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Black painted world (1) - Die Begegnung

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1 Kapitel - 1.550 Wörter - Erstellt von: Kalahn - Aktualisiert am: 2018-03-11 - Entwickelt am: - 119 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sie genoss es in vollen Zügen in Rampenlicht zu stehen, ja sie war für die Musik und die Bühne geboren. Doch Tief in ihrem Herzen sehnte sie sich danach ihren Platz auf der Welt zu finden. Dass gerade Akazuki ihr das bieten sollte, hätte sie nicht im Traum für möglich gehalten.




Für die perfekte Stimmung:
HIDDEN CITIZENS - PAINT IT BLACK

https://www.YouTube.com/watch? v=lyi2C194c6M

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    “I see a red door and I want it painted black. No colours anymore, I want them to turn black…”, sang die schwarzhaarige Frau mit ihrer unverwech
    “I see a red door and I want it painted black. No colours anymore, I want them to turn black…”, sang die schwarzhaarige Frau mit ihrer unverwechselbaren Stimme, “…I see the girls walk by dressed in their summer clothes. I have to turn my head until my darkness goes….” Der Gastraum der kleinen Dorfwirtschaft lag im Dunkeln, während die Bühne in einem unheimlichen weißen und rotem Licht erstrahlte. Die anmutige Sängerin schloss ihre grauen, matten Augen und hauchte in das Mikrofon: „I look inside myself and see my heart is black. I see my red door and must have it painted black. Maybe then I'll fade away and not have to face the facts. It's not easy facing up when your whole world is black.” Alle Blicke lagen auf ihr und sie genoss es in vollen Zügen. Ja sie war für die Musik und die Bühne geboren. Sie schlug ihre Lider auf und es war beinahe hörbar, wie die Zuschauer ihre Luft anhielten. Der Kopf der Sängerin war zum Objekt ihrer Begierde gerichtet. „ Hmm...I wanna see your face painted black. Black as night, black as coal. I wanna see the sun blotted, out from the sky. I wanna see it painted, painted, painted, painted black, yeah!”, waren die letzten Zeilen, mit denen die Vorführung beendet wurden. Tosender Beifall erklang. Die Schwarzhaarige setzte ein verführerisches Lächeln auf und schritt anmutig auf ihre Zielperson zu, all die anderen Menschen ließ sie außer Acht. Ein muskulöser, großgewachsener Mann erhob sich und grinste lüstern. Bei ihm angekommen legte sie ihren Arm auf seine Schulter und schmiegte sich eng an seinen durchtrainierten Körper: „Ich hoffe die Vorstellung hat Ihnen gefallen. Allerdings…“, flüsterte sie ihm kokett ins Ohr und seine Augen begannen zu leuchten. „…gebe ich Ihnen gerne auch eine private Vorstellung.“ Mit diesen Worten verließ sie das Wirtshaus. Sie wusste, er würde ihr Folgen. Sie wusste, dass es sein Verderben ist und sie wusste, dass es ein Kinderspiel werden würde ihn zu töten.
    „Eine so schöne Frau, wie Ihr es seid, sollte nachts nicht alleine durch die Straßen gehen.“ Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Ja, es würde einfach sein. Nun war er es, der sein Arm um ihre Schultern lag. Zu einfach. Sie bogen in die nächste Straße ein. Ihr Begleiter blieb abrupt stehen. Wenige Meter vor ihm stand ein Vermummter Ninja, von dem ganz klar das Signal ausging, lieber stehen zu bleiben, um Ärger aus dem Weg zu gehen. „Hmm?“, entfuhr es ihr leise, doch nicht leise genug. Neben ihr ertönte eine amüsierte Stimme: „Na wen haben wir denn da? Die gesuchte Person und die geile Schlampe aus dem Wirtshaus, das nenn ich mal Glück.“ Er trat mit einem schelmischen Grinsen näher an das Paar, wobei sein Komplize weiter den Weg der Beiden blockierte. Sie konzentrierte sich auf das Chakra der beiden. Der vor ihnen schien sehr berechnend und vorsichtig zu sein, während das Chakra des anderen pulsiert und kurz vor dem Überkochen stand. Sie mochte dieses Chakra nicht. Ihre Aufmerksamkeit war voll und ganz auf dem ruhigen Typen gerichtet. Ihr Begleiter wurde merklich nervöser: „Was wollt ihr!“, schrie dieser, ein Knurren vom ruhigen Typen war alles an Antwort. „Na sagt schon!“, seine Stimme zitterte inzwischen, und sie löste sich von ihm. „Sei still.“, fuhr sie ihn barsch an.
    „Na los Kakuzu, auf was warten wir noch, schnappen wir ihn uns! Ich hab‘ kein Bock mehr noch länger sinnlos durch die Gegend zu laufen!“ „Halt die Klappe, Hidan! Ich erledige das.“ „Gut, dann holen wir uns das Kopfgeld und können endlich zurück zum Hauptq-„, „Halt deine Klappe!“ „Ja ja, mach aber schnell, ich nehm mir solange die Kleine vor.“
    Die Schwarzhaarige hörte sich das Gespräch in aller Ruhe an. Ihr Begleiter konnte sich vor Angst kaum noch bewegen
    „Und der soll ein gesuchter skrupelloser Verbrecher sein? Peinlich.“, dachte sie sich.
    „Ey was machst du da?“, schrie der mit dem pulsierenden Chakra, als sie mit einem Kunei die Kehle ihrer Zielperson durchtrennte.
    „Tut, mir leid, aber der gehört mir.“, entgegnete sie kühl.
    „Pahh!“, kam es wieder von Hidan, „Kakuzu, jetzt sag doch auch mal was. Wir haben nicht umsonst die letzten Tage mit der Suche nach diesem Typen verbracht, nur damit so eine Schlampe ihn hier uns wegschnappt!“ Wieder ertönte das tiefe Knurren seines Partners.
    Wie aus dem Nichts schossen seine beiden Arme auf sie zu. Sie konzentrierte sich auf das Chakra von Kakuzu. Eines war ihr sofort klar: Dieser Typ ist gefährlich! Er scheint ein ebenso explosiver Zeitgenosse zu sein, wie sein Partner. Wobei dieser doch einen ziemlich dümmlichen Eindruck hinterlässt.
    Die beiden hatten scheinbar genau wie sie auf den besten Zeitpunkt gewartet um zuzuschlagen, doch nun war sie ihnen einen Schritt voraus. Ein siegessicheres Lächeln schlich sich auf ihre Lippen.
    Sie formte schnell Fingerzeichen und flüsterte: „Jutsu der schreienden Sirenen.“, öffnete ihren Mund und es ertönte ein ohrenbetäubend hoher Ton, der die Sinne von Kakuzu und Hidan einen Moment lang lähmten. Noch ehe sie begriffen was geschah, verschwand die Schwarzhaarige mit dem Toten im Dunkeln der Nacht.


