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Criminal Love: ungewollte Liebe am Tatort

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1 Kapitel - 11.309 Wörter - Erstellt von: Nanmaku Uchiha - Aktualisiert am: 2017-10-31 - Entwickelt am: - 71 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Erster Teil der Sherlock Holmes BBC Serie Fanfiction
Ziemlich lang, hab die ganze Folge umgeschrieben

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    ((big))ungewollte Liebe am Tatort((ebig)) „Ein nette Wohnung Mrs. Hudson, haben sie auch zwei getrennte Schlafzimmer?“ John Watson stützte sich m
    ungewollte Liebe am Tatort

    „Ein nette Wohnung Mrs. Hudson, haben sie auch zwei getrennte Schlafzimmer?“ John Watson stützte sich mühsam auf seine Krücke und inspizierte die Wohnung. Sie lag an der Bakerstreet 221b in England. Noch vor etwa einem halben Tag hatte er Sherlock getroffen und dieser fragte ihn direkt ob sie nicht zusammen ein Appartement mieten wollen. Allein an seiner Kleidung hatte Sherlock Holmes so einiges von John Watson herausgefunden. Natürlich hatte John zugesagt. Nun war er mitten dabei einzuziehen. „Natürlich John, beide sind in diesem Geschoss, machen sie sich keine Sorgen. Ah..Sherlock da sind sie ja wieder!“ Ein grosser hagerer Mann betrat den Raum.Er hatte schwarzes lockiges Haar und tiefblaue Augen. „Guten Morgen Mrs. Hudson. Watson, so wie ich sehe sind sie inmitten ihres Einzuges.“ John lächelte flüchtig. „Oh Jungs, bevor ich es vergesse! Heute Nachmittag kommt noch ein Mieter, er wird das Oberste Geschoss bewohnen, aber natürlich müsste er eure Küche und das Badezimmer benutzen.“ Sherlock warf sich auf das durchgesessene Sofa. „Ein ''Mieter'', also ein Mann! Wie heisst er?“ Sherlock schien hoch interessiert zu sein, während Watson leicht den Kopf schüttelte und einen Tee aufsetzte. Mrs. Hudson liess sich in einen ebenso zerknautschten Sessel gleiten. „Nun, ich weiss sein Geschlecht nicht, nur den Nachnamen: Jones. Er...nein, sagen wir die Person hat mir gestern eine Email gesendet und darauf bestanden heute noch einzuziehen.“ Sherlock seufzte und schien sichtlich das Interesse daran zu verlieren. Still dachte er darüber nach. Ein Mann wäre interessant, ein Geschlechtsgenosse und ein gutes Testsubjekt, aber eine Frau, nicht einmal er versteht ihre Logik und auf das hatte er auch keine Lust. Er atmete schwer aus und schwang sich auf seine Beine. „Na sowas! Wo gehen sie denn hin Sherlock?“ Er packte seinen blauen Schal und die schwarze Jacke. „Ich gehe spazieren und nachdenken.“ Mit dieser Antwort rauschte er aus dem Haus.

    Er sass auf der Rückbank seines Bentleys. Dabei konnte er es sich nicht verkneifen zu ihr herüber zu schielen. Sie war ein wahre Schönheit, dass wusste er bereits seit er sie das erste Mal erblickt hatte. Ihr braunes Haar fiel ihr locker über die Schultern, wachsam beäugte sie die vorbeigleitenden Menschen mit ihren zweifarbigen Augen. Eines war grün, das andere braun. Eine kleine Nase rundete alles ab. Mycroft zuckte zusammen als sein Fahrer sagte, dass sie nun angekommen waren. „Bakerstreet 221b, Sir.“ Mycroft richtete sich flüchtig auf und versicherte sich, dass sie nichts mitbekommen hatte. „Danke Mycroft! Ich glaube ich werde mich hier wohlfühlen.“ Sie lächelte ihn danken an. „Auf Wiedersehen.“ Sie stieg aus und kaum, dass er sich versah, fuhren sie weiter. Diese komischen Gefühle machen einen ganz wirr, dachte er sich. Nun konnte er sie aber vergessen, so verbannte Mycroft Lucy Jones aus seinem Kopf.

    Lucy Jones hatte einen mittleren Koffer als Gepäck, welchen sie unter grosser Anstrengung hinter sich her zerrte. An der Türe von 221b klopfte sie, drinnen polterte es und bald schon machte eine sympathisch aussehende Frau die Tür auf. „Sind sie die Mieterin Jones? Ich bin Mrs. Hudson.“ In Lucy breitete sich ein sicheres Gefühl aus und sie antwortete beherzt. „Ja, ich bin Lucy Jones! Schön sie einmal kennen zu lernen!“ Mrs. Hudson bittete Lucy hinein und nahm auch die Last auf sich den Koffer bis in das Zimmer von Lucy zu tragen. „Wollen sie sich zu John Watson und mir hinunter gesellen?“ Lucy nickte und folgte der alten Frau hinunter. Im Wohnzimmer, welches direkt an die Küche grenzte, setzte sie sich auf das Sofa. Sie bekam einen Tee von einem ihr fremden Mann, John Watson, in die Hand gedrückt. „Danke, sie sind John Watson?“ John grinste freundlich und streckte seine Hand aus. „JA, und sie sind Lucy Jones?“ Sie schüttelten sich die Hand, als auf einmal die Tür unten im Erdgeschoss aufschlug. „Ich bin wieder da!“ Ein zerzauster Sherlock kam ins gefüllte Wohnzimmer. Als Lucy sein Gesicht sah, glitt ihr beinahe die Tasse aus der Hand. Mit Mühe hielt sie die Tasse fest, dabei schüttete sie fast den gesamten Inhalt auf sich. „Mist! Das ist verdammt heiss!“ Sie sprang auf und eilte in die Küche, um sich die heisse Flüssigkeit weg zu wischen. „Oh nein, geht es ihnen gut Lucy?“ Mrs. Hudson eilte auch herbei um zu helfen. John Watson schaute dabei zu Sherlock, welcher angestrengt Lucy anstarrte. „Alles in Ordnung Sherlock?“ John grinste verschmitzt während er diese Frage stellte, denn es war das erste Mal, dass Sherlock so ratlos war. „Sie sind die neue Mieterin, Lucy Jones?“ Sherlock kam auf Lucy zu. Diese nickte ein wenig neben der Spur. „Sind sie wegen mir so erstaunt?“ Lucy hielt inne. „Nun ja, ich hätte nicht erwartet Mycrofts Bruder zu treffen...“ Bei dem Namen Mycroft zog Sherlock eine Grimasse. „Sie kennen meinen Bruder? Hat er sie auf mich angesetzt?“ Lucy grinste, dabei blieb Sherlock fast das Herz stehen. „Ich kenne ihn, da er mein Manager ist. Und sie, Sherlock, kenne ich eigentlich nur von Bildern.“ Dabei wurde sie rot. „Also, ich werde jetzt, wenn es niemanden stört, duschen gehen und mich nachher dem Einräumen widmen.“
    Der Abend verging schnell, Lucy machte sich ein Sandwich und liess sich kaum noch blicken. Sherlock ging es genauso, beide versuchten sich irgendwie aus dem Weg zu gehen.
    Es war schon etwa ein Uhr, als Lucy nach unten in das Wohnzimmer ging um sich noch etwas Essen zu genehmigen. Sie war schon ziemlich verschlafen und trug nur eine ihrer Unterhosen und ein zu langes T-Shirt. Sie kramte ein wenig im Kühlschrank herum, als sie ein Räuspern wahrnahm. Sie drehte sich benommen um und sah zu ihrem grossen Schrecken Sherlock, welcher sie peinlich berührt anstarrte. „Könnten sie mir diese farblose Flüssigkeit reichen?“ Er streckte seine Hand aus. Lucy nahm den Behälter hinaus und roch daran. Sie hustete, da ihr der Geruch im Hals kratzte. Das war fast reiner Alkohol, ätzendes Zeug. „Willst du das trinken?“ Sherlock bejahte es kurz und wurde ungeduldig. Aber anstatt es ihm zu überreichen, kehrte sie ihm den Rücken und schüttete den gesamten Inhalt den Abfluss hinab. Sherlock atmete erschrocken ein. Lucy hingegen füllte den Behälter wieder mit Wasser und drückte es Sherlock in die immer noch ausgestreckte Hand. „Sie wollten etwas essen nicht wahr?“ Sherlock stellte mürrisch den Behälter auf den Tisch und riss eine der Küchenschranktüren auf. Er fischte kurz darauf eine Chipstüte hinaus. Er hielt sie Lucy vor die Nase. „Hier! Lassen sie es sich schmecken...“ Lucy nahm die Tüte an sich und ihr fuhr sofort das schlechte Gewissen ein. Sherlock hatte sich schon umgedreht um so schnell wie möglich zu verschwinden. „Sherlock, möchtest du noch ein wenig fernsehen?“ Sherlock blieb stehen. „Sie wollen mit mir fernsehen?“ Lucy nickte freundlich. „Okay...“ Sherlock konnte irgendwie nicht nein sagen. Es war zu interessant.. Er akzeptierte, dass er nun die Chance hatte, diese Frau zu studieren. Er setzte sich in der Nähe von Lucy, welche den Fernseher schon angeschaltet hatte. Sherlock machte es sich gemütlich und beobachtete Lucy. Sie sass auf dem Boden, auf einer Ansammlung von Kissen, die sie kurz vorhin platziert hatte. Da Lucy Hunger hatte, riss sie die Chipspackung auf. Sie bemerkte aber, dass Sherlock sie intensiv beobachtete.

