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Deine Lovestory mit Draco Malfoy /Fanfiction

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1 Kapitel - 17.905 Wörter - Erstellt von: Dracomalfoylover - Aktualisiert am: 2017-11-21 - Entwickelt am: - 253 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die wunderschöne Chloé Zabini verliebt sich in Draco. Doch was ist, wenn er sie nicht auch liebt? In den Ferien, die Draco bei ihnen ist, kommen sie sich immer näher. Aber wird ihre Beziehung unter all den Umständen halten?

Bitte gebt eine Rückmeldung. Das ist meine erste Lovestory, ich hoffe, sie gefällt euch. Ich habe alles in ein Kapitel geschrieben, also fragt euch nicht...

    1
    Draco’s Sicht:

    Ich freute mich so auf die Sommerferien! Ich durfte die ganzen Ferien bei meinem besten Freund Blaise verbringen, da meine Eltern auf einer Geschäftsreise waren. Das störte mich jedoch nicht im geringsten.
    Gerade fuhr der Zug in den Bahnhof ein und Blaise und ich standen auf. Auf dem Gleis warteten bereits seine Eltern auf ihn und schlossen ihn in ihre Arme. «Blaise, mein grosser ich habe dich so vermisst!» begrüsste sie ihn. Danach nahm Ms. Zabini auch mich in den Arm und rief freudig: «Draco! Schön dich endlich mal wieder zu sehen. Du bist ja ein richtiger Mann geworden.» Mr. Zabini schüttelte meine Hand und auch er begrüsste mich freundlich. Danach apparierten wir zu ihnen nach Hause. Ihr Haus war gross, wenn auch nicht so gross wie das Malfoy Manor. Dennoch sehr gemütlich. Mir gefiel es sofort. «Blaise, wir haben noch eine Überraschung für dich. Ich denke, du wirst dich bestimmt sehr freuen! Und du Draco, bitte fühl dich wie zuhause. Du gehörst als Blaise’s bester Freund schliesslich praktisch zur Familie!» meinte Ms. Zabini. Ich nickte dankbar. Ich freute mich auf die Ferien. Endlich konnte ich meine arrogante Maske ablegen und einfach so sein, wie ich wirklich war. Blaise und ich waren schon gespannt auf die Überraschung. War es vielleicht ein neuer Besen oder ein anderes Geschenk? Gerade als wir ins Haus traten, stolperten wir über etwa 10 pinke Koffer. «Was zum…» murmelte Blaise, bis ihm ein Licht aufzugehen schien. Er begann zu strahlen und lief schnell ins Wohnzimmer. Ich wunderte mich sehr. Hatten sie etwa noch andere Gäste? Und wieso freute sich Blaise so über die pinken Koffer? War die Greengrass etwa auch da? Ich folgte ihm rasch ins Wohnzimmer. Er blieb stehen und blickte sich um. Plötzlich schrie eine helle Stimme «BLAISE!» und ein Mädchen mit blondem Haar und strahlend blauen Augen trat aus der Küche. Mir blieb der Mund offenstehen. Ich hatte noch NIE so ein schönes Mädchen gesehen. Und von dem Moment an wusste ich, dass es sie gab, die grosse Liebe. Denn ich habe meine gerade getroffen… Geistesabwesend beobachtete ich, wie Blaise sich umdrehte, sie zuerst fassungslos anstarrte und dann «Chloé» rief, bevor sie sich sehr innig umarmten. In dem Moment wurde ich sehr wütend. Blaise hatte doch schon Daphne Greengrass und dann hatte auch noch eine zweite und das war auch noch meine grosse Liebe, die ich gerade gefunden habe! Nach gefühlten Stunden lösten sie sich voneinander und strahlten sich an. «Ich habe dich so vermisst, Süsse» flüsterte Blaise. Zur Antwort drückte sie ihm einen Kuss auf die Wange. Hinter mir traten Mr. Und Ms. Zabini ein und Ms. Zabini meinte: «Endlich sind sie wieder vereint!» Irgendwann konnte ich meine Wut nicht mehr zurückhalten und zischte Blaise kalt zu «Und wann hast du vor, ihr von Daphne zu erzählen!» Überrascht drehten sich alle zu mir. Das Mädchen bemerkte mich anscheinend erst jetzt und ihre Augen musterten mich freundlich an. Blaise blickte mich verwirrt an und überlegte ziemlich lange, wie ich das gemeint habe, bis ihm schliesslich ein Licht aufging. «Em Draco ich denke, du hast da was falsch verstanden. Chloé, darf ich vorstellen, das ist Draco Malfoy, mein bester Freund und Draco das ist Chloé.» toll dachte ich. Und jetzt? Blaise war anscheinend noch nicht fertig, denn nun sprach er weiter. «Chloé ist meine Zwillingsschwester.» meinte er mit einem Grinsen auf dem Gesicht. «Deine WAS?» meinte ich erstaunt. «Ihr seht euch ja gar nicht ähnlich.» Ungläubig starrte ich von Blaise mit den dunklen Haaren und Augen zu Chloé. «Naja, wir sind nicht eineiige Zwillinge und Blaise kommt wohl mehr nach unserer Mum und ich nach unserer Grossmutter.» lachte sie. Sie hatte das schönste Lächeln der Welt. Ich wusste nicht wieso, doch aus einem unerklärlichen Grund war ich sehr froh darüber, dass sie und Blaise nicht zusammen waren. Ich denke, nein ich weiss, dass ich mich gerade verliebt habe…

    Chloés Sicht:

    Gerade apparierte Mum mit mir nach Hause. Dort wartete Dad bereits und schloss mich in seine Arme. «Ich habe dich schrecklich vermisst meine kleine!» «Christoph, wir müssen langsam, Blaise und Draco kommen in ein paar Minuten an.» Ich hatte keine Zeit zu fragen, wer dieser Draco war, denn in dem Moment apparieriten sie schon. Seufzend ging ich in die Küche und beschloss Mittagessen zu kochen. Ich stellte ein Topf Wasser auf den Herd und schüttete Spaghetti rein, als es kochte. Meine Gedanken schweiften immer wieder zu Blaise ab. Ich war nervös und freute mich unmenschlich. Wir haben uns nun seit fast 2 Jahren nicht mehr gesehen. Natürlich haben wir uns regelmässig geschrieben und Geschenke geschickt, doch da er auf Hogwarts und ich auf Beautaux zur Schule ging, hatten wir immer unterschiedliche Ferien. Wegen des Turnieres jedoch, hatten wir dieses Jahr früher Ferien als sonst. Ob Blaise sich wohl verändert hat? Wohl nicht… Ich jedoch habe mich sehr verändert. Meine Mum musste vorhin zweimal hinsehen, bevor sie mich erkannte. Ich trug meine Haare meist offen und sie waren nun so lang, dass sie mir Problemlos zur Hüfte reichten. Ausserdem habe ich ziemlich abgenommen, nicht dass ich früher fett war, aber ich habe nun einen schönen flachen Bauch und lange, straffe Beine, im Vergleich zu früher. Ausserdem hatte ich ziemlich weibliche Rundungen bekommen, um die mich viele meiner Freundinnen beneideten und ich war sowieso gewachsen. Dass einzige was sich nicht an mir geändert hat, waren meine strahlend blauen Augen und mein fröhliches Lächeln, das alle verzauberte und ansteckte. Während ich nachdachte, deckte ich schon mal den Tisch für fünf, da ich annahm, dieser Draco würde bei uns essen. Wer er wohl war? Irgendwie war ich auch seinetwegen etwas nervös, denn ich hatte dank Beautaux kaum einen Jungen abgesehen von Blaise zu Gesicht bekommen. Ich hatte ehrlich keine Ahnung wie ich auf Jungs wirkte… Einen Freund hatte ich noch nie. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als ich hörte, wie die Tür aufging. Rasch stellte ich noch Servietten und Kerzen auf den Tisch, zündete diese an und ging schliesslich langsam ins Wohnzimmer. Mir stockte der Atem, als ich Blaise sah. Man der ist gewachsen. Bestimmt 1. 73 gross und hübsch. Ich schrie «BLAISE» und er drehte sich zu mir um. «Chloé» rief er und ich lag schon ich in seinen starken Armen. Da merkte ich, dass alle meine Sorgen umsonst gewesen waren. Wir würden immer zusammenfinden, egal wie lange wir getrennt waren. Irgendeinmal lösten wir uns voneinander und er flüsterte mir ins Ohr «Ich habe dich so vermisst Süsse» als Antwort küsste ich ihn auf die Wange und er drückte mich wieder an sich. «Wann hast du vor, ihr von Daphne zu erzählen?» zischte plötzlich eine mir unbekannte Stimme. Ich drehte mich um und erblickte einen Jungen, ungefähr in meinem Alter mit platinblonden Haaren und grau-blauen Augen. Seine schön geschwungenen Lippen verzogen sich zu einem spöttischen Grinsen und er blickte mich nun direkt an. Seine Augen funkelten und ich habe mich sofort in ihnen verloren. Ich musterte ihn nun unauffällig von Kopf bis Fuss und musste feststellen, dass er unglaublich attraktiv und hübsch war. Ein solcher Junge hat bestimmt eine Freundin dachte ich und aus irgendeinem unerklärlichen Grund machte mich das traurig. «Em Draco ich denke, du hast da was falsch verstanden. Chloé, darf ich vorstellen, das ist Draco Malfoy, mein bester Freund und Draco das ist Chloé.» Ah, das ist also dieser Draco dachte ich, während ich ihn schüchtern anlächelte. Blaise sprach weiter. «Chloé ist meine Zwillingsschwester.» meinte er mit einem Grinsen auf dem Gesicht. «Deine WAS?» meinte Draco erstaunt. «Ihr seht euch ja gar nicht ähnlich.» Ungläubig starrte er von Blaise zu mir. «Naja, wir sind nicht eineiige Zwillinge und Blaise kommt wohl mehr nach unserer Mum und ich nach unserer Grossmutter.» lachte ich. Nun grinste auch er und dies wiederum löste ein angenehmes Kribbeln in mir. Herrgott noch einmal was ist nur mit mir los fragte ich mich und meinte dann, um die Stille zu unterbrechen «Em wir können essen, ich habe gekocht.» Alle nickten und ich hörte Blaises und Dracos Magen knurren. Während dem Essen löcherten mich meine Eltern und Blaise mit Fragen, dich ich alle beantwortete. «Wie waren deine Jahre» «Gut» «Hast du viele Freundinnen» «natürlich» und so weiter. Irgendwann fragte Blaise: «Wieso bist du eigentlich hier, ihr habt doch erst in zwei Monaten Ferien?» endlich konnte ich die Bombe platzen lassen, dachte ich mir und antwortete: «Weil ich nächstes Jahr nach Hogwarts komme!» Mum und Dad grinsten, sie wussten es bereits. Doch Blaise lies sein Besteck fallen und das Essen dass er gerade in den Mund gestopft hat, tropfte wieder aus seinem Mund. Auch Draco blickte nun auf und hörte mir aufmerksam zu. «Dumbledore hat es noch nicht erzählt? Nun gut, dann tu ich es. Also nächstes Jahr finden in Hogwarts die Trimagischen Turniere statt und Dumbledore hat Beautaux und Durmstrang eingeladen. Allerdings lassen sie nur Schüler ab 17 teilnehmen, weshalb ich eigentlich nicht mitkommen konnte, doch Dumbledore hat mir einen Brief geschrieben, in dem er mich fragte, ob ich nicht ein Austauschjahr in Hogwarts besuchen möchte. Natürlich stimmte ich sofort zu, ich wollte ja schliesslich meinen geliebten Bruder endlich wiedersehen. Also bin ich jetzt hier.» erklärte ich und musste am Schluss tief Luft holen, da ich während meinem Redeschwall keine Zeit hatte, um Luft zu holen. «Das ist ja wunderbar!» rief Blaise und umarmte mich. Auch Draco lächelte mir schüchtern zu.
    Nach dem Essen ging ich schliesslich in mein Zimmer und versuchte zu schlafen. Jedoch konnte ich nur an zwei wunderschöne grauen Augen und ein hinreissendes Lächeln denken. Irgendwann schlief ich doch ein und träumte von-wer hätte es gedacht, von Draco.
    Die nächsten Tage verliefen eigentlich ziemlich ruhig, ich verbrachte viel Zeit mit Draco und Blaise, doch machte auch viel alleine, denn ich wollte nicht in ihre gemeinsamen Ferien funken.
    Eines Abends in der zweiten Ferienwoche lief ich gerade den Flur entlang, um in mein Zimmer zu gehen, als ich aus Blaises Zimmer Stimmen hörte. Die Tür war nur angelehnt, weshalb ich stehen blieb ich hörte wie Blaise sagte: «Hör zu Draco, du musst es ihr sagen, ansonsten schnappt sie dir noch einer weg!» «Nein, ich kann es ihr nicht sagen, sie mag mich sicher nicht einmal als Freund. Ausserdem würde sie mich danach hassen! Das kann ich nicht zulassen.» Weiter hörte ich nicht, denn ich merkte wie Tränen in mir aufstiegen, und rannte in mein Zimmer. Dort vergass ich alles um mich und weinte ohne Pause, bis meine Augen geschwollen und gerötet waren und ich keine Tränen mehr kamen. Er liebt eine andere! Wie konnte ich nur glauben, er empfindet das selbe für mich, wie ich für ihn! Er mag mich wahrscheinlich nicht mal als eine Freundin! Traurig beschloss ich mir etwas zu trinken zu holen. Als ich auf meinen Wecker schaute, bemerkte ich, dass schon 3 Uhr morgens war. Trotzdem stand ich auf und schlich in die Küche. Ich holte mir etwas Saft aus dem Kühlschrank und nahm noch zwei, drei Eiswürfel. Plötzlich merkte ich wie mir wieder Tränen aufstiegen, und wieder lies ich es zu. Normalerweise weinte ich nie, und es tat gut, jetzt alles rauslassen zu können. Ich sank weinend mit meinem Saftglas zu Boden und weinte immer weiter.

    Dracos Sicht:


    Blaise neben mir schnarchte wie ein altes Nilpferd, weshalb ich nicht schlafen konnte. Meine Gedanken kreisten sowieso nur um Chloé. In den letzten Wochen sind wir uns etwas nähergekommen, doch ich wusste, sie würde niemals dasselbe für mir empfinden, wie ich für sie. Traurig stand ich in auf und wollte in den Garten etwas frische Luft schnappen gehen, als ich aus der Küche ein leises Schluchzen hörte. Langsam näherte ich mich der Küche und sah Chloé weinend am Boden sitzen. Ich wollte mich gerade zu ihr setzen, um sie zu trösten, als ich dann doch zu feige war und wieder rausging. Es machte mich fertig sie so zu sehen und zu wissen, was für ein unglaubliches Weichei ich war. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und ging zurück zur Küche, um mich zu ihr zu setzten und ihr meine Gefühle zu gestehen. «Chloé?» flüsterte ich vorsichtig, doch als ich um die Ecke bog, war niemand mehr da. Niedergeschlagen ging ich zurück ins Bett und überlegte, wieso sie wohl weinte. Dann fiel ich in einen traumlosen Schlaf.

