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Vilyanna- Verrat von Gondolin 3

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1 Kapitel - 5.602 Wörter - Erstellt von: Misaki Ayana - Aktualisiert am: 2017-12-26 - Entwickelt am: - 245 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In Gondolin wird es Winter, Vilyanna lernt ein paar der Maulwürfe kennen...
Sie wird sich für ein neues Haus entscheiden müssen, aber ihre Wahl schwankt noch...Außerdem erzählt sie eine Geschichte

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    Es wurde von Tag zu Tag kälter und in der Nacht fiel so viel Schnee, dass er mir am nächsten Morgen bis über die Knöchel ging. Die Straßen wurden
    Es wurde von Tag zu Tag kälter und in der Nacht fiel so viel Schnee, dass er mir am nächsten Morgen bis über die Knöchel ging. Die Straßen wurden freigeräumt und es war glatt, aber ich rutschte nicht aus. Erst auf der Treppe des königlichen Palastes musste ich mich am Geländer festhalten, die Kälte drang mir jedoch sofort durch die Handschuhe und ich nahm meine Hand wieder weg, bevor sie noch kleben blieb. Mein Atem bildete kleine Wölkchen in der Luft und ich schnaubte und stelle mir vor ich wäre ein Drache aus den Geschichte, die ich früher immer gehört hatte. Die Wachen am Eingang des Palastes klapperten leise mit den Zähnen und Talion konnte froh sein, nicht mehr draußen einen Turm zu bewachen, sondern vor Idrils Gemächern in der Wärme zu stehen.
    Viel wärmer war es im Palast aber nicht, wie ich feststellte. Die Wände waren voller Wandteppiche, damit die Kälte nicht durch die Steine drang, aber es gab in den Fluren auch keine Heizquelle und ich zog meinen Mantel erst aus, als ich bei Idril vor dem Feuer stand.
    Idril stand neben den zugezogenen Vorhängen und lugte traurig nach draußen. Dann drehte sie sich um und kam zu mir. Ich wollte nicht fragen, was los war, aber das brauchte ich auch nicht. Sie begann von alleine zu erzählen.
    „Meine Mutter, Elenwe, war Vanyar und überquerte mit uns die Helcaraxe. Als wir das zugefrorene Meer überschritten, brach das Eis unter vielen von uns. Wir konnten nicht schwimmen, genauso wenig wie Feanors Schar auf den Schiffen, von denen viele von dem Zorn der Valar versenkt wurden. Aber selbst diejenigen, die sich schwimmend ans Ufer retten konnten, denen wir halfen und sie aus dem Wasser zogen- sie erfroren nur wenig langsamer als die im Wasser. Meine Mutter war unter ihnen. Sie war nur wenige Meter hinter uns, da brach das Eis und sie und alle hinter ihr, stürzten in das kalte Wasser. Elenwe schrie und versuchte zu uns zu schwimmen, denn sie kam aus Alqualonde, aber die Kälte kroch ihr in die Glieder und kurz bevor sie uns fast erreicht hatte, erstarrte sie. Das Eis unter mir schwankte, als ich mich hinkniete, um die Hand meiner Mutter zu fassen. Sie war hart und eiskalt. Ich zog sie ans Ufer und mein Vater half mir. Aber meine Mutter war tot, erfroren, genau wie die meisten an jenem Tag.“
    Idril hörte abrupt auf und setzte sich auf einen Hocker. Vor ihr stand ein Webstuhl, dem ich noch nie Beachtung geschenkt hatte, aber jetzt stand ich auf und kam zu ihr herüber. Das Bild war fast fertig und zeigte sehr viel Schnee und Eis.
    „Ich habe es begonnen, als der erste Schnee fiel“, sagte Idril. Sie fuhr über eine Gestalt in dem silbrigen Wasser. Sie hatte goldenen Haare und streckte die Hände in die Richtung von zwei anderen Elben aus. Idril und Turgon.
    „Die Helcaraxe“, murmelte ich. Ich war beeindruckt wie schnell und mit welcher Präzision Idril das Bild gewebt hatte.
    „Ich vermisse sie“, meinte Idril leise. „Was ist eigentlich mit deinen Eltern?“, fragte sie dann und richtete sie auf.
    „Sie leben hier in Gondolin, Herrin“, antwortete ich. „Sie sind beide im Haus der Goldenen Blume, aber mein Vater kam von den Schwalben.“
    „Deine Haarfarbe ist überhaupt nicht erklärbar“, überlegte sie laut. „Bei mir schon, wie schon gesagt, war meine Mutter eine Vanyar.“
    Ich lächelte unsicher. „Ich kann mir meine Haare auch nicht erklären. Sie müssten eigentlich schwarz sein.“
    „Sei doch froh über eine besondere Haarfarbe. Genau wie drei von sieben Söhnen Feanors. Maedhros, Amrod und Amras, die Zwillinge. Sie hatten kupferrote Haare.“ Idrils Miene wurde düster. „Mein Onkel, Fingon, hat sich immer gut mit Maedhros verstanden. Maitimo war der Älteste der Söhne und neben der Maglor, der ruhigste und vernünftigste. Aber ob er bei der Verbrennung der Schiffe von Losgar eingegriffen hat, weiß ich nicht.“ Sie lachte leise auf. „Was hätte er schon tun sollen? Sich gegen seinen Vater und sechs, nun, ohne Maglor, fünf Brüder stellen?“ Jetzt schüttelte sie den Kopf. „Nein, er musste zusehen. Und jetzt ist Feanor tot und seine Söhne kämpfen versprengt gegen Morgoth. Unsere letzte Hoffnung sind Thingol und Maedhros, ansonsten gibt es keine vernüfntige Front mehr.“
    „Was ist mit den Kindern Finarfins?“, fragte ich und Idril überlegte.