    Am nächsten Morgen wurde Lucy von John geweckt. „Sie wollen was!“ Lucy stöhnte genervt auf und starrte auf ihre Digitaluhr auf ihrem Nachttischchen. Sie zeigte Viertel vor sechs. Von unten kamen zu allem übel noch mehr störende Geräusche. Lucy schwang sich sauer auf die Beine und riss ihre Zimmertür auf. Sie stampfte, laut genug wie Sherlock und John fanden, die Treppe hinunter und starrte auf die zwei Störenfriede. „Ich will, dass Sie mich zum Tatort begleiten!“ Sherlock klang euphorisch bei dem Wort 'Tatort'.
    „Vergessen sie es, ich kenne sie kaum zwei Tage, warum sollte ich mitkommen?“ Die beiden Schreihälse wollten sich nicht mehr beruhigen. Lucy's Nerven waren langsam am Ende. Aber da sie sowieso nicht mehr schlafen konnte, ging sie hoch und zog sich in einer Rekordgeschwindigkeit um. Als sie wieder hinunter kam, hatte es Sherlock gerade geschafft John zu überreden und beide liefen schon aus dem Haus. Schnell sprintete sie hinterher und hielt sich an John fest. „Ich komme auch mit, eine gute Gelegenheit George wiederzusehen.“ Lucy grinste und freute sich innerlich. „Warum sind sie sich sicher, dass George Lestrade an diesem Tatort sein wird?“ Fragte Sherlock, während er ein Taxi anhielt und alle einstiegen. „Es wäre gut für deine allgemein Bildung, wenn du, Shelly, dich ein wenig mehr auf das Fernsehen konzentrieren würdest, statt auf mich.“ Sherlock rastete innerlich aus. 'Shelly? Shelly! Wie konnte sie es wagen ihn Shelly zu nennen? Und dass er ihr seine ganze Aufmerksamkeit schenkt ist viel zu hoch angerechnet, er findet sie allerhöchstens faszinierend. Ausserdem stellt sie sein Wissen in Frage, das ist das allerletzte! „Guter Spitzname, Lucy, ich werde ihn in Erinnerung behalten.“ John lachte verschmitzt.
    „Wie ich vorher gesehen habe, John, haben sie fragen.“ Johns Lachen verschwand. Er schaute nun ernst drein. „Was sind sie eigentlich für ein Detektiv?“ „Ich bin ein Consulting-Detektive. Ein von mir selbst erfundener Job.“ Lucy kicherte leise. „Was ist denn jetzt schon wieder?“ Sherlock war am Ende. „John, findest du das auch irgendwie Lustig?“ John musste auch lachen. Zusammen lachten sie bis sie beim Tatort waren. „Nun gut, jetzt wieder ernst. Sonst kann ich mich nicht konzentrieren“Meinte Lucy noch halb lachend, als sie ausstieg. Sie lief eilig zur Absperrung und schaute sich nach George Lestrade um. Dort sprach sie eine dunkelhäutige Frau. „Wer sind sie und was wollen sie hier?“ Sherlock trat neben Lucy. „Sie gehört zu mir. Wir wollen zur Leiche!“ Sherlock trat unter dem Band hindurch und hielt es für John und Lucy nach oben. „Sie Psychopath!“ Die Frau schien ausser sich. „Sally, sie haben Männer-Deo an, haben sie bei Anderson geschlafen?“ Sherlock schaute die Frau kalt an. „Ja hat sie, aber sie hat eine Beziehung. Trotzdem konnte sie sich gestern nicht zurückhalten.“ Lucy ging ernst weiter. Sherlock war verblüfft, wie konnte sie das wissen. Er dachte sie wäre naiv. Sally war perplexer als er und ging Lucy ab diesem Zeitpunkt meistens aus dem Weg.
    „George? George Lestrade?“ Lucy schrie in der Wohnung des Mordes nach Inspektor Lestrade. Sie wurde von den Meisten angeschaut. Die allermeisten Männer zogen die Augenbrauen hoch oder pfiffen ihr hinterher. Doch Lucy scherte sich einen feuchten Dreck darum und stieg eine Treppe hinauf. „Detektiv George Lestrade!“ Mit genervter Stimme stolzierte sie zu einer geschlossenen Türe. Sherlock und John hatten Schwierigkeiten ihr zu folgen. Lucy klopfte einmal fest, da öffnete sich die Tür und ein fremder Mann stand davor. „Was tun sie hier? Ich glaube ich muss sie fest nehmen!“ Lucy musterte den Mann von oben bis unten und grinste dann. „Ich denke Sie, Anderson, können mich hinein lassen. Ich komme als Begleitung von Sherlock Holmes.“ Lucy machte einen grossen Schritt nach vorne, so dass Anderson zurück stolperte, um ihr Platz zu machen. Sherlock und John folgten ihr in den Raum. Sherlocks Interesse war gerade noch einmal um einiges gewachsen. Lestrade kam langsam auf Lucy zu und beäugte sie ungläubig. „Lucy...Jones?“ Fragte er ungläubig. Sie nickte und lächelte. „Entschuldige, ich wollte dich nicht stören, ich bin nur die Begleitung von Sherlock. Ausserdem finde ich die Fälle sehr interessant.“ Lestrade war sichtlich verlegen und umarmte Lucy herzlich. „Ich habe dich ewig nicht gesehen! Wie geht es dir?“ Lucy wirkte etwas überrumpelt, doch fing sich schnell wieder. „Sherlock, willst du nicht mit deiner Untersuchung anfangen?“ Sherlock nickte leicht und begann zu überlegen. Doch immer wieder kam ihm Lucy in den Weg.
    „Verschwinde, Lucy!“ Murmelte Sherlock versehentlich laut.
    Lucy legte ihren Kopf schief. „Ich soll...verschwinden?“ Sherlock drehte sich erschrocken zu ihr um. „Habe ich das gerade laut gesagt?“ Sie nickte und schaute verlegen weg. John lachte leise und versuchte zu verkneifen laut los zu gröhlen.
    „Entschuldige...Also zur Leiche...“ Sherlock drehte sich um und entfernte sich so weit von Lucy wie der Raum es zuliess. Also...“ Doch er wurde von Anderson unterbrochen. „Sie ist Deutsche! Da steht Rache auf Deutsch!“ Dabei versuchte er lässig an der Wand zu lehnen, aber das Haus war alt und er schrak zurück, als die Wand bedrohlich knarzte. Lucy schüttelte den Kopf, sie hatte es gerade geschafft der Umklammerung von Lestrade zu entkommen. Sie ging langsam zur Leiche und beugte sich zu ihr hinunter. Sie roch kaum hörbar ein und verzog ihr Gesicht. „Sie ist an ihrem eigenen Erbrochenem erstickt, wie grausam.“ Lucy holte einen Stift aus der Tasche und stocherte an der Leiche herum. „Lucy was machst du da! Das darfst du nicht tun!“ Sie zuckte zusammen und schaute zu Lestrade, der ein wenig geschockt zu ihr sah. „Woher weisst du überhaupt, dass sie an dem Erbrochenem erstickt ist? Du hast sie doch gar nicht richtig untersucht...“ Lucy errötete, sie wünschte sich das sie lieber den Mund gehalten hätte. „Es riecht säuerlich, nach Magensaft um genau zu sein. So wie die Flüssigkeit langsam aus ihrem Mund sickert, muss es etwas blockieren. Schlichtweg vermute ich das sie an ihrem Erbrochenem erstickt ist...“ Lucy erstarrte in ihrer derzeitigen Position. „Du bist noch immer so brillant wie an der Universität, doch du hast es immer vor den anderen versteckt. Warum? Warum hast du nie irgendetwas gesagt?“ Lestrade trat zu ihr hin und half ihr hoch. Sherlock fand seine Geste etwas zu höflich, hatte Lestrade siefür heute nicht schon genug berührt. Er erschrak über seine eigenen Gedanken und verdrängte diese sofort zurück.
    „Du weisst nicht wie das ist, man ist umringt von Menschen und lernt sie nur von dem blossen ansehen kennen. Du hast das Gefühl du erstickst in deinen Gedanken, deswegen rutschen dir immer wieder unangebrachte Dinge hinaus. Dann wirst du dumm angesehen oder vertrieben. Es ist ein einsames Leben...deswegen habe ich mich nie gemeldet. Ich wusste das ich gute Noten schreibe, ich musste mich nicht melden.“ Lucy starrte auf den Boden, denn sie mochte es nicht darüber zu reden. „Willst du damit sagen, du hast die gleichen Fähigkeiten wie Sherlock? Niemals. Das gerade, das war ein Zufall. Reiner Zufall.“ Anderson gestikulierte wild. Lucy war schon genug genervt heute. Sie mochte es nicht, wenn man sie als Witz darstellt. Anderson hatte sich gerade selber in das Verderben geritten.
    „Detektiv Anderson, 23 Jahre alt, eigentlich verheiratet, doch seit neuestem lässt er sich auf weibliche Kollegen ein, also bald werden sie sich scheiden lassen. Gestern Nacht. Sally Donovan. Sie haben es so gut wie in jedem Raum getrieben, kein Wunder dass sie Lestrade heute gesagt haben, sie wären müde von Gestern. Sie muss sich anscheinend richtig gut getan haben, ihre Hosen hat Schleifspuren von ihrem Boden...Herzlichen Glückwunsch es gäbe ein Mädchen, doch ich glaube Sally wird es abtreiben lassen!“ Lucy's Augen blitzten Anderson unruhig an. Ihr ganzer Körper war angespannt wie bei einem Raubtier. Sie war in diesem Moment unzurechnungsfähig, sie hatte Anderson gerade eine grosse Ladung Salz in die Wunde gedrückt. Anderson stand regungslos da, zuerst versuchte er seine Furcht zu verstecken, doch er konnte sich nicht lange halten und begann zu erzittern. Seine Augen wanderten zwischen den anderen Person hin und her. Er wagte es nicht noch irgendetwas zu sagen. „Lucy...du?“ Lestrade hatte Lucy an der Schulter gepackt und sie, vorsichtig, weiter weg von Anderson gebracht. Lucy liess es geschehen, sie hatte inzwischen einen kleinen Schock. Sie war inletzter Zeit immer aggressiver geworden und konnte den Mund nicht mehr halten. Sie atmete langsam ein und aus. Doch trotzdem stieg ihr Herzschlag an und sie steigerte sich langsam in eine Panikattacke hinein.
    Lucy war im Moment so schlecht, wie es der Leiche gewesen sein muss. Sie wand sich zuerst schwach im Griff von Lestrade. Mittlerweile hatte Sherlock das Wort ergriffen und löste das Mysterium um die Leiche auf. „Lass mich los, George!“ Flüsterte Lucy leise aber so das Lestrade seine Aufmerksamkeit auf sie lenkte. Sie wandte sich nun stärker, mit der Übelkeit die in ihr anstieg. „Halt still! Es ist besser wenn ich dich halte!“ Antwortete Lestrade leise zurück. Lucy schüttelte den Kopf. „Nein, lass mich los!“ Unter den beiden startete ein unauffälliger Ringkampf, in dem Lucy damit kämpfte nicht auf die Schuhe von George zu kotzen. „Lass mich los bitte!“ Lucy stöhnte leise auf als George seinen Griff noch verstärkte. „George, mir ist schlecht! Ich fühle mich echt angeschlagen!“ Betonte Lucy und sie spürte wie die Kraft aus ihrem Körper wich. George tat nichts dergleichen. Da kam Sherlock in ihre Richtung. „Geben sie sie mir!“ Er streckte die Hand aus. „Hier...“ George zögerte leicht, doch gab den einen Arm Sherlock. Dieser umgriff ihn sanft und zog so Lucy mit sich. „Ist ihnen übel?“ Flüsterte Sherlock während er Lucy mit sich die Treppe nach unten zog. „Sherlock was ist der entscheidende Punkt!“ Schrie Lestrade nach unten. „PINK!“ Schrie Sherlock zurück. Lucy schaute Sherlock an überlegte was er damit meinte. Sherlock schaute wieder zu Lucy. „Nun?“ Ihre Augen trafen sich und Lucy nickte schwach. „John? Wenn sie draussen sind nehmen sie das erste Telefon ab, wenn es ohne Grund klingelt! Dann kümmern sie sich bitte gut um sie!“ Sherlock brachte Lucy noch nach draussen und übergab sie dann John. „Das hilft vielleicht...“ Sherlock zog seinen blauen Schal ab und Band ihn Lucy um. Dann sprintete er davon und verschmolz bald mit der Dunkelheit. Der Schal roch nach einer Mischung von Vanille und Pfefferminze...und einem Geruch den sie nur als Sherlocks abhaken konnte. Er roch verdammt gut und Lucy nahm ein paar tiefe Züge. „Du bist ja echt kreidebleich. Ist dir schlecht?“ John legte eine Hand auf die Schulter von Lucy. Diese nickte und versuchte langsam vorwärts zu laufen. Sie schwankte gefährlich stark und so stützte sie John bis sie zum Absperrband kamen. Sally Donovan liess sie passieren. Lucy hielt noch einmals kurz an, John schaute sie verwundert an. „Mrs. Donovan, es tut mir leid was ich vorhin gesagt habe. Und sagen sie Anderson das Gleiche von mir.“ Lucy hatte sich für diese Worte nicht einmal umgedreht. Dann liefen sie und John weiter.
    „Ich glaube Sherlock wollte das sie Mycroft anrufen. Oder besser gesagt dass er sie anruft.“ Lucy zückte ihr Smartphone. Sie streckte es Watson hin, der er ohne zu zögern nahm. „Welche Nummer?“ Watson entsperrte das Handy. „Bei den Kontakten, unter M.“ Murmelte Lucy kaum hörbar. John schaute sich nach einer Bank um und entdeckte eine am Strassenrand eine. Er brachte Lucy dorthin und bugsierte sie auf die Bank. Sie war schon alt und knarzte unter dem Gewicht von Lucy beachtlich. John setzte sich trotzdem neben sie und wählte die Nummer. Es klingelte nur eine kurze Weile da hörten sie eine Stimme, welche vom Handy leicht verzerrt war. „Lucy?“ Die Stimme klang etwas genervt und verschlafen. „Mycroft...kannst du mich abholen kommen? Ich bin in Bixton.“ Flüsterte Lucy kaum hörbar. Doch die Stimme schien alles verstanden zu haben. „Natürlich, ich bin in fünf Minuten bei dir!“ Dann legte John auf. Lucy zog die Beine an die Brust und begann zu zittern. „Ich hätte eine Jacke anziehen sollen.“ Sagte sie schwach und fröstelnd. John zog seine Jacke aus und legte sie über Lucy. „Ich glaube du hast gerade einen Blutzuckermangel...Hier!“ John holte aus der Jackentasche die im zugewandt war eine Packung Traubenzucker und hielt sie Lucy hin. „Danke...“ Sie nahm zwei Stück und zerbiss sie. „Sherlock sagte, dass ich das nächstgelegene Telefon abnehmen soll wenn es klingelt. Wieso wusstest du, dass er Mycroft meinte?“ Lucy begann zu lächeln. „Mycroft kann jedes Telefon klingeln, egal welches. Er ist ein Teil der Regierung, man kann sagen, er ist die Regierung.“ John musste auch lachen. „Du hast also die gleiche Fähigkeit wie Sherlock? Wieso magst du sie nicht?“ Fragte John und schaute Lucy an.
    „Ich habe das Gefühl ich ersticke in meinen Gedanken...Ich überlege und denke viel zu viel. Ich weiss manchmal gar nicht mehr, wie ich einen freien Kopf bekommen kann. Du schaust eine Person an und wirst mit Fakten und Wissen überhäuft, dabei kannst du das andere nicht einmal mehr irgendwohin verstauen. Mit der Zeit weiss man gar nicht mehr was man sagen soll oder nicht. Man schweigt und versucht irgendwie dumm zu sein. Ich bin einfach kaputt...“ Lucy seufzte aus und biss sich auf ihre Unterlippe. „Wenn du weinen musst, solltest du es raus lassen, es erleichtert einem.“ John lächelte aufmuntert zu ihr. Lucy löste ihre Anspannungen und da überrumpelte sie eine grosse Emotionswelle. Lucy wanderten Tränen über die Wangen und sie schluchzte lauthals. Sie hielt sich die Hand vor den Mund, da sie selbst erschrak wie laut sie alles raus liess. John nahm sie in den Arm und tröstete Lucy. In diesem Moment hielt ein Wagen vor den zwei und ein Mann stieg aus. Er trug einen Anzug und glänzende Lackschuhe. In ihnen spiegelten sich die Abendlichter.
    Er schaute verwirrt zwischen John und Lucy hin und her. John hob Lucy an. Sie lag nun etwas erschrocken in Johns Armen, doch weinte noch immer. „Sie hat gerade einen Nervenzusammenbruch. Können sie uns zur Bakerstreet fahren?“ John starrte in Mycrofts entsetztes Gesicht. Dieser lockerte sich und liess John vorbei in den Wagen steigen.

