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Vertraue niemandem...

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1 Kapitel - 5.418 Wörter - Erstellt von: Maddy29 - Aktualisiert am: 2017-11-13 - Entwickelt am: - 185 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Vertraue niemandem.

    1
    ((cur))Prolog Eine große schwarze Katze lief an der Seite von einem grau gefleckten Kater über eine Lichtung.Sei gegrüßt, Federseele. die schwarz
    Prolog
    Eine große schwarze Katze lief an der Seite von einem grau gefleckten Kater über eine Lichtung.Sei gegrüßt, Federseele. die schwarze Katze neigte den Kopf vor einer drahtigen Schneeweißen Katze, welche gerade auf der Lichtung ankekommen war. Guten Tag, Nachtblüte. Ihr seid wegen der Jungen hier, nicht wahr? Nachtblüte meinte: wir haben gehört, es gibt eine Prophezeiung über sie? Federseele nickte. das stimmt. Es gibt eine. eine der beiden Auserwählten wird sich opfern müssen, damit die andere den Clan von dem Blut befreien kann. Nachtblüte und Krähenfrost blickten sich besorgt in die Augen. sie werden es schaffen. Sie müssen es schaffen. Zusammen.


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    Sicht: Heidelpfote  

    Meine Ballen schmerzen. Meine Kehle brennt vor Durst. Aber wir laufen weiter. Und weiter. Ich will nicht als erstes stehen bleiben, das würde wohl Schwäche bedeuten. Ich bin nicht schwach! Ich schaue zu Blütensee. Ihr entschlossenes Gesicht deutet nicht darauf hin, dass wir demnächst stehen bleiben und eine Pause machen. Sie hat Angst. Wie wir alle. Sie ist traurig. Wie wir alle. Es war das schlimmste Gefühl meines Lebens, als ich meinen Vater zurücklassen musste. Allein daran zu denken versetzt mir einen Stich. Er hat für uns gekämpft, ist für uns gestorben. Ich will nicht, dass sein Opfer um sonst war. Dass uns die bösen Katzen doch noch wittern und verfolgen. Also laufe ich verbissen weiter. So wie ich meine Schwester und Seerosenpfote kenne, denken sie genauso wie ich. Na gut. Dann eben weiter. Plötzlich spüre ich einen Windhauch, welcher Kaninchenduft mit dich bringt. Ich spüre meinen Hunger, und möchte nur noch lossprinten, dieses Kaninchen fangen, mich hinlegen und es genießen. Das frische Fleisch zu schmecken, das Blut...und vielleicht am nächsten Bach ein paar Schlucke zu trinken. Aber nein. Ich höre das Keuchen meiner Schwester vor mir, als wir an einem Hügel angekommen waren, den Blütensee offensichtlich überqueren wollte. Ich verdrehe die Augen. War ja klar, dass sie zuerst Schwäche zeigt. Sie zeigt IMMER Schwäche. Im Gegensatz zu mir. Ich halte immer den Mund. Und was bekomme ich dafür? Nichts. Silberpfote ist der Liebling von so ziemlich jeder Katze die ich kenne. Weil sie einen schöneren Namen hat? Weil sie glänzenderes Fell hat? Bitte! Aber ich schweife ab. Ist ja eigentlich egal. Hinter diesem Hügel müsste ein Fluss sein. Dort machen wir Pause.  Erleichtert atme ich aus. Endlich Wasser. Ich schaue mich um. Auch die anderen, vor allem Silberpfote, scheinen durch die Aussicht auf frisches Wasser und Schlaf motiviert worden zu sein. Nur noch ein Hügel! Nur noch ein paar Schritte... ich beiße die Zähne zusammen und schleppe mich nach oben. 

    3

    Sicht: Silberpfote  
    Erschöpft stehe ich auf dem Hügel und schaue hinab ins Tal. Alles ist so grün... überall duftet es nach Beute... Ein perfekter Ort zum Leben. Aber Blütensee will nur eine kurze Pause machen... ich verstehe sie einfach nicht! Sie ist doch genauso müde und hungrig wie wir... Vielleicht kann ich sie ja vom Bleiben überzeugen. Jetzt renne ich herunter auf die Wiese. Erfreut fühle ich das weiche Gras unter den Ballen und den frischen Wind im Pelz. Hinter mir kommt Heidelpfote. Sie trottet langsam den Berg herunter. Wie kann sie das denn nicht genießen? Sie öfter so komisch und reserviert zu mir... Jetzt starrt sie mich so genervt an und rollt mit den Augen. Nur weil ich den Hügel heruntergerannt bin? Ist das so schlimm? Dann schaut sie zu Blütensee, welche mich liebevoll ansieht und belustigt schnurrt. Seerosenpfote kommt auch zu uns heruntergerannt. Ich schaue wieder zu Heidelpfote, welche zu ihr springt. machen wir ein Rennen? Ach, auf einmal ist Rennen wohl doch nicht mehr so kindisch und albern oder was? Seerosenpfote nickt.  Silberpfote, machst du auch mit?  Erstaunt fällt mein Blick auf Seerosenpfote. Er hat mich gefragt? Er hat mich gefragt! Da kann ich nicht einfach Nein sagen... aber ich bin so fertig...naja, meine Pfoten schmerzen noch vom vielen Laufen... aber okay, ich mach mit. Heidelpfote wirkt plötzlich verärgert. ähm... meine Ballen tun auch furchtbar weh und ich will mich doch lieber ausruhen. Also legt Heidelpfote sich an den Rand der, zugegeben etwas kleinen, Lichtung. Eins... ich spanne meine Muskeln an und merke, wie meine Beinmuskeln schmerzhaft zucken  Zwei... ich beuge mich nach vorn Und Drei ruft Blütensee. Ich drücke mich ab und sprinte los. Aus den Augenwinkeln bemerke ich, dass Seerosenpfote ebenfalls beschleunigt und mich fast überholt. Ich darf nicht verlieren, sonst stehe ich wie eine Loserin da! Also strenge ich mich noch mehr an. Mein Puls rast und ich bekomme kaum noch Luft. Plötzlich dreht sich alles. Aber ich darf nicht verlieren! Ich versuch nach Sauerstoff zu schnappen, aber ich kann nicht. Es geht nicht, ich bekomme keine Luft mehr! Panisch japse ich und lasse mich fallen. Jetzt dreht sich alles noch schneller und schneller und ich sehe Blütensee verschwommen, wie sie sich über mich beugt. Dann wird alles schwarz.

