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Blutrote Spuren

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7 Kapitel - 3.507 Wörter - Erstellt von: Funkenfell! - Aktualisiert am: 2018-01-09 - Entwickelt am: - 195 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das ist meine Geschichte zum forgotten Storys von Sonnenflug beim Thema „Neuanfang“
~~~
Erinnerungen sind so wie Pfoten Abdrücke. Sie zeigen dir wo man war und was man tat. Einige Pfoten Abdrücke sind besser sichtbar als andere. Doch alle verblassen mit der Zeit… Aber die blutroten Spuren die durch den gesamten Wald gehen, sind schwer zu vergessen…

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    ((unli))Prolog((eunli)) ((cur))2 Tage Vor meiner Geburt…((ecur)) Schimmer hatte den Bau schon ausgepolstert für das Junge. Bär – der Vater von d
    Prolog

    2 Tage Vor meiner Geburt…

    Schimmer hatte den Bau schon ausgepolstert für das Junge. Bär – der Vater von dem ungeborenen Jungen - wusste davon noch nichts. Es sollte eine nämlich Überraschung werden.

    „Ich bin wieder da!“
    Bär kam wieder mit einer Maus im Maul. Sie war schön fett und saftig. „Das hast du super gemacht!“, schnurrte Schimmer. Dann aßen sie gemeinsam die Maus auf und ließen die warmen Sonnenstrahlen auf ihre Pelze scheinen. „Weißt du wen ich heute getroffen habe beim jagen?“
    Bär schaute sie fröhlich an wie immer. „Nein? Erzähl!“, forderte Schimmer ihn auf. „Eine Kätzin namens Perlenschweif. Ihr Fell ist Weiß wie Schnee und sie hat blaue klare Augen. Sie gehört zum Flussclan!“
    Schimmer legte den Kopf schief und wusste nicht, ob das gute oder schlechte Nachrichten waren. „Sie hat mir vom Leben im Clan erzählt! Sie haben Heilkräuter gegen Krankheiten und sie kümmern sich auch um die die Verletzt oder die Katzen die zu Alt zum Jagen sind wie ihr heiler Kurzschweif! Außerdem leben sie in einer Gemeinschaft und halten immer zusammen!“

    Schimmers Gesicht verdunkelte sich, als sie die Anspielung verstand. „Du willst zum Fluss Clan wechseln?“
    „Ja, aber mit dir! Die harten Blattleeren werden dort leichter sein und wir müssen nie mehr Hunger leiden!“

    Für Bär war das Musik in seien Ohren und für Schimmer Krach. Ihr Kopf wurde rot wie der von einem Fuchs. „Bist du Verrückt geworden? Ich werde NICHT in einem stinkigen Nest von einer Clan Katze schlafen und auch nicht ihre mäusehirnigen Rituale mit machen! „
    Erst sah Bär überrascht und enttäuscht aus und dann auch zornig. „Dann bleib du hier! Ich gehe jedenfalls!“

    Dann verschwand er für immer…

    6 Monde später…

    Ich war nun eine junge Kätzin und meine Mutter Schimmer wollte zu meinem 6. Geburtstag etwas ganz besonderes Fangen. Die Beute war eh viel zu knapp zum satt werden, doch meistens überlass mir Schimmer immer die ganze Beute und aß selber nur ein Bissen. Also wartete ich in unserem Nest auf sie. „Wo bleibt sie bloß?“
    Am Ende vom Donnerweg schleppte sich eine rose farbende Kätzin voran. Schimmer. Ich rannte zu ihr. „Mama, ist alles okay?“
    Ein stöhnen war die Antwort. „H-hör zu. I-ich werde sterben… Ich bin einfach zu schwach… Aber ich… ich will, dass du zu dem Clan gehst. Wenn es da wirklich so gut ist wie dein Vater meinte, werden sie sich um dich kümmern…“
    „Nein! Du wirst nicht sterben!“, piepste ich. Für mich war das unvorstellbar. „Du bist eine gute Tochter gewesen…“
    Dann erschlaffte ihr Körper. Ich hatte aber nicht vor Clan Katze zu werden. Der Clan hatte ja erst dafür gesorgt, dass Bär weg ging und wir deswegen zu wenige Essen hatten und Schimmer starb. Ich wollte dafür sorgen die stärkste Streunerin zu werden und die Clans zu vernichten!

