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Pokémon - Dämmerung von zwei Reichen - Specials

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14 Kapitel - 16.543 Wörter - Erstellt von: Jim Helcon - Aktualisiert am: 2017-12-27 - Entwickelt am: - 953 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Schön, dass du hierhergefunden hast. Hierbei handelt es sich um eine kleine Distanzierung zur Hauptgeschichte der Geschichte Dämmerung von zwei Reichen. Die kleinen Nebengeschichten, die hier entstehen werden, werden anders als das Hauptwerk sein.
Du brauchst einzig die grobe Kenntniss aller Hauptcharaktere.

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    ((big))Weihnachts-Special((ebig)) ((olive))“...Hier sind wir jetzt. Hier hat der unbekannte Adressat dieses Briefes uns hingeführt. Asuka? Weißt d
    Weihnachts-Special

    “...Hier sind wir jetzt. Hier hat der unbekannte Adressat dieses Briefes uns hingeführt. Asuka? Weißt du, wo wir sind?“
    “… Es ist ein sehr abgelegener Ort in Valaya, den kaum jemand jemals betritt. Es scheint sich um den neutralsten und überhaupt stillsten Ort in ganz Valaya zu handeln.“
    “Haha. Das hört sich ja so an, als hättest du in Geographie nicht aufgepasst.“
    “Clive? Du bist auch hier?“
    “Das selbe könnte ich euch fragen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass noch mehrere Leute diesen Brief erhalten haben.“
    “Ebensowenig, wie ich, Bruder.“
    “Raweso? Was machst du hier?“
    “Dumme Frage. Jeder, der so ein Zettelchen hier hat, ist aus dem selben Grund hier, wie auch all die anderen.“
    “Aber… Ist es nicht eigentlich schlecht, wenn wir uns einfach so alle treffen? Gleich gehen doch wieder die Kämpfe los, oder?“
    “Ich hatte gerade den selben Gedanken, Jim. Wir… also…“
    “Ich wäre dafür, dass wir erstmal herausfinden, wer der Adressat ist, Teona. Eventuell könnte es sich um eine Falle oder ähnliches handeln.“
    “Ich stimme Tayfun zu. Asuka sagte ja grade, dass das hier nicht oft betreten wird. Ein perfekter Ort für ein Attentat.“
    “Nicht so voreilig, Lou. Ihr habt mich ja nicht mal ausreden lassen. Das hier ist ein, sage ich mal, geheiligter Ort. Warum genau, weiß keiner. Wer hier jemanden bekämpft, ebenso wie in all den anderen neutralen Gebieten, ist eine Schande und entehrt. Ob das jemanden kümmert, weiß ich nicht, wir sollten wachsam bleiben.“
    “Ich kann jedenfalls eine starke Magie vernehmen. Und es ist keine, die ich kenne...“

    “Ehem… Wenn ich dann endlich mal zu Wort kommen dürfte...“
    “Wer sind Sie?“
    “Euer mysteriöser Adressat. Ich bin Anna und reise durch die verschiedensten Reiche. Gelegentlich mache ich mit verschiedenen Bewohnern auch mal einen Ausflug in die ein oder andere Dimension. … Für Geld, versteht sich. Nur wer in dem, was er macht, den wirklich wahren Profit auch sieht, kann reich werden. Na ja, egal. Da heute ja Weihnachten ist, dachte ich, heute nehme ich mal diese Dimension hier und lade euch ein, eine andere Welt zu besichtigen. Es ist eine einmalige Chance und ein super Angebot. Normalerweise verlange ich für sowas ein Vermögen. In Voraus. Also: Ich habe hier ein paar Eintrittskarten gratis.

    Ich sehe grade, wie viele ihr seid. Das wird vielleicht doch etwas teuer… sagen wir mal, 10 Personen können mit. Diese Karten kommen ja nicht von irgendwo. Sagen wir… Du, du, du… du, du, du… du auch, du, du und die letzte Karte bekommst… du. So. Keine Widerrede.“

    “...Klar… Was geht hier ab?“
    “Das wird sicher lustig… Irgendwie erinnert mich das an irgendetwas… hihi.“
    “Also nur Takenaa, Lou, Tayfun, Serafina, Jim, Teona, Pan, Shadow, Bianca und Natura?“
    “HEY! Warum darf ich nicht mit?“
    “Blau, stimmts? Nun, ich muss davon ausgehen, dass ihr auf der anderen Seite keinen Unsinn anstellt oder sonst irgendetwas macht. Eine Reise in eine andere Dimension ist auch gefährlich. Nur der kleinste falsche Eingriff kann fatale Folgen haben. Dann darf ich da nicht mehr hin und das ist nicht gut für´s Geschäft, du verstehst? Und irgendwen muss es ja auch treffen, der nicht mitkommt. Ich habe einfach gewählt, wer nicht zu neugierig oder aufgedreht ist. Es kann auch mal sein, dass ich euch mal beobachtet habe, daher weiß ich, wer die Klappe halten, oder seine Neugier zügeln kann, wenn es darauf ankommt. Ich weiß, wovon ich rede und eins sage ich dir noch: Wenn man etwas am schwersten akzeptieren kann, dann die Wahrheit. Also, auf auf meine Lieben. Meine nächsten Kunden stehen schon vor der Tür und ich will sie nicht warten lassen.“

    “Ich schätze, der Rest bleibt einfach hier und passt auf… Egal auf was.“
    “Das halte ich für einen guten Plan, Bruder. Setzen wir uns einfach… da hin.“
    “Es gibt auch mal ein nächstes Mal. Jetzt habt euch nicht so! Irgendwer muss halt hier bleiben. Und wehe, ihr geht hier weg, während die Kinder hier noch weg sind, klar? Ist besser, glaubt mir. Nun denn, ich will keine Zeit vergeuden, Zeit ist Geld. Hop Hop. Durch dieses hell leuchtende Tor da. Alles eingestellt. Ihr kommt sicher auf die andere Seite.“

    2
    “Tadaa. Da wären wir. Schön, oder? Ich hoffe, ihr habt euch schön warm angezogen, denn es ist ziemlich kalt hier.“
    “Wäre ich NIE drauf gekommen, dass es KALT ist. Vielleicht kann man uns vorher etwas darauf vorbereiten können. Was sollen wir denn wissen, dass hier Schnee liegt?“
    “Vielleicht gehe ich lieber noch einmal zurück und hole meine Winterjacke...“
    “A-ah! Wenn du einmal hier bist, bist du hier. Wenn du zurückgehst, musst du eine neue Reise buchen, wenn du wieder hierhin willst, klaro? Dein Ticket ist jetzt weg. Seit doch mal glücklich, die Kälte ist nicht von langer Dauer. Sobald ihr euch hier etwas eingelebt habt, ist alles wieder in Butter.“
    “Und wo genau sind wir jetzt?“
    “An einem sehr kalten Ort. Der Kälteste, den ihr je gesehen habt. Aber wie gesagt, das wird. Und in diesem kleinen, süßen Dörfchen hier findet heute in besonderes Ereignis statt, ich bin mir sicher, es wird euch gefallen.“

    “Anna! Welche eine Überraschung, dich hier auch mal wieder anzutreffen.“
    “Ach, mein Lieber, ich komme doch jedes Jahr wieder. Diese Spiele sind für mich zwar etwas gleich, aber trotzdem hoffe ich, dass es dieses Jahr wenigstens die Kontrahenten sie spannend gestalten können.“
    “Natürlich. Ich bin zuversichtlich.“
    “Hihi. Das sagst du jedes Mal. Nun, meine Lieben, das hier ist, ihr werdet es wohl schon wissen, der liebe Weihnachtsmann. Ein einzig und Ware. Ja… Ware, denn er bringt mir jedes Mal ziemlich viel Geld ein. Apropos, ich muss noch meinen Snack-stand für das Stadion auf vorderman bringen. Im Gegensatz zu euch bin ich nicht zum Vergnügen hier. Das kommt, sobald ich das Geld in der Kasse klingeln höre. Nun denn: Genehmigung und so weiter Pipapo, ihr wisst schon. Das Stadion könnt ihr nicht verfehlen. Einfach dieses große Gebäude hier zwischen den ganzen Holzhüttchen hier. Nun denn: Ich komme auf euch zurück“
    “Und weg ist sie. Und in was für ein Tempo, bei dem allen, was sie dabei hat...“
    “HoHo, das ist Anna, wie man sie kennt. Immer auf Hochturnen.“
    “Und du bist der Weihnachtsmann? Zugegeben, dein Outfit nach kannst du ihm ähnlich sehen, aber irgendwie… Ein roter Rollkragenpullover mit roter Hose und eine blaue Cap, die vorne eine Stelle Gelb ist mit kleinen Geweihen?“
    “Ich bin auch gerade nicht im Dienst, junges Fräulein. Heute finden die Rentier-Spiele statt. Da wird geschaut, ob jemand das Zeug hat, den Schlitten zu ziehen. Aber jetzt entschuldigt mich bitte. Ich muss noch einige organisatorische Dinge erledigen, bevor das erste Spiel, das Rennen statt findet.“
    “Ach, das sind doch nur Abendmärchen. Eine erfundene Figur aus der Fantasie der Menschheit. Keine Ahnung, wo wir sind.“
    “Was hat denn Serafina? So gar nicht gemütlich. Dabei ist doch Weihnachten.“
    “Keine Ahnung, Pan. Wahrscheinlich ist ihr immer noch kalt. Also, das machen wir jetzt? Wir scheinen ja noch etwas Zeit zu haben, ehe das Rennen los geht.“
    “Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich mag mich hier mal ein wenig umschauen.“
    “Und das aus deinem Munde zu hören, obwohl du am meisten Probleme mit der Kälte hast?“
    “Das muss ein Gerücht sein. Ja ja, ich gehe mich hier umschauen, das Stadion scheint ja gut zu finden zu sein.“
    “Wir dürfen aber bei aller Freude… oder Nicht-Freude nicht vergessen, dass wir hier keine gravierenden Dinge tun sollten. Reden war okay, ich bin mir aber auch nicht so ganz sicher, was wir nicht mal einem Tag hier schon anrichten könnten. Wie dem auch sei, Serafina ist ja auch schon weggegangen. Also treffen wir uns nachher einfach im Stadion.“
    “WIr sollten das Zeitlimit auf ungefähr einer Stunde belassen. Nur um sicher zu gehen.“
    “Teona… danke für diesen Hinweis, aber Jim ist auch schon weg. Ich glaube nicht, dass es auch weder noch Takenaa oder Pan es noch mitbekommen haben.“
    “Pan… ist alleine abgezockelt? Ich sehe mal zu, dass ich sie noch finde, ehe sie noch irgendeine seltsame Aktion durchführt, wir kennen sie ja.“
    “Klar. Also ich gehe dann mal auch okay? Tschö!“
    “*seufz* Okay. Tschüss ihr alle. Ach was solls. Gehe ich eben auch irgendwohin.“
    “Es ist faszinierend. Der Schnee hier scheint nicht zu schmelzen, obwohl über uns fast die Sonne ist und keine Wolke zu sehen ist. Ich kenne sowas ja von Kyurem, aber hier gibt es ja keine Pokémon, nehme ich an.“
    “Natürlich musst du, wenn sich hier jeder den Ort ansieht, den Schnee hier am Boden begutachten, N. Jetzt weiß ich, warum Urs nicht mitgekommen ist. Der hätte diesen Ort nach allen möglichen Auren durchsucht oder wäre komplett ausgerastet.“
    “Oh, ja. Es gibt vieles, was wir hier herausfinden könnten, aber ich denke, es wäre besser, im Ungewissenen zu bleiben. Also dann sehe ich mich hier auch mal etwas um.“
    “Willst du mich jetzt auch noch alleine lassen?“
    “Haha. Sind denn deine Beine etwa eingefroren? Jetzt komm schon.“
    “Ja ja! Ist ja gut.“

