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Sandpfote's (Liebes-) Geschichte

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1 Kapitel - 10.057 Wörter - Erstellt von: Lichtersee - Aktualisiert am: 2017-11-27 - Entwickelt am: - 93 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

×Drama und Liebe garantiert×

Katerschwarm Sandpfote an die Macht! Hier erfährt
ihr alles über die junge Schülerin, die
in einem Gefühlschaos lebt.Ihre Gedanken sind ein einziger Wirbelsturm!

Schau herein...

    1
    ((bold)) Die Geschichte der jungen Schülerin, Sandpfote aus dem MondClan, ist endlich erschienen.Ich freue mich immer über Kritik und Ähnliches.Jed
    Die Geschichte der jungen Schülerin, Sandpfote aus dem MondClan, ist endlich erschienen.Ich freue mich immer über Kritik und Ähnliches.Jedoch
    wurden 10 Kapitel davon einfachmal gelöscht, also seid
    bitte nicht traurig, falls eure Katzen nicht in der Geschichte
    vorkomme


    Link des Rpg's:
    http://www.testedich.de/quiz51/quiz/1508575634/Mondclan-RPG-Warrior-Cats

    (Ihr müsst dieses Rpg dafür
    nicht kennen.)


    Die Hierarchie

    Anführer: Bärenseele
    2.Anführer: Traumwolke
    Heiler: Wieselzahn
    Heilerschüler: Funkenpfote
    Krieger: Morgensonne
    Fuchsnase
    Goldglanz
    Donnerblitz
    Lilienherz
    Federblüte
    Feuersturm
    Fuchsschweif
    Eichhornherz
    Sturmlicht
    Frosthauch
    Schüler: Sturmpfote
    Nebelpfote
    Silberpfote
    Sandpfote
    Schwalbenpfote
    Adlerpfote
    Rauchpfote
    Tornadopfote
    Minzpfote
    Schwalbenpfote
    Löwenpfote
    Königinnen: Nachtduft
    Älteste: Moospelz
    Junge: Sternenjunges

    Streuner: Kirsche
    Taylor
    Hauskätzchen://



    Prolog


    Mit in die Luft springenden Pfoten jagte die sandfarbene Kätzin über die dunkle Wiese, die von der Nacht überzogen war.Sie zuckte bei jedem kleinsten Geräusch zusammen, welches in ihrem Körper Angst auslöste.Ihr Blut rauschte in ihr, das Herz schlug ihr bis zu den Ohren, voller Panik und Angst vor den Monstern, der nach ihr lechzten.Dunkle Stämme und Gebüsche erschienen vor ihr auf, versprachen leise flüsternd in ihr Sicherheit, doch egal wie schnell sie den Weg entlang sprintete, egal wie sehr sie ihre Pfoten dazu anspornte, mehr Kraft in die Schnelligkeit zu stecken;Die Hoffnung nach Sicherheit blieb immer noch in ihren Augen.
    Wie einfach sie zu einem Opfer geworden wäre.Es ertönten sich in ihrer Umgebung wispernde Stimmen, wie sie nach ihr riefen, mit eisigen,
    kühnen Stimmen:,, Komm zu uns! Komm!“ Schatten ragten sich neben ihr, blendeten das warme Licht der Sonne aus. Silbrige Krallen berührten ihren Pelz, einige gruben sich in ihre Kehle und ließen Blut aufspritzen.Vor Schmerz und Angst schrie die Kätzin laut auf und zwang ihre Pfoten dazu, schneller zu laufen, doch es half nichts. Je schneller sie lief, desto schneller liefen die Schatten, trieben sie immer weiter in eine vor Blut triefende Dunkelheit der Nacht.Plötzlich verspürte sie heftigen Schmerzen in ihren Pfoten, die sie zu Boden rissen. Mit vor Schreck geweiteten Augen starrte sie auf ihre Ballen, rohes Fleisch stach ihr in die Augen. Eine zähflüssige, dunkelrote Substanz tropfte zu Boden, wurde gierig wie Wasser aufgesaugt.
    ,, Lauf, du armseliges Kätzchen!“
    Wieder brüllte eine Stimme laut auf, ließ sie vor Angst heulen. Die aufgerissenen Spiegel aus Seelen auf einen riesigen Schatten gerichtet, der auf sie zuraste, sprang sie wieder auf und jaulte vor Qual, als das Fell das harte Gestein berührte.. Doch sie durfte jetzt nicht nachgeben, sie durfte nicht stehenbleiben!
    Die stechenden Blitze ignorierend, wirbelte die Gejagte herum und stolperte weiter, verbiss sich bei jedem weiteren Pfotenschritt einen schrillen Schmerzensschrei.
    Irgendwie musste sie hier weg!
    //Flüchten! Flüchten!// Dieses einzige
    Wort durchleuchtete ihr Ziel.Den
    verzweifelten, panischen Blick auf
    die Stämme in ihrem Umfeld gerichtet, tauchte in ihr ein Funken
    neuer Hoffnung...





    Vorgeschichte: (Vergangenheit)

    Blätter raschelten, Wind rauschte
    und das Plätschern des Flusse's wurde durch die Äste des dahinter
    liegendes Waldes übertönt, die durch
    einen gewaltigen Sturm zusammen-
    brachen.Es war Nacht.Durch das
    Mondlicht erschienen die noch allzu
    kurzen Krallen der kleinen Wesen
    Silbrig.Die Pelze waren dicht aneinander gekuschelt, suchend nach
    Wärme.Die Augen, gerade geöffnet,
    schweifen auf zwei Katzen, die
    ihnen Worte zuflüsterten, doch dann
    bleibt nichts anderes mehr übrig,
    als das glühend lodernde Feuer.
    Das Fell der sandfarbenen Kätzin
    zuckte vor Schreck zusammen, sie
    brach in Tränen aus und wollte das
    Alles nicht mehr miterleben. Es war
    ihr zu viel, ihre Eltern mit eigenen
    5 Monden in Flammen aufgehen
    sehen zu lassen.Ihr Bruder hielt
    aufmerksam Ausschau, konnte jedoch
    nichts sehen und berührte seine Nase
    mit der von Ihrer. "Es wird alles gut...
    Wir schaffen das" Zögernd brach
    er diese Worte heraus, schluckte
    empört und schmiegte sich tröstend
    an seine Schwester, die nicht wusste,
    was sie tun sollte.Entscheidungen
    zu treffen, war noch nie ihre Stärke.
    Doch sie mussten dadurch.Auf leisen
    Schritten schlich sich der graue
    Kater durch das Fenster, dicht gefolgt
    von ihr.Ihr Herzschlag wurde immer
    schneller vor Aufregung.Ob sie
    das schaffen werden? Zögernd betraten die den Rand eines Waldes,
    als ein Rascheln im Gebüsch sich
    ertönte. "Was war das?" Zischte die
    Sandfarbene ängstlich und sah
    sich um.Ihr Bruder hielt eine Weile
    Inne, holte tief Luft und sprang dem
    Geräusch entgegen.Nach einer Weile
    kam der Graue mit einer Maus in
    seinem Maul hängend zurück.
    "Beute", antwortete er und stolzierte
    den Waldweg entlang.Es schien so,
    als wäre er hoch überlegen gegenüber seiner Schwester und wusste jeden Weg in und auswendig.
    Doch dann, wie auf ein Kommando,
    stürzten sich zwei gewaltige Gestalten auf die zärtlichen Körper der beiden
    Katzen.Fetzen aus Fell flogen durch
    die Luft, Blut tropfte auf das Gestein.
    Geschreie übertönten das Zwitschern
    der Vögel.Dann wurde alles still.
    Vier Katzen standen sich gegenüber,
    die Krallen ausgefahren, vor
    Erschöpfung keuchend und mit
    einigen Verletzungen. "Ihr wagt es,
    auf unserem Gebiet zu jagen?" Knurrte einer ihrer Rivalen und
    musterte die Zwei.Kaum konnte
    die Kätzin zu Wort kommen,
    schnurrte ihr Bruder:"Wir sind Junge, unsere Eltern sind im Himmel
    und wir fliehen gerade wegen einem
    Brand.Grund genug?" Ihre Feinde
    sahen sich verwirrt an. "Wenn dies
    keine Lüge ist...Wir könnten neue
    Mitglieder gut gebrauchen.Ihr scheint beide kräftig zu sein" Die Sandfarbene zögerte voller Misstrauen und hielt sich eher schweigend im Hintergrund, während
    der Graue verlegen wurde. "Danke",
    meinte er,"Es wäre uns eine Ehre!"
    Seine Schwester musterte die anderen Wesen durchdringlich und
    beobachtete eine Weile das Geschehen.Sie war sich sicher, dass
    sie diesen Streunern niemals Vertrauen schenken könne. "Nun...
    Wir leben in dem MondClan, nach
    Rängen und Gesetzen.Seid ihr euch
    sicher, dass ihr beitreten wollt? Euer
    Leben wird sich in die Wildnis
    umändern" Erklärte einer der Katzen
    und zuckte gespannt mit seinen
    Schnurrhaaren.Die junge Kätzin
    blieb wie immer verschlossen und
    schwieg, während ihr Bruder knapp
    nickte und sich in das Lager führen
    ließ, dicht gefolgt von seiner Schwester.