    Sicht: Heidelpfote  

    Hektisch rennen Seerosenpfote und Blütensee zu Silberpfote. was wenn sie... tot ist? ich verdrehe genervt die Augen. Oh bitte! Sie ist nicht tot! Okay, zugegeben, so schlecht würde ich das gar nicht finden... dann wäre Miss Perfekt endlich weg... dann können Seerosenpfote und ich zusammenbleiben... ich weiß, dass Silberpfote ihn auch mag. Das merkt man ihr an. Anders als ich hat sie ihre Gedanken und Gefühle nicht so unter Kontrolle. Aber wenn es sie nicht mehr geben würde...ich schüttle den Kopf. Wie denke ich denn über meine eigene Schwester? Ich verdränge diese bösen Gedanken über sie. Trotzdem ist mir klar, dass nicht mehr viel fehlt, damit sie stärker und brutaler zurückkommen... Silberpfote hebt langsam den Kopf. Na also! was ist passiert? immer muss sie so blöd fragen. Das regt mich wirklich auf! Als ob die nicht wissen würde was passiert ist. du hast dich Überanstrengt. Vielleicht war das Rennen nach der langen Reise doch keine gute Idee... meint Blütensee und starrt Seerosenpfote etwas vorwurfsvoll an. Dass es ursprünglich meine Idee war, verschweige ich lieber. Silberpfote steht wacklig auf. vielleicht sollten wir doch hier bleiben... hier ist es einigermaßen sicher.Silberpfote nickt Blütensee kräftig zu. Natürlich will Silberpfote nicht weitergehen... sie ist zu schwach. Sie wird auch zu schwach sein um sich zu wehren, wenn ich irgendwann meine Zähne in ihre Kehle ramme... und dann kann ich zusehen, wie sie wirklich langsam erschlafft..

    5

    Sicht: Heidelpfote  
    Etwa 6 Monde später  

    Ich zittere und rolle mich enger ein. Jetzt kommt die Blattlehre. Plötzlich höre ich ein Husten neben mir und drehe mich um. Seerosenpfote geht es gar nicht gut. Er hat wohl weißen Husten, oder grünen. Was, wenn er nicht überlebt? Er muss überleben, ich brauche ihn... Ich stehe auf und strecke mich, aber gleich darauf zittere ich wieder wie wild. Ja es ist definitiv Blattlehre. oh du bist wach. Komm, gehen wir jagen! ich sehe Blütensee an. Will sie wirklich mit mir jagen oder fragt sie nur, weil es Seerosenpfote nicht gut geht und Silberpfote noch nicht wach ist? Naja dann geh ich eben mit ihr Jagen. Aber nur für Seerosenpfote! Ich folge Blütensee und als meine Pfoten den kalten, nassen Schnee berühren zucke ich angeekelt zurück. Ob wir heute wohl Beute finden? Ich glaube wohl nicht. Auf einmal horcht Blütensee auf. Hat sie etwas gehört? Ah da hinten, ein Eichhörnchen! Ich ziehe mich zurück und lasse Blütensee machen. Ich tappe etwas weiter in Richtung Fluss und sehe eine Krähe. Sie erinnert mich an Krähenfrost... er hat uns gleich behandelt. Er hat mich genauso gelobt wie die anderen. Ich war bei ihm nicht schlechter, nur weil Silberpfote schöneres Fell hat. Wenn man mich do behandeln würde, weil bei meiner Geburt Nachtblüte gestorben ist, dann würde ich es vielleicht verstehen. Es ist nicht so, dass ich mich deshalb nicht selbst hasse. Aber nein. Es hat damit zu tun, das Silberpfote besser aussieht als ich und besser jagen kann. Leise pirsche ich mich an die Krähe an. Ja klar, Blütensee ist nett und kümmert sich um uns. Sie hat uns gesäugt und aufgezogen. Sie hat uns viel beigebracht. Ich springe und stürze mich auf die Krähe und beiße ihr in den Nacken. Wenn das Silberpfote wäre...Ich schnurre kurz und aggressiv auf und beiße der Krähe den ganzen Kopf ab. Und immer noch stelle ich mir vor, dass das Silberpfote ist... oder Blütensee... nein, dann wäre Seerosenpfote traurig. Das will ich nicht. Er ist der einzige, der mich nie übersehen hat... Ich sehe zufrieden zu, wie das Blut der Krähe den Schnee rot färbt. Blutrot. Da fällt mir auf, wie sehr mir diese Farbe gefällt...und dass ich sie gerne noch öfter sehen würde... Am besten möglichst bald...

