hope. Verdammt ich hab sie vergessen, ok tu einfach so, als wenn du nichts wüsstest. "Ich hab welche mit. Namjoon kannst du mir vielleicht meinen Rücken eincremen?" Antworte Lee-Ann. Das darf doch nicht wahr sein, kann sie mich denn nicht fragen, ich hätte nur zu gerne ihren Rücken eingecremt. Während Rap Mon ihr den Rücken eincremt, lasse ich ihn keine Sekunde aus den Augen. Ich bin neidisch und ich glaube das es Jimin genau so geht. Er ist mein Hyung, aber ich überlasse ihn Lee-Ann nicht einfach so. Hab ich das gerade wirklich gedacht? Was ist denn los mir? Seitdem ich sie auf unserem Sofa liegen gesehen habe, will ich sie beschützen und beim Flughafen, wo sie mit diesem Jungen geredet hat kochte ich schon vor Eifersucht. Als sie mir dann noch erzählte das er ihre Sachen klauen wollte, wäre ich am liebsten zu ihm gegangen und hätte ihm meine Meinung gegeigt. Der Höhepunkt war gestern jedoch in der U-Bahn. Wie Jimin einfach die Gelegenheit nutzte um ihr näher zu kommen. Das schlimmste an der Sache, sie hat sich auch noch an ihn gequetscht und ich hätte schwören können ein Grinsen bei ihm zusehen. Als er dann noch seinen Arm um sie legte, wäre ich am liebsten dazwischen gegangen. Komm schon Taetae sei nicht so Eifersüchtig, du weißt doch gar nicht ob sie das selbe für mich empfindet. Mit schweren Schritten ging ich dann ins Wasser. Kookie kam mit mir. "Hey Tae bist du etwa eifersüchtig? Keine Sorge ich glaub aber sie mag dich und von mir bekommst du die Erlaubnis, da ich sie echt mag. Wer weiß vielleicht wird sie ja meine beste Freundin." Er versuchte mich aufzumuntern, aber der letzte Satz war echt zu viel.

    Da Namjoon fertig war mit dem eincremen hielt ich nach Taehyung unbewusst ausschau. Er steht mit Jungkook im Wasser, also gehe ich jetzt auch da hin. Kurz bevor ich am Wasser ankam, merkte ich wie die anderen Jungs auch alle hinter mir her gerannt kommen. "Wasserschlaaaaaaacht!" Rief Hobi und sprang ins Wasser. Mich packte jemand an der Taille und hebt mich hoch. Es ist Jin und im nächsten Moment schmiss er mich ins tiefe Wasser. "Hey." Schmollte ich als ich wieder auftauchte. "Na warte das kriegst du zurück." Und ich schmiss mich auf ihn und drückte ihn unter Wasser. Ich will gerade zu Tae gehen, als Jungkook mich grundlos ins Wasser schubst. "Ups." Und er lachte. Als er sich umdrehte sprang ich auf seinen Rücken und wuschelte Wild durch seine Haare. Er konnte mich abwehren und wir kämpften spielerisch noch weiter, bis er ausrutschte und mich mit ins Wasser riss. Ich habe sehr viel Wasser geschluckt vor schreckt und merke wie jemand mich an die Oberfläche zieht. Ich mache die Augen auf und es ist Taehyung. Ich hustete noch das restliche Wasser aus meinen Lungen während er mich festhält. Mit einem schweren Seufzen lehnte ich mich gegen seine Brust, bemerkte jedoch Jimins eifersüchtige Blicke, also ließ ich das doch bleiben. "Alles gut bei dir? Es tut mir leid, lass uns erst einmal eine Pause machen." Sagte Kookie und legte einen Arm um mich, da ich doch ziemlich ins schwanken kam. Wir setzten uns ein wenig weiter von Suga weg, damit er weiter schlafen kann. "Ich wollte mich noch einmal für mein verhalten am ersten Tag entschuldigen, ich kam eventuell wie ein Stalker rüber. Ich habe dich nicht wirklich die ganze Nacht beobachtet sondern nur etappen weise." Grinste er. "Schon gut, ich hätte bestimmt nicht so reagiert wie du, aber ich verstehe es." Lachte ich. "Du hast es den beiden voll angetan.... guck mal die gucken beide andauernd in unsere Richtung, um zu checken das wir nicht heimlich etwas mit einander anfangen." Und wies zu Tae und Jimin. Er ist schon der 2 der innerhalb 24h mich darauf aufmerksam macht. Ich verstehe es nicht, da mich die beiden erst 1 Woche kennen. Jungkook hob mich hoch und nahm mich wie eine Prinzessin auf seinen Arm. "Wir machen die jetzt ein bisschen eifersüchtig." Grinste er. Ich glaube es nicht, tut er das gerade wirklich und wieso hat er so spaß daran sie zu provozieren? Als ich den Blick der beiden sah war mir alles aufeinmal klar und musste lachen. "Seit doch nicht so." Grinste Kookie. Beide warfen ihn einen verachtenen Blick zu. Ich spritze Taehyung mit Wasser nass, und er musste einfach nur lachen und machte mich auch nass. Am Ende waren wir alle so nass und kaputt, weil wir so viel hin und her gekämpft haben und es eine riesen Wasserschlacht war. "Hat jemand an Essen gedacht?" Fragt Jin panisch. "Vielleicht." Grinste ich und ging zu meiner Tasche und holte 2 große Brotdosen mit Sandwiches raus. "Woah du bist meine Heldin, ich könnte dich glatt Küssen." Sagte Jin. "Nein das tust du bestimmt nicht." Fauchte Jimin rüber. Ich musste jedoch nur lachen, weil alle so glücklich mit dem Essen waren. Als die Sonne unterging packten wir unsere Sachen ein und fuhren nach Hause. Keiner sagte irgendetwas, weil alle müde waren, außer Yoongi. "Wollen wir morgen nicht noch einmal alles etwas zusammen unternehmen?" Fragte Jungkook aufgeregt. Ich hätte am liebsten ja geschrien, aber unterdrückte mir das jedoch. "Wollen wir morgen nicht noch einmal herkommen und Grillen?" Fragte Jin. Ich finde die Idee super und nickte. Die anderen fanden die Idee auch super, also planten wir den Morgigen Tag auch durch.

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    Da es schon ziemlich spät ist und ich sehr müde bin schmiss ich mich auf mein Bett. Vielleicht sollte ich die Jungs darum beten nicht so ein aufstand wegen mir zu machen, schließlich brauchen sie sich gegenseitig und ich wäre dann nur eine Behinderung. Lexi würd jetzt sagen das ich eine habe und wir würden nur lachen. Das ist natürlich nur spaß, das heißt wir machen uns nicht über diese Leute lustig, ehr beleidigen und dissen wir uns gegenseitig. Ich musste einfach nur Grinsen bei dem Gedanken, denn ich vermisse das echt, ich brauche jemanden zum Reden und der mit mir Lacht, bis wir keine Luft mehr bekommen. Ich hörte es Klingeln und Klopfen. Dennoch entschied ich mich umzudrehen und mir mein Kissen auf die Ohren zu halten und es zu ignorieren. "Ey steh auf, wir haben doch abgemacht heute früher los zu fahren." Meckerte Jin. Bilde ich mir das gerade ein oder steht er wirklich in meinem Zimmer. Ich dreh mich um und er steht da wirklich. "Wie bist du denn hier rein gekommen?" Fragte ich verwirrt. "Mit dem Ersatzschlüssel den du uns gegeben hast." Und er zuckte mit den Schultern. Ich hätte ihnen nicht den Ersatzschlüssel geben sollen. Der ist doch nur dafür da, falls ich meinen eigenen verliere oder mich aussperre. "Ich bin in 10 Minuten fertig und verlass bitte meine Wohnung. Dafür ist der Ersatzschlüssel nicht gedacht, um immer in meine Wohnung zu kommen wann ihr wollt und außerdem kannst du nicht einfach hier reinplatzen, ich hätte Duschen sein können." Schimpfte ich und gab ihn ein deutliches Signal, das er raus gehen soll. Super ich bin todmüde und soll in 8 Minuten unten sein. Ich nahm einfach die Tasche von gestern, zog jedoch den dunkelblauen Bikini an und warf mir das Kleid von gestern über. Ich nehme vorsichts halber heute doch eine Sonnenbrille und einen Hut mit, da ich gestern doch ziemliche Kopfschmerzen hatte. Ich machte mich auf den Weg nach unten und hörte wie Jin hochkam. "Ich hab das Essen vergessen." Und er zuckte frustriert die Achseln. Unten angekommen standen die anderen vor dem Auto. "Kann ich heute auf dem Beifahrersitz sitzen." Fragte ich gleich. "Klar Namjoon fährt heute jedoch." Sagte Yoongi. Mir ist das egal wer fährt, ich möchte nur nicht wieder auf irgendeiner Schulter einschlafen. Damit setzte ich mich ins Auto. Während der Fahrt versuchte ich mir den Weg zu merken, dann kann ich auch alleine mal herfahren. Da fällt mir ein, ich muss noch meinen Führerschein umändern lassen. Als wir ankamen, war wieder keine Menschenseele am Strand. Dieses mal legte ich mich jedoch einfach nur auf ein Handtuch unter einen Sonnenschirm. Es ist jetzt schon echt heiß, also zog ich mein Kleid aus und legte mich hin. Die Jungs sind wieder ins Wasser gerannt, ich habe keine Lust, weil ich immer noch kaputt von gestern bin und Muskelkater habe. Ich bin momentan so unmotiviert Sport zu machen, und merke schon die Anstrengung beim Umziehen, weil ich da schon ins schwitzen komme. Ich drehe mich auf den Rücken und ich schlief wieder ein. Ich hab echt keine Ahnung wie lange ich hier schon liege und schlafe, aber ich wurde wach als ich merkte, wie mich jemand hoch nahm. Als ich die Augen aufmache, lag ich schon wieder in Jungkooks Armen. "Was wird das denn?" "Du hast lange genug geschlafen und kommst jetzt mit ins Wasser." Antwortete er. "Und ich finde es gut, dass du den dunkelblauen Bikini an hast, hast du den etwas wegen mir angezogen, weil du wusstest das der mir gefällt?" "Nein." Antwortete Ich schnell. Anscheind waren es gestern doch nicht nur zu komplizierte Gedanken, denn es interessiert ihn ja doch. Ich wurde Tomaten rot, als er das sagte. "Mensch ich hab aber keine Lust." Er wirft mich trotzdem ins Tiefewasser. Das Wasser ist unangenehm Pippi warm. "Ich wollte aber nicht in das Wasser, ich hab noch Muskelkater von gestern." Jammerte Ich und hoffte, dass sie mich dann inruhe lassen und ich mich wieder hinlegen kann. Aber ich habe mich zu früh gefreut. Jimin schmiss sich auf mich und drückte mich unter Wasser. Na wenn die es wieder darauf anlegen, dann sollen sie sehen was sie davon haben. Ich lasse mich nicht so leicht schlagen. Jungkook kam auf die großartige Idee einen Hühnerwettkampf im Wasser zu veranstalten. Taehyung nahm mein Arm und rief sofort, dass wir in einem Team sind. "Na gut J-Hope ich geh auf deine Schultern, denn ich glaube du würdest Lee-Ann nur gewinnen lassen." Sagte Jungkook. Im nächsten Moment saß ich auf Taes Schultern. Mein Herz fängt wieder wie wild an zu Schlagen, als er meine Oberschenkel berühte. "Sag wenn ich zu schwer bin." Sagte ich zu ihm runter. "Du bist Federleicht, also mach dir mal keine Sorgen." Grinste er. Jungkook fing an gegen meine Schultern zu schubsen und ich verlor fast das Gleichgewicht. Es ging noch ein bisschen so weiter, bis J-Hope anfing meine Füße zu kitzeln und Jungkook mich runter schubste. "Hey das ist unfair." Schmollte Ich. Jetzt mussten aber alle Lachen. "Wir sollten langsam das Essen fertig machen." Unterbrach Jin. Er ging mit Suga und Namjoon raus und bereiten alles vor. Jimin bewirft mich mit einer Qualle und ich hätte ihn am liebsten Matsch ins Gesicht geworfen. Die Jungs haben anscheinend spaß daran sich mit Lebewesen zu bewerfen. Ich finde das echt ekelhaft und wollte aus dem Wasser gehen, bis ich jedoch auf Seetang ausrutschte und einen schmerz an der Fußsohle wahr nahm. "Ach verdammte Kacke. Wieso passiert mir den immer nur so was." Fluchte ich auf Deutsch und die anderen kommen zu mir gerannt. "Lee-Ann was ist passiert." Fragen alle gleichzeitig. "Ich bin ausgerutscht." Jammerte Ich. Inzwischen färbt sich das Wasser unter mir rot. Ich nahm mein Fuß hoch und habe einen tiefen Schnitt an der Hacke. Ich erschreckte mich und da mir schlecht von Blut wird ließ ich ihn sofort wieder runter. "Tut das weh?" Fragte Jimin besorgt, kassierte jedoch einen Klaps an den Hinterkopf von Hobi. "Natürlich tut das weh, frag sie doch nicht so blöd." Meckerte er während dessen. Taehyung nahm mich auf den Arm und ich schaue ihn fragend an. "Wieso nimmst du mich auf den Arm?" Stotterte ich. "Damit kein Dreck in die Wunde kommt und du bestimmt nicht laufen kannst." Antwortet er und wir gingen zu meinem Handtuch. "Ich hole den Verbandskasten aus dem Auto." Rief Jimin.