    3
    “Was hat diese Welt hier nur an sich, dass es so einmalig ist? Ich war schon in vielen Städten und Dörfern, aber nie war eins weihnachtlicher, als dieses. Aber warum wundert mich das. Das ist ja eine andere Welt, hier kann alles Mögliche vorkommen. Hu? Was ist das?
    “1 Minute 90 Sekunden. Das ist eine gute Zeit, die du da hingelegt hast. Damit kannst du das Rennen wirklich für dich entscheiden.“
    “Dieser Zwerg redet mit diesem… Kronjuwild? Es ähnelt ihm am meisten. Ein neues Pokémon oder sowas? Oder eine neue Spezies?“
    “Meinst du, Doggle?“
    “Es spricht? Na gut, ich habe ja nicht zu entscheiden, wer sprechen kann und wer nicht… Nicht hier...“
    “Klar. Werd locker und entspann dich. Du kriegst das hin.“
    “Guten Tag.“
    “Hm? Oha, ehm...“
    “Besuch?“
    “Ach ja. Ich bin gerade erst hierher gekommen. Ich bin zu besuch hier und wurde eingeladen, die Speile anzusehen.//Ihre Blicke… ich weiß nicht, ob sie Menschen kennen…//“
    “Ach, wieder Besucher. Und wie ist dein Name?“
    “Jim Helcon. Ihr könnt mich einfach Jim nennen.“
    “Angenehm. Ich bin Doggle, einer der vielen Weihnachtszwerge des Weihnachtsmannes. Momentan zum Briefabholer degradiert. Das… müssen wir aber auch nicht weiter erläutern… Egal. Das Rentier hier neben mir nennt sich Rudolph, ein Kandidat für´s Rennen...
    “Und künftiger Schlittenzieher.“
    “Ein Schlittenzieher? Ach, du meinst die Ren-tiere, die den Schlitten zum Fliegen bringen?//Nichts falsches sagen. Natürlich kennt man die Geschichten über die Schlittenzieher, aber ich hätte fast Fabelwesen gesagt.//“
    “Genau die.“
    “Komm, wir müssen dich noch für die anderen Disziplinen vorbereiten.“
    “Komme. … Warte kurz. Sind das da vorne auch besucher?“
    “Hm? Die? M-Moment. Nein, die gehören nicht zu mir.“
    “...“
    “Das sind Formen von Pokémon… sie schimmern violett, sind aber unsichtbar… wie kommt das denn?“
    “Hast du gerade Pokémon gesagt?“
    “Ja, aber das sind eindeutig keine.“
    “Sicher nicht. Ich kenne sie nur aus Spielen. Meinst du, die gibt es?“
    “Natürlich gibt es die. Genau so, wie es Rentiere bei uns nicht gibt.“
    “Willst du damit sagen, in deiner Welt gibt es sie? Wirklich lebendig?“
    “Ja… teils. Eigentlich ja, aber momentan ist es… ein wenig kompliziert und sie-“
    “Jungs, ich unterbreche nur ungern, aber wir müssen schnell etwas tun, bevor sie noch großen Schaden anrichten! Sie fangen schon an, unsere schönen Häuser zu zerlegen...“
    “Es sind nur drei, keine Sorge, das kriege ich hin.“

    “WOOW! Du BIST in Wahrheit ein Pokémon? Unglaublich.“
    “Es ist, wie gesagt, kompliziert, aber sieh erstmal zu, dass du hier wegkommst.“
    “Haha! Vergiss es! Wenn du sagst, sie sind nicht stark, helfe ich gerne mit.“
    “Rudolph! Pass auf, wo du dich da hineinreitest! Ihr haltet sie im Schach, okay? Ich muss den anderen Bescheid geben.“
    “Doggle, es würde uns helfen, wenn du im Stadion eine Anna aufsuchst, oder Menschen in meiner Größe suchen würdest. Ich möchte euch das nicht aufdrängen.“
    “Also, Jimmy, gehen wir los! Ha!“
    “Auf gehts, Bisasam, Schiggy, Glumanda! Hey, Rudolph, kannst du diesen etwas rötlichen übernehmen?“
    “Den da?“
    “Genau.//Er macht das gar nicht schlecht.// Hast du Kampfsport geübt, oder sowas?“
    “Nicht so viel, aber grobe Kenntnisse aus für die Rentier-Spiele.“
    “Verstehe. Gut, dann mach mal so weiter, ich helfe dir!“

    “Haha! Die haben keine Chance! Wir sind zu gut!“
    “Nicht übermütig werden. Die sind unberechenbar.“
    *swip*
    “Was war das?“
    *swip*
    “Ein Pfeil? Was-“
    *swip*
    “Wer schießt denn da? Das ist gefährlich!“
    (Um Verwirrungen zu vermeiden, ist Anna jetzt olive.)
    “Ach, das ist gefährlich? Und was, meinst du, machst du da?“
    “Anna? Du benutzt echte Waffen? Pfeil und Bogen?“
    “Die waren sicher nicht eingeladen. Sie müssen sich irgendwie durch das Tor geschmuggelt haben, während wir geredet haben… Nicht gut. Überhaupt nicht gut. Ach, wisst ihr, lasst euch deswegen nicht beirren. Ich habe das alles fest im Griff. Nicht zahlende Kunden werden bei mir selbst bei 100 Meter gegen den Wind gespürt. Macht euch also bitte keine Sorgen.“
    “Du machst mir mehr Sorgen, wenn du mit so einem Ding hier herumläufst.“
    “Oh, verzeih, wie unhöflich von mir. Ihr verabscheut sowas ja. Nun gut, wenn ihr wieder solche Dinger sehen solltet, könnt ihr wieder draufhauen. Für jedes dieser Dinger gibt es von mir ein schönes Kopfgeld. Und keine Sorge, Rudolph. Es ist nicht so, als wären diese Dinger wirklich am Leben. Auch wichtig für dich, Jim: Es sind nur heraufbeschworene Zauber, die sich zu weit von ihrem Beschwörer entfernt haben und nun Amok laufen. Ihr tut also jedem nur einen Gefallen. Vor allem mir. Eigentlich hätte ich darauf achten sollen… na ja: Ich werde dafür sorgen, dass sie diesem Dorf hier fern bleiben. Audieu.“

    “Hast gehört. Du musst dich jetzt weiter vorbereiten.“
    “Ja, aber Doggle ist noch nicht zurück.“
    “Hm… was musst du denn noch machen? Vielleicht kann ich kurz für ihn einspringen.“
    “Das ist nett. Also: Nach dem Rennen wird der Weitsprung anstehen. Du kannst mir helfen, indem du den Schnee nach dem Sprung wieder kehrst, damit ich noch einmal springen kann. Du weißt doch, wie das geht?“
    “Klar. Sowas. Ja, das kenne. Ich okay, dann mal los. Zeig mir, wie weit du springen kannst!“
    “Dann mach dich auf was gefasst!“

    Die Anwesenheit dieser Wesen ist auch an anderen Teilen des Dorfes aufgefallen...

    4
    “Es war sicher meine Schuld.“
    “Ach, jetzt mach dir keinen Kopf, Takenaa. Die sind bestimmt nicht wegen dir hierhergekommen.“
    “Aber Tay, du weißt doch am Besten, dass sie immer da sind, wo ich bin. Ich habe sie eindeutig wiedererkannt! Och man, was mache ich jetzt? Ich sollte hier lieber wieder weg...“
    “Mach dir keinen Kopf. Hakuna Matata. Anna sagte ja, dass sie das schon wieder unter Kontrolle bekommt und wenn wir so ein Fieh hier sehen, werden wir es eben zurück schicken.“
    “...Okay… du wirst schon Recht haben.“
    “Geht´s wieder?“
    “Ja, danke, Bianca. Teona kann sich wirklich glücklich schätzen, jemanden wie dich in ihren Kreisen zu haben.“
    “Danke. Ich kann eben nicht wirklich gut kämpfen, noch habe ich je wirklich eine Reise gemacht. Daher habe ich eben das gemacht, was ich am besten konnte. Du solltest jetzt nur etwas vorsichtig mit dem Bein sein.“
    “Der Angriff kam aber auch überraschend. Nun gut, gehen wir am Besten gleich ins Stadion.“
    “… Okay. Ich hasse diese Dinger jetzt, da sie mich nicht mal im Urlaub in Ruhe lassen können.“
    “Verzeiht? Ihr habt euch gerade um diese Gestalten gekümmert, nicht wahr? Ich wollte euch nur kurz meinen Dank aussprechen, sonst hätten sie fast mein Haus erwischt.“
    “Das haben wir gerne gemacht. Sag, nimmst du auch an den Spielen teil?“
    “Ja, mache ich. Ich werde zwar wohl nicht für viel Aufersehen sorgen, aber ich wollte zumindest dabei sein. Dafür wünsche ich anderen umso mehr, dass sie gesehen werden.“
    “Wie? Ihr wollt gesehen werden? Ist das der Sinn dieser Spiele?“
    “So gesehen ja. Es ist nicht so, dass es Sieger oder Verlierer gibt, eher kommt es auf das Erscheinungsbild des Teilnehmers an. Der Weihnachtsmann entscheidet dann, ob darunter es welche gibt, die Mut, Charakter und ein gutes Herz haben, um den Schlitten ziehen zu dürfen.“
    “Es kann also sein, dass alle auserwählt werden?“
    “Theoretisch. Es kann aber auch sein, dass niemand ausgewählt wird. Kommt eben auf den Teilnehmer an.“
    “Und du denkst, dass du das nicht schaffst?“
    “Es die Disziplinen muss man selber schon machen und ich denke nicht, dass ich so gut bin. Wie gesagt, ich will einfach nur mitmachen. Ihr seid doch gerade auf dem Weg zum Stadion, nicht wahr? Kann ich dann mitkommen? Ich wollte mich gleich mit jemanden noch treffen, ehe die Spiele beginnen.“
    “Geht klar. Sag, wie heißt du denn?“
    “Zoey.“

    “Haha. Das war doch gar nicht so schlecht, oder? Sage ich so als Laie.“
    “Ja, also es dürfte ganz gut im oberen Bereich liegen, Rudi. Du kannst das.“
    “Danke. Pass du aber auf, dass du nicht aus dem Wagen kippst. Es könnte sehr holperig auf der Strecke werden.“
    “Ach, er macht auch mit?“
    “Klar. Ich muss ja jemanden ziehen. In diesem Fall… da. In diesen Schlitten da werden die Kutschierer sein und ich muss ihn ziehen.“
    “Und wir beide müssen heile am Ziel ankommen. Inklusive Schlitten.“
    “Ja, siehen eigentlich recht robust aus. Sie sind nicht schwer und scheinen auch wenig Luftwiederstand zu bekommen.“
    “Haha! Warst du jemals bei so einem Rennen? Ich denke nicht, dann würdest du wissen, wie haltbar die sein müssen. Rate mal, wie lange es diese Schlitten schon gibt?“
    “Wenn du mich so fragst, dürften die schon etwas älter sein. Aber sie sehen noch so neu aus.“
    “Sind sie auch größtenteils. Sie werden auch immer neu repariert.“
    “Das hört sich schon gefährlich an. Wird sicher Spaß machen, euch zuzugucken.“
    “Es ist nicht so schlimm, wenn man Erster wird. Die Wagen bleiben immer am heilsten.“
    “Also bleibt unser Wagen am heilsten.“
    “Ich bin gespannt. Ich bin gespannt.“
    “Ach, hier steckst du. Kommst du. Rudolph, kommst du? Wir müssten zur Anmeldung.“
    “Los, Rudi. Ich warte im Wagen auf dich.“
    “Okay, danke. Komm Zoey.“
    “Du solltest jetzt auch ins Stadion gehen.“
    “Ich wünsch euch beiden auf jeden Fall Hals- und Beinbruch.“

    Das Stadion war nicht besonders groß, doch für so ein kleines Dorf, das um einen See gebaut ist, kann es sich gut sehen lassen. Vom Stadion geht es dann durch ein Tal einen Berg hinauf, in auf dem die große Werkstatt, das größte Gebäude des gesamten Dorfes steht. Es hatte viele rote Fahnen, die im Wind wehten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Einganges war der Sitz des Weihnachtsmannes. Von dort konnte man das ganze Stadion überblicken. Im inneren gab es vor den Sitztribünen eine runde 400-Meter-Bahn. Es gab 2 große Tore, die in das Stadion führten. Am Tag der Spiele war das Stadion voll.

    “Knabberzeug, Getränke! Schaumstoffhandschuhe mit Unterschriften der Teilnehmer! Fanshops, alles was Ihren Aufenthalt hier zu einem unvergesslichen Ereigniss werden lässt!“
    “Teona, die nimmt ihre Aufgabe hier ja wirklich ernst. Ist kaum zu glauben.“
    “Es überrascht dich? Du hast doch noch eine Ahnung, wie sie uns empfangen hat, als sie uns hierher eingelanden hat? Ich glaube, für sie gibt es kaum etwas anderes, außer Geld zu schaffen und ihre Arbeit auszuüben.“
    “Da hat sie allerdings Recht. Ich selber war zwar noch nie auf einem „Event“, aber ich muss auch sagen, dass mich diese ganze Masse hier schon etwas beunruhigt. Ein Glück sind wir nicht unter Menschen, da geht es noch. Und so eine begeisterte Verkäuferin habe ich auch noch nie gesehen. Erstaunlich.“
    “Da muss selbst ich dir Recht geben, N. Ich hoffe nur, die brüllt nicht noch während der Spiele das Stadion zu.“
    “Und was hast DU dir da geholt?“
    “Was? Sie sagte, es wäre ein Rabatt. Weil ja bald Weihnachten ist. Oder hast du etwas gegen diesen tollen Anhänger einzuwenden?“
    “*seufz* Eben vor Weihnachten und vor allem in solchen Events springen die Preise von solchen Dingern nur in die Höhe. Wie viel hast du dafür bezahlt?“
    “Hälst du mich etwa für unfähig, auf mein Geld aufzupassen? Wir sind im Urlaub!“
    “Ja ja. Als Boey´s kleiner Laufbursche bekommst du sicher ein gutes Honorar.“
    “Teona...“
    “Ha ha. Ich dich auch gleich…“
    Seht! Da kommen sie!“
    “Die sehen alle ziemlich siegessicher aus. Welcher ist jetzt der, den du vorhin erwähnt hast?“
    “Da. Die 5. Im Schlitten hinter ihm ist Doggle.“
    “… Aha. Sieht doch sehr gut aus. Die 1 sieht aber auch nicht schlecht aus. Blickt zwar etwas grimmig rein, kann aber sicher auch gewinnen.“
    “Laut Liste ist das ein Arrow.Wollen wir wetten?“
    “Hah! Vergiss es gleich lieber. Ich meinte nur, wer nach einer Konkurrenz aussieht.
    “Scht! Es geht los.“