    „Sie verteidigen sich nur. Finrod, ich weiß nicht, nein. Auch Thingol versteckt sich in Melians Gürtel. Nur die Söhnen Feanors machen Morgoth wirklich Ärger. Aber weder Thingol, noch die Söhne Feanors und die Kinder Finarfins halten zusammen. Mein Onkel ist irgendwo da draußen und auch noch andere Anführer, aber im Grunde verstecken sich alle nur.“
    „Wir ja auch“, meinte ich.
    „Ja, wir auch“, seufzte Idril und schaute wieder zu den Vorhängen, die in den Raum geweht wurden. Das Feuer im Kamin flackerte und der warme Schein fiel auf ihren Webstuhl. In dem Licht der Flammen sah es aus, als würde Elenwe schreiend ihr Gesicht verziehen und Idril weinen. Ich dachte an Duilin. Er war dort geboren. Ich erschauderte. Wie schrecklich musste es für die Elben gewesen sein, als sie den Rauch der brennenden Schiffe sahen und dann diese Reise auf sich nahmen? Warum hatte Feanor das überhaupt getan?

    Am Nachmittag besuchte ich das kleine Stadtviertel, dass man den Maulwürfen zugeteilt hatte. Es war in der Nähe des Hauses des Hammers des Zorns und es gab so viele Schmieden in der Gegend, dass man gar nicht alle zählen konnte. Ich wollte Maeglin eigentlich nicht über den Weg laufen, war aber neugierig, wie es bei den Maulwürfen so war.
    Ich trat in eine Schmiede, aber dort war es überraschenderweise nicht wärmer als draußen. Ich schlang den Mantel fester um mich und ging ein paar Schritte zwischen den Regalen entlang, Ich betrachtete den ausgestellten Schmuck, die Dolche, Speer- und Pfeilspitzen. Sie waren teilweise mit Edelsteinen verziert und mussten noch aus den vorherigen Häusern stammen.
    „Hallo, Celebfin“, sagte jemand auf einmal und ich wirbelte herum. Ein dunkelhaariger Elb mit einem freundlichen Gesicht stand hinter einem der Regale.
    „Hallo“, grüßte ich verwirrt zurück. „Verzeiht, man hat mich noch nie Celebfin genannt.“
    „Das wundert mich“, meinte er und setzte sich auf eine Bank. Schmiedewerkzeuge hingen an seiner Schürze und seine Hände waren voller Kohle.
    „Silberhaar ist aber sehr passend für Euch. Ich bin Meliorn und gebe Euch jetzt mal lieber nicht die Hand.“
    Er versuchte seine Finger an der Schürze abzuwischen, aber das half nichts und er gab es auf.
    „Mein Name ist Vilyanna. Seid Ihr ein Maulwurf?“, fragte ich.
    „Ja, das bin ich. Vor kurzem noch aus dem Haus der Harfe. Aber ich habe genug von Salgant. Maeglin wird dieses Haus gut führen, da bin ich mir sicher.“
    Ich lächelte verlegen und dachte an Salgant. Ich war sicherlich nicht die Einzige, die sich fragte, warum er noch ein Hauptmann war. Wie er es überhaupt zum Hauptmann geschafft hatte.
    „Habt Ihr das alles geschmiedet?“ Ich deutete auf die Regale und er nickte stolz. „Ja, alles noch aus meinem alten Haus. Ich war nie der große Krieger, aber ein Schmied. Wie man sieht.“
    Bevor ich noch etwas sagen konnte, trat ein großer, leicht vorgebeugt laufender Elb in die Schmiede.
    „Talendir!“, sagte Meliorn und stand auf. „Das ist Celebfin.“
    „Vilyanna“, verbesserte ich leicht verärgert. Ich hatte ihm nicht erlaubt, mich so zu nennen.
    „Vilyanna“, schob Meliorn hinterher. „Verzeiht, wir, die Euren Namen nicht wissen, aber Euer Gesicht kennen, nennen Euch Celebfin. Es ist unter den Schmieden Euer Rufname geworden.“
    „Jetzt kennt Ihr meinen Namen aber ja“, erwiderte ich. „Und braucht mich nicht bei einem Beinamen zu nennen.“
    Talendir, der große Elb, nickte mir zu.