    "Lass mal sehen, also so tief ist der Schnitt nicht und ich glaube das muss nicht genäht werden." Prüfte Jin. Als Jimin mit dem Koffer ankam verband mir Jin den Fuß. Ich bin erstaunt, denn er macht das echt wirklich gut. "So bitte sehr." Sagte er und betrachtete sein Meisterwerk stolz. "Wir gehen Volleyball spielen kommst du mit Tae?" Fragte Jungkook, aber er schüttelte nur mit dem Kopf. "Du musst nicht bei mir bleiben, Jin ist ja auch noch da und leistet mir Gesellschaft. Lass dir nicht den Spaß wegen mir verdärben." Munterte ich ihn auf, da er mich traurig ansah. "Deshalb will er ja hier bleiben, denn Jin ist keine gute Gesellschaft." Rief Suga und rennt den anderen Jungs hinterher. Alle fingen an zu lachen, nur Jin schmollte wieder und rennt den anderen auch hinter her. "Ihr seid jetzt dran, auf das Fleisch aufzupassen." Rief er noch. Ich bin erleichtert, dass Taehyung bei mir bleibt und ich so ein wenig Zeit mit ihm alleine verbringen kann. "Du musst mir mehr von dir Erzählen, denn ich weiß gar nichts über dich und ich habe dir schließlich auch eine Menge von mir erzählt." Ich wendete mich somit zu Taehyung. "Also ich lernte Saxophone und Klavier, ich habe 2 kleinere Geschwister und einen Hund namens Yeontan. Ich liebe Kinder und Tiere über alles, ich bin dann immer total glücklich wenn ich Kinder sehe." Während er von sich erzählte strahlte er über sein ganzes Gesicht. Mann merkt, dass für ihn seine Familie sowie Freunde das wichtigste sind. Ich bin so neidisch, weil meine Eltern mir nie das Gefühl gaben, für sie das wichtigste auf dieser Welt zu sein. Er sieht so glücklich aus und ich merke wie ich drauf und dran bin mich in ihn zuverlieben. Nein du kennst ihn doch kaum und er hat bestimmt kein interesse an mir, da Millionen von Mädchen ihn vergöttern und wieso sollte er gerade an mir interesse haben. Der Gedanke allein, dass da noch Tausende andere Mädchen sind verdreht mir den Magen. "Das Essen ist fertig." Rief er zu den anderen. Wir aßen und ich finde es schön, dass Taehyung neben mir sitzt. Ich konnte seine Wärme spüren weil wir wirklich dicht neben einander sitzen. Wir beschließen heute früher nachhause zugehen, da ich mit meinem Fuß eh nichts mehr machen kann. Ich versuche aufzustehen, aber der Schmerz in meiner Ferse lässt mich wieder zu Boden fallen. "Warte ich trage dich zum Auto." Bevor ich irgendwas sagen konnte lag ich wieder in Taehyungs Armen. Ich setzte mich jedoch nach hinten auf der Rückfahrt. Namjoon saß gegenüber von mir und nahm mein Bein und legte es auf seins drauf, damit ich nicht mein Fuß auf den Boden stellen muss. Ich war so erschöpft und ruhte meine Augen aus. Als wir wieder zu Hause ankamen, nimmt mich jedoch Jungkook auf den Arm und trägt mich. "Dieser verdammte Fahrstuhl. Immer ist der Kaputt, nicht mal 1 Woche am Stück kann er durch halten." Meckerte Jin der voraus ging. "Du musst mich nicht die Treppen hochtragen, ich schaffe das schon." Fing ich an. "Du gehst bestimmt nicht die Treppen hoch. Und ich will deinen Verband noch einmal wechseln." Fügte Jin hinzu. Ich schaue jedoch nur Jungkook an und er nickte, ich nehme an er sieht es genau so. In der Wohnung machten sich es alle im Wohnzimmer gemütlich und wir machen den Fernseher an.
    Im ersten Sender kamen gleich die Nachrichten.
    ~Breaking News~
    Moderatorin: "Liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, gerade ebend kamen die neusten Nachrichten von BTS rein. Seit Donnerstag spekulieren die Fans wer das Mysteriöse Mädchen ist, welches sich in der U-Bahn an Sänger Park Jimin von BTS schmiegte. Augenzeugen berichten, dass sie sehr vertraut mit einander aussahen. Jedoch ist sie vielleicht nicht nur an Jimin interessiert? Die neusten Bilder Zeigen, wie die Jungs an einem abgelegenden Strand sich erholen, jedoch erwischte ein Paparazzi Jeon Jungkook mit einem Mädchen im Armen, genau so wie Kim Taehyung. Es ist jedoch nur ein Mädchen bei den Jungs zu sehen. Sind sie also bereit alle zusammen ein Mädchen zu teilen? Denn es scheint das selbe Mädchen zu sein, welches in der U-Bahn an Jimins Seite war. Es gibt einen riesen Aufschrei bei den Fans und sie können es nicht glauben. Die Meinungen spalten sich jedoch, ob es wirklich nur eine Freundin ist, oder doch die Festefreundin von einem der Mitglieder. Einige Fans sind auch ganz andere Meinung und hinterlassen sehr düstere Nachrichten. Wir warten gespannt auf neue Bilder oder ein Statement, welches endlich für Aufklärung sorgt. Bis dahin halten wir sie auf dem Laufendem.

    Während der ganzen Zeit saß ich mit offenen Mund da.

    23
    Ach du großer Bockmist. Ich sitze ganz schön tief in der Klemme. Das darf nicht wahr sein, und wieso wird sowas überhaupt erlaubt einfach so zuveröffentlichen. Wozu gibt es denn "Pressefreiheit"? Es gibt so viel über das sie reden können und verstehe nicht das sie die Pressefreiheit für so etwas ausnutzen. Außerdem können sie doch nicht einfach so Bilder von mir veröffentlichen. Ich fasse es nicht, mann sieht mich ganz deutlich bei Jimin in der U-Bahn, zum Glück verdecken meine Haare und die Sonnenbrille mein Gesicht. Aber das am Strand auch Bilder geschossen wurden, einfach unglaublich. "Ich fasse es nicht, immer diese Paparazzis, ich bin so gepestet das man nicht mal ein einzigen Tag in ruhe genießen kann." Regte sich Suga auf. Als ich zu den anderen schaue, entdecke ich auch nur geschockte Gesichter und offene Münder. "Das ist eine Frechheit so etwas zu behaupten." Warf Hoseok ein. "Ich geh mit unserem Manager schnell telefonieren." Besorgt guckte Namjoon in die Runde und ging aus meiner Wohnung. Ich machte mich auf den Weg in die Küche, um mir mein IPad zuholen. Jedoch kann ich noch nicht richtig laufen, also humpelte ich ehr. Die anderen Sitzen immer noch fassungslos im Wohnzimmer und diskutieren laut stark. Ich nutze die Gelegenheit um schnell einen Blick auf die Reaktionen zu erhaschen. Mich interessieren die ganzen Kommentare, welche sie über uns schreiben. Ich kann meine neugier nicht unterdrücken und setze mich auf die Theke drauf. Ich gebe einfach nur auf Twitter #BTS ein und jede menge Bilder sind nun von mir und den Jungs zusehen. Ich klicke einfach das erst beste Bild an, eigentlich war mir bewusst, dass ich da wohl sehr wenig positive Nachrichten von den Fans sehen werde, weil die Jungs eine riesen Fanbase an Mädchen haben und diese bestimmt nicht begeistert sind sie mit einem Mädchen im Armen zu sehen. Es ist doch schlimmer als ich zu erst annahm. Diese Kommentare sind nicht mal mehr düster, dieses Wort verfehlt den Ausmaß dieser Aktion komplett. Es sind Hassvolle, Beleidigende und demütigende Kommentare und sogar Drohungen kann ich endecken.
    Was ist das denn für eine? Reicht ihr nicht nur einer?
    Fame geil....mehr kann man nicht zu so etwas sagen.
    Wenn ich dieses Mädchen treffe, dann mache ich sie fertig.
    Wie kann man bitte nur so auf Ruhm aus sein. Sie ist nur hinter deren Geld her.
    Nur weil sie dünn ist, muss sie sich ja nicht gleich schön fühlen, denn ihr Gesicht versteckt sie eh nur.

    Und das sind nur sehr wenige von denen die noch unter Tausenden Bilder stehen. Wie so sind sie denn alle so hasserfüllt? Sie kennen mich doch gar nicht. Mit jedem neuen Kommentar den ich sehe kommt mir eine neue Träne hoch. Ich versuche wirklich nicht zu weinen und suche verzweifelt nach irgendwelchen positiven Kommentaren. Fehlanzeige, ich kann wirklich kein einziges finden. Ich versuche mit aller Kraft meine Tränen zu unterdrücken, aber eine nach der anderen lief mir an meinen Wangen runter. "Hey Lee-Ann wo bist du denn?" Es ist Taehyung und er kommt in die Küche. "Was machst du denn da?" Er sieht mich auf der Theke sitzen und schaut mir über die Schulter auf das IPad. "Du sollst sowas nicht Lesen, sie kennen dich nicht und sowas darfst du nicht glauben." Ermahnte er mich und nimmt mir das Ding aus der Hand. Immer mehr Tränen rollen an meiner Wange runter. Taehyung muss das wohl merken, denn er wischt mir sie aus dem Gesicht und nimmt mich in den Arm. Ich wollte eigentlich nicht weinen, denn ich mag es nicht meine Emotionaleseite zu zeigen. Als Kind habe ich auch nie wirklich geweint, da meine Eltern mir dann keine Beachtung schenkten. Er riecht unfassbar gut. Ich glaube sein Perfume ist eine Mischung aus Orange und Minze.

