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Star Wars-A Story of a Jedi

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1 Kapitel - 1.553 Wörter - Erstellt von: Riyo - Aktualisiert am: 2017-10-27 - Entwickelt am: - 86 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Entführung!

    1
    Es war mittlerweile ein Standardmonat vergangen, seit Arehou den Planeten verlassen hatte und nach Corouscant aufgebrochen war.
    Ich ging weiterhin meinen gewohnten Tätigkeiten nach, passte auf Luun auf und half hin und wieder, die Ernte in die riesigen Scheunen zu transportieren.
    "Neela, geh bitte mit Luun zu Saarva und frag sie nach den Stoffen, die sie für uns weben wollte!", erklang Edteatas Stimme.
    "Wir sind auf dem Weg.", gab ich zurück, nahm Luuns Hand und zog sie aus der Behausung.
    Es war beinahe Nacht und die Siedlung war in schummriges Licht getaucht. Wir eilten durch die Straßen, Luun dicht neben mir. Plötzlich blieb meine kleine Schwester stehen und deutete auf einen Lichtschimmer im Canyon am Rande des Dorfes. Ich blieb ebenfalls stehen. Was war dort draußen los? Kein Dorfbewohner wagte sich jemals in die Schlucht, denn dort trieben zuweilen Raubtiere und Räuber ihr Unwesen. Ich wollte Luun zu Saarvas Wohnstatt weiterziehen, doch die Kleine riss sich von meiner Hand los und rannte auf das Licht zu.
    "Luun, bleib hier!", zischte ich, bevor ich hinter ihr her preschte. Sie verschwand gerade in den Schatten des Canyons. Mit meinen langen Beinen war ich eine schnelle Läuferin, und bald hatte ich Luun eingeholt. Ich packte sie am Arm und zog sie Richtung Dorf. Auf einmal stellten sich uns vier Gestalten in den Weg, in ihren Händen trugen sie Jagdmesser. Eine von ihnen trug eine Fackel, die ihr Licht auf schmierige Gesichter warf. Alle vier waren männliche Twi'Lek.
    Luun schrie auf und klammerte sich an mich. Langsam wich ich zurück und versuchte, meinen Mut zu bewahren.
    Einer der Männer trat einen Schritt auf uns zu. "Was haben wir denn hier? Sieht nach einer guten Beute aus, nicht wahr, Jungs?"
    Die anderen lachten. Dann hob er einen Betäubungsblaster und alles wurde schwarz.

    Ich erwachte in einer dunklen Kammer. Ich konnte nichts sehen und meine Stirn pochte. Während ich mir den Kopf rieb, kehrten meine Erinnerungen zurück. Luun! Wo war Luun? Ich setzte mich auf und lauschte. Da waren noch andere Atemzüge als meine. Ich kroch darauf zu und bekam ein Stück Stoff zu fassen, kurz darauf ertastete ich Luuns schmale Schultern. Sanft schüttelte ich meine Schwester, die sich regte.
    "Neela?"
    "Alles gut, ich bin hier."
    "Es...es tut mir so leid, Neela-"
    "Shh. Ich weiß."
    "Wo...sind wir?"
    "Auf einem Sklavenschiff, auf dem Weg nach Zygerria zur großen Auktion.", ertönte eine fremde Stimme.
    Ich wandte mich in die Richtung, aus der die Stimme klang.
    "Wer bist du?"
    "Ich heiße Gisa. Mir erging es wahrscheinlich ähnlich wie euch."
    Luun wimmerte auf. "Ich will wieder zu Mama!"
    Ich drückte sie fest an mich. "Alles wird gut.", murmelte ich, obwohl ich meine eigenen Worte bezweifelte. Auch Gisa gab ein Schnauben von sich. "Wohl kaum. Ihr könnt froh sein, wenn man euch für Arbeitszwecke kauft. Die meisten Mädchen hier enden als Lustsklaven."
    Als ich zusammenzuckte, hörte Luun zu Weinen auf.
    "Was ist das, Neela?" Ich strich ihr über den Kopf. "Nichts, was dich beunruhigen sollte." Während die Lüge über meine Lippen glitt, spürte ich Gisas skeptischen Blick auf mir, ignorierte ihn aber.
    Mit einem Mal ging das Licht an und ich erkannte, dass wir uns in einer Art Zelle befanden. Ich sah auch Gisa, die uns gegenüber an der Wand lehnte. Sie war etwa Mitte zwanzig, grünhäutig, ebenfalls eine Twi'Lek. Obwohl sie einen weiten grauen Kittel trug, konnte ich erkennen, wie abgemagert sie war. Ihre Rippen stachen hervor und unter ihren Augen lagen dunkle Ringe.
    In diesem Augenblick öffnete sich die Tür und vier Männer traten ein, ich erkannte sie als die, die uns entführt hatten. Unwillkürlich zog ich Luun noch näher zu mir. Der Größte der Männer, offenbar ihr Anführer, trat näher und ging vor uns beiden in die Hocke. Eine Weile lang starrte er uns nur an. Ich hielt seinem Blick stand, obwohl sein gieriger Blick mir unterschwellig Angst machte. Luun vergrub ihren Kopf in meiner Armbeuge.
    "Die zwei sind vielversprechend, nicht wahr?", meinte er ohne den Blick von uns abzuwenden. "Jungfräulich, hübsch, jung...was will man mehr?"
    Er streckte den Arm aus und berührte Luuns kurze Lekku, dann wandte er sich mir zu. "Diese hier ist eine besonders außergewöhnliche Schönheit."
    Seine Kameraden lachten dreckig. Seine Hand wanderte über meinen Arm, streifte kurz meine rechte Brust. Ich wagte nicht, mich zu rühren. Erst als seine Finger zu meinen Lekku gelangten, fuhr ich aus meiner Haut. Ich sprang auf, schlug den Arm weg und funkelte ihn an. Ich hörte, wie Gisa nach Luft schnappte. Der Mann zog seine Hand zurück, stand auf und sag mich wütend an. "Wie gern würde ich dich jetzt zähmen.", knurrte er. "Aber ungebraucht bringst du mir dreimal so viel Geld ein."
    Er drehte sich um und ging auf Gisa zu. Zitternd drehte sie sich noch mehr an die Wand. Ich ließ mich wieder neben Luun sinken.
    "Bei dir ist das was anderes.", murmelte er zu Gisa. "Du bist schon benutzt."

