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Hogwarts! Und jetzt?

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8 Fragen - Erstellt von: It'sDarkRose_666 - Aktualisiert am: 2017-11-13 - Entwickelt am: - 126 mal aufgerufen

Deryn kann es nicht glauben. Sie ist eine Hexe und soll auf eine Schule namens Hogwarts gehen.
Ihre Eltern reagieren dann auch noch so komisch. Und warum schreibt man ihr noch so einen Brief. Eines Nachts jedoch bemerkt sie eine Gestalt und ihr Leben verändert sich schlagartig.

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    Vorwort

    Ich schreibe diese FF wegen meinem besten Kumpel, der HP über alles liebt. Es gibt tausende von solchen Geschichten, ich habe selber schon eine geschrieben. Allerdings ist die den Bach ähh....wie heißt das noch? Na ja, egal xD. Ich werde jede 2. Woche etwas schreiben, so gut es geht, und damit ihr vieles über Deryn wisst, hier der Steckbrief:

    Name: Deryn Sky Stoker
    Alter: 13 Jahre, wird aber bald 14
    Geburtstag: 31.10
    Aussehen: Deryn hat lange, glatte, dichte, schwarze Haare, wobei ihr viele Strähnen meist das rechte Auge verdecken; dunkle, schwarzblaue Augen; hat eher eine kleine, aber dennoch sportliche Statur; wenige, kaum sehbare Sommersprossen auf den Wangen; blasses Gesicht und hohe Wangenknochen; volle, meist trockene Lippen; leicht knorrige Finger; hat sich selber ein Tattoo gestochen am rechten Handgelenk; leichte Stupsnase; keine Oberweite und dunkle Augenringe.
    Charakter: Deryn ist ziemlich temperamentvoll und ist verschlossen. Sie hasst alles und jeden, flucht wann es nur geht und raucht ab und zu mal leider auch. Da sie kein gutes Verhältnis zu ihren Eltern hat, verzichtet sie gerne darauf, mit ihnen zu sprechen. Außerdem zeigt sie nicht gerne ihre Gefühle und hat eine rauchige, etwas tiefere Stimme. Sie kommt auch meist etwas kühl und depressiv vor. Sagen wir einfach: Deryn sieht die Welt in allem einfach nur negativ.
    Hobbys: Musik hören, Kampfsport, aber nur für sich alleine, zeichnen und Klavier spielen.

    So, dass meiste, oder einiges wisst ihr jetzt schon über Deryn.
    Ach ja, die Geschichte spielt 13 Jahre nach der Harry Potter und Voldi Sache ;3 Dann jetzt viel Spaß bei der FF!

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    Deryns Hände zitterten und ließen den Brief zu Boden gleiten. Sie starrte mit emotionslosen Blick auf das Stück Pergament hinunter und machte einen Schritt nach hinten. Allerdings lagen dort ein paar Bücher und Deryn stolperte. Sie knallte mit dem Kopf gegen ihr Bett und fluchte laut.
    Natürlich hatte das mal wieder ihre Mutter, Mrs Stoker, gehört und eilte nach oben in ihr Zimmer.
    Sie öffnete die Tür und sah Deryn besorgt an:
    ,, Stimmt etwas nicht, Liebling?"
    Das Mädchen hielt sich vor Schmerz den Kopf und biss die Zähne zusammen.
    ,, Gott, was hast du schon wieder angestellt?"
    Mrs Stoker kniete neben ihr und sah sich ihren Kopf an. Deryn zuckte bei der Berührung zusammen und war schnell wieder auf den Füßen. Sie versuchte den Schmerz zu unterdrücken und musterte ihre Mutter argwöhnisch:
    ,, Wer ist Professor McGonagall?"