    Chloés Sicht:


    Am nächsten Tag habe ich mich wieder gefasst. Wenn er mich nicht liebt, können wir ja wenigstens gute Freunde sein! Also bereitete ich mich auf den Tag vor und zog mir ein süsses weisses Sommerkleid an, das meiner Figur schmeichelte und flocht mir zwei lockere Zöpfe. Danach ging ich runter zum Frühstück und setzte mich.
    Nach dem Frühstück gingen wir zu dritt in die Winkelgasse und kauften jede Menge Sachen. Plötzlich verabschiedete sich Blaise weil er Daphne entdeckt hatte. Auch wenn mir beim Gedanken, ganz alleine mit Draco zu sein, etwas Angst machte, liess ich mir nichts anmerken und zog ihn an der Hand durch die Winkelgasse. Er war sichtlich überrascht darüber, dass wir gerade «Händchen hielten» wenn man das so nennen konnte, jedoch lies ich mich nicht beirren. Schliesslich ist das nur eine Geste unter Freunden. Dass er seine Hand nicht zurückzog, überraschte mich etwas.
    Plötzlich kamen zwei fette, hässliche Jungs auf uns zu und stellten sich vor uns. «Hei Draco, wir haben dich schon lange nicht mehr gesehen! Wie sind deine Ferien?» meinte der kleinere der beiden. Anscheinend kannten sie Draco gut. «Wer ist denn die kleine hübsche? Soll ich dich mal auf ein Date einladen?» meinte der zweite mit einem Grinsen, dass mich äusserst anekelte. «Oh Crabble, Goyle, ihr werdet dieses Mädchen nie anfassen, nur damit das klar ist, und jetzt lasst uns in Ruhe!» sprach Draco mit einer kalten und bösen Stimme, die mir Angst machte. Anscheinend hatte er bemerkt, dass ich mich nicht wohl gefühlt habe. Dankbar lächelte ich ihn an und wieder einmal verlor ich mich in seinen traumhaften Augen. Sein Blick glitt auf unsere Hände, da ich seine immer noch festhielt, ohne es zu bemerken. Sofort liess ich seine Hand los und murmelte «Tschuldigung» während ich beschämt zu Boden schaute und merkte wie ich rot anlief. Gott, war das peinlich! Wieso passierte das nur immer mir!

    Dracos Sicht:


    Gerade zog Blaise weg zu Daphne. Verunsichert blickte ich zu Chloé, die etwas ratlos neben mir stand. Das hatte er mit Absicht gemacht, ich wusste es genau! Seit ich ihm von meinen Gefühlen für sie erzählt habe, nutzt er jede Chance, uns alleine zu lassen. Ich war so vertieft in meine Gedanken, dass ich zuerst gar nicht realisierte wie Chloé nach meiner Hand griff und mich die Winkelgasse herunterzog. Ihre Hand war warm und dort wo sie meine berührte, kribbelte es und ich genoss es. Ob das was zu bedeuten hat? Wohl nicht, und sie wollte einfach vorwärtskommen. In dem Moment kamen uns zwei Personen entgegen, die mir nur allzu bekannt waren. Crabble und Goyle. «Hei Draco, wir haben dich schon lange nicht mehr gesehen! Wie sind deine Ferien?» meinte Crabble. «Wer ist denn die kleine hübsche? Soll ich dich mal auf ein Date einladen?» meinte Goyle nun mit einem Grinsen, dass mir gar nicht gefiel. «Oh Crabble, Goyle, ihr werdet dieses Mädchen nie anfassen, nur damit das klar ist, und jetzt lasst uns in Ruhe!» sprach ich mit meiner gewohnten Schulstimme, die kalt und böse klang. Dankbar lächelte Chloé mich an und wir blickten uns einen Moment nur in die Augen. Irgendwann bemerkte ich, dass sie meine Hand immer noch festdrückte und blickte unwillkürlich zu unseren in einander verschränkten Hände, um zu realisieren, dass sie gerade wirklich meine Hand hielt. Sie war meinem Blick wohl gefolgt, denn sofort liess sie meine Hand los und murmelte «Tschuldigung» während sie beschämt zu Boden blickte und ich sah, wie sich ihre schöne Haut leicht rot färbte. Oh je, sah das niedlich aus! Sofort bereute ich was ich getan habe. Zu gern hätte ich wieder nach ihrer Hand gegriffen, doch natürlich traute ich mich nicht. Also gingen wir einfach stumm nebeneinander her, bis Blaise endlich zurückkam und wir nach Hause gingen.




    Chloés Sicht:

    Noch immer konnte ich Draco nicht ansehen. Es war mir so unglaublich peinlich was ich getan habe. Wie konnte ich nur denken, es würde ihn nicht stören. Natürlich störte es ihn. Und jetzt wusste er sicher auch von meinen Gefühlen. In meinen Gedanken vertieft lies ich mich auf mein Bett plumpsen und schweifte mit meinem Blick durchs Zimmer schweifen. Mein Zimmer ist wohl ein Paradies für jedes Mädchen. Neben meinem riesigen Bett mit einer kuscheligen Decke und geschätzten 100 Kissen stand eine schöne Komode, wo ich Bücher untergebracht habe. Neben meiner Balkontür stand ein riesiger Schminktisch, mit Make Up in allen Farben und Formen. Im Regal daneben waren alle meine Nagellacke und Schmuck untergebracht. Dann am Kamin habe ich eine moderne und doch gemütliche Sofaecke eingerichtet. Am Boden lag ein flauschiger, weisser Tisch. Neben der Tür zu meinem Bad war die Türe zu meinem Ankleideraum. Ach, wie ich mein Zimmer liebte!
    Als es klopfte wurde ich aus meinen Gedanken geholt. «ist offen» schrie ich, damit ich nicht aufstehen musste und wischte mir die Tränen, die wieder hochkamen, aus dem Gesicht. Als ich den Kopf hob, standen Blaise und Draco in der Türe. Draco blickte sich in meinem Zimmer um. Anscheinend war er das erste Mal hier drinnen. Vor meiner Fotowand, die ich mit ein paar Lichtketten verseht hatte, blieb er neugierig stehen und betrachtete sie in Ruhe. Dort waren viele Fotos von Blaise und mir, Fotos von meinen Freundinnen und mir und Familienfotos. Es war mir etwas peinlich, weshalb ich fragte: «Was wollt ihr?» «Wir wollten fragen, ob du mit uns ein Spiel spielst?» meinte Blaise schüchtern. Anscheinend hatte er Angst, ich würde nicht zu sagen. «Was denn für eines?» seufzte ich. «Wir haben gerade gesehen, wie sie es im Fernsehen gespielt haben. Es heisst <Wahrheit oder Pflicht>» hoffnungsvoll blickten mich beide an. «Na gut, wenn es sein muss.» gab ich schliesslich nach. Beide grinsten und klatschten sich ab. Blaise holte nun hinter seinem Rücken zwei Flaschen Feuerwisky hervor. Ich grinste nun auch. Zu dritt setzten wir uns in meine Sofaecke. Nachdem sie mir das Spiel erklärt hatten, meinte Blaise: «Ich beginne! Also Draco ich nehme dich. Was wählst du?» «Wahrheit» erwiderte er verunsichert. Aufmunternd klopfte ich seine Schulter. «Nun gut, dann sag uns doch, findest du denn eigentlich unsere Anwesende Chloé hübsch?» flüsterte er und grinste böse. Ich merkte, wie ich rot wurde. Natürlich fand er mich nicht schön, sonst hätte er schon lange geantwortet! Ich blickte Draco an und es verwunderte mich sehr, als er tatsächlich nickte. Nun wurde ich wohl noch röter, falls das überhaupt noch möglich war. Blaise gab sich wohl mit der Antwort zufrieden, denn er grinste nun nur noch breiter. «Äm, also Chloé, was wählst du?» «Auch Wahrheit» murmelte ich scheu und bereute es sofort wieder. Hoffentlich fragt er nichts mit Liebe… «Mit wem hattest du deinen ersten Kuss?» oh je, das war böse. Nicht einmal Blaise habe ich das erzählt. Hoffentlich wird er nicht böse… «Es war Thueoeo» nuschelte ich undeutlich. «Wer?» meinten sie beide und blickten mich erwartungsvoll an. «Es war Theodor Nott…» ungläubig starrten mich nun beide an. «WAS? Chloé, wann hast du bitteschön Theo geküsst?» meinte Blaise nun und ich merkte, dass er ein bisschen verletzt war, als ich es ihm nicht erzählt habe. «Naja, im ersten Jahr, als ich mein Bein gebrochen habe und deshalb nach Hause kam, hast du Theo über die Ferien zu uns eingeladen und als du mal mit Mum einkaufen warst, hatte er sich um mich gekümmert und mir geholfen, und dann hat er mich plötzlich geküsst. Ich habe keine Ahnung wieso, aber zuvor hatte mich halt noch kein Junge geküsst…» nun grinste ich die beiden frech an. Da beide nichts sagten und anscheinend nachdachten, nahm ich einen kräftigen Schluck Feuerwisky und merkte sofort den Alkohol in meinem Körper. Nach ein paar weiteren Schlucken war ich schliesslich ziemlich angetrunken. Ich reichte die Flasche an Draco weiter und sagte dann schliesslich: «Draco, was wählst du?» meinte ich schliesslich und merkte, wie ich lallte. «Pflicht» meinte er, auch schon ziemlich angetrunken. Grinsend stand ich wackelig auf und ging in mein Ankleidezimmer. Zurück kam ich mit einem paar High Heels, Strumpfhosen und einem knappen blauen Kleid. «Zieh das an.» meinte ich grinsend. Seufzend packte er die Sachen und wollte gerade in das Ankleidezimmer sich umziehen gehen, als ich ihn am Arm packte und hinzufügte: «Hier!» nun blickte er mich an, als hätte ich einen fiesen Pickel auf der Nase. «Na komm schon Draco, du kannst dich nicht wehren!» meinte nun auch Blaise. Seufzend streifte sich Draco sein Shirt ab und zog seine Hose aus und stand nun nur noch in seinen Boxershorts da. Ich musste kräftig schlucken. Draco hatte einen unglaublich heissen, perfekten Körper. Als er meinen Blick bemerkte, wurde er rot und ich auch. Dann schlüpfte er schnell in die Kleidung und Schuhe. Schnell, bevor er sich wehren konnte, packte ich meine Kamera aus und machte ein Foto. Vor Lachen hielten Blaise und ich uns die Bäuche. Er sah so hinreissend aus. Er liess sich wieder neben mich plumpsen und ich dabei berührten sich kurz unsere Arme. Ein Kribbeln schlich sich wieder einmal in meinen Bauch. «So Blaise, du hast die Wahl» meinte Draco nun und Blaise antwortete ohne zu zögern «Pflicht» «knutsch mit Chloés Puppe!» meinte er und zeigte dabei auf meine Puppe, mit der ich als kleines Kind oft gespielt habe. Murrend stand Blaise auf und knutschte meine Puppe ab. Nun lachten Draco und ich uns einen ab. Irgendwann meinte Draco, es sei genug. Nun hatte Blaise schon ein rachsüchtiges Lächeln aufgesetzt. Ich befürchtete schon das schlimmste als er «Chloé» rief. «Ich nehme Pflicht!» lallte ich, was daran liegen könnte, dass mittlerweile beiden Flaschen leer am Boden lagen. «Ich will, dass du Draco küsst. Und zwar mit Zunge und richtig heiss. Es muss aussehen, als würdet ihr euch lieben» meinte er und grinste zufrieden. Unsicher schaute ich zu Draco, der steif auf dem Platz neben mir sass und näherte mich ihm unauffällig. Ich hob sein Kinn sanft an, so dass er mir in die Augen blickte und küsste ihn. Zuerst vorsichtig und sanft, doch als ich merkte, dass er ihn erwiderte, schob ich sanft meine Zunge zwischen seine Lippen. Alle meine versteckten Gefühle steckte ich in diesen Kuss. Ich hatte sogar das Gefühl, ihm würde der Kuss gefallen. Irgendwann löste ich mich wieder von ihm und realisierte erst jetzt, was ich gerade getan habe. Nun schämte ich mich unglaublich. Draco steht auf eine andere und ich habe ihn gerade geküsst. Mit Zunge. Unsicher blickte ich zu Draco, der mich verwundert und verwirrt anstarrte. Zum Glück rief genau in dem Moment Dad zum Essen und schnell erhob ich mich flüchtete ich aus dem Raum. So bekam ich nicht wie Draco und Blaise sich abklatschten.

