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Ein paar Fakten aus der Welt der Schattenjäger - Teil 4

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15 Kapitel - 4.573 Wörter - Erstellt von: Vampire_girl1998 - Aktualisiert am: 2017-12-17 - Entwickelt am: - 284 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der 4te Teil beinhaltet die Dämonologie

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    ((unli))Dämonen((eunli)) Dämonen, die großen Eindringlinge in unser Universum, sind der Grund für die Existenz der Nephilim. Sie sind die Schatten
    Dämonen

    Dämonen, die großen Eindringlinge in unser Universum, sind der Grund für die Existenz der Nephilim. Sie sind die Schatten die wir jagen. Obwohl die Herstellung und Wahrung eines sorgfältigen Gleichgewichts zwischen Schattenweltlerm und irdischen einen Großteil unserer Verantwortlichkeiten auszumachen scheint, ist dies nachrangig. Das machen wir nur, wenn nicht gerade Dämonen bekämpfen. Die Hauptaufgabe der Schattenjäger - das Mandat, das Raziel uns übertragen hat - besteht in der vernichtung der Dämonenplage, und zwar dadurch, dass wir sie ein für alle Mal in das Endlose Nichts zurückschicken, wo sie hergekommen sind.

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    Was sind Dämonen?

    Der Begriff „Dämon“ ist etwas problematisch. Ursprünglich diente er nicht als Snonym für böse Geister; aufgrund von Übertragungsschwierigkeiten in der Frühzeit des Christentums, lange vor dem Aufkommen der Nephilim, verwenden wir heute den Ausdruck zur Beschreibung der Kreaturen, die wir bekämpfen. Genauer gesagt: Wir verwenden den Begriff, weil Jonathan Shadowhunter dieses Wort benutze, basierend auf seinen eigenen religiösen Überzeugungen der damaligen Zeit. Die meisten menschlichen Glaubenlehren kennen das Konzept von Kreaturen, die wir als „Dämonen“ bezeichnen: persische Daevas, hinduistische Asuras, japanische Oni. Um die Terminologie nicht unnötig zu verkomplizieren, bezeichnen wir sie hier alle als Dämonen.
    Dämonen sind nicht in dem Sinne Lebewesen, wie wir diesem Begriff normalerweise verstehen. Sie gehören nicht in unse Universum und werden nicht von den gleichen Kräften erhalten, die unser Leben kennzeichnen. Dämonen haben keine Seele; stattdessen werden sie von einer tosenden Dämonenenergie angetrieben, ein vitalisierender Funke, der ihre Gestalt in unserer Dimension aufrechterhält. Sobald ein Dämon stirbt, wird diese Energie von seiner physischen Form getrennt und der Körper kehrt unmittelbar in die Heimatdimension des Dämons zurück. Für uns Menschen zeigt sich dieses Verschwinden auf vielfältige Weise, je nach Art des Dämons: Manche lösen sich in Staub auf, andere verblassen, bis sie nicht mehr zu erkennen sind, und wieder andere fallen in sich zusammen. Doch in anderen Fällen bleiben von dem Dämon keine Überreste in unserer Welt zurück. (Allerdings kennen Hexenwesen Rituale, die Teile der körperlichen Gestalt eines Dämons „konservieren“. So lässt sich beispielsweise eine Phiole mit Dämonenblut aufbewahren, das sich auch dann nicht auflöst, wenn die Quelle dieser dämonischen Energie wieder in ihre eigene Dimension zurückgeschickt wurde.)

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    Was wollen Dämonen von unserer Welt? Warum kommen sie hierher?