    Mrs Stoker schluckte.
    ,, Wer?"
    Deryn musterte sie weiterhin und sagte diesmal etwas lauter:
    ,, Professor McGonagall!"
    Die Frau wich einen Schritt zurück:
    ,, Ich-ich weiß gar nicht was du meinst, Derry!"
    ,, Lüg mich nicht an, Mum! Und nenn mich nicht Derry!" Das Mädchen biss die Zähne zusammen und hob den Brief wieder auf:
    ,, Und was ist das!"
    Mrs Stokers Blick wanderte zu dem Stück Pergament hinüber und lächelte schief:
    ,, Ein Brief...würde ich sagen..."
    ,, Ganz genau, Mum. Ein Brief, in dem steht, dass ich auf eine Schule soll, für Hexerei und Zauberei. Und unterschrieben hat Professor McGonagall!"
    ,, Es könnte...doch ein Streich sein oder so etwas, Deryn...."
    ,, Glaub mir, kein normales Kind auf dieser Erde schreibt mit solcher Schrift und dann auch noch auf Pergament. Was ist das!"
    Die Frau drehte sich schlagartig um, und bevor Deryn begriff, was geschah, stand ihre Mutter schon draußen und schloss von dort ab:
    ,, Liebling, es ist nur zu deinem besten. Glaub mir!"
    Das Mädchen stand im nächsten Moment vor der Tür und riss an der Türklinke:
    ,, Was soll das! Lass mich raus, Mum! SOFORT!"
    Doch es passierte nichts. Deryn schrie stundenlang weiter, aber irgendwann gab sie es wütend auf. Sie warf sich auf ihr Bett und Minuten später, schlief sie ein.

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    Deryn fühlte sich total leer. Immer noch lag sie auf ihrem Bett, hatte die Decke hochgezogen und starrte mit leerem Blick hinaus. Ihr Zimmer war klein, hatte jedoch ein großes Fenster, wodurch man die vielen Häuser von London entdecken konnte.
    Deryn mochte diesen Ausblick. Er...gab ihr Geborgenheit...irgendetwas vertrautes...
    Sie seufzte und strich sich durch die langen, schwarzen Haare. Sie fragte sich immer noch, weshalb sich ihre Mutter so komisch verhalten hatte. Ihr Blick wanderte zu ihrem großem, antikem Bücherregal. Er war so groß wie ihre Wand. Deryn liebte das lesen.
    Gerade, als sie sich ein Buch holen wollte, hörte sie ein Klopfen. Es kam von ihrem Fenster. Ruckartig drehte sie den Kopf dorthin, sah aber die Dunkelheit.
    Ihre Nackenhaare stellten sich auf und sie hielt inne. Nichts geschah. Sie seufzte.,, Jetzt höre ich schon Geister...", murmelte sie und nahm sich ein Buch aus ihrem Regal. Da ertönte wieder das Klopfen. Und dann eine Stimme, die rief:
    ,, Deryn Stoker?"
    Deryn ging langsam zu ihrem Fenster und sah hinaus. Sie sah aber nur schwärze.
    ,, Komisch...es war noch nie so dunkel..."
    ,, Ich stehe auch vor dem Fenster, Deryn! Mach bitte auf!", sagte die Stimme.
    Das Mädchen zögerte aber. Doch dann öffnete sie in Zeitlupe das Fenster und schlagartig drang die kalte Luft hinein. Aber das verschlug ihr nicht den Atem. Vor ihrem Fenster stand ein Mann, der im Garten draußen (da ihr Zimmer im Erdgeschoss ist) ein paar Schritte nach hinten machte, damit sie sein Gesicht sehen konnte:
    ,, Abend, Deryn!"
    Der Mann vor ihr war ungefähr fast drei Meter groß und hatte einen ungekämmten langen, Vollbart und lange, wilde, braune Haare.
    ,, Wer sind sie?", fragte Deryn und versuchte, ihre kleine Angst nicht zu zeigen.
    ,, Was, ich? Oh!"
    Der Mann lachte schallend und tief.
    ,, Ich bin Rubeus. Rubeus Hagrid. Aber nenn mich ruhig Hagrid. Das tun alle.", sagte er und zwinkerte ihr zu.
    Plötzlich hörte Deryn die Stimme ihrer Eltern:
    ,, Liebling?",, Deryn, ist alles in Ordnung bei dir?"
    Deryn drehte sich zur Tür und versuchte ruhig zu klingen:
    ,, Ja, alles in Ordnung! Mir geht es bestens!"
    ,, Sicher? Sollen wir nicht rein kommen, Derry?", hörte sie ihre Mutter fragen.
    In dem Moment versuchte Hagrid durch das Fenster hinein zu kommen, was aber nicht ganz klappte und Hagrid fluchte leise. Da hörte sie ein klicken und ihre Tür glitt auf.
    Deryn dachte, dass ihre Mutter gleich in Ohnmacht fallen würde, aber nichts passierte. Sie stand mit Mr Stoker da und starrte Hagrid nur an.
    Mr Stoker schnappte nach Luft und rief:
    ,, Rubeus?"
    ,, Oh, hallo Richard!", keuchte Hagrid und schaffte es doch noch, sich irgendwie hindurch zu zwängen. Mrs Stoker stotterte:
    ,, Was machst DU hier?"
    ,, Ihr kennt euch!", fragte Deryn verblüfft.
    Ihre Mutter nickte nur.
    Hagrid nickte ebenfalls:
    ,, Ja, Deryn. Ich war der, der dich als kleines Baby hierher gebracht hat."