    „Wir gehen gleich in das Bergwerk Anghabar“, sagte er. „Kommst du mit? Maeglin trommelt seine Maulwürfe zusammen.“ Er musterte mich. „Ihr seid keine.“
    Er sagte es, als wäre es schlimm und ich zuckte zusammen. „Nein, ich bin noch zu jung.“
    „Werdet Ihr dann zu uns kommen?“, fragte Meliorn.
    „Vielleicht“, antwortete ich und lächelte entschuldigend. „Aber zurzeit ist da noch ein anderes Haus.“
    „Celebfin und Tuilinn“, spottete Talendir leise und ich wurde rot. Tuilinn bedeutete Schwalbe, Duilin war eine etwas andere Form davon. Meliorn schaute seinen Freund böse an.
    „Ja, die Schwalben“, knurrte ich, damit es nicht so peinlich für ihn war.
    Talendir schnaubte. „Wir warten nicht mehr lange“, sagte er zu Meliorn und ging wieder.
    Meliorn seufzte. „Ihr könnt gerne vorbeikommen. Irgendwann dürft Ihr bestimmt auch mit in die Bergwerke, aber jetzt ist eine Einweihung von und Maulwürfen, also…“
    Er ließ des Satz entschuldigend offen, aber ich winkte ab. „Schon gut. Aber zum Schmieden komme ich gerne mal her.“

    Das tat ich schon am nächsten Tag. Ich besuchte Meliorn in seiner Schmiede. Er zeigte mir die Rohstoffe, die er gestern abgebaut hatte. Gold und Bernstein glitzerten matt in dem Feuerschein zwischen der Erde hervor und sogar einen roten Rubin entdeckte ich.
    „Wie viele seid ihr?“, fragte ich Meliorn, als ich mir eine Schürte umband.
    „Es werden von Tag zu Tag mehr“, antwortete er und versuchte das Feuer am Leben zu erhalten. „Ich schätze fünfzig oder sechzig.“ Er warf mir einen Blick zu. „Aber bis jetzt nur drei Frauen.“
    „Ich bin noch zu alt und es steht gar nichts fest“, hielt ich dagegen.
    Das Feuer flammte auf und er trat erleichtert zurück.
    „Habt ihr auch ehemalige Hämmer des Zorns?“, fragte ich und Meliorn nickte.
    „Talendir ist einer“, sagte er. „Er war ein Gefangener Morgoth und musste in den Bergwerken unter schweren Bedingungen arbeiten. Wenn Morgoth etwas nicht passte, hat er einfach die Elben getötet und seinen Bestien zum Fraß vorgeworfen. Aber Talendir und ein paar andere haben es geschafft zu entkommen. Ihr wisst ja bestimmt, dass in dem Haus des Hammers des Zorns viele Entflohene sind und ihr Hass auf Morgoth und seine Kreaturen lodert in ihnen und machen sie so stark und gefährlich. Aber Talendir wollte nicht mehr in diesem Hass leben ohne seine Schmiedearbeit aufzugeben. Also kam er hier her. Aber gestern in Anghabar ging es ihm nicht gut, den anderen ehemaligen Hämmern des Zorns auch nicht. Je weiter wir das Bergwerk gegangen sind, desto unwohler wurde es und schließlich haben sie auf der Oberfläche nach Rohstoffen gesucht. Maeglin fand es nicht so gut und hat sie Feiglinge genannt. Ich weiß nicht, ob Talendir es schon bereut hierhergekommen zu sein. Maeglin…“ Er zögerte kurz. „möchte von allen… ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll“, gab Meliorn zu. „Er ist sehr ehrgeizig und entschlossen und es passt ihm nicht, dass Talendir und andere Entflohene jetzt Angst haben zu tief in einen Berg zu graben.“
    Ich nahm mir eine Handvoll Erz und streute es über einen kleinen Amboss. „Er soll froh sein, dass sie überhaupt zu ihm gewechselt sind“, meinte ich und blickte mich suchend nach einem Gusseisen um, um das Erz zu erhitzen. Meliorn hielt mir wortlos eines hin. „Was habt Ihr vor?“, fragte er, als ich das Gusseisen nahm.
    „Pfeilspitzen“, antwortete ich lächelnd. „Zuhause habe ich Federn und Pfeile vorgearbeitet.“
    Ich schob die Eisenerzkrümel in das Gusseisen. Damit war ein Löffelähnliches Gerät gemeint mit dem man kleine Mengen an Rohstoffen über dem Feuer erhitzen konnte.
    Ich legte das Gusseisen noch einmal ab und zog mir feste Handschuhe über, damit ich mich nicht an Funken verbrannte. Das Gusseisen glühte leicht auf, als ich es in die Flammen hielt.
    „Wisst Ihr, wie lange Ihr das Eisenerz erhitzen müsst?“, fragte Meliorn.