    So eine Kombination habe ich noch nie gerochen, sie ist interessant, auf jeden Fall ist sie einzigartig. Als er die Umarmung langsam löst, wollte ich ihn eigentlich fester drücken, ließ es jedoch lieber. "Hör nicht auf sowas, die anderen Wissen auch, dass du uns nicht nur benutzt um anzugeben." Muntert er mich auf.
    Ich humple mit letzter Kraft ins Wohnzimmer zu den anderen. Taehyung wollte mich eigentlich tragen, aber ich kann nicht noch mehr Körperkontakt aushalten und wies ihn mit ein Händeschütteln ab. Ich setze mich auf das Sofa, damit Jin mir noch einmal den Verband wechseln kann. "Wir müssen es diesmal desinfizieren, also es wird wahrscheinlich etwas brennen." Sagte Jin. "Ich halte das schon aus." Antwortete Ich und weiß ganz genau, dass ich es nicht aushalten werde. Ich beiße einfach die Zähne fest zusammen und krallte in ein Kissen rein. Es tut höllisch Weh und es fühlt sich an, als wenn mein Fuß abfällt. Als Jin fertig war sagte er: "War doch gar nicht so schlimm oder?" Ich warf ihn nur sehr ungern ein bösen Blick zu. Namjoon kommt auch wieder rein. "So Leute, wir gehen jetzt alle zusammen zu Firma und denken uns zusammen mit Sejin unserem Manager einen Plan aus und du sollst auch mitkommen Lee-Ann." Was wieso denn. Ich meine gut, ich bin ja auch auf den Fotos mit drauf, aber wieso soll ich denn da mit hin? "Wieso muss sie denn mit?" Fragte Jimin. "Er will sie kennenlernen." Antwortete Namjoon. Alles klar, ich bin wohl das letzte Mädchen auf diesem Planeten was den Manager von BTS kennenlernen will, unter diesen Umständen. "Wenn ich nicht gewesen wäre dann hättet ihr jetzt nicht die Probleme." Rutschte mir raus. Eigentlich wollte ich zu dem Thema ja nichts mehr sagen. "Sag sowas nicht wir sind froh das du mit uns Zeit verbringst." Sagte Hoseok. "Du bist echt ein tolles Mädchen und wäre Jimin nicht gegen dich gerannt, dann hätten wir vermutlich die letzten Tage nicht so viel spaß gehabt, da du nicht dabei gewesen wärst." Fügte Jungkook hinzu. Jeder schaut ihn überrascht an, denn niemand hat anscheinend damit gerechnet, dass gerade sowas von ihn kommt. Ich bin glücklich, da ich mich seit langer das erste mal so richtig wohl fühle. Als Namjoon seine Hand auf meine Schulter legt und nickend zustimmte, lief mir eine Träne nach der anderen runter. Nein stop hör auf zu weinen, die denken sonst ich wäre ein sehr emotionaler Mensch, was ich auch bin, aber das müssen sie doch nicht so erfahren. "Lee-Ann was ist los?" Fragte Jin besorgt. Hoseok kommt auf mich zu und umarmt mich. Das macht doch alles nur noch schlimmer. Jetzt ist alles vorbei, denn ich kann nicht mehr aufhören. "Es ist nur so, ich bin gerüht, denn ich hatte lange schon nicht mehr das Gefühl jemanden wichtig zu sein." Schluchzte Ich. "Hyungs ihr wisst was das heißt.... Gruppenkuscheln." Rief Hoseok. Und ich spürte nun wie alle mich umarmen und ich musste lachen. "Dass ist das erste mal, dass ich sie mal wirklich Lachen höre." Sagte Suga der sich aus der Gruppenumarmung raus hielt. Ich konnte ihn durch einen Schlitz am anderen Ende des Sofas sitzen sehen. "Komm schon du gehörst auch mit dazu." Sagte Hoseok und holte ihn zu uns.
    Ich bin wirklich sehr erschöpft. Um ehrlich zu sein habe ich echt keine Lust noch mit ihnen zu ihrem Chef zu gehen, denn so wie ich mich selber kenne weiß ich ganz genau das ich wieder irgendwie die Aufmerksamkeit auf mich ziehen werde. Während der ganzen Fahrt bin ich nur von den Kommentaren abgelenkt. Da wurden Wörter benutzt, die ich nicht mal kannte, sie klangen aber sehr fies. Vermutlich will ich nicht mal die Bedeutung von den wissen. Kurz bevor wir an diesem großen Gebäude halt machten, standen auch schon überall Fotographen. Ich hatte es nicht mal mehr geschafft mich umzuziehen und trage daher immer noch das helle Kleid, wo man meinen Bikini druchsieht. Es ist dunkel, aber sobald die Jungs ausstiegen kommt ein helles Blitzlichtgewitter. Ich stieg als letztes aus, was im nach hinein ein großer Fehler war, denn alle Fotographen wenden sich zu mir und ich komme nicht von der Stelle. Ich versuche meine Hände vor mein Gesicht so zu positionieren das sie keine Möglichkeit bekommen ein Bild von meinem Gesicht zu machen. Ob es doch schlauer gewesen wäre ein Mundschutz zu tragen, da vermutlich meine Sonnenbrille nicht alles bedeckt. Ich komme keinen Schritt weiter weil mich alle Umzingeln und schon gefühlt dreimal ein Mikrofon ins Gesicht bekommen habe von irgendwelchen Moderatoren. Ich merke wie sich jemand zu mir durch ringt und meine Hand nimmt. Ich versuche das Gesicht zu erkennen, auch wenn ich das nicht sehen kann, weiß ich das es Taehyung ist. Ich erkenne seine Armbänder am rechtem Handgelenk. Er zieht mich ganz eng zu sich, es werden immer mehr Fotos geschossen und ich werde fast zu Boden gerissen, weil sie alle versuchen ein Bild von uns zu bekommen.

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    Bevor das nächste Kapitel beginnt, möchte ich mich noch mal bei euch bedanken, dass ihr alle so super lieb seit und meine Geschichte toll findet. Ich möchte euch jedoch noch mal darauf hinweisen, dass es eine ausgedachte Geschichte ist, jedoch versuche ich so gut wie möglich an der Realität zu bleiben und die BTS Mitglieder genau so wieder zu spiegel, wie sie im wirklichen Leben sind.

    Ich kann die Tür sehen und ich bin erleichtert. Ein paar Fotographen versuchen mich noch fest zu halten um ein Bild von mir zu bekommen, aber zum Glück gelingt ihnen das nicht. Grade als wir durch die Tür sind habe ich erwartet das Taehyung meine Hand loslassen wird, aber er hielt sie immer noch fest. Neben bei versuche ich mich auf den Weg zu konzentrieren, glingen tut es mir dies auch nicht. Ich bin so faziniert von dem Innenleben des Gebäudes. Überall sind wunderschöne Bilder, die meisten sind von der Gruppe, deswegen sind die auch so wunderschön. Mensch denk doch nicht an sowas, du sitzt eh schon echt tief in der Klemme und kannst jetzt nicht anfangen von den Jungs zu schwärmen. Taehyung versucht mich hinter sich herzuziehen, lies jedoch meine Hand los weil ich bei jedem Bild stehen bleibe. Deswegen bemerkte ich auch nicht das er durch eine Tür gegangen ist und ich sie nur aus dem Augenwinkel gesehen habe. Eine Assistentin kommt von der anderen Seite der Tür und da ich nicht aufpasse und es nicht mitbekommen habe, dass die Tür sich in beide Richtungen öffnen lässt, bekam ich sie mit voller Wucht gegen den Kopf. Diese Frau hat echt Power, denn sie hat die Tür so schnell mit einer Wucht geöffnet sodass ich zu Boden falle. Es ist nur ein lautes dumpfes Geräusch zuhören, als die Tür gegen mich knallt. Wow dass ist das zweite mal in einer Woche dass ich ordentlich eine gegen den Kopf bekommen habe. Die Frau beugt sich panisch über mich und fragt ob alles Ok ist und sagt mindestens fünf mal wie leid ihr das doch tut. Ich sage ihr auch jedes mal das alles ok ist und es nicht ihre Schuld ist. In zwischen habe ich es hinbekommen mich auf zu setzten. Ganz ehrlich was hab ich gesagt, ich wusste es doch das mir sowas passieren wird. Ich höre weit entfernte Stimmen, dass sind doch Namjoon und Taehyung die sich da streiten oder nicht?

    Taehyung P.o.V
    Nachdem alle Jungs, einschließlich ich, aus dem Van ausstiegen sehen wir die ganzen Fotographen, Moderatoren und ARMY's. Das kann ich jetzt echt nicht gebrauchen, dieses ganze Aufsehenerregen nur weil wir mal etwas mit einem Mädchen machen. Mir tut Lee-Ann leid als ich sie in der Küche weinen gesehen habe ist mir ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen. Es war doch vorherzusehen, dass es einen riesen Aufstand deswegen geben wird. Grade als ich es aus der Menschenmenge rausgeschafft habe fällt mir auf, dass die Fotographen sich für jemand ganz anderen interessieren. Hä Lee-Ann war doch vor zwei Sekunden noch dicht hinter mir. Als ich mich umdrehe ist sie umzingelt von Fotographen und Moderatoren. Ouh sie hat schon wieder ein Mikrofon ins Gesicht bekommen. Ich muss ihr helfen, also bahne ich mir den Weg zu ihr frei und packe ihre Hand. Als wir es endlich zur Tür reingeschafft haben wollte ich ihre Hand noch nicht loslassen. Also halte ich sie einfach weiter fest und außerdem kennt sie eh nicht den Weg zum Büro. Ein Grund mehr sie fest zu halten. Es ist doch anstrengender als ich gedacht habe mit ihr voran zu kommen, weil sie an jedem Bild, und ja ich meine wirklich jedes einzelne Bild, halt macht. Ich erwische mich wieder wie ich sie beobachte. Beobachten ist das schon nicht mehr, ich bin wie hypnotisiert von ihr. Ich lies sie nur kurz los, weil ich natürlich annahm das sie mir dicht auf den Fersen ist, um meine Jackentaschen zu checken. Ich mache mich einfach gradeaus auf den Weg zum Büro. Als ich herein komme schauen mich alle fragend an. "Was ist denn?" Fragte ich weil mich die Blicke doch schon nervös machen. "Wo ist Lee-Ann?" Fragte Namjoon. Ich drehe mich um und sie ist nicht hinter mir. Ich zucke mit den Achseln als Antwort. Wo ist sie denn? Man ich hätte sie nicht loslassen sollen. Sekunden später ist nur ein lautes dumpfes Geräusch am anderen Ende des Flures zu hören und wie Nuri sich laut entschuldigt. Alle gucken in die Richtung dennoch bewegt sich keiner. "Komm jetzt wir gehen Lee-Ann holen sie weiß nicht mal wo das Büro ist." Meckerte Namjoon uns zieht mich mit. "Wieso lässt du sie denn alleine? Du bist als vorletzter ausgestiegen und hättest darauf achten müssen das sie dirket hinter uns ist." Als wir die Tür aufmachen sehen wir wie Lee-Ann mit beiden Händen am Kopf auf dem Boden sitzt und Nuri neben ihr hockt. Das ist alles meine Schuld wieso habe ich nicht einfach auf sie gewartet?

    Durch die Tür kommen Taehyung und Namjoon und schauen mich fragend an. Nuri erzählt ihnen was passiert ist und ich beruhigte sie damit das ich ihn sage dass alles mit mir ok ist. Um ehrlich zu sein ist nicht alles ok, genauer gesagt ist mir total schwindelig und ich sehe Sterne vor mir her fliegen. Beide helfen mir auf. Woah alles dreht sich ja ziemlich schnell, man kommt sich glatt wie in einem Karussell vor. Mein Schädel brummt. "Sicher das alles ok ist, denn erstens du kommst kaum von der Stelle und zweitens du läufst wie jemand der aus einer zu schnellen Achterbahn gekommen ist." Musterte mich Namjoon besorgt. Genauer gesagt fühle ich mich als wenn ich zu viel getrunken habe und nicht mehr weiß wo oben und unten ist. "Ja alles ok, ich fühle mich nur ein wenig benebelt." Antwortete ich. Namjoon harkte sich unter mich und schleppt mich zum Büro. Als wir ins Büro ankommen sind alle Augen auf uns gerichtet. "Huch was ist denn jetzt schon wieder passiert?" Fragte Jin besorgt. Suga hingegen lacht mich nur aus. "Ich hab die Tür gegen meinen Kopf bekommen als ich durch sie gehen wollte." Antwortete ich und ließ mich in einen Sessel fallen. "Sie ist ja noch viel schlimmer als du Jimin." Bemerkte Hoseok lachend. Jeder lacht oder grinst, bis sich der Manager räuspert. "Anstatt zu lachen könnt ihr sie auch fragen ob alles ok ist." So mit kommt ein älterer Mann mit leichtem grauen Ansatz in den Haaren auf mich zu und reicht mir seine Hand. Ich stehe schnell auf und verbeuge mich und erwidere den Handschlag. Das war doch wohl ein bisschen zu schnell denn mir wird wieder schwarz vor Augen. Also setze ich mich wieder vorsichtig. "Also ich bin Sejin der Manager von allen Bandmitgliedern zusammen, um genau zu sein bin ich der Chef nach dem eigentlichen Chef Bang Si-Hyuk. Die Jungs haben schon im laufe der Woche erwähnt, dass sie dich kennengelernt haben und kamen aus dem schwärmen nicht mehr raus. Sie haben erwähnt das sie echt hübsch sind, aber ich muss sagen sie sehen deutlich schöner aus als ich vorerst annahm." Redete er weiter. Kommt mir das nur so vor oder klang das jetzt ein wenig komisch wie er das rüber gebracht hat. Verdammt du hast andere Sorgen und die müssen erstmal geklärt werden also reiß dich zusammen. Sie redeten und diskutierten die ganze Zeit. Ich hingegen hörte ab dem Teil wir müssen jetzt einen Plan überlegen nicht mehr zu, guckte aber den Manager an und nickte. "Also sind alle damit einverstanden?" Fragte der Manager in die Runde. Verdammt ich habe wirklich nicht zugehört und deshalb keine Ahnung was jetzt der Plan ist. "Noch mal grob zusammen gefasst, also ich rufe die nächsten Stunden so viele Agenturen an, damit sie die Bilder löschen und schreiben das sie nur eine Freundin ist und keine Beziehung mit irgendwelchen Bandmitgliedern vorhanden ist. Für euch heißt das jetzt ihr müsst vorsichtiger sein um nicht noch mehr aufsehen zu erregen haben wir uns verstanden?" Ermahnte er uns. Gut das er das noch mal gesagt hat und ich nicke einfach nur den Kopf. 2 Stunden später verließen wir das Gebäude und ich bin so froh mein Bett unter mir zu spüren.