    2
    ((unli))Kapitel 1((eunli)) Hinter dem toten Busch fiel mein hellbraunes Fell gar nicht auf. Von Rechts hörte ich Pfotenschritte. Der Krähenfraß Ger
    Kapitel 1

    Hinter dem toten Busch fiel mein hellbraunes Fell gar nicht auf. Von Rechts hörte ich Pfotenschritte. Der Krähenfraß Geruch und der von Frischer Maus stieg mir in die Nase. Ich machte mich bereit zum Angriff. „3… 2… 1…“, zählt ich leise, „Jetzt!“

    Mit einem großen Sprung sprang ich über den Busch direkt auf die Kätzin drauf. „Gib mir deine Beute und ich verschone dich!“, zischte ich. Mit großen ängstlichen Augen der weißen Katze schaute sie mich an. „Aber mein was ist mit meinem Junges? Es brauch mich zum Überleben…“

    Die Worte von der Kätzin erinnerten mich an meine Geschichte, die mir ein Freund meiner Eltern erzählt hatte. Damals war meine Mutter auch zu früh gestorben! „Mit diesem Satz hast du dein Ende besiegelt!“
    Bevor die Kätzin irgendwas erwidern konnte, zerfetzte ich ihr mit meiner Kralle die Kehle. Das Blut floss und floss. Die Augen verdrehten sich und das Leben verflog aus dem Körper der Kätzin. Dann nahm ich die Maus und ging weg. Auf der anderen Seite des Donnerwegs sah ich eine kleine Katze bei MEINEM Nest. Ich ließ die Maus wieder fallen und rannte so schnell ich konnte rüber. Kurz vor ihr stoppte ich. „Das ist mein Bau“, knurrte ich sie an. Die kleine wirkte leicht verängstigt, aber ließ sich nichts anmerken. „Das wusste ich nicht.“
    Ihre Stimme war kaum lauter als das Summen einer Biene. „Gehörst du zur der weißen Kätzin da vorne am Rand des Donnerwegs?“
    „Nein. Ich bin Heidelbeerpfote. Tochter von Bärenblick und Perlenschweif.“
    Schon zum 2. Mal wurde ich an meine Eltern erinnert, doch dieses Mal war es schmerzhafter. „Bärenblick wie Bär?“
    „ja, früher hieß er Bär. Jetzt heißt er Bärenblick“, sagte sie verunsichert.
    „Dann wirst du jetzt auch sterben müssen!“
    Mit einem Biss in den Nacken wollte ich ihr einen schnellen Tot gönnen, aber etwas fiel mich von der Seite an. „Geh weg von ihr!“
    Es war ein Schneeweiße Katze. Meine Augen verengten sich. „Du bist Perlenschweif? Oder?“
    Erstaunt antworte sie: „Ja, woher weißt du das?“
    Den kurzen Moment, wo sie abgelenkt war nutze sie um Perlenschweif anzuschütteln und dann mit den Hinterbeinen weg zu treten. Die weiße Katze stand zitternd auf und ging dann einen Schritt zurück. „So bist du nicht! Eigentlich bist du die nette Tochter von Bär!“
    Ihre Stimme klang brüchig. „Ich heiße Blut!“, knurrte ich, „Wegen meinen Augenfarbe und meinen Taten!“
    Ich ging ein Schritt auf sie zu und sie wich zurück. „Ich kann dich nicht angreifen…“
    „Weil du zu Feige bist?“
    „Nein, du bist Bärenblicks Tochter und er würde es mir sicher nicht verzeihen. Er mochte Schimmer sehr und es schmerzt ihn immer noch. Du würdest ihn wahrscheinlich aufheitern!“
    Blut von der Kätzin mit der Maus tropfte aus meinem Maul und färbte meinen Pfotenabdruck rot. „Dafür würde ICH alles geben dafür, dass du tot bist!“
    Damit hatte Perlenschweif nicht gerechnet und zuckte zusammen. Mit einem Biss in das Bein brachte ich sie zum stolpern und mit dem Bauch zu mir lag sie vor mir. „Willst du mir immer noch nichts tun?“
    „Nein… Blut!“, fügte sie hinzu. Mit meinem krallen fuhr ich durch ihren Bauch und es tat ihr sichtlich weh doch sie sagte nichts und probierte nur irgendwie aufzustehen und weg zu laufen, was ihr nicht gelang. „Immer noch nicht?“
    Meine blutroten Augen blitzen böse. Dann kam ein schwerer Schlag von hintern und ein pochender Schmerz. Dann eine schwarze Leere…

    3
    ((unli))Kapitel 2((eunli)) „Und was machen wir mit ihr? Sie ist doch Bärenblicks Tochter…“ Mein Kopf pochte… „Ja, das meint Perlenschweif,
    Kapitel 2

    „Und was machen wir mit ihr? Sie ist doch Bärenblicks Tochter…“
    Mein Kopf pochte…
    „Ja, das meint Perlenschweif, aber das muss nicht unbedingt so sein!“
    Meine Beine schmerzten…
    „Wir sollten Bärenblick bescheid sagen. Noch weiß er von nichts.“
    Wo war ich überhaupt?
