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Mondfluss

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2 Kapitel - 2.499 Wörter - Erstellt von: Silberrabe - Aktualisiert am: 2017-11-17 - Entwickelt am: - 128 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo ich bin Silberrabe.

    1
    Das ist Mondfluss und ihre Geschichte. Doch bevor wir anfangen sind hier noch ein paar Charakter die öfters vorkommen. Damit ihr euch sie auch vorstellen könnt.

    Name: Mondfluss
    Geschlecht: Weiblich
    Rang: werdet ihr dann sehen
    Aussehen: schwarzes, mittellanges, aufgeplüschtes Fell mit silber-blauen Streifen, etwas buschiger Schweif, silber-blaue Augen. Sie ist normal groß, doch erscheint auf Grund ihres Felles ein wenig mollig
    Charakter: gut gelaunt, freundlich, humorvoll, hilfsbereit, klug, selbstbewusst

    Name: Nachtschweif
    Geschlecht: Männlich
    Rang: Krieger
    Aussehen: großer, schlanker Kater mit einem langen Schweif. Schwarzes kurzes Fell mit ein paar blassen hellgrauen Sprenkeln an der Brunst und am Rücken. Linkes Ohr ist etwas eingerissen. Dunkelgrüne Augen
    Charakter: Beschützerisch, hilfsbereit, ernst aber auch liebevoll

    Name: Finkenfell
    Geschlecht: Weiblich
    Rang: Königin/Kriegerin
    Aussehen: Normal große, geschmeidige Kätzin, braun-graues Fell, schmale Tatzen, kurzes glattes Fell. Hellbraun-grüne Augen
    Charakter: Liebevoll, hilfsbereit, humorvoll, nett, sanft

    Name: Silberschweif
    Geschlecht: Männlich
    Rang: Krieger
    Aussehen: Silbergrauer Kater, mit weißer Brust, Bauch und Pfoten, langer,
    Schweif, Eisblaue Augen, kurzes glattes Fell
    Charakter: Beschützerich, humorvoll

    Name: Steinklaue
    Geschlecht: Männlich
    Rang: Krieger
    Aussehen: Dunkelgraues, mit Silber gemischtes und an manchen Stellen oranges, längeres, etwas zerzaustes Fell, geschmeidiger bis molliger Körper, gelbe Augen,
    Charakter: Nett, witzig, liebevoll, aufgeweckt, schlau, bodenständig

    Name: Silberhauch
    Geschlecht: Weiblich
    Rang: Königin
    Aussehen: Normal groß, sehr schlanker Körperbau, kurzes, glattes, sehr gepflegtes silbernes Fell mit brauner Tigerung, Hellbraune Augen mit einem silbernen Hauch
    Charakter: liebevoll, beschützend, nett, sanft, durchsetzungsfähig

    PROLOG:
    Es ist ein sonnig warmer Herbstabend und die gold-gelbe Abendsonne wirft Schatten über das, mit bunten Bäumen verzierte, Tal. Ab und zu weht eine kühle Brise und wirbelt ein paar abgefallene bunte Blätter durch die Luft.

