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Das Tagebuch eines Mörders 1.Teil

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13 Kapitel - 5.027 Wörter - Erstellt von: Streibi - Aktualisiert am: 2017-11-03 - Entwickelt am: - 53 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Jeder kennt die Geschichten der Helden und Legenden, doch die der Mörder nicht. Ein Zauberer hat vor kurzem das Tagebuch unseres allseits beliebten Lieblingsmörder gefunden und veröffentlicht. Sehen Sie was er damals wirklich dachte.

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Ein unschuldiger Junge

31.12.1933:

Heute ist mein 7. Geburtstag und es ist wieder nichts Neues. Ich feier meinen Geburtstag nie. Mit wem denn auch, ich war ja immer alleine. Ich habe keine Freunde. Der Tag verläuft wie immer, alle meiden mich und ich verschanze mich in meinem Zimmer. Ich hoffe irgendwann mal Freunde zu finden.

14.2.1934:

Valentinstag. Was für ein komischer Tag. Hier schenkt man seinen Liebsten etwas zum Beweis, dass man sie liebt, aber was ist Liebe denn überhaupt und sollte man es nicht dann immer beweisen, nicht nur an einem Tag? Ich werde heute wie immer ignoriert, wann bemerkt man mich denn endlich?

31.10.1934:

Heute ist Halloween und das heißt wir haben eine Nachtwanderung gemacht. Sie war echt toll bis zu dem Zeitpunkt wo ich Ärger bekommen habe. Dabei habe ich nichts gemacht! Ich habe mich mit Mikel Horner gestritten und plötzlich fiel er rückwärts in eine Grube und hat sich ein Bein gebrochen. Er hat gesagt ich hätte ihn geschubst, doch das stimmt nicht da bin ich mir sicher!

01.04.1935:

Es ist komisch was alles in letzter Zeit passiert. In meiner Umgebung passieren dauernd komische Dinge. Sachen schweben oder verschwinden, Kinder verletzen sich oder Tiere hören auf mich. Zum Beispiel hat sich, als ich aus Wut auf jemanden sagte, sein Kaninchen soll sich doch aus dem Fenster stürzen, dies wirklich getan hat. Oder wenn ich einer Maus etwas befehle, tut sie dies komischer Weise bald auch. Was ist nur los mit mir, bin ich verrückt?

11.08.1935:

Ich bin nicht verrückt, ich bin einfach etwas Besonderes! Ich bin anders als die anderen Kinder, ich bin nicht so gewöhnlich wie sie. Ich hasse meinen Namen Tom, er zeigt, dass ich doch nur etwas Gewöhnliches bin. Aber ich weiß, dass ich anders bin. Neuerdings hat mit mir eine Schlange gesprochen. Ich versteh sie und rede mit ihr jetzt jeden Tag, sie ist mein einziger Freund den ich habe und mehr brauche ich hier auch nicht.

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