    Ich öffnete die Augen. Erst sah ich nur verschwommen, aber nach ein paar Sekunden sah ich wieder scharf. „Sie ist aufgewacht“, zischte ein kleiner schwarzer Kater. „Wie… Was… passiert?“
    Mein Kiefer fühlte sich auch komisch an. „Du hast Perlenschweif angegriffen. Silberpfote hat euch vom Baum aus gesehen, doch der Ast ist abgebrochen auf dem sie stand und auf deine Wirbelsäule und deinen Kopf gefallen.“
    Deshalb schmerzte alles also. „Lasst ihr mich gehen?“
    Er musste ein Schnurren unterdrücken. „Natürlich nicht! Erst musst du bestraft werden!“
    War meine Verletzung nicht Strafe genug?
    „Aber wie genau es weiter geht entscheiden nicht wir.“
    Dann ging der kleine Schwarze und der große hellbraune raus aus dem bau. Zitternd konnte ich auf stehen. Mein Pelz war voll mit Pasten und Salben. „Was ist das?“
    „Heilkräuter!“, piepste eine Stimme neben mir.“ Es war eine Kätzin in meinem Alter mit braunen Flecken. „Das sind also Heilkräuter…“
    Zur Bestätigung nickte sie. „Bist du wirklich da draußen gewesen? Allein ohne Clan und so…“
    Ich schnaubte. Die stellte auch Fragen… „Natürlich! Was denn sonst? Wie ein Hauskätzchen sehe ich wohl nicht aus!“
    Sie legte ihren Kopf schief. „Stimmt! Du hast viel zu viele Muskeln für ein Hauskätzchen… Ich bin übrigens Fleckenpfote und du?“
    Ich antwortete nicht sondern starte nach draußen. Wenn ich hier raus kommen wollte, mussten sie mir vertrauen um wieder in Freiheit zu Leben. Ich seufzte und gab mir ein Ruck freundlich zu gucken. „Ich bin Blut“
    Mein Lächeln sah nicht sehr realistisch aus. Ich lächelte halt nicht viel. „Blut? Du Arme. Das ist ein schrecklicher Name!“
    Mitfühlend guckte sie mich an. Ich musste mich beherrschen um sie nicht hochkant aus dem Bau zu werfen mit ihren dämlichen Fragen. „ja, schrecklich“, zischte ich mit zusammen gebissenen Zähnen, „Schlag einen anderen vor.“
    Hätte ich gesagt, dass ich den Namen gerne mochte und ihn mir selbst gegeben habe, würde das etwas verstörend auf sie wirken.
    „Rosenzahn?“
    „Nein!“
    „Glutkralle?“
    „Schon besser…“
    Sie überlegte noch mal scharf. „Rubinauge?“
    „Meinetwegen… Rubinauge klingt ganz okay.“, sagte ich damit sie endlich ruhe gab, denn och hoffte ich hätte jetzt ein bisschen Zeit für mich, aber da täuschte ich mich gewaltig. Ein dunkelbrauner Kater kam rein. Bärenblick. „D-du bist hier?“


    4
    ((unli))Kapitel 3((eunli)) „Ja, ich bin hier… und du auch anscheinend auch, Verräter!“ Bärenblick seufzte. „Es tut mir ja Leid, aber…“
    Kapitel 3

    „Ja, ich bin hier… und du auch anscheinend auch, Verräter!“
    Bärenblick seufzte. „Es tut mir ja Leid, aber…“
    „Wegen dir ist sie tot!“
    Stille.
