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Lyanna - Schülerin auf Hogwarts

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7 Kapitel - 14.373 Wörter - Erstellt von: MelodyTount - Aktualisiert am: 2017-10-27 - Entwickelt am: - 165 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    1. Kapitel – Catch me if you can – Valentina Zenere „RAVENCLAW“ ich höre es laut und deutlich, der auf meinem Kopf sitzende, alte, sprechende

    1. Kapitel – Catch me if you can – Valentina Zenere

    „RAVENCLAW“ ich höre es laut und deutlich, der auf meinem Kopf sitzende, alte, sprechende Hut schreit „Ravenclaw“. Er hat lange gebraucht, Slitherin und Ravenclaw waren seine Favoriten, letztendlich komme ich wohl in das Haus mit dem Adler als Maskottchen. Ich steige gemächlich die Stufen hinab und geselle mich an den Tisch der Schüler mit den blau gefärbten Krawatten. Ich kenne niemand, selbst aus den anderen Häusern kaum jemanden, aber das ist egal. Ich werde applaudierend empfangen, erhalte allerdings auch unschlüssige Gesichter zu Gesicht, es ist sicherlich keine gängige Begebenheit, dass eine neue Schülerin nicht die erste, sondern in die 4.Klasse aufgenommen wird. Darf ich vorstellen: Lyanna Callag, ich bin 14 und „die Neue aus der 4.“.Meine Eltern sind Tod, Drachen, bis vor 2 Jahren habe ich bei meiner Großmutter gelebt, sie ist gestorben. Mein Vormund aus dem Ministerium hat beschlossen, dass es besser sei, wenn ich einer „normalen“ Schule bewohne und nicht wie zuvor privat unterrichtet werde. ich denke jedenfalls, dass er sich dann weniger um mich zu kümmern hat und mich daher auf eine Schule schickt. Zu meiner linken, die Sitznachbarin hat dunkle Harre, die an den Spitzen Türkis leuchten zu scheinen, sie sieht aus wie eine des 7. Jahrgangs. Zu meiner rechten sitzt ein Junge, kurz geschorene Haare, die braunen Stoppel sind maximal 5 Millimeter lang, seine Haut glänzt in einem warmen Braunton. Ich schaue mich weiter um. Endlich entdecke ich ein mehr oder weniger bekanntes Gesicht, eine blonde Schönheit, glänzen grüne Augen, die einen durchdringen anschauen, als können sie so jedes Geheimnis aus dir herausholen. Schnell schaue ich weg. Die meisten sind bereits beim Nachtisch. Ich fülle mir ein wenig Fleisch und Kartoffeln auf, dazu einen kleinen Salat. Zum Nachtisch genieße ich eine Kugel Eis, in der Sorte Erdbeere. Ich warte schweigend auf ein Kommando, oder erste Schuler, die Reaktionen zum gehen machen, nichts passiert. Das erste Mal diesen Abend schaue ich hinauf zum Lehrertisch, der Mann mit seinen seltsam geformten Brillengläsern lächelt mich an. Er erhebt sich und augenblicklich wird alles still. Er spricht mit einer belustigten Stimme, nach einem letzten Witz schickt er die Vertrauenschüler an den Ausgang, sie sollen die Erstklässler in die Schlafsäle bringen. Ich folge den Ravenclaw 1.Klässlern. Wir gehen viele Treppen hinauf, ich kann mir den weg leicht merken, doch bald verliere ich den Überblick über die Höhe. Wir müssen in einem der höchsten Türme Hogwarts sein, blickt man aus einem der Fenster erkannt man die winzigen Lichter an den Booten, die auf dem See treiben. Wir erreichen das Ende der Treppe nach einer gefühlten Ewigkeit, der Weg geht allerdings weiter, wir laufen in einer Reihe, alle nach einander einen Gang entlang, bis sich ein mittelgroße Raum auf tut, wir bleiben stehen. Nun tritt einer der beiden Vertrauensschüler auf einen Erhöhten Bereich ganz vorne vor der Wand. „Dies ist der Eingang zum Ravenclaw-Gemeinschaftsraum, jedes Mal wenn ihr eintreten wollt werdet ihr dem Steinernen Adler ein Rätzel beantworten, jeder, der ein wahrer Ravenclawschüler ist sollte dies können. Nachtruhe ist für gewöhnlich um 22:00, Freitag und samstags um 23:00.Frühstück gibt es um 6 bis 8:30 am Wochenende erst um 7 aber anschließend bis um 10:00. Mittag um 13:00 bis 14:00, Abendessen wird gegessen um 17:30 bis rund 19:00. Falls ihr noch Fragen habt stellt sie uns gerne, auch die Vertrauensschüler der anderen Häuser, sowie Lehrer werden euch sicherlich behilflich sein.
    Der Gemeinschaftsraum ist ein großer runder zylinderförmiger Raum, der zu allen Seiten hin verglast ist, der einzig nicht durchsichtige Teil ist die Tür, die der Eingang ist und ein Kamin gegenüber. Eine Wendeltreppe führt hinauf in die Schlafsäle. Ich gehe gleich hinauf, nach 15 Stufen kommt je die nächste Etage, eine Tür für den Jungen Bereich, die andere für die Mädchen. Nach 60 Stufen ist es geschafft, der Mädchenschlafsaal der 4.Klässler. Ich öffne die Tür, noch bin ich alleine.