    „Ist sie eingeschlafen?“ Mycroft sass neben Lucy, welche zwischen John und ihm eingeklemmt war. Lucy hatte den Mund leicht geöffnet und stiess gleichmässige die Luft aus. In ihrem Gesicht gab es noch kleine Tränenrückstände, die darauf schliessen lassen, dass sie geweint hatte. „Ja, sie tut mir leid. Wussten sie das mit ihren Fähigkeiten?“ John blickte zu Mycroft. Dieser starrte zu Lucy, dann langsam zu John. „Ja, aber nicht, dass sie solche Probleme damit hat.“ Mycroft strich Lucy eine Strähne aus dem Gesicht. John grinste verschmitzt. „Sie lieben sie...wie lange schon?“ Mycroft zuckte bei Liebe zusammen und blitzte John böse an. „Es ist keine Liebe! Ich finde sie sehr Interessant.“ John schüttelte lächelnd den Kopf. „Seit ich sie das erste mal gesehen haben. Sie war atemberaubend.“ Mycroft war verlegen und wich dem Blick von John aus. "Sir, wir sind da!“ Beide Männer schauten sich an und Mycroft nickte in Richtung Fahrer. „Ich komme noch mit nach oben...“ Sagte Mycroft und stieg aus. John zuckte mit den Schulter und öffnete die Tür. Draussen stand Mycroft und hielt die Türe auf. „Ich kann das Tragen übernehmen.“ John nickt und machte Mycroft platz. Dieser nahm Lucy behutsam auf die Arme und trug sie in das Haus. Mycroft tat sich ein wenig schwer beim Treppenaufstieg, doch er biss die Zähne zusammen und legte sie in ihrem Zimmer ins Bett. „Wollen sie noch einen Tee, oder gehen sie schon wieder?“ John wartete im Türrahmen und schaute Mycroft fragend an. „Ich gehe gleich wieder, tut mir leid.“ Mycroft rappelte sich auf und ging mit John hinunter in den Flur. "Auf Wiedersehen!" Mycroft reichte John die Hand. Beide schüttelten sich die Hände.