    5
    “Ich finde auch, dass Arrow durchaus gewinnen kann. Wenn er so brutal da ran geht… jetzt weiß ich, wieso diese Rennen immer so gefährlich sind. Die arme 6. Zum Glück ist nichts ernstes passiert. Das sah aber schon knapp aus, wenn sich so ein Schlitten überschlägt...“
    “Dein Favorit scheint sich auch gut zu schlagen. Er hält zumindest ausreichend Abstand, dass Arrow nichts machen kann.“
    “Sehen wir mal. Die 8 will mitmischen.“
    “Arrow rammt seinen Schlitten gegen Rudolphs und dann gegen die 8! Na klar, ihm kann nichts passieren, da er in der Mitte steht. Er fährt ewig in einer Sinus-Kurve, bis eine Wand nachgibt und schon gibt es einen Rivalen weniger“
    “So, wie jetzt bei der 8 zum Beispiel. Und… raus. Der Wagen!“
    “Jetzt steht er ungepannt auf der Piste.“
    “Die Leute da müssen echt mutig sein. Einen Schlitten während des Rennens zu bergen. Ich weiß nicht, ob darauf jeder Rücksicht nehmen kann.“
    “Das glaube ich nur nicht, ich sehe es. Seht ihr auch, wie Arrow Rudolph zum bremsen zwingen möchte? Er drängt ihn zum Rand und wenn Rudolph gegensteuert, kann es auch ein leichtes Aus sein. Da kommt er nicht mehr Raus.“
    “Und er bremst nicht mal! Er wird ihn wohl durchbrechen wollen! Auuußer…. Er Springt natürlich.“
    “Tcha, haben wir auch weit geübt. Eigentlich für eine andere Disziplin, aber Rudolph scheint echt einfallsreich zu sein.“
    “Und Doggle hält sich auch wacker im Wagen. Das kann was werden.“
    “Was machen die denn da?“
    “Er provoziert Rudolph. Aber aus welchem Gru-“
    “Was ist DAS denn?“
    “Das Ding Leuchtet. Ob Rentiere Attacken, wie Blitz beherrschen?“
    “Aber das wäre gegen die Regeln!“
    “… aber interessant herauszufinden...“
    “N! Halte dich zurück. Anna sagte: Keine Neugier.“
    “Keine Panik. Ich kann aufpassen.“
    “Er gewinnt das. Arrow ist draußen.“
    “Fragt sich nur, ob er auch die Aufmerksamkeit bekommen hat, die er möchte. Nach dem Leuchten da sowieso.“
    “Hey, Jim, wo willst du hin?“
    “Ihm gratulieren. Komme gleich wieder. Es ist ja jetzt eine kurze Pause.“
    “Echt ein merkwürdiger Sport. Von 8 Teilnehmern haben nur 3 die Zeillinie überschritten. Erinnert mich irgendwie an Pottrennen. Was ist denn jetzt auf einmal los?“
    “Er wird disqualifiziert. Wegen ordnungswidrigem Gebrauch seiner Nase?“
    “Das klingt bescheuert...“
    “Ja… ist es aber nicht, wie du gesehen hast. Arrow hätte gewinnen können.“
    “Das tut er ja auch grade. Das sagt der Schiri.“
    “Aber Arrow hat es doch veranlasst. Durch das Provozieren hat er Rudolph dazu gebracht. Jetzt, wo ich darüber nachdenke… das war doch volle Absicht.“
    “Sag das dem Schiedsrichter. Du kannst nichts nachweisen. Außerdem wird Arrow selber protest dagegen erheben. Es ist hoffnungslos. Rudolph ist draußen.“

    “...Seine Nase war… war ein Unfall.“
    “Unfall? Hey, Rudi...“
    “Lass mich bitte für einen Moment allein, Jim.“
    “Klar. … Oh man. Ich glaube, sein Vater sollte noch einmal über seine Wortwahl nachdenken. Ein Unfall…Rudolphs Nase war ein Unfall. Der Arme tut mir echt leid. ...“

    “Welch ein erfolgreicher Tag. Die Kasse ist voll und meine Urlauber haben wohl auch ihren Spaß gemaht. Dann rufe ich sie doch mal zusammen. Hey. Alle, die zu mir gehören, einmal herkommen! Es geht wieder zurück. Ihr habt jetzt noch eine Stunde, dann treffen wir uns wieder am Tor. Wer zu spät kommt, bleibt hier sitzen, da ich das Tor danach schließen muss und für ein Jahr mindestens nicht wiederkomme.“
    “Schon? Wir waren doch kaum hier.“
    “Das ist eben so. Es war auch nur eine freie, nette Geste von mir, dass ihr sowas überhaupt mal sehen konntet. Und immerhin hattet ihr doch einen vollen Nachmittag hier und so viel gibt es nun auch wieder nicht hier zu sehen. Von daher… ihr wisst jetzt bescheid.“
    “Äh… ja… außer… Hat jemand Jim gesehen?“
    “War er nicht bei dir?“
    “Ja, aber er ist in der ersten Pause kurz weggegangen, nur ist danach nicht wiedergekommen.“
    ((red)“Äh… Er sollte da sein… Okay, die meisten hier gehen. Ich habe heute leider noch einen Termin in einem anderen Universum, sonst kriege ich dicke Zinsen auf meine Rechnung. Also: Einer kann hier bleiben und nach ihm suchen, den hole ich später ab. Der Rest sollte aber zum abgemachten Zeitpunkt gehen, je weniger von euch hier länger als nötig bleiben, umso weniger Risiken gibt es.“
    “Und du hast dir auch schon ausgemalt, wer hier bleibt, nicht wahr?“
    “Habe ich schon. Die unter euch, die ganze Nachmittage damit zubringen kann, möglichst nicht da zu sein und die wenigsten wichtigen Dialoge überhaupt führt.“
    “Wie bitte?“
    “Ach, nicht so wichtig. N, du kennst ihm zwar am Besten, allerdings weiß ich nicht, was du an diesem Ort so lange während meiner Abwesenheit machen würdest… Von daher… nimms mir nicht übel, aber sicher ist sicher. Bianca, du wirst hier bleiben.“
    “Warum ich? Mir frierts an diesem Ort!“
    “Eben weil du stets die Klappe hälst, wenn es sein muss. Ich weiß auch, dass du dich nicht zu langweilen brauchst. Also, wenn du ihn siehst, wirst du ihn sagen, dass er hier zu bleiben hat und das nächste Mal nicht einfach so wegzulaufen hat. Und zwar, so, wie ich es dir gerade gesagt habe. Imperativ. Also: Eine Stunde habt ihr jetzt noch. Tüdelü.“

    “Im nachhinein ist es doch nicht so schlimm, dass das hier kurz ist. Ich weiß nicht, wie lange ich ihr kommandierendes Gebrabbel noch ertragen könnte.“
    “Jo, da hast du voll Recht, Lou. Ich werde Blau sagen, dass er hier quasi nichts verpasst hat.“
    “Wo ist der denn jetzt hingerannt? Haben wir nicht besprochen, dass wir uns wieder hier treffen?“
    “Eigentlich nicht. Aber es war eigentlich klar. Bestimmt hängt er irgendwo mit seinem Rudi rum. Dem geht’s jetzt sicher echt nicht gut, nachdem er so diskriminiert wurde.“
    “Du meinst die Nummer 5? Stimmt, die war plötzlich weg. Ich dachte, er schaue dem Rest noch zu.“
    “Wie sie weiter spielen und er nicht mehr mitmachen durfte? Das war doch unfair.“
    “Das war doch sowas wie ein Unfall. Dass sie nicht noch mal ein Auge zudrücken… das verstehe ich nicht.“
    “Kommt, reden können wir später immer noch.“

    6
    “Hey Rudi, wo willst du hin?“
    “Bist du mir gefolgt?“
    “Na ja… ich habe mir schon etwas Sorgen gemacht. Und… wie das aussieht...“
    “… Lass mich bitte. Ich… *tiefer seufzer* komme hier nicht mehr klar.“
    “Jetzt wein bitte nicht. Ich bin mir sicher, das war nur ein Missverständnis.“
    “Aber ein Unfall? Meine Nase ist ein Unfall? Bin ich dadurch nicht ein Unfall? Sowas von Papa zu hören...“
    “Lauf nicht so schnell. Wohin willst du denn jetzt?“
    “Irgendwohin, wo man mich so akzeptiert, wie ich bin.“
    “Ich komme mit dir. Ich meine, hier könnten immer noch diese Dinger herumlaufen...“
    “Danke… Aber… ich will noch mal kurz auf mein Dorf sehen. Ich weiß nicht, ob ich es jemals wiedersehen werde.“
    “//Stimmt. Von hier oben hat man eine echt tolle Aussicht.//“

    Jims Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Während sie auf dem Weg sind, erscheinen wieder diese Magie-Konstrukte. Jim war entschlossen, die Quelle dieser Wesen zu finden und diese Welt von ihnen zu befreien.
    Zusammen mit Rudolph kämpften sie sich ihren Weg durch die Eisödnis.
    Rudolph erzählte von seiner Vergangenheit und alles, was er jetzt wohl vermissen würde, war aber dennoch entschlossen, weiter zu ziehen. Sie zogen ohne Rast, bis sich der Tag dem Ende neigte und Müdigkeit die beiden prägte.

    “...“
    “...Eine Pause wäre jetzt wirklich nett. Es ist schon ziemlich dunkel geworden. Wir bräuchten mal einen Platz zum Rasten.“
    “Ja… eine Höhle wäre jetzt ganz nett. Etwas anderes kann man hier draußen nicht finden.“
    “Hm? Sieh mal!“
    “Das sieht schön aus. Ein Regenbogen.“
    “//Und dabei regnet es nicht mal, weder scheint die Sonne.// Sieh, er will uns wo hin führen.“
    “Hmhm. Das ist eine Höhle. Da sind wir erstmal sicher. Hoffen wir nur, dass sie nicht bewohnt ist.“
    “In wiefern meinst du: Bewohnt? Was läuft denn außerhalb deines Dorfes denn so rum?“
    “Andere Tiere, die hier leben. Tut mir leid, aber ich bin müde. HALLO? HALLO!“
    “...“
    “… Ich brauch jetzt eine Mütze voll Schlaf.“
    “Gut. Ich mach´s mir hier vorne gemütlich.“

    “Okay, Pfoten hoch!“
    “Häh?“
    “//Was ist das denn? Kein Rentier.“
    “Das hier ist meine Höhle! Ich habe sie vor euch gefunden! Macht euch mal auf einen Abflug gefasst!“

    So sehr der kleine Polarfuchs es auch versuchte, er konnte es nicht schaffen, das Rentier Rudolph zu überwältigen.

    “Okay. Schon gut. Schon gut. Ich gebe auf...“
    “Empfängst du so immer deine Gäste?“
    “So lange rund um die Uhr diese blöden Fiecher ankommen nicht! Sie rauben mir echt meine Nerven. Nun, ihr scheint ganz okay zu sein. Ich bin Slyly.“
    “Danke. Ich bin Rudolph. Und er hier nennt sich Jim.“
    “So, und jetzt sag mir, wovor du weckläufst, Rudolpf.“
    “Wer hat gesagt, dass ich vor irgendwas weglaufe?“
    “Ach, du bist für mich wie ein offenes Buch, kleiner. Deine Familie hat kein Verständnis für dich… deine Freunde haben dir den Rücken zugedreht. Das hast du alles nicht ausgehalten… also: Bist du auf und davon!“
    “Nicht schlecht. Du bist ja ein wahrer Kenner.“
    “Und was man jemand aus einer anderen Welt hier? Glaub mir, ich kenne jeden Geruch, der hier jemals gewesen ist und deinen kann ich nicht erkennen.“
    “Er kommt, um diese Wesen zu vertreiben, die diese Höhle heimsuchen.“
    “Na ja… Der Letzte Besuch von ihnen ist schon eine Weile her. Ich denke, sie kommen die Nacht nicht wieder. Und zu dir, Rudi: Lass dir eins gesagt sein: Wenn es mal gerade nicht läuft und alles nur noch ätzend ist… dann denke bloß: Es könnte noch viel schlimmer kommen. … Also deinem Gesicht nach zu urteilen… ach, pass auch: Ich werde es dir… jetzt mal etwas verklickern:“

    “… Also denk dran: Es könnt noch schlimmer sein! Hu?“
    “Was ist los? Oh...“
    “… Sag mal… warum hast du denn so ein Leuchten auf der Schnauze?“
    “Ehm… ich … weiß gar nicht, wovon du redest.“
    “Rudolph...“
    “… Na gut! HIER! Na los! LACH MICH SCHON AUS! Das machen all die anderen ja auch...“
    “Ich weiß nicht, wie man darüber lachen kann. Es ist doch eher praktischer: So kann man Nachts im Bett lesen.“
    “Kann man diese rote Lampe auch auf Grün stellen?“
    “Ja ja. Macht nur Witze. Ich kenn sie alle: Meine Nase kann den Straßenverkehr regeln, oder: Ich bin eine echte Leuchte!“
    “Ich würde sagen, du bist eine helle Leuchte. Kann die eigentlich noch heller leuchten?“
    “Sie ist heller als du im Kopf je werden wirst, Jimmy.“
    “Klingt ja so, als wollest du mich an der Nase herumführen!“
    “Ach, ich bin hellauf begeistert, wie ihr nett ihr zueinander seid!“

    Da musste Rudolph zum ersten Mal selber über seine Leuchtnase lachen. Doch während sich die drei amüsieren, wird auch Rudolphs Verschwinden im Dorf bemerkbar, nachdem man ihn nicht auffinden konnte.