    Kapitel 1
    Sandpfote's Sicht


    (Dieses Kapitel spielt nachdem sie
    sich von Adlerpfote getrennt hatte.)

    Sanfte Wellen des Flusse's umgaben
    meine Pfoten.Der Mond ging gerade
    auf, aber wie an jedem anderen Tag,
    konnte ich nicht schlafen.Ich dachte
    nach.Meine Gefühle spielten einen
    einzigen Wirbelsturm! Was sollte
    ich nur tun.Ich habe alles verloren.
    Meine Eltern, Adlerpfote und mein
    Bruder mag mich bestimmt auch nicht mehr.Zum Glück konnte ich
    wenigstens Nebelpfote und Sturmpfote vergessen.Ich peitschte
    unauffällig mit meinem Schweif,
    als sich hinter mir Schritte ertönten.
    Was war das? Ängstlich und mit einem Blick voller Misstrauen, sah
    ich mich um.Doch erkennen konnte
    ich nur den sanften Nebel, der die
    Luft des Waldes verdeckte.Mir wurde
    schwindelig.Träumte ich etwa? Das
    kann doch nicht sein! Die Schritte
    wurden lauter.Ich drehte mich langsam um, doch dann zuckte mein
    Körper erschrocken zusammen, als
    eine fremde Gestalt auftauchte.Sein
    Fell leuchtete durch die Dunkelheit
    Hellbraun, seine blaugrünen Augen
    strahlten Wärme aus.Ich verirrte mich völlig in dieses Aussehen und
    betrat eine andere Welt.Meine Gedanken spielten nicht hier.Doch
    eine Stimme zerrieß alles:"Hey..."
    Meinte der Kater und sah mir tief
    in die Augen.Auch seine Stimme klang sanft&beruhigend.Ich könnte
    mich fast in ihn verlieben! Doch
    so sehr auf das Äußere achte ich
    auch nicht.Das Innere ist wichtiger,
    dachte ich und reagierte unbewusst
    nicht auf sein Wort, sondern lächelte
    verschlossen.Warum fühlte ich mich
    nur auf den ersten Blick geborgen
    bei ihm? Das ist doch nur ein fremder Streuner, dem ich nicht vertrauen durfte! Oder doch?
    Am liebsten würde ich im Boden
    versinken.Leider konnte ich dies
    nicht."Dir geht es schlecht...Was
    ist passiert?" Ich zuckte überrascht
    zurück und verstand seine Frage
    nicht ganz, sondern war in meinen
    Gedanken ganz wo anders. "Ich...Du
    wagst es...Nichts ist passiert" Meine
    Worte kamen ganz durcheinander,
    da ich nicht genau wusste, was ich
    sagen sollte.Ich zuckte aufgeregt
    mit meinen Schnurrhaaren, doch
    der Fremde stieß mich belustigt
    an der Schulter. "Doch, ich weiß,
    dass es dir schlecht geht.Du sahst
    traurig aus" Meinte er und sah
    mich an.Ich konnte nicht antworten!
    Ich meinte...Was sollte ich bloß
    sagen? "Schon gut.Mein Name lautet
    übrigens Taylor" Dann verschwand
    der Hellbraune auf einigen Ästen,
    bis ich ihn durch den Nebel nicht
    mehr erkennen konnte.Endlich war
    es vorbei.Ein Gefühl aus Freude,
    Erleichterung, aber auch Zorn auf
    mich selbst stieg in mir auf.Warum
    habe ich diesen Streuner nicht verjagt? Er war auf unserem Gebiet!
    Doch dann drehte ich mich, prüfte
    die Luft und suchte nach der Richtung des Lagers .Im Verlaufen
    war ich echt gut und bekannt dafür,
    mir Wege nicht merken zu können.
    Also nahm ich den Duft meiner
    Kameraden auf uns folgte dieser.
    Es war Vollmond, bemerkte ich und
    schnurrte in diesem Moment.Ich
    bekam Angst, als mir in den Gedanken
    kam, dass ich schon längst in meinem
    Bau sein sollte.Doch das ließ mich
    nicht davon abhalten, weiter zu gehen.Oder doch? Ich zögerte
    und blieb stehen.Vielleicht machen
    sie sich schon Sorgen? Sorgen! Als
    wenn sie sich Sorgen um mich machen würden.Es mag mich doch
    sowieso Niemand! Ich seufzte traurig,
    trat dann doch von der einen Pfote
    auf die Andere ins Lager.Die Meißten
    schliefen schon, nur die Krieger und
    Anführer unterhielten sich.Mein
    Herz schlug aufgeregt schneller, doch
    dann schlüpfte ich schnell in meinen
    Bau, bemerkte dann allerdings, dass sich dieser dicht neben den von Adlerpfote befindet. Was mache
    ich jetzt! Vor Verlegenheit wurde
    ich rot und legte mich dann doch
    irgendwo hin und beobachtete den
    Mond.Niemand bemerkte Dies.
    Niemand hat sich Sorgen gemacht.
    Warum auch? Ich unterdrückte die
    Tränen in meinen Augen, schloßen
    dann doch nach einer Weile meine
    Augen und schlief ein.


    Kapitel 2
    (Dieses Kapitel spielt nach dem
    ersten Treffen von Taylor und nach
    der Trennung von Adlerpfote.)