    „Ja, ich mache das nicht zum ersten Mal.“
    „Wieso interessiert Ihr Euch für so vieles?“
    „Für so vieles?“ Ich lachte. „Handarbeiten wie Schmieden und Bogenschießen nennt Ihr vieles?“
    „Ihr seid auch noch Zofe, lernt Bogenschießen und schmiedet. Ich würde das schon vieles nennen.“
    „Ich würde noch so viel mehr lernen“, erwiderte ich. „Schwertkampf, Reiten, Harfe spielen… und das werde ich auch noch alles erlernen.“
    Meliorn neigte den Kopf. „Ihr werdet sicherlich noch die Zeit dazu haben, aber es kommt auch auf das Haus an, für das Ihr Euch entscheidet.“
    Ich dachte an das Haus der Goldenen Blume. Eigentlich konnte ich dort alles erlernen was ich wollte, aber trotzdem wollte ich wechseln. Bei den Schwalben würde ich keinen Schwertkampf lernen können, dafür professionelles Bogenschießen.
    Ich nahm das Gusseisen aus den Flammen und kippte des Inhalt auf den Amboss. Ich begann mit einem kleinen Hammer die grobe Form einer Pfeilspitze auszuarbeiten. Meliorn wandte sich jetzt ebenfalls seiner Arbeit zu. Er sortierte seine Edelmetalle und sammelte Eisenerz und Kohle in großen Behältern. Langsam wurde es warm in der Schmiede und ich strich mir die zusammengebundenen Haare aus dem Gesicht.
    Ich schmiedete bis zum Abend, kühlte die werdenden Pfeilspitzen immer wieder ab und als es dunkel wurde, waren sechs Stück fertig.
    Meliorn hatte mich zwischendurch alleine gelassen, denn er wurde zu einem Maulwurfs-Treffen gerufen.
    Ich nahm meine Pfeilspitzen und trat hinaus auf die Straße. Kälte schlug mir schneidend ins Gesicht, als ich die Wärme der Schmiede verließ. Ich brauchte in der Nacht keinen Schlaf und machte die Pfeil fertig. Ich steckte die Spitzen und band die Federn an. Dann hatte ich sechs eigene Pfeile mit schwarzen Federn und hellem Holz.

    Am nächsten Tag stürmte es und Schnee wirbelte durch die Straßen. Ich ging nicht aus dem Haus.
    In der folgenden Woche wurde Gondolin komplett eingeschneit und in meinem Haus war es kalt. Ich stapfte durch den Innenhof und klopfte bei meinen Nachbarn an die Tür. Ihre kleine Tochter öffnete einen spaltbreit.
    „Hallo, Vilyanna“, piepste sie und ihre großen blauen Augen leuchteten mich an.
    „Hallo, Luiriel. Darf ich eintreten?“
    Sie nickte hastig und öffnete die Tür ganz. Sie erzitterte kurz, als eine Schneewehe mit mir ins Haus fegte. Luiriel schloss die Tür hinter mit wieder hastig.
    „Warum bist du hier?“
    „Bei diesem Wetter verstecken wir uns alle in unseren Häusern und ich dachte, ich komme euch mal besuchen.“
    Sie strahlte. „Erzählst du mir eine Geschichte?“
    Ich überlegte. So viele Geschichten kannte ich nicht, aber ich war auch kreativ genug eine zu erfinden.
    Luiriel führte mich ins Haus und ihre Eltern begrüßten mich erfreut, als sie mich sahen.
    „Vilyanna will mir eine Geschichte erzählen!“, sagte Luiriel aufgeregt und ich lächelte ihren Eltern zu um ihnen zu klar zu machen, dass es andersherum war. Ihre Mutter nickte und Luiriel und ich setzten uns in ihren Wintergarten. Es war frisch hier und sie wickelte sich in eine Wolldecke.
    Ich dachte angestrengt nach. Schließlich hatte ich eine erfunden.