    Dracos Sicht:


    Als Chloé bereits aus der Tür verschwunden war, hob ich meine Hand und fühlte an meine Lippen. «Sie hat mich gerade geküsst!» murmelte ich mehr zu mir als zu Blaise. «Alter, ich sagte doch, sie mag dich auch, ansonsten hätte sie es niemals getan. Dafür kenne ich sie zu gut. Ausserdem, hast du ihren Blick nicht gesehen, als du dich ausgezogen hast? Sie war ja rot wie eine Tomate!» lachte Blaise und unwillkürlich musste ich auch grinsen. Es schien ihr tatsächlich zu gefallen, was sie sah… «Und was bedeutet das?» meinte ich vorsichtig. Noch immer zitterte mein ganzer Körper vor Glück. Blaise klatschte mich ab und dann gingen wir auch zum Abendessen.
    Die nächsten Tage ging Chloé mir aus dem Weg, was mich traurig machte. Mittlerweile war ich mir ziemlich sicher, sie hat es doch nur wegen dem Spiel gemacht…
    Der Rest der Ferien verging ziemlich schnell. Ich fuhr eine Woche mit Mr. Zabini und Blaise zum Fischen, während Chloé mit Ms. Zabini nach Paris fuhr. Sie wollten eine Shoppingtour machen, was uns davon abhielt, mit ihnen zu gehen.
    Das Ende der Ferien kam wirklich sehr schnell und schon war der letzte Abend da und ich und Blaise durften eine Party feiern. Wir haben fast das ganze Slytherinhaus und auch ein paar Ravenclaws und Hufflepufs ein. Nur die Gryffindors hatten hier nichts zu suchen. Wir bereiteten gerade alles für die Party vor, als Chloé die Treppe runterkam. In einem knappen, engen, weissen Kleid (Bild oben) und sie sah verdammt sexy aus. Ihre Haare hatte sie gelockt und sie trug weisse Sandaletten. Ausserdem hatte sie sich etwas geschminkt. Mit offenem Mund starrte ich sie an, bis Blaise mir unauffällig den Kiefer nach oben drückte. Schnell drehte ich mich um und füllte beschämt Schüsseln mit Chips und anderem Knabberzeug.
    Etwa eine Stunde später kamen die Gäste und es war sofort voll. Theo kam auf uns zu und Begrüsste uns mit einer Broumarmung. Plötzlich starrte er etwas an und fragte ungläubig: «Ist das wircklich Chloé!» dann sah sie ihn und umarmte ihn. «Man, du bist ja echt gewachsen seit damals!» lachte er und sie unterhielten sich über dies und das. Irgendwann gingen sie auf die Tanzfläche und ich platzte fast vor Eifersucht, weshalb ich mich richtig krass betrank. Ich kippte mir gerade erneut einen Drink runter, keine Ahnung der wievielte denn bei 10 habe ich aufgehört zu zählen, als plötzlich eine Stimme hinter mir «Draciiiii» quitschte. Genervt drehte ich mich um und schaute in Pansys hässliches Gesicht. «Willst du tanzen?» fragte sie nun. Ich war schon so vollgelaufen und wütend, weshalb ich sofort zustimmte. Eng aneinander geschlungen tanzten wir und irgendwann küsste sie mich. Doch ich fühlte im Vergleich zum Kuss mit Chloé fühlte ich rein gar nichts. Trotzdem knutschten wir weiter und ich lies ihrer Zunge Einlass. Irgendwann öffnete ich die Augen und sah nur noch wie Chloé davonrannte. Sofort stiess ich Pansy von mir und rannte ihr wackelig nach. «Chloé, warte doch!» doch sie beschleunigte ihr Tempo nur noch, was es mir nicht gerade vereinfachte. Irgendwann habe ich sie eingeholt und packte sie am Handgelenk. «Fass mich nicht an» schrie sie mich an und sah mir dabei ins Gesicht. Erschrocken wich ich zurück. «Es war nicht das, wonach es aussah! Bitte lass es mich erklären…» meinte ich, doch ich merkte, dass ich es ihr nicht sagen konnte. Erwartungsvoll blickte sie mich an. Gerade wollte ich weitersprechen, als mir speiübel wurde. Und schon kotze ich nur knapp neben ihre Füsse. «Du kannst mich mal Malfoy! Und ich dachte, du würdest vielleicht das selbe für mich empfinden, wie ich für dich! Wie konnte ich nur so behindert sein!» zischte sie, bevor sie davon stampfte. Moment mal: Sie empfand was für mich! Ich wollte ihr nachlaufen und ihr sagen, was ich empfand, doch in dem Moment musste mich schon wieder übergeben. Irgendwann ging ich zurück und direkt in Blaises Zimmer.

    Chloés Sicht:

    Wie konnte ich mich nur so in ihm täuschen? Als ich ihn sah, wie er diese hässliche Parkinson küsste, zerbrach mein Herz in tausende Stücke. Und dann kotzte er mir auch noch vor die Füsse! Erst jetzt viel mir auf, dass ich ihm gerade meine Liebe gestanden habe. Doch auch das war mir egal. Ich würde sowieso niemals mehr mit ihm sprechen! Wütend schlief ich schliesslich ein.
    Am nächsten Morgen wachte ich auf und packte schnell meine Koffer für Hogwarts. Dann zog ich mir eine Boyfriendjeans mit Löchern an, oben ein kurzgeschnittener pinker Pulli und dazu weisse Boots. Meine Haare band ich zu zwei Messibuns und zog ein paar Strähnen raus. Dann schminkte ich meine Lippen dunkel und ging schliesslich runter. In der Küche bemerkte ich, dass Draco mich anstarrte, doch es war mir herzlichst egal. Ich ignorierte ihn gekonnt und blickte ihn kein einziges Mal an. Wenn ich wollte, konnte ich kalt und hart sein. Blaise schien zwar verwundert, traute sich jedoch nicht etwas einzuwenden.
    Am Gleis angekommen verabschiedete ich mich schnell von Mum und Dad und stieg schnell in den Zug. Ich suchte ein Abteil fand aber keines. Plötzlich rief mich ein Mädchen in ihr Abteil. «Du kannst gerne zu uns kommen, wenn du möchtest.» Dankbar bejahte ich und ging in das Abteil. Dort sassen zwei Jungen. Einer mit schwarzem Haar und einer Brille und der zweite mit orangen Haaren und einer Stupsnase. «Ah, ihr seid bestimmt das goldene Trio, Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger!» meinte ich und die drei blickten mich erstaunt an. Ich beantwortete ihre unausgesprochene Frage schnell. «Mein Zwillingsbruder geht auch auf Hogwarts und hat mir von euren Abenteurern erzählt. Er schien ziemlich beeindruckt von euch, besonders von dir Hermine. Nur dass er nie erwähnt hat, wie hübsch du bist!» nun schauten die drei mich noch erstaunter an. Irgendwann fragte Harry mich: «Entschuldige bitte, aber wer bist du? Ich habe dich noch nie in Hogwarts gesehen, aber irgendwie wirkst du nicht wirklich wie eine Erstklässlerin…» ich lachte auf. «Ich bin Chloé Zabini. Vielleicht kennt ihr Blaise, mein bereits erwähnter Zwillingsbruder. Ihr habt mich noch nie gesehen, da ich bisher auf Beautaux war und ein Austauschjahr hier mache.» Nun schüttelten mir Ron, Hermine und Harry die Hand. «Schön dich kennen zu lernen.» meinte nun auch Ron. Die restliche Fahrt sprachen wir über viele Dinge. Wir lernten uns sehr gut kennen, und sofort wurden wir Freunde. Als ich erzählte, ich hätte noch nie in meinem Leben Quiditch gespielt, da es in Beautaux verboten war, waren Ron und Harry schockiert und sagten, das erste, was sie auf Hogwarts täten, wäre mir Quiditch beizubringen. Lachend stimmte ich zu und ich freute mich noch mehr auf Hogwarts. Plötzlich sprachen sie über irgendeine Geschichte aus dem vergangenen Jahr. Ron meinte, er hätte noch immer Angst vor Hermine, seit sie ihn so krass geschlagen hatte und Harry lachte über das Gesicht, dass er gemacht hatte. «Von was sprecht ihr denn?» «Letztes Jahr hat Hermine den arrogantesten, bösesten und dümmsten Jungen auf Hogwarts ins Gesicht geschlagen.» «Wow Hermine, das habe ich dir ja gar nicht zugetraut! Wer ist denn dieses grosse Arschloch?» die drei grinsten an und antworteten aus einem Munde «Malfoy!» und lachten sich einen ab. Moment, Hermine hat Draco geschlagen! Nun musste ich mitlachen und meinte «der hat es auch wirklich verdient!» «Du kennst Malfoy?» die drei sahen mich fragend an. «Ja, er ist der beste Freund von Blaise, schon vergessen?» die restliche Fahrt lästerten wir über Draco und irgendwie fühlte ich mich schlecht, doch schnell vergass ich das wieder, denn ich musste immer an das Bild von ihm und Parkinson denken.
    In Hogwarts gingen wir in die grosse Halle. Die drei traten ein und ich wartete auf Blaise. Blaise kam angezottelt mit Goyle, Crabble und Malfoy. Ja genau, meine Wut führte dazu, ihn Malfoy zu nennen. Ich lief rasch auf die Gruppe zu und bemerkte wie Malfoy hoffnungsvoll aufblickte, doch ich liess ihn links stehen und zog Blaise zur Seite. «Hei, em ich habe eine Frage, also du magst mich doch immer noch, wenn ich nach Gryffindor komme, oder?» er schaute mich erschrocken an. «Süsse, wie kannst du glauben, ich könnte dich jemals nicht mehr mögen! Du bist meine bessere Hälfte, weisst du noch? Egal ob Gryffindor oder Hufflepuf, ich werde dich immer lieben!» dankbar nahm ich ihn in den Arm und drückte ihn fest. «Na dann, wünsch mir Glück.» meinte ich und ging zu Prf. McGonagall, die bereits auf mich wartete vor der Halle. Ich grüsste sie höflich und nach einem kurzen Gespräch verstanden wir uns super. Irgendwann gab sie mir ein Zeichen und zusammen betraten wir die grosse Halle. Staunend blickte ich mich um. Es war wunderschön. Mein Blick schweifte durch die Halle und blieb schliesslich an Dra.. ich mein Malfoy hängen. Seine Augen schauten mich traurig an und er lächelte mich schüchtern an. Doch ich sah, wie Pansys Hand unter dem Tisch auf seinen Oberschenkel lag und sofort spürte ich wieder diesen Schmerz. Ich schaute ihm noch einmal kalt in die Augen und schritt dann mit McGonagall an meiner Seite nach vorne. Dort begrüsste mich Dumbledore mit einem sanften Handkuss und schliesslich trat er ans Mikrofon. «Liebe Schüler, ich möchte ihnen noch eine weitere neue Schülerin vorstellen. Das ist Chloé Zabini und sie wird im vierten Jahrgang ein Austauschjahr machen. Nun, lassen wir doch den Hut entscheiden…» meinte er und ich setzte mich. Der Hut war so gross, dass ich kaum noch etwas sehen konnte. «Oh, noch eine Zabini… Du machst es mir ja echt sehr schwierig. Hufflepuf schliesse ich aus, da passt du nicht hin. Ich denke Slytherin wäre eine gute Wahl, du kannst sehr listig und kalt sein. Jedoch denke ich, das ist auch nicht das richtige… Mal schauen, für Ravenclaw wärst du auf jeden Fall klug genug und dennoch ist es nicht dass, was richtig ist. Ich denke, ich habe mich entschieden: GRYFFINDOR» schrie der Hut und schon war er von meinem Kopf. Ich freute mich sehr, vor allem, da ich Malfoy jetzt nicht mehr so häufig sehen musste. Unsicher suchte ich den Tisch nach Blaise ab, doch als ich ihn entdeckte, lächelte er mir nur aufmunternd zu, genauso wie Theo neben ihm. Erleichtert hüpfte ich zum Gryffindortisch, der laut jubelte. Anscheinend freuten sie sich über mich. Harry, Ron und Hermine umarmten mich und zufrieden lies ich mich neben ihnen nieder. Endlich erschien nun das Essen und wir stürzten uns drauf. Nach dem Essen kamen noch die neuen Schulen an und der Ball wurde angekündigt, worüber sich fast alle freuten, besonders die Mädchen. Dann gingen wir endlich in unseren Schlafsaal. Ich Hermine quatschten noch lange und ich erzählte ihr von meinen Gefühlen für Draco. Auch wenn sie es nicht verstehen konnte, stand sie hinter mir, was ich echt zu schätzen wusste. Nachdem ich ihr alles, was in den Ferien zwischen uns vorgefallen war, erzählt habe, schliefen wir ein.
    Mittlerweile war jetzt meine dritte Woche auf Hogwarts. Es ist nicht viel passiert, abgesehen davon, dass ich nun im Quiditchteam aufgenommen wurde und ich Malfoy immer noch ignoriere. Harry und Ron meinten, ich sei ein Naturtalent und haben irgendwann Wood zu unserem Plausch Training eingeladen, der sofort begeistert von mir war und mich als neue Jägerin einstellte. Ich trainierte jeden Tag mit Blaise, Harry oder Ron und wurde immer besser. Mittlerweile konnte ich problemlos mit Harry mithalten und auch wenn Ron Hüter war, machte ich jeden rein. Und das mit Malfoy… Ich habe ihn erneut mit Pansy erwischt, als sie in der Nähe von unserem Gemeinschaftsraum rumgemacht haben. Ich habe mich bei Hermine ausgeweint und dadurch entfernte ich mich noch mehr von ihm. Dieser arrogante scheiss Kerl kann mir schön am Arsch lecken!
    Gerade war ich wieder mal mit Blaise am Trainieren. Blaise und ich passten uns den Quaffel hin und her, bis ich ihn schliesslich elegant mit meinem Fuss durch den rechten Ring passte. Dann griffen wir in die andere Richtung an und ich schlug einen Salto, bevor ich ihn mit meinem Besenende durch den mittleren Ring bugsierte.
    Nachdem Training landeten wir, als plötzlich jemand applaudierte. Wir drehten uns um und Theo und Malfoy kamen auf uns zu. «Wow Chloé, du bist ja unmenschlich gut! Du solltest echt ins Team!» meinte Theo beeindruckt. «Bin ich schon! Aber danke Theo» lachte ich und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Draco schaute mich mit einem flehenden Blick an, was mich innerlich zerstörte. Bevor ich vor ihnen begann zu weinen verzog ich mich schnell.




    Dracos Sicht:

