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Take your life into your own hands!

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2 Kapitel - 3.489 Wörter - Erstellt von: SayuriDragon - Aktualisiert am: 2017-11-16 - Entwickelt am: - 87 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Irgendwann kann man das Leben, das man lebt, nicht mehr ertragen und nicht mehr einfach so hinnehmen. So entschließt sich Samantha Thompson ihre derzeitiges Leben in dem einzigartigem Dorf, das seine eigenen Regeln befolgt, zu beenden. Doch ist es da draußen, in der Welt der Massen, wirklich besser?

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Kapitel 1. - The Village

Warum gibt es Menschen? Weil die Evolution so ihren Weg gegangen ist. Wir haben uns in den Millionen Jahren den Umständen angepasst. Wir haben gekämpft und überlebt wir wurden mobil auf zwei Beinen und haben Erfindungen erschaffen, haben die Welt verändert. Feuer, Räder, Kochen, Kleidung. Alles entstand durch die Menschheit. Und dann wurde sie überrannt. Von einem Wesen, dass wir nicht verstehen. Sie fressen uns, ohne das annähernde verlangen des Hungers zu haben. Sie töten uns aus Spaß. Zerfetzen uns aus Lust an der Laune. Es hat ein Jahrhundert gedauert, bis die Menschheit so weit war, dass sie gegen die Titanen kämpfen konnten. In der Zeit verschanzten wir uns hinter Mauern, die an die 50m hoch sind. Aber der Frieden hinter den Mauern blieb keine Ewigkeit gewährt. 845. Das Jahr wo die Menschheit fiel. So tief bis ins endlose Nichts. Das Jahr an dem die Menschheit erinnert wurde. Erinnert daran, dass wir nur ein paar Meter von dem Tode entfernt sind und dass diese paar Meter innerhalb einer Sekunde vernichtet werden können. Das Jahr indem die Mauer Maria gefallen ist zahllose Menschen ihr Leben an den Titanen verloren. Das Jahr der Erinnerung. Das Jahr der Furcht und der Angst vor dem Sterben.

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Ich starre in den Himmel und beobachte die grauen Wolken. Es würde bald regnen und dennoch mache ich keine Anstalt zurück in das kleine Dorf zu gehen, in dem ich seit 13 Jahren lebe.
Sie gehen mir alle auf die Nerven. Die Menschen. Das Dorf.

Meine Miene verfinstert sich leicht und ein Schatten bildet sich über meinen schwarzen Augen. Das Dorf in dem ich lebe ist kein normales Dorf. Nein. Wir sind ganz speziell. Wobei "wir" falsch ist. Das Dorf an sich ist ganz speziell. Wenn sich ein Fremder zu diesem Dorf hin verläuft, dann wird er nie wieder zurückkehren.

Ich atme aus, setze mich auf den noch leicht feuchten Feldweg und schmiere mir ein bisschen Dreck ins Gesicht. Um mich herum sind Bäume. Nichts außer Bäumen. Am Ende des Waldes, knappe 1430m weiter, ist mein Dorf. Was ich hier mache ist nichts weiter als den Köder zu spielen. Dies hier ist eine gut befahrene Handelsroute und ich soll dafür sorgen, dass mich die Leute zurück in mein Dorf bringen. Samt Handelsware.

Erneut atme ich aus und bette meinen Kopf auf meine Knie. Ich höre vom weitem schon die Hufe der Pferde auf dem Boden scharren und die knatternden Holzräder, die das schwere Gewicht ertragen müssen.

Gleich ist es so weit... schon wieder dieser Fraß. Ich habe ihn so satt. Fettsäcke schmecken mir absolut nicht, aber nur die fahren hier vorbei. Dieses Drecksgesindel. Ekelhafte Schweinebratzen.

>> Hey du! Aus dem Weg! << brüllt ein Mann, der mit einer kieferbraunen Kutsche vor mir stehen bleibt. Mühevoll quäle ich mir die Tränen hoch und gucke wimmernd zu ihm hoch. Sein Blick ist kalt und abweisend. Das Fett an seinem Körper schwabbelt, Schweiß läuft in dicken Bahnen von seinem Schweinegesicht und die schicken Klamotten stinken nach einer Überdosierung an Parfüm und Schweiß zugleich. Ekelhaft. Abscheulich. >> Ich sagte: Aus dem Weg! << knurrt er. Ich beiße mir leicht auf die Unterlippe, während die Tränen fließen.
>> B..bitte... helfen Sie mir. << flüstere ich. >> Ich wurde entführt und weiß nicht wo ich bin. << wimmere ich.
>> Das ist nicht mein Problem! Und jetzt verpiss dich! <<
>> A...aber meine Eltern... sie würden... Ihnen eine Belohnung geben. <<
Jetzt wird er hellhörig und unterdrückt ein breites Grinsen.
Hab ich den Dreckskerl.
Ein leeres und unbedeutendes Lächeln spiegelt sich auf meinen Lippen wieder, die ich gut versteckt hinter meinen Knien halte. Der Fettsack steigt von der Kutsche ab und kommt auf mich zu.