    Es ist 6:15 am Montag, dem ersten Schultag. Der Unterricht beginnt um 8 und fertig gemacht bin ich bereits, ich mache mich, während die meisten noch schlafen, auf dem Weg zur großen Halle. Ich beschließe allerdings einen anderen Weg zu nehmen, ich gehe die Treppen des Turmes so weit hinunter, bis sie aufhören, dann laufe ich in den Gang, der angrenzend gebaut ist. Er endet in einer Gabelung, das eine Ende verliert sich in weiteren Gängen und der andere an einer Treppe. Ich gehe den kürzeren und gehe anschließend die Treppe hinauf, der Korridor führt glücklicherweise zum Eingangsbereich der Schule und somit angrenzend zur großen Halle. Es ist sehr leer, nur vereinzelt sitzen Schüler an den Häusertischen. Ich setze mich abseits der anderen Ravenclaw Schüler, ich kenn bereits das Prinzip, welches für das Servieren von Essen in hogwarts verwendet wird, daher steht wenige Sekunden später ein Teller gefüllt mit ei, einem Wurstbrötchen und etwas Salat vor mir, dazu ein Wasser. Manche mögen mich für seltsam halten, weil ich so still und in mich gekehrt bin, aber so bin ich nun mal und Hauptsache ich kann damit leben. Um 6:45 kommt eine kleine Traube von Schülern, angeführt von einem Rotschopf und einem mit Rastern versehen Jungen. Ich trinke einen letzten Schluck und stehe auf um die Halle zu verlassen. Die Schüler haben sich gesetzt, nur einer der zwei Zwillinge ist noch dabei, dann entdeckt er mich. Ich gehe schneller, doch es ist zu spät. „Hey, du, du bist doch die neue.“ ruft der Rotschopf. Wiederwillig bleibe ich stehen. „Ja.“ Antworte ich kurz. „Ich bin George, George Weasley und ganz nebenbei der coolste Junge dieser Schule.“ Er lacht, irgendwie ist er sympathisch, aber man weiß ja nie. „Du gehst in die 4. Stimmts? Ich jedenfalls schon.“ Spricht er ungebremst weiter. „Ich muss weiter sage ich schnell“ und haste aus der Halle, ich höre ihn noch rufen: „Halt, du hast mir noch nicht gesagt, wie du heißt.“
    1.Stunde Zaubertränke mit den Hufflepuff. Ich bin schon früh da und warte im Raum, da die Tür offen ist. Von meinem Platz aus überblicke ich den gesamten Raum, nur eine Säule versperrt den blick auf einen der vorderen Plätze. Um 8:00 ist es dann soweit die anderen Schüler sitzen auch alle auf ihren Plätzen um die Tische herum und mit aufgebraustem Mantel stürzt ein Mann herein, seine Klamotten komplett in schwarz. Er stolziert zu seinem Pult und schreibt mit Hilfe seines Zauberstabes einen Trank an die Tafel. „ Ihr habt die nächsten zwei Stunden Zeit diesen Trank alleine oder in Partnerarbeit zu entwickeln. Der oder die Gewinner haben für die nächsten zwei Wochen keine Hausaufgaben zu erledigen, legt euch ins Zeug. So wie ich euch in Erinnerung habe wird keiner hier in der Lage sein vor Ablauf der Zeit den Trank zu erstellen.“ Sagt er ohne auch nur eine Begrüßung oder ein fröhliches „herzlich willkommen zurück aus den Ferien“. Ich setzte mich sofort daran die Zutaten aus meiner Tasche heraus zu holen, als der besagte Lehrer plötzlich neben mir steht. „Haben sie etwa nicht vor in ihrem Buch nach zu schlagen und dann anschließend die Zutaten zusammen zu sammeln, Mrs?“sagt er bedrohlich in meine Augen starrend. Ruhig antworte ich: „Mrs. Callag, nein Sir, ich kenne diesen Trank sehr genau, ich habe ihn bereits oft zubereitet. Außerdem habe ich bereits alle Seiten des Zaubertrankbuches studiert und durch genommen. Ich interessiere mich sehr für diesen Bereich der Zauberei, weshalb es für mich logisch erscheint den Trank aus dem Gedächtnis zusammen zustellen und mir so selbst eine neue Herausforderung stellen.“ Augenbrauen gemächlich anhebend zieht dieser von dannen und sagt bis Ende der Stunde nichts, dann, ich bin bereits fertig, schnauzt er einen der Schüler an, welcher seinen Kessel soeben zum Überlaufen gebracht hat. Außer mir haben es nur 3 weitere Schüler geschafft, allesamt Ravenclaw. Die anschließende Freistunde verbringe ich damit den Stundenplan genauer zu studieren, welcher sich am Tage meiner Ankunft auf meinem Bett befand. Hierfür gehe ich in einen der Innenhöfe. Die folgenden Stunden sind eine Doppelstunde VGDDK mit den Gryffindor bei Lockhart und erneut mit den Gryffindor ebenfalls zwei Stunden Kräuterkunde bei Sprout, allerdings erst am Nachmittag gegen 15:00.Ich mache mich 10:30 auf zu VGDDK, also exakt eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn, somit erreiche ich 15 minuten vor unterricht den Raum. Wie schon in Zaubertränke suche ich mir eine der hintersten Reihen aus. Es wird immer voller und es kommt wie es kommen muss, einer der Gryffindor Schüler setzt sich neben mich. Ein Schleimiges Grinsen im Gesicht starrt er mich an und beginnt mit seinem Finger an seinem Mund herum zu spielen, ekelig. Ich beachte ihn nicht weiter, sonders schaue nach vorne zu dem Lehrer der nun aufgetaucht ist. Der Gelbe Mantel über seiner Schulter und das breite grinsen ekelt mich fast noch mehr als mein Sitznachbar an. Er scheint sehr von sich überzeugt zu sein und scheint bei einigen Mädchen Eindruck zu schinden. Ich langweile mich Großteils, er berichtet bloß von sich und seinen tollen Abenteuern, mich von ihm abwenden möchte ich mich allerdings auch nicht, da mein Sitznachbar seit Beginn der Stunde immer stärker versucht meine Aufmerksamkeit zu erhalten. Noch bevor die Stunde zuende ist habe ich meine Sachen gepackt und mit der Ankündigung des Lehrer stürme ich hinaus, bloß weg hier. Am Ausgang stoße ich mit jemandem zusammen, meine Tasche fällt. Ich falle auf mein Knie und es schmerzt. Mir wird eine Hand entgegen gestreckt und ich nehme sie dankend an, dann erblicke ich seine Gesicht. Es ist der junge von heute Morgen. Ich bücke mich um meine Tasche auf zu heben, anschließend sage ich knapp aber dankbar: „Danke, Weasley.“ Er ruft mir noch nach: Geht es dir gut, ar wirklich keine Absicht! Aber woher kennst du meinen Namen…?“Den Rest verstehe ich nicht so recht, da ich bereits einige Korridore entfernt bin.
    Ich gehe hinaus in einen kleinen Innenhof, mein Knie brennt als stächen kleine Nadeln unaufhörlich darauf ein.Ich setze mich und ziehe einen der Stümpfe hinab, das knie blutet und Hautfetzen lösen sich. Ich zücke vorsichtig meinen Zauberstab: „ Episkey „, flüstere ich leise und sehe dem Heilen der Wunde zu, das selbe wiederhole ich an dem anderen Knie. Plötzlich höre ich ein Rascheln in der nähe ich drehe mich nach rechts und entdecke eine in schwarz gehüllte Gestalt. Sie tritt aus dem Schatten heraus.
    In Kräuterkunde bin ich nicht ganz recht bei der Sache, der Schüler, welcher mein Sitznachbar in VGDDK war starrt mich weiterhin unaufhörlich an und die Aufgabe ist ebenfalls nicht sehr leicht, wir sollen eine genaue Beschreibung der Alraune machen. Der von ihnen ausgehende Geräuschpegel macht mich ganz nervös und unsicher. Außerdem geht mich noch immer das Angebot von Professor Snape durch den Kopf, ich möge doch bitte als Unterstützung der Zaubertranknachhilfestunden mitwirken und so das ein oder andere Privileg zu erhalten. Es ist der erste Schultag an einer öffentlichen Schule und es ist bereits jetzt schwierig mich zurecht zu finden. Ich schaffe das schon…
    Der Unterricht nähert sich dem Ende und Mrs. Sprout sammelt die Aufzeichnungen von jedem ein, ich habe es noch geschafft alles zu beenden.
