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Mein nerviger Nachbar.. {Min Yoongi FF} ~BTS~

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2 Kapitel - 2.081 Wörter - Erstellt von: LeviAckermann - Aktualisiert am: 2017-11-26 - Entwickelt am: - 460 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 6 Personen gefällt es

Mit 18 endlich mit der Schule fertig und dann fürs Studium in die Großstadt... Darauf hast du natürlich gar keine Lust. Wieso kann diese blöde Uni nicht in dieser schönen und ruhigen Kleinstadt, die du deine Heimat nennst, liegen! Und zum ganzen Übel kommt noch hinzu, dass dein neuer Nachbar sich eine Freude daraus macht, dich zu provozieren...

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    Da hatte ich endlich die Schule beendet und schon fängt das Studium an! Hat man denn nie eine Pause von diesem Höllenhaus! Stundenlanges Lernen und
    Da hatte ich endlich die Schule beendet und schon fängt das Studium an! Hat man denn nie eine Pause von diesem Höllenhaus!

    Stundenlanges Lernen und als Belohnung gibt es dann noch mehr zu lernen! Dazu muss ich auch noch in die stressige Großstadt ziehen und mich von meinem ruhigen und sorglosen Leben auf dem Dorf verabschieden.

    In der Stadt rieche ich schon die stinkenden Abgase. Ich will zurück nach Hause... Bleib stark! Nur drei Jahre, dann hast du's geschafft! Nur drei Jahre... Nur...

    Ich schleppe meine gefühlt vier Tonnen schweren Koffer zu dem Wohnblock, in dem ich laut Google Maps nun für eine Zeit lang leben werde. Sieht von außen sogar noch herunter gekommener aus, als ich erwartet hätte! Wie toll! Ich schaute auf mein Handy, um nachzusehen, in welcher der Wohnungen ich denn jetzt genau wohnen würde. Der siebte Stock! Keine Aufzüge und nur Treppen! Yay! Ich LIEBE Bewegung! Das kann echt super werden!

    Nach einer halben Ewigkeit komme ich dann auch mal verschwitzt und völlig aus der Puste oben an. Nach einer zwei-minütigen Verschnaufspause krame ich in meiner Jackentasche und suche nach meinem Wohnungsschlüssel.

    Nach ewig langem und erfolglosem Kramen, bekomme ich einen halben Herzinfarkt. Bevor ich dann aber aus dem Fenster springe und Suizid begehe, realisiere ich glücklicherweise noch früh genug, dass der Schlüssel die ganze Zeit in einem der Koffer war. Ich schäme mich für mein äußerst dummes Verhalten und hole den Schlüssel aus einer Seitentasche meines Koffers. Ich öffne die Tür und schaue in meine fast leerstehende Wohnung, die erfreulicherweise sauber ist.

    Zum Glück habe ich so eine tolle Familie, die sich extra die Mühe macht, den ganzen Weg hierhin zu fahren und schonmal ein paar Möbel aufzubauen. Ich schiebe meine Koffer in das Zimmer mit dem Bett und sehe mich etwas um. Kaum zu fassen, dass diese mickrige Wohnung fast genau so viel wie unser großes Haus auf dem Land kostet. Ich hole den Bettbezug aus meinem Koffer und mache mein Bett bereit. Erschöpft schmeiße ich mich danach auf es und bin kurz davor einzuschlafen, als mein Magen plötzlich laut knurrt und ich erschrocken meine Augen öffne. Vielleicht sollte ich etwas essen... Das Problem ist nur, dass ich nichts zu essen habe und noch weniger Lust einkaufen zu gehen.

    Ich kann aber schlecht irgendwas kochen, wenn ich nichts in der Küche habe... Genervt holte ich alle Küchenutensilien aus einem Karton und legte sie einfach einigermaßen geordnet in die Küchenvorrichtungen. Als ich fertig war nahm ich mir meine Jacke, mein Portemonnaie und meinen Zimmerschlüssel. Unten an der frischen Luft angekommen, fängt mein ganzer Körper an plötzlich zu zittern. Wieso muss es denn so kalt sein! Als ich hochblicke, fällt mir auf, dass die Straßenlaternen eingeschaltet wurden und ich merke, wie die Sonne langsam untergeht. Bei mir zuhause habe ich mich immer auf den Zaun neben meinem Haus gesetzt und mir den Sonnenuntergang angesehen. Kaum zu erwarten, dass ich so etwas Tiefgründiges getan habe... Aber da war es wirklich schön und jetzt verdecken mir diese blöden Hochhäuser die Sicht. Ich zog den Reißverschluss meiner Jacke bis obenhin zu und ging los.