    7
    “So langsam sorge ich mich schon. Es sind jetzt schon Stunden vergangen und noch immer wurde keiner von beiden gesehen.“
    “Das… ist schlecht. Sehr schlecht. Jim hat sich wohl zu sehr mit Rudolph angefreundet, dass er vergessen hat, dass er hier nur zu Besuch ist. Und das Problem mit den Zauber ist auch noch da… Ich würde ja selber suchen, aber ich bin selber viel zu sehr unterwegs und habe furchtbar viel zu tun… Uns bleibt nichts anderes übrig, als zu warten. Da Rudolph fehlt, wird das Dorf wohl bald auch überlegen, was sie machen.“
    “Und wenn die beiden haben ja auch noch sich gegenseitig. Ich denke, Jim wird Rudolph nicht so stark prägen, dass er irgendwas verändert.“
    “Das hoffe ich stark…“
    “Hey, Zoey. Was machst du denn noch so spät hier draußen?“
    “Hm? Ach, ihr… alles okay. Ich mache nur ein kleinen Spaziergang.“
    “Sie macht einen Spaziergang? Um diese Zeit? Es wird doch nur noch kälter...“
    “Halte du dich da bitte raus. Ich habe dich hier gelassen, weil ich dir vertraue.“
    “… Trotzdem gehe ich kurz nach oben zu Santa. Nur, um ihn in Kenntniss zu setzen. Ihm kann man ja alles sagen, er lässt sich nicht beeinflussen.“
    “Mach das. … Sie hat gute Menschenkenntnisse. Deshalb ist sie auch die geeigneste, um jemanden zu finden. Und in deiner schönen neuen, blauen Winterkluft wird dir sicher nicht mehr so kalt werden. Aber gewöhn dich nicht daran, dass ich etwas spendiere.“

    “Sag mal… was hast du eigentlich in deiner Tasche, Rotnase?“
    “Haha! Rotnase?“
    “Nichts wichtiges. Nur Krimskrams.“
    “Krimskams? Rudi? Das...“
    “Hey, Slyly! Die Tasche gehört mir!“
    “Ich dachte, wir wären Freunde! Also keine Geheimnisse!“
    “Leute, wenn ihr so daran herumreißt, wird sie noch…“
    “Jetzt sieh mal, was du angerichtet hast!“
    “Reißen… Sie ist aber nicht kaputt. Nur der Knopf aufgegangen.“
    “Dann noch mal Glück gehabt. Tut mir leid, ich packe es dir wieder ein.“
    “Ein Bild? Sind das diene Eltern?“
    “Ich wusste nicht, ob ich sie je wieder sehen werde...“
    “… Ein Schal...“
    “Ein Geschenk vom Weihnachtsmann. Auch ihn wollte ich nicht vergessen.“
    “Ein Teddybär...“
    “Den habe ich als kleines Kind aus der Weihnachtsstadt geschenkt bekommen. Etwas, was mich noch an die gute Zeit aus dem Dorf erinnert...“
    “Und… ein Hallsband mit einem Herz drauf?“
    “Verrätst du uns auch… von wem du das hier hast?“
    “Darüber möchte ich jetzt nicht reden.“
    “… Danke… das reicht mir schon kleiner. Liebe ist was für Idioten. Lasst uns jetzt eine runde ratzen.“
    “//Ratzen? Interessanter Ausdruck.//“

    “Ich verstehe...“
    “Und deshalb wollte ich dir nur bescheit geben. Und… was mich noch stört… ich weiß nicht, ob noch mehr dieser verlorenen Zauber hier sind.“
    “Ich werde hier auf jeden Falle ein wachsames Auge offen haben. Wobei es mich schon wundert, dass so viele hierher gekommen sind.“
    “Hoffentlich entstehen nicht noch neue, ansonsten haben wir ein großes Problem.“
    “Santa. Rudolph… er ist fort...“
    “Ja, das habe ich gerade schon gehört. Aber jetzt kann ich gerade nichts machen. Es ist dunkel draußen, dass man kaum noch siene eigene Hand vor Augen sehen kann.“
    “Mach dir bitte keine Sorgen, Mitzi. Irgendwo da draußen ist er… unser Rudolph.“
    “Bitte Santa! Du musst uns helfen, ihn zu finden! Er ist noch nie alleine unterwegs gewesen!“
    “Ach, Santa. Zoey ist wie vom Erdboden verschwunden.“
    “//Ruhig. Ruhig. Zoey jetzt auch? Ich befürchte das Schlimmste…//“
    “Gute Güte! Nun macht euch mal keine Sorgen! Ich werde unverzüglich ein Suchtrupp zusammenstellen. Ich gebe euch mein Wort, dass zu Weihnachten beide Kinder wieder zuhause sind. Du, Bianca, komm mit mir mit.“
    “Okay…?“

    “Boone! Doggle!“
    “Santa!“
    “Santa!“
    “Ich habe eine Wichtige Aufgabe für euch.“
    “Ehrlich? Obwohl wir dich das letzte so enttäuscht haben?“
    “Jeder verdient eine zweite Chance, Boone. Also, sobald es hell wird, nehmt ihr den Postschlitten und fangt an, Rudolph und Zoey zu suchen. Das Mädchen hier wird euch über alles wichtige unterrichten.“
    “Ehm… ge-genau. Also, es geht um folgendes...“

    Am nächsten morgen wurde es etwas ungemütlich in der Höhle. Es lag nicht daran, dass die Besuch bekamen.

    “Slyly? Hörst du das?“
    “Oh-Oh. Nichts wie raus hier! Das ist eine Lawine! Komm, Rotnase!“
    “Hm? Was?“
    “Komm, Schnarchnase. Wir müssen hier schnell raus. Hier, diene Tasche!“
    “Hier lang, ehe sie noch den Eingang begräbt!“
    “Unschön! Aber warum sollte uns auch mal etwas einfach gemacht werden?“
    “Hast du was gesagt?“
    “EGAL!“

    “Och, verflixt! Der Eingang ist blockiert! Wir können nicht mehr rein!“
    “Es hätte schlimmer kommen können.“
    “Ach wirklich. Wund wie?“
    “Wir könnten unter der Lawine begraben sein.“
    “Ja, wir könnten auch im inneren der Höhle eingeschlossen sein.“
    “Unsere Taschen drinnen lassen können...“
    “Schon gut, schon gut. Ihr habt ja Recht.“
    “Kommt, wir werden sicher eine andere Höhle finden.“
    “Eine, die viel besser ist.“
    “Vielleicht auch mal einen netten Ort.“
    “Vorsicht Rotnase!“
    “Danke. Der Schneerutsch hätte mich fast erwischt. Der Berg scheint heute aber sehr viel Schnee zu verlieren.“
    “Das sind keine natürlichen Ursachen. Seht!“
    “Ach, schon wieder sowas.“
    “Keine Bange, die haben wir gleich.“
    “Hey! ICH will mich an diesen Dingern für diese Lawinen rächen!“
    “Nimmt mir nicht den ganzen Spaß weg! Hey!“

    “Dreist. Jetzt schütten sie noch Höhleneingänge zu.“
    “Ich hoffe, das machen sie nicht überall.“
    “Dann sollten wir weiter. Hop Hop. Die letzten beißen die Hunde!“
    “Hey! Was sind überhaupt Hunde?“
    “Nur so ne Redewendung.“
    “Kommt, zu dieser Zeit sind Höhlen rar. Wir sollten eine noch vor Sonnenuntergang finden, sonst kann es sehr ungemütlich werden.“
    “Ja ja. Du hast ja Recht.“

    Zusammen mit dem Polarfuchs Slyly führten Rudolph und Jim ihre Suche fort. Wieder wurden sie von den Magie-Konstrukten überfallen, doch ihr neuer Freund Slyly erwies sich doch als schnell und zäh. Das einzige, was ihnen Angst machte, war ihre Unkenntnis über sie. Sie wussten nicht, wo sie noch überall sind, wo sie herkommen und wie viele es überhaupt noch gibt. Von Zoey fehlte noch immer jede Spur. Auch, wenn man bereits nach ihr suchte.

    8
    “Aha. Und deshalb wurdet ihr quasi abreitslos?“
    “Na ja. Hier und da ein paar Aufgaben. Allerdings kaum etwas großes.“
    “Deshalb ist es für uns umso wichtiger, den Weihnachtsmann stolz zu machen. Also: Weitersuchen, Doggle. RUDOLPH!“
    “… Kannst du etwas sehen?“
    “Ja. Ne menge Schnee.“
    “Dito. Nicht mal irgendwelche Spuren, die von ihnen sein könnten. Ich frage mich, ob wir an der richtigen Stelle suchen...“
    “Wir müssen sie unbedingt finden, Doggle! Wir dürfen den Weihnachtsmann nicht noch einmal enttäuschen!“
    “Dann gib Gas!“
    “Wie wäre es, wenn wir nach Höhlen suchen? Vielleicht haben die Bewohner etwas gesehen.“
    “Gar keine so schlechte Idee. Gib Vollgas, Boone!“

    “Wie war das: Wir sollten vor Nacht eine Höhle finden?“
    “Tcha… es könnte noch schlimmen kommen.“
    “Er hat Recht. Seht. Da brennt Licht.“
    “Ehm… genau. Genau. Jetzt kommt. Sonst erfriehren wir.“
    “Aber wie kann eine Höhle von innen leuchten?“
    “Wenn Licht aus dieser Höhle kommt, dann...“
    “Haha! Was sagt man dazu? Seht ihr? Ich habe doch gesagt, wir finden eine bessere Höhle.“
    “Lasst uns besser umkehren.“
    “Wieso denn das?“
    “Slyly, ich glaube, hier wohnt schon jemand.“
    “Möbel im guten Zustand… eine Lampe...“
    “H-hört ihr auch dieses Knurren?“
    Ein Eisbär...*räusper*Überlasst mir das Reden. Ehm… ja. Verzeihen Sie, dass wir unangemeldet kommen. Wir sind vom Amt für Höhlensicherheit, Freund.“
    “Hm?“
    “Na, Sie werden doch wohl wissen, dass durch jüngste verschiebungen im Polareis einige Höhlen zu unsicher zum Bewohnen geworden sind.“
    Weiß er, was er da tut?
    Das selbe wollte ich dich gerade fragen.
    Aber er kann gut schauspielern.
    “Also treten Sie jetzt bitte beiseite, damit wir die Örtlichkeiten hier untersuchen können.“
    Macht mir jetzt alles nach.
    Na, wenn das mal gut geht…

    “Oh man, diese Höhle könnte jederzeit einstürzen, Sie müssen sie sofort räumen!“

    “Ich hoffe, er weiß, was er getan hat.“
    “Also für mich klang er für pure Improvisation ziemlich glaubwürdig. Auch, wenn es eigentlich nicht richtig war. Ich untersuche kurz die Gegend nach Zeug, das sonst noch hier herumschwirren kann.“
    “Tu das. Ich rede gleich noch einmal mit Slyly. Nochmal ziehe ich sowas nicht durch.“
    “Hey, wo geht der denn hin?“
    “Er untersucht kurz die Gegend.“
    “Na dann sehen wir uns doch mal in unserem neuen Heim um.“
    “Ach ja, Slyly...“

    “… Das scheint hier recht sicher zu sein. Nichts ungewöhnliches. Hm? Das ist doch der Eisbär von gerade eben. Er hat wohl etwas vergessen. Moment, das heißt…. Heilige-!“

    “Grrr…. Ihr habt mich ausgetrickst!“
    “Ah! Rückzug! Rückzug!“

    “Slyly! Der-“
    “Jaja, ich habe es auch bemerkt! Wir warten jetzt noch auf Rudi und dann verschwinden wir.“
    “Slyly!“
    “Da bist du ja. Also, dann...“
    “Ihr könnt rein kommen. Der nette Eisbär Lennard sagt, dass er uns zum Essen einlädt.“