    Die Augen der jungen Schülerin
    öffneten sich langsam.Verschlafen
    blickte sie sich durch die Gegend,
    auch wenn sie nichts erkennen konnte.Im Halbschlag stand sie
    auf, leckte sich kurz über ihr Brustfell
    und genoss den Morgen.Die meißten
    Schüler waren bereits auf der Jagd
    oder beim Training, doch dann kam
    Adlerpfote ihr entgegen. "Guten
    Morgen, Sandpfote...Wo warst du
    Gestern?" Fragte er freundlich, doch
    mit einem seelisch traurigem Unterton.Sandpfote sah nach einer
    Weile auf und lächelte warm. "Adlerpfote...Ich...Weiß nicht" Sie
    wusste selbst nicht mehr, was sie
    Gestern Nacht gemacht hatte.Erst
    nach wenigen Augenblicken fiel
    ihr es wieder ein.Sie hat Taylor
    getroffen! Ihr Körper zuckte zusammen.Adlerpfote sah sie leicht
    durchdringlich an. "Doch, du warst
    weg.Du kannst mir alles erzählen..."
    Der flammenfarbene Kater sah sie
    fragend an.Sandpfote peitschte nervös mit ihrem Schweif. "Ich
    konnte nicht schlafen..." Sie senkte
    ihren Kopf, verschwand dann allerdings mit einem schlechten Gewissen und voller Verlegenheit.
    Adlerpfote seufzte leicht zornig.Hatte
    sie schon wieder einen neuen Gefährten, diesmal heimlich? Was
    will sie denn! Dachte er und lief
    auf Funkenpfote zu.Sandpfote
    sah ihm knapp hinterher, seufzte
    erleichtert auf und wollte gerade
    aus dem Lager gehen, als sie von
    einer Gruppe aus Katzen aufgehalten
    wurde. "Sandpfote, wir sollen auf
    eine Jagd gehen", schnurrte Sturmpfote, dicht gefolgt von Rosenpfote.Sandpfote warf ihren
    Blick verwundert zu den Beiden,
    nickte dann doch und verließ eilig
    das Lager.Hätte sie nicht sogar noch
    eine Chance bei Sturmpfote? Um
    ehrlich zu sein, empfand sie schon
    etwas für ihn.Dort stand jedoch
    Rosenpfote im Weg, weshalb sie auf
    dem Weg ziemlich stumm blieb.Was
    würde passieren, wenn Taylor noch einmal auftauchen würde? Angst
    stieg in ihrem Körper auf.Ihre
    Schritte wurden langsamer.Sie sah
    gedankenverloren in dieselbe Richtung, in der sie ihn zum ersten
    Mal begegnete und bleib auf einmal
    stehen."Alles okay?" Kam diesmal
    von Rosenpfote, die Sandpfote verwundert anschaute.Die war mit ihren Gedanken komplett in einer anderen Welt und es schien so,
    als würde sie die Worte ihrer Kamerade'n nicht verstehen.Auch Sturmpfote warf seinen Blick beruhigend in ihre Richtung. "Sandpfote?" Fragte er freundlich.
    Durch seine Worte blickte die sandfarbene Kätzin überrascht auf
    und wurde von ihren Gefühlen
    gerissen. "Wie bitte?" Sie sah entschuldigend zu Boden und bemerkte nicht, dass mit ihr gesprochen wurde.Das viel ihr immer
    so schwierig.Die meisten denken
    daher, sie wäre ein arrogantes
    Mäusehirn.Das stimme aber nicht.
    Rose trat zu ihr. "Du bist stehen
    geblieben! Was war da im Wald?"
    Sandpfote ließ ihren Blick in diesen
    Ort schweifen, sah nach einer Weile
    wieder auf. "Nichts...Tut mir leid.
    Ich war etwas abgelenkt" Sie wurde
    verlegen und lief mit den Anderen
    weiter, als sie sich beobachtet fühlte.
    War er es? War es Taylor? Nein.Das
    konnte nicht sein.Dieses Mäusehirn!
    Dachte sie, wendete sich ab und ihre
    Konzentration galt nur noch den Anderen.Ihre Kameraden nickten
    knapp und liefen ihr hinterher.
    Rosenpfote schaute die ganze Zeit
    verträumt zu Sturmpfote, was sie
    nur noch eifersüchtiger und nervöser
    machte.Doch Ahnen ließ sie Nichts.
    Wieso auch? Nur ihr unauffälliges
    Peitschen mit dem Schweif deuteten
    ihre Gefühle leicht aus.Sie wollte
    Sturmpfote gerade etwas sagen, doch
    da kniff Rosenpfote die Augen zusammen und sah hasserfüllt zu
    ihr.Sie wirkte so, als würde Sandpfote
    ihre Rivalin werden.Wegen Sturmpfote.Genervt verdrehte Sand
    die Augen, lief dennoch in der Nähe
    von dem grauen Kater her.Seine
    Augen verzauberten sein komplettes
    Aussehen! Außerdem strahlte er
    Ruhe aus.Mehr oder weniger.
    Auf einmal verschwand der Kater auf einem Ast und kam mit einem Eichhörnchen wieder.Schneller als
    die Sandfarbene sehen konnte, lobte
    Rose ihn freudig und schnurrte
    glücklich.Sandpfote trat von der
    einen Pfote auf die Andere, legte ihre
    Ohren an und sprang in ein Gebüsch,
    kam mit zwei Wühlmäusen wieder
    und sah fragend zu Ihnen.
    "Guter Fang!" Kam von Sturmpfote
    und vergrub seine eigene Beute.
    Rosenpfote's Nackenfell sträubte sich
    eifersüchtig, was sie jedoch nicht
    bemerkte.Sie wollte gelobt werden!
    Wegen was auch immer.Für ihren
    Namen? Ihre Schönheit? Sandpfote
    lachte innerlich und ahmte ihren
    Kameraden nach, blieb allerdings
    stumm. "Rosenpfote! Du bist dran"
    Miaute der Kater und sah voller
    Herrausforderung zu ihr.Sofort
    stürzte sie sich in ein Laubhaufen
    und sprintete mit einem Igel zurück,
    legte diesen vor Sturm ab und legte
    ihren Schweif elegant um ihre Pfoten.Wieder rollte Sandpfote mit
    ihren Augen und schwankte zwischen positiven, sowie negativen
    Gefühlen.Dann verengte sie ihren
    Blick zu Schlitzen, als sich die Nasen
    ihrer Kameraden berührten.Sie waren sich wohl unbewusst dicht
    beieinander.Plötzlich ertönte sich ein
    lautes Rascheln, als die andere Kätzin
    mit ihren Vorderpfoten auf die Blätter stampfte und mit ihrer Beute
    ins Lager sprintete.

    (Tut mir leid, falls ich die Beiden
    falsch gespielt habe! Vor allem Rosenpfote.Sie sollte nicht arrogant
    oder so rüberkommen: D)



    Kapitel 3
    Das weiche Fell der sandfarbenen
    Kätzin wurde ständig berührt.Sie
    wusste nicht, was es war.Ihre Augen,
    die an eine eisblaue Nacht erinnerten, weiteten sich.Ihr Schweif
    war vor Angst dicht an ihren Körper
    gelegt, die vom Licht silbrigen Krallen
    ausgefahren.Wenige Male, nachdem
    sie blinzelte, erkannte sie eine große
    Gestalt.Wer war das? Die Kätzin richtete sich auf und stand dem unbekannten Wesen gegenüber.
    "Sandpfote! Ich will, dass du dich
    nützlich machst.Schwächling"
    Es war Eichhornherz.Dieser Kater
    schaffte es immer wieder, Sandpfote
    aufzuregen. Diesmal allerdings nicht.
    Sie rollte völlig genervt die Augen
    und setzte einen möglichst emotionslosen Blick auf, der ihr sehr
    gut gelang.Dann ließ sie ihre langen
    Zähne sich zeigen und verschwand
    aus dem Lager.Sie hasste ihn einfach
    nur! Ständig musste er Jemanden
    grundlos beleidigen oder Ähnliches!
    Die junge Schülerin hielt ihren Blick
    auf einen der Äste stand, der genau
    über einem See lag.Der Ausblick könnte bestimmt schön sein.Von da aus würde sie Taylor beobachten und
    sich von dem anderen Mäusehirn
    ablenken können.Mit einem gewaltigen Sprung landete die auf
    dem Ast und hielt mit ihrem Schweif
    geschickt das Gleichgewicht.Doch
    auf einmal wurde sie aufgehalten.
    Plötzlich biss sich ein schweres Gewicht an sie und zerrte die Kätzin
    zu Boden, direkt vor das Gewässer.
    Sie zuckte zusammen, erkannte einen
    ihrer Feinde und riss ihrem Gegner
    leicht den Bauch auf, der allerdings
    nicht zurück schreckte. "Tu gefälligst
    das, was ich dir gesagt habe!" Knurrte
    dieser.Eichhornherz? Sandpfote
    kam in Panik, als Blut aus ihrer Kehle
    floss.Sie jaulte auf, wobei ihr es einen
    Augenblick später gelang, den Kater
    mit ihren überaus kräftigen Hinterbeinen wegzuschleudern.
    Keuchend richtete sich ihr Körper
    auf und sah hasserfüllt zu ihm,
    wusste allerdings nicht, was sie sagen
    sollte und lächelte schauspielerisch,
    verschwand dann zwischen einigen
    Gebüschen, bis ihr Gegner sie nicht
    mehr wahrnehmen konnte.Doch ein
    anderes Wesen stieß mit ihr zusammen.Schon wieder! Diesmal
    war es aber nicht Eichhornherz.Es
    war ein muskulöser, hellbraun
    gesprenkelter Kater mit verträumten,
    blaugrünen Augen. "T-Taylor..." Stotterte sie überrascht und sprang
    mit letzter Kraft zurück, sah ihn
    dabei misstrauisch an, obwohl sie sich plötzlich geborgen fühlte.Ihre Blicke
    trafen sich wie zwei verschiedene
    Welten.Sandpfote verirrte sich in
    ihren Gedanken und die Gefühle
    drehten verrückt.Der Streuner, den
    sie schon einmal gesehen hatte,
    lächelte voller Wärme und sah sie
    aus einem Gemisch von Liebe und
    Sorge an.Sie wusste nicht recht,
    ob sie ihm vertrauen konnte.Dennoch
    berührte dieses Gefühl ihr Herz und
    ihre Schnurrhaare zuckten aufgeregt.
    "Hey..." Schnurrte Taylor erfreut und
    verschwand eine Weile in einem
    Gebüsch.Seine Ruhe gefiel ihr mehr
    als alles Andere.Sie erwiderte sein
    Lächeln, sah ihm dann verwirrt hinterher.Wo ist er geblieben? Kurze
    Zeit später kam er mit einigen
    Spinnenweben und irgendwelchen
    Kräutern wieder, von denen Sandpfote nur Geringstes wusste.
    "Vertraust du mir..." Fragte er, wobei
    es sich eher wie ein Flüßtern, und
    nicht wie eine Frage anhörte.Seime
    Stimme war sehr angenehm.Sie
    nickte und setze sich hin, leckte
    dabei schüchtern über ihr Fell und
    versuchte, den Schmerz in ihrer
    Kehle zu unterdrücken.Taylor
    kam auf sie zu, wobei sie ziemlich
    unsicher zurück zuckte.Er könnte
    sie einfach ausnutzen, da Niemand
    in der Nähe war.Oder doch? Ein
    Knacken ertönte sich, als ein roter
    Kater voller Wut aufsprang, Blätter
    durch die Gegend fliegen las und
    sich beschützerisch neben Sandpfote
    stellte. "Was hast du ihr angetan!
    Lass sie in Ruhe!" Fauchte dieser
    voller Wut.Die Sandfarbene sah
    Adlerpfote entschuldigend an.Wie
    konnte diese Situation nun gerettet
    werden? Vor Schreck legte sie
    die Ohren an, doch Taylor blieb ganz
    entspannt und ruhig, legte die Kräuter
    ab und lächelte Sand vorsichtig
    zu. "Wir sehen uns später" Flüßterte
    er und sprintete durch den Wald.
    "Sandpfote!" Schrie Adlerpfote
    voller Eifersucht, rannte dann in Richtung Lager.Überrascht zuckte
    sie zusammen.Ihr überkam ein
    negatives Gewissen und sie trottete
    ihm traurig hinterher.Die Kräuter
    vergaß sie völlig, und die Wunde war
    nicht mehr so auffällig wie vorher.
    Außerdem war es bereits Nacht.Der
    Mond ging auf und das Licht ließ
    das Lager erleuchten.Am liebsten
    wäre sie noch länger bei dem
    Streuner gewesen und senkte enttäuscht den Kopf.Dennoch hatte
    sie ein ungutes Gefühl gegenüber
    Adlerpfote, der gerade auf sie zu
    kam. "Tut mir leid..." Meinte Dieser
    und sah besorgt auf die Verletzung.
    "Willst du zum Heiler gehen?" Fragte
    er.Doch Sandpfote erkannte sein
    Inneres.Er war zerrissen, traurig
    und eifersüchtig.Dennoch besorgt
    wegen ihr.Sie nickte traurig, hatte
    jedoch Angst davor, sie ansprechen
    zu müssen.Wieselzahn.Funkenpfote.
    Warum bekam sie ausgerechnet in
    diesem Moment solche Angst? Sie
    fuhr ihre Krallen ein und aus, blieb
    dann vor dem Heilerbau stehen,
    wollte die Anderen jedoch nicht
    "aufwecken" und wendete sich doch
    ab.Auch wenn sie noch lange nicht
    müde war, setzte sie sich in ihren
    Bau.Ihre Gedanken waren schon wieder ein Sturm aus Gefühlen.Was
    sollte sie bloß tun? Taylor war der
    Richtige für sie.Kirsche hatte sie
    verjagt, aber ihn? Er musste etwas
    Besonderes sein, dachte sie.Sie
    fühlte sich in seiner Nähe wohl und
    wollte ihn wiedersehen.