    „Das wollte ich nicht…“
    „Es ist trotzdem passiert! Und jetzt geh.“
    Er wieder sprach mir nicht. Wahrscheinlich dachte er jetzt nach über das gesagte. Falsch gedacht! Er kam wieder rein. Ein stöhnend musste ich unterdrücken. „Du lügst!“
    Seine Augen verengten sich zu kleinen Schlitzen. „Du bist gar nicht meine Tochter! Sie hätte es mir gesagt, wenn sie Junge erwartet! Wie hieß sie denn?“, fragte er herausfordernd. „Schimmer und sie hat rose farbendes Fell mit blass blauen Augen. Wir wohnten in einem kleinen Bau neben dem großen Zweibeiner Nest. Sonst noch Fragen?“
    „ja, wieso du Perlenschweif angegriffen hast!“
    Heute würde ich keine Ruhe mehr kriegen. „Du hast sie meiner Mutter vorgezogen!“
    Er schnaubte. „Ich wollte ja, dass sie mit kommt, aber wollte sie nicht und Perlenschweif war immer nett zu mir! Hör auf so was zu behaupten sonst… sonst… „
    „Sonst was? Willst du es deiner Mutter verraten? Du hast nichts gegen mich in der Pfote!“
    Sein Blick wurde dunkler. „Doch,… genauer genommen habe ich dein Leben in der Pfote, denn ich als dein Vater darf über deine Strafe bestimmen.“
    „Du bist nicht Mal mein Vater! Nie warst du da! Bei meinen Geburtstagen, Blattgrünen oder gestern! Ich kenne dich nicht Mal und so was bezeichnest du als „Vater,,? “
    Er wendete sich ab von mir. „Ich wusste nichts von deiner Geburt und darum geht es nicht. Du hast Perlenschweif tödlich verletzt und jetzt verlier ich sie auch noch. Du musst bestraft werden…“
    Mit den Worten ging er.

    5
    ((unli))Kapitel 4((eunli)) Nach zwei Tagen, als meine Verletzung fürs erste wieder okay waren, musste ich mit an packen. Jagen und so. Was ich natür
    Kapitel 4

    Nach zwei Tagen, als meine Verletzung fürs erste wieder okay waren, musste ich mit an packen. Jagen und so. Was ich natürlich nicht tat! Ich aß meine Beute sofort auf, wenn die Wachen nicht hin sahen und ließ meine Beute extra entkommen, wenn ich Lust hatte. Ich wollte ihnen zeigen – vor allem Bärenblick – Dass es nichts bringt mich gefangen zu halten außer das eine Katze mehr mit aß. Ich schlief jetzt immer mit Fleckenpfote im Heilerbau, weil es nur da eine geeignete Höhle gab um mich gut zu bewachen mit keiner Flucht Möglichkeit für mich. Fleckpfote schlief direkt neben mir in einer anderen Höhle. Eines Nachts hatte ich die rettende Idee. „Fleckenpfote? Bist du noch wach?“
    „Ja, Rubinauge?“
    Er sprach mich wirklich mit diesem Namen an… Ich seufzte. „Also… ich muss wirklich Mal.“
    Es war nicht ganz das, was Fleckenpfote erwartet hatte… „äh… das geht nicht. Du bist die Gefangene vom Fluss Clan.“
    „Komm schon, Freunde tun so was!“
    „Freunde?“, fragte er fröhlich, „Also sind wir Freunde? Echte Freunde?“
    Mir kam es vor, als hätte Fleckenpfote irgendwie kein Gehirn. „äh… klar! Echte Freunde!“
    „Dann Los, Freundin! Wir machen jetzt einen Spaziergang…“
    „…zum Schmutzplatz?“, seufzte ich. Dem war nicht mehr zu helfen, aber seine Naivität half mir hier raus. Er rollte mit aller seiner Kraft ein paar Steine weg, die den Eingang von meiner zu seiner verschlossen. Ich ging schnell durch. „So! Jetzt weiter!“
    Er nickte. „klar!“
    Wir schlichen uns leise durchs Lager. Also ich war Leise… Fleckenpfote nicht wirklich. Ich musste echt aufpassen, dass er niemanden aufweckte. Beim Schmutzplatz grinste er immer noch so wie im Heilerbau. Ich räusperte mich. „ach ja! Ich dreh mich weg!“, sagte er und drehte sich weg. „Danke“