    Ungefähr im Zentrum angekommen, habe ich schon Kopfschmerzen von dem ganzen Lärm. Vielleicht bin ich auch etwas pessimistisch. Etwas sehr pessimistisch. Hier sind so viele Geschäfte, aber keins, wo man Lebensmittel bekommt? Total verirrt laufe ich an einigen Klamottenläden und Drogerien vorbei. Wo bin ich überhaupt? Werde ich heute wieder nach Hause finden? Oder muss ich hier in der Kälte verhungern?

    In einer kleinen Entfernung sehe ich ein mir bekanntes Schild. Ein Lächeln bildet sich auf meinem Gesicht. Ein Lebensmittelladen! Zumindest werde ich nicht mehr verhungern! Mit schnellen Schritten lief ich los.

    Im Laden kann ich mich gar nicht entscheiden.. Etwas Einfaches.. Ich kann schließlich nicht wirklich kochen... Ich schaute auf meine Armbanduhr. Schon 19:43 Uhr? Ich griff das Nächstbeste und bezahlte es an der Kasse. Froh nun alles zu haben, begab ich mich nach draußen. An den Weg kann ich mich jetzt auch wieder erinnern. Vielleicht ist der Tag ja doch nicht so schlimm...

    Beim Laufen sah ich mich in der Großstadt um, so viele Hochhäuser... und so viele helle Lichter.. ganz anders als zuhause...

    Plötzlich stieß ich gegen etwas und fiel auf den Boden. Autsch. Geirrt, der Tag ist doch total ätzend..

    Als ich hochblickte, sah ich einen Mann mit schwarzen Haaren.,, Kannst du nicht mal aufpassen, wohin du gehst?", sagte er etwas genervt. Was für ein Blödmann... Er hätte doch auch aufpassen können, oder nicht? Ich schickte ihm meinen schlimmsten Todesblick.,, Pff..", gab er nur von sich und ging an mir vorbei. Ich sitze immer noch auf dem Boden und bin bereit alles und jeden umzubringen... Besonders ihn...

    Beruhigung.. Beruhigung.. Jemanden zu töten ist illegal, also sollte ich dies vielleicht lieber lassen.. Schließlich steht meine Zukunft auf dem Spiel...

    Hätte er mir nicht wenigstens hoch helfen können! Ach, ist egal.. es ist in Ordnung... Karma wird ihn irgendwann noch treffen..

    Ich stand auf, nahm meine Tüte und ging weiter. Zumindest habe ich noch zur Wohnung gefunden. Ich schloss die Tür auf und trat ein. Ich stellte die Tüten auf den Küchentresen und räumte die Lebensmittel an ihren Platz.

    Dann kochte ich mir mit meinen „überragenden" Kochkünsten mein Abendessen und ging dann nach dem Essen total erschöpft ins Bett. Was für ein scheiß Tag.. Morgen wird's besser... Hoffen wir mal..

    Als ich am nächsten Morgen aufwache, bin ich ausgeschlafen... Ich und ausgeschlafen..! Was ist denn heute los! Vielleicht wird der Tag ja doch noch ganz akzeptabel! Lächelnd stand ich auf und ging zur Tür, um etwas frische Luft reinzulassen.

    Als ich die Tür öffne und sehe, wer aus der Tür nebenan kommt, traue ich meinen Augen nicht. Das Arschloch von gestern ist mein Nachbar!

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    ,, Och nö.." gab ich flüsternd und mit einem geschockten Blick von mir.,, So sieht man sich wieder", sagte er mit einem schadenfrohen Lächeln. Ok, ganz ehrlich, pfeifen wir mal auf die Gesetze. Früher oder später werde ich ihn umbringen.

    ,, Schöner Schlafanzug", sagte er hämisch grinsend. Aus Reflex sah ich an mir herunter. Ich hatte meinen Giraffen-Jumpsuit und meine pinken Hässchen-Pantoffeln an. Vielleicht hätte ich mich vorher umziehen sollen.. Trotz allem bereue ich nichts, schließlich ist dieser Schlafanzug extremst gemütlich. Außerdem ist es mir egal, was dieser Idiot sagt...

    Ausdruckslos sehe ich ihn an, drehe mich um, gehe wieder zurück in meine Wohnung und knallte die Tür hinter mir zu.

    Wieso! Wieso jemand so unfreundliches! Wahrscheinlich werde ich ihm sowieso nicht allzu oft über den Weg laufen. Hoffe ich zumindest...

    Heute sollte ich mich noch ein bisschen ausruhen, bevor morgen mein erster Studientag beginnt.

    Bis jetzt habe ich nur das Nötigste an Möbeln, der Rest wird nach ein paar Tagen nachgebracht. Hungrig mache ich mich auf den Weg in die Küche. Ich nehme mir das Müsli, das ich gestern gekauft habe, schütte es mir in eine Schüssel und nehme mir Milch aus dem Kühlschrank.