    „Scheiße was war das?“, fluchte Hidan ununterbrochen. Inzwischen war es wieder Mittag und die Sonne schien erbarmungslos auf die beiden Akazuki herab. „Warum verdammt noch mal willst du am nächsten geheimen Treffpunkt auf die Schlampe warten, wenn du mich fragst ist die schon längst über alle Berge.“
    „Ich frag dich aber nicht.“, entgegnet Kakuzu schroff.
    „Oh man Kakuzu, sei doch nicht immer so, lass uns einfach zurück zum Hauptquartier!“, jammert er weiter.
    „Sei endlich still, oder ich reiß dir den Kopf ab!“
    Die letzten Kilometer gingen sie schweigend nebeneinander her, Hidan noch immer leicht schmollend. Gegen Nachmittag erreichten sie ihr Ziel. Gerade als Kakuzu sich von seinem Teampartner trennte, um alleine den Geheimen Ort zu betreten, trat eine schmale, großgewachsene Person von dort ins Freie. Schwarzes kurzes Haar verdeckten die Sicht auf das Gesicht, ein anthrazitfarbener knielanger Kapuzenmantel ließ nur erahnen, dass sich darunter eine schmächtige Person befinden muss. Ohne die beiden neuen Besucher eines Blickes zu würdigen ging diese an ihnen vorbei.
    „Ey, Kakuzu, wie wärs, wenn wir uns einfach sein Geld nehmen und dann endlich zurückgehen ich hab auf den Scheiß hier keinen Bock mehr! Die Kleine von gestern taucht eh nicht mehr auf.“ Kakuzu schien kurz zu überlegen und als sich der Typ den Beiden den Rücken zukehrte, um sich mit dem Geld aus dem Staub machen schaltete er schnell und warf duzende Kuneis in seine Richtung. Dieser drehte sich blitzschnell um und blockte sie problemlos ab. Erst jetzt konnten die Akazuki dessen Gesicht erkennen. Die Kapuze war nach hinten gerutscht. Matte graue Augen waren auf Hidan und Kakuzu gerichtet. Die kurzen schwarzen Haare wehten im Wind und gaben den Blick auf ein mit zarten Sommersprossen bedecktes Gesicht frei. Hidan stand mit offenen Mund da und konnte seinen Augen nicht trauen. Die anmutige Sängerin vom Vortag sah in Wirklichkeit aus wie ein- „Du bist ja ein Mann!“, schrie der Jashinist ungläubig. „Schwachkopf!“, schimpfte ihn sein Teampartner, „Schau doch genau hin!“
    Wieder schlich sich das siegessichere Lächeln auf ihre Lippen: „Und wieder war ich schneller, ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr von euch erhofft. Wobei, ich muss mich wohl oder übel bei euch bedanken, ohne euch hätte ich den Kerl wohl nie gefunden.“, sie hielt kurz inne. Hidan hatte sich noch immer nicht gefangen, doch Kakuzu war bereits in Kampfstellung gegangen, er würde ihr nicht ohne weiteres das Kopfgeld überlassen, soviel war klar.
    „Vielleicht sollte ich mich bei euch erkenntlich zeigen.“ Geschickt griff sie nach einem Geldstück und schnippte es lässig in die Luft. Es war schwer den Spott in ihrer Stimme zu überhöhen. Der Fünfherzige wandte seinen Blick nicht von ihr ab, doch als die Münze den Boden berührte entfachte dieses Geräusch eine gewaltige Schalldruckwelle und die geheimnissvolle Unbekannte ist den Akazuki ein weiteres Mal durch die Lappen gegangen.

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Black painted world (1) - Die Begegnung
Black painted world (1) - Die Begegnung
Sie genoss es in vollen Zügen in Rampenlicht zu stehen, ja sie war für die Musik und die Bühne geboren. Doch Tief in ihrem Herzen sehnte sie sich danach ihren Platz auf der Welt zu finden. Dass gerade Akazuki ihr das bieten sollte, hätte sie nicht im...
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2018-02-28
407D
Naruto

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