    Ein böses Lächeln umspielte meine Lippen während ich das sagte. Auf leisen Pfoten entfernte ich mich. Er folgte mir nicht also verfiel ich in ein gleichmäßiges Traben. Ich konnte schon von der Ferne aus das Zweibeiner Lager sehen und freute mich innerlich schon drauf wieder auf mein Leben als Blut, die böse, die starke, eiskalte und NICHT Rubinauge oder ein andere dreckiger Clan Name. „D-Du hast mich nur ausgenutzt? Du bist gar nicht meine Freundin?“
    Ich wendete meinen Kopf zu der Richtung wo ich die Stimme gehört hatte. Es war bloß Fleckenpfote. „Als ob irgendwer gern dein Freund ist? Du nervst ja nur alle und redest wie ein Wasserfall.“
    Irgendwer musste das mal machen. Er senkte den Kopf. Ich hatte ihn wohl hart getroffen. Sein Gesichtsausdruck wurde härter und er machte mir ein bisschen angst. „Bin ich wirklich so unleidlich? Ich gebe nur mein Bestes… aber niemand mag mich“
    Aber dann überkamen mir Schuldgefühle. Ich wusste wie es war allein zu sein. Nach dem tot meiner Mutter war ich auch so. Nur wegen der dummen Trauer. Ich witterte eine Chance nicht mehr allein zu sein und in Freiheit zu Leben. Ich guckte ihn an. Das erste Mal seit wir uns kannten. „Ich weiß wie es dir geht… so ging es mir auch nach dem tot von meiner Mutter und als mein Vater ging…“
    Dieses Mal meinte ich es ernst. „Wirklich? Oder belügst du mich wieder? So wie von Anbeginn…“
    „Nein. Das meine ich wirklich ernst. Komm doch mit mir. Zwei die allein sind voller Trauer draußen in der Welt. Du darfst mich sogar… ab und zu… Rubinauge nennen.“
    Kaum zu glauben, dass ich das sagte. Erst dachte ich er wäre Verrückt, doch er war nur so wie ich am Anfang. „Nur wir Beide?“, fragte er.
    „Ja, weit weg von allem anderen und nie mehr allein!“
    „Und mein Clan?“
    „Was ist damit? Der bleibt hier. Sie haben sich nie um dich gekümmert und wollten bloß dass du heiler wirst, weil sie keine Lust auf dich hatten. Geh mit mir, spür Blut von anderen Katzen und die Macht, die du hast. Wir werden dann mächtig sein… und Zusammen!“
    Er wendete sich von mir ab. „Nein!“, schrie er, “Ich will nicht so werden wie du! Nur von der Angst der anderen zu Leben, BLUT! Der Name passt zu dir. Bestimmt war es auch deine Absicht so zu heißen! Du willst, dass niemand dein wahres Ich sieht und bist deshalb lieber böse.“
    Er rannte weg. Ich sollte mich freuen frei zu sein. Bin ich nicht. Ich habe mich verändert. Er hatte leider Recht. Das tat weh. Ich stürmte hinter her. „Bleib hier!“
    Er zügelte nicht Mal das Tempo. „Ich ändere mich!“
    „Lügnerin!“
    Seine Stimme war brüchig und man hörte, dass er weinte.

    „Ich bin bereit für einen Neubeginn! Alles vergessen! Wieder von vorne anfangen!“

    Jetzt blieb er stehen. Er drehte seinen Kopf zu mir. „Neubeginn?“
    Ich rechnete mit Wut. „Ja, Neubeginn!“
    „Na gut, aber im Clan und ohne Blut sondern mit Rubinauge.“
    Ich atmet tief ein und aus. Ich würde alles aufgeben. Alles. „Ja, mit Rubinauge. Blut lass ich hinter mir.“

    6
    ((unli))Kapitel 5((eunli)) Bär kam rein. Er sagte nichts. „Perlenschweif hat es überlebt…“ Ich schnaubte. „Ich habe eine Entscheidung getrof
    Kapitel 5

    Bär kam rein. Er sagte nichts. „Perlenschweif hat es überlebt…“
    Ich schnaubte. „Ich habe eine Entscheidung getroffen.“
    Bär legte den Kopf schief. „Ich will einen Neubeginn. Ich will all das Blut hinter mir lassen! Nach vorne Blicken und vergessen.“
    Seine Augen leuchten. „Friedlich leben im Clan? Zusammenhalten?“
    Ich lächelte. Das erste Mal seit langer Zeit… ach, seit meiner Geburt würde ich sogar sagen! „Ja“
    Und es fühlte sich toll an.