    “Haut tüchtig rein, Jungs!“
    “Vielen dank.“
    Sag mal, wie hast du das geschafft?
    Ich habe ihm einfach die Wahrheit erzählt.
    “Hä? Wär mir nie eingefallen.“
    “… Kein Kommentar. Iss uns sei Glücklich, Slyly.“
    “Ist bei Euch etwas ungewöhnliches in der letzten Zeit geschehen, oder ist bei Euch bisher alles wie immer?“
    “Etwas Ungewöhnliches? Du meinst, so Gäste, die mir die Höhle streitig machen wollen?“
    “Hey! Ich habe mich schon entschuldigt, okay?“
    “Das meine ich nicht. Ich mein, ich habe nichts gegen Gesellschaft, aber diese Dinger reden kein bisschen oder zeigen sonst eine Art der Kommunikation. Ich verscheuche sie stets aus meiner Höhle. Da hat es mir alle Nerven geraubt, als ich euch einfach so in meiner Höhle gesehen habe.“
    “Das kennen wir doch irgendwoher.“
    “Ich muss auch aufpassen, dass sie keine Lawinen
    auslösen. Ich konnte mich beim ersten Mal zum Glück noch einmal raus kämpfen.“

    “Unsichtbar und lila schimmert?“
    “Ja. Genau. Ulkige Formen. Wieso?“
    “Wir haben auf diese Weise unsere letzte Behausung verloren.“
    “Klingt, als würden wir uns mal darum kümmern. Nichts dagegen.“
    “Ich helfe auch. Sonst sind wir nirgends mehr sicher.“
    “Ja. Wieder ruhig schlafen zu können, hört sich gut an.“
    “Dann ziehen wir morgen einfach weiter und sehen mal, ob wir irgendwo neue Anhaltspunkte finden.“
    “Aber erst, wenn wir ausgeschlafen sind. Ich bin jedenfalls Hundemüde.“
    “Ihr und eure Hunde!“

    “… Warum? Warum? Vater! Ah! *keuch* *keuch*“
    “Hm? Rudi, was hast du denn? Schlecht geträumt?“
    “… Kann man so sagen...“
    “Ein wenig frische Luft wird dir gut tun. Ich komm grad mal mit.“

    “Was hast du denn geträumt?“
    “Ach… Schlimme Erinnerungen sind hochgekommen. Die Schlimmsten und eine nach der nächsten… Angefangen bei der Schule. Schon damals haben mich alle wegen dieser Nase nur ausgelacht.“
    “Das kann ich immer noch nicht nachvollziehen. Gab es auch welche, die dich… na ja, normal behandelt haben?“
    “… Alle, von denen ich ein Andenken habe.“
    “Du armer tust mir richtig leid.“
    “Ich kann doch nichts dafür! Warum muss ich so anders sein?“
    “… Hey sieh mal. Der Himmel.“
    “Boah. Das Polarlicht!“
    “Gibt es das hier nicht öfters?“
    “Ja, aber es ist jedes Mal wieder ein beeindruckender Anblick.“
    “Ich vergesse immer, wie diese Lichter entstehen.“
    “Das ist einfach: Es gibt 4 Feen des Nordpollichtes. Aurora, die für das Rot sorgt, Sparkle, die Blaue, Glitter, die Lilane und Twinkle, die Gelbe.“
    “Ah, so?“
    “Es ist nur eine Erzählung. Sie zeigen sich sehr selten“
    “Also, ich sehe sie klar und deutlich. Da oben im Himmel. Man kann ihre Farben sehen.“
    “Schön aufgesagt, Rudolph.“
    “Huch? Sind das die Nordpolfeen?“
    “Und ihr wisst, wer ich bin?“
    “Wir sind die Feen des Nordpollichtes, Rudolph. Und wir wachen gerade über dich und stehen dir bei Seite, auch, wenn du es nicht bemerkst.“
    “Ach, ihr habt uns auch den Weg in Slylys Höhle gewiesen?“
    “Genau. Das waren wir. Wir sehen über euren Weg und behalten auch diese neuen Wesen im Auge.“
    “Die? Was wisst ihr?“
    “Alles zu seiner Zeit. Erstmal zu dir, Rudolph.“
    “Wir sind beeindruckt von deiner Wundervollen Nase.“
    “… Wundervoll?“
    “Rudolph, jeder besitzt ein Licht, das in seinen Inneren leuchtet.“
    “Aber nur wenige Glückspilze können ihr Licht so hell leuchten zu lassen, dass die ganze Welt es sieht!“
    “Und jetzt: Hört gut zu:“
    “Deine Freundin Zoey ist in furchtbarer Gefahr!“
    “Was?“
    “Sie sitzt in Stormellas Eisgefängnis.“
    “Und nur du kannst sie retten!“
    “Wie?“
    “Dein Licht wird sie retten, Rudolph. Aber erstmal musst du lernen, es zu benutzen.“
    “Sein Licht benutzen? Es hat schon öfters geleuchtet...“
    “Ja, aber einzig bei starken Emotionsausbrüchen, ohne, dass er es kontrolliert.“
    “Arrow hat das auch im Rennen gegen ihn eingesetzt. Er weiß, wie er Rudolph schnell reizen kann.“
    “Wie kann ich das Licht kontrollieren?“
    “Schließe deine Augen, Rudolph.“
    “Viel Glück.“
    “Denke mal an alle, die du liebst und an alle, die dich lieben. Lass diese Liebe das Licht in deinen Herzen sein. Nun lass die Liebe als helles Licht herausfließen.“
    “Zeig uns, das Licht, Rudolph!“
    “Du schaffst das! Ich glaube an dich.“
    “……..!
    “Du kannst es, Rudolph!“
    “Weiter. Nicht nachlassen! Ahh! Rein geguckt!“
    “Sie leuchtet! Ich hab´s geschafft! Oh Wow! Hm? Hey! Wartet! Nicht wegfliegen!“
    “Komm, Rudolph. Wir sollten die anderen in Kenntnis setzen. Unser morgiges Ziel ist also Stormellas Eisgefängnis.“
    “Du hast Recht. Komm.“
    “Moment. Hat Slyly dienen Teddy?“
    “Den nimmt er sich heimlich jede Nacht. Hey, Slyly.“
    “Ach, Rudi...“
    “Oh… morgen, Rotnase. Also.. ehm… es ist nicht so, wie es aussieht, ich… nun ja… bin Schlafwandler und...“
    “Du musst mir helfen.“
    “Was ist denn los? Schon so früh auf den Beinen?“
    “Wir erklären es unterwegs, okay?“
    “Moment bitte. Nichts überstürzen. Wenn wir uns erst etwas gestärkt haben, werden wir besser durch den Schnee kommen, ich rede da aus Erfahrung.“
    “So, wieder in der Tasche. Da war nie was. Also denn, was ist denn los, dass du uns so aufwirbelst, Rotnase? Es ist nämlich MITTEN IN DER NACHT!“

    9
    “Ehm… tcha. Also… weiter gehe ich nicht, Rotnase. Man, Freundin hin oder her, wir kriegen sie da nicht raus, im Leben nicht.“
    “Ach… da g-g-g-gibts einen Gehei-hei-heimen Eingang durch Stormellas Schloss durch die Eiskatakomben.“
    “Das ist doch schon mal ein Anfang.“
    “Jaja, aber keiner, der durch die Katakomben rein geht, kommt da je im Leben wieder raus.“
    “Na, und wenn schon! Das ist mir egal! Ich muss Zoey retten!“
    “Ich steh hinter dir.“
    “Und ich k-k-komm auch mit!“
    “Ich flehe dich an, Rotnase, tu es nicht! Wenn du einen Huf auf die Brücke setzt, werden Stormellas Schneewölfe auf der anderen Seite schon auf dich warten.“
    “Rudi, ich glaube, da kommst du ins Spiel.“
    “Richtig. Die Lichtgeister haben mir gesagt, ich soll mein Licht benutzen. Kommt.“
    “Ach, ihr seid doch völlig verrückt! Ihr seid total bescheuert!...Viel Glück...

    “Es schient ganz gut zu laufen. Nichts von irgendwelchen Wölfen zu sehen.“
    “D-d-ddas nicht, aber schaut dort!
    “Diese Magie-Dinger wieder! Die scheuen keine Katakomben!“
    “In Stormellas Schloss? Jetzt sorge ich mich erst recht um Zoey.“
    “Du meinst Nein! Nein! Kommt! Schnell, wir müssen schnell weiter!“
    “Ich halte dir den Rücken frei!“
    “K-Keine Sorge, das haben wir in Nullkommanichts geregelt.“

    “Ich denke, du kannst dein Licht wieder aus machen. Bei so einem engen Pass bin ich glücklich, wenn ich nicht immer geblendet werde.“
    “Klar. Passt gut auf, das geht ziemlich tief runter.“
    “Sh-Sch-Schaut bitte nicht nach. Nicht nach unten sehen.“
    “Pass auf, Lennard! Da vorne bröckelt es!“
    “Ich hab dich.“
    “Puh. Danke.“
    “Nur, wie soll ich diese Wand hoch kommen?“
    “Warte, ich helfe dir.“
    “Halt dich gut fest, Rudi. Ich ziehe dich hoch!“
    “Wenn wir drinnen wären, würde ich mich deutlich wohler fühlen, wenn es mehr als einen Meter bis zu einer bodenlosen Schlucht geht...“
    “Hier. Das hier muss der Weg sein.“
    “Du bist ein Segen, Lennard.“
    “Na also. Hier kommen wir rein.“
    “Wie-Wie-Wie wäre es mit etwas Licht, Kamerad? Hier sieht man nichts mehr.“
    “Genau, mach ruhig wieder an. Hier kann uns ja nichts passieren.“
    “Okay. … Ehm… Willst du nicht wieder zur Schlucht, Jim? Mein Licht scheint diese Wesen anzulocken.“
    “O-o-oh man. Sind das viele.“
    “Nein, ich verzichte dankend. Kannst du das Licht auch gegen sie verwenden, Rudi? Vielleicht kannst du sie blenden, wie du es vorhin bei mir gemacht hast.“
    “Du meinst, so?“
    “AH! NICHT MICH!“
    “E-es scheint zu klappen! K-Komm, Jimi!“
    “Ja, Moment. Komme nach. Lass mir etwas übrig.“

    “...Seht ihr, was ich sehe?“
    “Drei Wege. Wo lang sollen wir gehen?“
    “Versuchen wirs… mal da lang!“
    “Etwas anderes bleibt uns auch nicht. Nach dir, Rudi.“

    “Hm...“
    “Waren wir hier nicht schon mal?“
    “Ja. Seht. Unsere Fußspuren.“
    “Oh nein. Wir sind im Kreis gegangen...“
    “Da hilft auch leider mein Licht wenig.“
    “Ein Labyrinth. Und was machen wir jetzt?“
    “Seid mal still. Hört ihr das? Das ist Zoey.“
    “Hm? Stimmt. Moment, dieses Lied...“
    ((red)“Wir müssen da lang gehen!“
    “Als wüsste sie, dass wir hier sind.“
    “Wir… wir kommen näher!“
    “Passt auf, ihr beiden! Da vorne ist es… rutschig...“

    “...“
    “Hm? Uha! Wer bist du denn auf einmal?“
    “Du bist nicht weiter würdig, dich einzumischen.“
    “Einzumischen? Wovon redest du da? Wer bist du überhaupt?“
    “...Ich trage keinen Namen. Aber du… du hast etwas, das mich interessiert...“(egray))
    “Sprich nicht in Rätseln! Ich muss weiter!“
    “Du wirst nirgends hier gebraucht. Deine „Freunde“ schaffen den Rest auch allein.“
    “Verdammt! Noch mehr, dieser Fiecher! Kontrollierst du die etwa?“
    “…Nein. Nicht richitg.“
    “Nimm die Kapuze deiner schwarzen Kutte runter und rede mit mir im Angesicht zu Angesicht!“
    “Hm. Zuvor möchte ich dich noch etwas fragen: Wie geht es dir? Wie fühlst du dich?“
    “//Was spricht er so ruhig? Was fragt er das?//Hä? Wie meinst du das?“
    “Ich möchte wissen, wie man sich so fühlt, wenn man ein Herz besitzt. Eine Seele. Gefühle spührt.“
    “W-was? D-dein Gesicht. Es kommt mir bekannt vor...“
    “So, wie mich mein Meister schuf. Sieh dir diese Geschöpfe an. Ich bin nicht mehr als sie. Nur ein Zauber, der aus der Reichweite seines Meisters gekommen ist. Diese Welt ist verbunden. Zu der Dunkelheit, aus der ich stamme.“
    “Aber… wie kommt es, dass ich hier einen Jungen vor mir sehe? Du bist nicht, wie der Rest.“
    “Ich spreche nur, was sie nicht sagen können. Also, worauf wartest du? Streck uns doch nieder, so wie du es immer tust.“
    “Aber was hast du damit vorhin gemeint: Diese Welt ist verbunden?“
    “...Derari. Nur Schatten, in dem wir manifestiert werden. Wir sind Derari. Wir haben diese Welt mit der Dunkelheit verbunden. Wie auch eure, wird sie ihr nicht stand halten können und wird von ihr verschlungen. Wie es jede tut.“
    “Ach, ihr habt hier tatsächlich zielgerichtetes etwas getan! Wieso tut ihr das? Wie tut ihr das? Ich habe nie von einem Zauber gehört, der selbstständig zielgerichtet denken und handeln kann.“
    “Es liegt in unserer Natur, alles unserer Dunkelheit zu unterwerfen.“
    “Was hast du da?“
    “Galgeri. Eine Klinge aus manifestierten Schatten.“
    “Du absorbierst deine eigenen Leute?“
    “Wir sind eins. Kein Ich, kein Du. Nur wir. Also: Wappne dich! Wenn ich dich besiege, werde ich vielleicht erfahren, was Gefühle sind, wenn ich sie aus nächster Nähe sehe.“
    “Ha!“