    „In einem wunderschönem Königreich, in dem alles farbenfroh und prächtig blühte, wohnte eine Prinzessin. Sie hieß Lothiriel die Schöne und hatte dunkelrote Haare und smaragdgrüne Augen. Viele junge Männer wollten sie heiraten, aber ihr Vater, der König, war sehr stur und selbstsüchtig und kein Mann war in seinen Augen gut genug für seine Tochter, selbst, wenn die berühmtesten Helden anreisten, wies er sie ab, bevor seine Tochter etwas davon erfuhr. Das machte sie traurig, denn sie war oft allein und ihre ganze Melancholie legte sie in ein Lied, stellte sich auf den höchsten Turm der Stadt und sang es. Ihre Stimme war zart und hell und jeder sah zu ihr hinauf und lauschte gespannt. Der König hörte es und befahl den Wachen sie dort runterzuholen, aber in dem Moment waren alle verzaubert von dem traurigen Lied der Prinzessin und keiner führte den Befehl aus. Ein junger Held, der erst vor kurzen aus dem Palast geworfen war, hörte Lothiriel ebenfalls singen und begann den Turm zu besteigen. Die Wände waren glatt und hatten keine Risse, aber er schaffte es und kletterte bis zu ihr hinauf. Sie verstummte, als er über das Geländer sprang und sah ihn mit großen Augen an. Er wusste nicht, was er sagen sollte und sie schauten sie schweigend an. Dann pfiff der junge Held und auf einmal erhob sich ein riesiger Adler hinter dem Turm. Der junge Mann streckte die Hand nach der Prinzessin aus und sie ergriff sie. Sie sprangen zusammen auf den Rücken des Adlers, dieser bereite die weiten Schwingen aus und trug die Prinzessin und ihren Retter davon. Als der König davon erfuhr, war er erzürnt und schickte all seine Leute hinter dem Adler her. Aber Pferde konnten nicht mit dem Vogel mithalten, und als der Adler das Paar in die Berge trug, verloren die Jäger des Königs die Fährte schließlich ganz. Dort in den Bergen brachte der junge Held Lothiriel zu seinem Volk. Sie waren sehr hochgewachsen, dunkelhaarig mit weißer Haut und lebten sehr lange. Lothiriel blieb bei ihnen und war endlich in Freiheit. In dem Land ihres Vaters herrschte Trauer um sie und der König ließ seine Wut an dem Volk aus. Als er starb trugen die Adler die Nachricht zu Lothiriel und sie kehrte zurück um ihr Volk zu regieren. Ihr Retter kam mit ihr und wurde König. Doch das Volk war auch böse auf Lothiriel, da sie solange den Zorn ihres Vaters hatten aushalten müssen. Lothiriel versuchte alles wieder gut zu machen und aber ein besonders rachsüchtiger Mann übte ein Attentat auf sie aus und sie starb. Jetzt war das Volk erschüttert, so hatten sie es auch nicht gewollt. Doch auf dem Grab von Lothiriel wuchs ein goldener Obstbaum und keiner traute sich die Früchte zu pflücken, bis eine Seuche das Volk befiel und man die Äpfel, Kirschen, Birnen und Orangen aus ihrem Baum pflückte. Die Früchte erwiesen sich als magisch und heilten das Volk und rottete die Seuche aus. Der Held und Retter Lothiriels war nach ihrem Tod verschwunden und das Volk wählte eine neue Königin. Diese erwies sich als gütig und weise und Lothiriel hatte mit den Früchten ihres Baumes gut gemacht, was ihr Volk so lange hatte erleiden müssen.“


    Luiriel schwieg. „Die Geschichte ist schön“, sagte sie. „Aber auch traurig. Warum musste Lothiriel sterben?“
    Ich schaute nachdenklich nach draußen. „Es war ein Opfer“, antwortete ich dann leise. „Manchmal kein nur ein Opfer wahres bewirken. Sieh, wenn sie noch gelebt hätte, wäre ihr Volk von der Seuche dahingerafft worden.“
    Luiriel nickte leicht, aber betrübt. Dann sah sie mich an. „Wie kommst du auf die dunkelroten Haare und smaragdgrünen Augen?“
    „Ich denke oft über rote Haare nach“, erwiderte ich. „Denn sie sind genauso selten, wie meine Haarfarbe. Und das mit den Augen…“ Ich zuckte mit den Schultern. „Ich finde smaragdgrün sehr schön.“

    Ich arbeitete den ganzen Winter lang bei Meliorn in der Schmiede. Ich half bei ihm aus und machte selber kleine Schmiedearbeiten. Meliorn lehrte mich ein paar Sachen und als der Frühling anbrach, hielt ich ein langes schlichtes feingearbeitetes Schwert in die Luft. Ich hatte es in den letzten Wochen selber gemacht. Schade, dass ich jetzt keine Kriegerin war, die es führen konnte, so würde das Schwert in die Waffenkammer des Hauses der Goldenen Blume kommen.
    Ein Schatten trat in die Schmiede und ich senkte schnell das Schwert.
    „Hast du das gemacht, Vilyanna?“, fragte Maeglin und das Feuer erleuchtete seine weiße Haut auf eine gespenstische Weise. Ich nickte.
    „Hast du dafür deinen Dienst bei Idril aufgegeben?“, wollte er lauernd wissen.
    „Sie hat mich entlassen, denn sie trägt ihre Haare jetzt immer öfter und weiß, dass ich anderen Fähigkeiten nachgehe“, erwiderte ich.
    „Fähigkeiten?“, wiederholte Maeglin und ich fragte mich, warum Meliorn ausgerechnet jetzt nicht da war.
    Maeglin streckte wortlos die Hand nach dem Schwert aus und ich gab es ihm.
    Er betrachtete die Klinge, die Parierstange und den Griff lange, bevor mich wieder ansah.
    „Wie lange hast du dafür gebraucht?“
    „Fünf Wochen mit Unterbrechungen.“
    „Es ist schlicht, aber gut. Weißt du es zu führen?“
    „Nein, Schwertkampf habe ich nie erlernt.“
    Seine dunklen Augen spiegelten den Schein des Feuers als er einen Moment schwieg und wieder auf das Schwert sah, dass ebenfalls die flackernden Flammen reflektierte.
