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Sieben Wörter für ein Wunder- Meine wundervolle Familie

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1 Kapitel - 460 Wörter - Erstellt von: Mily - Aktualisiert am: 2017-11-06 - Entwickelt am: - 43 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Ich fuhr nach Hause, wie jeden Freitag. Wieso fragt ihr euch? Ich wurde von meiner wundervollen Mutter auf ein Internat geschickt. Da dieses Internat aber am Wochenende zumacht, müssen alle nach Hause. Das macht zwar überhaupt kein Sinn, aber so ist es nun mal. Ich hasse meine Mutter dafür was sie meinem Vater und mir getan hat. Sie hatte uns satt, also schob sie mich einfach in ein halb zusammengefallenes Internat für reiche Kinder ab und meinen mittlerweile stets betrunkenen, Pfefferminzschaps trinkenden Vater servierte sie ab. Meine Mutter und ihr toller, neuer Freund der überaus reiche Augenarzt, ein tödliches Komplott zumindest für das Leben meines Vaters. Er ist so langsam nicht mehr wirklich zurechnungsfähig, deshalb wohne ich bei meiner Mutter und Pierre ihrem Freund. Also ernsthaft wer nennt sein Kind Stein? Ich verstehe diese Franzosen nicht. Meiner Mutter wäre es am liebsten, wenn ich, mein Vater, ja am besten ihre ganze Vergangenheit nicht existieren würden. Sie wollte von uns weg, ihrem hübschen, liebevollen Mann und ihrer süßen, kleinen Tochter . Ich weiß nicht was ihr Problem mit uns war, vielleicht wären wir ihr zu langweilig, also fing sie an fremd zu gehen. Als mein Vater das herausfand war er am Boden zerstört und wurde nach und nach alkoholkrank. Als sie dann die Scheidung einreichte war er am Ende, aber er ließ sie machen. Sie fand einen neuen Freund, dem sie mehr als bloß treu ist und gründete eine neue Familie. Jetzt haben sie zwei hübsche, stinkreiche Kinder mit den Namen, Blue und Lila und ein Leben ohne langweilige Vorstadtbewohner wie mein Vater und ich. Dann kam ihr aber das Sorgerecht in die Quere und dann hatte sie mich wieder an der Backe. Haha Mutter, da bin ich wieder! Ich dachte schon ich darf bei Ihnen in ihrer Villa wohnen, mich von ihren Pinguin Butlern bedienen lassen und jederzeit kostenlos Spa-Tag machen. Tja falsch gedacht, sie steckte mich in ihr Auto, ein Porsche nebenbei bemerkt und wir klapperten in unbestimmter Reihenfolge jegliche Internate in der Nähe ab. So bin hier gelandet, in einem dreckigen, überfüllten Bus, auf der Heimfahrt zu meiner " wundervollen Familie".

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