    “Uff. Du hast im Gegensatz zu deinen Freunden echt was drauf ...“
    “… Wieso beendest du es nicht, wie du es sonst immer tust? Strecke uns einfach nieder.“
    “Zuvor möchte ich dich noch etwas fragen: Wie geht es dir? Wie fühlst du dich?“
    “… Wieso wiederholst du mich?“
    “In unserem Kampf hast du doch sicher Schmerzen erlitten. Ich fühle auch noch jede Wunde, die du mir zugefügt hast.“
    “Genau. Schmerz. Ist er es, der dich daran hindert?“
    “Mir wurde gesagt, ihr Zauber habt keine Seele oder Gefühle, also kein Leben. Aber Du siehst trotzdem so aus, als würdest du leiden.“
    “Ich fühle absolut nichts. Meine Kraft ist weg, wie mein Schwert, das sich aufgelöst hat.“
    “Hey, du löst dich ja auf!“
    “Das Schicksal jedes Derari. Ich kehre zurück… in die Leere.“
    “Und dort geht dein Leben weiter?“
    “Ich bin nicht am Leben. Ich bin kalt und habe kein Herz, noch bin ich aus Fleisch und Blut. Nicht wie ihr, Lebewesen. Das ist eine Sache, die ich doch gerne herausgefunden hätte… wie ist es, zu leben?“
    “Das muss ich dir nicht verraten.“
    “Hm… Ich verstehe. Vielleicht sehen wir uns im nächsten Leben wieder...“
    “Bestimmt.“

    “… Jetzt muss ich aber schnell den anderen hinterher, ehe ich sie noch komplett verliere! Vorsichtig… Ich will ja nicht, wie die anderen Beiden da runter rutschen. Ach du heilige! WO sind sie bitte lang gerutscht? Links oder rechts?“

    10
    “Uaaa!“
    “Ahhh!“
    “Rudolph!“
    “Ich sind gekommen, um dich zu retten, Zoey!“
    “Ach, Rudolph.“
    “Schön, dich kennen zu lernen, Zoey. Ich bin Lennard. Jetzt geht mal zur Seite! Hg! Tscha! Das rührt sich keinen Millimeter.“
    “Du brauchst den Schlüssel.“
    “Wo ist er?“
    “Hier bei mir.“

    “Stormella!“
    “Vorsicht! Da sind mehr dieser Magie-Konstrukte. Wo ist Jim eigentlich hin?“
    “Sie hat sie unter ihrer Kontrolle?“
    “Sie standen eines Tages einfach vor meinem Schloss und seit dem gehorchen sie jedem meiner Befehle.“
    “Wollen Sie damit sagen, dass Sie die ganzen Lawinen und Unruhen auslösen?“
    “Nun, manche sind schon etwas eigenwillig, aber ehrlich gesagt stört mich das nicht im geringsten.“
    “Lennard! Wir müssen sie aufhalten!“
    “Ihr bleibt, wo ihr seid!“
    “Hey, was- Ahh!“
    “Willkommen im Hotel Stormella.“
    “Lassen Sie uns hier raus!“
    “Wenn Santa davon erfährt, wird Ihnen schon Angst und Bange werden.“
    “Haha. Der macht sich keine Sorgen um euch, Süßer. Der hat nämlich seine eigenen Probleme. Denn das Rentier-Mädchen hat meine Brücke überquert! Und nun entfessle ich den Sturm des Jahrhunderts!“
    “Aber… aber es ist kurz vor Weihnachten. Ein Sturm würde alles kaputt machen!“
    “Ridley, dein Einsatz.“

    “Okay. Hier sind sie definitiv nicht lang gekommen. Oder? Das sind ihre Stimmen!“
    “Sie werden nicht ungeschoren davon kommen!“
    “HAH! Ach was, wirklich?“
    “Sie sind eine böse, alte Hexe, jawohl, das sind Sie!“
    “Ha. Schmeichlerin. Und noch etwas, sanftäugiges Rentier-Mädchen: Du hast diesen Sturm überhaupt möglich gemacht. Darüber würde ich mal nachdenken. Wiedersehen.“

    “Hey. Ist bei euch alles soweit in Ordnung?“
    “Jimy, was machst du in dem Schacht?“
    “Muss falsch abgebogen sein. Moment, ich gehe gerade zurück und versuche, zu euch zu kommen.“
    “Nein. Hol dir erst den Schlüssen von Stormella, ehe du das tust.“
    “S-Sei vorsichtig. Stormella hat die Kon-Kontrolle über die Lila-Wesen!“
    “Ah. Okay. Bis gleich!“

    “G-Glaubt ihr, er schafft das?“
    “Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.“
    “Ach, Rudolph, ich habe alles vermasselt.“
    “Nein, Zoey. Ich bin an allem schuld.“
    “Aber ich bin über die Brücke gelaufen!“
    “Und ich bin fort gelaufen...“
    “Aber vielleicht wärst du ja nicht fortgelaufen, wenn ich dir gesagt hätte: … Rudolph… dir schenk ich… dir schenk ich mein Herz.“
    “Eh… Wow, Zoey… Was ich sagen will, ist: … Du bringst mein Herz…. zum... glühen.“

    “Dort ist noch eine Höhle!“
    “Halt an, Boone!“

    “Eine Tasche!“
    “Das ist Rudis Tasche.“
    “Dann haben wir eine Spur. Schnell weiter!“
    “Hey, wartet auf mich!“

    “Seht mal.“
    “Hast du sie gefunden?“
    “Nein, ich meine, das da oben!“
    “Ach, der Himmel? Halt kurz an, Boone!“
    “Aber nicht lange, wir müssen schnell weiter.“
    “Ist das normal, dass so schnell ein Sturm auftaucht?“
    “Doggle...“
    “Ich weiß, Boone. Gib Gas! Schnell!“
    “Wohin? In diesem Schneesturm sehen wir doch kaum, wo wir hinfahren!“
    “Zu Stormellas Schloss! Da werden wohl Rudolph und Zoey sein.“
    “Eieieiei. Seht da vorne.“
    “Das will mir nicht gefallen. Eine violette Wolke...“
    “Die Kraft dieser Wesen sammelt sich...“
    “Umso schneller müssen wir vor ihnen da sein! Los!“

    “...Da seht ihr, was passiert, wenn man eine Rettungsaktion von Amateuren durchführen lässt.“
    “Slyly! Aber wieso bist du hier? Stormella wird bald hier sein!“
    “Wird sie nicht, Rotnase. Weißt du noch, was du mir mal gesagt hast, als wir über deine Vergangenheit sprachen? Stormellas Worte wurden euch allen erzählt. Ich zitiere: „Und wenn irgendjemand aus eurem Dorf es wagen sollte, sie zu überqueren, werde ich den Nordpol unter einen höllischen Sturm gegraben.“ So war das doch?“
    “Ja?“
    “Na also. Wieso also sollte ihre Brücke Alarm schlagen, wenn niemand aus dem Dorf die Brücke überquert? Ich bin doch nur ein kleiner Polarfuchs von irgendwo. „Wer aus eurem Dorf es wagt“, du verstehst?“
    “Mensch, Slyly! Du bist wirklich klug. Um uns rauszuholen, brauchst du den Schlüssel!“
    “Stormella trägt ihn um den Hals.“
    “Sowas doofes. Warum lasse ich mich nur immer auf solche Sachen ein?“

    Gesagt, getan, machte sich Slyly auf, den Schlüssel von Stormella zu besorgen. Er mied jede Wache, in welcher Form auch immer, um im Endeffekt nicht auch noch bemerkt zu werden. Es wurde ihm nur etwas schwer, den Schlüssen von Stormellas Hals zu bekommen, ohne sie zu wecken. Den Sturm, den sie eben hinauf beschworen hat, hat sie viel Kraft gekostet, dass sie sich schlafen gelegt hat. Nur zu Slylys Gunsten. Er wagte es, ihren Kopf anzuheben und den Schlüssel zu bergen, was sie jedoch geweckt hat.

    “Mh… was machst du da?“
    “Ich stehle den Schlüssen für den Kerker. Jetzt schlaf schön weiter.“
    “Ah. Na gut. Gut Nacht.“
    “...Man glaubt es nicht. Das mit der Wahrheit scheint zu funktionieren.“

    Es gelang ihn, den Kerker auf zu machen und die anderen damit zu befreien.

    “Und jetzt nichts wie raus hier!“

    “… Hä! Er stiehlt mir den Kerkerschlüssel!“

    “Schneller! Stormella scheint aufgewacht zu sein!“
    “Woher weißt du das?“
    “Schau lieber nicht nach hinten.“
    “Genau! Schau nach Vorne und seh zu, dass du aus der Bahn kommst!“
    “Ich hoffe, ich habe niemanden von euch mit diesem Blättersturm getroffen.“
    “Perfekt. Dann können wir jetzt raus hier.“
    “Wir sind aber immer noch in einem Labyrinth!“
    “Wir haben aber nicht mehr viel Zeit, bis Stormella uns einholt! Wir müssen unser Glück herausfordern!“
    “Gut. Da lang!“
    “Hier entlang!“
    “Eh… Hören wir auf Slyly.“

    “Eine Schlucht! War wohl doch der falsche Weg.“
    “Schnell, gehen wir zurück!“
    “Ehm… na ja….“
    “Stormella, Ridley und ihre Hunde!“
    “Und Derari!“
    “Ich mach und tu. Und das alles nur für euch, Kinder! Und das ist jetzt der Dank dafür?“
    “Frech und ungezogen“
    “Sie greifen an! Vorsicht!“
    “Zurück, Zoey! Kommt, Freunde!“

    11
    “Dachtet ihr wirklich, ich würde es euch so einfach machen?“
    “Gegen die Derari ist eine Sache… aber Stormella ist eine Klasse höher...“
    “Mal sehen. Wen soll ich als erstes einfrieren? Wie wär´s mit dir, Zoey, schätzchen?“
    “Lassen Sie Zoey in Ruhe!“
    “Meinst du etwa, du kannst ihr helfen?“
    “Dein Licht, Rotnase!“
    “Ah!“

    Durch einen konzentrierten Lichtstrahl gelang es Rudolph, Stormella zu blenden und somit zum Abgrund taumeln zu lassen, dass sie herunterfiel. Allerdings konnte sie sich noch an etwas hervorstehendes Eis festhalten.

    “Hilfe! Oh, helft mir, oh helft mir doch!“
    “Fassen Sie mein Geweih. Ich ziehe Sie hoch!“
    “Ich hab Angst!“
    “Mein Geweih, Los! Ah!“
    “Das Eis bröckelt! Rudolph!“
    “Kommt, wir helfen auch!“
    “Steht nicht so rum, Stormella steckt in Schwierigkeiten!“

    Mit gemeinsamen Kräften gelang es beiden Seiten, Rudolph, wie auch Stormella vor dem tiefen Sturz zu retten.

    “Du hast mir gerade das Leben gerettet!“
    “Na, ich konnte Sie doch nicht einfach fallen lassen, oder?“
    “Na ja. Nein, natürlich nicht. Du konntest mich nicht fallen lassen, nein nein. Ich lass euch frei. Ihr könnt gehen. Damit wären wir damm quitt.“
    “Wir gehen nicht, bevor uns ein Wunsch erfühlt wird.“
    “Ein Wunsch? Ehe… was für ein Wunsch?“
    “Ein Wunsch?“
    “Er hat Ihnen das Leben gerettet. Jetzt müssen sie ihm einen Wunsch erfüllen. So verlangt es nun mal die Regel.“
    “Der Fuchs hat Recht, Madame. So verlangt es dir Regel.“
    “Ich bekomme ein Wunsch erfüllt? Egal, was es ist?“
    “Steh nicht da und glotz wie ein Hirsch im Scheinwerferlicht eines UFOs.“
    “Dann ehm… dann wünsche ich mir… Ich wünsche, dass Sie nicht mehr böse sind.“
    “Was ist das denn für ein Wunsch?“
    “Aber Rudolph, du kannst dir doch wünschen, was du willst!“
    “Ja, Rotnase, sie hat Recht! Denk an was… größeres.“
    “Du ha-ha-hast nur einen Wunsch frei.“
    “Würde ich auch sagen. Denk lieber zwei mal nach, ehe du dich entscheidest. Immerhin kann sie zaubern, das ist eine einmaliges Privileg.“
    “Ich habs. Ich weiß, was du dir wünschen kannst: Wir wäre es mit einer normalen Nase? He? Ne? Die hast du dir doch immer gewünscht, oder? Ein Wort von dir und du kriegst sie.“
    “ich wünsche mir, dass sie nett sind.“
    “Ach, was soll denn das? Such dir was anderes aus.“
    “Ich wünsche mir, dass sie nett sind.“
    “ich denke, es ist klar, oder?“
    “Am Nordpol wird es ganz schön langweilig werden. Buäh!
    Du, mein altes Herz aus Eis schmilz weg! Ich mein es ernst. Mach mich...nett...“

    “Und, wie geht es Ihnen, Madame?“
    “Uhh! Ein niedlicher, kleiner Pinguin!“
    “Würde sie bitte jemand zurückverwandeln? Bitte!“
    “...Aber… Sie sehen gar nicht verändert aus.“
    “Aber ich habe mich verändert, Rudolph. Nämlich innen drin.“
    “Dann rufen Sie den Sturm zurück!“
    “Tcha, wenn ich das nur könnte...“
    “Hä?“
    “Nachdem ich den Sturm erst einmal losgelassen habe, muss er seinen natürlichen Verlauf nehmen. Ich fürchte, ich habe ihn nicht unter Kontrolle.“
    “Dann lasst uns jetzt zurück gehen. Der Weihnachtsmann wird, neben der Tatsache, dass er sich Sorgen macht, auch Probleme mit Weihnachten haben. Bei so einem Wetter kann man nicht fliegen!“
    “Genau, mich fröstelt es schon bis an die Zehen. Nichts für Ungut, Stormella, aber ich sehne mich gerade nach Lennards warmen Kamin.“

    Und da Stormella nun nett geworden ist, hat sie auch die Derari im Schloss verschwinden lassen. Was nicht in diese Welt gehört, darf hier auch nicht hin. Sie begleitet die Gruppe noch bis zu ihrer Brücke.