    (Ich hoffe, die Idee mit Taylor in
    diesem Kapitel war nicht etwas zu
    kitschig...^^)

    Kapitel 4 - Drama...

    "Sandpfote! Wir gehen auf Patrouille!" Eine Stimme drang in
    meine Ohren, als ich mich völlig
    verschlafen umsah.Schon jetzt
    mit anderen Katzen aus dem Lager
    gehen? Es war doch erst Morgen...
    Das musste ein Traum sein! Meine
    Ohren zuckten aufgeregt und nach
    einer Weile richtete ich mich auf.
    Mit wem? Wann? Verwirrt blickte
    ich aus dem Lager.Dort stand bereits
    eine Gruppe aus Katzen.Donnerblitz,
    Traumwolke und Adlerpfote, der
    mich traurig ansah.Ich legte meine
    Ohren an, richteten mich verlegen
    auf und wollte gerade aus dem Lager
    gehen, als eine große Gestalt mich
    aufhielt. "Eichhornherz..." Zischte
    ich und rollte mit meinen Augen.
    Ich hatte keine Zeit, mich jetzt mit
    ihm zu beschäftigen.Warum immer
    ich? Der fuhr mir mit ausgefahrenen
    Krallen durchs Gesicht, wobei sich
    Adlerpfote vor mich stellte.
    "Lass sie in Ruhe!" Knurrte er, auch
    der Rest der Patrouille kam dazu
    und beobachteten das Geschehen.
    Ich hatte keine Lust, noch mehr Zeit
    zu vergeuden und hörte den mäusehirnigen Worten von diesem
    Fuchsherz erst gar nicht zu, sondern
    schüttelte meinen Kopf und verschwand aus dem Lager.Der
    Duft der Kräuter stieg mir in die Nase, als Funkenpfote gerade zu ihrem Heilerbau an mir vorbei
    huschte. "Hey, Funkenpfote" Schnurrte ich und lächelte freundlich.Diese hatte es anscheinend eilig und verstand meine Worte nicht ganz.Dabei fiel
    es mir erst gar nicht auf, dass die
    anderen Katzen bereits weiter waren
    und auf mich warteten.Meine Schritte wurden schneller und vor
    Verlegenheit raste auch mein Herz.
    An diesem Tag wollte ich alles perfekt machen.Doch dies gelingt mir gerade
    gar nicht! Sogar verschlafen habe
    ich.Und die ganzen Gedanken in
    meinem Kopf konnte ich auch nicht
    löschen.Verzweifelt seufzte ich,
    versuchte dann allerdings, der
    Patrouille nachzukommen und prüfte die Luft.Jedoch kam mir kaum
    Geruch von Beute in die Nase.Seltsam.Es war doch noch
    Blattfall, und nicht Blattleere.
    Doch ein ganz anderer Geruch lag
    in der Luft.Ein Streuner.Mit weit
    geöffneten Augen und gespitzten
    Ohren suchte ich einen Teil des
    Walde's auf, als Ausrede, ich hätte
    ein Eichhörnchen gerochen.Doch
    dem war nicht so.Eine Weile später
    ertönte ein Knacken.Schnell wandte
    ich mich dem Geräusch hinzu und
    bemerkte den bekannten Streuner.
    "Hey,..." Schnurrte der Kater ruhig,
    drehte sich plötzlich um und verteidigte sich gegen einen Fuchs.
    "Sandpfote!" Rief Adlerpfote und stürmte zu mir. "Was ist passiert?
    Und wer ist DAS?" Sein Fell sträubte
    sich.Ich hingegen wirkte gelassen, sah dennoch besorgt zu
    Taylor. "Es...Es..." Ich kam kaum zu
    Wort und wollte mich gerade beschützerisch auf den Fuchs stürzen, wurde jedoch von Donnerblitz und Traumwolke aufgehalten. "Bleib hier! Du musst
    keinem Streuner helfen" Ich
    zögerte, blieb dann doch stehen
    und beobachtete das Geschehen.
    Taylor drückte seinen Gegner ohne
    viel Mühe oder Kraft zu Boden und
    bis in seine Kehle.Wow.Meine Augen
    weiteten sich.Ich hätte niemals
    gedacht, dass er so ein guter Kämpfer
    war.Das machte alles noch besser!
    Doch dann geschah etwas, was mir
    große Sorgen machte.Zwei weitere
    Füchse sprinteten auf ihn zu.Ich
    wollte ihm helfen, durfte aber nicht.
    Der Streuner wehrte deren Angriffe
    geschickt ab, wusste allerdings, dass
    er keine allzu große Chance besaß
    und sprintete davon, seine Gegner
    waren aber schneller, sodass ich
    nicht anders konnte und ihm blitzschnell hinterher rannte.Die
    Anderen werden wütend auf mich
    sein, dachte ich, aber ich stehe immer noch auf seine Seite und könnte nicht ohne ihn, obwohl wir
    uns nicht allzu gut kannten.Wir
    waren einfach für einander bestimmt.Als meine Schritte immer
    schneller wurden, raste mir auch
    mein Herz entgegen.Ich blickte
    knapp zurück, konnte jedoch keine
    Verfolger mehr erkennen, Taylor
    aber auch nicht.Langsam verlor ich
    seine Spur und blieb verzweifelt
    stehen.Wo war ich hier? Der Duft
    kam nicht von unseren Gebiet.Ich
    schluckte.Das wird eine Strafe geben...Dann erschien eine vertraute
    Gestalt neben mir, die ich erst gar
    nicht wahrgenommen habe. "Sandpfote!" Schrie er.Es war Adlerpfote. "Warum hilfst du ihm?
    Seid ihr Gefährten? Dir war ich
    sowieso nie etwas wert!" Tränen
    bildeten sich in seinen Augen.Vor
    Angst zuckte ich zurück und
    entgegnete ihm ruhig:"Es tut mir
    so leid, Adlerpfote...Bitte...Gehe jetzt"
    Ich ließ meinen Kopf mit einem
    schlechten Gewissen hängen, doch
    der Kater blieb voller Wut stehen.
    "Nein! Was hast du vor?"
    "Nichts..." Ich starrte zu Boden und
    peitschte nervös mit meinem Schweif.Als ich meinen Blick durch
    die Gegend schweifen ließ, erkannte
    ich einige Gebüsche, dahinter einen
    Höhleneingang.Das war meine Chance! Denn die Spur von Taylor
    führte hinein.Also vergaß ich den
    roten Kater und sprang in diese Richtung, sodass er mich nicht mehr
    sehen konnte und blieb vor dem
    Tunnel stehen.Soll ich dies wirklich
    tun?