    Lucy schlug die Augen auf. Es kommt öfters vor, dass sie mitten in der Nacht aufwachte. Sie wusste nicht genau ob es jetzt wegen einem Geräusch oder etwas anderem ist. Sie streckte sich und bemerkte, sie hatte ihre Schuhe noch an. Sie grummelte genervt und rappelte sich auf. Langsam fuhr sie zu ihren Schuhen und öffnete diese und warf sie auf den Boden. Da hörte sie etwas rumpeln, es kam unten aus der Küche. Sie stand auf und fühlte etwas um den Hals. Sie tastete danach und roch dann an dem Stoffteil. Es war Sherlocks Schal sie lächelte und ging langsam hinunter in den Flur. "Hallo? Wer ist da?" Rief Lucy müde. Es antwortete niemand, also ging sie in die Küche. Darin stand Sherlock, er hatte eine Flasche im Mund und durchsuchte den Kühlschrank nach weiterem Zeug. "Shelly?" Lucy kniff die Augen zusammen, da sie das Licht des Kühlschranks blendete. "Lucy?" Sherlock hatte sich umgedreht und nahm die Flassche aus dem Mund. Lucy nickte und gähnte ausgiebig.
    "Ich hab alles von Watson gehört. Du hast Probleme mit deinen Gedanken?" Lucy brauchte etwas länger um die Worte zu verdauen. Dann nickte sie. Sherlock schüttelte den Kopf und stellte die Flasche auf den Tisch. Dann schloss er den Kühlschrank und wandte sich wieder Lucy zu. "Ich bring dich wieder nach oben. Dort ist es einfacher für dich dich zu konzentrieren." Sherlock legte sanft seine Hand um das Handgelenk von Lucy und zog sie hinter sich her.
    Als sie oben angekommen waren setzte sich Sherlock auf das Bett. "Setz dich!" Forderte er Lucy auf, welche sich auf ihr weiches Bett setzte und ihn anstarrte. "Hast du schon mal etwas von einem Gedankenpalast gehört?" Sie schüttelte etwas benommen den Kopf. Sherlock seufzte, mitten aus dem nichts klatschte er direkt vor Lucys Gesicht seine Hände zusammen. Lucy erschrak und fuhr nach oben. Da es aber ein Dachgeschoss war, schlug sie sich ihren Kopf an der Decke an. "Autschii!" Quietschte sie und sank mit den Armen über den Kopf auf das Bett zurück. "Entschuldige, eigentlich wollte ich dich eher aufwecken...hat es funktioniert?" Sherlock rückte näher und strich sanft über den Kopf von Lucy. "Ich weiss nichts von einem Gedankenpalast...was ist das?" Fauchte Lucy nun wacher. "Es ist sozusagen ein imaginäres Gebäude mit deinen Gedanken oder Erinnerung darin. Es ist ein Lagerraum, welcher dir hilft Sachen weg zu stecken oder wieder zu finden." Erklärte Sherlock ernst. "Ich kann dir helfen einen zu erschaffen..." Er seufzte erneut und lehnte sich gegen das Bettgitter. "Wie geht das? Was muss ich tun?" Lucy schien sichtlich interessiert. Sie sass gerade vor Sherlock und wartete gespannt auf seine Antwort. "Nun gut, stell dir vor dass du einen Ort erschaffst, egal was, es soll dir gefallen nicht jemand anderem." Lucy nickte und versuchte sich etwas auszudenken. Vielleicht ihr Elternhaus? Nein! Sie nimmt diese Wohnung hier und wird sie ein wenig ausbauen müssen.... "Nun zu dem schwierigeren Teil, versuche deine Gedanken und Erinnerungen zu trennen und zu sortieren!" Sherlock beobachtete sie aufmerksam und neigte den Kopf ein wenig nach vorne. Lucy konzentriertesich sehbar, doch plötzlich hielt sie sich den Kopf und atmete schwerer. "Es muss etwas kaputt gegangen sein! Mein Kopf füllt sich mit Gedanken, Sherlock hilf mir! Ich ersticke!" Sie zitterte und Sherlock schnappte nach ihr und zog sie nah an sich heran. "Hör auf zu denken, mach die Augen auf! Schau mir in die Augen! Lucy!" Lucy öffnete fluchtartig die Augen und starrte in die eisblauen Augen von Sherlock. Nun waren die Gedanken wie weggewischt, sie konnte nicht mehr denken, ihr Herz raste und sie zitterte noch immer. Sherlock schien es genau so zu gehen. Er atmete kaum hörbar, langsam kam er näher. "Was...passiert. Hier?" Murmelte Lucy leise. Sherlock zuckte zaghaft mit den Schultern. "Ich. Weiss. Es. Nicht." Stotterte er zurück. Sherlock schaffte es als erster aus der Starre, er lehnte seinen Kopf zurück auf das Bettgitter. Lucy legte ihren auf die Brust von Sherlock. "Verdammt! Wir hätten uns fast geküsst, oder?" Flüsterte Lucy verlegen und vergrub ihr Gesicht in Sherlocks Schal. Sherlock nickte und schaute zu ihr hinunter. Lucy rappelte sich auf und wich einige Cm zurück. "Können wir trotzdem weiter machen? Ich will frei von meinen Gedanken sein!" Bat Lucy und blickte verlegen auf ihre Hände. "Jetzt wissen wir ja, was tun wenn du wieder ein Rückfall hast." Meinte Sherlock ironisch. Er beschrieb nun weiter, was sie tun musste. Manchmal hatte Lucy einen Rückfall aber zu einem Kuss kam es diese Nacht nicht mehr.

