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Charlie und ihr Leben hinter den Mauern von Hogwarts Teil 2

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1 Kapitel - 1.099 Wörter - Erstellt von: Lisanne - Aktualisiert am: 2017-11-27 - Entwickelt am: - 49 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ich stand auf und machte mich fertig. Als ich den Gemeinschaftsraum kam wartete dort bereits Katie auf mich und gemeinsam gingen wir in die große Halle, wo wir uns zu Fred und George setzten. „Wow Charlie was ist denn mit dir passiert?“ George musterte mich und ich schaute ihn verwirrt an „Wieso was sollte denn sein?“ „ Du siehst aus wie eine wandelnde Leiche, hast du dich mal im Spiegel angesehen?“ George grinste und hielt mir seinen Löffel so vor mein Gesicht, das ich mich mühelos in jenem betrachten konnte. „Wie immer bist absolut charmant George“ fauchte ich ihn an und stand auf „ Ich habe keinen Hunger!“ Mit diesen Worten wandte ich mich zum gehen „Hey jetzt warte doch mal, das war doch nur ein Spaß“ rief er mir hinterher, doch ich ignorierte ihn.
    Ich hatte noch eine Stunde bevor der Unterricht anfing und da es draußen an regnen war, beschloss ich ein wenig durch das Schloss zu wandern. Ich hing meinen Gedanken hinterher und bemerkte dabei nicht, dass ich in die Richtung der Slytherinräume schlenderte, dies fiel mir erst auf, als mich jemand anrempelte. Ich hob den Kopf und blickte in die Augen von Draco Malfoy, er war in Begleitung von Blaise Zabini, Theodore Nott und Pansy Parkinson. Draco musterte mich von oben bis unten und dann sagte er in abschätzigen Tonfall „Was hat denn ein Halbblut hier zu suchen?“ Pansy kicherte und hakte sich bei Malfoy unter. Ich erwiderte nichts, ich war viel zu schockiert. Niemand außer meiner engsten Freunde wusste das ich ein Halbblut war, also woher wusste Malfoy davon?
    Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.ZABINI. Ich strafte mich und schaute Malfoy direkt in die Augen „ Ach weißt du, ich wollte mich nur selber davon überzeugen, ob es stimmt das hier unten Raten hausen. Bis gerade dachte ich noch, dass diese Geschichte nur erfunden sei, doch jetzt wo ich euch gesehen habe..“ „ SEI LEISE, du dreckiges kleines etwas“ Pansy hatte ihren Zauberstab gezückt und richtete diesen auf mich „ Was glaubst du eigentlich wer du bist?“ Bevor ich etwas erwidern konnte, hatte Zabini seine Hand sanft auf die Schulter von Pansy gelegt und sagte beruhigend „Lass es gut sein, sie ist deine Mühe nicht wert“ während er dies sagte schaute er mich direkt an und in seinen Augen lag etwas, dass ich nicht deuten konnte. War es bedauern? Pansy zögerte kurz, dann nickte sie und stecke ihren Zauberstab ein. Ohne noch ein weiteres Wort, ging die Gruppe an mir vorbei, jedoch konnte Pansy es sich nicht nehmen lassen, mich mit ihrer Schulter zu rammen.
    Durch den Stoß stolperte ich rückwärts gegen eine Wand und sackte an dieser in mich zusammen. Wie konnte ich nur so dumm sein und glauben, dass ich Blaise noch etwas bedeuten würde. Ausgerechnet ihm? Er hatte es ja nicht einmal geschafft, mein Geheimnis für sich zu behalten. Ohne das ich es wollte stiegen mir Tränen in die Augen.
    Ich kam fast eine halbe Stunde zu spät zu Verwandlung, als ich die Tür leise öffnete, war Prof. McGonagall, gerade dabei die Schüler in zweier Teams einzuteilen, sie wandte sich mir zu und hob eine Augenbraue „Ah Ms. Warranty, welch eine Ehre das sie uns heute noch einmal mit ihrer Aufmerksamkeit beehren“ Ich blickte mich im Klassenraum um und sah im hinteren Teil Malfoy mit seiner “Crew“ sitzen. „Tut mir sehr leid prof. McGonagall, ich hab die Zeit vergessen, es kommt nicht wieder vor.“ „ Das hoffe ich doch sehr, jedoch 10 Punkte Abzug für Griffendor! Und jetzt setzen sie sich“ Ich lief so schnell ich konnte zu meinem platz und Hermine hob fragend eine Augenbraue. Bevor sie mich ausfragen konnte, teilte Prof. McGonagall die Teams ein. Ich hatte Glück und wurde Harry zugeteilt, auch er wirkte nicht besonders auf der Höhe und wir redeten den ganzen Unterricht kein Wort. Normalerweise hätte ich mich gefragt was in Harry vorging und mir vermutlich Sorgen gemacht, aber Heute war es mir vollkommen egal, meine Gedanken schwirrten die ganze Zeit um Zabini. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als jemand mich anrempelte und mir dabei wiederilichen Schleim über den Kopf schüttete. „SAG MAL SPINNST DU?“ Ich fuhr herum und stand vor einer grinsenden Pansy Parkinson „Ups“ sie zuckte mit den Schultern und ging schwungvoll an mir vorbei. Ich kochte vor Wut und griff nach meinem Zauberstab „Nicht Charlie lass es gut sein, sie ist es nicht wert“ Hermine legte mir eine Hand auf die Schulter, sprach einen schnellen Zauber und der ganze Schleim verflüchtigte sich. Ich blickte hoch und sah in McGonagalls gerunzeltes Gesicht, sie schien über irgendetwas nachzudenken.
    Beim Abendessen herrschte eine angespannte Stimmung, nicht nur bei den Schülern, auch die Lehrer tuschelten die ganze Zeit und manche von ihnen wirkten nicht gerade begeistert. Plötzlich erhob sie Professor Dumbeldor und sprach so deutlich, dass alle Gespräche in der großen Halle verstummten. „SEIT LÄNGEREM BEOBACHTEN WIR, WIE SICH DIE HÄUSER UNTERINANDER ANFEINDEN…DAS WIRD HEUTE EIN ENDE FINDEN. WIR SIND EINE GEMEINSCHAFT UND STEHEN ALLE AUF DER SELBEN SEITE, NUR DIESER GEDANKE SCHEINT BEI EUCH VERLOREN GEGANGEN ZU SEIN. UM DIE ALTBEKANNTE HARMONY WIEDER ZU ERLANGEN, HABEN WIR UNS ETWAS ÜBERLEGT, WIR WERDEN EUCH HEUTE IN ZWEIER TEAMS EINTEILEN, UND IN DIESEM TEAM WERDET IHR EUCH DIE NÄCHSTEN TAGE AUFHALTEN, IHR KÖNNT GEMIENSAM PUNKTE SAMMELN UND AM ENDE GIBT ES EINE SIEGERPREMIE ALSO ARBEITET GUT ZUSAMMEN. DIE TEAM EINTEILUNG ERFAHRT IHR HEUTE ABEND VON EUREM HAUSLEHRER“
    Stille, kein Schüler traute sich auch nur einen Mux von sich zu geben, erst als sich die Lehrer erhoben, trauten auch wir uns aufzustehen und zu unseren Gemeinschaftsräumen zu gehen. „was ist das denn für eine bescheuerte Idee?“ Fred der wie immer einen Arm um mich gelegt hatte, löste mit dieser Frage das Schweigen und alle Schüler fingen an wie wild durch einander zu reden, es kehrte erst wieder Stille ein als Professor McGongall den Gemeinschaftsraum betrat und sich räusperte.

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