    (Tut mir leid, dass dieses Kapitel nicht gut geworden ist.Ich hatte einfach keine Motivation mehr:/)



    Kapitel 6 - Verirrt und Täuschung

    Erschöpft und voller Verzweiflung
    holte ich mich aus meinen Gedanken
    und bereitete mich darauf vor, den
    ersten Schritt zu gehen.Hier wäre
    ich sicher.Langsam trat ich in die
    gesamte Höhle.An der Oberfläche
    zu bleiben und darauf zu warten,
    dass Taylor wieder kommen würde,
    ergab für mich nicht wirklich viel
    Sinn, da der Fuchs ihn in dieser Zeit
    komplett zerfetzen könnte.Denn ich
    kannte Taylor nun gut genug.Der
    würde schließlich versuchen, mich
    in Sicherheit zu bringen.Dazu müsste
    er mich zuerst finden, das wiederrum
    wäre das Problem.Taylor besitzt
    zwar unglaublich viel Stärke und
    ist ein sehr guter Kämpfer, vergisst
    allerdings ständig sich selbst.Warum
    musste ich überhaupt in sein Leben
    erscheinen? Das machte alles nur noch schwieriger.Loswerden würde ich ihn sowieso nicht, wollen
    schon mal gar nicht.Ich muss zugeben, einen so perfekten Gefährten zu finden hat lange gedauert.Warum tauchte er erst jetzt
    auf? Nun gut, ich sollte mich glücklich
    schätzen, so Jemanden wie ihn an
    meiner Seite stehen zu haben.
    Dieser Tunnel musste die einzige
    Möglichkeit sein, aus dieser verdammten Situation rauszukommen.Genau, wie sollte
    ich überhaupt einen Ausgang finden?
    Das wurde nicht klappen.Es gab
    zu viele Wege.Aus diesem Grund
    sah ich mich nicht gerade genau
    um, sondern handelte nach meinen
    Gefühlen.Das musste schon klappen.
    Mit dem SternenClan an meiner Seite,
    der mir den Weg leiten würde, wäre
    es sicherlich noch einfacher und
    sicherer.Ich seufzte und ließ meinen
    Blick durch die Dunkelheit und die
    eisige Kälte schweifen.3 Wege sah
    ich.Oder 4? Ohne auch nur zu zögern
    oder nachzudenken, raste ich in die
    Richtung, die ich zum ersten Mal
    sah.In meinem Fall war es der Mittlere Gang.Dieser Weg erschien
    für mich endlos.Ich prüfte die kühle
    Luft, konnte jedoch keine Spur
    von Katzen erkennen.Vielleicht war
    er einfach nur weiter weg.Mit
    gespitzten Ohren, ausgefahrenen Krallen und lautlosen Schritten schlich ich diese Richtung entlang.
    Nach einer langen Zeit blieb ich
    erschöpft und fast kraftlos stehen.
    Plötzlich erschienen Lichtstrahlen
    und deuteten auf eine Art Klippe,
    die auf einem Felsen war.Sie
    erleuchteten die gesamte Höhle
    und drang die Dunkelheit zurück.
    Ich schaute mich mit weit geöffneten
    Augen um.Das Licht kam durch eine
    Art Loch am Gestein, wodurch die
    Sonne strahlte.Ich sah zu Boden,
    als eisiges Wasser meine Pfoten
    umgab.Etwas weiter weg erschien
    ein wunderschöner, unterirdischer
    See.Leuchtende Edelsteine und
    Kristalle, die an Steinsäulen, die sich
    an der Decke aus der Höhle ragten,
    wuchsen, spiegelten sich im Gewässer
    wieder.Beeindruckt und überrascht
    schnurrte ich und trat in das
    mystische Wasser.Es war sehr
    angenehm kühl, auch wenn ich am
    gesamten Körper zitterte.Aufeinmal
    erschien eine hellbraune Gestalt,
    mit dem Rücken in meine Richtung
    gewandt sitzend auf einem Felsen.
    Seltsam.Das müsste Taylor sein!
    Erfreut sprang ich zu ihm. "Taylor!
    Was ist passiert?" Gerade wollte ich
    mich zu ihm drehen, doch da wandte
    er seinen Kopf zu mir.

    Das war nicht Taylor.

    Seine Augen funkelten mich
    hasserfüllt in einem unglaublich
    dunklem Ton an, seine Krallen waren
    unnormal lang und silbrig gefärbt.
    Vor Angst sträubte sich mein gesamtes Fell und ich zuckte erschrocken zusammen.War es
    überhaupt eine Katze? Es gab keinen Ton von sich, sondern nagelte mich
    mit seinem überaus schweren Gewicht zu Boden. "Wer...Wer bist
    du?" Stotterte ich völlig unsicher
    und versuchte, seinen Bauch mit
    meinen Krallen aufzureißen.Doch
    er antwortete mir nicht, sondern sah
    mir in die Augen.Es war ein seltsames
    Gefühl.Dann sprang er, ohne auch
    nur etwas zu sagen, zurück und
    verschwand im Schatten der Dunkelheit.Ich richtete mich auf,
    zitterte am ganzen Körper und legte
    meinen Schweif um mein eisiges
    Fell.Wo war Taylor? "Taylor...Ich
    brauche dich..." Tränen flossen über
    mein Gesicht.Ich war gefangen.
    Gefangen in Angst, Verzweiflung
    und Hoffungslosigkeit.