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    Das Einzelgespräch mit dem Manager geht mir aber weiterhin nicht aus den Kopf.
    》Zurück zum Gespräch《
    "Also da wir alles besprochen und geklärt haben könnt ihr jetzt gehen, denkt aber bitte an das Konzert nächste Woche und bereitet euch wie immer gut vor." Somit weißt er zur Tür. Ich folge einfach ihnen und bin schon darauf eingestellt gleich in mein Bett zu fallen. "Lee-Ann mit dir möchte ich jedoch noch einmal unter vier Augen reden." Worüber denn? Aber eigentlich will ich nicht mit ihm alleine reden. Ich gehe einfach zum Sessel zurück und setze mich hin. "Also die Jungs sind begeistert von dir und ich habe auch keinen schlechten Eindruck von dir. Aber so eine Aktion mit dem Medienaufstand ist nicht gerade das was die Jungs gebrauchen können. Ich verstehe ja das ihr alle jung seit und Erfahrungen sammelt, aber sowas wie heute will ich nicht noch mal miterleben müssen. Das heißt reduziert das aufsehen der Medien und haltet euch gedeckt. Am aller wichtigsten jedoch ist, das du sie nicht gegeneinander aufspielst. Sie müssen immer 100% geben und eine Ablenkung tut ihnen nicht gut, weshalb ich dich darum bitte, falls du merkst das sie Probleme oder Schwierigkeiten durch euren Kontakt miteinander haben, den Kontakt mit den Jungs abzubrechen." Wow diese Aussagen haben es echt in sich, es ist alles nach vollziehbar, aber den Kontakt will ich nicht abbrechen, dafür sind sie mir zu sehr ans Herz gewachsen. Ich nicke und er gibt mir ein Signal das ich den Raum verlassen darf.
    》Am nächsten Tag《
    Nachdem ich gestern nur kaputt ins Bett fiel, wachte ich heute dem entsprechend auch erst später auf. Als ich auf die Uhr gucke ist es 10 Uhr. Da heute Sonntag ist und ich morgen zur Schule muss und ich heute noch die Sachen für Morgen vorbereiten muss, heißt es jetzt aufstehen. Erst gehe ich duschen, zieh mich danach an und gehe schließlich erst mal Essen. Mit Haferbrei und Früchten setze ich mich auf meinen Sessel und schaue die Nachrichten.
    Moderatorin: "Nun kommen wir zu den Stars. Das heiß ersehnte Statement von dem Manager der Boygroup Bangtan Sonyeondan, besser bekannt als BTS, ist gestern Abend gekommen. Es heißt alle Bandmitglieder seien Single und keiner führe eine Beziehung, geschweige daten jemanden. Aber sollen wir das wirklich glauben? Schaut man sich das neuste Foto an, wo sie alle aus einem Van aussteigen und ganz zum Schluss das mysteriöse Mädchen mit ihnen zusammen in deren Label geht. Das ist noch nicht das interessante an der ganzen Sache, sondern wie Kim Taehyung extra zurück geht, um das Mädchen an sich zu ziehen und mit ihr Hand in Hand in das Gebäude geht. Was soll man sagen? Wir warten auf neue Bilder die bestimmt bald folgen werden."
    Boah ich kann es nicht fassen, haben sie denn kein eigenes Liebesleben? Was kümmert die denn mit wem die Jungs ihre Zeit verbringen. Ich schalte einfach den Fernseher wieder aus und esse einfach meinen Haferbrei ohne Unterhaltung nebenbei. Heute wird ein ganz normaler entspannter Sonntag werden, also kann ich meine Jogginghose, assi Dutt und oversize Pulli anbehalten. Außerdem koche ich mal etwas selber und mache ein auf Netflix and Chill. Beim durchsehen von Netflix fällt mir eine Serie besonders ins Auge. Riverdale. Davon gehört habe ich schon, aber noch nie angeguckt. Seit dem Anfang des Trailers bin ich verliebt und weiß jetzt ganz genau was ich heute machen werde. Nach den ersten zwei Folgen bin ich voll im Seriensuchtrausch. Gegen 13 Uhr macht sich mein Magen wieder bemerkbar und ich bin jetzt schon genervt, da ich 20 Minuten von der Drittenfolge geguckt habe und gerade als es spannend wird habe ich hunger. Mit schweren Schritten begebe ich mich in die Küch und fange an zu kochen. Ich probiere mich heute mal an einem Kartoffelauflauf. Zum glück muss das Essen 30 Minuten in den Ofen, also kann ich dann solange weiter schauen. Nach dem Essen schaue ich einfach weiter. Irgendwann Nachmittags höre ich wie jemand dabei ist meine Tür aufzuschließen. Ob das ein Einbrecher ist? Was mache ich denn jetzt? Die erst beste Idee die mir in den Sinn kommt ist einfach ein Kissen zu schnappen und mich leise an die Wand zu stellen. Was mache ich wenn er bewaffnet ist, ich kann ihn doch nicht mit einem Kissen ausschalten. Verdammt. "Hallo?" Sagte eine Stimme und kam gerade durch die Wohnzimmertür. Das erste was ich mache ist mit dem Kissen zuzuhauen. "Hey was soll das?" Schimpfte er und ich glaube mein Schweinpfeift. Jungkook und Taehyung sind beide mit meinem Ersatzschlüssel in die Wohnung gekommen. "Wie oft soll ich das denn noch sagen? Ihr sollt nicht mit dem Ersatzschlüssel einfach in meine Wohnung kommen. Ich dachte es bricht jemand bei mir ein." Meckerte ich laut. "Und dann willst du ihn mit einem Kissen erledigen?" Lachte Taehyung. Jaja sehr witzig ich hab mir ja die selbe Frage gestellt. "Ja, und was wollt ihr denn? Guckt mal wie ich aussehe. Ich war darauf eingestellt, dass ich heute kein Besuch bekommen würde." Verzeifelte ich, da es mir echt peinlich ist, wie ich aussehe. "Bei dir stehen Kisten vor der Tür und wir haben sie dir reingebracht." Antwortete Jungkook. Ich gucke in den Flur und endlich sind meine Klamotten angekommen.

    Ich schaue sie trotzdem mit einer hochgezogenden Augenbraue fragend an. "Also gut, die anderen sind etwas beschäftigt und uns ist langweilig, also hielten wir es für eine gute Idee zu dir zukommen und dann können wir ja etwas zusammen unternehmen." Fügte Taehyung anschließend hinzu. Ist zwar nett von ihnen aber eigentlich will ich mal Zeit für mich haben und einen entspannten Tag haben. Wo mir gerade einfällt, ich muss noch Lexi und meine Eltern anrufen. "Kommst du mit zu unseren Trainigsräumen? Es ist nämlich so, wir wollen für das Konzert noch ein wenig die Tanzschritte durch gehen und da Jin am schlechtesten ist, will er auch noch üben und Jimin will auch mit kommen. Und da kam uns Idee das du vielleicht mitkommen kannst und wir würden danach noch zusammen essen gehen." Sagte Taehyung und guckt mich mit großen Augen an. Ich weiß nicht, eigentlich ja nicht, aber wer weiß wann ich wieder mit ihnen Zeit verbringen werde. Also stimme ich doch zu. Ich ziehe mich nur schnell um, um genau zu sein ziehe ich mir nur eine Leggins an und mache mir einen Zopf. Wir gehen zusammen nach draußen und ich halte extra viel Abstand von ihnen, falls noch so ein Paparazzi denkt ich bin mit einen von denen zusammen oder noch besser sie Fotografieren mein Gesicht und hängen es in ganz Seoul auf. Unterwegs werden sie ein paar mal angehalten, um irgendwelche Fotos zu machen. Wenn Taehyung sich nur nicht immer so auffällig in meine Richtung drehen würde, dann wäre ich bestimmt gar nicht aufgefallen. Dies hatte zur Folge, dass mich die Mädchen komisch anschauen. Als wir endlich nach 40 Mintuen an kommen, will ich mich eigentlich nur umdrehen und wieder nach Hause gehen. Aber ging trotzdem mit, denn zu Hause würde ich gar nichts tun. Dies mal bin ich drauf vorbereitet dass die Türen sich in beide Richtung öffnen lassen. In einem der langen Flure sind mehrere Räume neben einander und es kommt ziemlich laute Musik aus allen Richtungen. In den Raum wo wir hingehen stehen auch schon Jin und Jimin. "Hey." Sagte ich während ich in den Raum gehe. "Na du, lang nicht mehr gesehen, dass letzte mal heute Morgen in den Nachrichten." Lachte Jin. Wie witzig, wenn mich darauf jemand erkennt bin ich Tod. Ich grinse einfach nur zurück und setze mich an die nächst beste Wand. Ich bin schon gespannt sie mal tanzen zu sehen, aber all zu lange bleibe ich nicht, da ich morgen auch wieder früh raus muss. Sie fangen erst mit den Warm-ups an und gingen dann über zum eigentlichen Part. Irgendwie fühle ich mich fehl am Platz, denn ich gucke nur zu und sie lachen und tanzen zusammen. Ok gut, sie haben mich zwar einpaar mal angesprochen und ob ich nicht lust hätte mit ihnen zu tanzen, aber nee ich bin so unmotiviert. Jin akzeptiert ja kein nein also wie ich ihn kenne wird er gleich zu mir kommen und mich zwingen mit zu tanzen. Stattdessen kommt er nur zu mir und setzt sich neben mich. "Ich hasse tanzen und bekomme das eh nie richtig hin. Es macht kein spaß und ich bin jetzt schon kaputt." Jammert er neben mir. Jungkook hingen zieht mich am Arm über den ganzen Boden und hebt mich anschließend hoch damit ich auf beiden Füßen stehe. "Och man meine ganze Hose ist jetzt staubig und außerdem was hast du vor?" "Du liebe Lee-Ann hast lang genug schmollend an der Wand gesessen und bewegst dich jetzt mal." Antwortete er. "Ja genau wir zeigen dir jetzt mal ein paar Tanzschritte." Fügte Jimin lachend hinzu. Sag ich ihnen jetzt das ich schon Tanzen kann oder tu ich mal auf ganz blöd und tue so als hätte ich noch nie im Leben getanzt. Schwere Entscheidung. Ich entscheide mich für das letztere und somit mache ich ganz genau das was sie mir sagen. Nach 10 Minunten lernen und üben habe ich wieder so richtig Lust zum Tanzen bekommen. "Du bist ein Naturtalent, wenn Jin und Rap Mon nur so schnell lernen würden, dann würden wir schneller voran kommen." Grinste Jimin. Um ehrlich zu sein hatte ich nach dem Zweitenmal durchgehen die Schritte perfekt drauf, aber tat so als würde ich sie erst beim Fünftenmal anfangen zu verstehen. "Hast du schon mal getanzt, denn du hast wirklich garkeine Schwierigkeiten damit." Fragte mich Jungkook erstaunt. "Ja damals, aber seit zehn Jahren nicht mehr." Ich bin mir nicht sicher ob er es mir glauben wird, denn eigentlich tanze ich immer als Warm-up vor meinen Workouts. Zusammen tanzen wir eine ganze Weile und ich habe wirklich sehr viel spaß. "Ach komm schon Jin tanz doch endlich mit." Flehte ich ihn an. Er hingegen schüttelt nur mit dem Kopf. Bei einer kurzen Trinkpause setzen wir uns in einen Kreis zusammen. "Also ich hab keine Lust mehr und gehe gleich nachhause........ Nach dem Essen natürlich." Sagte Jin und fing an zu lachen. "Ich muss auch langsam nach Hause, denn ich muss schließlich morgen in die Schule." "Na ein Glück das ich schon raus bin." Antwortete Jimin. "Ja ein Glück." Bestätigte Taehyung. "Ich hab meinen Abschluss seit einem Jahr." Sagte Jungkook. "Tja ich hab noch ein bisschen vor mir." Grinste ich. Wir beschließen dann doch uns langsam auf den Weg zu einem Restaurant zu machen.