    Auf diese Frage wissen wir leider kein Antwort. Den Sagen und Legenden der Nephilim nach entstammten Dämonen ursprünglich unserer Welt, bevor sie verbannt wurden. Möglicherweise streben sie also danach, die Welt wieder in ihren Besitz zu bringen. Andrerseits berichten unsere Legenden, dass die Dämonen von Anfang an destruktiv und durchtrieben waren sie aus diesen Gründen verbannt wurden. Demzufolge könnten sie den Geist des Bösen in unserer Welt respräsentieren.
    Auf individueller Ebene scheinen Dämonen in unsere Welt einzufallen, um Verwüstungen und Zerstörungen anzurichten. Manchmal kommen sie hierher auf der Suche nach Macht über andere Lebewesen oder nach einflussreicher Magie usw., aber diese macht scheint keinen anderen Zweck zu dienen, als noch mehr Unheil in der Welt anzurichten.
    Es wurden aber auch eher philosophische Gründe für den Hass der Dämonen auf unsere Welt angeführt - so sollen sie beispielsweise unsere Fähigkeit zur Erschaffung von Dingen hassen, weil sie ihnen selbst fehlt. Dieses Argument dient häufig als Erklärung dafür, warum Dämonen Hexenwesen erzeugen: Schließlich handelt es sich um den einzigen Schöpfungsakt, zu dem sie fähig sind, und selbst dabei müssen sie auf unseren ureigenen „Schöpfungsakt“ zurückgreifen.
    Doch einstweilen können wir nur ratlos die Hände heben und einräumen, dass es ein großes Rätsel bleibt, warum Dämonen unsere Welt heimsuchen. Nur eines wissen wir mit Sicherheit: Sie sind hier, um uns Gewalt anzutun, und sie haben keinerlei Interesse an Verhandlungen oder der Vereinbarung einer Waffenruhe.

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    Wie sehen Dämonen wirklich aus? Ähneln sie immer hässlichen Monstern, selbst in ihrer eigenen Dimension?

    Der Bezug zwischen dem Körper der Dämonen in unserer Welt und ihrem Erscheinungsbild in ihrer eigenen Dimension wird für uns wahrscheinlich auf ewig ein ungelöstes Rätsel bleiben. Wir glauben, dass sie keinen Einfluss auf die Gestalt haben, die in unserer Welt annehmen, aber ihr wahres Erscheinungsbild ist unbekannt. Wir wissen noch nicht einmal, ob Begriffe wie „Erscheinungsbild“ auf das Endlose Nicht überhaupt zutreffen. Eine weitverbreitete Theorie besagt dass beim durchqueren von Dimensionen ein Körper für den betreffenden Dämon erschaffen wird, damit dieser in der anderen Welt überleben kann. Dies sei auch der Grund dafür, dass Dämonen die einzigen Kreaturen sind, die sich frei zwischen den Welten bewegen können. Aber natürlich ist das reine Spekulation.

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    Wie erkenne ich einen Dämon in freier Wildbahn?

    Sofern es sich nicht um Gestaltwandler handelt, fällt das erkennen von Dämonen in der Regel nicht schwer. In unserer Welt nehmen Dämonen immer eine monströse Gestalt an und können bereits an der unheimlichen, übelkeiterregenden Atmosphäre erkannt werden, die so wie eine düstere Aura umgibt. Falls doch einmal Zweifel bestehen, lässt sich eine positive Identifizierung anhand der heftigen Reaktion des Dämons auf geweihte Objekte oder Orte schnell vornehmen - und natürlich anhand des starken Ausschlags deines Sensors.
    Neben ihrem scheußlichen Erscheinungsbild verströmen viele Dämonen einen ausgeprägten Verwesungsgeruch. Schattenjäger beschreiben diesen Begriff wie „faulig“, „ranzig“, „schweflig“ oder „gammlig“. Dieser Gestank kann auf den unvorbereitetem Nephilim eine lähmende Wirkung ausüben.

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    Was ist diese widerliche schwarze Flüssigkeit, die aus Dämonenschnitzwunden austritt?

    Genau wie bei anderen Lebewesen zirkuliert auch in Dämonenkörpern eine lebenswichtige Flüssigkeit. Allerdings handelt es sich dabei nicht um rotes Blut, wie wir es kennen, sondern um ein übernatürliches Sekret. Dämonenblut ist schwarz und zähflüssig, dünner als Menschenblut und undurchsichtig. Obwohl der Kontakt mit Dämonensekret nicht gefährlich ist, kann dies bei Menschen zu leichten Vergiftungserscheinungen führen, falls es über eine offene Wunde oder auf anderem Wege in den Blutkreislauf dringt. Schattenjäger mit den üblichen Schutz-Runen tragen normalerweise keine Schäden davon, aber sicherheitshalber sollte man Vorsicht walten lassen.