    Kapitel 7 - Gefunden

    Es war eine eisige Nacht.Nach einer Weile richtete sich Sandpfote wieder auf, wobei man in ihren Augen eine Mischung aus Trauer und Angst erkennen konnte. Sie zitterte am gesamten Körper und wollte nicht mehr.Warum hat sie überhaupt diese Entscheidung getroffen, nach Taylor zu suchen? Es war sowieso der falsche Weg.Sie prüfte die Luft, konnte jedoch keine Spur von ihm erkennen und legte enttäuscht die Ohren an.Alles umsonst.Ihre Blicke blieben an einem dunkelblau schimmernden Edelstein stehen.Er glänzte im Licht wunderschön.Den musste sie haben! Dann wäre der ganze Weg nicht völlig umsonst.Sie sprang unsicher in das Gewässer,
    zuckte dann allerdings völlig schreckhaft zusammen.Wow.Sie hatte Angst vor ihrem eigenen Spiegelbild...
    Erleichtert seufzte sie auf und sprang
    von dem See aus auf einen weiteren
    Felsen, der sich direkt über den Edelstein befand.Sie fuhr ihre Krallen aus und erwischte ihn, wobei dieser
    beinah ins tiefe Gewässer fiel, sie ihn aber noch gerade festhalten konnte.
    Dann landete sie mit einem halbwegs-kraftvollen Sprung im
    See und lief von dort aus an Land.
    Es war eiskalt.Ob der Clan Sandpfote
    schon vermisst? Sie war schließlich
    schon einen gesamten Tag hier! Oder
    doch nicht? Verwirrt zuckte sie mit
    ihren Schnurrhaaren und dachte
    nach.Hoffentlich ist Taylor nichts
    zugestoßen! Sie sammelte hier einen
    Edelstein, währenddessen ihr Freund
    sterben könnte.Wie mäusehirnig!
    Schnell sprintete sie in die Richtung,
    von der sie gekommen war und versuchte dabei, die Angst zu unterdrücken.Plötzlich spürte sie
    ein heftiges Treten im Bauch.Was war
    das? Ihre Schritte wurden unbewusst
    langsamer.Es fühlte sich seltsam
    an.Aber trotz allem durfte sie Taylor
    nicht vergessen! Ihr Herz schlug
    schneller.Sie stürmte wie ein Blitz
    in die Nähe von dem Ausgang, sah
    dabei zwei weitere Gänge.Der Eine
    befand sie vor einigen Felsen, der
    Andere war mit Moos bewachsen.
    Sie entschied sich für den Letzteren
    und lief hindurch, wobei sie zwischendurch immer wieder seltsame Tritte in ihrem Bauch spürte.Irgendwie fühlte sie sich schwerer als sonst.Sandpfote ließ
    sich davon allerdings nicht ablenken
    und rannte weiter.Zu ihrem Glück
    waren im Gestein nur kleinere Zwischengänge, die nicht weiter geführt hätten.Ansonsten hätte sie
    sich schon längst verlaufen.
    "Sandpfote...Hey" Eine beruhigende,
    liebevolle Stimme drang in ihr Ohr.
    Ein Gefühl von Geborgenheit und
    Sehnsucht kam in ihr noch.Ihre
    Augen füllten sich mit Tränen, die
    an ihre Wange hinunter flossen.
    Sie spürte seinen warmen Atem, der
    ihr näher kam und ihrem Körper Wärme spendete.Aus ihrem Augenwinkel konnte sie sehen, wie
    seine Augen sich verträumt in denen
    von ihren wiedersahen.Auch ihr
    erging es nicht anders.Vorsichtig
    trat sie einen Schritt zurück und sein
    wunderbarer Duft umgab ihre Schnauze.Sie konnte förmlich spüren, wie sich seine türkisenen Augen sich in ihren Blick bohrten.
    "Du bist wunderschön..." Hauchte er
    zärtlich gegen ihr Genick, was diese
    Situation gleich noch viel liebevoller
    erschienen ließ.War das wirklich der
    Taylor, den sie kennengelernt hatte?
    Ihr Gefühl sagte ihr, dass er nicht
    genau wusste, was er da tat.Wollte
    der Kater es überhaupt? In seinen
    Augen funkelte Willensstärke, als
    wolle er nur sie haben.Angst krallte
    sich fest um ihr Herz und drückte
    es zusammen.Es war ein seltsames
    Gefühl, das sie noch nie erlebt hatte.
    Taylor umschlingt ihren Körper
    mit seinem Schweif, zog sie an sich
    und schmiegte sich vorsichtig an
    sie.Sandpfote schloss ihre Augen und
    traute sich nicht, sie zu öffnen.Dabei
    schlug ihr Herz ihr bis zu den Ohren
    und die Lage wurde ihr etwas zu
    viel.Sollte sie sich mit einem Kater
    abgeben, der ein 13 Mondiger Streuner war und ihr Leben zerstören könnte? Sandpfote öffnete
    vorsichtig ihre Augen, die in diesem
    Augenblick von Wärme und Wohlsein erfüllt wurden.Sie lehnte
    ihren Kopf an die Schulter seines
    sanften Fells und kuschelte sich
    an ihn. "Was wäre passiert, hätten
    wir uns niemals getroffen?" Fragte
    sie ihn prüfend mit einer ruhigen
    Stimme, obwohl ein verträumter Unterton zu hören war. "Mein Leben hätte keinen Sinn.Es tut mir so leid..."
    Er ließ seinen Kopf hängen und fuhr
    seine Krallen aus.Sandpfote hatte
    großes Vertrauen in ihn und drückte
    sich noch enger an ihn. "Ich würde
    dir alles verzeihen" Sie schnurrte
    voller Liebe und strich mit ihrem
    Schweif sanft um seinen Rücken.
    Dieser Moment wurde komplett
    gekillt, als sie ein heftiges Treten
    im Bauch spürte. "Taylor! Was ist
    das? Was hast du mir angetan?" ...

    Kapitel 8 - Sturmfeder

    Der warme Blick von dem hellbraunen Kater beruhigte mich ein wenig.Aufeinmal verflog meine Angst, kam allerdings auf
    einer anderen Art wieder.Ich zitterte leicht.Irgendwie konnte ich ihm
    doch nicht vertrauen, was ein seltsames Gefühl ergab.Wir sind
    noch keine Gefährten und ich wußten
    nicht einmal, ob er nur Freundschaft
    für mich empfand, außerdem war
    er ein Streuner und bestimmt viel
    zu alt für mich.Doch trotz allem tut
    er alles für mich.Ich versuchte, Worte
    aus seinen türkisenen Augen zu verstehen, was mir leider nicht geling.
    Taylor streifte langsam durch den
    Ausgang der Höhe, unsicher gefolgt
    von mir.Dann wurde mir auf einmal
    alles klar.Ich habe mit einer fremden
    Katze, außerhalb meines Gebietes
    gekuschelt! Was habe ich dort nur
    begangen... "Taylor...Was mache
    ich jetzt? Ich durfte nicht-", bevor
    ich meinen Satz beendete, kam er
    auf mich zu und brachte mich mit
    seinem Lächeln zum schweigen.Er
    verführte mich mit seinem Aussehen
    leider immer wieder. "Ich werde
    immer an deiner Seite stehen..." Er
    legte seinen Schweif um meinen
    und sah mich voller Liebe an.Ich
    war in Gedanken verloren und konnte nicht mehr klar denken.Was
    tue ich gerade? Auf jeden Fall nichts
    Gutes.Ich legte meine Ohren an,
    worauf er dann merkte, dass mir
    das Alles zu viel wurde und einige
    Schritte zurück trat.Erleichterung
    stieg in mir auf.Nach einer Weile
    kamen wir an einigen Flüssen an,
    darunter sah ich zwei Gestalten
    dicht beieinander.Es waren Sturmpfote und Rosenpfote! Traurig
    unterdrückte ich meine Tränen.Es
    war eine schwierige Situation,
    mehrere Kater auf einmal gerne zu haben.Ich musste mit ihm sprechen,
    das war schon mal klar.Aber wie?
    Und was sage ich dem Clan? Dachte
    ich und starrte in die Richtung des
    Lager's, das von einigen Gebüschen
    umgeben war.Ich kletterte auf einen
    Ast und sah Taylor hinterher, der
    mich kurz anlächelte, dann aus dem
    Gebiet tratt und verschwand.Ich
    beobachtete das Geschehen im Lager.
    Obwohl der Mond bereits aufgegangen war, war bei den Katzen
    Viel los.Lärm umgab meine Ohren,
    was ich über alles hasste.Wovon
    redeten sie? Sturmpfote...Plötzlich
    liefen Tränen über mein Gesicht.
    Mein gesamter Körper zuckte zusammen und ich landete mit
    einem gewaltigen Sprung auf den
    Boden, doch da bekam ich leichte
    Bauschmerzen.Stimmt.Ich war auch
    noch trächtig und erwartete Junge
    von einem unbekannten Vater.
    Mein Blick blieb am Lagerausgang
    stehen, als Sturmpfote mit Rosenpfote ins Lager trat.Ich konnte etwas offener zu meinem "Freund" sein
    und lief nervös auf ihn zu, jedoch
    zuckten meine Schnurrhaare und
    mein Schweif wirbelte den Staub des
    Gesteins auf. "Hey, Sturmpfote..."
    Ich versuchte, seine "Gefährtin" aus
    Hass von der Situation zu lassen.
    Der graue Kater schnurrte belustigt.
    "Sturmfeder" Verlegenheit stieg in
    mir auf.Er war schon ein Krieger und
    es gab eine Zeremonie? Wie ich einfachmal nichts mitbekomme.
    "Tut mir leid...Hast du schon eine
    Gefährtin erobert?" Ich versuchte
    zu schauspielern und lächelte neckend, wobei ich mich insgeheim
    traurig und bereits leicht depressiv
    fühlte. "Ja, Rosenlicht" Ich starrte
    zu Boden und konnte meine Tränen
    in meinen eisblauen Augen kaum
    unterdrücken.Sie erleuchteten meinen Blick mit Trauer.
    "Bin ich dir nichts wert? Wir haben
    so viel gemeinsam in der Schülerzeit
    gemacht.Durch Rosenlicht hast du
    mich quasi vergessen" Sie rollte
    gespielt mit den Augen und versuchte sich abzulenken, obwohl Tränen über
    ihre Wange flossen. "Ich liebe nur
    sie, tut mir leid" Was für ein Fuchsherz! Wie Feuer loderte in
    meinem Herzen eine Mischung aus
    Trauer, Verzweiflung, Eifersucht und
    zugleich Wut auf.Diese Wärme umgab mein Herz allerdings zu sehr,
    sodass es verbrannte und in 1000
    Teile zerbrach. (Wtf^^) Wie konnte
    einer meine Schwärme es mir so
    stumpf erzählen und mein Leben
    ×teilweise× zerstören? Irgendwas
    stimmte mit mir nicht.Ich glühte
    nur so wie eine Flamme daher und
    würde Jedem am liebsten die Kehle
    aufreißen.Kam es schon wieder?
    Diese unkontrollierbare "Kraft" oder
    eher "Gestalt", mit der ich nicht klar
    kommen konnte? Voller Hoffnung
    strahlten meine Augen.Sturmfeder
    sah mich nur entschuldigend an,
    nachdem seine Gefährtin kam und
    sich an ihn kuschelte.Würde es kein
    Gesetz geben, dann...! Warum nahm
    sie mir alles weg? Ich peitschte unruhig mit meinem Schweif.Die
    wird etwas erleben! Dann kam eine
    feuerrote Gestalt auf mich zu und
    blickte mich besorgt, dennoch zornig
    an. "Sandpfote! Was ist passiert?
    Wo warst du und warum weinst du?
    Warum siehst du so unglaublich
    wütend aus?" Wieso ich "wütend"
    aussah! Tja! Sieh dich mal um,
    lieber Freund.Sturmfeder ist ein
    herzloses Biest, Rosenlicht genauso!
    Zum Glück kam ich damit noch gerade klar, meine Gedanken für mich zu behalten.Es wäre schlimm,
    wenn nicht.Das könnte sich in jedem
    Moment ändern. "Ich erzähle es dir
    später..." Entgegnete ich ihm völlig
    gelassen und ruhig, bevor ich tief
    ein und aus atmete. "Nun gut...Wieso
    später?"
    "Weil es so ist" Langsam kam ich aus
    meiner Ruhe heraus, auch wenn ich
    Adlerpfote ein wenig liebevoll und
    vorsichtig ansah.Insgeheim mochte
    ich ihn auch noch sehr, aber zwischen
    uns kann nichts mehr laufen.Wir
    waren bereits in einer Beziehung,
    die mich nur noch trauriger gemacht
    hatte.Wir passten nicht zusammen.