    Als Lucy die Augen öffnete lag sie auf etwas Warmen. Es roch über und über nach Vanille und Pfefferminze und diesem Sherlock Geruch, sie reckte ihren Kopf ein wenig und sah, dass sie auf Sherlocks Oberkörper lag. Sein schwarzes Jacket war aufgeknüpft, deswegen war nur das dünne Seiden Hemd zwischen ihrer Wange und und der Haut von Sherlocks Brust. Sie kuschelte sich noch mehr an ihn. Verdammt, sie waren letzte Nacht so knapp davor gewesen sich zu küssen. Irgendwie bereute sie es, dass er sie nicht geküsst hatte. Sie schloss die Augen und liess sich die Szene immer wieder von neuem durch den Kopf gehen. Dabei merkte sie nicht, dass Sherlock aufgewacht war. Er hob seine Hand und legte sie zuerst auf den Rücken von Lucy. Danach fuhr seine Hand langsam hinauf bis zu ihrem Kopf. Er hob langsam seinen Schädel und versuchte herauszufinden ob Lucy noch schlief. "Lucy?" Er flüsterte behutsam und rüttelte sie ein wenig. Lucy grummelte und drückte sich noch fester gegen ihn. "Du bist also schon wach?" Sherlock grinste schelmisch und fuhr durch ihr Haar. "Es fühlt sich so an als hätten wir letzte Nacht zusammen geschlafen..." Murmelte Lucy und rappelte weigernd auf. Sherlock wich ihren Blick aus. "Wir müssen diese Vorbereitungen wiederholen, denn man beherrscht den Gedankenpalast nicht durch einmal erstellen. Du musst üben es aufzurufen und Sachen direkt darin zu verstauen." Lucy wusste nicht ob sie sich Sorgen oder am besten einen Luftsprung machen sollte. Sie freute sich, dass sie mehr Zeit mit Sherlock alleine verbringen konnte, doch sie fürchtete sich vor dem was zwischen ihr und Sherlock passieren könnte. Sie schwelgte noch ein wenig in den Gedanken, doch als sie eine Bewegung wahrnahm, fokusierte sie diese genauer. Sie schreckte ein wenig zurück als sie Sherlock so nah vor ihrem Gesicht sah. "Du weisst genauso gut wie ich, dass wir nicht ruhen werden bis wir uns geküsst haben! Wir sollten es gleich tun..." Lucy wurde rot im Gesicht. Sie wandte das Gesicht von Sherlock ab, dieser kam jedoch näher, seine Lippen waren nur noch einen Hauch von ihren Wangen entfernt. "Bitte, lass es mich tun..." Sie spürte seinen warmen Atem an ihrem Gesicht, er roch nach Minze, Sherlock musste gestern einen Kaugummi gekaut haben. "Was wenn wir nachher nicht genug von einander haben?" Sherlock umgriff langsam Lucys Handgelenke. Urplötzlich drückte er Lucy nach unten auf das Bett. Sie rangen noch ein wenig, aber Sherlock war stärker. Er hatte sie unter sich, lehnte sich über sie, schwer keuchend mit weit aufgerissenen Augen. "Ich kriege dich seit dem ich dich das erste mal gesehen habe nicht aus dem Kopf. Lass mich dich küssen, bitte!" Sherlock war nervös, sein ganzer Kopf war rot und er presste die Worte förmlich hervor. Lucy wurde noch röter, bewegte sich aber nicht vom Fleck. Sherlock beugte sich nach unten, Cm für Cm kamen seine Lippen näher. Lucy schloss die Augen und wartete ab. Da spürte sie das Weiche auf ihren Lippen, Sherlocks Lippen öffneten sich und seine Zähne bissen zaghaft in Lucys Lippen. Er tastete sich langsam mit seiner Zunge nach vorne. Lucy öffnete vorsichtig den Mund, Sherlock stieg sofort darauf ein und so starteten sie einen feuchten Zungenkuss. Sherlock umgriff die Handgelenke fester, Lucy stöhnte leise in den Kuss hinein. Sofort lockerte Sherlock den Griff wieder, doch nun löste er sich von Lucy. Sie öffnete die Augen und schaute etwas enttäuscht zu Sherlock hinauf. "Es passiert gerade was du vermutet hattest..." Keuchte Sherlock und musste sich zügeln Lucy nicht noch weiter zu küssen. "Ich will mehr!" Bestätigte auch Lucy flüsternd. "Aber, das können wir nicht! Ich kenn dich erst 2 Tage oder ein wenig mehr..." Sherlock beugte sich näher zu Lucys Ohr. "Wieso nicht? Wir wollen es beide." Lucy zuckte mit den Schultern. "Wenn du sagst es wird einmalig, vergiss es! Ich finde wir sollten abwarten..." Lucy löste sich von Sherlocks Griff und stand auf. Sie öffnete ihre Zimmertüre und stapfte nach unten. "Willst du auch einen Kaffee!" Rief Lucy nach oben. "Verdammt!" Sherlock sprang auf und rückte seine Kleidung zurech und folgte Lucy geschwind.
    In der Küche lehnte Lucy am Tisch und schlürfte genüsslich ihren Kaffee. Sherlock fand das sie etwas abwesend wirkte, doch er hatte es erst im Nachinein gemerkt. "WIESO NICHT?" Sherlock lief gereizt durch die Küche. Er fuchtelte wild mit den Armen und zog dabei eine Grimasse. "Weil ich es zu früh finde." Antwortete Lucy ruhig und schloss dabei die Augen. Sherlock seufzte genervt und näherte sich Lucy. "Aber ab und zu ein wenig Knutschen?" Sherlock legte seine Armen an die Hüfte von Lucy. "Dein Ernst?" Lucy verdrehte die Augen und nippte an ihrem Kaffee. "Du tust so als wären wir ein Paar." Sherlock grinste und küsste den Hals von Lucy. "Du bist ein riesen grosser Frauenheld! Ich lasse mich nicht auf deine Spielchen ein. Du machst ein wenig mit mir rum, doch später lässt du mich wie ein Spielzeug fallen. Nein danke!" Lucy schob Sherlock weiter von sich weg. Sie ging in die Stube und kam dann schnell zurück geeilt. "Du hast den Koffer gefunden!" Sie stellte die Kaffeetasse ab und verschränkte die Arme vor der Brust. "Du siehst süss aus, wenn du sauer bist..." Sherlock ging zu ihr hin un schaute zu ihr hinab, er war knapp ein ganzen Kopf grösser. "Erklär mir das!" "Ich will einen Kuss dafür!" "Vergiss es! Du bist so kindisch!" Sherlock lachte doch beugte sich tiefer zu ihr hinunter. "Na los!" Lucy trat auf die Zehenspitzen und gab Sherlock einen flüchtigen Kuss. "Nun, Shelly! Erklärs mir!" Sherlock war natürlich nicht zufrieden, doch er lief mit ihr in das Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch. "Wo hast du ihn gefunden?" Lucy begann den Koffer zu durchsuchen, aber fand nichts interessantes. "Auf einer Müllhalde, keine schwierige Sache, der Täter wollte ihn so schnell wie möglich loswerden und da hab ich einfach im umkreis von wenigen Kilometern danach gesucht." Sherlock tat so als wäre es nichts besonderes, doch Lucy bemerkte, dass er doch eine gewisse Anerkennung wollte. "Braver Shelly! Das hast du gut gemacht, aber das Handy ist trotzdem nicht hier drin..." Die Atmosphäre war nur so gefüllt von Sarkasmus. "Leihst du mir dein Handy? Es müsste noch oben auf dem Nachttischchen sein." Fragte Sherlock verbittert und zeigte in Richtung Dachgeschoss. "Ja, warte schnell!" Lucy stieg langsam die Treppe hinauf und kam wenig später mit dem Handy wieder hinab. "Auf dem Tisch liegt eine Nummer. Schreib folgendes an sie: Was ist passiert? Ich muss in Lauriston Garden ohnmächtig geworden sein und erinnere mich an nichts. 22, Northumberlandstreet, bitte kommen sie! Hast dus?" Lucy nickte während sie die letzten Worte eintippte. "Du willst dem Mörder eine Falle stellen?" Sie drückte auf senden. "Genau! Wahrscheinlich wird er zuerst..." Ein klingeln unterbrach Sherlocks Satz. "Anrufen? Ja, hat funktioniert!" Beendete Lucy den Satz und starrte auf den Display. "Anonym..." Sie liess es zu ende klingeln. Dann schaute sie hinter sich. Da stand John, er war noch in (relativ) kurzen Boxershorts und einem T-Shirt, auf dem der Schriftzug der Rolling Stones prangte. "Morgen!" Begrüsste Lucy grinsend und leitete auch so die Aufmerksamkeit von Sherlock auf John. "Danke, dass du dich gestern um Lucy gekümmert hast." Sherlock machte eine dankende Geste mit dem Kopf und suchte gleichzeitig nach seiner Jacke. "Warte! Wo willst du hin!" Lucy war aufgesprungen und versuchte Sherlock den Weg zum Flur zu versperren. Dieser schaffte es aber ihr durch die Küche auszuweichen. Zum Glück hielt ihn John noch einmals auf und wiederholte die Frage. "Wo gehst du hin?" Lucy rannte währenddessen nach oben und zog ihre Schuhe an. Es waren ihre Lieblings-Stiefel, matt pink und einen 10 cm hohen Absatz. Sie lief schnell wieder nach unten und sah wie Sherlock genervt an der Wand lehnte. "Du wartest wirklich auf John?" Sie grinste und pieckste Sherlock in die Seite. Dieser zog eine Schnute und blitzte Lucy böse an. "Fertig!" John kam aus dem Schlafzimmer während er noch sein Hemd fertig zuknöpfte. "Also was tun wir?" Fragte Lucy an Sherlock gewandt. "Wir gehen aus!" Grinste dieser unerwartet zu Lucy hinunter, welche verlegen Abstand nahm.

    "Hast du alles verstanden?" Fragte Sherlock John als sie auf dem Gesteig spazierten. "Ja, aber auf wen warten wir denn?" Lucy legte den Kopf schief. "Auf den Mörder natürlich!" John schüttelte den Kopf. "Nein! ich meine, wie erkennen wir den Typen wenn er da ist?" Sherlock zuckte mit den Schultern und überlegte angestrengt. "Wer zum Teufel jagd mitten in der Menge?" Überlegte Sherlock laut. "Keine Ahnung, aber ich hab Hunger!" Antwortete Lucy genervt und auf Kommando hörte man ihren Magen knurren. "Na gut, da vorne ist ein Restaurant.

    Lucy beobachtete Sherlock, welcher das Haus durch die Scheibe beobachtete. "Das ist die abgemachte Stelle." John schnappte sich die Speisekarte, Lucy fiel auf, dass sie wieder einmal zwischen zwei Männern eingeklemmt war. "Teilst du etwas? Ich weiss, dass ich Restaurant-Portionen nie ganz aufessen kann..." John schaute zu ihr auf und nickte dann einverstanden. "Irgendetwas mit Pasta?" Fragte er und deutete auf das Al Arabiata. Lucy nickte und bemerkte einen etwas festeren Mann, der auf sie zu kam. "Sherlock! Sie können alles Gratis haben...und Ihr Date und Ihr Freund natürlich auch!" Beide schüttelten sich die Hände, welche einen gefärlichen Knack Ton von sich gaben. "Ich bin nicht sein Date!" Sagte Lucy verlegen und liess John bestellen. "Ist gut, ich hole eine Kerze, dass ist romantischer!" Sagte der Mann und er verschwand hinter der Theke. "Wer ist dieser Typ? Hast du ihn vor einer Anklage oder so bewahrt?" Sherlock nickte und schaute sie grinsend an. "Na wie fühlt es sich an mein 'Date' zu sein?" Lucy verschränkte trotzig die Arme, doch als der Mann zurück kam schaute sie ihn dankend an. "Danke!" Dabei hakte sie sich bei John ein und legte ihren Kopf auf seine Schulter. "Oh, sie zwei sind zusammen? Wie wundervoll, mein Name ist übrigens Angelo!" Stellte sich Angelo vor und reichte John die Hand. Auch als die beiden sich die Hände drückten, knackte es auffallend. Lucy mochte dieses Knacken überhaupt nicht. "Dann bis später!" Verabschiedete sich Angelo wieder. Lucy schaute gemein grinsend zu Sherlock, welcher verbittert aus dem Fenster starrte. "Was sollte das denn? Wieso gibst du dich als mein 'Date' aus?" John machte eine auffordernde Geste, Lucy solle ihn wieder loslassen. "Vergiss es! Es ist nur etwas zwischen mir und Sherlock..." Lucy spielte ein wenig mit der Kerze und John wusste genau was zwischen den beiden war. Er grinste verschmitzt. "Sherlock hattest du schon eine Freundin?" Sherlock schaute überrascht zu John. Dann schüttelte er langsam den Kopf. "Und wenn er so weiter macht, wird es auch nie dazu kommen..." Murmelte Lucy leise und schielte zu Sherlock herüber um sein Gesicht zu sehen. "Oder einen Freund?" Fragte John weiter interessiert. "Nein, aber sie müssen wissen ich habe keine Vorurteile." Angelo war gerade leise mit den Spaggetti gekommen. Lucy nickte ihm herzlich zu und nahm es in empfang. Sie stellte es zwischen sich und John. Gleichzeitig nahmen beide einen Mundvoll auf den Löffel, dabei fiel es beiden nicht auf, dass sie ein einzelnes Spaggetti verband. "Ich habe auch keine!" Antwortete John erfreut und steckte sich den Löffel in den Mund. Lucy starrte noch kurz auf ihren Löffel, denn dieser Satz von John tönte wie eine billige Anmache. Doch sie schob den Löffel in den Mund. Langsam sog sie die übrigen Spaggetti ein ohne die eine Verbindung zu John zu merken. "John...ich bin sehr geschmeichelt von deiner Interesse, aber...ich..." Sherlock war rot und versuchte sich irgendwie herauszureden. "Mmm! Hmmm!" John war rot im Gesicht und fuchtelte wild mit den Händen vor sich her. Beide Männer seufzten erleichtert aus und John versuchte auch das letzte Spaggetti ein zu saugen, dabei merkte er und Lucy dass sie das gleiche Spaggetti im Mund hatte. Sie drehten langsam die Köpfe zu einander. "Ist das euer Ernst?" Sherlock schaute zwischen den beiden hin und her. Lucy begann plötzlich weiter ein zu saugen, John bekam fast einen Herzinfakt und wich zurück. "Nein, nein, NEIN!" Sherlock versuchte Lucy zurück zu halten. Doch sie liess es nicht zu und sie stoppte erst kurz vor Johns Gesicht. "Versprich, mich nicht weiter zu nerven, oder ich küsse John!" Drohte Lucy, während sie das Spaggetti Stück weiter im Mund behalten konnte. "Was wenn nicht?" Drohte Sherlock zurück. Als antwort näherte sie sich John noch einmals ein grosses Stück. Ihre Lippen berührten sich bereits leicht und Lucy konnte den nervösen Atem von John auf ihrer Haut spüren. Doch da merkte Lucy etwas um ihre Hüften, bevor sie reagieren konnte riss sie Sherlock mit solch einer Wucht an sich, dass sie vor Schreck das Spaggetti zerbiss. Sie schluckte den Rest hinunter und versuchte sich von ihm zu befreien. Er jedoch hatte sie fest im Griff und schaute John halb eifersüchtig halb entschuldigend an. "Du bist ein riesiger Dummkopf und Rüppel!" Quietschte Lucy und gab ihre Versuche auf. Dann wandte sie sich an John. "Nimm es nicht persöhnlich, ja?" John nickte und wischte sich den Mund mit seinem Handrücken ab.
    "Da! ein Taxi ist gehalten und niemand steigt aus! Das muss er sein!" Sherlock sprang auf und riss Lucy mit sich hinauf. "Ich glaube ich werde eure gemeinsameVerfolgungsjagd nicht stören. Ich bleibe hier und esse die Spaggettis auf." John grinste gemein und genehmigte sich eine grosse Portion.
    Sherlock nickte und riss Lucy mit sich. "Diese beiden werden sich hoffentlich bald gefunden haben..." Dachte John laut und lachte leise.