    „Willst du es lernen?“
    „Ja, eigentlich schon“, gab ich zu.
    „Wieso eigentlich schon?“
    „Ich mache schon Bogenschießen und schmiede. Und zu kämpfen… das machen nur wenige Frauen.“
    „Das Schwert führt hier in Gondolin keine“, verbesserte mich Maeglin und ich sah ihn überrascht an. Jetzt, wo er das sagte, fiel mir auch auf, dass ich noch nie eine Kriegerin mit Schwert oder Lanze gesehen hatte. Nur Bogenschützinnen.
    „Ich kann es dir beibringen“, sagte Maeglin und schwang das Schwert in der Luft hin und her. „Wenn du zu den Maulwürfen kommst.“
    Ich starrte in die Flammen und dann auf mein Schwert. Mir wurde bewusst, wie viel mehr Spaß mir das Schmieden als Bogenschießen brachte.
    „In Ordnung“, stimmte ich zu. „In drei Jahren werde ich eine Maulwürfin sein.“
    Maeglins Augen blitzten erfreut auf.

    Der Frühling zog in Gondolin ein. Der Schnee schmolz und die Pflanzen bildeten Knospen. Eine nach der anderen gingen sie auf und Blüten streckten sich in die Luft. Die Bäume entfalteten ihre grünen Blätter. Bansil und Glingol hatten den ganzen Winter über geblüht, aber sie waren auch nicht normal.
    Ich war jetzt nur noch bei den Maulwürfen und schmiedete. Als ich eines Abends in einer Kaserne saß und mich mit einer netten Maulwürfin namens Yenna unterhielt, hörte ich parallel dazu ein Gespräch mehrerer Schwalben hinter mir.
    „Sie kommt nicht mehr zu uns…“
    „Ist etwas zwischen ihr und Duilin passiert?“, fragte jemand.
    „Möglich wäre es. Er ist sehr schweigsam in letzter Zeit. Noch nicht einmal Egalmoth kann mehr ein langes Gespräch mit ihm führen“, antwortete ein anderer. Yenna sagte etwas zu mir, aber ich starrte sie einfach nur an, denn ich konzentrierte mich auf die Stimmen der Schwalben. Yenna hörte seufzend auf zu reden und lauschte ebenfalls.
    „Sie wird doch zu den Maulwürfen gehen, sie redet doch nur noch mit ihnen.“
    „Sie schmiedet nur noch. Ich habe sie letztens aus einer Schmiede kommen sehen, voller Ruß und Dreck. Das einzige an ihr, das noch geleuchtet hat, waren ihre Haare. Aber ein Schwert hielt sie in der Hand.“
    Der Elb musste die Länge präsentieren und Yenna sah über meine Schultern zu ihm. Ihre hellen Augen schiene die Schwalben zu überprüfen, auf was, wusste ich nicht. Yenna war unberechenbar, aber eine gute Freundin.
    „Sie ist auch nicht mehr Idrils Zofe. Im Winter war sie auf einmal verschwunden, untergekrochen bei den Maulwürfen.“
    Ich zog traurig die Augenbrauen zusammen und Yennas Blick huschte wieder zu mir.
    „Duilin hat sich in die Falsche verliebt“, meinte eine spöttische Stimme. Sie war neu und ich versuchte unauffällig den Kopf zu drehen. Ein Hammer des Zorns, groß und gefährlich, stand mit verschränkten Armen neben den sitzenden Schwalben und sie sahen zu ihm hinauf.
    „Warum sagt ihr ihr es nicht gleich?“, fragte der Schmied und ich drehte meinen Kopf schnell zurück.
    „Sie sitzt doch gleich da vorne.“
    Yenna stand auf und ich sah sie panisch an. „Ich kann dich noch nach Hause bringen“, sagte sie laut genug, dass die Schwalben und der Schmied es hören konnten. „Das Haus der Goldenen Blume ist zwar weit von hier, aber das ist ja kein Problem.“
    Sie sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an und ich stand ebenfalls auf. Wir gingen zum Ausgang und mussten zum Glück nicht an den anderen vorbei.
    Draußen atmete Yenna tief durch. „Ich weiß“, sagte sie. „Es lag am Winter. Es war zu kalt zum Schießen und verlockend warm in der Schmiede, aber wenn Duilin in dich verliebt ist, wird er das nicht einsehen. Jetzt sieht es aus, als wärst du geflohen als es zu viel wurde. Ist denn was zwischen euch passiert?
    „Gar nichts!“, beteuerte ich. „Wir haben nur geredet.“
    Auf einmal ging mein Temperament mit mir durch. „Ich lasse mir von denen nicht sagen, in welches Haus ich soll! Ich werde zu euch kommen und keine Schwalbe werden. Ich war mir da mal sehr sicher, aber dann kam Maeglin und alles hat sich verändert. Ich habe Schmieden schon immer sehr geliebt und zwischenzeitig nur wegen Duilin Bogen geschossen. Sie können mir kein schlechtes Gewissen mit ihrem Liebeskummer ihres Anführers machen!“ Ich klappte den Mund zu und sah Yenna entschlossen an. Diese brach in Gelächter aus und meine Entschlossenheit verschwand.