    Während ich meine Sachen zusammensuche steuert der machoartige junge auf mich zu, bevor ich ihn stoppen kann fängt er an zu reden. „Du bist neu, stimmt’s? Wir saßen in VGDDK nebeneinander, weißt du noch? Wenn du Zeit hast kann ich dir heute Abend das Gelände Zeigen und vielleicht anschließend gemeinsam mit dir am See picknicken?“ Er beendet seinen sowieso schon fragwürdigen Antrag darauf mich kennen zu lernen mit einem schleimigen Unterton, der mir gar nicht gefällt. Ich wende mich, ohne auch nur zu antworten, ab. Verzweifelt läuft er hinter mir her und ruft: „Dann sag mir doch wenigstens deinen Namen?“ Langsam bin ich echt wütend, nur die Kontrolle behalten, Lyanna. Denke ich mir und gehe mit aufrechter Haltung weiter, bis ich in einen anderen Gang abgebogen bin, dann bleibe ich stehen. „Hey McLaggen!“ ertönt es plötzlich. „Sie möchte nichts von dir, kapier es einfach. Sie ist nicht wie die anderen Mädchen, denen du für gewöhnlich nach stellst!“ schallendes Gelächter ertönt, sie sind zu zweit. Dann, McLaggens Antwort: „ Ihr werdet schon sehen, Weasleys.“ Weasleys? Plural? Vorsichtig spähe ich um die Ecke und tatsächlich, es sind Zwillinge. Als ich Die große Halle erreiche ist es erst 17:30, ich bin gleich von Kräuterkunde hier her gekommen, da ich möglichst früh mit dem essen fertig sein möchte. Ich esse etwas Fleisch und dazu Bohnen mit Soße. Den Nachtisch rühre ich nicht an, stattdessen gehe ich einfach. Nach und nach verlassen Schüler und Schülerinnen den Innenhof, welcher von Wasserspeiern geschmückt ist, sie gehen in die große Halle. Endlich allein, ich hasse große Versammlungen, ich mag es nicht angestarrt zu werden, wie ein Fisch in seinem Glaskasten. Während ich in den Himmel starre beginnt es dunkel zu werden, die warme Sommerluft streift über meine nackten Knie und kitzelt an meiner von Sonnensprossen versehen Nasenspitze. Ich greife nach meinen Büchern und der Tasche, gemächlich lasse ich den Hof hinter mir liegen. Ein schöner Ort, wenn man seine Ruhe hat.
    Der nächste morgen beginnt wie zuvor, früh während meine Zimmergenossinen noch schlafen nehme ich mir eine graue Jogginghose, einen Sport-Bh und ein lockeres ebenfalls graues Top. Mein Weg führt mich zunächst in den Innenhof, in dem ich am vergangenen Abend gesessen habe, ein Torbogen führt auf eine Brücke, welche an einem Hang endet. Ein steiniger Weg führt hinab ins Tal, dort kurz bevor man den Wald erreicht steht eine Hütte. Ich nehme einen anderen Weg, der von dem Hauptweg weg und zum See führt. Im Schutz der nahegelegen Büsche jogge ich um den See herum und erreiche mit Überraschung bald das Eingangstor. Ich erreiche verschwitzt den Schlafsaal, in dem nun erste Bewegungen zu erkennen sind. Schnell schlüpfe ich unter die Dusche und kleide mich an, die Tasche gepackt und über die Schulter gehängt gehe ich hinab in die große Halle, es ist 7:30 und die Halle ist gut besetzt, fast wie bei meiner ersten Mahlzeit. Ich nehme mir eines der mit Wurst belegten Brötchen und fülle Tee in eine der umherstehenden Becher. Schüler und Schülerinnen gehen und kommen, ab und zu setzt sich jemand zu mir, doch ich sehe sie oder ihn nur böse an. Nachdem ich nun schon eine dritte Person verscheucht habe setzt sich jemand zu mir, von dem man es nicht wirklich erwartet. Es ist ein Gryffindor und es ist nicht McLaggen. Der Rotschopf mustert mich, sagt aber nichts. Ich habe zwar erst um 9:00 Unterricht, dennoch verweile ich nur bis um 8:00 an dem Tisch, meine Blickescheinen ihn nicht zu verscheuchen, im Gegenteil, er bleibt. Ich stehe gerade auf und wende mich zum gehen, da greift der Zwilling nach meiner Hand. „Ich frage mich gerade, wie du, eine solche Schönheit, nur so kalt und abweisend zu anderen sein kannst? Wieso lässt du niemanden an dich ran? Wieso hasst du jeden anderen hier?“ Er sagt es, als sei er sichtlich um mich besorgt. Wie ein alter rat gebender Freund. Erschreckt fahre ich aus meinen Gedanken auf, er ist kein Freund, du hast ihm keine Rechenschaft schuldig, er ist ein Niemand, genau wie du! Ohne ein Wort entreiße ich ihm meine Hand und gehe hastig aus der Halle. Draußen atme ich tief ein, die Bibliothek wird wohl ein guter Ort zum Nachdenken sein. Zwischen den Büchern fühle ich mich sicher, die Bibliothekarin sorgt regelmäßig für Ruhe, sodass ich ungestört bin. Ich krame in meiner Tasche und werde fündig, mein Tagebuch. Ich habe es von meiner grandma, es war ihr letztes Geburtstagsgeschenk an mich, bevor sie gestorben ist, da war ich 12. Sie hat gesagt, ich soll immer alles schön aufschreiben, damit ich wenn ich älter werde mich immer daran zurück erinnere wie meine Kindheit war. Seit dem Tod meiner Grandma hat sich alles geändert, an dem Tag, an dem sie starb kamen ein paar Männer, sie sagten: „ Hör zu deine Grandma ist Tod und niemand wird sie zurück holen können, so ist das nun mal. Wir bringen dich jetzt in ein Heim, man wird dort für dich sorgen und wenn du glück hast bekommst du bald eine neue Familie.“ Es wurde alles nur noch schlimmer, die ersten Wochen hatte ich ein Einzelzimmer, einige Familien begutachteten mich und dann drei Wochen nach meiner Ankunft bekam ich meine erste Pflege-Familie. Ein junges kinderloses Ehepaar, beide arbeitslos und nicht annähernd daran interessiert sich um den Haushalt zu kümmern, sodass dies auf mich zurück viel. Jedes Mal, wenn jemand vom Ministerium da war gab es laut Gesetzt keinen Grund mich aus der Familie zu holen. Noch mehrfachem bitten mussten meine Pflege-Eltern einem Veritaserumtest unterziehen, er brachte die ganze Wahrheit hervor. In der Vergangenheit hatten sie bereits drei andere Kinder, die ihre Aufgaben erledigten und ihnen weggenommen wurden. Jedes Mal haben sie einen Vergessenszauber angewandt, um die Wahrheit zu vertuschen. Die nächste Famillie war nicht besser, meine Brüder schlugen mich und meine Pflege-Schwester hasste mich sie wollte mich nicht in Ihrer Familie haben. Wiederwillens gaben ihre Eltern mich später zurück ans Heim, wo schon die dritte Familie auf mich wartete. Die Famillie war echt nett, ich hatte sie sehr lieb gewonnen, bis ich meinen ersten Freund hatte, die anderen in der Gegend mochten mich nicht und lachten mich aus, weil ich so komisch sei, es waren alle Muggel. Bis letztendlich sich mein Freund gegen mich stellte, er entschied sich gegen mich, was mir zeigte, dass auf niemanden verlass ist. Ich habe daraufhin eigenwillig eine Adoption abgelehnt und bin ins Heim zurückgekehrt.