    «Ey Draco, weisst du wo Blaise ist?» rief mir Theo zu. «Sagte irgendwas von Quiditch» antwortete ich gelangweilt. Meine Gedanken waren seit Wochen nun nur bei Chloé. Seit ich mit Pansy rumgeknutscht habe, ignorierte sie mich nur noch mehr, als sowieso… Dabei wollte ich sie doch nur eifersüchtig machen! «Kommst du mit zu Blaise?» fragte er nun. «Wieso nicht» meinte ich. Vielleicht konnte ich mich da ja ablenken. Doch falsch gedacht, denn Blaise spielte mit einem Mädchen. Dieses Mädchen war niemand anderes als Chloé. «Wow, ich wusste gar nicht, dass Chloé Quiditch spielt! Und dass auch noch sehr gut!» sagte Theo überrascht. Ich war mindestens so überrascht, denn als ich bei ihnen war, erzählte sie, hätte noch nie in ihrem Leben Quiditch gespielt. Sie war ein Naturtalent! Gerade kickte sie den Ball elegant durch den Ring. Ich beobachtete sie gespannt. Nun machte sie einen Salto und warf den Ball anschliessend durch den Ring. Als sie nach ein paar weiteren Toren landeten, applaudierten wir lautstark. Überrascht uns zu sehen, drehten sie sich um. «Wow Chloé, du bist ja unmenschlich gut! Du solltest echt ins Team!» meinte Theo beeindruckt. «Bin ich schon! Aber danke Theo» lachte sie. Was sie war schon im Team? Anerkennend schaute ich sie an. Die Gryffindor Quiditchuniform stand ihr unglaublich gut und um ihren hohen Pferdeschwanz hat sie ein süsses Schleifchen gebunden. Sie sah mal wieder unglaublich schön aus. Dann kam sie auf uns zu und küsste Theo auf die Wange, bevor sie verschwand. Wut stieg in mir auf. Mich ignorierte sie, und diesem Arsch gab sie auch noch einen Kuss. Theo grinste nun vor Glück vor sich hin, was mich nur noch mehr provozierte. «Alles okay Draco?» fragte Blaise besorgt. Ich nickte nur und schleppte mich den Berg zum Schloss hinauf. Da ich einen Ort zum Nachdenken suchte, machte ich mich auf den Weg zum Astronomie Turm. Von der Treppe aus hörte ich jemanden weinen. Ich ging grinsend hinauf, um diese Person auszulachen und noch mehr runter zu machen, da sah ich das es Chloé war. Wie damals schon in der Küche sass sie am Boden und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, während ihr ganzer Körper bebte. Nun nahm ich allen meinen Mut zusammen und setzte mich zu ihr. Ich wusste, das ist meine Chance, ihr alles zu erklären. Sanft legte ich meine Hand auf ihr Schulter. Sie zuckte zusammen und schaute hoch. Als sie mich mit ihren verheulten Augen anschaute, schmerzte mein Herz so unglaublich. «Was willst du Malfoy?» meinte sie nun böse. Ich seufzte und strich ihr eine Träne von der Wange. «Sind wir wirklich schon beim Nachnamen angelangt? Hör zu, ich wollte nie, dass das mit uns eine solche Richtung nimmt…» «Oh glaub, mir, dass wollte ich auch nie, aber weisst du damals als du Pansy geküsst hast, dachte ich, wir könnten wenigstens Freunde sein. Du sagtest damals, es wäre nicht so, wie es aussieht, du könntest es erklären. Ehrlich gesagt habe ich damals gehofft, es wäre tatsächlich so und wir könnten irgendwann vielleicht mehr als Freunde sein. Dann knutschst du mit ihr vor unserem Gemeinschaftsraum rum und jetzt willst du es wieder erklären. Aber ich wette, dann in einer Woche liegst du wieder bei ihr im Bett.» schockiert sah ich sie an. So dachte sie also? «Bitte Chloé hör mir zu. Ich schwör, ich wollte dich nie verletzen.» sie blickte mich erwartend an, doch ihr Blick war mittlerweile weicher geworden. «Also, seit dem ersten Tag, an dem ich dich kenne, liebe ich dich! In den Ferien habe ich mich immer mehr in dich verliebt. Als du mich damals geküsst hast, bin ich vor Freude fast ausgerastet und dachte du empfindest dasselbe für mich. Aber als ich dich dann damals mit Theo sah, wurde ich so unglaublich eifersüchtig und habe mich betrunken. Dann hat sich halt das mit Pansy ergeben. Aber ich wollte nie etwas von ihr. Ich gebe zu, beim zweiten Mal, als ich sie geküsst habe, wollte ich dich eifersüchtig machen. Doch du hast dich noch mehr von mir entfernt und das hat mich innerlich zerrissen. Aber bitte glaub mir, ich liebe dich und werde nie mehr etwas tun, was dich verletzen könnte!» nun schaute sie mich mit grossen Augen an. Dann küsste sie mich ganz ohne Vorwarnung. Und von dem Moment an waren wir zusammen.

    Chloés Sicht:

    Ich ging gerade in die grosse Halle, als ich Draco sah. Freudig winkte er mir und ich küsste ihn kurz zur Begrüssung. «Hei Schatz. Was gibt’s?» meinte er. «Hm, eigentlich nichts besonders. Ich freue mich nur auf morgen!» grinse ich ihn an. Morgen ist der Ball, und ich ging selbstverständlich mit Draco. Anfangs, hatten alle ein bisschen verschieden auf unsere Beziehung reagiert, aber mittlerweile finden sich alle mit uns ab. Manche meinten sogar, wir wären das Traumpaar von Hogwarts.
    Am nächsten Tag machte ich mit Hermine fertig. Da der Ball das Motto hatte: Übertrieben und schick, trug ich ein ganz besonderes Kleid. Es war wahrscheinlich der Traum jedes Mädchens, ein solches Kleid zu tragen. (Kleid oben). Meine blonden Haare wellte ich voluminös, steckte die zwei vordersten Strähnen nach hinten. Meine Augen schminkte ich nur mit Eyeliner, Mascara, Kajal und ganz wenig schimmerndem Liedschatten. Dann setzte ich mir noch einen dezenten silbernen Haarschmuck auf und trug nachtblaue High Heels an, die man eh nicht sehen konnte. Ich sah aus wie eine Prinzessin! Zufrieden mit mir half ich nun noch Hermine. Auch sie hatte ein wunderschönes Kleid an, und hübsch war sie sowieso! Hermine musste schon früher gehen, da sie und Viktor sich ziemlich früh verabredet haben. Eine halbe Stunde später machte auch ich mich auf den Weg. Als ich an die Treppe trat, verstummten alle Gespräche unten und alle starrten mich an. Nur Draco hat mich noch nicht gesehen. Als Blaise ihn anstupste und zu mir deutete, klappte sein Mund auf. Seine Augen strahlten und er begann zu lächeln. Alle Jungs im Raum starrten ich auch an und die Mädchen warfen mir wütende oder neidische Blicke zu.
    Unten angekommen, warf ich mich Draco in die Arme und er küsste mich leidenschaftlich. «Wow du siehst unglaublich aus. Ich.. Es ist nicht mehr normal!» ich grinste ihn an. Danach gingen wir zusammen in die Halle. Wir tanzten lange und Draco war ein unglaublich guter Tänzer und wir lachten viel. Irgendwann ergriff Dumbledore das Wort und begann zu sprechen: «Nun, die Stimmen sind gezählt und ich denke, ihr möchtet jetzt alle gerne wissen, wer denn unsere Hogwarts Ballkönig- und Königin sind.» alle schrien «JAAA» und Dumbledore lächelte. «Also, unser diesjähriger Ballkönig iiiiiist:» es war unglaublich still in der Halle, alle warteten gespannt auf den Namen. «Draco Malfoy! Herzlichen Glückwunsch!» Die ganze Halle jubelte ohrenbetäubend und Draco machte ein erstauntes Gesicht, trat aber schliesslich vor und lies sich seine Krone aufsetzten. Ich lächelte ihn stolz an und er grinste etwas arrogant zu seinen Mitschülern. Ich sah aus den Augenwinkeln, wie Ron durchdrehte und musste mir das Lachen verhalten. «So und unsere Königin ist die wunderschöne Chloé Zabini!» falls die Halle vorhin laut war, jetzt war sie noch 1000 mal lauter. Damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet! Erst als der Junge neben mir mich sanft anstupste, setzte ich mich in Bewegung und ging nach vorne. Prf. McGonagall setzte mir ein Prinzessinnen Diadem auf. Glücklich strahlend drehte ich mich zu Draco und wir küssten uns sanft. «Würdest du mir die Ehre erweisen, Prinzessin?» meinte Draco charmant und bot mir die Hand an. Lachend ergriff ich diese und antwortete «Liebend gerne, mein König» und das Orchester begann zu spielen. Die ganze Halle schaute uns entzückt zu und irgendwann steigen auch McGonagall und Dumbledore in den Tanz ein. Immer mehr Paare kamen, bis es uns zu eng wurde und wir weggingen. Draco führte mich in den siebten Stock zum Raum der Wünsche. Als er die Türe öffnete, war darin ein grosses Bett. Lachend zog er mich zum Bett und wir küssten uns wieder. Wir begannen uns auszuziehen, und bevor ich mich ihm vollkommen hingab, flüsterte ich noch «Ich liebe dich Draco!» er lächelte sanft und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. «Ich dich auch Chloé! Für immer…» und dann könnt ihr euch ja denken, was passiert ist. Das war die schönste Nacht meines Lebens!

    Zeitsprung 6. Jahr, gegen Ende der Winterferien
    Dracos Sicht:

    Ich lag gerade auf meinem Bett und starrte die Decke an. Ich dachte an Chloé. Seit sie vor einem Jahr zurück nach Beautaux musste, haben wir uns nicht mehr gesehen. Ich habe mich sehr verändert… Meine Haare trug ich wieder kürzer und ich bin sehr gewachsen und habe mehr Muskeln als früher. Aber vor allem dieses beschissene Ding auf meinem Arm hat mich verändert! Wenn Chloé das erfahren würde, würde sie wohl nie wieder mit mir sprechen! Dabei wollte ich dieses scheiss Ding nie! Ich meine, wer möchte schon einem hässlichen Arschloch ohne Nase dienen? Eigentlich war es ganz gut, dass Chloé in Frankreich ist, sonst hätte er sie womöglich noch für irgendein Druckmittel benutzt.
    Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als meine Mutter reinkam. Ich blickte auf. «Was ist Mutter?» fragte ich sie besorgt, als ich ihren bedrückten Gesichtsausdruck sah. «Ich muss mit dir über was Wichtiges sprechen…» begann sie. Oh je, was kam jetzt? «Also, es ist so, dass du Chloé ja sehr liebst oder?» meinte sie vorsichtig. Schockiert schaute ich sie an. «Mum, du weisst, ich würde mein Leben für sie geben! Ist was mit ihr! Ist ihr etwas mit ihr passiert?» ich rastete fast aus. Es ging um Chloé, das war gar nicht gut. «Der Dunkle Lord hat herausgefunden, dass du eine Freundin hast. Er konnte sie jedoch noch nicht ausfindig machen und weiss nicht wer sie ist. Wenn er sie hat, muss sie auch ein Todesser werden, ansonsten stirbt sie. Der einzige Ausweg ist, dass du sie verlässt. Am besten so, dass sie nie mehr mit dir spricht…» meinte Mutter nun niedergeschlagen. «Nein, das kann ich nicht! Ich liebe sie. Mum bitte!» ich merkte wie mir Tränen in die Augen traten. Mum nahm mich in den Arm und schluckte schwer. «Es tut mir leid Junge, ehrlich! Dein Vater hat ihr bereits eine Eule in deinem Namen geschickt… Aber du musst es genau deswegen tun. Weil du sie liebst» meinte sie sanft. Ich begann zu weinen. Ich wusste, meine Eltern wollten mir und ihr nur damit helfen. Aber ich hatte schon einen Plan, wie ich sie verletzen kann. Nur wird das sehr schwer…


    Chloés Sicht:

    Ich sass gerade im Park von Beautaux und las ein Buch, als eine Eule zu mir flog. Ich freute mich sehr, als ich erkannte, dass es die Eule von Draco war. Seit das 6. Schuljahr begonnen hat, also seit einem halben Jahr, hat er mir nicht mehr geschrieben. In dem Brief stand jedoch nicht viel. «Hei, würde dich gerne wieder mal sehen. Habe schon alles mit meinen Eltern abgesprochen, mein Vater holt dich um 18:00 Uhr vor dem Eingang ab. Ich freue mich auf dich.» Ich schaute auf meine Uhr und bemerkte dass bereits 17.55 Uhr war. Schnell rannte ich durch den grossen Park und stand schliesslich vorne, als die Glocken läuteten. Erleichtert, noch pünktlich zu sein, richtete ich kurz meine hellblaue Uniform und schon stand Lucius vor mir. Letzten Sommer haben sie mir freundlicherweise das Du angeboten. Ich verstand mich sofort gut mit ihnen und beide waren, wenn man sie näher kannte, sehr nett. Schnell lief ich zu ihm und grinste breit. «Oh hallo Lucius, du bist wie immer sehr pünktlich! Freut mich dich wiederzusehen!» und machte einen leichten Knicks. «Hallo Chloé, freut mich auch!» meinte er und schon apparierten wir ins Malfoy Manor, wo Narzissa bereits wartete und mich umarmte. «Schön dich zu sehen Narzissa! Wie geht es dir?» fragte ich höflich und sie antwortete: «Es könnte mir nicht bessergehen, danke. Meine Güte, du bist ja noch hübscher als vor einem Jahr geworden! Falls das überhaupt möglich ist…» meinte sie und dann schickten sie mich zu Draco. Vor seinem Zimmer angekommen, nahm ich all meinen Mut zusammen und klopfte an. Als niemand die Tür aufmachte, trat ich schliesslich ein. Was ich dann sah, verschlug mir die Sprache und Atem. Draco und Pansy lagen nackt im Bett und trieben es gerade. Er stöhnte gerade genüsslich auf, als er mich erblickte. «Wie konntest du nur?» fragte ich ihn und merkte, wie sich die erste Träne löste. Dann begann ich richtig zu weinen. Ich schaute Draco fassungslos an und schluchzte laut auf. «Das mit uns war nie was Ernstes! Als ich sagte, ich liebe dich, wollte ich bloss wieder mal eine Jungfrau flachlegen! Du bedeutest mir nichts und jetzt verpiss dich endlich! Ich liebe nur Pansy und werde sie auch immer lieben!» schockiert schaute ich in seine Augen, in der Hoffnung, irgendetwas zu sehen, das sagte, dass er das, was er gerade gesagt hat, nicht ernst gemeint hat. Doch seine Augen blickten mich nur kalt und ausdruckslos an. Ohne ein weiteres Wort stolperte ich aus dem Zimmer und ging.

    Lucius Sicht:
    Traurig schauten ich und mein Schatz ihr nach. «Es tut mir wirklich leid für sie! Sie wäre auch wirklich perfekt für unseren Draco gewesen!» meinte ich und küsste Narzissa sanft auf die Schläfe. «Du hast Recht Lucius, aber vielleicht finden sie ja eines Tages wieder zusammen…» sie schaute mich kurz an und küsste mich sanft. Ach, wie ich diese Frau liebte. Unser Kuss wurde unterbrochen, da Chloé zurück gestürmt kam. Als sie uns sah, blickte sie auf und machte einen leichten Knicks. Ihr Gesicht war mit Tränen überströmt und ihre Augen spiegelten Trauer, Wut und Einsamkeit wieder. «Es war mir eine Ehre, euch kennen zu lernen» brachte sie unter Schluchzen hervor. Dann rannte sie aus dem Haus. «Und sogar in einem solchen Moment ist sie noch höflich!» meinte ich traurig und ich und Narzissa gingen in den grossen Salon.

    Chloés Sicht:
    Weinend rannte ich einfach. Ich rannte immer weiter. In einen Wald. Ich wollte nicht mehr leben, Draco hat mir alles genommen. Ich dachte, er liebt mich, wir heiraten und führen ein glückliches Leben. Doch da habe ich mich wohl getäuscht…
    Irgendwann, etwa nach einer Stunde hatte ich die Orientierung verloren und sank zu Boden. Ich spürte nichts, keine Kälte, keine Gefühle. Ich weinte und schrie und schrie. Mein Herz ist gerade in tausend Stücke zerbrochen. Es schmerzte so stark. Ich habe diesem Menschen vertraut und er hat mich so hintergangen. Mittlerweile wimmerte ich nur noch. Ich versuchte mich aufzurichten, stoss mir dabei aber den Kopf und ich spürte wie etwas aus meinem Kopf mein Gesicht runter lief, dann wurde mir schwarz vor den Augen und ich stürzte zu Boden. Mein letzter Wunsch war, nie mehr aufwachen zu müssen.