    6

    Sicht: Heidelpfote  

    Mit der Krähe im Maul stapfe ich zurück zur Höhle, als ich plötzlich eine Taube rieche. Wow, noch ein Vogel! Ich schleiche mich an, bis etwas neben mir aus dem Gebüsch schießt und die Taube verscheucht. Ich fauche und springe es an, bis ich Silberpfote erkenne.MÄUSEHIRN! Was soll das? Ich hatte sie fast! Was macht dieser Trampel von Katze hier? Ich jage jetzt! Wütend zerkratze ich mit ausgefahrenen Krallen ihren Bauch. Silberpfote wirft mich von sich runter und ich rolle mich in dem nassen Schnee ab. Ihhgitt, ich hasse Schnee! Schnell schüttle ich mich kräftig und bespritze Silberpfote absichtlich mit Schnee, welche immer noch ihre Wunden leckt. So ein Weichei... warum greifst du mich an? sie funkelt mich an. Sie mich? ICH bin sauer auf SIE! ich jage hier! ((bold)Du solltest dich um Seerosenpfote kümmern! Ich knurre, aber sehe verwundert dass Silberpfote traurig wird.Deswegen such ich euch ja. Er wird immer schwächer. Ich glaube er... sie verstummt.  Er... was? ich sehe Silberpfote fragend an, aber ich weiß die Antwort schon. er stirbt wahrscheinlich noch heute. sie setzt sich und fängt an zu Weinen. NEIN! Er darf nicht sterben! Hast du es Blütensee schon gesagt? Ich renne los zur Höhle und schmiege mich an Seerosenpfote. Silberpfote hatte Recht. Er ist viel schwächer und sieht nicht gut aus. Nein sie weiß es noch nicht. Silberpfote taucht am Höhleneingang auf. Ich schiebe Seerosenpfote die Krähe zu. Hier, iss! Seerosenpfote stöhnt und schaut auf. Er schüttelt den Kopf. Er blinzelt verwirrt. Silberpfote? Bist du das? Ich will dir noch etwas sagen, bevor ich zum Sternenclan gehe... seine Stimme zittert. Er hat mich nicht mal erkannt! Er hält mich für Silberpfote. Autsch. Ich... Ich liebe dich Silberpfote. er verstummt wieder und legt sich hin. Mir steigen Tränen in die Augen. Er liebt sie. Nicht mich. Wutentbrannt rase ich auf Silberpfote zu, die alles mit angesehen hat und gerade zu ihm rennen wollte. Ich stürze mich auf sie und kratze und beiße um mich vor Wut und Schmerz. Wenn sie tot ist, dann muss er mich lieben. Er wird keine andere Wahl haben! Gerade als ich der sich unter mir windende Silberpfote in die Kehle beißen will, stürmt Blütensee herein. Schnell spring euch von Silberpfote. Blütensees Miene nach zu urteilen hat sie nichts mitbekommen und trottet zu Seerosenpfote. mein Sohn. Du warst ein so guter Schüler. Du warst gerecht und lieb. Ich wünsche ich könnte dich retten, aber ohne Heilerin ist das unmöglich. Es tut mit so Leid mein Sohn! Sie weint, genauso wie Silberpfote. Ich werde euch zu Kriegern ernennen. Ihr seid bereit. Dann wirst du im Sternenclan einen würdigen Namen tragen! sie geht sehr erwachsen damit um, dass ihr Sohn bald stirbt. Ich sehe wie sie Vortritt. Ich werde ja auch Kriegerin! Um Silberpfote kümmere ich mich später, wenn niemand zuschaut. Jetzt renne ich ebenfalls vor. Seerosenpfote, du wirst ab heute Seerosenkralle heißen! Möge der Sternenclan dich gut aufnehmen. Silberpfote, du wirst ab heute Silberglanz heißen. Beachte das Gesetz der Krieger, und sei mutig wie eine echte Kriegerin. Heidelpfote, du sie wird durch einen Seufzer unterbrochen. Alle schauen zu Seerosenkralle. Er sieht Silberglanz tief und liebevoll in die Augen, hustet stark, dann erschlafft er augenblicklich. Blütensee rennt zu ihm und vergräbt die Schnauze in seinem Fell. Das kam doch nicht wahr sein! Was soll das? Was ist mit meiner Zeremonie? Silberglanz rennt auch zu den beiden und kuschelt sich an sie. Ich verdrehe die Augen. HALLO? Meine Zeremonie? Warum musste dieser Krähenfrass jetzt sterben? Ich lege mich hin und heule vor Wut. Meine Schwester ist Kriegerin aber ich nicht. Womit hab ich das verdient?