    Langsam verschwand der Mond und
    das Lager wurde durch das grelle
    Licht erleichtert, das auf den Nebel
    strahlte.Dies gab mir ein wenig
    mehr Ruhe.Meine Augen wagten
    sich nicht, in den Kriegerbau zu
    sehen.Ansonsten würde ich Sturmfeder mit Rosenlicht sehen,
    was mich nurnoch verletzlicher machte.Nach einer Weile ließ ich
    mich in meinen Bau fallen und weinte nurnoch.Das Material unter
    meinem Fell war bereits alt und etwas verklebt durch die lange Zeit,
    weshalb ich nichteinmal schlafen
    konnte und somit eine lange Zeit
    wach blieb&gegen den Mond starrte.
    Nach einer Weile beobachtete ich
    Funkenpfote und Wieselzahn, die
    gemeinsam Kräuter sortierten und
    Ähnliches.Sie waren ein gutes Team!





    Kirschpfote's Sicht
    (@Frostblick Irgendwie sind deine
    Charas nicht so oft drangekommen.
    Deshalb;)

    Wo war Sandpfote bloß geblieben?
    Meine Schnurrhaare zuckten leicht
    ängstlich, als ich die Spur von ihr
    aufnahm.Aber diesmal nicht nur
    ihre.Sie war nämlich gemischt mit
    der von...von einem Streuner! Ich
    peitschte empört mit meinem Schweif.Was wollte sie? Erst mich
    angreifen, mir Nebelpfote wegnehmen und am Ende sich mit einem Streuner treffen? Irgendwie
    verstand ich sie nicht ganz.Mein
    Fell sträubte sich, als ein hellbrauner
    Kater aus einem Schatten der Dunkelheit trat. "Lass sie in Ruhe!"
    Seine türkisfarbenen Augen funkelten zornig in meine Richtung.
    "W-Was willst du?" Fragte ich
    verwundert, jedoch mit einem
    ängstlichen Unterton.Seine spitzen
    Zähne ragten aus seinem Maul heraus und seine Schritte kamen
    immer schneller.Er hatte es auf mich
    abgesehen.Dem werde ich es zeigen!
    Wobei...Das konnte ich nicht.Ich wollte Niemanden verletzen! Nicht
    wie Sandpfote damals, als sie mich
    einfach angegriffen hatte.Diese
    Erinnerung wird wohl immer in
    meinen Gedanken bleiben.Ich seufzte
    und trat eine Mauslänge zurück.
    "Ich...Ich sollte sie suchen!" Doch
    dieser Streuner entgegnete mir nur
    ein eisiges Flüßtern, das kaum
    zu verstehen war.Er kam immer näher auf mich zu.Versehentlich
    zitterte ich leicht, das seine Sicht nur noch verbesserte und mich ängstlicher wirken ließ.Was sollte
    ich bloß tun? Mit ausgefahrenen Krallen und möglichst hoch erhobenem Kinn lief ich auch in
    seine Richtung zu.

    Bärenseele's Sicht

    Mit vor Wut erhobenem Schweif,
    gespitzten Ohren und leicht gesträubtem Fell, beobachteten ich
    den Ausgang des Lager's.Ich prüfte
    neugierig die Luft, wobei meine Miene sich verärgerte.Was war bloß
    los? In einigen Gebüschen ertönten
    sich überall Geschreie.Als ich der
    Spurr entlang lief und versehntlich
    auf einen Ast trat, brachte dieser.
    Blicke erschienen in meine Richtung.
    Ich war mir sicher, dass etwas nicht
    stimmte.Meine Blicke schweifen
    durch das Geschehen.Es war Sandpfote! Was wollte sie denn noch
    anstellen? Konnte sie ihre Aggressivität schon wieder nicht beherrschen! Drohend fuhr ich
    meine Krallen aus. "Was ist hier
    los?" Meine Stimme blieb zwar einigermaßen ruhig, jedoch mit
    einem kühnen Unterton.Die Schritte der sandfarbenen Kätzin konnte
    ich ganz genau hören, obwohl in
    ihrer Nähe auch gerade ein Streuner
    dabei war, Kirschpfote anzugreifen.
    Streuner! (Streuner vs.Streuner)
    Als sie mich mit ihrem ängstlichen
    Ausdruck bemerkte, wirbelte sie
    sofort herum, drehte sich in meine
    Richtung und verschwand schreckhaft hinter mir.Ich setzte
    einen Blick auf, der von Wut und
    Drohung versetzt wurde.Einige
    Schritte trat ich auf den Fremden
    zu und machte mir ein Bild von
    ihm.Mit einer genauen Musterung,
    verfolgten Blicken und einer sicheren
    Vorstellung eines Angriffs, versuchte
    er, Taylor zu verscheuchen, der
    allerdings seelenruhig auf seinen
    Pfoten, die mit seinem Schweif umschlungen waren, sitzen, als hätte
    er bereits einen gut überlegten Plan.
    Doch dann wurde er aus seinen
    Gedanken gerissen und ich nagelte
    den hellbraunen Kater voller Kraft
    zu Boden.Dieser lächelte mir verträumt zu.Was sollte das? Dann
    wurden seine Wangen vor getäuschter "Verlegenheit" rot, doch
    insgeheim war es ein Streich.Mit
    ausgefahrenen Krallen strich er erst
    vorsichtig über meinen Bauch,
    schleuderte mich dann mit plötzlich
    gewaltiger Kraft&Stärke von ihm.
    "Ich wollte nur etwas prüfen..." Ich
    konnte seinen Angriff nicht genau
    einschätzen und habe ihn wohl schwer unterschätzt.Was für ein
    Fehler.Dann spürte ich auf einmal
    einen heftigen Druck gegen meinen
    Kopf.Es fühlte sich wie ein Schlag
    an, der unerwartet kam.So unerwartet, dass ich einen Augenblick
    lang vorher nichts bemerkte.
    Langsam schlossen sich meine bereits
    trüben Augen und mein gesamter
    Körper fiel zur Seite...



