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Eliza Malfoy - Eine Geschichte aus Hogwarts

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1 Kapitel - 977 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2017-11-30 - Entwickelt am: - 85 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eliza Malfoy, Tochter der angesehensten Zaubererfamilie, kann ihr Glück kaum fassen, als sie endlich den Brief für Hogwarts erhält.
Doch eigentlich fühlt sie sich in Slytherin fremd und schließt eine ungewollte Freundschaft...wird es ihr gelingen, den Ansprüchen ihrer Familie und ihres Hauses gerecht zu werden? Und was hat es mit den rätselhaften Vorfällen zu tun, die sich immer häufiger ereignen?

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    "Alles Gute zum Geburtstag, Prinzessin." Verschlafen blinzelnd öffnete ich die Augen und sah meinen Vater an. "Danke, Dad." Er um
    "Alles Gute zum Geburtstag, Prinzessin."
    Verschlafen blinzelnd öffnete ich die Augen und sah meinen Vater an. "Danke, Dad."
    Er umarmte mich und trat dann zurück. Ich streckte mich, schlug dann die Decke zur Seite und folgte ihm die gewundene Treppe hinunter ins Frühstückszimmer. Der grün gemusterte, teure Teppich kitzelte weich an meinen nackten Zehen. Ich roch den Duft frischer Brötchen und sah meiner Mutter fröhlich entgegen. Sie umarmte mich fest.
    "Herzlichen Glückwunsch, Schätzchen."
    Sie trug ihren seidig glänzenden Morgenmantel und ihre Haare fielen locker über ihre schmalen Schultern. Sie trug sie nur im Haus offen.
    Wir setzten uns gerade an den Tisch, als mein Bruder aus seinem Zimmer kam uns sich noch im Hinsetzen ein warmes Brötchen angelte.
    "Alles Gute, Kleine."
    Er zwinkerte mir zu.
    Ich lächelte ihn an.
    "Danke, Draco."

    Nach dem Frühstück packte ich meine Geschenke aus. Geduldig, eines nach dem anderen.
    Neben Kleidern und Parfüm bekam ich ein Pflegeöl für mein geliebtes Cello und und ein schmales Armband mit einem Schlangenanhänger aus Obsidian von Draco. Als ich bereits sicher war, alles ausgepackt zu haben, schon mein Vater mir noch einen leicht ausgeblichenen Briefumschlag hin. Mit vor Staunen offenem Mund sah ich ihn an. Er lächelte warm. "Erst heute Morgen ist er angekommen."
    Mit zitternden Fingern zog ich den Brief hervor.

    An: Ms Eliza Cassiopeia Malfoy
    Malfoy Manor
    Wiltshire

    Sehr geehrte Ms Malfoy,
    wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können...

    Begierig sog ich die Zeilen in mich auf und sah dann strahlend zu meiner Familie, die mich erwartungsvoll musterte.
    "Ich komme nach Hogwarts!", verkündete ich mit vor Freude glühenden Wangen. Meine Mutter lächelte wissend.
    "Dann fahren wir am besten heute noch in die Winkelgasse. Draco braucht auch neue Sachen."

    Nach dem Frühstück duschte ich kurz und zog dann zur Feier des Tages mein Lieblingskleid an. Es lag eng an, war tiefdunkelgrün und endete knapp unterhalb meiner Knie. Mithilfe von Flohpulver reisten wir bis zum Tropfenden Kessel.
    Kaum betraten wir die Gaststube, hatte mein Vater wieder diesen hochmütigen Blick aufgesetzt. Ich unterdrückte ein Seufzen. Kaum war Dad in der Öffentlichkeit, war er wieder ganz der überlegene, wohlhabende Ministeriumsbeamte Lucius Malfoy. Dasselbe war mit Narzissa und Draco. Unter uns waren wir Malfoys liebevoll und familiär, aber der Außenwelt zeigten wir nur unsere kalte, distanzierte Seite.
    Obwohl ich schon ein paar mal in der Winkelgasse gewesen war, kam es mir so vor, als würde ich sie heute zum ersten Mal betreten.
    "Ich brauche unbedingt diese Tabletten gegen Kopfschmerzen.", murmelte Mum und zog mich erst einmal in Mr Mulpeppers Apotheke. Dad ging derweil mit Draco, um ihm neue Schulsachen zu besorgen. Als Mum ihre Tabletten bezahlt hatte, fragte sie mich, wohin ich als erstes wolle. Ich warf einen Blick auf meine Liste.
    "Zaubertrankzutaten.", entschied ich, und so gingen wir zuerst zu Slug&Jiggers, der erst dieses Jahr eröffnet hatte, und kauften diverse Kuriositäten ein.
    Als nächstes betraten wir Eeylops Eulenkaufhaus. Drinnen war es sehr dunkel, doch da der Verkäufer uns mit einer Laterne herumführte, konnte ich die Vögel sehr gut betrachten.
    Ich suchte mir eine Schleiereule aus, deren dunkler, wissender Blick mich sofort in ihren Bann zog. Mit dem Käfig in der Hand liefen wir weiter.
    "Wie willst du sie nennen?", fragte Mum.
    "Es ist ein er...und ich nenne ihn Morgenstern."
    Ich wusste nicht, wie ich plötzlich auf diesen Namen gekommen war. Aber er gefiel mir, und meiner Mum ebenso.
    Anschließend kauften wir den Zinnkessel (Potages Kesselladen), Teleskop, Phiole uns Waage (Wiseacres Zauberequipment), Federkiel samt Tinte und Pergament (Scribbulus Schreibwaren).
    "Ich muss noch kurz etwas erledigen.", sagte Mum danach und drückte mir ein paar Sickel in die Hand.
    "Geh so lange zu Florean Fortescue und hol dir ein Eis."
    Ich nahm das Geld und sah nur noch, wie sie in Richtung Nokturngasse verschwand. Merkwürdig...
    Das Eis war gut, aber als Mum gemeinsam mit Draco und Dad zurückkam, blieb mir der Löffel fast im Hals stecken. Da stimmte doch etwas nicht. Was hatten sie in der Nokturngasse getrieben, wovon ich fernbleiben sollte? Ich entschied jedoch, dass es besser war, sie nicht darauf anzusprechen.
    "Bevor wir die Bücher besorgen, müssen wir noch zu Qualität für Quidditch.", verkündete Draco. "Dad stattet unsere Hausmannschaft mit den neuesten Rennbesen aus. Damit dürften meine Chancen als potentieller Slytherin-Sucher steigen."
    Er lächelte dieses siegesgewisse Malfoy-Lächeln.

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Eliza Malfoy - Eine Geschichte aus Hogwarts
Eliza Malfoy - Eine Geschichte aus Hogwarts
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2017-11-28
402D
Harry Potter

Kommentare (1)

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Whocareswhoiam (67840)
vor 2 Stunden
Nette Geschichte, schreib auf jeden Fall weiter, ich bin gespannt! :3