    Dracos Sicht:
    Ich hörte Stimmen unten und wusste es war soweit. Pansy lag bereits nackt auf mir und hatte ihren Spass. Es ekelte mich so an, doch ich tat dies alles nur für Chloé. Ich hörte wie die Tür sich öffnete und stöhnte. Dann blickte ich auf und sah sie dort in der Tür stehen. Sie war noch schöner, als das letzten Mal, als ich sie gesehen habe. Ihr blonden Haare trug sie bis über den Bauchnabel und sie hat noch eine schönere Figur als früher. «Wie konntest du nur?» fragte sie mich entsetzt und schon sah ich Tränen in ihren Augen, die sich lösten und ihre wunderschönen Wangen runter liefen. Nun fasste ich all meinen Mut zusammen und begann, so kalt ich konnte zu sprechen: «Das mit uns war nie was Ernstes! Als ich sagte, ich liebe dich, wollte ich bloss wieder mal eine Jungfrau flachlegen! Du bedeutest mir nichts und jetzt verpiss dich endlich! Ich liebe nur Pansy und werde sie auch immer lieben!» schockiert schaute sie mich an. Sie wirkte, als wollte sie meine Worte nicht glauben und suchte verzweifelt mein Blick. Es tat mir so unglaublich leid sie so zu sehen! Ich schaute sie noch mal böse und kalt an, um ihr zu zeigen, sie soll endlich gehen! Sie sah aus, als wollte sie noch etwas sagen, doch dann stolperte sie aus dem Zimmer und ging. Ich wusste, sie würde mir niemals wieder verzeihen, aber immerhin war sie nun sicher… «Pansy, sorry aber ich wäre jetzt gerne alleine, wenn du das verstehst?» flehend schaute ich sie an. «Klar, Draci Schäzzchen» meinte sie, und schon ist sie appariert. Ich zog mir etwas an und wollte gerade zum Abendessen gehen, als ich sah, wie eines von Chloés Armbänder am Boden lag. Sofort kamen mir die Tränen, doch ich unterdrückte sie und band mir das Armband um. Da ich sowieso nur langärmlige Sachen trage (danke dafür Voldemort!) würde es sowieso niemand sehen.
    Beim Essen bekam ich viele mittleidige Blicke meiner Eltern, ignorierte diese jedoch nur und stocherte lustlos in meinem Essen rum. So ging es die nächsten vier Tage weiter. Mittlerweile war ich schon ziemlich abgemagert, doch es war mir egal. Meine Eltern meinten, ich solle mehr essen, doch ich konnte nicht. Der Gedanke daran, dass ich sie für immer verloren habe, schmerzte so fest. Meine Eltern unterhielten sich über irgendeine Sache im Ministerium, als plötzlich jemand in unser Wohnzimmer apparierte. Alarmiert griffen wir alle zu unseren Zauberstäben und gingen ins Wohnzimmer. Dort standen Blaise mit seinen Eltern. «Hei, was macht ihr den hier?» fragte meine Mutter besorgt. Die drei sahen schlimm aus. Blaise hatte dunkle tiefe Augenringe und seine Mutter rote Augen. «Ey Kumpel, was ist los?» ich wollte ihn auf die Schulter klopfen, doch er wich zurück und schrie «Fass mich nicht an du abartiger Mistkerl!» schockiert zuckte ich zurück. Blaise war immer mein bester und eigentlicher einziger Freund und er hat mich noch nie beleidigt. «Okay, möchtet ihr euch kurz setzten, und dann könnt ihr uns in Ruhe erklären, was hier los ist.» schlug mein Vater vor. Die Zabinis nickten niedergeschlagen und wir setzten uns auf unsere Sofagruppe. «Wieso seid ihr hier?» fragte meine Mutter erneut und diesmal antwortete Ms. Zabini «Wir müssen euch etwas wichtiges fragen…» weiter kam sie nicht, denn sie begann fürchterlich zu schluchzen. Ihr Mann legte sein Arm beruhigend um sie und sprach weiter. «Es geht um Chloé» oh, das war nicht gut. Wollten sie mich etwa bestrafen? «Was habt ihr mit ihr gemacht!» schrie Blaise aufgebracht und war kurz davor, mir den Kopf abzureissen. «Nun erzählt doch mal in Ruhe, was passiert ist.» versuchte Dad das Ganze zu retten. «Also, wir wollten Chloé vorgestern in Beautaux abholen, da ihr Ferien begonnen hatten. Jedoch meinten sie dort, Chloé wäre nicht mehr da. Mme Maxime hat das Gelände bereits mehrmals durchsuchen lassen, doch dort ist sie nicht. Ein Mädchen meinte, sie wäre mit einem grossen Mann mit langen Haaren appariert, und deswegen sind wir hier.» meinte Mr Zabini aufgelöst. Ich verstand noch nicht ganz. «Entschuldigt, aber auf was wollt ihr genau raus?» fragte ich unsicher. «Das bedeutet, dass Chloé seit sie hier war nicht mehr gesehen wurde. Sie könnte mittlerweile tot sein! Und das ist alles deine Schuld Draco! Denkst du, ich habe nicht mitbekommen, wie Pansy jedem, der es hören will oder nicht, erzählt, wie du es mit ihr getrieben hast und Chloé betrogen hast! Sie hat dich geliebt, du bist so ein dreckiges Schwein Draco!» ich schaue schockiert auf. «Sie ist verschwunden?» murmelte ich. Ich wusste das Blaise, recht hatte. Und ich konnte mich auch nicht rechtfertigen, ich durfte es ja niemandem erzählen. «Es tut uns aufrichtig leid Mr. Und Ms. Zabini! Nachdem Draco mit Chloé Schluss gemacht hatte, hat sie sich nur noch bei uns verabschiedet und ist anschliessend aus der Tür gerannt, bevor wir sie daran hindern konnten.» meinte Mutter geknickt. Die Zabinis nickten und verabschiedeten sich knapp. Dann waren sie auch schon wieder weg.


    Blaises Sicht:
    Ich bin so unglaublich sauer auf Draco. Ich dachte echt, er würde Chloé lieben! Ich habe mich in ihm getäuscht. Meine Mum weinte zuhause weiter, wie sie es schon seit Tagen tat. Dad hatte beschlossen, morgen ein Sucherteam vom Ministerium auszuschicken und ausserdem hat er es bereits dem Tagespropheten gemeldet, damit es morgen erscheint. «Keine Angst Junge, wir finden deine Schwester!» murmelte Dad und umarmte mich. Die Tränen stiegen wieder auf und ich liess sie stumm fliessen. Diese Nacht konnte ich wie die letzten drei Tage nicht schlafen. Immer wieder hatte ich das Bild von ihr vor den Augen, wie sie am Boden liegt, bewusstlos und halb tot.
    Am nächsten Morgen assen wir schweigend das Frühstück. Ich lass mir den Tagespropheten durch. Das Bild von ihr in ihrer Schuluniform prangte auf der Titelseite und darunter standen ein paar Informationen. Traurig ging ich zurück auf mein Zimmer, und erschrak mich unglaublich, denn Draco sass auf meinem Bett. Stumm starrte er zu Boden. «Was willst du hier? Du hast schon genug angestellt!» zischte ich kalt. Er blickte auf. Anscheinend hatte er in der letzten Nacht auch nicht besonders gut geschlafen. «Hör zu, ich wollte nie, dass das passiert. Aber ich kann dir nicht erklären wieso ich das getan habe.» ich schaue ihn misstrauisch an. Eigentlich wusste ich schon die ganze Zeit, dass etwas dahintersteckte, weshalb ich mir ans Herz fasste und ihm verzieh. «Weisst du, ich denke, du liebst sie immer noch. Was auch Schlimmes passiert ist, dass du ihr das angetan hast, du musst es mir nicht erzählen. Aber wir müssen sie finden! Hör zu, ohne sie will ich nicht mehr leben!» verzweifelt schaue ich meinen besten Freund an. «Danke!» murmelt er, bevor er mich umarmt. «Komm, wir beginnen in ihrem Zimmer. Vielleicht war sie ja noch mal da…» meinte ich und schnell gingen wir rüber. Ihre Zimmertüre war geschlossen, wie immer. Schnell flüsterte ich «Alohomora» und die Tür ging auf. Ihr Zimmer war wie immer ordentlich und sauber. Ich wusste genau, was sagte, ob sie hier war oder nicht. Schnell rannte ich zur Fotowand, wo alle ihre Erinnerungen prangten. Ich seufzte und schloss kurz die Augen.

    Dracos Sicht:
    In ihrem Zimmer angekommen, begannen wir nach Hinweisen zu suchen. Plötzlich seufzte Blaise und meinte «Sie war nicht hier!» verwundert ging ich rüber zum Grund, wieso er wusste, dass sie nicht hier war. An ihrer Fotowand prangten die gleichen Fotos wie vor 3 Jahren, und noch ein paar neue. Darunter auch das Foto von mir im Kleid. Ich musste ein bisschen lächeln. Damals hatten wir unseren ersten Kuss… Dann war ein Foto von uns, wie wir am Ball ganz alleine auf der Tanzfläche tanzten. Sie sah an dem Abend so schön aus. Ausserdem hatten wir damals das erste Mal… Und noch ein Foto von uns in Nahaufnahme, wo wir zuerst beide in die Kamera strahlten und uns schliesslich küssten. Unwillkürlich kamen die Tränen und ich konnte nichts dagegen machen! Ich begann zu schluchzen und sank zu Boden. Blaise setzte sich neben mich und klopfte mir mitleidend die Schulter. Zu gerne würde ich ihm alles erzählen, doch ich konnte nicht.
    Mittlerweile waren wir wieder im Zug nach Hogwarts. Blaise und ich hatten uns mit Absicht in einem Hufflepufabteil verkrochen, damit wir keine Unterwünschten bei uns hatten (hust hust pansy hust) In Hogwarts angekommen, zog Prf McGonagall uns zur Seite und flüsterte: «Mr. Zabini, die Eule ist gerade angekommen. Man hat ihre Schwester gefunden!» meinte sie erfreut. Erleichtert atmete ich aus. Ich hätte es mir nie verziehen, wenn sie meinetwegen gestorben wäre! «Was, Wie, Wann, Wo?» rief Blaise aufgeregt. «Die Suchergruppe fanden sie im Wald, ca. 30 km entfernt vom Anwesen der Malfoys. Sie hat sich wohl den Kopf gestossen, da sie stark blutete und ist bewusstlos geworden. Sie haben sie heute Morgen gefunden, halb verfroren, lebt aber noch. Wenn sie wollen, bringe ich sie sofort zu ihr.» Natürlich nickte Blaise erfreut und McGonagall wendete sich an mich. «Mr. Malfoy, sie dürfen uns natürlich auch gerne begleiten, wenn sie möchten!» meinte sie freundlich. Zuerst wollte ich zustimmen, aber dann fiel mir ein, dass sie mich weder sehen möchte, noch dass ich sie sehen darf! «Danke Professor, aber ich denke, ich bleibe besser hier.» mit einem kleinen Nicken verabschiedete ich mich von ihnen. Am nächsten Tag war ein Bild von ihr im Tagespropheten. Ihr haut war weiss wie die Wand und ihr Lippen blau von der Kälte. Ich konnte es mir nicht ansehen und ging aufs Klo weinen. So ging es jeden Tag weiter…

    Chloés Sicht:
    Vorsichtig öffnete ich meine Augen. Es gelang mir beim ersten Mal nicht ganz, weshalb ich es erneut versuchte. Ich erkannte die Umrisse der Personen, die um mein Bett standen. Dann hörte ich Blaises Stimme raus. «Seht mal, sie wird wach!» langsam wurde meine Sicht klarer und ich erkannte meine Eltern, Blaise, Theo und sogar Narzissa. «Geht es dir gut?» fragte mich meine Mum besorgt. «Hmm ja, alles gut. Was ist passiert?» alle blickten unwillkürlich zu Narzissa, welche etwas abgegrenzt auf einem Stuhl sass. Da kam mir alles wieder in Sinn. Draco, Pansy, der Wald und dieser dämliche Ast. Mir traten wieder Tränen in die Augen und schon kullerten die ersten meine Wangen entlang. «Oh, nicht weinen Süsse, es wird alles gut!» flüsterte Blaise beruhigend und ich versuchte die Tränen so gut es ging zu unterdrücken. «Chloé, es tut mir wirklich leid… Ich wünschte, es wäre anders ausgegangen.» murmelte Narzissa und ich sah, dass sie es ernst meinte. «Nein, Narzissa ist gut. Draco liebt mich halt nicht und ich denke, ich muss das wohl akzeptieren. Ich hoffe nur, Pansy macht ihn glücklich» murmelte ich niedergeschlagen.
    Ich lag noch eine Woche im Krankenhaus, zur Kontrolle, bis ich nach Hause durfte. Irgendwann ging ich wieder nach Beautaux, wo ich mit offenen Armen willkommen wurde. Mein restliches Jahr verging ereignislos. Seit Draco mir mein Herz genommen hat, hatte er mir auch meine Lebensfreude genommen! Plötzlich kam ein Brief von Harry, Ron und Hermine. Darin stand:
    «Liebe Chloé
    Wir hoffen du hast dich gut erholt, nach den Ereignissen letzten Winter. Wir schreiben dir allerdings aus einem anderen Grund: Dumbledore ist tot und Draco ist ein Todesser! Er hat die Todesser ins Schloss geschmuggelt und sollte anschliessend Dumbledore töten. Hat er allerdings nicht hinbekommen, weshalb Snape es getan hat. Entschuldige, dass wir dich so damit überrumpeln, aber wir dachten, du wärst gerne auf dem neusten Stand. Wir gehen davon aus, dass bald eine grosse Schlacht bevor steht…
    Ganz liebe Grüsse deiner lieben Freunden
    Harry, Ron und Hermine <3

    Ich schluckte schwer. Draco ein Todesser! Und Dumbledore tot? Ich wurde wütend und traurig. Ich beschloss, wenn es so weit ist, würde ich in der Schlacht kämpfen, Seite an Seite mit meinen Freunden.
    Mittlerweile ist eine ziemliche Zeit vorbei, seit ich den Brief erhalten habe. Gerade wollte ich mich auf den Weg zum Abendessen machen, als plötzlich Blaises Eule vor dem Fenster war. Schnell lese ich den einzelnen Satz durch: «Die Schlacht hat begonnen!» mehr nicht. Aber das reichte mir. Sofort apparierte ich nach Hogwarts. Ich musste erst mal kräftig nach Luft schnappen. Überall lagen tote Schüler und auch Todesser und Leute duellierten sich. Ein grüner Fluch streifte gerade meinen Kopf und ich konnte nur knapp ausweichen. Erschrocken wich ich zurück. Dann packte ich meinen Zauberstab und begann zu kämpfen.
    Bereits nach einigen Minuten war ich schwer am linken Arm verletzt und meine Stirn blutete. Ich bog gerade um eine Ecke, als ich sah, wie jemand gerade die Person, die vor ihm stand entwaffnete. Ich kannte diese Person gut. Sogar sehr gut. Diese Person hatte nämlich schönes blondes Haar und die schönsten Augen der Welt. Draco kniete vor der Person und konnte nichts mehr tun. «Avada Ke..» weiter kam sie nicht, denn ich schrie: «Stupor» und schon flog die Person gegen die Wand und blieb bewusstlos liegen. Draco drehte sich um, wahrscheinlich hatte er mit jeder Person gerechnet, ausser mit mir. Seine Augen wurden gross und starrten mich unglaubwürdig an. Er wollte gerade zum Sprechen ansetzten, als eine Stimme hinter mir schrie: «Chloé!» ich drehte mich um und viel Blaise in die Arme. «Du lebst noch! Mein Gott habe ich mir Sorgen gemacht!» ich lachte und dann kämpfte ich weiter. Als die Pause war und Voldemort verkündete, Harry sei tot, brach meine Welt zusammen. Ich sah, wie Lucius und Narzissa nach Draco riefen. Unsicher trat er vor und wurde von Voldemort umarmt. Zu gerne hätte ich gerufen, er soll nicht gehen, doch was hätte es gebracht? Auf mich hätte er eh nicht gehört. Immer wieder hörte ich seine Worte in meinem Kopf: «Ich habe dich nie geliebt, ich wollte bloss eine Jungfrau flachlegen!» traurig schaute ich ihn an und unser Blick traf sich kurz. Ich meinte, in seinen Augen Sehnsucht zu erkennen, doch ich dann wand ich den Blick schnell ab und schüttelte den Kopf. Ich hatte momentan andere Probleme!
    Plötzlich lebte Harry doch noch und sprang aus Hagrids Armen. Die Schlacht ging weiter, bis Harry irgendwann gewann. Überglücklich viel ich allen meinen Freunden in die Arme. Irgendwann gingen ich und Blaise nach Hause und ruhten uns eine Zeit aus.