Seine Schritte sind langsam und jedes Mal wenn ein Fuß auf den Boden aufsetzt bringt das sein ganzes Gewebe zum Wackeln. Seine Kleidung ist mindestens 2 Nummern zu klein und der kleine, gekräuselte, fettige Schnauzer sieht unheimlich unappetitlich aus. Da sag doch mal einer, dass das Auge nicht mit isst.
>> Eine Belohnung also? Von wo kommst du denn? << fragt er und grinst nun doch breit, während er mir seine verschwitze Hand hinhält. Ich nehme vorsichtig seine Hand.
>> Aus dem inneren von Mauer Sina. << flüstere ich leise. Seine kugelrunden Augen werden größer und die Gier spiegelt sich in ihnen wieder. Er wittert das fette Geld.
>> Alles klar Kleine. Ich nehme dich mit. << grinst er mir einem fast verrücktem Gesichtsausdruck. >> Aber vorher muss ich noch mein Handelsgut in ein Dorf bringen. <<
Ich nicke leicht und folge ihm dann zu seiner Kutsche, wo ich mir gemütlich hinten auf den großen und voll befüllte Anhänger setze.

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Ich sitze zu Abendessen an dem Tisch, der auf dem großen freien Platz hinter dem Dort steht. Meine Familie, meine Mutter, mein Vater, mein großer Bruder und meine große Schwester, sitzen neben mir und lachen, trinken Alkohol und essen genüsslich das frische Fleisch, das vor uns liegt. Roh.
Ich hasse sie. Ich hasse sie. Ich hasse sie so abgrundtief. Ich hasse dieses Dorf und die Bewohner. Alle. Alles von ihnen. Ich will sie alle nicht mehr sehen. Ihre Gesichter nerven mich. Ihr Gestank würgt mich und ihr Verhalten widert mich an.
Ich beiße meine Zähne zusammen und spanne meine Muskeln an.
Ständig dieser Fraß. Ich habe kein Bock mehr auf das Fleisch fetter Menschen. Es ist unappetitlich geworden. Ich will etwas Neues probieren.

>> Samantha! Das hast du mal wieder gut gemacht! << lacht der Bürgermeister. Ich verdrehe nur die Augen und winke ab. In diesem Dorf hier gibt es nur muskelbepackte Menschen. Man muss kräftig sein, wenn man seine Beute erlegen will und die sich dabei massiv wert. >> Hast du dich eigentlich schon für einen meiner Söhne entschieden? Alle vier sind gut zu gebrauchen und haben nur die besten Gene! << Er grinst noch breiter als zuvor und der Rotschimmer auf seinen Wangen, der eindeutig vom Alkohol stammt, verstärkt sich.
Noch so ein dämlicher Brauch. Heirate so früh wie möglich und bekomme so viele Kinder wie es geht. Am Arsch. Ich werde niemals heiraten und auch niemals Kinder bekommen. Ich will alleine bleiben. Die Nähe der Familie kotzt mich an.
>> Nein habe ich nicht. << sage ich müde, stehe dann einfach auf und gehe. Dabei habe ich unauffällig ein Messer mitgenommen, mit dem ich heute Nacht alles beenden werde.

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Leise betrete ich das letzte Zimmer, in dem letzten Haus. Von meinen Händen Tropft das Blut fast alles Bewohner des Dorfes. Nur noch einer fehlt. Nur noch eine Kehle, die ich zerschneiden muss, damit ich endlich hier raus komme, damit ich endlich aus diesem dreckigen Käfig entkommen kann. Der alte Boden unter meinen nackten Füßen knarzt und der sanfte Schein des Mondes, dessen Licht durch das offene Fenster fällt, lässt meine Augen vor Mordlust funkeln. Man sieht in ihnen die Sehnsucht nach Freiheit und nach Änderung. Ich will so viel mehr als nur mein Leben lang dreckige Schweine fressen. Ich will endlich selber über mein Leben entscheiden. Ich will endlich frei sein und das tun was ich will.

Der Bürgermeister öffnet seine Augen und er guckt mich mit verklärtem, müdem Blick an. Seine Wangen noch immer rot von dem Alkohol, seine braunen kurzen Haare zerzaust durch das Feiern und sein muskulöser Körper ganz dreckig mit dem Blut des dicken Händlers.
>> S...samantha? Was machst du hier? << fragt er leise und gähnt.
>> Scht... << Ich halte meinen linken Zeigefinger vor meine Lippen und beschmiere sie damit ein wenig mit Blut, währen ich das Messer mit meiner Rechten fest umschließe. Verwundert schaut er mich mit nun großen Augen an. Ich lege meine linke Hand vorsichtig auf seinen Mund und presse seinen Kopf ins Kissen. >> Schlaf weiter. << flüstere ich und lege die Klinge des Messers an seinen Hals. Es dauert eine kurze Zeit, bis er realisiert was ich da mach, doch gerade als er mich wegstoßen will drücke ich das Messer fester an seine Kehle, bis das Blut entrinnt und schneiden diese anschließend komplett auf. Nach Luft ringend gurgelt er in dem Blut und starrt mich panisch an, bis er qualvoll an seinem eigenen Blut erstickt und wie ein jämmerlicher Lappen halb von seinem Bett runter hängt.

Kommentare (1)

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Meira (10717)
vor 31 Tagen
Bitte schreib weiter ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ♥️ ❤️ ❤️ ♥️ 😍 ☺️ 😯 😍 😵 😁 😵 😵 das ist so toll ❤️❤️❤️♥️❤️♥️❤️♥️❤️♥️❤️♥️❤️♥️❤️❤️♥️❤️♥️❤️👹😍😍😍😍👌😘❤️♥️♥️❤️♥️❤️♥️❤️♥️❤️♥️❤️♥️❤️♥️♥️❤️❤️♥️♥️❤️❤️❤️❤️❤️❤️♥️♥️♥️♥️♥️❤️♥️❤️❤️❤️❤️♥️♥️♥️♥️♥️♥️❤️9⃣♥️♥️❤️❤️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️♥️♥️♥️❤️❤️❤️♥️❤️♥️❤️♥️❤️♥️