    ~ Anmerkung: Jetzt folgt eine P18-Szene, ich denke, es ist klar, worauf ich hinauswill. Sie wird bis zum Ende des Kapitels dauern, also kann ein Leser, der das hier jetzt überspringt, getrost weiterlesen. ~

    Sie hob abwehrend die Hände, doch er kam näher, warf sich auf sie und presste ihre Handgelenke auf den Boden. Schnell drückte ich Luuns Gesicht an meine Brust. Sie sollte das nicht sehen. Auch ich wollte nicht hinschauen, wollte mich abwenden, doch ich konnte es nicht. Ich war wie erstarrt.
    Gisa kniete nun vor dem Söldner, den Oberkörper zu Boden gepresst. Während er mit einer Hand ihre Handgelenke festhielt, schob er mit der anderen ihren Kittel nach oben, bis ihr Hintern sich ihm nackt und ungeschützt entgegenstreckte. Gisa begann stumm zu weinen. Ich schluckte.
    Der Mann ließ seine Hand über ihren Hintern wandern und versetzte ihr dabei hin uns wieder einen Klaps. Die anderen drei sahen dem Schauspiel gebannt zu, ihre Blicke triefend vor Gier. Die Hand glitt zwischen Gisas Beine und sie schrie qualvoll auf, während ihr Peiniger aufstöhnte. Er rieb die Stelle, die meinen Augen verborgen blieb, doch Gisas Schreie sagten alles. Irgendwann hörte der Söldner auf und ich hoffte, es sei vorbei, doch das war es nicht. Er schob Gisas Kittel noch höher und entblößte ihren kleinen, straffen Busen. Dann griff er an seine Hose. Ich hörte das Rascheln von Stoff und einen Augenblick später lag das pralle Glied in seiner Hand. Mein Atem setzte für einen Moment aus. Er kniete sich vor Gisa und führte seine Spitze zu ihrem Mund, doch sie drehte das Gesicht schnell zur Seite. Da kam einer der anderen Söldner dazu. Er ließ sich hinter Gisa nieder und kniff ihr so fest in die Brust, dass sie vor Schmerzen aufschrie. Der Erste nutzt den Moment und ließ sich in ihren geöffneten Mund gleiten. Nach einer Weile zog er sein Glied wieder heraus, um es dann sofort wieder in ihrem Mund zu versenken. Sein Rhythmus wurde immer schneller und sein Stöhnen immer lauter, während Gisas Körper von heftigen Krämpfen geschüttelt wurde. Der andere ließ derweil seine Zunge auf ihrem Hintern Kreise ziehen. Irgendwann, ich wusste nicht wie lange es dauerte, ächzte der Söldner laut auf. Gisa würgte, und während er sich noch aus ihr herauszog, spuckte sie eine milchige Flüssigkeit vor sich auf den Boden. Beide Peiniger ließen von ihr ab. Dann verließen alle vier die Zelle. Das Licht blieb an.
    Eine Weile lang blieb Gisa schluchzend auf dem Boden liegen. Ich sah hinunter auf Luun. Sie war mittlerweile eingeschlafen, ihre Tränen schon getrocknet. Welche Ironie in dieser Situation herrschte!
    Nach einer Weile hob Gisa den Kopf und zog ihren Kittel zurecht, um ihre Blöße zu verdecken. Dabei hatte ich ja schon alles gesehen. Sie sah mich erschöpft an.
    "Das blüht uns allen.", schniefte sie. Ich konnte nur wortlos nicken. Ich wollte es nicht glauben. Ich konnte es nicht. Ich würde einen Weg finden, Luun und mir dieses Schicksal zu ersparen.

Kommentare (1)

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Lonukira (33723)
vor 132 Tagen
Das klingt doch mal nach dem Anfang einer guten Geschichte :)
Schreib bald weiter!