    7

    Sicht: Heidelpfote  
    Mittlerweile sind mehrere Stunden vergangen seit Seerosenkralles Tod, und es ist immer noch nichts passiert. Silberpfote und Blütensee liegen immer noch schluchzend bei Seerosenkralle, ich bin immer noch keine Kriegerin. Ich weiß, dass Silberpfote jetzt Silberglanz ist, aber so werde ich sie nicht nennen. In meinen Augen hat sie es nicht verdient. Sie ist schwach, schreckhaft und wird nur wegen ihres Aussehens gemocht. Ich habe nun mal schwarzes Fell, und ich weiß dass allen immer zuerst ihr silbernes Fell ins Auge springt. Aber alle, die sie sehen, finden sie sympathisch. Mich nicht. Mich hat man immer ignoriert. Immer. Deswegen bin ich wohl jetzt so wie ich bin... Ich renne nach draußen. Was soll ich hier eigentlich noch? Seerosenkralle liebt mich nicht, Blütensee bin ich nicht mal wichtig genug um mich zu Kriegerin zu ernennen. Und von Silberpfote will ich gar nicht reden. Also renne ich irgendwohin, wohin weiß ich nicht. Ich sehe alles nur noch verschwommen, da mir wieder heiße Tränen in die Augen steigen. Ich jaule den Schmerz aus mir heraus, brülle und renne noch schneller. Nach einer Weile kann ich nicht mehr weiter, ich habe Seitenstechen und kann fast nicht mehr atmen, also verlangsame ich mein Tempo und bleibe langsam stehen. Keuchend schaue ich mich um. Hohe Kiefern und etwas kleinere Tannen ragen über mir auf, nicht so wie im Tal, in dem wir leben, in dem nur Laubbäume wachsen und die der Blattlehre ihren Namen gegeben haben. Ich atme tief ein und nehme den Tannenduft stärker wahr. Gleich kommen mir wieder die Tränen. Tannennadeln erinnern mich wieder an meinen Vater... weil wir damals in einem Nadelwald geboren worden sind. Ich laufe ein Stück weiter. Wo bin ich? Langsam spüre ich Gänsehaut unter meinem dicken Fell. Warum bin ich weggerannt? Jetzt habe ich niemanden mehr... schnell schüttle ich den Kopf. Hatte ich den jemals jemanden, der wirklich für mich da war? Der mir einfach zugehört hat und mich getröstet hat wenn ich mal wieder traurig war? Nein. Alle sind immer nur mit Silberpfote beschäftigt gewesen, die arme, auf Hilfe angewiesene Silberpfote. Ach, fresst Krähenfraß! Vielleicht kann ich den anderen Klan finden und meinen anderen Onkel kennenlernen... dieser böse Anführer ist mir egal. Vielleicht hat er genau wie ich seine Gründe. Nein, ich bin mir sogar sicher. Denn niemand ist von Grund auf ein Mörder. Niemand ist von Grund auf Böse. Andererseits: Was heißt böse eigentlich? Naja, niemand ist böse... alle handeln wie sie es für richtig halten. Wie ich. Also mache ich mich wieder rauf den Weg zurück. Ich folge meiner Geruchspur und vielleicht finde ich so unsere Geburtshöhle...

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    Sicht: Silberglanz 
    Heiße Tränen laufen über meine Wangen und ich sehe Seerosenkralles kalten Körper nur noch verschwommen vor mir da mir die Tränen die Sicht versperren. Ich schüttle den Kopf. Wie lange geht das schon so, wie lange liegen wir drei schon hier und trauern? Ich sehe mich um. Wo ist Heidelpfote hin? Wie lange ist sie schon weg? Aber wen interessiert das schon. Wenn sie nicht mal den Anstand hat zu bleiben wenn wir trauern, ist sie es nicht wert. Respektloses, undankbares Miststück! Am Anfang dachte ich noch, die Angriffe waren ein Versehen, aber mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher. Nein falsch, ich WEIß dass es Absicht war. Seerosenkralle ist weg, meine Schwester hat mich hintergangen und Blütensee geht wohl doch nicht so erwachsen mit dem Tod ihres Sohnes um... ich bin so allein... Plötzlich höre ich eine Stimme neben mir. Vertraue niemandem... Mama? MAMA KOMM ZURÜCK! ich sehe zu wie der schlanke Körper meiner Mutter verblasst. Ich denke darüber nach was sie gesagt hat... Vertraue niemandem... bestimmt meint sie Heidelpfote. Ganz sicher meinte sie Heidelpfote! Fest entschlossen, mich nicht mehr um Heidelpfote zu kümmern weil es das beste ist, lege ich mich wieder zu Blütensee. Wie sehr sie sich doch irrt... 