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    Mrs und Mr Stoker, Hagrid und Deryn saßen gemeinsam im Wohnzimmer und tranken einen Schluck Tee. Nur Hagrid saß auf dem Teppich, da er zu groß für den Sessel war.
    ,, Es war...vor fast 14 Jahren. Ich, Professor McGonagall und ein Junge namens Harry, nun er ist jetzt schon erwachsen, haben dich hierher gebracht. Du warst noch ziemlich klein. Sehr klein.", sagte Hagrid und machte eine Pause.
    ,, Ich kann dir leider noch nicht sagen, wer deine Eltern sind, da Harry und Professor McGonagall mir dies verboten haben. Aber du wirst es früh genug erfahren, Deryn."
    Deryn war wütend und fühlte sich wortwörtlich verarscht. Sie sah Mrs und Mr Stoker an:
    ,, Dann seid ihr also nicht meine Eltern..."
    Sie spuckte das letzte Wort förmlich aus. Mr Stoker seufzte:
    ,, Deryn, wir wollten es dir sagen. Aber Rubeus...", er deutete auf Hagrid,,, sagte, dass er es dir sagen würde."
    Hagrid erwiderte:
    ,, Eigentlich solltest du schon an deinem 11. Geburtstag nach Hogwarts gehen, aber...es gab...gewisse Probleme. Und jetzt, da du kurz davor bist,14 zu werden, kommst du nach Hogwarts. Natürlich bist du nicht bei den 1. Klässlern, sondern schon im 4. Jahrgang."
    Mrs Stoker schluckte:
    ,, Werden wir Deryn wiedersehen?"
    Hagrid nickte:
    ,, Natürlich! In den Ferien kann Deryn hier her, wenn sie damit einverstanden ist. Sie kann aber auch in den Ferien in Hogwarts bleiben."
    Der riesige Mann starrte auf die Uhr.
    ,, Ich und Deryn sollten uns jedoch auf den Weg machen, da wir noch den ganzen Kram für die Schule besorgen müssen."
    Er zwinkerte dem Mädchen zu.

    Hagrid und Deryn saßen im Zug. Sie starrte auf ihren schwarzen Koffer, in dem sie irgendwelche Klamotten rein geworfen hatte. Dann sah sie zu Hagrid:
    ,, Was brauche ich denn?"
    Ihre Stimme klang kühl, jedoch auch etwas neugierig.
    Hagrid räusperte sich:
    ,, Nun, auf jeden Fall brauchst du einen Umhang. Und eine Eule. Natürlich kannst du auch eine Katze oder Kröte haben, allerdings...ist es besser, wenn du eine Eule hast. Die bringt dir die Post und so...
    Ach, und einen Zauberstab."
    Deryn zog eine Augenbraue in die Höhe:
    ,, Einen Zauberstab?"
    ,, Ja, einen Zauberstab. Frag lieber nicht. Nun..und den Rest besorge ich dir. Vielleicht gehst du alleine zu Ollivander, dass geht schneller."
    ,, Wer ist Ollivander?"
    ,, Ein Zauberstabmacher. Der beste, den es überhaupt gibt."