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    Als wir den Flur runter gehen bemerke ich, dass ich meine Handtasche im Raum gelassen habe. Wenn mein Kopf nicht angewachsen wäre dann würde ich ihn vermutlich auch irgendwo vergessen. "Ähm ich müsste vielleicht noch einmal zurück gehen, denn ich habe meine Handtasche vergessen." Alle drehen sich zu mir um. Ich zucke mit den Schultern, da ich glaube das sie schon ziemlich genervt von meiner Vergesslichkeit sind. "Geht schon mal vor, ich weiß ja wo wir hin müssen. Wir kommen dann gleich nach." Schoss wie aus der Pistole aus Taehyung heraus. Stimmt ja, ich habe ja keinen Schlüssel. Taehyung kommt mir mit einem breiten Grinsen entgegen. Er ist wirklich echt süß, aber seit dem Gespräch mit dem Manager bin ich etwas eingeschüchtert was das miteinander zeitverbringen angeht. Ich gucke deshalb schnell zu Boden und gehe neben ihn ohne etwas zusagen. "Ist alles ok, denn seit dem Einzelgespräch gestern bist du nicht gerade gesprächig. Auf den Hinweg hast du kein Wort mit uns geredet und hast sehr viel abstand gehalten." "Naja also er hat halt gesagt, dass falls ich euch in Schwierigkeiten bringen sollte, soll ich den Kontakt mit euch abbrechen. Das hat mich halt zum nachdenken gebracht und habe deshalb Abstand gehalten falls die Leute wieder Fotos von uns machen und nicht das wir wieder in die Nachrichten kommen." Ich schaue ihn aber nicht an als ich ihn das erzählte. Was er wohl gerade denken muss? Vermutlich will ich das gar nicht wissen. Er schließt die Tür auf und ich gehe schnell rein um meine Handtasche zuholen. Als ich sie in der Hand habe steht er mit verschränkten Armen mitten im Raum. Was tut er denn da? Vielleicht interpretiere ich auch nur immer zu viel in alles rein und er wartet nur auf mich. "Also ich will nicht das du den Kontakt abbrichst. Hier mit verbiete ich dir das, denn du bist eine Freundin von uns und wir halten immer zusammen, auch wenn es manchmal schwierig werden kann. Ich mag dich und ich merke doch das du uns auch magst. Außerdem würden die anderen das auch niemals zulassen das wir den Kontakt abbrechen." Ich muss einfach nur Grinsen, denn es waren die liebevollsten Worte die ich je gehört habe. Mein Herz rast, ok gut es macht generell immer kleine Aussetzer wenn ich ihn sehe, aber diesmal ist es so als wäre ich gerade einen Marathon gelaufen. Während er das sagte verzog sich sein ernstes Gesicht in ein breites Lächeln. Deshalb musste ich auch lachen und bemerke wie mir die Hitze ins Gesicht schoss. Mir ist das unangenehm bei ihm, denn ich fühle mich immer so komisch, irgendwie so als wenn er mit einem Blick meine Gefühle schlagartig ändern kann. Er kommt auf mich zu und umarmt mich. Mensch wenn er jetzt meinen Plus spüren würde, dann wäre es noch unangenehmer als gerade ebend, als ich nur knall rot auf den Boden schaute. Ich erwiedere unbewusst seine Umarmung. Ich fühle mich so wohl bei ihm. "Ich habe auch nicht vor den Kontakt abzubrechen, aber euer Manager kann echt einschüchternd sein. Außerdem habe ich mir Sorgen gemacht das ihr keine Lust mehr auf mich habt, denn ich kenne hier niemanden und bin halt alleine." Sagte ich während ich mich aus der Umarmung löse. Wir sind mittlerweile schon wieder im Flur. Taehyung legt seinen Arm um meine Schultern und sagt mit einem breiten Grinsen: "Keine Sorge so schnell wirst du uns nicht wieder los und Sejin ist einer der nettesten Personen die du je kennenlernen wirst." Wir sind nun mitten in Seoul und sind gerade an einem Park vorbei gekommen. Er ist wunderschön, so friedlich und als wenn keiner auf dieser Welt ihn kaputt machen könnte. Während wir weiter gehen nimmt Tae meine Hand und zeigt auf einen Eisladen. "Komm schnell er macht gleich zu und ich schwöre dir dass ist das beste Eis was du in deinem Leben essen wirst." Er zieht mich hinter sich her. Ich meine gut ich liebe ja Eis und Süßkram, aber das Dessert kommt doch nach dem Hauptgang. Ich hoffe die anderen warten nicht schon zu lange auf uns. "Du Tae die anderen warten doch und das Dessert kommt doch zum Schluss oder nicht?" Besorgt und verzweifelt zu gleich schaue ich ihn an. "Ach ja stimmt, aber egal die verstehen das schon und fangen an zu essen." Antwortete er und zieht mich immer noch hinter sich her. Ich versuche meine Hand aus seiner zu bekommen. Eigentlich wollte ich das nicht aber die Worte des Managers kamen gerade wieder in meinen Kopf. Es klappt nicht und er sie jetzt nur noch fester drückt.

    Beim Eisladen bestellt er zweimal das gleiche mit den Worten: "Vertrau mir dass ist das beste." Beim ersten bissen fand in meinem Mund eine Explosion statt, denn es ist mehr als nur gut, es ist das beste was ich je in meinem Leben gegessen habe. Inzwischen hat er meine Hand aber wieder los gelassen. "Ich muss sagen es ist wirklich das beste Eis was ich je gegessen habe." Er guckt mich Stolz und zufrieden an. Wir gehen zu dem Restaurant wo wir eigentlich schon vor 30 Minuten hätten da sein sollen. "Machen sich die anderen denn keine Sorgen?" Fragte ich ihn. "Nein glaube nicht, aber ich muss dir etwas gestehen...." Oh Gott was kommt jetzt, lass ihn jetzt nicht fragen ob ich etwas für ihn empfinde. "Es ist so, ich habe keine Ahnung wo das Restaurant ist, denn ich war da nur einmal und mein Orientierungssinn ist der schlechteste der jemals existiert hat." Ich bleibe stehen und gucke ihn fragend an. "Und wo sind wir jetzt? Ich war noch nie in diesem Viertel und da es langsam dunkel wird haben wir auch nicht mehr so lange Zeit." Fragte ich leicht panisch. "Um ehrlich zu sein ich habe auch keine Ahnung wo wir sind, aber ich rufe schnell die anderen an. Die haben nämlich auch schon einpaar Nachrichten gesendet wo wir eigentlich bleiben." Er zeigt während dessen auf sein Handy. Na toll und ich hätte mir den Weg gut merken können wäre ich nicht so fixiert auf ihn gewesen. "Äh ja hey Jin hier ist Taehyung. Wir haben ein Problem denn wir haben uns verlaufen und keine Ahnung wo wir sind." Somit begann er das Telefonart. Sie reden noch ein bisschen hin und her bis Tae schließlich auflegte. "Sie kommen uns abholen und sie haben schon gegessen." Erzählte er mir. Ich fing nur an zu lachen. Es ist einfach witzig wie verpeilt zwei Menschen einfach sein können und ich habe schon ewig nicht mehr gelacht. Er hingegen guckt mich verwundert an. "Es tut mir leid aber mir passieren solche Dinge immer. Meiner Freundin Lexi und mir ist sowas ständig passiert wo wir klein waren und unsere Eltern mussten uns jedesmal von irgendwo anders abholen, weil wir uns immer verlaufen haben." Ich bin jetzt mittlerweile in einem Lachflash versunken und kann mich nicht mehr aufrecht halten. Es kommt eh keine Menschenseele hier längs also setze ich mich einfach auf den Boden vor lachen. "Was ist den mit ihr los?" Fragte Jimin von weitem. "So genau weiß ich das auch nicht. Sie hat einfach angefangen zu Lachen und hat sich dann hingesetzt." Und Tae lachte auch während er das sagte. "Und weshalb lachst du so?" Fragte Jin Tae. "Ihre Lache ist so ansteckend tut mir leid." Ich sehe eine Hand vor mir und schaue hoch. Es ist Jungkooks, aber ich kann noch nicht aufstehen vor lachen und lege mich einfach mitten auf den Weg. "Komm schon Lee-Ann jetzt leg dich nicht auf den Boden. Außerdem was sollen die Leute denken wenn sie dich da so rumliegen sehen." Ermahnte er mich. "Ok ok ist ja gut. Ich glaub ich hab es jetzt unterkontrolle." Ich nehme seine Hand und stehe auf. Als ich jedoch in sein Gesicht gucke muss ich wieder anfangen zu lachen, denn er sieht einwenig verstört von mir aus. Warum muss ich mich denn jetzt nur so aufführen. Mittlerweile lachen Jin und Jimin auch mit, aber als Jin einen Witz rausgehauen hat konnte ich gar nicht mehr und bin wieder im Lachflash versunken. Es hat einwenig gedauert bis wir zu Hause ankamen, denn wir mussten zwischen durch immer wieder stehen bleiben weil einer von uns nicht vor lauter Lachen gehen konnte. Endlich war ich wieder in meiner Wohnung und ich hatte meinen Auflauf vergessen. Zum Glück hatte ich den Ofen vorher ausgemacht als ich die Wohnung verlassen habe. Nein warte hatte ich doch nicht. Aber wer war es dann? Ich gehe vorsichtig durch die Wohnung und mein Herz wäre mir fast in die Hose gerutscht als ich die Person im Lesezimmer stehen sah.

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    "Was machst du denn hier?" Ich weiß nicht ob ich glücklich oder schockiert sein soll. Ich habe mit spontanen Besuch gar nicht gerechnet. "Ich wollte meiner kleinen Schwester einen Besuch abstatten." Er dreht sich um und kommt auf mich zu. "Weißt du eigentlich wie sehr du mich erschreckt hast. Außerdem was treibt dich denn hier her Alex?" Fragte ich meinen Bruder. "Ich bin die nächsten zwei Tage hier und anstatt ich in ein Hotel gehe, kann ich ja gleich bei dir wohnen. Ich wollte gucken wie es dir hier so geht bissher und anscheinend hast du ja schon Freunde gefunden. Achso und mach den Ofen aus, wenn du die Wohnung verlässt!" Ich gehe mit offenen Armen auf ihn zu und drücke ihn ganz fest. Es tut so gut jemand vertrautes um sich herum zu haben. "Sag mal warst du das eigentlich in den Nachrichten? Mum ist fast durchgedreht, da du dich auch nicht gemeldet hast wollte sie schon mit dem nächsten Flieger herkommen. Du kannst froh sein das ich hier bin, denn von ihr hättest du ziemlich Ärger bekommen." Ach du heiliger Bockmist, wenn Mum jetzt hier an seiner Stelle stehen würde, wäre ich vermutlich einen Kopf kürzer. "Das ist eine sehr lange Geschichte, also setz dich." Befahl ich ihn und erzählte ihm alles was in dieser einen Woche passiert war. Ich kann seine Emotionen nicht einschätzen, weil er einfach einen neutralen Gesichtsausdruck hat. Kann er vielleicht einpaar Mimiken machen, dass würde mir ein deutlich sicheres Gefühl geben. Als ich fertig bin kommt ihn ein kleines Lächeln übers Gesicht. "Warum lachst du denn?" Frage ich verwundert. "Tja was soll ich sagen. Meine kleine Schwester ist verliebt." Grinst er über beide Backen. "Nein das stimmt doch gar nicht." Schmollte ich. "So würde ich das jetzt nicht sagen, denn wie heißt der eine noch? Ah Taehyung. Du schwärmst ja richtig von ihm wenn du über ihn redest." Lachte er. Wenn es wirklich so aufällig ist, dann hoffe ich nicht dass die Jungs etwas davon mitbekommen haben, geschweige einen Verdacht schöpfen. Neben bei werden meine Wangen mit Hitze übergossen, da mir mein Blut ins Gesicht schießt vor Charm. Mein Bruder lacht mich hingegen nur aus. Wie nett von ihm. Da es schon relativ spät ist, und ich morgen echt früh aufstehen muss beschließe ich einfach ins Bett zugehen. "Ich finde es toll das du hier bist, aber hör auf mich auszulachen. Wir sehen uns morgen früh. Schlaf gut." Rief ich noch aus meinem Zimmer bevor ich ins Bett gehe. "Aufstehen Schlafmütze du kommst noch zu spät zur Schule." Ruft jemand in mein Zimmer. Ich ignoriere es einfach und drehe mich um. Nach einigen Minuten öffnet sich die Tür wieder und ich bin komplett nass. Ich sterbe gerade an einem Herzinfakt und mein Bruder bekommt sich nicht mehr ein vor lachen. "Was soll denn der Scheiß? Bist du komplett bescheuert, weißt du eigentlich wie kalt das Wasser ist." Schimpfe ich laut fluchent durch die ganze Wohnung. Ich gehe einfach ins Badezimmer, knalle die Tür zu und gehe warm Duschen. Als ich aus der Dusche komme ist mein Bruder schon fertig angezogen und will gerade die Wohnung verlassen. "Schönen ersten Schultag wünsche ich dir und bis heute Abend." Somit verabschiedete er sich von mir und gab mir einen schnellen Kuss auf meine Wange. Ich kann ja nicht sauer auf ihn sein, dafür liebe ich ihn einfach zu sehr. Ich werfe nur noch schnell einen Blick auf die Uhr und es ist 6:30 Uhr. Na super ich habe noch 40 Minuten, bevor ich zur Schule muss. Meine Schuluniform habe ich auch schon an und könnte mich nicht nackter fühlen. Ohne Witz ich habe jetzt schon schlechte Laune. In der Küche befindet sich mein Essen für den heutigen Tag schon fertig abgepackt auf der Theke. Mensch er hat ja wohl selber gemerkt, dass das eine sehr arschige Aktion war, jedenfalls weiß er wie man es wieder gut macht. Meine Haare trage ich einfach offen und da ich von Natur aus große Wellen habe, muss ich nicht viel dran verändern.