    Mit einer vollen Schüssel Müsli gehe ich wieder zurück in mein Zimmer und schalte den Fernseher ein. Leider läuft so wie jeden Vormittag nur Assi-TV und ich muss mich mit einer Folge,, Richterin Barbara Salesch" zufrieden geben. Ich frage mich immer noch, wer sich eigentlich alle diese Geschichten ausdenkt.

    Nach einer kurzen Zeit bin ich aber irgendwie nur noch von der schlechten Schauspielerei genervt und schalte den Fernseher erstmal wieder aus. Für ein paar Minuten starre ich gedankenverloren an die Decke.

    Somit beschloss ich dann, mich kurz an meinen Schreibtisch zu setzen und schon mal meine Sachen zu ordnen. Eigentlich brauche ich nur meinen Laptop, mein Portemonnaie, meinen Studentenausweis und etwas zu trinken für morgen. Ich packe alles bis auf meinen Laptop in die Tasche. Leider funktioniert das WLAN noch nicht, deswegen kann ich leider keine Serien gucken.. Mein Vater meinte es sollte irgendwann innerhalb der nächsten drei Tage laufen. Ich nehme meinen Laptop und schließe ihn ans Ladekabel.

    Irgendwie überwinde ich mich dann doch und räume schon einmal alle meine Sachen in die schon bereits vorhandenen Regale und Schränke. Ich sollte mir echt mal mehr zulegen. Mir fällt auf, dass das Shampoo schon fast leer ist und ich mache mich auf den Weg zu einer Drogerie.
    //Zeitsprung
    Am Abend gehe ich noch duschen und früh ins Bett, damit ich am nächsten Morgen zumindest einigermaßen fit bin.
    //Noch ein Zeitsprung
    Dass ich so früh ins Bett gegangen bin, hat so gut wie gar nichts gebracht. Ich bin trotzdem totmüde. Frühaufstehen ist einfach nichts für mich. Ich ziehe mich um und frühstücke noch schnell, bevor ich losgehe. Dann ziehe ich mir meine Jacke und Schuhe an, prüfe noch einmal, ob ich alles dabei habe, und gehe aus der Vordertür. Ich schließe sie ab und laufe den Flur entlang, als gerade die Wohnungstür meines „geliebten" Nachbarn aufging. „Guten Morgen...", sagte ich etwas genervt, aber aus Höflichkeit. Schon schenkte er mir wieder sein Lächeln, bei dem man sofort wieder etwas Schlimmes erwarten würde.,, Guten Morgen, heute mal keine pinken Hässchenpantoffeln?"

    ,, Nein, heute mal nicht. Aber ich muss jetzt auch!", sagte ich schnell mit einem vorgetäuschtem Lächeln. Mit großen Schritten ging ich zum Ende des Flurs, um da nur festzustellen, dass ich in die falsche Richtung gegangen bin. Och man, peinlich.. Aber die Türen sehen auch alle gleich aus! Ich versuche mir nichts anmerken zu lassen, drehe mich schnell um und gehe noch schneller zum richtigen Ende.,, Falsche Tür?", fragte er hämisch. „Nein, ich wollte nur etwas nachsehen!" „An der Wand?" „Ja. Genau." Beim Treppenhaus nahm ich immer gleich zwei Stufen gleichzeitig. Schnell weg hier!

    Nur noch zwei Stufen und dann geschafft! Ich springe ab, knicke aber mit dem Fuß um und falle volle Kanne gegen die Glastür... Das ist mir jetzt nicht ernsthaft passiert... Ich will mich umbringen... Das hat niemand gesehen, oder! Vorne = niemand, rechts = niemand, links = niemand und hinten...
    Oh nein...,, Ja, stimmt wohl. Du hast wirklich keine Augen im Kopf", sagte er lachend. Nun will ich nicht nur ihn, sondern auch mich umbringen. Tolle Leistung! Er schaut noch einmal auf mich herab und geht dann grinsend an mir vorbei aus der Tür. Wie ich ihn nicht leiden kann!

    Ich stehe auf, klopfe mir den Dreck von der Jeans und gehe immer noch etwas beschämt aus der Tür. Auf dem Weg zur Uni versuche ich immer noch das, was gerade passiert ist, zu verdrängen. Ich habe mich richtig lächerlich gemacht! Und dann auch noch vor ihm!

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Mein nerviger Nachbar.. {Min Yoongi FF} ~BTS~
Mein nerviger Nachbar.. {Min Yoongi FF} ~BTS~
Mit 18 endlich mit der Schule fertig und dann fürs Studium in die Großstadt... Darauf hast du natürlich gar keine Lust. Wieso kann diese blöde Uni nicht in dieser schönen und ruhigen Kleinstadt, die du deine Heimat nennst, liegen! Und zum ganzen Üb...
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2017-11-15
40HC
Bangtan Boys, BTS

Kommentare (1)

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Kookie (31442)
vor 26 Tagen
Schreib auf jedenfall weiter bin gespannt was passiert und wer der nachber ist