    „Was?“, fragte ich. „Was ist daran so falsch?“
    „Nichts!“, rief sie. „Nichts ist daran falsch, verstehst du?“
    „Nein. Warum lachst du?“
    „Einer der Hauptmänner Gondolins ist in dich verliebt und du-“ Sie fuchtelte mit den Händen. „Bist wütend auf ihn!“
    „Ich bin nicht wütend auf ihn“, erwiderte ich seufzend. „Sondern darauf, dass es so gekommen ist.“
    „Über Winter scheinst du das aber alles vergessen zu haben, Vilya.“
    „Es gibt auch noch einen anderen Grund, dass ich jetzt zu euch wechseln muss.“
    „Musst?“, fragte Yenna neugierig. „Seit wann musst du denn?“
    „Maeglin will mir den Schwertkampf beibringen, wenn ich eine Maulwürfin werde“, gab ich zu.
    „Alles klar.“
    „Wegen des Schwertes, das ich geschmiedet habe.“
    „Schon verständlich. Nun ja, falsch ist das nicht. Dann kriegst du auch ein besseres Gefühl, wann du ein gutes Schwert gemacht hast und wann nicht. Gewicht, Länge, Flexibilität…naja, besser du fragst mich nichts darüber.“
    „Es tut mir ja leid mit Duilin, aber ich kann jetzt nicht mehr zu den Schwalben. Dann könnte ich nie wieder bei euch schmieden, wir würden und weniger sehen und ich würde kämpfen nicht erlernen. Und ich will noch vieles lernen.“
    „Ja, du bist sehr wissbegierig. Dann bist du bei uns Maulwürfen wirklich besser aufgehoben. Wir schmieden nicht nur.“
    „Die Schwalben schießen nicht nur“, entgegnete ich.
    Yenna grinste. „Doch, das tun sie. Ich war eine.“
    „Du warst eine? Ich dachte, du kämst aus dem Haus des Himmlischen Bogens?“
    Wir kamen in meine Straße und blieben vor meinem Haus stehen.
    „Schlaf über das Gespräch und denke morgen noch einmal darüber nach, was du gehört hast. Jetzt bist du viel zu aufgewühlt, Vilyanna.“ Sie kürzte meinen Namen nicht ab, was bedeutete, dass sie es mal ernst meinte. Ich umarmte sie.
    „Danke, Yenna.“

    Der Frühling zog vorüber und als Meliorn und Yenna in den Bergwerken waren und ich nicht alleine schmieden wollte, rang ich mich dazu durch zu den Schwalben zu gehen.
    Blicke folgte mir als ich mit meinen eigenen Pfeilen zu den Bogenständern ging. Ich traute mich fast schon nicht mehr, einen Bogen zu nehmen, denn sie schienen mich alle so feindselig an zu sehen.
    Doch ein Elb der ein paar Bögen abspannte und in die Ständer hing, lächelte mir zu.
    „Dreißig Pfund, Langbogen, linkshand, oder?“, fragte er. Ich nickte erleichtert, als er mir den passenden Bogen gab. Ich schoss komischerweise auf Linkshand, das hieß, ich zog mit links aus, weil mein linkes Auge das dominante war, obwohl ich Rechtshänderin war. Aber ich sah auch noch andere so schießen, es war also nichts ehr ungewöhnliches.
    „Ist Duilin hier?“, fragte ich bedacht, aber der Elb zuckte nicht mit der Wimper.
    „Nein, leider nicht.“
    Ich wusste nicht, ob ich erleichtert oder traurig sein sollte. Ich war erstmal erleichtert, aber ich konnte ihm ja nicht ewig aus dem Weg gehen, warum auch.
    Ich schoss den ganzen Tag lang und achtete nicht auf die anderen. Niemand redete mit mir und ich auch nicht mit den anderen.
    Als ich als die Sonne unterging, meinen Bogen abgab und den Platz verließ, begegnete ich am Tor Duilin.
    „Hallo, Vilyanna“, sagt er und ich sah die Überraschung in seinen Augen.
    „Hallo. Duilin“, erwiderte ich und blieb stehen.
    „Sind das deine Pfeile?“, fragte er.
    „Ja, ich habe sie…selber gemacht.“ Beinahe hätte ich schmieden gesagt, aber erstens bestanden sie nicht nur aus Eisen und zweitens wollte ich ihm das nicht antun.
    „Hübsch“, meinte er und sah ihn prüfend an. Was für ein Thema würde er anschneiden?
    Aber er lächelte nur und neigte den Kopf zum Abschied. Zwei Schwarze Feder steckten in seinen Haaren und ein Langbogen hing über einem Köcher auf seinem Rücken.
    „Bis zum nächsten Mal.“
    „Bis zum nächsten Mal“, wiederholte ich und ging nachdenklich nach Hause. Ich beschloss, dass ich keineswegs auf ihn wütend war.