    Als ich dann endlich fertig bin und mir letztendlich meine Schuhe und Jacke angezogen habe, bin ich schon aus der Tür verschwunden. Der Fahrstuhl ist schon wieder kaputt, aber mal ehrlich wann ist der das nicht. Ich wollte gerade die Straße längs gehen, bis mir ein fällt das ich ja keine Ahnung habe wo die Schule ist. So einmal einen riesen Applaus für mich selber, dafür dass ich ohne eine Ahnung wo sie sich befindet, einfach drauf losgehen wollte. Google maps tut es in diesem Fall auch. Wie sollte es auch anders sein, diese verdammte Schule liegt am anderen Ende der Stadt und am schnellsten wäre jetzt U-Bahn fahren. Ohne groß rum zu meckern gehe ich zur nächsten Station und fahre bis zur Schule. Gut das es nur 15 Minuten fahrt sind. Beim verlassen der Station fällt mir ein Mädchen mit hellpinken Haaren besonders ins Auge. "Hey Yumi." Rief ich. Sie dreht sich nicht um. Ob sie mich vergessen hat oder keine Lust auf mich hat? Mir kam sie sympatisch beim ersten Treffen vor und habe mich innerlich unendlich gefreut als sie mir sagte das sie auf die gleiche Schule geht. Ich schaue sie noch mal von oben bis unten an, und da fallen mir erst die Kopfhörer unter ihren langen Haaren auf. Also gehe ich zu ihr und berühre sie an ihrer Schulter. "Du hast mich aber erschreckt. Aber schön dich wieder zu sehen wollen wir das restliche Stück noch zusammen gehen?" "Ja deshalb habe ich dich auch angehalten, erst habe ich versucht dich zu rufen aber hab nicht bemerkt, dass du Kopfhörer drin hast." Antworte ich grinsend. Wir beide reden noch ein wenig und sie erklärt mir alles über das Schulsystem. "Ob ich das schaffen werde bezweifle ich." Sagte ich besorgt. "Sei froh, dass unsere Privatschule einer der angesehensten Schulen in ganz Korea ist. Sie ist deshalb auch nicht allzu streng mit den ganzen Regeln. Sie lässt viel durchgehen, sonst hätte ich jetzt nicht pinke lange Haare, dass ist eigentlich verboten an den meisten Schulen. Und wenn du das nicht schaffen würdest, dann hätten sie dich nicht angenomen, denn sie nimmt nur die besten der besten." Muntert sie mich auf. Man kann es ja mal versuchen oder nicht? Die Schule ist riesig. Mindestens doppelt so groß wie meine alte. "Ich muss zuerst zum Direktor und danach werde ich von einem Lehrer abgeholt und zur Klasse gebracht." "Ich bringe dich noch dahin und dann sehen wir uns hoffentlich in der Pause wieder." Antwortet sie mir. Ich bin doch schon ziemlich nervös und bekomme Herzrasen wenn ich dran denke mich gleich vor keine Ahnung wie vielen Leuten vorzustellen. Gut das Yumi mich zum Direktor bringt, denn ich hätte mich definitiv verlaufen. Ich hoffe einfach das meine Tollpatischigkeit mal einen Tag pause hat und mich einfach inruhe lässt. Das Direktorzimmer ist klein und süß eingerichtet. Der Direktor hingegen ist groß und noch Jung, bestimmt erst Anfang 30. "Ah sie müssen Lee-Ann aus Deutschland sein oder?" Er strahlt solch eine positive Energie aus wenn er redet. "Ä-äh j-ja." Stottere ich aus mir hervor. "Ich heiße dich hier mit herzlich willkommen an unserer Schule und das ist deine Lehrerin Fr. Chang. Sie nimmt dich mit in ihre Klasse und dann wünsche ich dir einen angenehmen ersten Schultag." Er reicht mir die Hand und ich verbeuge mich und erwiedere sie. Ich folge einfach der Lehrerin durch die ganzen Gebäude. Da ich mich Seelisch darauf vorbereiten muss hoffe ich das sie mich nicht anspricht.
    Sie geht erst vor in die Klasse und kündigt mich an. Super ich fange ja jetzt schon an zu schwitzen und mir steigt wieder die Hitze ins Gesicht. Als sie mich dann in die Klasse winkt ist mir mein Herz fast stehen geblieben. "Stellen sie sich kurz vor und dann gehen sie hinten auf den Freienplatz." Forderte die Lehrerin. Als ich zum Platz schaue ist da Yumi. Puh jedenfalls eine Sorge weniger. "Hallo ich bin Lee-Ann und komme aus Deutschland. Ich bin 18 Jahre und habe schon damals in Seoul gewohnt als ich Kind war." Eine kurze verbeugung und ich gehe schnell an meinen Platz. Wie ich es hasse wenn alle Augen auf mich gerichtet sind. "Na was ein Zufall, da ist der Platz reinzufällig neben mir frei." Kicherte sie. Als ob sie das schon vorher wusste und nichts gesagt hat. Ich finde sie jetzt schon super.

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    Ich bin begeistert vom Unterricht. Der ist ganz anders als in Deutschland, zwar deutlich schneller aber mir passt es, da ich in meiner Schule oft gelangweilt war weil ich den Stoff schon kannte. Ich mache viele Notizen und höre aufmerksam zu. Nach dem ersten Klingeln gehen Yumi und ich auf den Schulhof. "Ich zeige dir einmal die ganze Schule und in der nächsten Pause gehen wir Mittagessen in der Cafeteria." Freut sich Yumi. "Also im großen Gebäude sind unsere Naturwissenschaftsräume. Das da hinten ist die Sporthalle und da hinter ist der Sportplatz, wo wir immer im Sommer Sport machen. In den langen Gebäuden sind alle Klassenräume und am besten ist natürlich die Cafeteria und die Bibliothek." Und während sie mir alles erzählte gehen wir in jedes Gebäude und sie zeigt mir alles. Die 20 Minuten Pause ist schon vorbei nachdem sie mir alles zeigte. Die nächsten Stunden vergingen wie im Flug. Die Mathestunden sind immer meine Lieblingsstunden. Grade als ich mitten in der Aufgabe war reißt mich das Klingeln aus den Gedanken. Ich nehme meine Tasche mit und Yumi und ich gehen in die Cafeteria. "Ist ja gar nicht so voll wie ich erst angenommen habe." "Warte ab das kommt gleich noch, lass uns schnell da hinten an den Tisch setzten." Sagte Yumi. Wir holen uns beide Frühlingsrollen und Japchae. Als wir wieder an unseren Tisch ankamen ist die Cafeteria komplett überfüllt. Das Essen ist so gut, dass ich gar nicht aufhören kann alles in mich reinzustopfen. Yumi guckt mich irgendwie komisch an. Ob ich wohl wieder übertrieben habe. "Entschuldigung ich esse halt für mein Leben gerne und auch sehr viel, aber es kann halt auch vorkommen das es sehr unappetitlich aussieht." Schämte ich mich. "Nein daran liegt es nicht, es ist nur so ich esse halt auch sehr gerne und auch viel und deshalb bin ich froh das du genau so bist. Ich hatte erst Angst das du dann verstört von mir bist, aber da du genau so bist ist es ja nicht schlimm." Lacht sie. Lexi war nie so, sie hat immer wenig gegessen und ich sah immer wie ein Schwein neben ihr aus. Da kann ich ja froh sein das ich endlich jemanden gefunden habe der meine Leidenschaft teilt. "Du bist außerdem nicht die erste neue Schülerin hier. Seit letzter Woche ist der Junge da hinten auch hier." Sie zeigt auf ihn und ich dachte es kann nicht wahr sein. Ist das wirklich Luke dahinten? "Alle Mädchen schwärmen von ihm und rennen ihn die ganze Zeit hinterher. Er genießt die Aufmerksamkeit aber geht auf keine ein. Die meisten Mädchen, also eigentlich alle außer ich, stehen auf BTS, Exo oder GOT 7. Also diese ganzen Boybands. Wie siehts mit dir aus Lee-Ann?" Neugierig guckt sie mich an. Ich kann ja schlecht sagen das ich mit BTS befreundet bin und schon in den Nachrichten war, weil alle denken das ich deren Freundin bin. "Ehr nicht so." Antworte ich. Ich sehe nur aus dem Augenwinkel wie Luke zu uns kommt. "Hey Liebes, was ein Zufall das wir auf die gleiche Schule. Du schuldest mir noch ein Essen. Wie wäre es wenn wir morgen Abend zusammen essen gehen?" Als er das sagt guckt Yumi mich mit offenen Mund an und die restlichen Mädchen verfallen ins tuscheln. Jedes Mädchen und auch ein paar Jungs gucken uns an. Er setzt sich neben mich und das gerede wird immer lauter. "Findest du das gerade witzig? Ich nämlich nicht guck doch mal wie uns alle angucken." Zische ich zu ihn rüber. "Ist doch egal was die anderen denken. Außerdem wirke ich jetzt nur noch interessanter." Grinst er unverschämt und legt seinen Arm um mich. Dieser Junge macht mich noch fertig. "Also gut morgen Abend und leg nicht deinen Arm um mich." Und ich nahm seinen Arm von mir runter. Er guckt mich stolz an und geht von uns weg. Dachte ich. Er kommt wieder und drückt mir einen Kuss auf die Wange und geht. "Morgen Abend gegen 18 Uhr hole ich dich ab und zieh dich schick an." Ruft er noch hinter her. Ich bin mittlerweile knall rot und geschockt von seinem Verhalten. Was denkt er denn wer ist und als ob er alles machen darf. Yumi guckt mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an. "Das ist alles ganz anders als es aussieht." Somit erzähle ich ihr schnell die ganze Geschichte und sie guckt mich mit einem entsetzten Gesichtausdruck an. "Was ist er denn für einer, nur weil er gut aussieht hat er noch lange keinen Freifahrtschein. Ich mag ihn nicht." Platzt aus ihr heraus. Ich verstehe dich Yumi mir geht es genau so. "Ich gehe schnell nur noch auf das Mädchenklo bevor der Unterricht anfängt." Sagte ich und war schon dabei los zu gehen bis sie mich am Handgelenk packt. "Sei vorsichtig, wir haben hier eine Dramaqueen an der Schule und sie denkt sie wäre etwas besseres ihr Name ist Jihoo. Du kommst mir nicht wie eine von den Arrogantenkindern rüber, aber mir ist es egal mit wem du befreundet bist das ist halt nur ein guter Rat." "Du bist meine Freundin. Und außerdem werde ich mit ihr fertig glaub mir." Zwinker ich ihr zu und gehe zur Toilette.