    9

    Sicht: Heidelpfote 
    Ich trabe schon länger durch die Gegend und langsam wird es dunkel. Die Sonne geht unter, schon zum zweiten Mal seitdem ich unterwegs bin. Ich kann nur noch mit Mühe die Augen offenhalten, geschweige denn weiterlaufen, also lege ich mich erschöpft unter einen Baum. Die Äste unter mir piksen mich unangenehm in den Bauch, aber ich bin so müde dass mir das jetzt egal ist. Meine Augen fallen langsam zu... Heidelpfote... erschrocken fahre ich auf und schaue mich panisch um. Haben mich Silberglanz und Blütensee gefunden? Erst jetzt merke ich dass ich auf einer großen Lichtung stehe und sehe mich mit zusammengekniffenen Augen um. Vor mir steht eine große Katze. Krähenfrost! glücklich schmiege ich mich an ihn. hallo Heidelmohn, wie geht es dir? ich starre ihn an. ich heiße Heidelpfote Krähenfrost lächelt. nein. Der Sternenclan hat beschlossen, dass du bereit bist Kriegerin zu werden. ich spüre wie eine unglaubliche Last von mir abfällt. Ich bin nicht nur Kriegerin, sondern wurde auch von meinem Vater dazu ernannt! Zufrieden quicke ich auf.danke! auf einmal beginnt die Landschaft und Krähenfrost zu verblassen. Nein! Ich habe doch noch so viele Fragen...Krähenfrost! er blickt mich stolz an. Das letzte was ich von ihm höre ist, wie er "Vertraue niemandem" flüstert, dann schrecke ich an meinem Platz unter dem Baum auf. Vertraue niemanden. Ich stehe auf und laufe weiter, mit meinem neuen Motto dauernd vor Augen. 

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    Sicht: Heidelmohn 
    Mein Magen knurrt als ich mich an ein fettes Eichhörnchen heranschleiche. Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe mich zum Jagen aufzufordern. Jedenfalls rede ich mir das ein. Im Hinterkopf weiß ich genau durch welchen Gedanken ich mich aufgerafft habe: "stell dir vor, die Beute wäre Silberglanz und das Blut wäre ihres." Ich töte das Eichhörnchen schnell und schlinge es herunter. Und weiter geht es... ich irre schon seit Tagen herum, und ich finde unsere Geburtshöhle einfach nicht! Soweit ich mich erinnern kann, haben wir nicht so lange gebraucht von der Geburtshöhle zum jetzigen Lager. Auf einmal nehme ich eine extrem schwache Geruchspur von einer fremden Katze wahr... ich schätze, sie war vor einem Mond hier. Ich wundere mich, warum die Spur noch vorhanden ist, dann fällt mir die Trockenheit ein. Es hat mehrere Wochen lang nicht geregnet... aber egal. Vielleicht ist das ja eine Clankatze gewesen! Ich beschließe, der Spur zu folgen. Es ist schwer, ich muss mich nah am Boden halten um sie nicht zu verlieren. Sie wird immer schwächer, plötzlich hört sie ganz auf. Ich spüre wie Panik in mir aufsteigt. Ich muss den Klan finden! Da! Ich rieche sie wieder. Erleichtert folge ich der Spur weiter.
     
    11
    Sicht: Heidelmohn
    Ich nehme einen letzten Bissen von meknen frisch erjagten Kaninchen und stehe auf. Weit kann es nicht mehr sein, auch wenn es viel Mühe gekostet hat, habe ich die Spur bis hierher gefolgt und hier werden die Gerüche nach anderen Katzen immer stärker. Also trabe ich weiter, auf eine starke Geruchsquelle zu. Ich überlege immer noch, was Krähenfrost genau mit "Vertraue niemandem" gemeint hat... Plötzlich knalle ich mit dem Kopf gegen einen Baum. Ich fauche aus Reflex den Baum an und nehme mir vor, besser auf meine Umgebung zu achten. Ich schauemir den Baum genauer an und bemerje Kratzspuren und Grenzmarkierungen an ihm! Das heißt ich habe es endlich geschafft! Ich habe den Klan und meine wahre Familie gefunden. Erleichtert atme ich aus. Endlich hat das Herumwandern ein Ende... Ich stürme in das Territorium und, so glaube ich, Richtung Lager. Auf einmal sehe ich eine große Dornenbarriere! Das muss es sein! Ich werfe vorsichtig einen Blick in das Lager. Eine große Katze liegt auf einem großen Felsen auf einem Haufen Moos, um sie herum viele MäuseKnochen... anscheinend hat sie gerade erst gegessen. Eine kleinere Katze mit dickem Bauch liegt vor einem großen Busch und sonnt sich und eine andere trägt ein Eichhörnchen zu der großen Katze. Wenn do das Klanleben aussieht, dann will ich definitiv ein Klan Mitglied werden! Langsam betrete ich das Lager und ein mulmiges Gefühl im Magen sagt mir, das dieser Schritt der erste Schritt in ein neues Leben war.