    5
    Deryn verschlug es den Atem. Die Winkelgasse, so wie Hagrid es nannte, war....
    Überall liefen Menschen in allen möglichen Umhängen herum, manche Damen trugen sogar einen Hexenhut. Manche Kinder hielten vor Stolz ihren Zauberstab in die Höhe und manche hielten einen Besen in der Hand und prahlten damit herum. Hagrid nahm sie beiseite und Deryn zuckte bei der Berührung zusammen.
    ,, Entschuldige...", murmelte er und deutete auf einen Laden.
    ,, Das ist der Laden von Ollivander. Dort wirst du deinen Zauberstab bekommen. Fast alle Schüler in Hogwarts bekommen ihren Zauberstab von ihm. Denn Ollivander ist großartig."
    Deryn nickte nur stumm.
    ,, Ich hole schnell die ganzen Bücher. Lass du dir aber Zeit...", er zwinkerte ihr zu,,,...denn der Zauberstab sucht sich seinen Besitzer aus."
    Mit diesen Worten verschwand er eilig in der großen Menschenmenge.
    Deryn fühlte sich nicht wirklich wohl und eilte zu Ollivander. Schnell betrat sie den Laden. Dabei stieß sie gegen einen Jungen, der ungefähr einen Kopf größer als sie war.
    ,, Sorry...", murmelte der Junge.
    Sie blickte auf. Der Junge vor ihr starrte sie mit dunklen, braunen Augen an und fuhr sich durch die schwarzen Haare.
    ,, Schon okay.", knurrte Deryn und sah sich um.
    Sie merkte, dass der Junge sie immer noch anstarrte:
    ,, Ich habe dich noch nie gesehen...gehst du nach Hogwarts?"
    Deryn verdrehte die Augen:
    ,, Das ist mein erstes Mal in Hogwarts."
    Der Junge beäugte sie:
    ,, Sicher?"
    ,, Ja, wieso?"
    ,, Du siehst nicht gerade aus, als wärst du im 1. Jahrgang."
    ,, Bin ich auch nicht.", knurrte Deryn.
    ,, Ich bin seit 4 Jahren jetzt in Hogwarts. Und du bist mir nie aufgefallen."
    Er zog eine Augenbraue hoch.
    ,, Ist zwar mein erstes Jahr in Hogwarts, aber ich bin nicht im 1. Jahrgang."
    Mit diesen Worten kehrte sie ihm genervt den Rücken zu und sah sich weiter um.

    6
    Ich-Version

    ,, Sehr schwer...sehr schwer...", murmelte Ollivander vor sich hin im monoton und verschwand hinter einem Regal. Ich hatte gefühlte tausend Zauberstäbe schon ausprobiert, aber es war nie der richtige. Der Junge sah mir zu, wobei er in einer dunklen Ecke stand, still und lautlos.
    ,, Aha!"
    Ollivander drückte mir eine schwarze Schachtel entgegen.
    ,, Der ist perfekt. Phoenixfeder,15 Zoll und..."
    Ich wusste nicht im geringsten, was er da faselte, aber ich öffnete einfach die Schachtel und erblickte einen schwarzen Zauberstab. Am Griff war er mit vielen Zeichen, die ich nicht verstand, verziert. Ein kleiner, schwarzblauer Stein am Ende des Griffs ließ den Zauberstab nicht zu sehr schlicht wirken. Ich nahm ihn vorsichtig in die Hand-und ließ den Stab wieder zurückfallen, denn er war heiß. Viel zu heiß. Ollivander sah mir jedoch weiterhin zu.
    ,, Irgendetwas stimmt nicht...", sagte ich kühl, wobei ich den belustigten Blick von dem Jungen ignorierte. Ollivander schüttelte den Kopf:,, Oh nein, Mrs Stoker. Ganz und gar nicht. Probieren sie es noch einmal."
    Misstrauisch starrte ich zuerst ihn und dann den Zauberstab an-und nahm ihn dann doch wieder in die Hand. Ich erwartete wieder diesen plötzlichen, stechenden Schmerz, aber ich spürte nur ein angenehmes Prickeln. Dann, in Zeitlupe, sprühte der Zauberstab kleine Funken. Kleine, goldsilberne Funken, die sich in schwarzem Nebel auflösten. Etwas perplex starrte ich den Zauberstabmacher an, der lächelte nur zufrieden vor sich hin.
    ,, Nun Mrs Stoker. Dieser Zauberstab ist sehr begehrenswert, zum einen, weil er 15 Zoll lang ist. Der Zoll hat eine wichtige Rolle-der zeigt nämlich an, wie klug der Besitzer des Zauberstabs ist. Als Beispiel:
    Ein Junge bekommt einen Zauberstab, der aber nur 8 Zoll beträgt. Wie klug ist er dann?"
    Er sah mich forschend an.
    ,, Ich schätze...nicht sehr klug...", murmelte ich.
    ,, Korrekt, junge Dame. Je höher der Zoll, desto klüger der Besitzer. Und 15 Zoll ist eindeutig begehrenswert."
    Der alte Mann warf mir noch einen bedeutungsvollen Blick zu, kehrte mir dann wieder den Rücken zu und verschwand.
    ,, James Potter."
    Der Junge verschränkte die Arme vor seiner Brust, klang jedoch etwas freundlicher:
    ,, Und du?"
    Ich zögerte, sagte dann aber abweisend:,, Deryn Stoker."
    Dann kehrte auch ich ihm den Rücken zu und ging hinaus, wo mich schon Hagrid erwartete, mit einem kleinen Käfig in der rechten Hand. Darin saß ein smaragdgrüner Büschel. Ich wusste nicht wirklich, was DAS war, aber ich wusste was Hagrid in der linken Hand hielt. Auch einen Käfig, mit einer schwarzen Eule darin, die mich mit ihren gelben Augen anstarrte und "HUHUHU" rief.