    Dracos Sicht:
    Ich war mitten in der Schlacht und hielt nach Chloé Ausschau. Plötzlich wurde ich von jemandem angegriffen. Bevor ich reagieren konnte, hat er mich schon entwaffnet und ich stand wehrlos vor ihm. Vielleicht habe ich es ja verdient, zu sterben, dachte ich. Meinetwegen ist Dumbledore tot und meine grosse Liebe ist meinetwegen fast draufgegangen. «Avada Ke…» doch weiter kam der Angreifer nicht, denn eine Stimme hinter mir schrie «Stupor!» und er flog gegen die Wand. Langsam drehte ich mich um und musste schwer schlucken, als Chloé hinter mir stand. Ich breche ihr Herz und treibe sie fast in den Tod und sie rettet trotzdem mein Leben! Ich hatte kurz Zeit, sie zu mustern. Sie war schon wieder noch schöner geworden, falls das möglich war. Ihre Stirn blutete stark und aus ihrem Ärmel tropfte ebenfalls Blut. Gerade wollte ich ansetzten zu sprechen, ihr alles erklären, als Blaise kam und sie sich umarmten. Danach ging die Schlacht weiter.
    In der Pause rief Voldemort mich zu ihm. Ich zögerte lange, doch dann ging ich langsam auf die andere Seite. Die ganze Zeit hoffte ich, SIE würde mich zurückrufen, denn das wäre das einzige, was mich davon abgehalten hätte, zu gehen. Doch natürlich kam nichts. Voldi umarmte mich und mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. Als ich mich zu meinen Eltern stellte, bemerkte ich, wie sie mich beobachtete. Für einen kurzen Moment hielten wir Blickkontakt, doch dann wendete sie den Blick ab und schüttelte kaum merklich den Kopf.
    Ich flüchtete schliesslich mit meinen Eltern. Wir wurden im Ministerium freigesprochen, jedoch durften wir unser Haus nicht verlassen. Für zwei Jahre. In der Zeit hatte ich eine Beziehung mit Pansy, jedoch trennte sie ich irgendwann von mir, was mir nur Recht war! Denn eigentlich dachte ich immer noch ununterbrochen an Chloé…

    Chloés Sicht:

    Mittlerweile sind seit der Schlacht mehr als zwei Jahre vergangen. Nachdem ich auf Beautaux meinen Abschluss gemacht habe, hatte ich eine lange Beziehung mit Seamus Finnigan, jedoch habe ich mich gestern von ihm getrennt, da er mich betrogen hat. Unsere Trennung war mir nur Recht, denn ich liebte eigentlich immer noch Draco. Aber natürlich bin ich immer noch sauer auf ihn. Er hat mein Herz gebrochen und mir meine Lebensfreude genommen. Wie konnte ich nur so dämlich sein und denken, er würde mich wirklich lieben!
    Momentan lebe ich bei Blaise und Daphne im Gästezimmer, da ich bei Seamus ausgezogen bin. «Jeder Mann betrügt mich! Wieso nur Blaise wieso?» heulte ich mich bei ihm aus. «Ach Süsse, ich weiss das du Seamus nie geliebt hast, und Draco immer noch liebst. Wieso sprichst du nicht einfach mit ihm?» meinte Blaise sanft. Ruckartig befreite ich mich aus der Umarmung. «Nein Blaise! Niemals vertraue ich diesem Arschloch wieder!» «Na gut, ich sag nichts mehr. Ich muss dir übrigens etwas sagen…» «Was kommt jetzt?» «Naja, Theo, Draco und ich haben uns heute verabredet, um wieder einmal über die guten alten Zeiten zu sprechen… Und da wir bei ihnen nicht sein können, kommen sie hier her…» schockiert riss ich die Augen auf. «Was! Und wie lange bleiben sie?» «Emm, vielleicht eine Woche?» nun begann ich zu schreien. «Wieso? Wieso tust du mir das an?» «es tut mir leid Chloé! Aber du musst sie ja nicht sehen. Das Haus ist genug gross für uns alle.» seufzend gab ich nach. «Na gut, aber ich spreche kein Wort mit ihnen, nur dass das klar ist!» Blaise war sichtlich erleichtert und drückte mir einen Kuss auf die Wange. «Danke Schwesterchen! Du bist die beste! Sie kommen in einer viertel Stunde und sie werden gar nicht erfahren das du da bist, in Ordnung?» «Ja, geht klar» murre ich, bevor Blaise das Zimmer verlässt. Seufzend lasse ich mich auf mein Bett fallen. Dann beschloss ich zu duschen. Als ich aus der Dusche kam, hörte ich von unten bereits lautes Gelächter und Stimmen. Sie waren also schon da. Dann klopfte es an mein Zimmer. Ich hatte schon Angst, jemand hätte erfahren, dass ich hier war, doch es war nur meine Eule. «Hoffentlich haben die anderen dich nicht gesehen.» murmelte ich eher zu mir als zur Eule. Der Brief kam von Hermine. Sie fragte, ob ich heute mal wieder mit ihnen in einen Club gehe. Natürlich antwortete ich mit ja und schickte die Eule zurück. Sie kam kurz darauf mit <Wir holen dich in 2 Stunden ab> zurück und ich lächelte glücklich. Dann schrieb ich einen Brief an Blaise. <Gehe nachher mit Freuden weg. Nur damit du es weist> malte noch ein Herz auf den Umschlag und schickte die Eule ins Wohnzimmer. Kurz darauf hörte ich Blaise von unten schreien: «Dein Ernst?» doch ich antwortete nicht. Nachdem ich meine Haare geföhnt hatte, glättete ich sie, da ich sie fast nie offen trug. Aber es stand mir wirklich unglaublich gut, wie ich feststellen musste. Meine Haare waren wirklich sehr, sehr lang, also so um die 60 cm, aber es sah immer noch schön und gepflegt aus. Meine Augen schminkte ich wie immer, seit neustem malte ich ab und zu auch meine Augenbrauen nach, was mir sehr stand. Ich zog mir silberne High Heels an und viele goldene und silberne Armreife an. Dann auch noch grosse Ohrenringe, passend zu meinen Armreifen. Zum Schluss schminkte ich meine Lippen noch in einem wunderschönen Dunkelrot und fertig war ich. Ich musste zugeben, ich sah sehr heiss und doch noch schön aus. Als ich auf die Uhr schaute, bemerkte ich schockiert, dass die zwei Stunden schon um waren. Wie aufs Stichwort klingelte es und ohne daran zu denken, dass wir Besuch haben, rannte ich, so gut es in meinen High Heels ging, die Treppe runter. Dummerweise führte mein Weg am offenen Wohnzimmer vorbei, wo drei Jungs sassen und mich anstarrten. Doch ich hatte keine Zeit, sie zu begrüssen und rief nur «Bin dann mal weg Blaise» und rannte zur Tür. Angekommen öffnete ich sie und Ron, Hermine, Harry und Ginny standen vor der Tür. Schnell umarmte ich alle, dann apparierten wir in den Club.

    Dracos Sicht:
    Ich schreckte aus meinen Gedanken, als es klingelte. Das muss wohl Theo sein. Schnell öffnete ich die Tür und nachdem wir uns begrüsst haben, apparierten wir zu Blaise. Da Daphne für 2 Monate auf Geschäftsreise war, wollten wir ihm ein bisschen Gesellschaft leisten, schliesslich musste er ganz alleine dort leben. Angekommen, setzten wir uns auf das Sofa und verstanden uns natürlich immer noch wie früher. Ich und Theo erzählten von unseren gescheiterten Beziehungen und Blaise von seinem Antrag, den er Daphne machte. Dann fragte Theo nach Chloé und ich wurde aufmerksam. «Hmm, es geht ihr denke ich mal so weit gut. Ihre Beziehung ist auch gerade gescheitert, da ihr Freund sie betrogen hat.» unwillkürlich schauten beide zu mir, denn mittlerweile wusste wohl die ganze Welt, dass ich die wunderschöne Chloé Zabini betrogen habe, und dann auch noch mit der hässlichen Pansy Parkinson. «Schon wieder? Die Arme!» meinte Theo. Da platzte mir der Kragen und ich beschloss ihnen alles zu erzählen. «Jungs, hört mir zu, ich habe sie betrügen wollen! Ich liebe sie noch immer wie am ersten Tag und habe nie damit aufgehört!» nun schauten mich die beiden verwundert an. «Aber wieso hast du es dann getan?» meinte Blaise ruhig. «Damals, in den Ferien vor dem 6. Jahr musste ich einer von ihnen werden. Aber ich war nicht konzentriert bei meinen Aufträgen, da ich Chloé so vermisste. Voldemort wurde daraufhin sauer und wollte sie als Druckmittel nehmen, damit ich besser arbeite. Natürlich konnte ich das nicht zulassen, weshalb ich sie so verletzen musste, dass sie nie mehr mit mir spricht. Meine Eltern waren auch eingeweiht, sie wollten Chloé nur beschützen, genau wie so. Ansonsten wäre sie nämlich eine von ihnen geworden oder gestorben. Als der Krieg vorbei war, wollte ich ihr alles erklären, doch sie wollte mir nicht zu hören.» niedergeschlagen schaute ich zu Boden. Mir war dieses Liebesgeständnis ehrlich gesagt etwas peinlich. Doch die beiden schauten mich nur mitleidig an. «Tut mir leid Kumpel» meinte Theo schliesslich. Um die Stimmung wieder aufzulockern, holte Blaise eine Flasche Feuerwisky hervor. Plötzlich flog eine Eule durchs Haus. Erstaunt blickten wir ihr hinterher, doch Blaise winkte nur ab. «Bringt bestimmt etwas für mich und bringt es auf mein Zimmer.» meinte er lachend, und man merkte, wie der Alkohol bei ihm auch langsam wirkte. Doch plötzlich flog die Eule zurück. Kurz darauf kam sie wieder. Theo und ich waren nun mehr als «erstaunt. Dann flog dieselbe Eule zu uns. Auf den Umschlag war ein Herz gezeichnet. «Ist der von Daphne?» fragte ich neugierig. Er antwortete nicht, sondern lass ihn nur schnell durch und schrie dann laut: «Dein Ernst?» und dann lachte er laut. Auch wenn ich und Theo nichts kapierten, lachten wir weiter und tranken noch mehr. So ging es die nächsten Stunden weiter, bis es plötzlich klingelte. «Hast du noch jemand eingelllladen?» lallte ich. «Nee, nicht das ich wüsste…» dann hörten wir klappernde Absätze und schauten zur Treppe. «Was zum» weiter sprach Theo nicht, denn auf der Treppe erschien eine junge Frau. Sie steckte in einem unglaublich sexy Kleid und trug viele Armreifen. Ihr wunderschönes Haar war ganz glatt und viel ihr offen über die Schultern. Sie lächelte gestresst und ihre wunderschönen blauen Augen strahlten. Ich konnte nicht anders und murmelte «Wow». Theo schien es genau gleich zu gehen wie mir. Nur Blaise sass etwas zusammen gekauert auf dem Sofa. «Bin dann mal weg Blaise» rief sie, bevor sie die Tür öffnete. Ich hörte Stimmen, dann waren sie weg. «War das gerade wirklich Chloé?» fragte Theo ungläubig. «Hmm, naja schon möglich…» er blickte zu Boden. «Wieso hast du nicht gesagt, dass sie hier ist?» fragte nun ich, obschon ich die Antwort eigentlich schon kannte. «Wegen dir. Sie wollte dich nicht sehen.» murmelte er nun beschämt. Ich seufzte. War ja klar. «Ich habe eine Idee. Wir sollten in einen Club gehen! Mal wieder richtig feiern und das Leben geniessen» rief Theo und wir stimmten begeistert zu. Blaise lieh uns Anziehsachen und wir apparierten in den nächst besten Club. Der Club war bereits voll und wir holten uns Drinks an der Bar. Plötzlich rief der DJ: «Jooo Leute, machen wir uns einen schönen Karaoke Abend! Wer sind denn unsere zwei ersten Sänger?» «Shit Jungs, wir sind in einem Karaokeclub gelandet!» rief ich gegen den Lärm. «Lasst uns gehen.» rief Theo, als plötzlich zwei Personen auf die Bühne traten. Es waren einer der Weasleyzwillinge und Chloé. «Das müssen wir uns ansehen!» lachte Blaise. Anscheinend war sie schon ziemlich vollgelaufen, denn sie wackelte und ich wusste, sie würde niemals einfach so vor einem Publikum singen. Selbst ich habe sie nie singen gehört. Das Lied begann und Chloé begann zu singen. Ihre Stimme war so sanft und wunderschön. Jeder Ton drang sauber durchs Mikrofon, kein einziger Ton daneben. Alle im Raum waren erstaunt. Anscheinend hatte niemand in dem Raum von dieser besoffenen Frau erwartet, dass sie so gut singt. Nun stimmte der Weasley ein und sie sangen ein zweistimmiges Duett. Dann irgendwann musste Chloé sich wohl übergeben, denn sie rannte von der Bühne zu den Toiletten. Kopfschüttelnd folgte Blaise ihr und kam später mit einer ziemlich blassen, aber natürlich immer noch wunderschönen Chloé zurück. Anscheinend war sie so voll, dass sie nicht einmal bemerkte, dass sie nach meinem Arm griff, um nach Hause zu apparieren. Dort angekommen, übergab sie sich direkt auf den Boden und die Granger murmelte einen Zauberspruch, der alles verschwinden liess. «Ach Schätzchen, wieso hast du dich wieder so betrunken? Das war doch nicht nötig.» murmelte Blaise und setze sie aufs Sofa. Theo, Potter, die zwei Weasleys, Granger und ich setzten uns auch dazu. «Seamus war auch dort, mit seiner neuen Freundin. Die, mit der er sie nun ja, em erwischt hat» meinte Hermine. Anscheinend war es ihr peinlich. «Aber Chloé, hast du ihn denn wirklich geliebt?» fragte jetzt der Potter. «Was für eine Frage Potter! Natürlich liebt sie ihn, sonst wäre sie ja wohl nicht mit ihm zusammen gewesen.» nun habe ich die ganze Aufmerksamkeit auf mich gezogen. Wieso starrten mich alle so komisch an. Gerade wollte ich fragen, da ergriff Chloé das Wort: «Ach komm Draco, du warst doch auch mehr als zwei Jahre mit mir zusammen, obschon du mich nicht geliebt hast! Ich will gar nicht wissen, wie viele du im Bett hattest, während ich in Beautaux war!» mittlerweile schrie sie schon. Und dann begann sie zu weinen. Einfach aus dem nichts. Granger und Blaise packten sie und begleiteten sie in ihr Zimmer. Ich hörte sie immer noch weinen. Potter und Weasley starrten mich böse an. Ich seufzte nur und lehnte mich zurück. Was soll ich jetzt nur machen! Anscheinend liebt sie mich noch, wenn sie so reagiert… Also muss ich sie für mich gewinnen!