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    Sicht: Heidelmohn

    Als ich das Lager betrete, hört man von allen Seiten erstauntes, teilweiße erschrockenes Gemurmel. Irgentwas sagt mir, dass es ein großer Fehler war, einfach so ins Lager zu laufen, ich hätte warten sollen... aber auf was eigentlich? Nein, es ist gut dass ich es betreten habe. Rede ich mir jedenfalls ein. Plötzlich schauen alle auf den Felsen zu der großen Katze, die nun aufsteht und auf mich hinunterblickt. wer bist du und warum wagst du es, in unser Lager einzudringen? Erschrocken von der tiefen, harten Stimme des Katers zucke ich zusammen. Verdammt, ich hätte mir überlegen müssen was ich sage! Ich... ich möchte mich dem Clan anschließen. Er schaut mich prüfend an und erwidert langsam: ich nehme weder Streuner noch Hauskatzen auf. Verschwinde oder du wandelst bald im Totental! ich sehe ihn verwirrt an. Was zum Teufel ist ein Totental? ich stamme aber aus dem Clan und... ich verstumme. Ist es richtig, ihm das alles zu erzählen? Dann wäre Krähenfrosts Opfer umsonst gewesen... ich bin als Junges weggelaufen und wurde von Streunern großgezogen. So hat es mir... ähm... Donnervogel, meine Ziehmutter, gesagt. Er sieht mich ungläubig an, was ich ihm nicht verübeln kann. Ich hätte mir auch nicht geglaubt. Doch schließlich nickt er und deitet mit seinem Schwanz auf eine große Höhle. komm... ich folge ihm und spüre dabei neugierige Blickeder Klankatzen auf mir ruhen. In der Höhle riecht es muffig und nach verfaultem Fisch. Ich schüttle mich kurz. Wie wiederlich! Der große Kater setzt sich auf einen Haufen aus Moos und fängt an zu reden: ich bin Blutstern, der König dieses Stammes. Du musstmir gehorchen wenn du hier bleiben möchtest, verstanden? Ich nicke wie betäubt. Stamm? König? Ich dachte ich hätte den Clan gefunden? ich b bin h Heidelmohn bringe ich stotternd hervor, da ich das Gefühl habe dass ich etwas sagen solle. Er schüttelt den Kopf. Nicht mehr. Ab heute heißt du Blutsonne, da Ich mich entschlossen habe, dich zu meiner Gefährtin zu machen, die Vermählungszeremonie findet ebenfalls morgen statt. Jetzt geh nach draußen und lass dir von Nummer 14 den Bau für die Katzen ab Nummer 20 zeigen. Da müsste noch ein Nest frei sein. Aber keine Angst, ab morgen schläfst du hier, bei mir. Den letzten Datz spricht er drohend. Mich? Zur Gefährtin? Gefährtin von diesem Kater? Das kann nicht sein, ich will nicht... und was meint er mit Nummer 14? Haben die Katzen hier keine normalen Namen? Ich zögere und ein kleiner stämmiger Kater mit roter Musterung schiebt mich aus dem Bau. Benommen tappe ich zu einer weißem Kätzin und frage sie, wer die Nummer 14 sei. Sie deutet auf den Kater, der Blutdtern vorhin die Frischbeute gebracht hat. Ich nickedankbar und will weitergehen, doch sie hält mich zurück. du bist Krähenfrosts Tochter, nicht wahr? Ich habe dich sofort erkannt! Du siehst ihm sehr ähnlich! Ich bin, also war übrigens Ginsterpfote, bis Blutstern hier ankam. Ich bin die Tochter von Streifennase, also deine Cousine! sie schnurrt. Meine Cousine? Also ist das doch der Clan? Ich habe noch mehr Verwandte im Clan? das geht mir alles zu schnell. Erst will Blutstern mich zur Gefährtin und dann auch noch du! Außerdem ist es hier so... anders als mein Vater mit das erzählt hat! ich seufze. Sie starrt mich erschrocken an zur Gefährtin? Das ist nicht gut... er sucht sich immer die für ihn attraktivste Katze aus, verbringt eine Nacht mit ihr, wenn du verstehst was ich meine, und am übernächsten Tag lässt er sie umbringen weil sie ihn anscheinend betrogen hat. Wenn du mich fragst, damit sie es keinem erzählen kann, aber er ist der Boss... ich atme schnell. Er will mit mir schlafen? Er will mich töten? Was mache ich jetzt nur? Ich atme einmal tief durch. Ganz ruhig Heidelmohn, du darfst deine Nerven nicht verlieren... und ja, im Clan hat sich einiges verändert...seit Blutstern hier aufgetaucht ist, sind wir ein Stamm und er der König. Anstatt dem Sternenclan wandeln die Toten im Totental. sie verdreht die Augen. wir haben Nummern als Namen, damit er sich die Namen leichter merken kann und um uns noch etwas mehr zu erniedrigen, denn seine Katzen haben normale Namen... wenn man Kratzer, Narbe, Tod und Kampf als normal bezeichnen kann. sie rückt näher zu mir. ich habe gehört, sie sind alle von den Zweibeinern abgehauen und haben sich selbst dann diese Namen gegeben. sie deutet zu einer schwarzen Katze mit weißen Flecken und noch ein paar anderen, die um sie herum stehen. die sind auch mit Blutstern gekommen. Sie sind aus einem anderen Clan. Die eine hat mir erzählt, sie hatten die Wahl: Mitkommen oder sterben. Das sind 1,2,3,4 und 5. Ich bin nummer 16. sie wendet sich bitter ab. ähm... Wow... ich geh dann mal schlafen... ich weiß nicht genau, was sie jetzt von mir hören wollte, aber das war es nicht, denn sie nickte nur widerwillig und kühl. du kannst mich immer fragen, wenn du hilfe brauchst. ich bin unsicher, schließlich meinte mein Vater dass ich niemandem vertrauen darf. Am Schluss flüstert sie mir noch zu; und du weißt ja, Vertraue niemandem.