    7
    Als Hagrid und ich den Bahnhof erreichten, drückte er mir eine Fahrkarte in die Hand:
    ,, Damit gehst du zum Gleis neundreiviertel."
    Er deutete auf eine Wand.
    ,, Atme tief durch. Dann Luft anhalten und einfach dagegenrennen. Vertrau mir einfach."
    Er zwinkerte mir zu, als ich ihn anstarrte.
    Wirklich wohl fühlte ich mich nicht, und ich dachte, Hagrid sei verrückt, doch dann hielt ich den Atem an, schloss die Augen und rannte samt Wagen-meine Eule und das ganze Gepäck war da drauf-gegen die Wand. Ich erwartete einen heftigen Aufprall, aber ich spürte nur einen eiskalten Schauer, der meine Nackenhaare aufstellen ließ. Ich öffnete vorsichtig meine Augen und sah viele Kinder, Eltern, Wagen, Eulen und ein Schild, dass oben an einer Wand hing. Darauf stand:
    Gleis Neundreiviertel.
    Hagrid hatte recht...
    Mit halb offenem Mund sah ich mich um und erblickte einen kupferroten Zug. "Hogwarts Express" las ich, ebenfalls auf einem Schild, ab.
    Da tippte mir jemand auf die Schulter.
    ,, Hagrid, du weißt, dass ich es nicht mag, wenn man mich anfässt.", knurrte ich, und drehte mich um.
    Aber es war gar nicht Hagrid, sondern James.
    ,, Ich bin nicht Hagrid.", sagte der grinsend. Ich runzelte die Stirn. Wo ist Hagrid?
    ,, Hast du Hagrid gesehen?", fauchte ich.
    James grinste weiter:,, Leider, nein, Cherry."
    Cherry? Ich zog wütend eine Augenbraue hoch.,, Cherry! Was soll die?"
    In dem Moment tauchten vier Gestalten hinter ihm auf. Ein großer Mann, der James sehr ähnlich sah, eine rothaarige, recht hübsche Frau und ein Mädchen mit rotbraunen Haaren. Daneben ein Junge mit ebenfalls dunklem Haar. Offenbar war das die Familie von diesem...Macho.
    ,, Schon neue Freunde gefunden?", sagte der Mann lächelnd.
    James verdrehte die Augen.
    Der Mann hielt mir die Hand hin:
    ,, Ich bin der Vater von James. Du kannst mich Harry nennen."
    Er zwinkerte mir zu, wie Hagrid es vorher getan hatte.
    Ich starrte zuerst seine Hand an, dann sah ich in seine grünen Augen. Plötzlich spürte ich einen Schlag, stöhnte vor Schmerz auf und taumelte nach hinten. Ich hörte ein zischen...in meinem Kopf...
    "Meute...Meute!"
    Das zischen rief es immer leiser, und ich spürte in meinem Rücken eine Hand, die verhinderte, dass ich nach hinten kippte.
    ,, Alles in Ordnung?", hörte ich James' Mutter besorgt fragen.
    Ich nickte abwesend, währrend ich mir vor Schmerz den Kopf hielt.
    Dann hörte ich nichts mehr. Und als ich meine Augen öffnete, sah ich nur tiefe Dunkelheit...