    Während des Sommers war ich ab und zu bei den Schwalben, ansonsten immer bei den Maulwürfen, denn dort hatte ich Freunde gefunden. Ich traf ein paar weitere Male bei den Schwalben auf Duilin, aber wir sprachen so gut wie nie, denn er hatte in diesem Jahr viele neue Schüler bekommen, die er ausbilden musste.
    Ich schmiedete zwei weitere Schwerter im Sommer und gab sie den Maulwürfen. Denn wenn mein Haus nicht wusste, dass ich eigentlich Schwerter schmiedete, die ich abgeben sollte, mussten sie sie auch nicht bekommen. Maeglin und ich sprachen viel in der Zeit und er zeigte mir viele Tricks, sagte aber oft, er würde mir noch mehr zeigen, wenn ich mich den Maulwürfen anschloss. Das Jahr verging und das darauf ebenfalls. Ich ging nur noch selten zu Treffen des Hauses der Goldenen Blume und noch seltener zu den Schwalben. Ich kleidete mich auch fast nur noch schwarz, grau, rot oder braun, wie die Maeglins und sein Haus. Meine Haare band ich neuerdings stramm zurück, denn sie durften auf keinen Fall Funken abbekommen oder mir ins Gesicht hängen.
    Das nächste Jahr war um und nun war ich ein Yén alt.
    Yenna begleitete mich zum Gar Ainion. „Ich freue mich schon“, flüsterte sie. „Gleich kann ich dich meine Schwester nennen.“
    Ich lächelte ihr nervös zu. Ich hatte mich für die Maulwürfe entschieden, traute mich aber nicht dies vor ganz Gondolin zu verkünden. Hoffentlich war ich nicht die Einzige mit der Entscheidung.
    Vor mir entsagten ein paar andere ihren Häusern, aber bis jetzt wechselte niemand zu den Maulwürfen und ich wurde unruhig. Ich strich mein Kleid glatt und fuhr erschrocken zusammen, als jemand mich von hinten ansprach.
    „Vilyanna?“
    Ich drehte mich um. Idril stand hinter mir und lächelte leicht melancholisch, wie fast immer in letzter Zeit.
    „Du wechselst in das Haus der Maulwürfe, nicht wahr? Was ist aus deiner Euphorie zu den Schwalben geworden?“
    „Sie ist verschwunden“, erwiderte ich und Idrils Lächelns wurde trauriger. „Duilin?“, fragte sie leise.
    „Seinerseits ist gar nichts verschwunden, auch wenn es so erscheint. Ich sehe es ihm an“, fuhr sie fort, doch da trat die Elbin neben mir vor, um ihrem Haus zu entsagen, was auf einmal furchtbar schnell ging. Ich warf Idril einen entsetzten Blick zu, bevor ich auf den Platz trat. Warum sagte sie mir das jetzt?
    Ich atmete tief ein und sah Turgon an.
    „Ich entsage meinem Haus und meiner Familie, das Haus der Goldenen Blume und schwöre einem neuem den Eid der Treue, dem Haus der Maulwürfe.“ Ich schloss die Augen und fühlte wie jemand mir die Hand auf die Schulter legte. Als ich meine Augen wieder öffnete, schaute ich in die Dunklen von Maeglin. Er lächelte stolz. „Jetzt bist du eine Maulwürfin“, sagte er. „Und gehörst zu mir.“

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1513931912
Vilyanna- Verrat von Gondolin 3
Vilyanna- Verrat von Gondolin 3
In Gondolin wird es Winter, Vilyanna lernt ein paar der Maulwürfe kennen... Sie wird sich für ein neues Haus entscheiden müssen, aber ihre Wahl schwankt noch...Außerdem erzählt sie eine Geschichte
http://www.testedich.de/quiz52/quiz/1513931912/Vilyanna-Verrat-von-Gondolin-3
http://www.testedich.de/quiz52/picture/pic_1513931912_1.jpg
2017-12-22
402C
Herr der Ringe

Kommentare (4)

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Princess of Mordor ( von: Princess of Mordor)
vor 85 Tagen
Jaaaa bitte bitte bitte schreib weiter!!!!:) Die Geschichte ist total spannend und super geschrieben!!!!:)
Nolawen Moredhel ( von: Misaki Ayana)
vor 87 Tagen
Hey, ich würde gerne wissen, ob es genug Zustimmung gibt für mich, um weiterzuschreiben, weil bis jetzt nur ein Feedback gekommen ist und es mich interessiert, ob euch die Geschichte gefällt :)
Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
vor 140 Tagen
Danke, Sarah :) Hobbit mag ich gar nicht und bei Herr der Ringe möchte ich nichts verändern. Un da ich Gondolin mag... vielleicht schreibe ich auch noch etwas mit den Söhnen Feanors. Hatte ich schon mal, ist aber nicht gut
Sarah Laureen (18496)
vor 140 Tagen
Gefällt mir bisher sehr gut! Besonders deshalb, weil die Geschichte weder in der Zeit des Hobbits noch im Herr der Ringe spielt. Hut ab!