    Ein paar Monde später

    Silberstern sprang auf den Hochfelsen. „Alle Katzen die alt genug sind um ihre eigene Beute zu fangen, sollen sich hier versammeln.“
    Ich stand auf. Heute war ein großer Tag. Fleckenpfote würde Krieger werden. Ich hatte es geschafft. Stolz reckte ich meine Brust raus. Neuanfang! Einen wirklichen Neuanfang! Mein Namen Rubinauge fand ich nicht mehr so schlimm und langsam verstand ich Bärenblicks Grund hier her zu kommen. „Du hast den Weg eines Kriegers gewählt statt des einen Heilers, weil du deiner Bestimmung gefolgt bist und das für richtig gehalten hast. Jetzt wirst du dafür belohnt. Fleckenpfote, tritt vor.“
    Er konnte sich nicht rühren. Gelassen stupste ich ihn an. „Los jetzt!“
    Zitterns ging er nach vorne. „Rubinauge, bist du davon überzeugt, dass dein Schüler dazu bereit ist ein Krieger zu werden?“
    Ich schaute stolz zu Fleckenpfote. „Ja er ist bereit. Sogar mehr als Bereit“
    Silberstern schnurrte zufrieden. „Ich, Silberstern, Anführerin des Fluss Clans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger. Fleckenpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?“
    „ja! Das werde ich!“
    „: Dann gebe ich dir, mit der Kraft des Sternen Clans, deinen Kriegernamen. Von diesem Augenblick an wirst du Fleckengesicht heißen. Der SternenClan ehrt deinen Treue und deine Fähigkeit zu verzeihen und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Flussclan willkommen.“
    „Fleckengesicht! Fleckengesicht!“, rief ich! Es war mein Glücklichster Tag in meinem Leben. Vom Streuner zur Clan Katze. Allein zum Gefährten. Fleckengesicht kuschelte sich an mich. Ich schnurrte. Ich war bereit. Bereit für den Rest des Lebens dem Clan zu dienen. Und bereit… mit Fleckenpfote Seite an Seite zu kämpfen. „Gut gemacht!“
    Ich wendete meinen Kopf. Schimmer! „Danke Mama…“
    Dann verschwan die rose farbende Katze wieder. „Wir sehen uns wieder im Sternenclan.“
    Ja, aber nicht jetzt. Das dauerte noch etliche Blattwechsel. Jetzt genoss ich das neue Gefühl von Freiheit.

    ENDE

    7
    ((unli))Epilog((eunli)) Danke, an alle die sich den FF durch gelesenhaben. Falls ihr es noch nicht gewusst habt... Ich habe diesen FF geschrieben für
    Epilog

    Danke, an alle die sich den FF durch gelesenhaben. Falls ihr es noch nicht gewusst habt... Ich habe diesen FF geschrieben für "forgotten Storys" beim Thema "Neuanfang". Das ist ein Art Wettbewerb der FFs bei dem man immer genau einen Monat Zeit hat.

    Jetzt ist wirklich...

    ...ENDE

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1514902318
Blutrote Spuren
Blutrote Spuren
Das ist meine Geschichte zum forgotten Storys von Sonnenflug beim Thema „Neuanfang“ ~~~ Erinnerungen sind so wie Pfoten Abdrücke. Sie zeigen dir wo man war und was man tat. Einige Pfoten Abdrücke sind besser sichtbar als andere. Doch alle verblas...
http://www.testedich.de/quiz52/quiz/1514902318/Blutrote-Spuren
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2018-01-02
406A
Warrior Cats

Kommentare (2)

autorenew

Goldherz (57748)
vor 108 Tagen
Erstmal wirst du dich wohl mit mir zufriedengeben müssen ;).
Ich find die FF bis jetzt echt gut und würde mich freuen wenn du weiter schreibst.
Funkenfell! ( von: Funkenfell!)
vor 108 Tagen
Hallo? Ist hier jemand? #foreveralone