    1. Kapitel:
    "Nachtschweif! Komm schnell!" Kreischt eine Kätzin aufgebracht durch das Lager des HöhlenClans. Blitzschnell schießt ein schlanker, schwarzer Kater über die Lichtung, in die Richtung der lauten Rufe. Sein Blick ist gehetzt und aufgeregt und seine Muskeln spannen sich bei jedem Satz, den er hinter sich lässt, unglaublich stark an. Als er an der Kinderstube, die aus einem großen dichten Gebüsch besteht, erblickt er die kreischende Kätzin. Nicht nur diese, sondern auch den Heiler und eine andere Königin namens Moorschweif. Doch diese sind ihm in dem Moment so egal wie Mäusedreck. Denn die schreiende Kätzin ist seine Gefährtin Finkenfell und gebärt gerade ihre und seine Jungen. Finkenfell windet sich und kreischt immer wieder so, dass dem Kater ein kalter Schauer durch das schwarze Fell läuft. Er leckt ihr liebevoll und Mut machend über die Schulter. Nachtschweif hörte immer wieder ruhige Worte des Heilers und irgendein Gefasel der anderen Königin. Finkenfell's kreischen verstummt doch sie atmet noch sehr heftig. Er blickt zu ihr und dann auf seine Jungen. Es sind drei kleine Geschöpfe die leicht zitternd an ihrer Mutter liegen. Nachtschweif und Finkenfell lecken die kleinen Wesen vorsichtig trocken und führen sie zu den Zitzen ihrer Mutter. "Ich werde sie jetzt untersuchen..oder lieber etwas später?" Fragt der Heiler Moospelz leise. "Lieber etwas später." Wispert Finkenfell angestrengt. Moospelz nickt leicht und verlässt dann, mit Moorschweif, die Kinderstube. Finkenfell und ihr Gefährt reiben kurz ihre Nasen aneinander und schauen dann wieder stolz zu ihren ersten Jungen. Nachtschweif legt sich neben die kleinen und seine Gefährtin. "Wie sollen sie heißen?" Fragt er mit einer etwas zitternden Stimme. Finkenfell schaut sich die vor ihr liegenden Jungen genau an, Nachtschweif macht es ihr nach. "Wie wäre es wenn wir das silberne mit der braunen Tigerung Silberjunges nennen?" Schlägt sie mit einer sanften Stimme vor. "Ein sehr schöner Name. Und den kleinen dunkelgrauen Kater Steinjunges?" Meinst er lächelnd. Finkenfell nickt und lächelt zurück. "Und das letzte? Wie soll es heißen?" Fragt sie dann mit den Augen, auf das kleine Junge gerichtet. Beide überlegen kurz. "Mondjunges! Was ist mit Mondjunges?" Schlägt Nachtschweif plötzlich vor. "Ja, der Name ist auch sehr schön." Meint sie zufrieden. "Ja, so sollen sie heißen." Meint Nachtschweif in Gedanken versinkend. Dann schaut Finkenfell ihn zufrieden, erschöpft und stolz an. Er erwidert ihren Blick.

    Nun bist du Mondjunges und einen Mond alt:

    Vor dir ist deine Beute. Diese bewegt sich energisch hin und her. Du versuchst dich, so gut wie du es kannst, anzuschleichen und robbst dich so nahe an sie heran, dass sie nur noch ein paar Mäuselängen von dir entfernt ist. Dann wartest du noch einen Moment ab und bist dir sicher, jetzt bist du bereit zum Springen! Du drückst dich mit deinen Hinterpfoten auf dem dunkelgrünen trockenem Moos ab und landest auf deiner Beute. Direkt bearbeitest du diese mit deinen kleinen scharfen Zähnen und deinen nadelspitzen Krallen. Plötzlich hörst du die sanfte Stimme deiner Mutter: "Mondjunges...kannst du das bitte lassen." Diese schaut dich an und du lässt schmunzelnd ihren Schweif, also deine Beute, los. Dann setzt du dich hin und sie leckt dir liebevoll über deine Brust. "Mama lass das!" Piepst du. Finkenfell schmunzelt nur und meint dann:" Spiel doch etwas mit Silberjunges und Steinjunges." "Wo sind die denn?" Fragst du mit leuchtenden Augen und springst auf. Finkenfell überlegt kurz und sagt dann zu dir:"Also ich glaube Steinjunges ist heute Morgen mit Nachtschweif auf Patrouille gegangen, er wollte unbedingt mit ihm in den Wald gehen." Sagt sie leicht schmunzelnd. Dann fuhr sie fort: "Deine Schwester ist mit Flussjunges in den Ältesten Bau gegangen. Du kannst ja mal schauen ob sie immer noch da sind." Du nickst leicht und schießt dann aus der Kinderstube, quer über das, von Katzen wimmelnde, Lager in den Ältestenbau. Dort ist es angenehm warm, so wie in der Kinderstube. Draußen sind die Temperatur schon ein wenig gesunken aber auf den ersten Schnee, muss man wohl noch etwas warten. Du erblickst deine Schwester Silberjunges, ihre Freundin Flussjunges und drei Älteste namens Kupferzahn, Kräuterpelz und Steinpelz. Silberjunges und ihre Freundin Flussjunges sitzen vor Kupferzahn, einer rötlich-goldenen Kätzin, und hören ihr gespannt und mit aufgestellten Ohren zu. "So kam der tapfer Anführer Himmelstern zurück zu seinem Clan und zu seiner Gefährtin." Hörst du die alte Katze, mit einer rauen aber doch beruhigenden Stimme erzählen. Als du gerade mit einem lauten, freundlichen Hallo, in den Bau rufen wolltest, um die Katzen zu begrüßen, kommt dir Steinpelz zu vor. "Hallo Mondjunges" Sagt der grau gefleckte Kater ruhig. Du erwiderst freundlich die nette Begrüßung. Dann eilst du zu Silberjunges und Flussjunges. "Hallo!" Rufst du. Die beiden erwidern die Begrüßung. "Hallo Mondjunges. Wie geht es dir?" Fragt dich Kupferzahn ruhig. "Mir geht's prima!" Lächelst du sie an. "Bitte erzähl uns noch eine Geschichte bettelt Flussjunges mit weit aufgerissenen Augen. Kupferzahn lächelt und nickt. Du kauerst dich neben deine Schwester und drückst dich nah an ihren silbernen Pelz. "Vor vielen Monden gab es eine tapfere Kätzin..."