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    Beherrschen Dämonen menschliche Sprachen?

    Die meisten Dämonen beherrschen keine menschliche Sprache. Allerdings sind manche Spezies in der Kage, Gehörtes wie ein Papagei nachzuplappern. Dies ist oft ein Anzeichen dafür, dass ein Dämon heraufbeschworen wurde, statt aus eigenem Antrieb in unsere Welt zu dringen. Solche Dämonen wiederholen dann fast schon zwanghaft bestimmte Worte oder Ausdrücke, die ihr Beschwörer an sie richtet.
    Obwohl es vermutlich eine unendliche Zahl an Dämonensprachen gibt, haben wir bisher nur einige wenige Sprachen identifizieren können, welche hauptsächlich für Hexenwesen von Bedeutung sind oder für Schattenjäge, die sich für Dämonenforschung interessieren. Zu den geläufigsten gehören Cthonisch und Purgatisch und es lohnt sich, diese beiden Sprachen sowohl in geschriebener als auch in gesprochener Formen zumindest erkennen zu können und sich vielleicht den einen oder anderen häufig verwendeten Ausdruck oder Satz einzuprägen, wie etwa „Hallo“, „Auf Wiedersehen“, „Ich bin ein Nephilim“, „Im Namen des Erzengels Raziels schwöre ich dir ab“, „Hinweg, du Unhold!“.

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    Ergreifen Dämonen von Menschen Besitz?

    Trotz der fixen Idee vieler Irdischer, dass Dämonen Besitz von ihrem Körper ergriffen hätten, sind solche übernahmen äußerst selten und erfordern die Fähigkeit eines sehr mächtigen Dämonenfürsten - glücklicherweise, denn dabei handelt es sich um eine der stärksten Magien, zu denen Dämonen fähig sind. In der Regel lässt sich die Verbindung zwischen Dämonen und der Person, in die er gefahren ist, nur durch den Tod des Dämons trennen, wobei das unglückliche Opfer häufig ebenfalls getötet wird.
    Solltest du einem Besessenen begegnen, versuche auf keinen Fall, die Situation alleine zu regeln und mit dem Betroffenen zu verhandeln, als wäre er eine politische Geisel. Die besessene Person steht vollkommen unter dessen Kontrolle. Er oder sie wird zu einem Gefangenen im eigenen Körper und nimmt jede Handlung des Dämons wahr, ist aber nicht mehr in der Lage, aus eigenem Willen heraus zu agieren. (Gnädigerweise kann sich ein Besessener in der Regel an nichts erinnern, was er oder sie in diesen Zustand getan hat.) Du darfst das Opfer festsetzen, vorzugsweise mit der Hilfe anderer Schattenjäger, doch dann solltest du die Stillen Brüder kontaktieren, damit sie den Besessenen in die Stadt der Stille bringen und dort bestimmte magische Rituale durchführen, bei denen du lieber nicht zugegen sein willst.

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    Warum sind Dämonen so versessen darauf, uns zu vernichten?

    Man nimmt an, Dämonen hegen einen angeborenen Hass gegen uns, weil sie auf das Leben in unserer Dimension neidsch sind. Denn ihre eigene Dimension ist, soweit wir das beurteilen können, tot - eine Dimension ohne jedes Leben. Sie wollen ins und unsere Welt verschlingen, um sich das anzueignen, was sie selbst nicht (oder vielleicht nicht mehr) haben. Dämonen sind in der Lage, die Anwesenheit von Lebensenergie in ihrer Nähe wahrzunehmen, und häufig bedienen sie sich dieses Spürsinns, um ihre Beute zu orten.


    Wusstest du schon?