    Heute ist der zweite Schultag an meiner neuen Schule, es ist schrecklich. Es sind doch alle gleich. Ich bin anders und das sehen die anderen. Es gibt schöne fade und geheime Gänge, die ich vor habe näher zu erforschen. Gerade hat mich ein Junge angesprochen, ich glaube er heißt George, es kann aber auch sein Zwilling gewesen sein. Er hat mich ziemlich verärgert, er hat gefragt, wieso ich so abweisend sein. Das geht ihn nichts an!


    8:45 ich stehe vor der Tür zum Verwandlungsklassenzimmer, ich habe gemeinsam mit den Hufflepuff Unterricht. Die Doppelstunde vergeht im Flug und schon bald finde ich mich gemeinsam mit den Slytherin vor der Eingangstür Hogwarts wieder. Wir haben Pflege magischer Geschöpfe bei Professor Kesselbrand. Eine Halbestunde verbringen wir damit in den Wald hinein zu laufen und eine Lichtung zu suchen. Vielleicht nicht gerade die beste Idee, da unser Lehrer nicht gerade der jüngste ist. Er trägt ein kleinen roten Beutel bei sich, weiter nichts. Er greift vorsichtig hinein und zieht einen Glaskasten heraus. Die ca. 1 Quadratmeter große Box ist gefüllt mit Ästen, Blättern und ein wenig Erde, erst wenige Sekunden später fällt auf, dass sich die Äste bewegen. Bowtruckles. Der Professor teilt uns in 7 Gruppen. Es geht nicht genau auf, zwei müssen als Partner arbeiten, ich melde mich für die kleinere Gruppe. Mein Partner ist ein grünäugiger, mit auffallenden Wangenknochen und blond-braunem Haar versehener Slytherin. Er tapst auf mich zu und reicht mir die Hand, recht ungewöhnlich für einen Slytherin. „Baddock, mein Name ist Malcom Baddock.“ Sagt er in einer beruhigenden, sanften, aber auch tiefen Stimme. „Du bist neu hier, genau wie ich.“ Stimmt, denke ich mir. Bei der Aufnahme Zeremonie war außer mir noch jemand, der unmöglich ein Erstklässler sein konnte, ich habe ihn wohl verdrängt. „ Lyanna Callag.“ Wir bekommen jeweils pro Gruppe einen Bowtruckle. Malcom und ich bringen ihn zu einem Baum und setzen uns daneben, wir beobachten ihn, machen gelegentlich Notizen und schweigen. Es ist ein angenehmes Schweigen, kein drang etwas sagen zu müssen. Vielleicht sind nicht alle Menschen gleich. Kurz vor Ende der 2. Stunde möchte ich den kleinen Bowtruckle einmal auf der Hand haben. Ich greife vorsichtig danach und will ihn gerade von dem Baum abziehen, da stoppt mich Malcom. „Warte, so verlierst du sein vertrauen und tust ihm weh. Lass ihn zu dir kommen, so.“ er hält vorsichtig seine Hand zum Baum und lässt sich von dem kleinen vorsichtig betrachten. Zu meinem Erstaunen klättert dieser bereits nach wenigen Sekunden auf Malcoms Arm. „Du kannst gut mir Tierwesen, Stimmts?“frage ich ohne zu Malcom zu sehen. Langsam strecke ich meine Hand zu der von Malcom, der Bowtruckle weicht zurück. „Vorsicht“ sagt nun Malcom. Er nimmt seine andere Hand und nimmt die meine vorsichtig, seine Hande sind rau und warm. Langsam bewegt er seine Hände zueinander. Der Bowtruckel torkelt nun wirklich auf meine Hand, ein tolles Gefühl. Ich muss lächeln, da ist Malcom plötzlich verschwunden, er ist bereits unterwegs zum Schloss. „Danke“ Murmele ich noch hinter ihm her. Der Tag verläuft reibungslos. Beim Abendesse schließe ich einen Endschluss, ich werde mich bei Malcom bedanken. Ich hebe meine Tasche vom Boden auf und gehe gemächlich zu den Slytherinschülern herüber. Malcom und seine Freunde heben wohl gerade einen Witz gehört, denn sie lachen schallend. Einer von ihnen stoßt Molcom an. Ein anderer Pfeift. Langsam sage ich „Danke“ und gehe. Jemand vom Gryffindortisch beobachtet mich, das spüre ich. Als ich die Halle verlasse stelle ich mich so neben die großen Türen, dass man mich von drinnen nicht sieht, aber ich jeden Sehe, der sie verlässt. Und tatsächlich es ist Weasley, bzw. die Weasley-Zwillinge. Sie haben wohl 5 Geschwister, eine echte Großfamilie. Einer beginnt zu sprechen: „ Ich sagte doch sie ist nicht sooo abweisend, wie du dachtest George. Sie kann auch mal nett sein, oder wie erklärst ddu dass sie sich bei einem Slytherin bedankt?“ „Vielleicht hat sie sich gar nicht bedankt, denk daran wir saßen nicht direkt daneben, am Slytherintisch. Die anderen können sich auch verhört haben?“ sagt nur der andere. „Fred, das glaubst du doch nicht selbst? Komm lass uns auf essen, die ist schon lägst drei Stockweke über uns.“ Es wird ruhig und ich spähe vorsichtig hinter dem Eingangsbogen in die große Halle, die beiden sitzen wieder.Malcom ist mit seinen Freunden in ein Gespräch vertieft und dieser Cormac McLaggen ünterhält sich mit einer anderen Gryffindor. Ich schaue auf meine Uhr, es ist gerade mal 18:00. Ich gehe nicht in den Schlaafsaal und auch nicht in den Innenhof vom vergangenen Abend, ich gehe an den See und setze mich auf eine der Bänke. Ich krame mein in Leder gehülltes Tagebuch hervo und schreibe die Geschenisse des Tages auf. Plötzlich raschelt es hinter mir und Malcom steht dort. Er setzt sich zu mir, sein Blick wandert auf meinen Schoß, schnell verstecke ich mein Tagebuch. _Er lächelt und sagt dann beruhigend: „Entspann dich, ich möchte es gar nicht lesen. Es sei denn du möchtest es.“ Ich muss lächeln, Malcom ist echt nett. „Danke“ „Danke wofür?“antwortet Baddock. „Du bist der erste hier, der mich nicht voll müllt mir kommentaren, Freundschaftsanfragen oder ähnlichem. Außerdem hast du mir in Pflege magischer Geschöpfe geholfen. Und du respektierst meinePrivatsphähre. Danke.“ So nun ist es raus, ich bin ihm wirklich was schuldig. Er schweigt, dann nach einigen Minuten: „ Ist schon gut.“ Wie als könne er meine Gedanken lesen. Wir sitzen noch lange einfach so da, um 20:00 entscheide ich mich dann zu gehen, Malcom begleitet mich. „Dir ist schon klar, dass alle uns nun für ein Paar halten?“ fragt Melcom belustigt. Ich schweige. Wir erreichen die ersten Stufen zur Eingangshalle und verabschieden uns, ich umarme ihn sogar. „Wir sehen uns? Morgen haben wir Geschichte zusammen. Was hältst du von einem Ausflug am Samstag, nach Hogsmead?“ „ Bis Morgen.“ Auf seine letzte Frage möchte ich nicht antworten, ich weiß nicht, ob ich schon bereit dazu bin nach Hogsmead zu gehen. Ich war damals oft mit meinen Eltern und auch meiner Grandma dort.