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    Sicht: Heidelmohn
    Überrascht fahre ich herum. was hast du gerade gesagt? Doch Ginsterpfote hat sich schon wieder abgewandt. Bestimmt habe ich mich verhört. Also laufe ich zu "Nummer 14" und frage ihn, wo der von Blutstern genannte Bau sei. Er deutet mit dem Kopf in Richtung eines kleinen, unbequem aussehenden Dornenbusch ganz hinten im Lager und läuft weiter. Wie charmant. Ich klettere umständlich in den Dornenbusch, während ich dauernd an Dornen hängenbleibe. Fuchsdung, jetzt bin ich auch noch auf eine Dorne draufgetreten... Krampfhaft versuche ich, ein Jaulen zu unterdrücken. Blöde Dorne! Blöder Blutstern! Ich ertappe mich dabei, darüber nachzudenken, ob es besser gewesen wäre wenn ich bei Blütensee und Silberglanz geblieben wäre, aber ich verwerfe diesen Gedanken schnell wieder. Was bringt er mir denn auch? Ich bin hier, allein, werde wahrscheinlich beim übernächsten Sonnenaufgang hingerichtet und kann absolut nichts dagegen tun! Langsam wird mir die Situation, in der ich mich befinde, bewusst und ich spüre, wie mein Körper von Kälte eingenommen wird. Pure Angst breitet sich in mor aus und mein Herz klopft schneller dennje. Verdammt! Was soll ich jetzt bloß machen... Erstmal Ruhe bewahren und dann weitersehen, rede ich mir ein, also atme ich tief durch und sehe mich im Bau um. Niemand außer mir befindet sich darin. Etwas erleichtert seifze ich auf, anscheinend hat niemand meinen kleinen Panikausbruch mitbekommen. Ich lege mich in das nächstbeste Nest, welches ebenfalls sehr unbequem und hart genaut ist und mit Kiefernnadeln gefüllt wurdewie alle anderen Nester dieses Baues auch. Wahrscheinlich um Moos zu sparen, damit Blutstern jeden Tag ein frisches, weiches Nest hat. Ich schließe die Augen und versuche, meine Angst zu ignorieren und einzuschlafen, was mir schließlich auch gelingt. Hallo Heidelmohn, schön dass wir uns mal wiedersehen. ich öffne die Augen und erwarte Krähenfrost vor mir zu sehen, stattdessen steht dort eine große, schlanke schwarze Kätzin die mich stolz anlächelt. Ich stehe auf. Mama? Bist du das? sie nickt. ich bin hier um dir zu sagen dass du nie allein bist. Auch wenn es sich so anfühlt. Ich bin bei dir, was immer du tust. mir steigen Tränen in die Augen. ich werde bald sterben... sie lächelt. du gibst also schon auf? Das hat dein Vater dir aber nicht mitgegeben... hab keine Angst Liebes, dein Leben soll und wird noch nicht enden...aber bitte Heidelmohn, Vertraue niemandem. Was? Was soll das denn bedeuten? Ich werde noch nicht sterben? Wem soll ich nicht vertrauen? Nachtblüte, ich verstehe nicht... was soll das bedeuten? ich schaue in ihre warmen goldenen Augen und spüre, wie sie verblassen. NEIN! Noch nicht! Bitte! Warum kann ich nur so kurz mit euch reden? Ich reiße schnell die Augen auf und bemerke vier unruhige Blicke auf mir ruhen. Ich schaue mich um. Mittlerweile lagen vier weitere Katzen in dem Bau und ihren erschrockenen Blicken nach zu urteilen habe ich die letzten Sätze laut geschriehen. Na toll. Jetzt weiß der ganze Clan Bescheid. Verlegen senke ich den Kopf wieder und schaue nach draußen. Ich hatte gar nicht bemerkt dass es schon hell ist, also stehe ich auf und strecke mich ausgebig. Wirklich, in etwas unbequemeren als in diesem Nest habe ich noch nicht gelegen. Ich schlüpfe nach draußen, wo ich schon erwartet werde. Guten Morgen meine Blutsonne, meine Auserwählte... ich drehe mich um und starre direkt in die triumphierenden, verlangenden braunen Augen von Blutstern.
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    Sicht: Heidelmohn
    Er grinst mich schief an, er senkt wohl, das wirkt verlockend auf mich, und leckt mir über die Schnauze. Ich will zurücktreten, aber im letzten Moment fällt mit ein wie tötlich das für mich enden könnte. Er dreht sich um, zwinkert mir zu und tappt dann wieder in seinen Bau zurück. Was für ein Idiot. Als ich auf die Lichtung trete, tappe ich an den Rand der Lichtung und schaue mir das Treiben im Lager an. Es ist noch nicht viel los, erst ein paar Katzen sind aus ihren Bauen gekommen. Eine der großen, Kampf glaube ich, ruft gerade laut über die Lichtung: 2, 7 und 13 herkommen. Ihr seid die Jagtpatroullie. 1,5, 9 und 18, Grenzkontrollen. 3 übt mit 16, 4 übt mit 14. 