    In der Toilette stehen ein paar Mädchen um ein anderes herum. Dann nehme ich mal an das ist Jihoo. Ich mache einen großen Bogen um sie, aber eine von ihnen packt meinen Arm. "Hey wer bist du denn?" Ich wollte ihr gerade sagen das es sie ja nichts angeht aber lasse es doch lieber, denn ich bin nicht so für Stress. "Na das ist die neue und wisst ihr an wen sie mich erinnert Mädels? An dieses Flittchen welches sich an BTS ranschmeißt." Sagt das dünne Mädchen mit den langen blonden Haaren. Außerdem sieht sie aus wie ein Flittchen mit ihrem roten Lippenstift und ihrer blassen Haut. Wie gerne ich nur etwas gemeines sagen würde. "Nein das bin ich nicht. Ihr müsst mich verwechseln und ich würde gerne auf die Toilette." Sage ich ganz selbstsicher. Das dickere Mädchen nimmt meinen anderen Arm und haut mich gegen die Wand. "Sag mal was ist los mit dir?" Frage ich sie und bin kurz vorm explodieren. "Na so redest du nicht mit uns. Ich bin Jihoo und jeder hat Respekt vor mir. Und du bist das Mädchen aus den Nachrichten das sieht man. Willst nur Aufmerksamkeit von den Jungs und schmeißt dich auch an den neuen ran und ich weiß ja nicht mit was du ihn so bestichst oder anbietest. Aber lass dir eins gesagt sein, wenn noch mehr Bilder von dir und BTS in den Nachrichten kommen wirst du es bitter beräuen." Diese hochnäsige Tussi, ich zeig ihr gleich mal mit wem man sich nicht anlegen soll. Wenn dieses dicke Mädchen meine Arme nicht zerquetschen würde dann hätte sie jetzt ein blaues Auge. "Du drohst mir? Wie feige bist du eigentlich und wenn ich dass Mädchen wäre nur weil du BTS nicht persönlich kennst gehst du auf irgendwelche Leute los. Vielleicht ist das ja der Grund warum du sie niemals kennelernen wirst." Konterte ich. Sie macht nur eine Kopfbewegung und im nächsten Moment spüre ich einen harten Tritt gegen mein Knie und falle zu Boden danach bekomme ich noch einen mit voller Wucht gegen meine Rippen. Der schmerz zieht durch meinen ganzen Körper, aber ich stehe jedoch wieder auf. "Das ist eine Vorwahnung beim nächsten mal sind wir nicht so nett." Zischt sie und verlässt den Raum. Naja jedefalls muss ich nicht mehr auf die Toilette und ich glaube das wird ein sehr anstrengendes Jahr werden. Ich bekomme kaum Luft weil dieses Weib so doll gegen mich getreten hat. Ich hasse solche Mädchen. Als das Klingeln zuhören ist gehe ich zum Klassenraum und setze mich lächelnd neben Yumi und tue so als wäre nichts passiert. Nach der Schule gehen wir zur U-Bahn, aber jemand kommt von hinten auf uns zu und legt eine Arme um uns und geht zwischen uns. "So Ladys wir müssen die selbe Bahn nehmen, also können wir auch zusammen fahren, jeden Tag hin und zurück. Wir werden das perfekte Trio." Seine Stimme kann ja nur zu einer Person gehören, nämlich Luke. Yumi reißt sich aus seinen Armen genau so wie ich. "Was wird das Luke?" Frage ich ihn skeptisch und genervt. "Wie gesagt wir fahren mit der selben Bahn, also warum sollten wir denn nicht zusammen fahren. Ich finde die anderen hier komisch und dich mag ich Lee-Ann deine Freundin kenn ich jedoch nicht, aber wir können es gerne ändern." Grinst er zu ihr rüber. Yumi verdreht nur die Augen und hält Abstand von ihm. "Vielleicht finden dich auch alle komisch." Zog ich ihn auf. Er guckt mich überrascht an. Yumi hingegen fängt an zu lachen. Luke guckt sie mit diesen einen bestimmten Blick an, den ich von Tom kenne, denn er hat mich immer so angeguckt. Schließlich werden wir ihn nicht los und gehen doch alle zusammen zur U-Bahn.

    Hey ihr Lieben, ich schreibe es diesmal nicht in die Kommentare, denn es würde dann irgendwann verloren gehen. Also erstmal ein riesen dank für eure Liebeunterstützung ich freue mich immer eure positiven Nachrichten zu sehen. So und jetzt zum eigentlichen Thema... Ihr könnt mir immer Verbesserungsvorschläge und natürlich Ideen in die Kommentare schreiben. Ich habe zwar eine menge Ideen und werde wenn ihr auch Lust darauf habt mehrere Teile aus dieser Geschichte machen. Aber ich möchte euch in die Geschichte mit einbinden und versuche dann eure Ideen in die Geschichte mit einzubauen. Vielleicht werde ich auch einige Specials machen, also Kapitel mit kleinen extras oder wenn ihr bestimmte perspektiven von anderen haben wollt. Es kann auch was ganz anderes sein wenn ihr möchtet. Wo ich definitiv euch mit einbinden werde. Ich bin mir auch noch nicht sicher welchen Lauf die Geschichte nehmen wird. Also wenn ihr Lust darauf habt schreibt ruhig alles in die Kommentare.

    29
    Die ganze Zeit redet Yumi kein Wort. Ob ihr das unangenehm ist mit Luke hier zu sitzen? Luke hingegen setzt sich genau zwischen uns und hat mehr mals versucht seine Arme um uns zu legen. Dafür kassierte er einen Schlag in die Seite von Yumi und er hat es dann doch sein gelassen. Kann es wirklich sein das wir alle Freunde werden? Ach komm Lee-Ann Luke ist nicht die Person mit der du befreundet sein willst. Außerdem zieht er sich so gerade seinen eigenen Vorteil heraus wenn er zwischen uns sitzt. Aber wenn ich so jemanden sehen würde, der zwischen zwei Mädchen mit beiden Armen jewals um deren Schulter sehen würde, würde ich mir auch nur denken was ein Womanizer. Er steigt zwei Stationen vor uns aus. "Bis morgen früh." Und winkt uns dabei zu. "Endlich ist der weg, das er immer seinen Arm um einen legen muss. Das nächste mal bekommt er doppelt so doll einen zurück." Meckert Yumi. Ich habe immer noch schwierigkeiten beim Atmen und weiß nicht wie ich mich hinsetzten soll und rutsche immer auf dem Sitz hin und her. "Also ich muss bei der nächsten aussteigen und du?" Frage ich sie. "Ich muss noch eine weiter Fahren, aber ich kann auch mit dir aussteigen." Bot sie mir an. "Nein brauchst du nicht. Ich will ja nicht aufdringlich sein aber, wollen wir vielleicht jeden morgen zusammen fahren, da wir eh die gleiche Bahn nehmen und bevor wir dann alleine fahren." Zur bestätigung nickt sie mit einem großen Lächeln im Gesicht und ich steige dann aus. Ich habe meine erste Freundin gefunden und ich glaube sie wird auch meine einzige bleiben. Es stört mich nicht, da Lexi auch immer meine einzige Freundin war und ich eh nicht viele Leute um mich herum brauche. Als ich die Wohnung aufschloss höre ich eine menge Stimmen. Ich schließe einfach leise die Tür und gehe ins Wohnzimmer, kann ja sein das mein Bruder ein wichtiges Gespräch mit wichtigen Leuten hat. Dennoch erwarten mich da ganz andere Personen. "Was macht ihr hier?" Fragte ich erstaunt. Mich gucken sieben Augenpaare an und die von meinem Bruder. "Deine Nachbarn sind super Lee-Ann. Sie haben eigentlich nach dir gefragt und dann meinte ich das du noch in der Schule bist und dann habe ich sie reingelassen. Wir sind irgendwie ins Gespräch gekommen und jetzt sitzen wir hier." Antwortete mein Bruder. Ich gucke Jimin, Taehyung, Yoongi, Jungkook, Hoseok, Namjoon und Jin fragend an. "Also eigentlich wollten nur Jungkook und Jimin etwas von dir und wir sind irgendwie nach und nach dazu gekommen." Fügte Namjoon hinzu. Ich mache eine Kopfbewegung zu meinem Bruder sodass er mir in den Flur folgen soll. "Du kannst doch nicht alle hier reinlassen. Und ich schwöre wenn du Taehyung irgendwas gesagt hast oder Andeutungen gemacht hast dann gibt es Ärger." Flüstere ich ihn zu. "Keine Sorge hab ich nicht und ich finde ihn echt toll, zwar ist er bisschen aufgedreht aber sonst ganz nett." Zwinkerte er. Wir gehen wieder ins Wohnzimmer und er gibt mir spielerisch einen Stoß in die Seite. Das jedoch war die Falscheseite und der Schmerz zieht wieder durch meinen ganzen Körper. Ich zucke zur Seite und halte meine Hände davor. "Was ist los, hast du Schmerzen." Fragte er besorgt. "Ne alles gut ich hab nichts." Log ich ihn an. "Na wenn nichts wäre würdest du das da nicht zuhalten." Sagte Jin und kommt auf mich zu. Er zieht meine Bluse an der Seite hoch und blickt auf meine Rippen. Ich ziehe es aber schnell wieder runter und wollte den Raum verlassen. "Wo willst du denn jetzt hin? Warum sind deine Rippen komplett blau?" Fragte mein Bruder und packt meinen Oberarm. "Ich wollte mir das nur angucken, außerdem ist nichts passiert. Ich bin nur in der Bahn gegen die Stange gefolgen weil sie zu doll gebremst hat und ich an meinem Handy war." Log ich alle an. Innerlich würde ich jetzt zu diesem Mädchen gehen und sie einmal so richtig zurecht weisen. Alle gucken mich skeptisch an. "Und wenn ihr das nicht glaubt könnt ihr gerne Yumi fragen, meine neue Freundin." Sagte ich genervt. In der Hoffnung das sie mich jetzt endlich inruhe lassen. "Warum wolltet ihr denn eigentlich zu mir?" Frage ich schnell um vom Thema abzulenken. "Wir wollten dich mitnehmen zum Tanzen." Antwortete Jimin. "Das Lieb von euch, aber in der Woche werde ich dass nicht schaffen. Ich will ja jetzt nicht gemein sein und euch ungerne rausschmeißen, aber ich bin echt kaputt und muss noch ein paar Sachen vorbereiten." Sagte ich erschöpft. Sie nicken und Taehyung kommt auf mich zu und umarmt mich. "Wenn du Probleme hast komm einfach zu uns." Sagte er besorgt. Seine Umarmung tut gut, aber ich versuche ein wenig Abstand zu gewinnen, denn ich will nicht noch einmal in der Woche einen Tritt gegen die Rippen bekommen. Die anderen umarmen mich auch und verlassen dann die Wohnung. Alex wollte noch etwas sagen, aber ich wende mich ab und gehe in mein Zimmer.

    Ich muss wohl beim Fernseher gucken eigeschlafen sein, denn als ich aufwache läuft er immer noch. Ich stehe vorsichtshalber schon auf, nicht das Alex wieder auf die Idee kommt mich mit Wasser zu überkippen. Er steht in der Küche und macht wieder mein Essen für den heutigen Tag. "Wieso machst du denn schon wieder mein Essen?" Fragte ich ihn. "Ich mache das gerne und ich muss heute schon früher Weg. Wir hatten gestern ein paar Probleme mit Sponsoren aus Dubai und ich muss den nächsten Flieger dahin nehmen. Das heißt wir sehen uns wenn du aus der Schule kommst nicht mehr." Das ist doch Mist. Nicht einmal zwei ganze Tage habe ich mit meinem Bruder und dann muss er auch noch früher los. Ich umarme ihn ganz fest, also soweit es die Schmerzen zulassen. "Falls irgendwer in deiner Schule Stress macht rufst du mich sofort an und ich komme her. Und falls ich es nicht schaffe glaube ich das die sieben Jungs von oben das auch gut hinbekommen." Lächelt er und ich nicke ihn zu. Als ich mich angezogen habe verabschieden wir uns von einander. Es ist fast so schmerzhaft wie ich mich von Lexi verabschiedet habe. Ach du meine Güte Lexi, sie habe ich ja total vergessen. Da ich auch etwas unter Zeitdruck stehe muss ich rennen damit ich die Bahn noch bekomme. Zum Glück habe ich nichts vergessen. Die Bahn ist überfüllt und ich kann Yumi zwischen einpaar Leuten eingequetscht sehen. Ich dränge mich zu ihr hindurch und sie hasst anscheind U-Bahn fahren genauso wie ich. "Du magst anscheind auch U-Bahn fahren total gerne." Grinse ich zu ihr rüber. "Ja total und dann wenn es auch noch überfüllt ist." Genervt verdreht sie die Augen. Als Luke dann sich auch noch versucht mit reinzuquetschen flucht er laut auf Deutsch. "Was hat er gesagt?" Fragt Yumi. "Nichts besonderes, nur das es viel zu eng ist." Übersetzte ich für sie.