    Ich warte noch kurz, bis Malcom einige Minuten vorsprung hat. Ich gehe langsam die letzten Stufen hinauf, da ertönt eine Stimme: „ Du und Malcom also? Ich habe euch vorhin am See und jetzt gerade an der Treppe gesehen. Leugne es nicht. Wieso bist du nur so seltsam?“
    Langsam drehe ich mich zu der Stimme und sage anschließend in die Augen von Fred oder George: „Jeder ist anders und so bin ich eben, akzeptiere dass oder ignoriere mich einfach. Außerdem sind Malcom und ich nicht zusammen, wir sind Freunde. Er ist nicht so wie die anderen, er lässt mich das sein, was ich bin.“ Dann gehe ich. Ich betrete gerade den Eingangsbereich, da ertönt erneut die Stimme des Zwilling: „ Wenn das so ist, dann gib mir eine Chance, ich möchte dich kennen lernen. Ich möchte verstehen weshalb du so bist. Was hältst du von Samstag? Ich überleg mir was und hole dich um 11:00 genau hier ab. Keine wiederrede!“
    Er scheint es wirklich ernst zu meinen, aber genau dann bin ich mit Malcom verabredet, naja fast jedenfalls. „Ich überlege es mir,…. Wie heißt du eigentlich? Fred oder George?“
    „Ich bin Fred und falls du es noch nicht wusstest, der besser aussehende von meinem Bruder und mir.“ Er lacht und irgendwie muss mir dabei ein Lächeln über die Lippen huschen. „ Naschön.“ Sage ich leise, aber verständlich. „ Was „naschön“? Findest du auch, das ich hübscher als George bin?“ Ich muss lachen: „ Ich meinte eigentlich, dass ich Samstag um 11:00 genau hier stehen werde.“

    Es ist Freitag, der letzte Schultag vor dem Wochenende .Ich habe gleich Pflege magischer Geschöpfe, mit den Slytherin. Ich muss malcom gleich sagen, dass ich nicht mit ihm nach Hogsmead gehen werde. In den letzten Tagen haben wir viel zusammen gemacht, ab und zu sogar mit einigen anderen Slytherin. Er ist ziemlich beliebt, macht aber sein eigenes Ding und lässt sich nichts von anderen einreden, egal wie „beliebt“ oder welchen „Blutstatus“ derjenige hat. Ich habe ihn echt gerne.
    In der Stunde gehen wir wieder in den Wald, genau wie am Mittwoch. Ich gehe gemeinsam mit Malcom zu dem Baum und setzen uns. Zuerst ist alles wie beim letztem mal, wir sitzen so da, beobachten der kleinen und machen zwischendurch Notizen. Nach etwa 30 Minuten fasse ich mir dann ein Herz. „Ich werde nicht mit dir morgen nach Hogsmead gehen.“
    „Warum?“ fragt Malcom entsetzt. „Komm runter, die anderen schauen schon rüber!“ sage ich schnell, als seine Stimme ungewöhnlich laut wird. „Ich möchte da einfach nicht hin, noch nicht.“ „Möchtest du lieber, dass wir uns hier in Hogwarts treffen?“ „Nein, ich meine nicht morgen. Wir gehen nächste Woche nach Hogsmead, Okay?“ Freudig sagt Malcom: „ Klar und du möchtest wirklich nicht morgen dort hin?“ „Ja, Baddock.“ Ich lächle ihm zu, dann wende ich mich wieder unserem Projekt zu. „Was hältst du davon, wenn wir ihm einen Namen geben?“ frage ich ganz in Gedanken versunken. „Klar.“ Er lacht, ein freudiges Lachen, voller Ehrlichkeit. „Was hältst du von Callie oder Mira?“ frage ich lachend. „Hey, was lässt dich glauben, dass es kein Junge ist? Was ist mit Johnathan?“ er lacht und ich mit ihm, doch dann stockt meine Stimme, mein Lachen verklingt, denn der Nächste name ist für mich kein Scherz. „ William?“ „Nein!“ ich bringe ihn mit meinem Wütenden Gesichtsausdruck und der drohenden Stimme so aus dem Konzept, dass es sofort stoppt zu lachen. Von der anderen Seite der Lichtung ertönt Professor Kesselbrandts Stimme: „Die Stunde ist beendet, ich nehme an für die meisten von euch war es die letze Stunde vor dem Wochenende, also könnt ihr alleine euren Weg zurück einschlagen. Je nachdem wohin es euch verschlägt.“ „Wir sehen uns Malcom, ich werde den Bowtruckle weg bringen, du kannst gehen.“ „Lyanna, was ist mit dir, habe ich dich verärgert? Wenn ja, ut es mir leid, wirklich.“ Er sieht mich besorgt an, doch ich nehme bloß den Bowtruckle und laufe hinuber zu dem Kasten um ihn ab zu laden. Was sage ich ihm jetzt boß?