    8
    ,, Sam! Sam!"
    Ich blinzelte einen Moment lang. Mir blickte ein Mädchen entgegen. Nach ein paar Sekunden erinnerte ich mich schlagartig an alles, und das Mädchen vor mir war James' Schwester. Ich sah mich um. Nein, ich war nicht mehr am Gleis neundreiviertel. Sondern offenbar im Zug. Im Hogwarts-Express. Ich sah James und seinen Bruder auf der Bank gegenüber von mir sitzen; beide sahen mich mit zusammengekniffenen Augen an.
    Dann sah ich zu seiner Schwester, die freundlich lächelte:
    ,, Ich bin Lily, Schwester von James. Kannst du dich noch an vorhin erinnern?"
    Ich nickte verwirrt.
    ,, Warum nennst du mich Sam?"
    Aber als Lily mir antworten wollte, fiel James ihr ins Wort:,, Hagrid sagte, wir alle sollten dich ab heute so nennen. Deryn ist strengstens verboten."
    Jetzt war ich vollkommen verwirrt. Was zur Hölle war los?
    ,, Hagrid?", fragte ich dümmlich.
    ,, Nachdem du in Ohnmacht gefallen bist, tauchte Hagrid auf und erklärte uns solchen Kram. Wir sollten auf dich aufpassen.", meinte Lily.
    Sie deutete auf ihren Bruder, der neben ihrem anderem Bruder James saß.
    ,, Das ist Albus."
    Ich nickte, immer noch verwirrt.
    ,, Wir brauchen noch ein paar Stunden, bis wir in Hogwarts sind. Aber dir wird es sicherlich gefallen!"
    James sah mich aufmunternd an. Ich knurrte etwas unverständliches. Ich fragte mich immer noch, was...was das vorhin am Bahnhof war.
    Ein Klopfen ertönte. Wir drehten unsere Köpfe zur Tür, und sahen einen Jungen, der freundlich lächelte.
    James grinste:,, Ah, das ist Matthew!"
    Matthew trat ein und nahm grinsend neben mir Platz, wobei ich ein paar Meter weiter rutschte. Dieser Matthew störte es jedoch nicht im geringsten und fragte James:
    ,, Wer ist das? Neue Schülerin?"
    Er grinste mich neckend an. Mit wütendem Blick sah ich ihn an:
    ,, Ja...und du wohl neuer Hausmeister..."
    Mit einem Ruck drehte ich meinen Kopf zum Fenster, aber ich sah noch, wie Matthew überrascht die Augenbrauen hob.
    ,, Das ist Sam. Sie äh...ist zwar eine neue Schülerin...ist, da sie schon bald 14 ist,...schon im 4. Schuljahr. Professor McGonagall hat...sie wohl vergessen oder so..", murmelte Albus.
    ,, Klingt ja sehr interessant!"
    Ich schwieg mit genervter Miene. Matthew war ja bestimmt noch schlimmer als Potter2.0!
    ,, Redest du eigentlich auch richtig?", fragte mich Matthew belustigt.
    ,, Nicht, wenn du dich in meiner Gegenwart befindest.", zischte ich. Wütend drehte ich meinen Kopf zu ihm.
    Das Lächeln verschwand allmählich auf allen Gesichtern. Lily sah mich an:
    ,, Matthew ist eigentlich ein sehr netter Mensch, Sam. Glaub mir, und das wirst du auch noch sehen."
    Ich sah ihn etwas länger an, dann knurrte ich:
    ,, Vielleicht irgendwann mal, aber nicht jetzt, nicht heute und auch nicht in den nächsten Tagen!"

Kommentare (4)

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ItsDarkRose_666 ( von: It'sDarkRose_666)
vor 8 Tagen
Neues Kapitel ist da! Hoffe,es gefällt euch!
P.S.: Morgen kommt noch eines!
…♥… (59891)
vor 10 Tagen
Wann geht es weiter? Bis jetzt finde ich die story mega gut :)
Princess Buttercup (02552)
vor 11 Tagen
Cool! Schreib weiter! Ich will unbedingt wissen, wer ihre Eltern sind...
It'sDarkRose_666 ( von: It'sDarkRose_666)
vor 15 Tagen
Ich hoffe,dass die FF euch gefällt. Ich weiß,dass die Kapitel nicht lang sind,aber die nächsten werden es sein. Versprochen! ;3