    "Sie sind abgehauen, Scheisse!" Fluchte Sherlock und rannte hinterher. "Ich hab mir das Nummernschild gemerkt." Antwortete Lucy und hielt Schritt mit Sherlock, der sie noch immer am Handgelenk hinter sich her schleifte. "Hier hoch!" Er deutete auf eine Leiter. Dabei liess er Lucy los und eilte geschwind die Treppe hinauf. Lucy folgte ihm ohne Mühe und als Sherlock über einen Abgrund sprang, zögerte sie nicht und folgte ihm.
    "Wir haben ihn!" Sherlock war vor das Taxi gesprungen. Lucy kam ihm hinterher und öffnete die Hintertür. "Nein..." Sherlock trat einen Schritt zurück und liess den Kopf hängen. "Er ist bloss ein Tourist." Lucy starrte den Tourist an, dann setzte sie ein entschuldiges Lächeln auf. "Tut uns Leid! Wir sind von der Polizei, wir dachten sie seien ein sehr viel gesuchter Drogendealer. Sie haben ihm wirklich verdammt ähnlich gesehen...Es tut uns wirklich Leid!" Sherlock klappte einen Polizei Ausweis hinunter, um Lucys Aussage zu beweisen. "Falls etwas ist, rufen sie uns einfach!" Sherlock lächelte fröhlich und Lucy Verabschiedete sich. Lucy grinste, doch Sherlock zog seinen Kragen wieder hoch und blickte nach hinten. "Bist du wieder soweit?" Er schaute sie fragend an. Lucy verstand überhaupt gar nichts. Sie legte wie jedesmal den Kopf schief. Sherlock stöhnte genervt und hob Lucy auf seine Arme. Er sprintete so schnell es ging in Richtung Bakerstreet.

    "Das war das dümmste was ich je getan habe!" Lucy lehnte lachend an die Wand und hielt sich den Bauch. "Du hast versucht dich an John ran zu machen..." Feixte Sherlock und beide lachten noch lauter. "Du bist ein Idiot!" Lucy stiess ihn sanft an den Arm. Sie schauten sich in die Augen, als sie die ewige Stille bemerkten drehten beide verlegen den Kopf weg. Da krachte es über ihnen, Lucy war die erste die nach oben stürmte um nachzuschauen was vor sich ging. "Lestrade?" Lucy hatte die Tür auf geknallt und blickte verdutzt in Lestrades Gesicht. "Wir wussten, dass Sherlock den Koffer findet! Wir haben ihn jetzt beschlagnahmt!" Sherlock trat an Lucys Seite und verzog sein Gesicht. "Sie können nicht einfach hier einbrechen!" Rief er gereizt und stampfte vor Lestrade. "Wir sind nicht einfach hier eingebrochen! Das ist eine Drogenrazzia!" Lucy stiess Sherlock auf die Seite. "Was denkst du dir dabei! Sherlock ist nicht dein Spürhund!" Sie blitzte Lestrade wütend an. "Ausserdem hast du dich für das Gestern noch nicht entschuldigt!" Fauchte Lucy noch gereizter als Sherlock und trat noch näher an Lestrade heran. Doch dieser wich nicht zurück und verschränkte trotzig die Arme. "Für was soll ich mich entschuldigen? Du bist noch genauso unkontrolliert wie früher! Du hast einen meiner Männer belästigt, da muss ich mich nicht entschuldigen!" Lucy knurrte bedrohlich und biss sich wütend auf die Zähne. Da kam John noch hinein. "Was?" "DROGENRAZZIA!" Schrie ihn Lucy an ohne sich nur irgendwie von Lestrade weg zu bewegen. "Übrigens, wir haben Rachel gefunden." Meldete sich ein eingeschüchteter Anderson zu Wort. "Was! Ich muss sie sofort auf dem Revier sprechen!" Antwortete Sherlock, doch Anderson konterte. "Sie ist vor 14 Jahren gestorben." Sherlock schüttelte den Kopf. "Wieso zum Teufel sollte sie an ihre verstorbene Tochter denken, wenn diese schon vor 14 Jahren gestorben ist?" Schrie Sherlock herum. "Das ist ein wenig daneben..." Fauchte Lucy Sherlock an und drehte sich zu ihm um. "Warum bist du jetzt sauer auf mich!" Lucy tippte hektisch auf Sherlocks Brust. "Du bist einer der Hauptgründe warum ich sauer bin!" Lucys Fauchen stieg zu einem Schreien an. "Ich habe nichts verwerfliches getan!" Schrie Sherlock zurück. "Du weisst ganz genau was du getan hast!" Lucy war knallrot im Gesicht, man konnte nicht genau sagen, wegen Scham oder Wut. "Hören sie denn die Klingel nicht, Sherlock? Unten steht ein Taxi." Mrs. Hudson war in das Chaos dazu gestossen. "Ich hab keins bestellt, schicken sie es weg!" Schrie Sherlock nach Mrs. Hudson. Lucy und er funkelten sich noch immer wütend an. Der Lärmpegel im Raum stieg und irgendwann legte sich ein Schalter in Sherlock um und er schrie aus voller Kraft. "Seien sie ruhig! Alle! Keiner bewegt sich, keiner redet und KEINER denkt an irgendetwas! LUCY BEWEG DEINEN ARSCH NACH OBEN UND HÖR AUF MICH ABZULENKEN!" In Lucys Gesicht konnte man kurz Überraschung ablesen, doch es dauerte nicht lange da hatte Sherlock einen grossen roten Fleck auf der Wange. Lucy hatte mit voller Wucht zugeschlagen. Im Haus wurde es still. Zu still. "Du bist echt das Allerletzte!" Flüsterte sie und flüchtete aus dem Raum. Sherlock und die anderen hörten noch das Zuknallen der Haustüre.
    "Ich habs...!" Murmelte Sherlock. Er öffnete Johns Laptop und begann zu reden. "Jennifer, das Opfer, war so schlau! Sie hat das Handy nicht verloren, sie hat es dem Dieb untergejubelt! Sie wusste schon ganz am Anfang, dass sie stirbt! Sie hatte kein Laptop, dass heisst sie arbeitete mit dem Handy. Und jeder Mensch würde in diesem Fall eine Ortung installieren."
    Sherlock öffnete eine Seite und gab die E-Mail Adresse und das Passwort ein. "Das Passwort ist Rachel!" Er drückte auf Enter. Es dauerte und dann sah man einen Punkt auf einer Karte. Sherlock fuhr sich durch die Haare. "Das kann nicht sein..." Murmelte er. "Was ist?" Fragte John und näherte sich Sherlock. "Das Handy ist hier, in der Bakerstreet." Sagte Sherlock und stand langsam auf. "Wahrscheinlich liegt es noch irgendwo hier rum, na los sucht nach einem Telefon!" Befahl Lestrade seinen Leuten. "Nein, das Taxi..." Sherlock erkannte hinter Mrs. Hudson eine Gestalt. Dann biepte sein Handy auf. Er las eine SMS. 'Kommen sie mit mir oder der Kleinen wiederfährt Schlimmes!" Sherlock schluckte und bewegte sich auf die verschwindende Gestalt zu. "Alles in Ordnung Sherlock?" Sherlock nickte und ging an Mrs. Hudson vorbei. "Sherlock, wo gehst du hin?" Sherlock lief unbeirrt weiter. "An die frische Luft, sollte nicht lange dauern." Versicherte er John.