    „Es liegt nicht an dir Malcom, wirklich nicht. Sag einfach nie wieder diesen Namen, ok?“ ich habe das Gefühl jeden Moment los heulen zu müssen. Ich Athme tief ein und sage noch anschließend: „ geh schon, deine Freunde warten auf dich.“
    Ich bleibe noch, bis die letzten gegangen sind, dann lasse ich mich an dem Baum hinab gleiten.Ich sitze auf einer der alten knöchrigen Wurzeln, der Eiche. Es wird langsam dunkel, ich ziehe mein Tagebuch aus meinem Rucksack hervor. Neben meinen Aufzeichnungen sind dort auch drei Bilder. Ich ziehe das eine hervor und stopfe das Buch zurück in den Rucksack. „William, kleiner Bruder. Wärst du doch hier.“ Ich schluchzte, meine Tränen laufen stück für stück nach einander meine Wangen hinab.
    Nach diesem Tag habe ich keinen Hunger, ich gehe gleich nach meiner Rückkehr zurück in der Schlaafsaal. Nach einer ausgiebigen und heißen Dusche lege ich mich sofort ins Bett. Ich wache auf, da ist es noch dunkel. Ich schaue auf die Goldene Wanduhr, mit ihren blauen Ziffernblättern, 4:00 morgens. Ich weiß, dass ich nicht wieder einschlafen werde, nachdem ich gestern schon vor 18:00 schlafen gegangen bin, also stehe ich leise auf. Ich ziehe meine Laufklamotten an und möchte gerade gehen, da flüstert leise eine Stimme. „Warte auf mich.“ „Wer ist da?“ „Ich bin es Maya, Maya MacDougal. Habe schon öfter gehört, wie du morgens laufen gehst, ich bitte dich, warte auf mich. Ich brauche nur 5 Minuten.“ „Naschön, ich warte, aber in 5 Minuten gehe ich, egal ob du da bist oder nicht.“
    Wir sind gerade draußen angekommen, da hat Maya schon gefühlte tausend Sätze gesagt. Sie ist ein echter Wasserfall was das Reden betrifft. Kein leeres Geschwätz, sie ist ja eine Ravenclaw, dennoch es stört. „Können wir einfach, ohne zu reden eine Runde drehen?“ frage ich leicht genervt. „ Klar.“
    Wir sind ca um 5:00 zurück. Für mich ein normaler durchlauf, Maya hingegen schnauft unerlässlich, sie scheint nicht dauerhaft zu laufen. „ Maya, kann ich dich mal was fragen?“ frage ich vorsichtig, während wir gemeinsam die Treppen zum Schlafsaal erklimmen. „Ja, klar, was möchtest du wissen?“ „Ich schätze mal, du läufst nicht regelmäßig. Warum also wolltest du unbedingt heute mit mir laufen?“ „ Kann ich denn nicht anfangen mit dem Laufen?“ fragt sie hektisch. „Natürlich, nur irgendetwas sagt mir, da ist noch was anderes.“ „Naschön, ich sage es lieber jetzt, bevor ich mich nicht mehr traue. Ich mag Fred. Ich mag Fred Weasley echt gerne und ich habe mit bekommen, dass er dich irgendwie mag, beziehungsweise er mit dir befreundet ist. Du musst wissen, ich bin niemandem der ihm nahe steht befreundet. Deshalb wollte ich mit dir sprechen. Kannst du mich ihm vorstellen? Bittteeeeee.“ Sie sieht mich flehend und ziemlich verzweifelt an. „ Ich werde sehe, was ich machen kann, aber bitte lauf nie wieder mit mir, nur weil du etwas von mir willst. Frag einfach und werde sehen, ob ich dir helfe oder nicht.“ „Ja klar, mache ich nie wieder.“ Freudig hüpft Maya nun die letzten Stufen hinauf.
    Ich drehe an dem Knauf, der das Wasser der Dusche stoppt. Mit meinem Handtuch eng um den Körper geschwungen betrete ich den Schlafsaal, mitlerweile ist es viertel vor 6. Gemächlich gehe ich um kurz nach 6 Hinab in den Gemeinschaftsraum. Er ist großteils leer, nur 2 Schüler erkenne ich in Sesseln lesend. Ich brauche rund 10 Minuten, dann erreiche ich die große Halle, weil es Samstag ist gibt es noch kein Essen. Ich hole mein Tagebuch hervor und setze mich an den Ravenclawtisch. Mein Foto, es ist weg. Ich muss es gestern im Wald vergessen haben. Sofort verlasse ich, die große Halle. Vorbei an den ersten wachen Lehrern und Schülern gelange ich nach draußen. Ich laufe den Hügel hinab, die frische; kühle luft streicht über mein Gesicht und die Sonne ist gerade in ihrer ganzen große am Ende des Sees zu erkennen. Bevor ich den Wald betrete sehe ich mich noch einmal um, es ist eigentlich verboten. So hat es jedenfalls der alte Schrullige Schulleiter gesagt, nur die Gebiete nahe zum Waldrand und dem Schloss dürfen, allerdings nur in Begleitung, betreten werden Es dauert nur wenige Minuten, da erreiche ich die Lichtung. Tau liegt auf dem Gras, es ist noch feucht, die Sonne spiegelt sich tausendfach in den kleinen Tropfen, ein wunderschönes Farbenspiel. Auf der anderen Seite, zwischen den Wurzeln entdecke ich das kleine Blatt. Es ist feucht, ich werde wohl ein wenig Magie nutzen müssen, um es zu retten. Ein knacken lässt mich hoch schrecken. „Wer ist da?“ so ein blödsinn, wahrscheinlich ist ein Tier, Tiere könne ja gar nicht sprechen, doch es kommt eine Antwort. „Firenze, nicht erschrecken, ich komme jetzt heraus.“ Ein Zentaur betritt die Lichtung, seine Augen strahlen in einem klaren Blau, wie das der Karibik. „Hallo, ich schätze ich sollte ihnen mich erst einmal vorstellen? Ich bin Lyanna Callag.“ „Callag?“ „Ja, Callag. Der Name stammt von meiner Mutter, sie war hier auch Schülerin.“ „Ich weiß, ich kannte sie. Du bist also Lyanna, ihre Tochter. Sie ist damals oft in den Wald gegangen.“ Ich bin ganz aufgeregt, niemand hatte mir jemals viel von ihrer Schulzeit erzählen können. Ich wusste nicht, wen ich hätte fragen können. „Wirklich, ihr kantet sie, könnt ihr mir noch mehr erzählen? Wie war sie so? Was hat sie in ihrer Freizeit gemacht, welche Orte mochte sie am liebsten?“ „Ganz ruhig. Ich erzähle es dir ja.“ Er lacht und wendet sich von mir ab. „Halt, wohin gehen Sie?“ „Folge mir doch, dann weißt du es. Außerdem darfst du mich duzen.“ „Firenze? Sie sind ja ein Zentaur, Zentauren mögen doch eigentlich keine Menschen, wieso sie nicht?“ „ Ich schätze das liegt daran, dass ich kein Sturkopf wie die meisten meiner Art bin. Übrigens, falls du einen siehst versteck dich lieber, so bleibt uns beiden jede Menge Ärger erspart.