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Reise ins Unbekannte

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5 Kapitel - 3.399 Wörter - Erstellt von: Huawei - Aktualisiert am: 2017-12-30 - Entwickelt am: - 165 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Du bist Schülerin, wegen deinen guten Noten wirst du als Austauschschülerin nach Süd Korea geschickt. Dort wohnst du bei einer Gastfamilie. Wie es dir dort ergeht musst du schon selber herausfinden.

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Dein Wecker klingelt so wie jeden Morgen viel zu laut. Im Halbschlaf bemühst du dich das störende Piepsen abzustellen, aber das braucht seine Zeit. Müde quälst du dich aus dem Bett um dich für die Schule zu Recht zu richten. Schnell steckst du deine Haare zusammen mehr ist dir auch schon lästig.
Du hast nie in das typische Mädchenschema gepasst. Dir ist egal wie deine Haare aussehen oder ob dein Outfit zusammenpasst. Von Make-up bist du auch nicht begeistert, du schminkst dich nicht mal, davon abgesehen, das du eh nicht weißt was wie benutzt wird.
Wegen deiner Morgenschläfrigkeit nimmst du dein Frühstück mit auf den Weg zur Schule, wie fast jeden Tag.
Deine Freunde warten mal wider auf dich, da du spät dran bist. Dein Freundeskreis besteht hauptsächlich aus Jungs, mal von deiner besten Freundin abgesehen.
Das liegt daran das du mit Jungs besser klar kommst, was du wahrscheinlich deiner scharfen Zunge und deiner starken Ausdrucksweise zu verdanken hast, frech warst du schon immer, was dir auch schon oft Ärger eingehandelt hat.
Diese Art hat sich mit den meisten Mädchen einfach nicht vertragen.
Umso mehr bist du mit den Jungs unterwegs und treibst Unfug, bist auf verbotenen Orten zu finden und spielst allen möglichen Leuten Streiche, wer ist vollkommen egal. Dass das in der Schule Probleme macht ist wohl offensichtlich, aber durch deinen überaus guten Notendurchschnitt ist das eigentlich kein Thema.
Für gewöhnlich wirst du oft ins Direktorat gerufen, du bist so zu sagen dort Stammgast doch als du heute ausgerufen wirst, bist du etwas verwundert, da du nicht weißt was du gemacht hast, denn es ist noch sehr früh am Morgen.
Grübelnd läufst du den Gang entlang, den Weg kennst du ja bestens.
Diesmal ist etwas anders, der Direktor scheint nicht verärgert zu sein, wie sonst. Du beschließt abzuwarten und zu sehen was noch alles auf dich zukommt.
Als du wissen möchtest warum du herbestellt worden bist, bekommst du keine Antwort sondern ein mehr als grusseliges Lächeln. Das alles ist schon sehr seltsam und du kannst dir nicht im Geringsten vorstellen was gerade vor sich geht.
Aus heiterem Himmel gratuliert dir der Direktor und lobt dich welch gute Schülerin du nicht bist. Du verstehst die ganze Situation nicht mehr, erst als du einen Zettel vorgelegt bekommst begreifst du was hier abgeht.
Durch deine guten Noten bist du in ein Schüleraustauschprogramm geraten und wirst mehr oder weniger „eingeladen“ nach SÜD KOREA zu reisen. Als du ihnen klar machst, dass du das nicht willst wird deutlich klar, dass das Angebot nicht auszuschlagen ist. Die Neuigkeiten gehen schnell in der Schule umher. Während deine Freunde und du ganz und gar nicht begeistert seit, sind es diene Eltern umso mehr.
Du hast fast keine Möglichkeit dich richtig vorzubereiten und kannst nicht mal ein Wort koreanisch, schon sitzt du in einen Flieger nach Incheon.
Während des Flugs versuchst du dir etwas koreanisch anzueignen, mit mäßigem Erfolg. Es bleibt dir nichts anderes übrig als dich vorerst über Englisch zu verständigen.