    "Mr. Holmes? Ihr Taxi ist da!" Ein älterer Mann stand vor einem schwarzen Taxi. Er trug einen beigen Hut und Jacke. Sein Hemd darunter war ein ausgewaschenes Grün. Die Hose alt und verschmutzte. "Ich habe aber keines gerufen! Sie sind der Fahrer der vor dem Restaurant gehalten hat. Sie waren es, nicht der Fahrgast..." Der Taxifahrer nickte zufrieden. "Als Taxifahrer hat man die beste Position Leute umzubringen, nicht? Niemand achtet auf ihn, man ist sozusagen unsichtbar...Wenn sie jetzt die Bullen rufen, ist es mir egal, aber ich weiss dass sie das nicht tun werden." Versicherte der Fahrer. "Wieso?" Der Taxifahrer drehte sich um und öffnete die Hintertür. Darin lag eine gefesselte und geknebelte Lucy. Ihre Augen waren geschlossen, sie war wahrscheinlich betäubt. "Sie würden sie nie im Stich lassen, nicht wahr?" Der Fahrer grinste und schletzte die Türe wieder zu. Er ging um den Wagen herum und stieg ein. "Nun was ist?"

    "Sherlock ist gerade in das Taxi eingestiegen!" John hatte das Szenario aus dem Fenster beobachtet, doch er hatte Lucy nicht gesehen. "Das ist typisch für ihn...Totale Zeitverschwendung!" Antwortete Lestrade und rief seine Männer zurück. "Aber, das Handy klingelt die ganze Zeit! Niemand nimmt ab!" Erklärte John aufgeregt. "Wir gehen..." Dann liess Lestrade John alleine.

    "Was haben sie mit Lucy gemacht?" Fragte Sherlock während er versuchte, Lucy auf der Fahrt festzuhalten. "Ich warne sie, lösen sie nicht die Fesseln! Es würde ihnen nichts bringen... Ich habe sie nur betäubt, sie wird etwa in einer Halbenstunde wiedee aufwachen." Sherlock blitzte den Fahrer verbittert an. "Wie haben sie mich erkannt?" Der Fahrer lachte laut. "Ich habe sie wieder erkannt, nachdem sie vor mein Auto gesprungen sind. Ausserdem hat mich einer vor ihnen gewarnt." "Wer hat sie gewarnt?" "Sie sind jemandem aufgefallen, nun ja man könnte sagen, sie haben einen Fan...Doch mehr werden sie in diesem Leben nicht mehr erfahren." Das Taxi haltete quietschend vor zwei grossen Gebäuden. "Tragen sie die Kleine mit nach drinnen..." Befahl der Taxifahrer und stieg aus. "Wir sind beim Roland Kerr College..." Flüsterte Sherlock und hoffte, Lucy würde ihn hören. "Das Reinigungs-Team lässt die Türen immer offen, ein ruhiges Plätzchen für einen Mord." Erklärte der Fahrer, als er die Türe geöffnet hatte. "Und wie führen sie die Opfer hinein?" Der Fahrer zückte eine Pistole.

    John wollte gerade das Wohnzimmer verlassen. Er dachte besorgt an Sherlock, aber auch an Lucy, welche so abprubt abgehauen ist. Da ertönte ein hoher Ton von seinem Laptop. Er hatte das Handy wieder geortet. Sofort schnappte sich John den Laptop und suchte nach dem erstbesten Taxi.
    "Ich muss sofort mit Inspektor Lestrade sprechen! Es ist ein Notfall, ich habe den neuen Standpunkt des Handys geortet! Biegen sie da vorne links ab!" Der Fahrer bog scharf nach links ab.

    "Genügt ihnen dieser Raum als den Letzten?" Der Taxifahrer hielt Sherlock die Türe auf. Im Raum waren lange Tische, wahrscheinlich für Vorlesungen oder Meetings. "Wenn ich sterbe, was passiert mit Lucy?" Sherlock hielt Lucy schützend ihn den Armen, langsam trat er einige Schritte in den Raum. "Sobald sie aufwacht, wird sie das gleiche erleben wie sie!" Der Taxifahrer lief geschwind zu einem Tisch und zog den Stuhl ein wenig nach hinten, um sich darauf zu setzen. "Lassen sie uns reden..." Sherlock setzte sich gegenüber hin, bugsierte Lucy auf seinem Schoss, ihr Kopf lag auf seiner Brust. Er ertrug den Anblick von ihrem weissen und starrem Körper nicht.
    "Ist es nicht ein wenig riskant, Lucy und mich unter den Augen der Polizei zu entführen? So dumm sind sie eigentlich nicht, und Mrs. Hudson hat ihr Gesicht gesehen..." Sherlock fokusierte das Gegenüber finster. "Wieso riskant? Sie glauben, sie seien freiwillig eingestiegen, denn ihre liebe kleine Lucy haben sie nicht gesehen! Ausserdem ist das nichts im Vergleich zu dem hier." Der Fahrer stellte zwei Fläschchen auf den Tisch. "Ich liebe diesen Part, man kann die Ahnungslosigkeit in ihren Augen ablesen! Köstlich! Aber keine Sorge, ich werde sie gleich auflösen..." Sherlock wurde unsicher, eine kleine Pille befand sich im kleinen Fläschchen, sie waren identisch, man sah keinen Unterschied. "Es gibt eine gute und schlechte Pille. Die eine ist harmlos, nur ein Placebo, ein Traubenzückerchen. Jedoch das Andere ist wahres Gift, einmal geschluckt und sie sind tot! Aber das einzig Wichtige, ich kann sie unterscheiden, sie nicht!" Der Fahrer lachte laut und starrte Sherlock interessiert an. "Wieso sollte ich darauf eingehen? Ich muss ihr Spiel nicht mitspielen..." Der Fahrer richtete die Pistole wieder auf Sherlock. Dieser blinzelte nicht einmal, er grinste den Fahrer nur an. "Sie ist nicht echt...Die anderen haben das wohl nicht bemerkt." Sherlock strich Lucy sanft eine Sträne aus dem Gesicht. "Lassen sie uns Spielen..." Der Taxifahrer nahm ein Fläschchen an sich. "Oh, das tue ich schon lange...Sie haben Rasierschaum hinter ihrem linken Ohr, dass heisst niemand hat sie darauf hingeweiesen, sie leben also allein. Aber in ihrem Auto hat es ein Bild von ihren Kindern, doch die Mutter wurde aus dem Bild rausgeschnitten. Die Hülle ist neu, aber das Foto alt. Ihr Ehefrau hat das Recht der Kinder bekommen, als sie sich geschieden haben. Für ihre Kinder sind sie ein Fremder, aber für sie...Aber da ist noch etwas...eine Krankheit?" Der Fahrer nickte, dann zeigte er auf seine Schläfe. "Aneurysma...genau hier! Jeder Atemzug kann mein letzter sein! Nichts ist toller als vier Menschen zu überdauern...bald vielleicht auch sechs..." Sherlock drückte Lucy fester an sich. "Wieso tun sie das...es ist nicht der Spass..." "Wenn sie wüssten!" Der Fahrer grinste. "Als Taxifahrer verdient man natürlich nicht viel. Ich habe einen Sponsor! Für jeden Mord kriegen ich Geld, je mehr ich Morde desto mehr Geld kiegen meine Kinder. Aber nun genug geplaudert. Es ist Zeit zu wählen!" In Sherlock schwirrten tausende von Fragen umher. Wer ist der Sponsor? Sponsort er noch andere? Verdammt!

    John war vor den zwei Gebäuden angekommen. Er rannt ohne zu zögern in das linke, er schrie und schaute in jedes Zimmer. "Sherlock! Bist du hier!"

    "Sie können uns nicht daran hindern zu gehen. Sie haben keine Waffe." Sherlock stand auf. "Ich freue mich schon auf den Prozess, bis dann..." Er hatte schon die Tür mit Lucy erreicht. "Hätten sie gewusst welche Pille gut und schlecht ist?" "Natürlich!" "Welche ist es denn? Welche hätten sie genommen?" Sherlock kam zurück. Er legte Lucy auf einen der nahe gelgenen Tische. Dann schnappte er sich das Fläschchen welches sich der Fahrer unter den Nagel gerissen hatte. "Oh interessant! Wollen wir es wagen?" Der Fahrer holte die Pille aus dem Fläschchen und führte sie zum Mund.

    John stand vor dem letzten Raum, darin brannte ausnahmsweise mal Licht. Er rannte hinein und schaute sich hektisch um. Auf der anderen Seite sah er den Fahrer und Sherlock im Raum stehen. "SHERLOCK!"