    “Geht über meine Brücke! Das ist der schnellste Weg nach Hause! Ach, und fröhliche Weihnachten! Wiederse-“

    12
    Doch grade, als alles sie sich verabschieden wollten, wurden sie von einem Riesen überrascht, der geradewegs aus dem Nichts vom Eingang des Schlosses erschien auf sie zukam. Er sah aus, wie ein riesiger Weihnachtsmann, war jedoch eine Abscheulichkeit.

    “UUUNAAAARTIG!“
    “Was ist das denn auf einmal?“
    “Das muss das Herz dieses Zaubers sein! Aber wo kommt er auf einmal her?“
    (Bianca wird hier marineblau sein.)
    “Das ist die Ansammlung von allen dieser Zauber vereint in einem großen Giganten!“
    “Bianca?“
    “Boone! Doggle!“
    “Wir haben dieses Ding bis hierhin verfolgt. Nun will es alles, was hier steht zerstören.“
    “Und diese Welt hier in Dunkelheit stürzen, dass es von diesen Dingern hier nur so wimmelt!“
    “Dann müssen wir das hier und jetzt beenden! Alle zusammen!“
    “Und wie ich das sehe, sind wir auch wohl die einzigen, die das jetzt noch aufhalten können, was?“
    “Keinesfalls!“
    “D-Dei-Dein Licht?“
    “Die Polarfeen sind auf unserer Seite! Gemeinsam werden wir diesen fürchterlichen Treiben in unserer Welt ein für alle Mal ein Ende setzen!“
    “Ich bin dabei! Wir schaffen das, Rudi.“
    “V-v-verlass dich auf mich!“
    “Weglaufen ist jetzt sowieso ausgeschlossen, wo die Brücke gerade unter diesem Gebrüll zusammengestürzt ist. Alles klar, gehen wir´s an!““
    “Ich kann leider nicht mehr groß helfen, als zu verhindern, dass dieses abscheuliche Wesen diese Plattform zum Einsturz bringt. Ridley, an die Mauern!“
    “Sehr wohl, Madame. Ich gehe ins Schloss und helfe euch von dort aus.“
    “Ich passe auf euch auf. Kommt zu mir, wenn ihr verletzt seid!“
    “… Tut mir echt leid, dass ich nicht helfen kann...“
    “Wir passen auf dich auf, Zoey.“
    “WIr haben dienen Eltern versprochen, dich gesund und munter nach Hause zu bringen.“

    “Wo kann man diesem Ding denn schaden? Es scheint ja nicht gerade viel von unseren Angriffen zu halten.“
    “Rudolph! Da oben! Versuch, seine Schwachstelle anzugreifen! Ehm… wenn ich eine humanoide Statur durchgehe… den Mittelkörper-Bereich! Und den Kopf!“
    “Klingt vernünftig. Und besser, als weiter ziellos Schwachstellen zu suchen.“
    “Nächste Frage: Wie kommen wir da rauf, ohne von seinem hässlichen Beil in zwei Teile geschnitten zu werden?“
    “Seht! Ridley!“
    “Feuer. Sage ich.“
    “Er hat das Ding mit seinem Angriff zum Taumeln gebracht. Los!“
    “Passt aber auf, dass es nicht die Schlucht runter fällt! Es muss vernichtet werden, sonst wird es von dort unten sich neu aufbauen!“
    “Klar. Rotnase, du wartest hier, bis Jim und ich das Ding zu Boden bekommen haben.“
    “Lennard, versuch, eins seiner Beine festzuhalten!“
    “Gute Idee, Zoey! Komm, Slyly!“

    “Ganz schön wacklig hier oben!“
    “Was hat du denn erwartet? Komm. Wir sollten unsere Konzentration dem Nacken zuwenden und nicht dem Meckern! Blödmann.“
    “DAAHHH!“
    “Was hast du denn jetzt schon wieder?“
    “Einen Pfeil vor meiner Nase vorbei sausen sehen! Das habe ich!“
    “Ein Pfeil? Das ist Anna!“
    “Anna wer?“
    “Ein Freund. Jetzt komm.“
    “Bin dir immer einen Schritt voraus!“

    (Da alle anderen Farben schon vergeben sind, ist Anna jetzt Violett.)
    “Oh man! Das Ding ist wirklich abscheulich. Und auf jeden Fall auf meiner Abschussliste! Gute Arbeit, Bianca. Ihr habt den Zauber nun ein für alle Mal an einem Ort versammelt. Jetzt… muss er nur noch vollkommen beseitigt werden.“
    “Schaffst du das? Was meinst du?“
    “Nun, ehrlich gesagt hatte ich schon viele Rabauken als Gegner. Aber sowas habe selbst ich noch nie gesehen. … Ich gebe es ungern zu, aber wir stehen hier wirklich an der Kippe der Dunkelheit. ...“
    “Zitterst du etwa?“
    “So einen Gegner hatte ich noch nie… Ja. Auch ich fürchte gerade mein Leben...“
    “Wow. Also… dann hilf den anderen, die schon kämpfen.“
    “Genau. Gute Idee. Ansonsten werden sie, von dieser Welt ausgehend auch andere befallen! Hop! Hop!“

    Doch trotz schweren Bemühen war nach einem langen ihnen die Kraft dieses Monsters überlegen.

    “Ahh!“
    “Ich hab dich!“
    “Du fällst aber auch!“
    “Dann wird sich aber nur einer verletzen, du verstehst?“
    “Ich hab euch!“
    “Lenny! Bestes Timing!“
    “Es sammelt sämtliche Energien in dem Beil! Wenn uns das trifft...“
    “Gibt es denn nichts mehr, was wir noch tun könnten?“
    “Wenn wir Glück haben, kommen wir noch zum Schloss, aber selbst dann wird die gewaltige Kraft die Plattform zum Einsturz bringen und dann sind wir alle verloren.“
    “Ich bin aber noch nicht bereit, aufzugeben!“
    “Rudolph. Nun hängt alles von dir an. Dieses Wesen ist eins mit dieser Welt geworden, weshalb es auch dem Weihnachtsmann ähnelt. Also kann eine Kraft aus dieser Welt ihn auch vernichten. Und das mächtigste, was wir haben, ist dein Leuchten.“
    “Meine Nase?“
    “Dadurch sehen wir in diesem Sturm überhaupt noch etwas. Aber wie kann es uns helfen? Zum Blenden sind wir zu weit weg, uns selbst das hilft ja nichts.“
    “...Rudolph. Denk an das, was die Polarfeen dir beigebracht haben. Und der Rest ebenso. Sein Licht erstrahlt durch die Kraft seines Willens. So blöd es jetzt auch klingen mag, aber wir müssen jetzt Vertrauen in Rudolph setzen. Wir alle, sonst funktioniert es nicht. Unsere psionische Unterstützung wird Rudolph eine gewaltige Kraft verleihen, die es mit dem Monstrum vielleicht aufnehmen kann.“
    “Vielleicht?“
    “Sie meint: Auf jeden Fall! Hab Mut, Zoey!“
    “Also, ihr habt es gehört! Wir müssen uns darauf konzentrieren, Rudolph zu unterstützen!“
    „Habt vertrauen!“
    “Boah! Ein Regenbogen! Er umkreist dich, Rotnase!“
    “Und Gi-Gibt uns eine Chance!“
    “Der Riese schreckt gerade durch das Licht zurück!“
    “Aber jetzt macht schnell, er schwingt das Ding gleich wirklich!“
    “Alles Klar. Dann werden wir das jetzt zu Ende bringen. Gemeinsam sind wir stark!“

    In diesen Moment gingen auch Lichter von allen Umstehenden aus auf Rudolph zu. Er fokussierte den Untergang in Gestalt und sammelte all die psionische Unterstützung, allen Mut und Vertrauen auf seine hell leuchtende Nase. Der rote Lichtstrahl nahm alle möglichen Farben des Regenbogens an und prallte an dem violettem Schimmer des Monsters auf, welche versuchte, dagegenzuhalten. Für einen kurzen Moment gewann die violette Aura überhand, was Rudolph verunsicherte und noch weiter zurückdrängte. Dann erfloss der Mut und das Vertrauen seiner Freunde um ihn und brachten seinen Willen über seine Grenze und das Licht jagte die Aura zum Monster zurück, welches dann komplett von diesem Eingehüllt wurde. Es wurde komplett blendend hell. Dann war Stille.

    13
    “H-hey. Haben wir es geschaff? O-oder sind wir jetzt eh… Oh, mein Kopf...“
    “Bei mir alles supi. Hab grad nur nicht wirklich Kraft, aufzustehen...“
    “...“
    “Uff. Aber keine Sorge. Wir haben es hinbekommen. Die boshafte Aura ist verschwunden. Gute Arbeit, Rudi. Rudi? Hey! Steht auf! Allesamt!“
    “Rudolph? Hey Rudolph! Alles okay bei dir?“
    “Alles supi. Es war… nur etwas anstrengend...“
    "Hm... Alles, was dieses arme Wesen wollte, war ein Herz. Es hat die Form dieser Welt angenommen, konnte aber nichts schenken... Nicht ohne Herz."
    “Die Brücke steht wieder. So langsam solltet ihr aber wieder aufstehen, meine Lieben. Man sollte nicht so lange im Schneesturm schalfen.“
    “Was? Wie lange waren wir weggetreten?“
    “Nicht lange. Dank Madame Stormella, die euch wieder aufgeweckt hat.“
    “Ich würde gerne etwas länger mit euch den Sieg feiern, aber ich denke, ihr solltet schnellstmöglich wieder zurück nach Hause.“
    “Aber so kommen wir trotzdem nicht nach Hause, nicht bei diesem Wetter!
    *meep meep*
    “Das sind…“
    “Boone und Doggle!“
    “Auf dem Postwagen! Spitze! Rudolph, leuchte den Weg. Wenn du noch Kraft dazu hast.“
    “Du hast Kraft, nicht wahr, Rudolph?“
    “Klar!“
    “Und hey, wir müssen nicht laufen.“
    “Wiedersehen!“

    So fuhren sie gemeinsam auf dem Postschlitten zurück zur Weihnachtsstadt. Dort war gerade eine Dorfversammlung beim Weihnachtsmann, um zu entscheiden, ob sie durch diesen Sturm fliegen könnten.

    “… Ich habe noch nie einen solchen Sturm gesehen. Die Hagelkörner sind so dick wie Eier und zum Fliegen ist es zu gefährlich. Mir bleibt nichts anderes übrig, als den Schlittenstart am Weihnachtsabend abzusagen...
    “Chef! Looeckt doch!“
    “Was ist denn da draußen?“

    Draußen war ein rotes Licht zu sehen. Um herauszufinden, was das ist, gingen sie raus um das kommende Licht zu empfangen.

    “Da! Das Licht wird immer heller!“

    Nun war der Schlitten vollstes zu erkennen. Mitsamt seinen Insassen. Es erfreute beide Elternteile, ihre Kinder wieder wohlauf zu sehen.

    “Rudolph!“
    “Tut mir leid, dass ich euch Sorgen gemacht habe.“

    “Doggle Boone! Gut gemacht!“

    “Und was ist mit uns?“
    “F-Freuen wir uns doch lieber über diesen Augenblick.“
    “Der wahre Held bleibt doch lieber bescheiden. Nicht wahr?“
    “Ehm… ja.“
    “Und Rudolph ist doch echt bescheiden, nicht wahr?“
    “Hey! So haben wir aber nicht gewettet, ihr beiden!“

    (Der Weihnachtsmann ist jetzt maroon)
    “Rudolph. Na, mein Kleiner? Deine wundervoll leuchtende Nase bringt mich auf eine Idee, die total verrückt ist. Aber vielleicht geht es ja so. *räusper* Lass es mich anders ausdrücken. Rudolph, du mit der rot leuchtenden Nase: Hättest du Lust, heute Nacht meinen Schlitten zu ziehen?“
    ((red)“Das wäre mir eine Ehre, Euer Ehren!“

    Rudolph wurde offiziell als Flieger erklärt. In der Halle mit dem Schlitten wurden darauf alle Flieger gespannt und Rudolph…

    “Hm… Etwas fehlt da aber noch, mein Sohn.“
    “Was denn, Santa?“
    “Jeder Flieger braucht sowas hier.“

    Er hielt eine goldene Medaille mit einem roten Band in der Hand. Das Symbol eines Fliegers.