    Chloés Sicht:
    Zuhause angekommen, kotze ich auf den Boden. Zum Glück putzte Hermine schnell alles weg. Erschöpft lies ich aufs Sofa fallen. Hermine erklärte den anderen, was passiert war. «Aber Chloé, hast du ihn denn wirklich geliebt?» fragte Harry. Ich überlegte. Nein, ich liebe immer noch Draco! Aber natürlich konnte ich das nicht sagen, besonders nicht, weil er auch anwesend war. Man, ich muss sagen, er sieht noch heisser aus, als früher! «Was für eine Frage Potter! Natürlich liebt sie ihn, sonst wäre sie ja wohl nicht mit ihm zusammen gewesen.» Draco sagte dass, als wäre es das normalste der Welt. Wütend starrte ich ihn an. Alle meine Gefühle, dich ich in den letzten Jahren verdrängt habe, kamen nun hoch. «Ach komm Draco, du warst doch auch mehr als zwei Jahre mit mir zusammen, obschon du mich nicht geliebt hast! Ich will gar nicht wissen, wie viele du im Bett hattest, während ich in Beautaux war!» Schockiert über meine Worte starrte er mich an. Aber es war ja wohl die Wahrheit. ER hatte mich mit Pansy betrogen und gesagt, er hätte mich nie geliebt! Ich begann, bevor ich es selber realisieren konnte, fürchterlich zu weinen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören! Wie konnte ich mich so in ihm täuschen! Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser Junge aus den Ferien, der mir auf dem Astronomie Turm gestanden hat, dass er mich liebt, mich betrogen haben soll, mich nie geliebt hat! Die Tränen hörten nicht mehr auf zu fliessen. Blaise und Hermine brachten mich auf mein Zimmer. Dort weinte ich weiter, bis ich irgendwann einschlief.
    Am nächsten Morgen ging ich ins Bad und sah echt unglaublich scheisse aus. Mein komplettes Gesicht war mit Make Up verschmiert, meine Augen waren verheult und mein Kleid voller Kotze. Schnell warf ich das Kleid in die Waschmaschine und schminkte mich ab. Danach duschte ich ausgiebig und zog mir anschliessend eine weisse High West Jeans mit zwei Knielöchern und ein mintfarbiger Oversized Pulli an. Von meinen Haaren band ich nur der vorderste Zeil zu einem süssen Schwänzchen und trug dann noch etwa 5 lange Ketten an. Dann noch schnell ein paar weisse Sneakers und fertig. Ich ging die Treppe runter und machte Frühstück. Dann nahm ich mir einen Pfannkuchen und zerschnippelte eine Avocado darauf, die ich dann noch würzte und begann zu essen. Ich las gerade den Tagespropheten als Draco in die Küche kam. Seine Haare waren noch ganz verwuschelt und durch sein T-Shirt konnte man deutlich seine Muskeln sehen. Anscheinend hat er mich noch nicht entdeckt, denn als er aufschaute und mich sah, wie ich hier sass und mein Frühstück ass, erschrak er, fasste sich aber schnell wieder. «Morgen» brummte er verschlafen. Ich gab nichts zurück, sondern ignorierte ihn einfach gekonnt. Er setzte sich zu mir an den Tisch. Irgendwann wurde mir das ganze zu blöd und ich stand auf und wollte gehen. Doch da hielt er mich am Arm zurück. «Chloé, bitte warte!» seufzend setzte ich mich wieder und schaute ihm in die Augen. «Was?» murrte ich. «Es tut mir leid! Alles» nun sah ich ihm in die Augen. Sie spiegelten Trauer und Schuld wieder. «Weisst du, ich bin nicht sauer auf dich, weil du dich für Pansy entschieden hast. Auch nicht, weil du mich mit ihr betrogen hast!» er blickte mich erstaunt an. «Nicht! Wieso denn dann?» «Ich bin sauer, weil du mich glauben lassen hast, dass du mich liebst, obschon du mich nur ausgenutzt hast! Ich dachte du liebst mich und dachte wir haben eine gemeinsame Zukunft. Hättest du es mir gesagt, dass du mich nicht liebst, wäre ich traurig gewesen. Aber nicht sauer. Aber du hast mich 2 Jahre glauben lassen, du liebst mich. Mir nichts gesagt. Ich war glücklich dich zu haben und du hast mich wären dessen betrogen. Zwei verdammte Jahre!» wieder kamen die Tränen. «Lass uns ein Stück gehen bitte. Dann kann ich dir alles erklären.» meinte er ruhig. Da ich sonst nichts los hatte, stimmte ich zu.
    Draussen schneite es fürchterlich. Trotzdem gingen wir los und liefen immer weiter. Irgendwann begann er zu sprechen. «Ich weiss nicht, wo ich beginnen soll…» «Wie wäre es mit dem Anfang?» nun lächelte ich ihn an und dann kam mir eine Idee. «Komm mit, ich weiss, wo wir ungestört sprechen können.» schnell nahm ich ihn an der Hand schon wie damals in der Winkelgasse. Unwillkürlich musste ich grinsen. Das waren noch Zeiten…
    In meinem Lieblings Café setzten wir uns in eine kleine Ecke, wo wir ungestört waren. Wir bestellten zwei Kaffees, dann schaute ich ihn erwartungsvoll an. «Also, der Anfang. Das war damals, als ich in den Sommerferien zu euch kam. Ich dachte, du wärst Blaises Freundin und wurde so eifersüchtig, obschon ich dich nicht mal kannte! Von dem Moment an habe ich dich geliebt. Als du mich dann ignorierst hast, war das so schrecklich für mich. Ich dachte, ich hätte dich für immer verloren. Dann auf dem Astronomie Turm als wir alles geklärt hatten und ein Paar wurden, war ich der glücklichste Mensch der Welt. Am Ball, damals die Nacht, war die schönste meines Lebens. Es war perfekt. Du warst perfekt. Als du zurück nach Beautaux musstest, war ich am Boden zerstört, doch Blaise half mir durch die schwere Zeit. Ich habe in der Zeit nie ein anderes Mädchen angefasst! Nie. Das hätte ich mir nie verziehen. Ich sah dich bereits als meine zukünftige Frau, genauso wie meine Eltern. Alle mochten dich und es schien so perfekt. Doch in den Sommerferien vor meinem 6. Jahr musste ich ein Todesser werden, ansonsten hätte er meine Familie und mich umgebracht. Ich konnte es dir nicht sagen. Ich liebte dich zu sehr. Von da an war alles anders. Ich konnte dir nicht mehr zurückschreiben, Voldemort überprüfte mich. Doch ich führte meine Aufträge nicht gut durch. Meine Gedanken waren durcheinander und ich vermisste dich so schrecklich. In den Winterferien darauf kam meine Mum und meinte ich müsse mich von dir trennen und zwar so, dass du nie mehr mit mir sprichst. Natürlich weigerte ich mich, doch meine Eltern meinten, ich müsse, da der dunkle Lord dich schon suchte, um dich als Druckmittel zu benutzen. Also schrieb mein Vater dir eine Eule und brachte dich hierhin, während ich Pansy holte. Dann musstest du nur noch 1 und 1 zusammenzählen und dachtest, ich hätte dich mit ihr betrogen. Vier Tage später war deine Familie hier, da du vermisst wurdest. Ich wusste, dass es meine Schuld war und schlief und ass nichts mehr. Ich und Blaise versuchten dich zu finden, jedoch erfolgslos. Dann durfte ich dich nicht besuchen, doch ich habe jede freie Sekunde an dich gedacht. Ich liebte dich immer noch. Als du dann in der Schlacht mein Leben gerettet hast, wollte ich dich einfach nur küssen und umarmen, dir alles erklären und dich heiraten. Ich hatte sogar schon den Ring. Habe ihn immer noch. Aber du hast nicht mit mir gesprochen. Was ich auch nachvollziehen konnte. Als ich auf die andere Seite ging, wartete ich nur darauf, dass du mich zurückrufst, doch das hast du natürlich nicht. Später flüchtete ich mit meinen Eltern. 2 Jahre waren wir zuhause in Haft und ich konnte mich nicht bei dir melden. Danach hat Blaise mir erzählt, du hättest jetzt einen anderen. Vor Frust, zu wissen, dass ich zu spät bin, hatte ich was mit Pansy, doch sie hat mich schnell wieder verlassen, da sie merkte, dass ich immer noch dich liebe. Und nun bin ich hier. Ich weiss, ich habe alles zerstört, aber bitte glaub mir: Ich habe nie damit aufgehört dich zu lieben. Und werde auch nie damit aufhören!»

    Dracos Sicht:

    Nachdenklich schaute sie nun auf ihren Kaffee. Sie schien noch verarbeiten zu müssen, was ich gerade gesagt habe. Dann schaute sie auf und schaute mir in die Augen. Ich sah, dass sie verwirrt ist. Sie hob langsam die Hand und ich machte mich schon auf den Schmerz bereit und kniff die Augen zu. Doch der Schmerz kam nicht. Anstatt spürte ich, wie ihre Hand auf meiner Wange ruhte, dann flüsterte sie «Ich liebe dich Draco» und bevor ich etwas erwidern konnte, lagen ihre weichen Lippen schon auf meinen. Ich brauchte einen Moment, um zu realisieren, was gerade geschah, dann erwiderte ich den Kuss leidenschaftlich und wir küssten uns lange. Oh man, wie ich diese Frau vermisste! Als sie sich von mir löst, strahlt sie und ich mindestens genauso. Ich zögerte nicht lange und viel vor ihr auf die Knie. «Chloé, ich weiss, wir haben erst gerade wieder zusammengefunden, aber ich kann keine Sekunde mehr ohne dich sein. Deshalb möchte ich dich fragen: Willst du mich heiraten?» alle Leute im Café hielten die Luft an. Sie begann zu strahlen und rief «Ja! Ja! Ja!» die Leute um uns jubelten, während ich ihr den Ring, den ich immer noch bei mir trug, an den Finger steckte. Sie küsste mich leidenschaftlich und dann wirbelte ich sie glücklich durch die Luft. «Schon komisch, vor zwei Stunden sassen wir noch am Frühstückstisch und haben uns ignoriert und jetzt sind wir verlobt» lachte sie und ich stieg mit ein.
    Nachdem wir den Kaffee bezahlt haben, gingen wir Hand in Hand zu Blaise nach Hause. Theo und Blaise sassen gerade am Tisch als wir reinkamen. Sie sahen beide auf, dann sahen sie unsere strahlenden Gesichter und wie wir Händchen hielten. Blaise schien es als erstes zu kapieren. «Sagt nicht, ihr seid wieder zusammen!» rief er freudig und begann zu grinsen. «Noch besser! Wir sind verlobt!» strahlte Chloé glücklich. Die beiden machten grosse Augen und standen dann schliesslich auf, umarmten uns und gratulierten. «Wir müssen es sofort allen erzählen! Die ganze Welt soll wissen, dass wir endlich wieder vereint sind!» rief Chloé und zog mich an der Hand in ihr Zimmer. Sie packte ihre Koffer mit einem Zauberspruch und schon war alles bereit. Dann apparierten wir zu mir nach Hause. Meine Eltern waren gerade am Frühstück essen, als wir eintraten. «Oh Draco, was machst du denn hier?» fragte sie mich und dann trat Chloé hinter mir hervor. «Chloé? Habt ihr wieder zusammengefunden?» strahlte nun auch meine Mum und umarmte uns freudig. Auch Dad stand auf und freute sich für uns. Sie versprachen uns, dass sie so schnell wie möglich ein Haus für uns suchten. Währen dessen gingen wir Wortwörtlich von Haus zu Haus und Chloé erzählte allen, dass wir wieder zusammen waren und präsentierte anschliessend stolz den Ring. Ich seufzte. «Schatz, wollen wir mal etwas Ruhe für uns haben, nur wir zwei?» bettelte ich nachdem sie es nun auch Harry und so erzählt hatte. Ja genau, ich nenne sie jetzt bei Vornamen, schliesslich sind sie die besten Freunde meiner Verlobten. «Klar Baby, haben wir schon ein Haus?» ich lachte. Das klang so absurd. «Weiss nicht, komm wir schauen kurz zuhause vorbei» und schon waren wir dort. «Tolle Nachrichten, meine Lieben. Lucius hat soeben ein Anwesen am Rande von London für euch gekauft. Wenn ihr wollt könnt ihr sofort einziehen.» Nachdem wir uns (besonders Chloé) überschwänglich bei ihnen bedankt haben, apparierten wir zu unserem neuen Zuhause. Es war ein Traum. Gross, schön und gemütlich.
    Die nächsten Wochen verbrachten wir damit, unser Haus einzurichten. Wir waren noch genau so glücklich wie am Anfang und würden es immer bleiben.