    Kapitel 9 ((ebold

    Sandpfote starrte mit ihren eisblauen
    Augen durch den Ausgang des Lager's.Es war weiß.Der Schnee bedeckte den gesamten Boden und das Licht des Mondes ließ es zu einem Silber glänzen.Es war nicht
    viel los, da die sandfarbene Kätzin
    gerade in der Nacht die Augen
    öffnete.Es war eisig kalt.Die weißen
    Pfoten wurden durch einige Schneeflocken verdeckt und ihr
    gesamtes Fell war bereits leicht
    gefrohren.Sie schüttelte ihren Körper
    und richtete sich auf.Ihre Miene
    erschien positiv und sie lächelte
    warmherzig, was ihr Aussehen noch
    verschönern ließ.Eine leichte Brise
    aus Wind hauchte an ihrer Wange
    vorbei, als Adlerpfote auf sie zu
    kam. "Sandpfote...Was ist los?" Sandpfote legte ihren Schweif leicht
    ängstlich um ihre Vorderpfoten und
    ihre Schnurrhaare zuckten nervös.
    Sie wusste nicht, was sie sagen sollte.
    Was meinte er? "Ich weiß nicht...
    Kann nicht schlafen" Entgegnete sie
    ihm und sah ihm tief in seine grünen Augen.Durch ein Rascheln im dahinter liegenden Wald spitzte sie
    ihre Ohren und sah sich aufmerksam
    um, bemerkte allerdings nichts.
    "Es tut mir leid, falls du wütend auf
    mich warst" Sandpfote sah ihn
    verwundert an und legte ihren Schweif aufmunternd über seine Schulter. "Das muss dir nicht Leid
    tun.Mir tut es leid" Sie senkte ihren
    Kopf.Im Nachthimmel erleuchtete
    ein Funkeln.Eine Sternschuppe!
    Was hatte dies zu bedeuten? Ständig
    lenkte sie sich irgendwie ab.
    Adlerpfote folgte ihren Blicken und
    zuckte kurz zurück. "Bedeute ich dir noch etwas?" Fragte er ungeduldig
    und leicht aufgeregt.Sandpfote zögerte und fuhr ihre Krallen ein und aus. "Zwischen uns läuft nichts mehr.
    Es tut mir so leid..." Ihr überkam ein
    schlechtes Gewissen und ein Hauch,
    gefüllt von Trauer, umgab ihre Kehle.
    Adlerpfote fing an zu weinen und
    entgegnete ihr zornig eisige Worte;
    Sie würde doch sowieso nur diesen
    Streuner oder Nebelpfote lieben,
    und stürmte davon.Sandpfote sah
    zu Boden und Tränen erfüllten ebenfalls ihre Augen.Sie wollte ihn
    nicht verletzen.Doch sie hat es getan,
    bis ihr es selbst schmerzte.Im Innersten empfand sie noch viel
    für ihn, wollte aber keine Beziehung
    mehr mit ihm.Als der rote Katze
    noch einmal aus einem Hauch voller
    Sorge und dennoch Traurigkeit zu
    mir schaute, zuckte mein Körper
    leicht zurück.Mir überkam in diesem
    Augenblick ein seltsames Gefühl.
    Ich wollte ihn vergessen, konnte aber
    nicht.Genauso war es ebenfalls mit
    Nebelflug.Ich seufzte traurig und legte meinen Kopf auf meine Pfoten,
    schloss meine Augen und fiel
    nach einer Weile in einen tiefen
    Schlaf.



    Kapitel 10


    Eine sanfte Brise aus leichtem Wind
    strich über mein Fell.Meine Ohren
    spitzten sich zu Pinseln, während
    meine Krallen dauernd eine silberne
    Spurr hinterließen, als ich sie ein,
    und ausfuhr.Nervös peitschte ich
    mit meinem Schweif und mein verträumter Blick richtete sich in die
    Richtung, wo einige Gebüsche und Stämme in meine Spur ragten.Was
    war das? Prüfend sog ich die Luft ein.
    In Wahrheit stürmte Kirschpfote
    und ich durch den von Sonnen befleckten Wald, auf der Suche nach
    unserem Feind.Welchem Feind?
    Auf dem Weg zu ihnen schien es
    mir so, als ob sie sich unsere Spur
    gemerkt und verfolgt hatten.
    Verdammt.Ich denke, dass könnte
    schmerzhaft werden, denn wir Beide
    waren noch eher junge Schüler, die
    gegen diese Gestalten kaum eine Chance besaßen.Irgendwie mussten
    wir das trotz allem schaffen.Mein
    Blick richtete sich in Richtung Himmel, in der Hoffnung, der SeelenClan würde zu uns stehen.
    Auf einmal nahm ich ein Rascheln
    war, das kaum zu überhören erschien, sodass Kirschpfote sich
    verwundert zu mir umdrehte.
    "Hast du etwas gehört?" Fragte sie
    mich.In ihrer Stimme lag viel Neugier
    und leichte Angst.Ich antwortete
    nicht, sondern nickte nur und deutete
    mit meiner Schweifsspitze in Richtung der Gebüsche und schluckte, als plötzlich Gestalten
    aus dem Schatten krochen. "Verschwindet! Verschwindet!" Riefen sie in einem eisigen Ton.Ihre Miene
    erschien nicht gerade positiv,
    während Unsere sich voller Angst
    veränderte.Kirschpfote legte ihre
    Ohren an, drehten sich um und flüsterte, wir sollten verschwinden.
    Ich zuckte voller Angst zusammen,
    als völlig unerwartet ein dunkles
    Wesen, dessen gelbgefärbte Zähne
    aus dem Maul schauten, vor meinem
    Körper landete.In diesem Augenblick wusste ich nicht, was ich bloß tun
    sollte.Es war seltsam.Jeden Moment
    könnte ich sterben! Mein Herz pochte
    mir bis zu den Ohren.Ich fühlte mich so, als ob ich von innen ausgehöhlt war und nichts mehr von mir blieb, außer die Leere die in meinem Blick herrschte und die Enttäuschung, die sich in meinem Herzen festgesetzt und nicht verschwinden wollte.
    Mäusedreck! Dieses Gefühl fraß mich
    wortwörtlich auf.Dann erschrak
    ich, als eine rötliche Substanz vor
    meinen Augen hinunter tropfte.
    Blut.Doch ich spürte keinen Hauch
    von Schmerz, außer dieses unechte
    Gefühl, dass mich innerlich zu Boden
    riss und festhielt, sodass ich mich kaum bewegen konnte.Ich blickte
    mich um.Die Gestalt von Kirschpfote
    veränderte sich.Sie sah aus, als könnte man durch ihren Körper hindurch
    sehen.Langsam verschwand sie
    komplett und lößte sich als einen
    Hauch auf, der von einer Brise weggeweht wurde. Nur noch ihre
    dunkle Seite, ein Schatten, blieb
    wie festgesetzt da.Dort bildeten sich
    auf einmal Augen, die mich verächtlich anschauten.SeelenClan!
    MondClan! Wo seid ihr? Ich kann
    nicht mehr! Was soll das! Tränen
    bildeten sich in meinen Augen und
    flossen hinab zu Boden.Plötzlich
    wurde ich von diesen schattenartigen
    Wesen zu Boden gedrückt, spürte
    jedoch weder ein Gewicht auf mir,
    noch Schmerz oder Druck.Nichts.
    Das Gefühl der Leere bohrte sich
    in mein eigentlich doch so emotionales Herz, was jetzt seltsam
    erschien. "Nehmt sie mit" Krallen
    fuhren an meinem Rücken entlang,
    sodass ich aufschrie, obwohl ich nicht
    wusste, wieso.Aufeinmal schlossen
    sich meine Ohren wie auf einem
    Kommando, wobei ich in diesem
    Moment den gesamten MondClan
    erblickte.Die Katzen schauten
    mich verächtlich an, bevor sie ihre
    Blicke ab genervt abwandten und
    sich nicht mehr dafür interessierten,
    dass gleich mein Leben enden könnte.Dann sah ich nur noch Schwarz und alles wurde still...





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1511528140
Sandpfote's (Liebes-) Geschichte
Sandpfote's (Liebes-) Geschichte
×Drama und Liebe garantiert× Katerschwarm Sandpfote an die Macht! Hier erfährt ihr alles über die junge Schülerin, die in einem Gefühlschaos lebt.Ihre Gedanken sind ein einziger Wirbelsturm! Schau herein...
http://www.testedich.de/quiz51/quiz/1511528140/Sandpfotes-Liebes-Geschichte
http://www.testedich.de/quiz51/picture/pic_1511528140_1.jpg
2017-11-24
406A
Warrior Cats

Kommentare (10)

autorenew

Federblüte (27332)
vor 13 Tagen
@Lichtersee nix zu danken

lg feder
Lichtersee (95560)
vor 13 Tagen
@Federblüte Danke!^^ Es freut mich,dass sie
dir gefällt.
Federblüte (27332)
vor 13 Tagen
Das ist einer der besten ffs die ich jemals gesehen habe!

lg feder
Lichtersee (49056)
vor 14 Tagen
Das Bild ist doch ganz normal aus dem
Internet,Jeder (?) darf das benutzen...
Lichtersee (49056)
vor 14 Tagen
Wie? Wo? Welches Cover? Ich habe mir
alles ausgedacht! :0
Funkenfell! ( von: Funkenfell!)
vor 14 Tagen
@Lichtersee Komm mal wieder on beim Mondscheinclan! Bitte!
Funkenfell! ( von: Funkenfell!)
vor 14 Tagen
Hey, dass ich mein Cover für "Covers für Warrior cats" :(
Lichtersee (46100)
vor 18 Tagen
Danke :D Es freut mich,dass es dir gefällt.
Deine ist doch total cool!
Mondwolke (31137)
vor 18 Tagen
Wow.... In Gegensatz zu meiner FF, Respekt!
Lichtersee (46100)
vor 18 Tagen
Hey! :3 Welche Sicht findet ihr besser?