    Einer der größten unbesungenen Helden in der Geschichte der Nephilim ist Gregory Hans. Dieser Bruder der Stille entdeckte im siebzehnten die richtige Kombination von Runen, um damit nicht nur die Sinne eines Nephilim zu schärfen, sondern gleichzeitig auch den Geruch der Dämonen herauszufiltern - wofür ihm Generationen von Schattenjägern dankbar sind.
    (Anmerkung: Unter Einfluss von Dämonenglanz können die Betroffenen einen Dämonen genauso wenig riechen, wie sie ihn hören oder sehen können. Dankenswerterweise werden alle Sinne außer Kraft gesetzt.)

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    Wie tötet man Dämonen?

    Die größte Schwachstelle der Dämonen ist ihre Verwundbarkeit durch Engelsmacht und Himmlisches Feuer. Genau wie die Schattenseiten, die sie erzeugt haben, sind sie mit herkömmlichen irdischen Waffen nur schwer zu verletzen und nicht dauerhaft zu schädigen. Aus diesem Grund sind selbst die einfachsten Schattenjägerwaffen mit Runen versehen und die Seraphklinge stellt mit Abstand die wichtigste Waffe in deiner Kampfausrüstung dar.
    Aber Dämonen reagieren nicht nur auf unmittelbare Engelsenergie empfindlich, sondern auch auf jegliche Art von religiösen Symbolen. Allerdings kann es passieren, dass derartige Symbole sehr mächtigen Dämonen, wie etwa Dämonenfürsten m statt gravierenden Schaden nur leichtes Unbehagen bereiten. Deshalb sollte man sich ein Schattenjäger niemals ausschließlich auf die Schutzwirkung dieser Symbole verlassen.
    Genau wie Vampire vertragen auch Dämonen kein direktes Sonnenlicht. Das beutetet allerdings nicht, dass Dämonen tagsüber nicht aktiv wären. Unserer künstlichen Lichtquellen machen ihnen rein gar nichts aus. Außerdem besteht für sie nicht die geringste Notwendigkeit, so zu tun, als würden sie Tageslicht vertragen - im Gegensatz zu Vampiren, die oft versuchen, unerkannt unter den Irdischen zu leben.
    Es ist zwar möglich, einen Dämon mithilfe von Sonnenlicht zu zerstören, doch dazu muss der Schattenjäger den Dämon buchstäblich in die Enge treiben, wo er den Strahlen der Sonne nicht entkommen kann - was nicht einfach ist. Eine Seraphklinge durch die Kehle oder mitten durchs Herz des Dämons sorgt in der Regel für wesentlich zuverlässige Ergebnisse.
    Schließlich können wir noch auf einen anderen großen Vorteil bei unserem Kampf gegen die Dämonen vertrauen: Es ist ihnen nicht möglich, zwischen Irdischen und uns Schattenjägern zu unterscheiden, und sie können die Anwesenheit von Engelsmagie nicht wahrnehmen. Das wiederum ermöglicht es den Nephilim, sich mithilfe von Zauberglanz vor ihnen zu verbergen, bis der richtige Moment zum Kampf gekommen ist. Dagegen können Dämonen die Anwesenheit von anderen Dämonen und Schattenwesen durchaus wahrnehmen.

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    Das Endlose Nichts und die Dämonenstadt Pandemonium