    30
    Und kaum ist Luke wieder da, redet Yumi kein Wort mehr. Er hingegen guckt sie wieder nur mit diesem Blick an. Wir stehen einfach eingequetsch zwischen den Leuten und schweigen. Den restlichen Weg versuchte Luke ein Gespräch anzufangen, aber irgendwie bekam er nie eine Antwort von uns und hat dann mit sich selbst geredet. "Hallo Erde an euch beide, was ist denn los mit euch? Es kommt doch komisch rüber wenn ich mit mir alleine rede." "Du bist auch sonst komisch, darum fällt es nicht so wirklich auf." Antwortete Ich. Er ist seit dem ruhig und redet nicht mehr. Ich will ja an etwas anderes denken, als dass was gestern passiert ist, aber ich kann nicht. Jihoo steht mit ihrer Mädchengeuppe vor der Schule und lächelt Luke an. Er erwiedert es und Yumi und ich gehen einfach weiter. "Ich kann dieses Mädel sowas von nicht ausstehen und dann geht Luke noch zu ihr und redet mit ihr." Sagte Yumi angewiedert. Kann ich da etwa ein Funken Eifersucht bei ihr raushören. Bis zu der Mittagspause passiert nicht wirklich viel. Wie gestern setzen wir uns an den hinteren Tisch und essen unser Mittag. "Wo machst du denn dein Praktikum?" Fragte Yumi. "Also ich finde vier Wochen ein Praktika zu machen ziemlich lang, aber ich werde irgendwo in der Musikbranche nachfragen und du?" "Ich gehe ins Tierheim." Verkündete sie stolz. Grade als ich etwas sagen wollte kommt Luke auch schon wieder. Abgesehen von der Mädchenschlange die ihm eh immer hinterher läuft, sieht er doch ganz schön sauer aus. "Was ist los?" Fragte ich. "Diese Mädchen sind alle so anhänglich, aber ich muss mit dir alleine reden Lee-Ann." Sein Gesichtsausdruck ist sehr ernst und er nimmt mich am Oberarm und zieht mich mit. Wir gehen in eine Ecke des Schulhofes, wo uns keiner finden kann. "Was ist denn los dass du so sauer bist. Außerdem tust du mir echt weh." Meckerte Ich. "Warum hast du Jihoo angegriffen?" Fragte er sauer. Bitte? Ich soll sie angegriffen haben, dieser Schlange zeig ich es jetzt. Grade als ich mich zu ihr begeben wollte hält er mich wieder fest. "Was hast du vor und beantworte meine Frage!" Sein Gesichtsausdruck ist jetzt noch ernster. "Ich habe sie nicht angegriffen, sondern ihr Bodyguard an Mannsweib. Ich kann es dir zeigen, dieses Mädchen hat gestern auf mich eingetreten, nur weil die denken das...." Verdammt ich kann dass jetzt nicht mit BTS sagen. "Also sie denken, dass ich mich an dich ranmache und dich besteche." Antwortete ich schnell und zeige ihn meine blauen Rippen. Er sieht nicht überrascht aus, sondern wütend. "Ich verabscheue dieses Mädchen und es war mir klar das du sie nicht angegriffen hast, aber sie erzählt das überall rum und ich denke du kommst in Schwierigkeiten. Letzte Woche wurde ein jüngeres Mädchen verprügelt. Komm das nächste mal direkt zu mir, wenn so etwas passiert." Und er nimmt mich in den Arm. Er hat ja wirklich ein Herz. Damit habe ich definitiv nicht gerechnet, außerdem ist dass das erste mal, wo er wirklich mal was ernst meint und sich um jemanden kümmert. Mir kommen die Tränen, denn was fällt ihr ein so etwas rumzuerzählen. Nein du weinst jetzt nicht Lee-Ann! Du gehst einfach wieder zu Yumi und setzt dich zu ihr und verdrängst das alles. Luke weicht mir nicht von der Seite und legt seinen Arm um meine Schultern während wir wieder zurück gehen. Ich merke wie uns die ganzen Blicke durchbohren, aber gehe grinsend an allen vorbei. Jihoo kocht vor Wut, denn sie guckt mich abwertent an und redet mit ihren "Freunden". Die restliche Zeit saßen wir zusammen und redeten noch einwenig. Der restliche Tag verging wie im Flug und als ich endlich zu Hause ankam hab ich mich auf das Sofa geschmissen.

    Um 18 Uhr klingelt es und ich gehe die Tür auf machen. Es ist Luke und wir wollten ja essen gehen. "In solchen Klamotten gehst du in ein Restaurant? Also ich finde mich ja schon grenzwertig, aber du topst das ja mit deiner Jogginghose und deinen Haaren echt." Ups da hab ich das ja glatt vergessen. Um ehrlich zu sein dachte ich das er eh nicht weiß wo ich wohne und er nur geblufft hat. "Gib mir 5 Minuten und ich bin fertig." Sagte ich genervt und ließ ihn in meine Wohnung. Ich hab mir schnell ein Hemd und eine schwarze Jeans angezogen. Meine Haare mache ich mir in einen Zopf und und nehme noch eine Handtasche mit. "Na komm ich bin fertig." Rief ich durch die Wohnung. Er kommt auf mich zu und er wirk anders auf mich, interesannter und gut aussehender. "Na was guckst du mich denn so an. Gefalle ich dir etwa?" Brachte er in ernst gemeinten Worten heraus. Und in dieser Sekunde ist mir klar geworden weshalb ich ihn eigentlich nicht mehr wieder sehen wollte. Ohne etwas zu sagen gehe ich aus der Wohnung und er folgt mir. Ich kann förmlich sein Grinsen in meinem Rücken spüren. Als wir halb die Treppe runter gehen kommt uns Taehyung entgegen. Er guckt erst mich, dann Luke und dann wieder mich an. Sein Blick sagt mehr als irgendwelche Worte zusammen. Er sieht traurig und enttäuscht aus. Mir tut es leid, da ich lieber mit ihm essen gehen würde und generell mehr Zeit mit ihn verbringen möchte. Ich lächel ihn zu und gehe weiter ohne ein Wort zu sagen. Es ist alles so kompliziert und wieso muss ich denn gerade ihn so toll finden. "Hör auf mich so anzugucken!" Befahl ich Luke, der mich seit der Begegnung gerade ebend nicht aufhört anzustarren. "Das ist doch süß." Antwortete er und ich werfe ihn einen bösen Blick zu. "Ich hab eine Idee. Anstatt essen zugehen, gehen wir beide uns etwas holen und gehen danach in einen Park." Schlug ich vor. Er guckt mich zufriedend an und wir gehen uns eine Pizza holen. Als wir im Park sitzen wird es langsam kühler und ich hätte vielleicht doch eine dickere Jacke anziehen sollen. Ich merke genau nach diesen Gedanken wie sich etwas um meine Schultern legt. Ich gucke zu Luke, der mir gerade seine Jacke um die Schultern legt. "Was machst du da?" Fragte ich. "Naja du frierst und ich bin ja ein Gentelman und gebe dir meine Jacke." Grinste er frech, aber irgendwie auch süß. "Wer ist denn dieser Junge gewesen der uns vorhin entgegen kam und als du ihn ansahst knall rot wurdest. Fast wie eine Tomate, wenn nicht sogar schlimmer. Du kannst ihn ja wirklich gut leiden und würdest wahrscheinlich lieber mit ihn hier sitzen oder nicht?" Musterte er mich und er wartet bestimmt nicht mal auf eine Antwort, denn er weiß es doch schon. "Das geht dich nichts an und außerdem war ich nicht rot wie eine Tomate. Grade du musst reden, ich sehe doch wie du Yumi anguckst." Erwiederte ich und glaube das ich einen Wundenpunkt gefunden habe. Denn er guckt mich erwischt an und zieht eine Augenbraue hoch. "Also gut wir reden einfach beide nicht darüber und wehe du sagst ihr das." Antwortete er schließlich. Na da würd ich ja glatt behaupten das da jemand verliebt ist. Ich lache ihn einfach nur an. Sein Gesichtsausdruck verändert sich in ein ernsten Ausdruck. "Was ist da gestern genau zwischen dir und Jihoo passiert?" Fragte er. Ich erzähle ihm die ganze Geschichte und esse neben bei meine Pizza weiter.

Kommentare (51)

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Mrs. Sugar (95890)
vor 5 Stunden
@Bulletproof.girl kannst du aus Taehyung Sicht schreiben wie er die Begegnung emfindet(als er Lee Ann und den Typen gesehen hat) bitte
... (57151)
vor 15 Stunden
Wann kommt ein neues Kapitel?😅😊
gucci queen (33325)
vor 20 Stunden
@Bulletproof.girl also kommen die nächsten Kapitel immer 18 Uhr oder wann? Ich liebe diese ff und sie soll noch sehr lange weitergehen!!! \(^ω^)/ Ich finde du schreibst toll! Aber was wird mit Taehyung? Ich male mir gerade aus, dass er zu Hause weint, dann kommt Jin und er (Taehyung) erzählt, dass er auf Lee-Ann und diesem Typ gestoßen ist und er ist enttäuscht von ihr... dabei hatte er angefangen Gefühle für sie zu entwickeln... x¬x
Mrs. Sugar (95890)
vor 21 Stunden
❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ich liebe dieses Kapietel ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤du kannst so gut schreiben. Mach weiter sooo
Bulletproof.girl ( von: Bulletproof.girl)
Gestern
Ok ich weiß ich habe um 18 Uhr gesagt und es tut mir auch echt leid, aber ich bin mir halt nicht sicher gewesen wie dieses Kapitel verlaufen sollte und dann kamen mir heute sponatn ein paar neue gute Ideen. Also ich hoffe euch gefällt das neue Kapitel. Vermutlich werden in der Woche die Kapitel immer um diese Zeit kommen und ich hoffe das es für euch kein Problem ist😉
Sue (06314)
Gestern
Wann kommt denn das Kapitel sorry das ich so aufdringlich bin aber ich bin so aufgeregt 😂
Bulletproof.girl ( von: Bulletproof.girl)
vor 3 Tagen
Das nächste Kapitel kommt morgen gegen 18 Uhr. Hab es heute leider nicht mehr geschafft und ich muss ehrlich sagen, ich hab momentan keine Ahnung wie ich die Geschichte voran bringen werde, geschweige welchen Lauf sie hat. Aber ich denke es ergibt sich alles Stück für Stück....😉😊
Tae ♡ (52055)
vor 3 Tagen
Wann schreibst du weiter ?????
Mrs. Sugar (30472)
vor 4 Tagen
Ich liebe es einfach nur wenn die sichten wechseln sonst kannst du entscheiden wie du sie schreibst
Bulletproof.girl ( von: Bulletproof.girl)
vor 4 Tagen
Und was die Specials angeht, das erste mache ich bei Kapitel 35. Achso und es ist noch ein Kapitel online😉❤
Tae ♡ (52055)
vor 5 Tagen
Ich will dich nicht stressen oder so , aber kommt heute noch ein Kapitel ??
Tae ♡ (52055)
vor 5 Tagen
Ich liebe diese Ff 😍😍
RisingAngel ( von: RisingAngel)
vor 5 Tagen
Super Kapitel 😊😊👍
Bulletproof.girl ( von: Bulletproof.girl)
vor 5 Tagen
So tut mir leid das gestern nichts kam, aber mal ehrlich wer hat das super Wetter denn nicht genossen. Dafür ist jetzt ein Kapitel online und heute Abend kommt auch noch mal eins zur entschädigung😊❤
Mrs. Sugar (56651)
vor 7 Tagen
Wer ist diese Person ich will es unbedingt wissen ist es Tom oder Lexi oder ??? Wer
Mrs. Sugar (56651)
vor 7 Tagen
Ich freue mich immer wenn neue Kapietel kommen und die ff ist mega ich liebe die soo❤❤❤😍😍😘😘
Jessi1997 (90696)
vor 7 Tagen
Die Ff ist super. Also freue ich mich natürlich auf die Kapitel.😊😊😊😊😊
Bulletproof.girl ( von: Bulletproof.girl)
vor 7 Tagen
Tada ich habe schon wieder ein Kapitel geschafft und versuche Täglich mindestends 1 Kapitel zu schreiben.❤🔥 Ich muss halt nur wegen der Schule gucken, also kann es vorkommen das mal ein Tag ausgelassen wird, aber für euch versuche ich das natürlich ;)

Und nochmal eine Frage. Gefällt euch die Ff soweit oder habt ihr überhaupt Lust auf mehr Kapitel?🤔
RisingAngel ( von: RisingAngel)
vor 7 Tagen
Dankeeeee soooooo toll 😊❤❤❤
Aber eine Frage hätte ich da noch. Hat sie nicht ihren Auflauf noch im Ofen o.O
Bulletproof.girl ( von: Bulletproof.girl)
vor 8 Tagen
So endlich ist jetzt mal wieder ein neues Kapitel online und hoffe es gefällt euch🤗😉