    Chloés Sicht:

    Ich konnte es immer noch nicht richtig fassen. Zugegeben, wir sind es nicht gerade langsam angegangen, aber es fühlt sich einfach nur richtig an. Ich liebe diesen Mann so sehr, das ist nicht mehr normal!
    Heute werden wir heiraten. Seit 5 Monaten waren wir jetzt wieder zusammen und ich war so unglaublich aufgeregt. Narzissa, meine Mutter, Ginny und Hermine kamen mit mir mein Ballkleid kaufen. Es war ein Traum (Bild oben). Hermine machte mir gerade eine sehr aufwändige, aber unglaublich hübsche Frisur, während Narzissa und Ginny mich schminkten. Mum lief nervös rum und murmelte immer «Mein Baby heiratet. Meine kleine Prinzessin» was mich zum Lachen brachte. Nach Stunden war ich dann endlich fertig. Wir werden in einer wunderschönen, grossen Kirche heiraten. Die Dekoration haben ich und Narzissa organisiert und geschmückt. Es sah aus wie ein Traum. Meine Füsse steckten bereits in weissen High Heels und nun musste ich nur noch Schleier und Kleid anziehen. Als ich fertig war, schlug gerade die Kirche. Ich wusste was das bedeutete. Die anderen gingen alle, bis auf Blaise. Ich habe mir gewünscht, dass er mich zum Altar bringt, was er natürlich sehr gerne tat. «Oh Gott, du siehst so unglaublich schön aus meine kleine» flüsterte er und war den Tränen nahe. «Wollen wir?» frage ich ihn nervös und er nickte. Vor der Kirche umarmten wir uns noch einmal lange, dann wurde die Tür geöffnet. Alle schauten nach hinten und den meisten verschlug es den Atem, als sie mich sahen. Ich sah aus wie eine Prinzessin. Langsam, im Takt vom Hochzeitsmarsch lief ich nach vorne, wo Draco bereits wartete. Seine Haare waren elegant gestylt und er steckte in einem unglaublich heissen, perfekt passenden Anzug. Links von ihm standen Ginny, Hermine, Daphne und Pansy (Ja richtig, ich habe sie gefragt, ob sie meine Brautjungfer ist) in farblich aufeinander abgestimmten Kleider. Ich lächelte ihnen zu und mein Blick schweifte zu Harry, Ron und Theo, die rechts von Draco standen. Die Blumenmädchen warfen rote Rosen umher und es war alles perfekt. Blaise küsste mich noch durch den Schleier auf die Wange, bevor er sich zu meinen und Dracos Eltern in der ersten Reihe setzt. Ich stehe Draco nun gegenüber. Ihm läuft eine einzelne Freudeträne die Wange runter. Lächelnd strich ich sie ihm weg. Der Pfarrer begann zu sprechen: «Liebe Hochzeitsgäste, liebe Freunde, liebe Familie, Liebe Braut und Lieber Bräutigam. Heute sind wir alle hier versammelt, um die Liebe von Chloé Zabini und Draco Malfoy zu besiegeln. Ihr habt euch dazu entschieden, den anderen zu lieben und respektieren, euch aneinander zu binden. Also frage ich Sie, Chloé Zabini, möchten sie den hier Anwesenden Draco Malfoy zu ihrem Mann nehmen?» «Ja, ich will» hauchte ich glücklich. «Und Sie, Draco Malfoy, möchten sie die hier Anwesende Chloé Zabini zu ihrer Frau nehmen?» wendete er sich nun an Draco. «Ja, ich will!» strahlte Draco. Wir steckten uns gegenseitig die wunderschönen Ringe an die Finger. «Sie dürfen die Braut nun küssen!» das liess Draco sich nicht zweimal sagen. Er zog mich zu sich, warf meinen Schleier nach hinten und küsste mich. Das ganze Publikum jubelte und klatschte. Glücklich strahlend lösten wir uns voneinander. «Ich liebe dich, meine Prinzessin!» murmelte er sanft, bevor er mich wieder küsste. «Ich liebe dich noch mehr, mein König!» hauchte ich zurück und strich ihm über die Wange.
    Am Abend war die Party. Ich trug nun ein weisses, kurzes Spitzenkleid. Draco und ich eröffneten den Tanz und irgendwann steigen alle anderen auch ein. Es war eine wunderschöne Stimmung. Alle lachten, waren glücklich und gut gelaunt. Irgendwann ging es an die Reden. Als erstes trat Blaise nach vorne. Er hatte eine Art Powerpoint gemacht. Als erstes erschien das Bild, wo wir uns in der vierten Klasse küssten. «Ich weiss gar nicht wo ich beginnen soll. Am besten als ihr euch das erste Mal getroffen habt. Ich weiss noch, damals erzählte mir Draco strahlend, was für ein hübsches, tolles und nettes Mädchen sie doch war.» das ganze Publikum jauchzte entzückt auf und Draco lachte. «Dann, ein paar Tage später hat sie in der Winkelgasse nach seiner Hand gegriffen. Der Arme ist fast ausgerastet vor Begeisterung.» nun lachten alle und Draco lief etwas rot an. Im Hintergrund erschien nun das Bild von Draco im Kleid. Alle Gäste lachten laut, besonders Lucius hielt sich den Bauch und lachte seinen Sohn aus. «Ich weiss, auf den ersten Blick zeigt dieses Bild nichts besonders, aber damals habe ich nämlich kapiert, dass Draco der kleinen Chloé voll den Kopf verdreht hatte. Er musste dieses Kleid anziehen vor ihr und ich sage es euch, Chloé war so was von Rot geworden, das grenzte schon an einer Tomate.» wieder lachten die Gäste amüsiert und ich lief rot an. Auch Draco lachte und zog mich sanft in seine Arme. Ich legte meinen Kopf an seine Brust. «Ausserdem ist an diesem Abend auch noch etwas Nennenswertes passiert. Chloé hat nämlich Draco das erste Mal geküsst. Und seit dem Moment wusste ich, dass ihr füreinander bestimmt sind.» nun machte das ganze Publikum «Awww» und wir lachten. Wieder erschien ein Bild, wo wir uns küssten. Meine Güte, war Blaise eigentlich bei jedem unserer Küsse dabei und hat heimlich ein Foto gemacht? «Nach ein paar Streitereien und so kamen sie dann irgendwann zusammen. Am Ball waren sie mit Abstand das schönste Paar und wurden zu unserem Ballkönig und Königin.» nun erschien das Foto, wo wir uns gekrönt auf der Bühne küssten. Die Leute atmeten neidisch aus. «Das alles ist nicht wichtig, denn wichtig ist nur, dass ihr euch habt. Hätte ich vor 6 Jahren zu Draco gesagt, dass er mal mit Chloé hierstehen würde, hätte er wohl nur verträumt zu ihr gelinst und «Schön wärs» gemurmelt. Und jetzt ist der Tag da. Also, auf euch, eine lange Zukunft und ein schönes gemeinsames Leben!» rief Blaise feierlich und hob sein Sektglas. Alle taten es ihm gleich und applaudierten. Dann trat Lucius auf die Bühne. «Ich denke, alle hier wissen bereits, ich habe einen Sohn, auf den ich unglaublich stolz bin. Und nun habe ich auch noch eine Tochter. Seit dem Tag, an dem Draco stolz hervortrat und meinte <Mutter, Vater, das ist Chloé, meine Freundin.> ich habe ihn noch nie so stolz erlebt. Und mit gutem Recht, denn schaut sie euch an. Von dem Moment an wussten ich und Zissy, sie ist die Richtige für ihn. Jedes Mal, wenn er sie sah oder von ihr sprach, leuchteten seine Augen auf und es wäre, als würde sie ihm allen Kummer und Schmerz nehmen. Also, ich denke, ich spreche im Namen aller Anwesenden heute, wenn ich sage: Tolle Wahl, Draco!» alle klatschten und jubelten. Ich umarmte ihn und murmelte ein «Danke» Lucius lachte nur und strich mir über den Kopf. Nun ging mein Vater ans Mikrofon. «Ach, ich denke, alles Wichtige wurde bereits gesagt. Draco, du bist ein unglaublich toller, mutiger und freundlicher junger Mann. Du trägst unsere Chloé auf den Händen und das wissen wir sehr zu schätzen. Ich könnte mir niemanden besseres für Chloé vorstellen. Auf euch!» rief er und wieder klatschten alle. Ich wusste, das ist der beste Tag meines Lebens!

    Dracos Sicht:
    Nach dem Christoph fertig gesprochen hat, war ich an der Reihe. Chloé drückte mir noch einen kurzen Kuss auf die Lippen, dann nahm ich all meinen Mut zusammen und trat nach vorne. Ich habe beschlossen frei zu sprechen, denn etwas einzustudieren habe ich nicht angemessen gefunden. «Em, also ich weiss nicht Recht, wie ich beginnen soll…
    Chloé, damals, als ich dich das erste Mal gesehen habe, sagte ich zu mir: Es gibt sie also doch, die grosse Liebe! Und ich denke, ich spreche im Namen von allen, wenn ich sage, dass du mich zu einem besseren Menschen gemacht hast.» das Publikum lachte. «Nein, ich meine es Ernst, ich habe nie bemerkt, was für ein Monster ich war. Harry, Hermine und Ron, ihr seid tolle Menschen. Es tut mir leid, was ich euch alles angetan habe. Aber wir sind ja jetzt nicht hier, um Entschuldigungen auszuteilen. Chloé, ehrlich gesagt dachte ich vor einem halben Jahr noch, ich würde dich nie wiedersehen. Und plötzlich rennst du einfach ohne Vorwarnung dir Treppe runter und siehst noch wunderschöner aus, als du sowieso schon bist. Damals habe ich gedacht, du wirst nichts mehr von mir wollen, mich nicht mehr sehen. Aber durch dich ist mir eines klar geworden: Wenn man jemanden liebt, wird man immer wieder zueinander finden. Ich kann mir kein Leben ohne dich vorstellen, ich will es nicht und muss es zum Glück auch nicht. Das einzig wichtige ist, Chloé Malfoy, ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben, verehren und beschützen. Wenn du gehst, gehe ich mit dir, und wenn ich aufwache, ist das erste, was ich sehen möchte, dich. Ich überlege schon lange, was ich in dieser Rede sagen will, doch nie bin ich auf eine gute Lösung gekommen. Irgendwann wurde mir klar, ich kann nicht eine Rede schreiben, um zu sagen, wie sehr ich dich liebe, denn das in Worte zu fassen, ist gar nicht möglich. Und ich hoffe, du siehst das genauso!» Das ganze Publikum klatschte entzückt und viele wischten sich Tränen ab. Ich suchte die Gäste nach Chloé ab. Sie rannte auf mich zu und küsste mich. Auch über ihr Gesicht liefen Tränen und ich küsste sie wieder. Der restliche Abend war noch wunderschön und wir verbrachten eine wunderschöne Hochzeitsnacht.

    Chloés Sicht:
    Seit der Hochzeit waren nun drei Wochen vergangen. Draco war sehr hoch im Ministerium angestellt, weshalb ich nicht arbeiten musste. Wir waren bis vor 2 Tagen noch in den Flitterwochen auf Hawaii und es war so unbeschreiblich schön. Ausserdem hatten wir auch eine Menge <Sport> betrieben. Gerade sass ich auf dem Sofa, als ich merkte, dass ich mich schon wieder übergeben musste. Irgendwann reichte es mir und ich schrieb schnell eine Eule an Narzissa, ob sie kurz vorbeikommen könnte, da meine Mum noch bei der Arbeit war. Nur wenige Minuten später stand Narzissa schon vor mir. «Liebes, ist alles in Ordung?» ich lächelte leicht und nickte. «Zissy, ich brauche deine Hilfe. Ich habe da nämlich so eine Vermutung, und du müsstest mir etwas holen, für die Bestätigung.» Zuerst verstand Narzissa nicht, doch als ich mir unwillkürlich über den Bauch strich, begann sie zu strahlen. «Du meine Güte, ich werde Grossmutter!» schrie sie überglücklich und schon war sie weg appariert, um kurz darauf wieder mit einem Schwangerschaftstest wieder zu erscheinen. Sie reichte ihn mir und ich verschwand damit ins Badezimmer. Nach ein paar Minuten zeigte der Test an: Positiv! Ich wusste nicht, ob ich mich freuen oder nicht freuen sollte, also rannte ich zu Narzissa und zeigte ihn ihr. Sie schien sich zu freuen, doch ich brach in Tränen aus. «Was ist, wenn Draco es nicht will? Was mache ich dann? Oder wenn er mich verlässt?» schluchzte ich und Narzissa legte mir den Arm um die Schulter. «Süsse, mach dir keine Sorgen.» so sassen wir etwa fünf Stunden dort, bis ich irgendwann einschlief. Ich wachte auf, weil mich jemand wachrüttelte. «Schatz, was ist denn los?» fragte Draco sanft. Ich sah, wie Narzissa und Lucius hinter ihm standen und Zissy mir aufmunternd die Daumen hoch streckte. Ich begann wieder zu weinen. Natürlich will er das Kind nicht! Wieso sollte er auch? «Ich, können wir das vielleicht an einem anderen Ort besprechen?» fragte ich verunsichert. «Klar Süsse, komm mit» dann gingen wir in den Pavillon im Garten und setzten uns. «Also erzähl, was ist passiert?» fragte er mich mitfühlend und strich mir über die Wange. «Ich denke, also eeh ich weiss» stotterte ich herum. «Sag endlich!» meinte Draco nun leicht gestresst. «Ich bin schwanger» liess ich die Bombe schliesslich platzen. Zuerst starrte er mich mit grossen Augen an, dann versuchte er zu realisieren, was ich gerade gesagt habe und murmelte schliesslich. «ich werde Vater» und das noch etwa fünf Mal, dann schrie er plötzlich «ICH WERDE VATER!» er lachte und hob mich hoch und wirbelte mich durch die Luft.
    Mittlerweile sind unser Sohn Scorpius und unsere Tochter Jaelle schon 10. Draco kam gerade nach Hause und rief «Bin wieder daa!» und die Kinder rannten ihn fast um und riefen «Daddy!» lachend nahm er beide auf den Arm und zusammen kamen sie ins Esszimmer. «Hei Schatz. Hmm riecht das gut!» meinte er und küsste mich leidenschaftlich. Scorpius und Jaelle riefen «Iiiiih» und verzogen ihre hübschen Gesichter. Lachend assen wir und ich wusste, dass wir alles richtiggemacht haben. Ende

Kommentare (3)

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Tatze 🐾 (63592)
vor 11 Tagen
Ok ich glaub DAS is die beste story die ich je gelesen hab 👍👍👌👌
Tatze 🐾 (78041)
vor 25 Tagen
Das ist eine der besten storys die ich jemals gelesen hab biiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitteeeeeeeeeeeee, mach weiter
du kannst des echt gut 👍👍👍👍👌👌👌👌
ms malfoy (36769)
vor 29 Tagen
wow, deine story ist echt gut! Mach weiter!