Die nächste Prüfung wird sein den Menschen zu finden der dich abholen soll. Dir wurde gesagt du kommst bei einer Gastfamilie unter und sie werden dich vom Flughafen abholen aber du weist nicht nach wen du Ausschau halten sollst.
Du bist überwältig wie riesig dieser Flughafen ist und fühlst dich gleich beim Aussteigen etwas verloren.
Bei der Gepäckausgabe musstest du ewig warten und hattest schon Angst das dein Koffer nicht angekommen ist wegen der 2 h Verspätung die dein Flug hatte.
Rund um dich herum stehen viele Menschen einige heben Schilder in die Luft, nur blöd das du kein Hangul lesen kannst. Nach einiger Zeit beschließt du dich auf eine Bank zu setzen und zu warten ob jemand ausschauhält wie du.
Ein bisschen entfernt von dir telefoniert ein Junge, ca in deinem Alter, lautstark in sein Handy hinein. Es scheint als müsse er sich mächtig aufregen und läuft unruhig auf und ab. Du schaust den ganzen Schauspiel eine Weile zu, dann beschließt du die Sache selber in die Hand zu nehmen die Adresse hast du ja. Auf dem Weg zum Bustreminal stößt du völlig unerwartet mit jemand zusammen, du entschuldigst dich sofort und machst dich auf den Weg.
Du bist dir nicht sicher aber du glaubst es ist der Junge der vorher so lautstark telefoniert hat. Es dämmert schon ein wenig als du endlich einen Bus in deine Richtung gefunden hast. Erleichtert lässt du dich auf einen Sitz fallen. Der heutige Tag war mehr als anstrengend, du hoffst dass du Seoul erreichst bevor es finster wird.
Der junge Mann von vorhin sitz auch in demselben Bus wie du allerdings kannst du es einfach nicht lassen ihn anzustarren, er sieht nicht schlecht aus musst du dir eingestehen. Es ist mittlerweile schon recht dunkel draußen und du hättest fast deine Haltestelle verpasst.
Schnell huschst du noch einmal aus dem Bus bevor er weiterfährt. Du schaust auf dienen Zettel mit der Adresse, leider kennst du die Richtung nicht in die das Haus liegt. Du möchtest jemanden um Hilfe bitten aber du kannst gar nicht schnell genug schauen sind sie alle, die an der Halltestelle ausgestiegen sind, schon weitergegangen.
Eilig läufst du der dir am nächsten stehenden Person nach. Erst will er dir nicht zuhören dreht sich immer weg aber du bleibst hartnäckig. Wiederwillig sieht er sich deinen Zettel an, zum Glück stehen beide Sprachen drauf, er schaut er zu dir und dann wider auf den Zettel. Leicht verwirrt wartest du auf eine andere Reaktion, mit dieser hattest du jedenfalls nicht gerechnet.
Überraschenderweise fängt er an mit dir in Englisch zu reden aber du verstehst ihn kaum, seine Aussprache ist nicht besonders gut.
Gerade als dir auffällt das der Junge vom Flughafen gerade vor dir steht, packt er dich am Handgelenk und zieht dich nach. Leicht überrascht von seinem Verhalten versuchst du dich von seinem Griff zu lösen aber er ist erstaunlich stark. Erst als ihr vor einem Haus halt macht löst er seinen Griff, einen Wegbeschreibung hätte auch gereicht. Du bedankst dich bei ihm höflichst, auch wenn er dich nicht so grob halten hätte müssen, du willst gleich klingeln aber er hält dich davon ab. Er zieht einen Schlüssel aus der Tasche und sperrt die Tür in den Vorgarten auf. Am Anfang begreifst du nicht was gerade abging jedoch macht es bald darauf klick in deinem Kopf. Vorsichtig fragst du ob er zu der Gastfamilie gehört die dich aufnimmt. Er nickt nur leicht und bringt dich in Richtung Haustür.

Kommentare (2)

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liv 123 (86835)
vor 9 Tagen
Alter Wie. DUMM IST DAS DENN ???
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Lucy (54153)
vor 16 Tagen
Kannst du bitte bitte weiter schreiben mich würde es so interessieren wie es weiter geht bitttttteeeeeeee!

LG Lucy❤