“ „Geht klar.“ Wir gehen noch um die 10 Minuten und ich versuche nebenbei so vile wie möglich über meine Mutter zu erfahren, doch Firenze schweigt. Er sagt ich werde es schon sehr bald alles selbst wissen. Wir kommen an einen See, er ist nicht tief, ein ganz gewöhnlicher Waldsee eben. Firenze tritt an die großen vor dem See liegenden Steine, er rollt einen von ihnen zur Seite und holt eine kleine schachtel hervor. Sie ist aus Metall und glänzt matt im Licht der Sonne, es gibt kein Schlüsselloch oder ähnliches, blos einen kleinen schiebe riegler. In wenigen Sekunden ist dieser zur seite geschoben und Firenze reicht mit den Inhalt, die Schachtel legt er zurück. Es ist ein Amulett. „Tauch es ins Wasser.“ Firenze deutet auf den Anhänger und ich nicke. Vorsichtig lege ich das Amulett an das Ufer des Sees, geradeso, dass 2 cm hohes Wasser darüber ist. Dar Wasser setzt sich in Bewegung und aus der Mitte des Sees erhebt sich eine Plattform, darunter erscheinen Kunstvoll geschmückte Säulen aus Marmor. Es dauert nur wenige Sekunden und vor uns erscheint eine steinerne Brücke, die zu dem Malerischen Plateau mit Dach führt. „Es ist wunderschön.“ „Siehst du die Hängematte dort, es war die Idee deiner Mutter. Sie hat die Sterne geliebt, das Dach ist durchsichtig. So kam sie so oft wie möglich und beobachtete wenn die Sonne unterging den Sternenhimmel. Und glaub mir, sie hat sich durch ihr nächtliches verschwinden nur zu oft Ärger eingefangen.“ Er lacht, ein nachdenkliches Lachen. „Ihr habt dieselben Augen, wusstest du das? Nur diese Schneeweißen Haare hast du nicht von ihr. Von deinem Vater?“ „Nein, mein Vater hatte schwarzes Haar, genau wie Mutter. Eines Tages bin ich aufgewacht, da war ich 8, und hatte silber-weißes Haar. Es war der Tag, nach ihrem Tod.“ Ich betrete vorsichtig die Brücke, sie bleibt standhaft, also gehe ich hinüber bis zur Plattform. In der Mitte, neben dem kleinen Tisch ist eine Hängematte, ich lege mich hinein. Nach ein paar Minuten raffe ich mir wieder auf. Sanft streiche ich über den Hölzernen Tisch und gehe hinüber zu der Kiste. Ich heb den Deckel ab und durchstöbere sie. Ein paar Kräuter, etwas Schlangen haut und ein Buch. Ich sehe zu Firenze hinüber. „Sie hat das brauen von Zaubertränken geliebt, oft hat sie neue ausprobiert und dann dort auf geschrieben.“ Ich möchte das Buch etwas näher betrachten, doch da fällt mein Blick auf meine Uhr. 9:30. Oh nein, um 11:00 treffe ich mich mit Fred. Erst jetzt fällt mir ein, dass ich noch gar nicht gegessen habe und augenblicklich meldet sich ein Magen lauthals. Ich lege das Buch vorsichtig zu den anderen Sachen zurück und laufe zu Firenze. „Kann ich bald wieder kommen?“ „Klar, jeder Zeit.“ Er zieht das Amulett aus dem Wasser und augenblicklich löst sich sich die Terrasse in bunten Staub auf. „Hier, damit kannst du jeder Zeit wieder kommen.“ „Danke, wären sie so freundlich?“ ich drehe ihm den Rücken zu und hebe meine zu Zöpfen geflochtenen Haare an. Anschließend deutet Firenze in die Richtung einiger Birken. „Dort entlang ist der kürzeste Weg zurück zum Schloss. Schönen Tag noch, grüß Hagrid von mir, falls du ihn triffst.“

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    2. Kapitel – Treat you better – Shawn Mendes

    Punkt 11:00 stehe ich an der Treppe zum Haupteingang. „Guten Tag, Madam.“ „Guten Morgen, Fred.“ „Los geht es, hier entlang.“ Wir gehen den Hauptpfad entlang. Geht man ihn ganz bis zu ende, führt er zum Bahnhof Hogsmead. Es dauert einige Minuten, da kann ich es nicht mehr abstreiten, ganz egal wie sehr ich es will. Wir gehen in das kleine Zaubererdorf Hogsmead. Mit nervöser klingender Stimme frage ich Fred: Wohin gehen wir? Gehen wir nach Hogsmead?“ Fröhlich antwortet Fred: Ja, hast du ein Problem damit? Ich dachte wir könnten zuerst zu etwa umher gehen und anschließend in einem der Pubs etwas trinken?“ „Nein, schon gut. Gehen wir.“ Wir laufen einmal durch das gesamte Dorf, als letztes kommen wir zur Heulendenhütten. Sie hat etwas magisches an sich, sie ist verlassen und einsam, scheint allerdings so, als sei sie lebendig. Schiefe Dächer und klapprige Fensterläden erwecken diesen Eindruck. Wir gehen zurück zu der kleinen Einkaufsstraße des Dorfes. Im Honigtopf bestellen wir uns dann jeder ein Butterbier. Egal ob Sommer oder Winter, es ist immer lecker. Wir wollen gerade gehen, da tritt eine gruppe von Jungen in den Raum. Sie lachen laut und scheinen sichtlich spaß zu haben. Da fällt der Blick von einem von ihnen auf mich. Sein Haar ist blond, weiß-blond. Sofort erstirbt sein lachen, er dreht sich zu seinen Freunden um. „Hey Melcom, ist das nicht deine Freundin. Die, die nicht mit dir heute hier her kommen wollte?“ Und dann sehe ich ihn, sein braunes Haar nach hinten gegelt in einem schlichten Outfit, die einfache Schuluniform abgelegt. „Lyanna? Was…was machst du hier? Ich dachte du willst nicht hierher. Und was macht Weaselbee bei dir?“ „Hör zu…“ beginne ich „es stimmt was ich dir gesagt habe, ich wollte nicht hier her.“ „Wollte?“ unterbricht mich Malcom. „Ja.. ich habe mich um entschieden, Fred hat“ weiter komme ich nicht, den Malcom unterbricht mich erneut. „Weißt du was ist mir eigentlich so ziemlich egal. Du musst dich entscheiden. Weasley oder ich? Beides geht nicht!“ In diesem Moment meldet sich Fred zu wort: „Lyanna…? Du entscheidest dich doch nicht für ihn?“ „Nein“ antworte ich und Fred atmet erleichtert auf „Ich entscheide mich für keinen von euch.“ Schnellen Schritts verlasse ich den Pub und lasse die Jungs verdattert stehen. Sollen sie sich doch streiten, ich werde mich nicht der Frage stellen, wen ich mehr als Freundeskreis haben möchte. Im Grunde kann ich auf beide verzichten.
