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Meine Erfahrungen mit der Dunkelheit

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1 Kapitel - 653 Wörter - Erstellt von: Reon - Aktualisiert am: 2018-01-01 - Entwickelt am: - 47 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

(Kurzgeschichte)

Was macht man, wenn man sich nach einem Unfall an einem, sich unbekannten, Ort befindet...
Leider man jedoch nicht allein ist

    1
    Nach dem Unfall verstand ich die Welt schon nicht mehr, das mag jetzt seltsam klingen, aber nachdem der qualvolle Schmerz endlich sein Ende fand brachte ich den Mut auf meine Augen zu öffnen, das war der Moment wo es mich zum ersten mal traf...

    ...weiß, nur weiß, diese Farbe verschlang mich ganz, ich schrak zusammen als mir etwas
    kalt-scheinendes, auf die Schulter tippte, Beruhigung zog über mich und ich drehte mich freudig um, in Hoffnung, dass es eine andere Person sei, doch ich blieb allein,... dachte ich...

    Das war der Moment wo es mich das zweite mal traf, hinter mir war niemand,
    außer die kalte, Angst- einjagende Finsternis,...
    oder war sie das?

    Ich hob meine Knie zu meiner Brust und druckte sie fest an mich, mein Kopf sank in sie und meine Augen begannen warme Tränen zu werfen

    „Was ist das für ein Ort?" dachte ich mir


    Da saß ich ich also, zusammengekauert wie ein kleines Kind,

    vor mir das Weiße, grelle Nichts

    hinter mir das Schwarze, dunkle Nichts

    und Ich auf der Grenze zwischen beidem...

    Wie mir meine warmen Tränen über die Wangen liefen, das war momentan das einzige was ich spürte, neben meiner Angst welche mich erst dazu brachte...

    Ich vergrub meinen Kopf tiefer in meinen Knien und begann mir, vor Angst das Herz auszuweinen.

    Ich bemerkte dann, wie mich jemand warmes von hinten umarmen schien, mein Kopf hob sich und ich wischte mir mit Hilfe meines Armes die Augen trocken, anschließend drehte sich mein Kopf, erneut, langsam nach hinten, nur diesmal mit dem Unterschied, dass diesmal jemand, jemand mit physischer Form war, seine „Haut" war in dem selben schwarzen Ton wie der Grund auf dem er sich befand, was es schwer machte ihn genau zu Identifizieren

    Das seltsamste jedoch war, dass es mir, anstatt Angst zu machen, mir viel eher ein Gefühl von Sicher- und Geborgenheit gab...

    Nach einiger Zeit verlor er seinen festen Griff und trat aus der Dunkelheit, um sich direkt vor mir zu positionieren,

    Er hielt mir seine Hand hin, warum wusste ich erst nicht

    „Was möchtest du von mir und wo bin ich hier?" fragte ich ihn,
    mein Blick auf seine Hand gerichtet, doch er antwortete nicht,

    ich hob meinen Blick und sah in sein Gesicht, dann wieder auf seine Hand

    „vielleicht will er mir aufhelfen?" dachte ich mir und nahm zögernd seine Hand, es sah zufrieden aus und half mir auf,
    jedoch ließ er meine Hand nicht los, sondern zog sie vorsichtig mit in die Dunkelheit dieses Ortes.

    Überraschender weise fühlte sie sich an warm und geborgen an...


    Darum ist es mir egal, was andere über sie sagen, mich hat die Dunkelheit getröstet wenn ich traurig war, Sie gab mir Sicher- und Geborgenheit und Sie nahm mir meine Ängste...

    ...jedoch höre ich noch immer meinen Bruder und meine Mutter, mit gebrochener Stimme, meinen Namen rufen

    Sie sagte es sei nichts, worüber ich mich sorgen sollte...

    Und was Sie sagt entspricht für mich der Wahrheit.

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