    Die Luft ist herbstlich kühl und gespenstiger Nebel legt sich über Tal und Wälder. Es ist windstill, eiskalt und leise. Geschmeidig springt eine schwarze Gestalt aus dem, mit Tau bedeckten, Gebüsch und landet lautlos auf einem nassen, flachen Stein. Diese blickt hinter sich und schmunzelt. "Das schaffst du! Na komm!" Ruft die schwarze belustigt in das Gebüsch hinein. Ein kleiner, orange-grauer, Kater hockt in der Mitte des Gebüsches und traut sich nicht hindurch zu springen, da es teilweise auch aus Dornen besteht. Nachtschweif springt elegant in das Gebüsch und schaut seinen Sohn Steinjunges liebevoll an. Dieser grinst ihn fröhlich an. Nachtschweif packt vorsichtig und behutsam die kleine Gestalt am Nackenfell, ohne ihm auch nur ein Haar zu krümmen, und springt leichtfüßig aus dem feuchten Gebüsch wieder auf den grauen Stein. Vorsichtig lässt er ihn auf dem breiten Stein nieder und leckt ihm kurz übers. linkes Ohr. "Na komm, lass uns zurück zum Lager gehen."Empört protestiert der kleine Kater gegen seinen Vater:"Warum! Ich will noch nicht!" Nachtschweif schmunzelt und meint ruhig:"Wir sind schon lange unterwegs und Finkenfell wartet bestimmt schon auf uns." "Ok, ich fürchte du hast recht Papa." Sieht Steinjunges ein. Dann setzt sich Nachtschweif langsam in Bewegung und fordert damit auf zu gehen. Steinjunges springt ihm flink hinterher. Die beiden schlendern durch den nebeligen und kühlen Wald und unterhalten sich dabei ein wenig. Steinjunges helle Stimme erhebt sich:"Das war heute..."Plötzlich unterbricht ihn sein Vater und befielt ihm leise zu sein. Nachtschweif erhebt seine Nase in die kalte Herbstluft und reißt seine Augen auf."Wir sind in der Mitte unseres Territoriums...das kann nicht sein." Murmelt er zu sich selbst und der kleine fragt ihn aufgeregt und ratlos was los sei. Daraufhin packt sein Vater ihn schnell aber vorsichtig am Nacken, trabt erst und beschließt dann in großen Sätzen voran zu sprinten. Nachtschweif bemerkt den Angstgeruch seines Sohnes rasch, ist aber ratlos wie er ihn beruhigen kann und rennt deshalb schneller über das aneinander liegende nasse Laub. Hinter Nachtschweif wirbelt Laub, Dreck und vereinzelte Wassertropfen auf. "Was ist los Papa!" Fragt der kleine ängstlich und aufgeregt seinen ihn tragenden Vater. Dieser kann deswegen nicht antworten und rennt in großen Sätzen weiter. Er bleibt kurz stehen, spitzt seine Sinne und wartet leise. Die Gefahr scheint vorbei doch trotzdem lässt er seinen Sohn nicht los und läuft zügig weiter. Ein heftiger Wind weht durch die Pelze der beiden Kater und lässt Steinjunges zittern. "Wann sind wir im Lager?" Fragt er ängstlich und ein wenig geknickt. Nachtschweif setzt ihn kurz, ganz nahe vor sich, ab und antwortet kalt:"Nicht mehr lange." Der kleine Kater nickt und lässt sich wieder von seinem Vater tragen. Nach nur ein paar Minuten später werden die Stimmen der anderen Katzen hörbar und versichert ihnen das sie sich ganz in der Nähe des Lagers befinden. Den Rest der Strecke trabt Nachtschweif geschmeidig. Als die beiden im Lager ankommen sehen sie ein paar Krieger herum laufen, der Rest der anderen Katzen bleiben anscheinend lieber in ihren warmen Bau, verständlicherweise. Der schwarze Kater läuft über die Lichtung in die Richtung der Kinderstube wo eine Königin mit ihrem Gefährten, Moorschweif und Finkenfell hocken. "Nachtschweif! Steinjunges! Da seid ihr ja!" Ruft Finkenfell fröhlich und ein wenig erleichtert. Nachtschweif lässt Steinjunges vor seiner Mutter ab und leckt seiner Gefährtin kurz über's Ohr. Diese leckt jedoch nur ihr Junges um es zu wärmen. Nachtschweif blickt durch den Eingang der Kinderstube und erblickt Felsenstern der mit Rindenherz redet. Ohne zu zögern steht er auf und verlässt die warme Kinderstube. Rindenherz kommt ihm entgegen und grüßt ihn freundlich, Nachtschweif erwiedert die Begrüßung kurz. "Felsenstern! Bitte warte!" Ruft er zu dem Anführer der gerade auf dem Weg in seine Höhle ist. Er dreht sich um und begrüßt den Krieger:"Hallo Nachtschweif. Was gibt es?" "Bitte lass uns in deine Höhle gegen." Entgegnet er ruhig. Felsenstern setzt sich langsam in Bewegung und trottet zu seiner Höhle, Nachtschweif folgt ihm. Als die beiden Katzen an seinem Bau angekommen sind, schlüpft der Anführer des HöhlenClans hinein und fordert den ehemaligen FinsternisClan Krieger auf ihm zu folgen. "Also was gibt es?" Fragt Felsenstern mit aufgespitzten Ohren. "Eben war ich mit Steinjunges im Wald, als wir uns dann auf den Rückweg machten roch ich FinsternisClan Katzen." Schildert Nachtschweif mit einer festen Stimme. Bei den Worten "FinsternisClan Katzen" weiteten sich die Augen des Anführers. "Wo ungefähr hat du die Katzen gerochen" Fragt Felsenstern leicht aufgeregt. "In der Nähe der Steinfelsen, also ziemlich in der Mitte unseres Teritorriums." Sagt er ernst. "Also es sind feindliche Katzen auf unserem Teritorrium...aus dem FinsternisClan." Felsenstern macht eine kurze Redepause und meint dann:"Erst vor kurzem meinte Felsentatze sie hätte ebenfalls FinsternisClan Geruch auf unserem Teritorrium gerochen." Nachtschweif nickt und blickt dann kurz auf seine kalten Pfoten, dann meint er:"Aber was wollen sie?"