    “Rudolph, da du bewiesen hast, dass du Mut, Charakter und ein gutes Herz hast, ernenne ich dich hiermit zu einem richtig echten Flieger.
    “Boah. Ich- Ich meine: Boah...“
    “Herzlichen Glückwunsch, Rotnase!
    “Du- du musst vorsichtig sein, da draußen.“
    “Und nicht übermütig werden. Aber ich bin mir sicher, du schaffst das.“
    “Ihr seid die besten Freunde auf der ganzen Welt.“
    “Viel Glück, Rudolph.

    So wurde Rudolph gespannt und ganz vorne aufgestellt, um den Weg durch die Lüfte zu erleuchten.

    “Männer! Der schlimmste Sturm wütet im Umkreis von 100 Kilometern um den Nordpol. Wenn es uns gelingt, da durch zu kommen, wird der Rest der Reise ein gemütlicher Ausflug. Ich will euch nichts vormachen, es wird keine Spazierfahrt werden, aber es gibt dank unseren Helden niemanden mehr, der uns jetzt noch den Himmel streitig macht und wenn Rudolph uns mit seiner wunderbaren Nase den Weg zeigt, dann haben wir mit Sicherheit eine Chance.“
    “Wenn wir alle zusammenhalten werden wir es bestimmt schaffen.“
    “Haha. Davon bin ich überzeugt.“

    Ein großes Gejubel ertönt in der Halle. Santa streichelt Rudolph über die Haare.

    “Psst. Ich bin stolz auf dich, Sohn.“
    “Durchzählen!“
    „Dasher. Dancer. Prancer. Vixen. Comet. Cupid. Donner. Blitzen. Und auch das neue Mitglied: “Rudolph!“
    “Leuchte den Weg aus, Rudolph.“
    “Mit Vergnügen, Santa!“

    Somit kam es doch noch zum Schlittenflug. Auch durch diesen Sturm. Selbst Jim und Bianca waren am Start dabei.

    „Wir sind stärker“
    Originaltext von Rudolph mit der roten Nase.
    (DeutscherText: Eric Brodka. Original von: Al Kasha und Michael Lloyd)

    Ist der Weg vor unserem Ziel auch noch so weit
    und kein Stern am Himmel, der für uns die Richtung zeigt.
    Wir halten fest zusammen. Fliegen über Berg und Tannen.

    Wir sind stärker,
    weil wir gute Freunde sind.

    Wenn der Wind auch gegen uns bläst, wir laufen stark!
    Denn gemeinsam bleiben wir fest auf unserem Pfad.
    Kein Schneegestöber wirft uns um:
    Wir kämpfen gegen jeden Sturm.

    Wir sind stärker,
    weil wir gute Freunde sind.

    Manchmal ist es schwer, seine Träume einfach vor sich zu sehn´,
    doch weil wir Freunde sind, ist es leichter, diesen Weg zu gehn´,
    wenn wir zusammen stehn´!

    Nach der langen Nacht strahlt der blaue Himmel so hell
    und die Dunkelheit hinter uns vergessen wir schnell.
    So lange wir zusammen gehn´
    kann keiner gegen uns bestehen!

    Wir sind stärker,
    weil wir gute Freunde sind.

    doch weil wir Freunde sind, ist es leichter, diesesn Weg zu gehn´,
    wenn wir zusammen stehn´!

    Nach der langen Nacht strahlt der blaue Himmel so hell
    und die Dunkelheit hinter uns vergessen wir schnell.
    So lange wir zusammen gehn´
    kann keiner gegen uns bestehen!

    Wir sind stärker,
    weil wir gute Freunde sind.
    Wir sind stärker,
    weil wir gute Freunde sind.

    Wir sind stärker.
    Wir sind´s!

    "Wir haben es geschafft! Hohohooo!"

    “Ich schätze mal, das war dann jetzt?“
    “Ach ja, die anderen sind schon längst wieder zuhause. Ich sollte dich eigentlich holen.“
    “Dann wird Anna uns jetzt wohl abholen.“
    (Anna ist wieder rot)
    “Hallihallo! Ich bin´s Anna! Ihre zuverlässige Händlerin, egal unter welchen Umständen auch immer!“
    “Ich hab´s befürchtet. *seufz*“
    “Jetzt mach doch nicht so ein Gesicht, das war doch klar, dass ihr wieder geht. Aber nicht diesen Abend.“
    “Häh?“
    “Nun, da ihr mir so fleißig geholfen habt, habe ich einen dicken Bonus für das Bezwingen dieses Zaubers bekommen. Das Geld reicht bei weitem für mehr, als nur zwei Karten in eine andere Dimension. Aber ich dachte mir: Wir haben alle was davon, wenn ich euch noch etwas länger hier lasse. So könnt ihr noch etwas bei euren Freunden bleiben und ich muss mein Geld nicht mit euch teilen.“
    “Haha. Ja, behalt das ruhig.“
    “Nun, euch steht das Tor zu eurer Welt jederzeit offen, sodass ihr nach der Bescherung gehen könnt. Und denkt dran: So stark, wie eure Verbindung inzwischen zwischen euch und den Leuten hier ist, werdet ihr euch bestimmt nicht das letzte Mal gesehen haben, wenn ihr geht.“
    “Danke, Anna.“
    “Nun denn: Der interessante Teil der Schlittenfahrt ist jetzt auch vorbei. Ich muss mich jetzt wieder um meine Geschäfte kümmern.“
    “Obwohl Heiligabend ist?“
    “Ach, das stört mich nicht. Ich mach, was mir eben gefällt.“
    “Und wir warten jetzt, bis sie zurückkommen?“
    Ja, warum nicht? So langsam ist die Kälte hier doch recht angenehm geworden.“
    “Stimmt. Da war was. Na ja. Komm. Setzen wir uns irgendwo hin und warten dort.“
    “M-hm. Ich komme mit.“

    14
    Am nächsten Morgen…

    “Lenny, guck mal! Da unterm Tannenbaum! Rotnase hat uns Geschenke dagelassen.“
    “Meint ihr nicht, dass es etwas viel für nur euch beide ist?“
    “Nein, aber Slyly hat ein Auge für Geschenke.“
    “Hier. Das ist für dich.“
    “Was steht denn da drauf, Lennard?“
    Lieber Lennard. Frohe Weihnachten. Dein Freund Rudolph.
    “Ein roter Schal.“
    “Och! Der ist echt schick!“
    Lieber Slyly, es könnte gar nicht besser sein. Dein Freund Rudolph.“
    “Huch! Was ist denn los, dass du so aufschreckst?“
    “Ehm… entschuldigt mich mal bitte kruz.“
    “Was hat er denn?“
    “ich glaube, ich weiß es. Hehe.“
    “Leute! Rudolph kommt zurück!“

    Nach es gab eine große Willkommens-feier für Rudolphs Rückkehr, die bis zum Abend anhielt. Für Bianca und Jim war es klar, dass sie jetzt gehen mussten.

    “Eine Frage habe ich noch, Santa.“
    “Was gibt es, mein Junge?“
    “Es gibt auch in unserer Welt die Legende, dass es einen Weihnachtsmann gibt.“
    “Haha! Ach ja. Du kannst sie ruhig glauben. So wahr ich hier stehe.“
    “Aber was sie immer widerlegt… In einer Nacht all die Geschenke zu verteilen… Es gibt viele, die Berechnungen gemacht haben und...“
    “Ich erzähl dir mal was. Auch in deiner Welt haben wir heute Geschenke verteilt. Rudolph hat eure Geschenke auch dort hin gebracht. Aber um auf deine Frage zurück zu kommen: Das kannst du ruhig für dich behalten: Es gibt Wesen weltweit mit ganz besonderen Fähigkeiten. Jedes hat ihre eigene. Und in vielen Welten werden sie als Götter bezeichnet.“
    “Götter?“
    “Allerdings bin ich kein Gott oder sowas. Aber es ist etwas sehr ähnliches: Weißt du, wie Götter entstehen, junger Mann?“
    “Nein. Nicht wirklich… Ich dachte, alle Götter wären schon immer da gewesen.“
    “Götter erhalten ihre Macht, da die Leute an sie glauben. Es kann große Macht sein, die Berge versetzen und heraufbeschwören kann. Aber wenn keiner mehr an einen glaubt… dann bleibt ihnen nichts. Aber jeder, in allen Welten, die ich beliefere, feiert man Weihnachten. Wenn niemand mehr an Weihnachten glaubt, es vergisst, oder es nicht mehr feiert, werde ich wohl auch seltener zu Besuch kommen.“
    “Aha… und wenn niemand mehr Weihnachten feiern würde, würden Sie...“
    “Hier bleiben. Deshalb sagte ich ja, ich bin selbst kein Gott, aber die Macht des Glaubens verleiht mir die Kraft, die Schlittenfahrt möglich zu machen, denn die Rentiere fliegen ja nicht von selber. Wie auch, überall auf der Welt gleichzeitig zu sein. Es würde kompliziert werden, das jetzt alles zu erklären. Ich hoffe, ich konnte deine Frage soweit schon mal beantworten.“
    “Ja. Danke Santa. Ich werde jedes Jahr nun stets auf dich warten. Dann werden wir uns jederzeit wieder sehen.“
    “Davon bin ich überzeugt.“
    “Jim. Ihr müsst los.“
    “Klar. Komme, Rudi!“

    “Also, ihr geht jetzt, ja? Also dann, lasst mich anfangen. Alles Gute und so. Wir sehen uns beim nächsten mal wieder.“
    “Bestimmt.“
    “Auch von mir alles Gute. Ich bin mir sicher, ihr werdet Zuhause eine schöne Zeit haben.“
    “… Ja. Werden wir sicher haben.“
    “Passt gut auf euch auf. Wir werden uns spätestens zum nächsten Rennen wieder sehen!“
    “Ach, hat dir Anna das gesagt?“
    “Indirekt.“
    “Und das sind unsere Geschenke an euch.“
    “Für dich, Jim.“
    “Und für dich, Bianca.“
    “Habt dank, Boone und Doggle.“
    “Das ist aber schön. Wunderbare Motive und ein schönes Bild. Habt vielen Dank.“
    “… Was ist das?“
    “Das hat Santa organisiert. Es ist eins eurer Amulette. Er meinte, es würde gut zu dir passen.“
    “Und das ist...“
    “Ein Medaillon. Es symbolisiert Freundschaft, Liebe und Frieden.“
    “He?“
    “Haha! Irgendwann wirst du es herausfinden. Und jetzt hopp! Sie wartet schon!“
    “Wir sehen uns, Rudi.“

    Der Frieden in dieser Welt wurde nun komplett wieder hergestellt. Bianca und Jim verließen sie mir winkenden Armen. Mit dem Wissen, dass dies nicht das letzte Mal ist, dass sie hier waren. Es blieb jedoch offen, was sie in ihrer Welt erwarten würde.
    Doch dieses Erlebnis blieb nun in ihren Erinnerungen verankert, so wie ihre unsichtbaren Freundschaftsbande, die selbst durch alle Welten halten wird.

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1513367310
Pokémon - Dämmerung von zwei Reichen - Specials
Pokémon - Dämmerung von zwei Reichen - Specials
Schön, dass du hierhergefunden hast. Hierbei handelt es sich um eine kleine Distanzierung zur Hauptgeschichte der Geschichte Dämmerung von zwei Reichen. Die kleinen Nebengeschichten, die hier entstehen werden, werden anders als das Hauptwerk sein. Du ...
http://www.testedich.de/quiz52/quiz/1513367310/Pokmon-Daemmerung-von-zwei-Reichen-Specials
http://www.testedich.de/quiz52/picture/pic_1513367310_1.jpg
2017-12-15
407H
Pokemon

Kommentare (5)

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Fakemon Fan (28132)
vor 119 Tagen
Danke gleichfalls~ Wenn auch etwas sehr spät. 🤣😅😂
Endlich hatte ich Zeit deine Sorry zu beenden! Und die war einfach nur geil! Hab se gleich zwei mal gelesen.👍
Jim ( von: Jim Helcon)
vor 124 Tagen
Und damit eine frohe Weihnachten an euch alle!
Fakemon Fan (54686)
vor 126 Tagen
😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲😲 Mehr? Pleas?
Fakemon Fan (06190)
vor 127 Tagen
AHHHHH! Das kann doch noch nicht alles gewesen sein!!! Immer wenn es so spannend ist!
Lavendel, die Treppe (68594)
vor 128 Tagen
Ich finds interessant und wirklich mehr kann ich nicht sagen, weil mehr gibt es nicht. Haha 😅 Sorry, aber mal gucken wie es sich entwickelt.