19,20 und 28 zu Blutstern in den Bau. Los los los! Jetzt kommt Leben ins Lager. Zwei Katzen, eine davon Ginsterpfote, kommen aus dem 10-20 Bau und laufen zu Kampf. Tod läuft zu dem ausladendsten aller Baus, 27-29, und zerrt eine junge Katze, die verzweifelt um sich schlägt, aus dem Bau. nein, nicht zu Blutstern, bitte! Nein! Dann verschwand sie aus meiner Sichtweite. Was ist denn hier nur los? Dann bemerke ich, wie eine andere Katze aus Blutsterns Gefolge, wie ich sie mittlerweile nenne, wahrscheinlich Kratzer, auf mich zuläuft. Ich bekomme es langsam mit der Angst zu tun. Wenn er mich nun auch verschleppt? Er bleibt vor mir stehen und sieht mich grübelnd an. welche Nummer? fragt er barsch. Stotternd bringe ich "I ich bin B blutsonne..." Er nickt. Alles klar. Bald ist die Zeremonie, und bis dahin kannst du ja dich ja mit den Katzen unterhalten, die jetzt Freizeit haben. sagt er in deutlich freundlicherem Ton und wendet sich schnell wieder ab. Ich trabe also zum Frischbeutehaufen und lege mich neben einen großen, cremefarbenen Kater. Er rutscht ein Stück von mir weg. Verwundert sehe ich ihn an. alles okay? Du bist die neue Gefährtin von Blutstern. er schaut mich angewidert an. ich wollte das ja nicht mal! Was kann ich dafür? flüstere ich wütend. Er steht auf und legt sich auf die andere Seite des Frischbeutehaufens. Ich kneife die Augen zusammen. Der kommt auf meine Liste... wenn ich offizielle Blutsonne bin, lasse ich ihn hinrichten. Ich stehe auch auf und nehme mir eine Maus. Alle anderen schnappen nach Luft. Bist du wahnsinnig? Du kannst nichts außerhalb der vorgesehenen Essenszeiten fressen! ruft der große Kater, aber er verstummt gleich wieder und dreht sich weg. Erschrocken lasse ich die Maus fallen und lege sie zurück. Was für Mäusehirnige Regeln hier! Tod kommt auf mich zu und hält mich am Nackenfell fest. Blutstern stolziert aus seinem Bau und bleibt vor mir stehen. oh Blutsonne... wenn du nicht meine Auserwählte wärst, dann könnte ich dir das nicht verzeihen... natürlich bekomme ich zuerst Frischbeute... aber genug davon, du musst eben noch viel lernen. Wenn der Heiler endlich kommt, beginnen wir mit der Zeremonie. Komm mit. Mit kribbelnden Pfotem laufe ich ihm hinterher, wütendes Gemurmel im Rücken. Da sehe ich eine magere graue Katze aus einem dunklen Eck schlüpfen und auf den hohen Felsen klettern. Kämpfer! Lasst alles stehen und liegen. Schüler! Brecht euer Tuen ab und versammelt euch. Alle Clanmitglieder mögen sofort antreten! ruft die Katze, ich bin Der Heiler und führe heute eine Zeremonie durch. Hier ist unser großer Herscher, Blutstern! Blutstern tritt nach vorne und der ganze Clan jubelt gezwungen. Das Gefolge jubelt begeistert mit und beobachtet den Clan warnend. Dann meint der Heiler: und hier seine Auserwählte, Blutsonne! Tod schubst mich brutal nach Vorne neben Blutstern, welcher mich schon wieder so dumm angrinst. Blutsonne, bist du bereit, das Ritual durchzuführen? welches Ritual.? Mit wurde nie etwas davon gesagt... ich spüre schon wieder die gute alte Panik in mir, wie in letzter Zeit öfter, aber diesmal lasse ich mir absolut nichts anmerken. Ich nicke nur stumm und warte. Vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm... Der Heiler tritt vor mich und Blutstern und ritzt mir auf einmal die Nase auf. Ich fauche und jaule überrascht und wütend auf und will das Blut, das bereits über die ganze Schnauze läuft, abwischen, aber Blutstern hält mich gewaltsam davon ab.



    (Sorry Leute, mein Handy spinnt zurzeit etwas d.h. ich musste die Ff zum 2. Mal umsiedeln und kopieren... ich hab dar Problem aber jetzt unter Kontrolle, also hier wird die Ff jetzt bleiben und das ist das Original. Ich weiß, etwas blöd gemacht mit dem einen Kapitel aber anders ging es leider nicht...)

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1509730024
Vertraue niemandem...
Vertraue niemandem...
Vertraue niemandem.
http://www.testedich.de/quiz51/quiz/1509730024/Vertraue-niemandem
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2017-11-03
406A
Warrior Cats

Kommentare (3)

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Funken (03652)
vor 11 Tagen
Bitte schreib weiter!
Funken (03652)
vor 13 Tagen
Ja bitte ist richtig spanend xD
Sonnenfell (34580)
vor 14 Tagen
Wow wieder mega mega mega gut...
Die Geschichte nimmt ja eine richtig spannende Wendung...
Du muuuust weiterschreiben XD