    2
    2. Kapitel

    Du liegst nah an deine Mutter und deine zwei Geschwister gekuschelt und genießt die einladende Wärme. Die Sonne wirft lange Schatten in die von Wärme erfüllte Kinderstube und weckt dich sanft aus deinem ruhigen Schlaf. Du hörst ein paar Stimmen von Königinnen, anderen Jungen und auch eine dunklere Stimme eines Katers. Leicht blinzelst du, stehst dann auf und reckst und schüttelst dich. Auch deine Mutter erwacht langsam, ebenso wie Steinjunges und Silberjunges. Finkenfell leckt dir plötzlich mit ihrer rauen Zunge über dein schwarzes Fell. Du streckst dich ihr entgegen und blinzelst. Auch deine Schwester und dein Bruder sind mit der Fellpflege an der Reihe und werden mit der rosa-rauen Zunge abgeleckt. Nach einer Weile tritt auch Nachtschweif in die nach Milch riechende Kinderstube ein und begrüßt seine Familie liebevoll. "Guten morgen Nachtschweif!" Ruft Finkenfell fröhlich und deine Geschwister und du springen ihn aufgeweckt an. "Gehen wir heute wieder in den Wald?" Bettelt Steinjunges neugierig und springt an seine linke Pfote. Nachtschweif überlegt kurz und schweigt seltasam. "Nein Steinjunges." Meint er dann kalt. "Warum?" Fragt Silberjunges dann mit aufgerissenen Augen. "Es ist zu kalt." Sagt er abweisend. Auch Finkenfell fällt das seltsame Verhalten ihres sonst so standhaften Gefährten auf. "Wir wäre es wenn ihr drei zu den Ältesten Bau geht?" Schlägt Finkenfell eilig vor. "Wer als erstes da ist!" Rufst du zu deinen Geschwistern.

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