    Wir wissen nur wenig über das Endlose Nichts, die Heimat der Dämonen. In der Literatur finden sich viele Namen für diesen Ort - beispielsweise sämtliche Begriffe, die irdische Religionen für „Hölle“ geprägt haben, oder abstrakte Bezeichnungen wie „Chaos“ und „Abgrund“. Heutzutage bevorzugen wir „das Endlose Nichts“ als einen anschaulichen und weltumspannenden Ausdruck, den sonderbarerweise sogar die Dämonenfürsten unserer Zeit benutzen.
    Die geografische Beschaffenheit des Endlosen Nichts ist seit Jahrhunderten ungeklärt. Oft hat es den Anschein, dass Dämonen kein richtiges Zuhause besitzen und deshalb zu jeder Zeit an jedem Ort sein können. So kann man beispielsweise jeden Dämon, dessen Beschwörungsformel bekannt ist, herbeizitieren - und all diese Dämonen erscheinen zuverlässig und nach immer der gleichen Zeit, unabhängig von der Dämonenart oder dem Standort des jeweiligen Beschwörers. Andererseits zeigen manche Dämonenspezies eine „natürliche“ Affinität zu bestimmten Regionen unserer Welt z.B. die Rakshasas des indischen Subkontinents oder die Gorgonen der griechischen Welt. Als mögliche Erklärungen dafür wurden viele Theorien vorgelegt, aber Tatsache ist: Wir wissen nicht, warum sich manche Dämonen zu bestimmten Regionen hingezogen fühlen. Doch diese Affinität ist für uns von Vorteil, denn die an den verschiedenen Instituten stationierten Schattenjäger entwickeln sich somit zu Experten im Kampf gegen die regional bekannten Dämonen und müssen daher in der Regel nicht alles Ober existierenden Dämonenformen wissen.
    Wie gesagt, ist die Zahl der unterschiedlichen Dämonenspezies im Endlosen Nichts unendlich. Wir gehen von Aberhunderten Millionen verschiedenen Arten aus, und obwohl wir Nephilim seit über tausend Jahren gegen Dämonen kämpfen, haben wir nur mit einem Bruchteil aller Dämonenarten Bekanntschaft gemacht. Zudem vertreten manche Wissenschaftler die These, dass viele Dämonen gar nicht in der Lage sind, sich in unserer Welt zu manifestieren.
    Bei unseren Gesprächen mit denjenigen Dämonen, die eine oder mehrere menschliche Sprachen beherrschen, gibt es eine Konstante: Wieder und wieder ist die Rede von dem Ort Pandemonium, der angeblichen Hauptstadt der Dämonen im Zentrum des Endlosen Nichts - sofern man bei einem Nichts überhaupt von einem Zentrum sprechen kann. Da noch kein menschliches Wesen diese Stadt je zu Gesicht bekam und davon berichten konnte, lassen sich keine definitiven Aussagen darüber machen, worum es sich dabei handelt, wie dieser Ort aussieht oder ob er sich mit einer physikalischen Einheit wie den Städten in unserer Welt vergleichen lässt. Wir wissen lediglich, dass die Dämonenmetropole Pandemonium sehr, sehr groß ist - unfassbar viel größer als jeder unserer menschlichen Städte und dichter besiedelt als die gesamte Erdoberfläche zusammengenommen. Forschungen zum Thema Pandemonium finden derzeit nur eingeschränkt statt, da die meisten Schattenjäger der Ansicht sind, dass es in unserer Welt schon genügend Dämonen gibt und man nicht nach noch weiteren suchen muss.

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    Dämonen und Dämonenfürsten