    "Kosten sie den Moment voll aus! Das ist er...Den Nervenkitzel, nach dem sie sich so sehr sehnen! Sie würden alles tun, nur um sich nicht zu langweilen!" Sherlock hatte die Pille in seiner Hand, langsam führte er sie zu seinem Mund. Da ertönte ein Knall. Dem Fahrer wurde in die Schulter geschossen. Sherlock glitt die Pille aus der Hand. Er drehte sich um, in der Scheibe hinter im prangte ein Loch, doch im anderen Gebäude stand niemand. Sherlock wandte sich wieder zum Fahrer um. "Sagen sie mir den Namen, ihres Sponsors!" Der Fahrer lag am Boden, keuchend und stöhnend vor Schmerz. Langsam sickerte sein Blut auf den Boden, es war dunkelrot, fast wie Rotwein. "N...nein..." Keuchte der Fahrer. "Ich kann sie noch immer foltern, geben sie mir den Namen!" Sherlock hob seinen Fuss und drückte ihn mit voller Wucht auf die Einschuss Wunde. Der Fahrer schrie nun vor Schmerz. "Den Namen na los! DEN NAMEN!" "Moriarty!" Stiess der Fahrer aus. Sherlock liess sich von ihm ab, der Fahrer verstummte. Moriarty? Doch bevor sich Sherlock weitere Gedanken machen konnte, hörte er einen dumpfen Schrei. Lucy war erwacht, sie versuchte sich zu bewegen und kam dabei der Tischkante ein wenig zu nahe. Sofort sprang Sherlock zu Lucy und hinderte sie daran hinunter zu fallen. "Beruhig dich, er kann dir jetzt nicht mehr antun!" Lucy beruhigte sich und Sherlock setzte sie auf. Er öffnete so schnell es ging ihr Knebel, dann liess er ihn langsam hinunter gleiten. Er sah, dass Lucy vereinzelt Tränen die Wange hinunter liefen. Schnell löste er ihre anderen Fesseln, kaum hatte er das getan, lag Lucy weinend in seinen Armen. Sherlock strich mit beruhigenden Worten über Lucys Kopf und drückte sie an sich. "Keine Sorge, alles wird gut!"

    Lucy hatte sich, seit dem sie die Rettungskräfte aus dem Gebäude geholt haben, nicht mehr von Sherlock getrennt. Sie hatte sich in seinen Schal gekuschelt und seine Hand gehalten. Auch Sherlock machte nicht den Eindruck als würde er sie jemals wieder loslassen. Im Moment sass sie an Sherlocks Seite, mit einer komischen Decke und hatte den Kopf auf Sherlock Schulter. Er hatte seinen Arm um sie geschlungen, beide erholten sich immer schneller von dem Schock. "Wie geht es euch zwei?" Lestrade war vor die beiden getreten. Er schaute beide entschuldigend an. "Lucy, es tut mir leid, für das was ich getan und gesagt habe." Lestrade kratzte sich verlegen am Kopf, während Lucy müde den Kopf hob. "Schon verziehen, heute ist einfach nicht mein Tag." Scherzte sie mit einem schwachen Lächeln. "Ihr steht beide unter Schock, ihr solltet mit auf die Krankenstation gehen." Meinte Lestrade, doch Sherlock protestierte. "Das tue ich nicht, ich werde Lucy mit nachhause nehmen und John wird sich um sie kümmern. Er ist schliesslich Arzt!" Er stand auf, wobei sich Lucy auch auf die eigenen Beine zwang. "Da drüben steht John." Sagte sie leise und wollte einen Schritt nach vorne machen, doch sie knackte sofort ein. Sherlock reagierte sofort und trug sie (wie schon so oft) auf seinen Armen in die Richtung von John. "Bis dann..." Verabschiedete sich Sherlock von Lestrade und ging zu John.
    "Guter Schuss!" Gratulierte Lucy leise. John zuckte bei Schuss etwas zusammen und schaute sie verwirrt an. "Woher?" Lucy rollte mit den Augen und grinste. "Fähigkeit...und Theorie von Shelly..." Sherlock seufzte genervt bei seinem Spitznamen. "Da vorne ist Mycroft." Fügte Lucy hinzu und zeigte hinter das Absperrband. Langsam kam Mycroft auf sie zu. "So sehen wir uns wieder, kleiner Bruder..." Sherlock schaute verbittert nach oben zu seinem Bruder. Es nervte ihn noch immer, dass dieser grösser war als er selbst. " Wir wollten gerade gehen..." Betonte Sherlock und nickte mit dem Kinn leicht nach Lucy in seinen Armen. "Oh verstehe...Dann bis irgendwann anders..." Nickte Mycroft und lächelte Lucy flüchtig aber herzlich an. "John würden sie Lucy einmal übernehmen, ich und mein Bruder müssen noch etwas besprechen!" Fragte Mycroft und blitzte Sherlock an. John nickte. Lucy grummelte leise, sie fühlte sich wie ein Gegenstand, der die ganze Zeit weitergegeben wird.
    "Sherlock, verbock es nicht noch einmal mit ihr." Mycroft und Sherlock hatten sich etwas von Lucy und John entfernt. Fragend blickte Sherlock in die Augen seines Bruders. "Lucy ist etwas besonderes, wie du schon bemerkt hast. Ihre Augen, ihre Haare, einfach alles spricht dich an. Du liebst sie." Mycroft wich dem wütenden Blick von Sherlock aus. "Ich liebe sie nicht!" Presste Sherlock hervor. "Mir geht es genauso, doch nur bei dir ist sie interessiert. Sie liebt dich auch, doch du kleiner Bruder hast keine Ahnung von Liebe, geschweige den von einer netten Anmache. Doch ich weiss, dass wenn du dich auf dein...Ja ich meine Herz...Herz verlässt wirst du es schaffen!" Sherlock verstand nun wieso Mycroft so eifersüchtig geschaut hatte. "Es tut mir Leid..." Mycroft legte seine Hand auf Sherlocks Schulter. "Bring sie nach hause und sprich dich mit dir aus...ist das Beste!" Dann kehrten sie beide zu John und Lucy zurück. "Werd ich jetzt wieder zurückgegeben." Feixte Lucy schwach lachend und John übergab sie wieder Sherlocks. "Ich hab ich schon mal erwähnt, dass ich mich gerade richtig Verarscht fühle?" Sagte Lucy und rollte die Augen. "Gute Heimfahrt..." Sagte Mycroft und nickte Sherlock zu, dieser nickte zurück. "Fang keinen Krieg an Mycroft...wäre schlecht für den Verkehr." Sherlock drehte sich mit diesen Worten um und John folgte ihm.

    Lucy lag müde auf dem Sofa und liess sich von John untersuchen. Sherlock sass dabei in seinem Sessel und fragte jede Minute, wie es um sie steht. "Es geht ihr gut...Ihr fehlt nichts, Sherlock!" Antwortete John auch dieses Mal. Er stand erleichtert auf und versicherte Sherlock noch ein paar Mal, dass Lucy nichts fehlte. "Na gut, dann werde ich mich jetzt zurück ziehen..." Meinte Sherlock und stand auf. John stellte sich in den Weg. "NEIN! Du und Lucy müssen reden! Jetzt!" Sherlock senkte den Blick und drehte sich wieder um. Langsam setzte sich auf seinen Sessel und schielte zu Lucy. "Ich lass euch zwei jetzt in Ruhe." John machte auf dem Abstatz kehrt, dabei schloss er die Tür zum Flur. "Was hast du und Mycroft besprochen?" Schoss es sofort aus Lucys Mund. Sherlock schaute verlegen auf seine Füsse, sein Kopf war rot wie eine Tomate. Lucy versuchte sich aufzurappeln und zu Sherlock zu laufen. Doch sie war zu schwach und fiel fast vom Sofa. Sherlock stand auf und bedeutete Lucy still zu sitzen. Dann hob er sie behutsam hoch und setzte sich neben sie. "Und?" Sherlock biss sich auf die Lippe, es schien als rang er mit seinen Worten. "Ich...er...wir...es..." Lucy grinste leicht und legte ihren Arm um Sherlock. "Ja, Shelly, das sind Pronomen. Und weiter?" Sherlock knurrte wütend und holte dann tief Luft. "Ich liebe dich! Er liebt dich! Wir tun es beide! Aber er sagt du liebst nur mich, nicht ihn! ICH SOLLE MIT DIR REDEN UND ES DIR SAGEN! ICH SOLL AUF MEIN HERZ HÖREN!" Keuchend legte Sherlock den Kopf in den Nacken. Lucy war mit den Informationen etwas überrumpelt. Doch da legte sie ihre Hand auf Sherlocks Schulter. "Ich dich auch..." Flüsterte sie und schmiegte sich an ihn. "Es tut mir leid, was ich alles gesagt habe..." Presste Sherlock zwischen den Lippen hervor und richtete sich wieder auf. "Wollen wir noch einmals von neuem Anfangen? Du lädst mich auf ein paar Dates ein und wir schauen was draus wird..." Flüsterte Lucy, ihr fiel es schwer überhaupt noch die Augen offen zu halten. "JA!" Triumphierend schaute Sherlock zu Lucy. "Ich hoffe du kannst mir dabei helfen..." Sherlock legte seine Hand unter Lucys Kinn. Sie lächelte leicht und schloss die Augen. Und dann küssten sie sich. Ein einfacher Kuss, nur die Lippen berührten sich, trotzdem war in diesem Kuss so viel Liebe wie es in denen Zweien nur gab. Sherlock brachte Lucy an diesem Abend noch auf ihr Zimmer, schaute dass sie es bequem hatte. Dann ging er in sein eigenes Zimmer und setzte sich auf sein Bett. Er liess sich nach hinten auf das Bett fallen, federnd kam er darauf zum Liegen. Er konnte nicht anderes als Grinsen. Die ganze Zeit grinste er. Die Liebe hatte ihn zum Schluss doch noch erwischt...

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1509133628
Criminal Love: ungewollte Liebe am Tatort
Criminal Love: ungewollte Liebe am Tatort
Erster Teil der Sherlock Holmes BBC Serie Fanfiction Ziemlich lang, hab die ganze Folge umgeschrieben
http://www.testedich.de/quiz51/quiz/1509133628/Criminal-Love-ein-Fall-von-Pink
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2017-10-27
4010
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Kommentare (1)

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Kathrina (76824)
vor 22 Tagen
Super Geschichte👍👍👍