    Wir wissen nicht, ob etwas wie „Dämonenfürsten“ tatsächlich gibt.
    Allerdings bezeichnen wir mit diesem Ausdruck einige spezielle Dämonen, die mehrere Dinge gemein haben:
    menschenartige Intelligenz, Persönlichkeit, einen Namen und die Fähigkeit, durch unsere Waffen nicht dauerhaft Schäden zu Schaden zu erleiden.
    Das wissen wir deshalb weil uns viele Fälle bekannt sind, in denen Dämonenfürsten „getötet“ wurden, um nur dann später - vollkommen intakt und unversehrt - wieder zurückzukehren. Die Theorie des Endlosen Nichts lehrt uns, dass ein Dämonenfürst nach der Zerstörung seines Körpers unmittelbar in den Raum des Endlosen Nichts zurückkehrt. Dort verbleibt seine ätherische Form so lange, bis der Dämon im Laufe der Jahre wieder genügend Kraft und macht gewinnt, um erneut eine physische Gestalt aufbauen zu können.
    Eines solltest du jedoch nicht vergessen:
    Bei diesen Gedankengängen handelt es sich vielfach um reine Spekulation. Es wäre durchaus denkbar, dass wir weder Dämonenfürsten noch Dämonen töten können. Aber da wir unter den Dämonen, die nicht über menschenartige Intelligenz verfügen, keine Individuen ausmachen können, Vermögen wir nicht zu sagen, ob ein von uns getöteter Dämon später wieder zurückkehrt oder nicht. In der Vergangenheit hat es versuche gegeben, individuelle Dämonen mit einer Ortungs-Rune zu versehen, meist mit katastrophalen Ergebnissen. Das Töten von Dämonen ist schön schwer genug - und das einfangen lebender Exemplare, um sie dann mit Ortungs-Runen zu versehen und ihnen nachzuspüren, hat sich als Ding der Unmöglichkeit erwiesen.
    Aus diesem Grund können wir nicht ausschließen, dass „Dämonenfürst“ einfach nur „Dämon mit menschenartiger Intelligenz“ meint - und dass es sich im Grunde keine klare Unterscheidung zwischen „fürstlichen“ und „herkömmlichen“ Dämonen gibt. Um der Sache endgültig auf den Grund zu gehen, bedarf es weiterer Studien; glücklicherweise versieht der Endlose Strom grauenhafter Nicht-Lebensformen aus den Tiefen des Endlosen Nichts nicht so bald, sodass uns wahrscheinlich immer genügend Forschungsmaterial zur Verfügung stehen wird.

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    Dämonen, Dämonen, Dämonen

    I. Einige Dämonenfürsten


    Lilith
    Im Gegensatz zu ihrem dunklen Gefährten Samael ist Lilith nicht tot, sondern wurde mehrfach auf Erden gesichtet. Bete darum, dass du ihr nie begegnest.
    Lilith ist über vielen Namen bekannt - selbst wenn man nur die jüdische Tradition befragt, die ja als Quelle der meisten Sagen und Legenden um sie gilt, ganz zu schweigen von den zahlreichen Erscheinungsformen in anderen Mythologien mit ähnlicher Gestalt oder Funktion, die möglicherweise dieselbe Dämonin meinen. Im jüdischen Volksglauben trägt Lilith folgende Namen:
    Satrina, Abito, Amizo, Izorpo, Kokos, Odam, Itam Podo, Eilo, Patrota, Abeko, Kea, Kali, Batna, Talto und Partash.
    Laut dieser Tradition wurde sie für ihren Ungehorsam dadurch bestraft, dass sie keine Kinder mehr gebären konnte. In manchen Versionen der Geschichte wird ein nicht brutaleres Bild gezeichnet:
    Dort ist Lilith zwar in der Lage, Kinder zu gebären, doch diese sterben unmittelbar nach der Geburt. Aus diesem Grund wird sie häufig mit dem Schwächen und Töten menschlicher Kinder in Verbindung gebracht. Große Teile unseres Wissen über Lilith leiten sich von jüdischen Traditionen ab, Neugeborene mithilfe von Amuletten und Beschwörungsformeln vor Liliths Einfluss zu schützen.

    Samael
    Abgesehen von Samaels entscheidender Rolle bei der Rebellion der Engel gegen Gott wissen wir nicht viel über ihn. Er gilt als die Schlange, die die Menschheit in Versuchung und damit zum Sündenfall brachte. Aber da Samael seit vielen Jahrhunderten nicht mehr auf Erden gesehen wurde, bleibt seine physische Gestalt ein Rätsel.
    Tradionelle Überlieferungen behaupten, dass er für sein Verbrechen - die Aufhebung der Schleier zwischen der Menschenwelt und dem Endlosen Nichts - vom Erzengel Michael, dem Anführer der himmlischen Heerscharen, gejagt und getötet wurde. Diese in vielen irdischen Religionen vertretene These wird auch häufig von den Dämonen selbst wiederholt. Da Samael seit unendlich langer Zeit nicht mehr in dieser Welt gesichtet wurde, existieren keine Rituale zu seiner Beschwörung.

    Abbadon
    Der Herrscher des Abgrunds. Sein ist die ewige leere zwischen den Welten. Sein ist der Wind und die unendliche Dunkelheit. Dieser Dämon besitzt die Gestalt eines gut drei Meter großen, verwesenden Skeletts.

    Azazel
    Erster Bannenträger der Höllenarmeen und Waffenschmied. Wie die meisten hochrangigen Dämonenfürsten war auch er einst ein Engel. Es heißt, er habe die Menschheit den Gebrauch der Waffen gelehrt, zu einer Zeit, als dieses Wissen den Engel vorbehalten war. Für dieses Vergehen wurde er aus dem Himmel verbannt, worauf er sich in einen Dämonen verwandelte. Die Ironie der Tatsache, dass ein Dämonen der Menschheit das wissen zur Bekämpfung von Dämonen schenkte, ist ins Nephilim durchaus bewusst und wir vermuten, auch Azazel dürfte sie entgangen sein. Schon im Buch Henoch steht geschrieben: „Die ganze Erde ist verdorben durch die Wirkungen Azazels Lehre. Ihm schreibe das ganze Verbrechen zu.“

    Hunger
    Der unter dem Namen Hunger bekannte Dämon ist eine fettleibige, teufelsartige, menschenähnliche Gestalt, die von Kopf bis Fuß mir stacheligen Schuppen bedeckt ist und über den gesamten Körper verteilt mehrere, mit scharfen Fangzähnen versehene Mäuler besitzt. Hunger verschlingt alles, was seinen Weg kreuzt, meist auf unappetitliche und groteske Weise.

    Marbas
    Ein blauer Dämon, etwa halb so groß wie ein Mensch, mit blauen, einander überlappenden Schuppen und einem langen, stachelbewehrten Schwanz. Er besitzt scharlachrote Augen, echsenartige Gesichtszüge und ein abgeflachtes Schlangenmaul.

    Mrs Dark
    Eine große Kreatur augenscheinlich weiblichen Geschlechts (allerdings wissen wir nichts welche Rolle das Geschlecht im Reich der Dämonen spielt), mit harter grauer, steinähnlicher haut, verwachsenen Gliedmaßen, klauenbewehrten Händen und Hörnern auf der Stirn. Sie ist auch an ihren schwefelgelb glühenden Augen und ihren drei Mündern mit grünlichen Reißzähnen zu erkennen. Sie ist eine Eidolon.

    II. Einige geläufige Dämonen

    Betemoth

    Der Betemoth-Dämon ist eine formlose Monstrosität:
    ein länglicher, mit einer doppelten Zahnreihe bestückter, schleimiger Körper, dessen Bewegungen an die einer blinden Schnecke erinnern. Deutlich größer als ein Mensch, verschlingt der Betemoth alles, was sich ihm in dem Weg stellt, einschließlich Menschen.

    Drachen
    Drachen-Dämon zählen zu den Kreaturen in der modernen Welt, die den alten Drachenmythen am nächsten kommen. Diese großen, gepflügten, Feuer speienden Echsen sind sehr intelligent und zeichnen sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Formen und Farben aus. Sie sind schreckliche Widersacher, doch glücklicherweise begegnen wir Nephilim ihnen nur recht selten, da sie fast ausgestorben sind. Man sollte sie nicht mit Vetis-Dämonen verwechseln, die äußerlich den Drachen ähneln, aber nicht mit diesen verwandt sind.

    Drevak
    Uns Schattenjägern ist der Anblick von Drevak-Dämonen durchaus vertraut. Dämonenfürsten oder bösartige Hexenwesen benutzen sie gerne als Spione und Boten. Diese Schwächen und blinden Dämonen haben einen blassbleichen, larvenähnlichen Körper und spüren ihr Opfer über den Geruch auf.
    Ihre Mangel an Kraft und Intelligenz bedeutet allerdings nicht, dass sie harmlos sind. Statt Zähnen tragen sie giftige Stacheln im Maul, die sehr gefährlich werden können, wenn sie in der Haut des Opfers abbrechen und stecken bleiben. Ihre Bisse werden wie herkömmliche Vergiftungen durch Dämonengift behandelt.

    Du'sien
    Die Du'sien zählen zu den weniger bekannten, gestaltwandelnden Dämonenarten. Ihr wahres Erscheinungsbild ist recht abstrakt und erinnert an einen unregelmäßigen geformten Klumpen aus graugrüner, gallertartiger Masse mit einem kleinen, leuchtenden schwarzen Zentrum. Im Gegensatz zu Eidolon sind sie nicht in der Lage, die Gestalt anderer Kreaturen bis ins kleinste Detail nachzuahmen; außerdem beherrschen sie menschliche Sprachen nur rudimentär. Aus diesem Grund tarnen sie sich gerne als Personengruppen, als Mitglieder einer größeren Menge, und geben sich seltener als ein bestimmtes Individuum aus.

    Eidolon
    „Eidolon“ ist nicht der Name für spezifische Dämonenart, sondern ein Sammlerbegriff für eine Vielzahl dämonischer Gestaltwandler, die in zahlreichen Fomen, Größen und Gestalten auftreten und über unterschiedliche Stärken verfügen. Aufgrund ihre Mannig in verwenden wir Schattenjäger den Begriff „Eidolon“ häufig als generelle Bezeichnung für Gestaltwandler-Dämonen. Mit anderen Worten: In der Regel ist es sinnvoller, die gestaltwandlerischen Fähigkeiten eines Dämons festzuhalten, statt auf die untergeordneten Details seine ursprünglichen Gestalt zu verweisen.
    Aus naheliegender Gründen machen Eidolon den Großteil der Dämoneneltern von Hexenwesen aus.
    Zusätzlich zu der Gefahr, die von ihrer perfekten Tarnfähigkeit ausgeht, verfügen Eidolon gegenüber anderen Dämonenarten noch über einen weiteren Vorteil: Wenn sie die Gestalt eines Menschen annehmen, sind sie bis zu einem gewissen Grad vor der schädlichen Sonne geschützt. Zwar kann sich ein Eidolon direktem Sonnenlicht nicht gefahrlos aussetzen, aber diffuses Licht, dass durch dichte Wolken, Nebel oder Regen gefiltert wird, bereitet dösen Dämonen nur leichtes Unbehagen.

    Gesichtsschmelzer
    Erklärt sich von selbst.

    Höllenhunde
    Eine dämonische Verfälschung des Hundes, genau wie viele Dämonen verfälschte Versionen von Männern und Frauen darstellen. Diese gefährlichen Dämonen sind wesentlich größer als herkömmliche Hunde; sie haben rote Augen, dichtes, drahtiges schwarzes Fell und einen blutrünstigen Charakter. Genauso intelligent wie die Hunde der Menschen, werden sie von anderen Dämonen für ähnliche Zwecke eingesetzt - zum Aufspüren und Jagen (jedoch nie zum Viehhüten und auch nicht als Gefährte, da Dämonen zu solchen Dingen wie Freundschaft und Kamaradschaft nachzulesen fähig sind). Die gefährlichste Waffe der Höllenhunde sind ihre messerscharfen Zähne, aber im Gegensatz zu herkömmlichen Hunde haben sie zusätzlich einen krummen Schwanz, dessen spitze wie ein mittelalterlicher Streitkolben mit nagelähnlichen Dornen besetzt ist.

    Hydra
    Ein mittelgroßer, bösartiger, aber nicht sehr schlauer Dämon mit zahlreichen Köpfen (mindestens drei, aber häufig deutlich mehr), der sich von den anderen mehrhäuptigen Dämonen durch seine animalische Intelligenz, seine langen, schwankenden Hälse und die fehlenden Augen unterscheidet. Hydra-Dämonen vertrauen auf ihr Gehör, ihren Geruchssinn und die Anzahl ihrer riesigen Mäuler, um ihre Beute zu fangen.

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Ein paar Fakten aus der Welt der Schattenjäger...
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Der 4te Teil beinhaltet die Dämonologie
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2017-12-11
406H
Chroniken der Unterwelt

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