    Es sind ein paar Wochen vergangen, ich habe kein Wort mit einem von ihnen gesprochen. Nachmittags mache ich meine Hausaufgaben, lese in der Bibliothek oder gehe in den Wald, manchmal gehe ich zusätzlich zu meiner morgigen Runde laufen. Jeden Freitagabend bin ich in den Kerkern. Nachhilfeunterricht bei Snape, ich helfe. Immer wenn die Stunde vorbei ist räume ich noch letzte Sachen weg und manchmal braue ich sogar noch einen Trank. In der Schule läuft es gut, ich habe in allen Fächern mindestens ein „E“ überwiegend allerdings „O“ für „Ohnegleichen“.
    Wie gewohnt laufe ich morgens 4:30 morgens meine Runde, sie hat sich in den 3 Monaten auf Hogwarts entwickelt. Ich benötige 30 Minuten um die gesamte Strecke ab zu laufen und anschließend wieder am Ausgangspunkt zu sein. Mein Weg führt am see und einigen Bänken vorbei, dort raste ich für gewöhnlich 5 Minuten und sehe der aufgehenden Sonne zu. Ich sitze so da und atme die kühle Morgenluft ein. Jemand setzt sich zu mir, ich sehe hinüber. Es ist Malcom, ich will aufstehen, doch er hält mich auf. Mein Handgelenk haltend sagt er: „Warte, lass uns reden. Es war nicht in Ordnung von mir dich dazu zu drängen, dich entscheiden zu müssen. Es tut mir wirklich leid, nur Weasley…. Es hat mich ein wenig beleidigt, dass du dich mit ihm anstelle von mir getroffen hast.“ Ich setze mich: „….Ist schon gut. Ich hätte es dir sagen können.“ Wir schweigen. Die fünf Minuten sind längst verstrichen, aber wir sitzen immer noch so da wie zuvor. Kalte Luft steicht mir über die nackten Arme und ich bekomme eine Gänsehaut. „Du frierst.“ Er legt seinen Arm um mich, er ist warm und riecht gut. Ich reiße mich aus den Gedanken. „Ich werde mich nicht entscheiden, ich hoffe du hast das verstanden? Kannst du wenigstens mir zu liebe nicht ausrasten, wenn ich mal etwas mit ihm mache?“ „Aber sicher doch, ich werde es verkraften.“ Er lacht. „Aber nächstes Wochenende gehen wir nach Hogsmead.“ Als wir gehen gebe ich ihm die Antwort: „Ja, das werden wir. Schließlich habe ich dir es zu beginn des Schuljahres versprochen.“ Ich lache und reiße mich aus seinem Arm. Wir laufen gemeinsam lachend zurück zum Schloss. Für jeden Außenstehenden muss unser Verhalten sehr lustig aussehen, wie zwei junge Rehe tollen wir den weg entlang. Ich spreche auch mit Fred, wir verstehen uns gut, auch er ist einverstanden nichts gegen meine Freundschaft zu Malcom zu sagen. Ich habe ihn gebeten am nächsten Donnerstag zur Biblithek zu kommen. Er denkt ich werde ihm Nachhilfe in Zaubertränke geben, bevor er am nächsten Tag zu Snape´s Nachhilfe geht. Die Wahrheit ist, Maya wird ihm helfen. Es ist 15:55, Maya steht nervös neben mir, die Bücher hat sie bereits auf einen der Tische platziert. „Und er hat wirklich gesagt, dass er kommt? Danke übrigens noch einmal, dass du das für mich machst.“ „Kein Problem, schau mal dort kommt er.“ Ich begrüße Fred und stelle ihm Maya vor: „Fred, das ist Maya. Ich habe leider noch etwas anderes zu Tun, deshalb übernimmt sie. Wir sehen uns ja Morgen, also bis dann.“ Ich spaziere ein wenig über den Schloss Innenhof und lehne mich an einen der Wasserspeier. Ich krame in meiner Tasche und finde allerlei Zeugs. Mein Tagebuch, ein Tintenfass mit Feder, ein Haarband, ein Buch, das ich mir von Malcom´s blondem Freund geliehen habe und das Amulett. Ich hole es hervor und betrachte es. „Das ist sehr hübsch, es scheint alt zu sein. Ein Erbstück?“ erschrocken drehe ich mich um und sehe das Gesicht von Malcom. „Es gehörte meiner Mutter, sie ist tod.“ Ich lege es zurück in die Innentasche „Das tut mir leid, ich meine, dass sie tod ist.“ Besorgt sieht er mich an. „Ist schon in Ordnung.“ „Was ist mit deinem Vater, hast du Geschwister?“ Leise und mit glasigen Augen antworte ich: „Ja, hatte ich. Mein Bruder, sein Name war William.“ Ich schluchzte und er nimmt mich in seinen Arm. Er schlingt seine Arme um mich und steht einfach so da, wie ein Schutzschild vor allem Bösen. „Ist schon gut. Ich bin mir sicher, dass er sich wünschen würde, wenn du dein Leben genießt und nicht der Vergangenheit nach trauerst. Meinst du nicht?“ zum Abschluss küsst er meinen Haaransatz und sieht mich an. Wie konnte ich nur so stur und dämlich sein? Die ganze Zeit habe ich Menschen und jegliche Beziehungen zu ihnen abgewiesen. Aber jetzt wo mich nur wenige Zentimeter vom Malcom trennen und ich weinend in seinem Arm liege fühlt es sich gut an. Geborgen und sicher vor allem, egal was kommt. So muss es sich anfühlen jemanden zu lieben, nicht Freundschaftlich, nicht wie einen Bruder, eine Mutter oder einen Vater. Wie jemanden mit dem man zusammen ist. Vorsichtig schlinge ich nun auch meine Arme um Malcom. Ich richte meinen Kopf auf, schaue ihm tief in die Augen und küsse ihn.
    Es ist Samstag, gestern war ich nicht bei Snape, ich habe ihm Bescheid gegeben, dass ich an jenem Tag nicht komme. Malcom und ich sind zusammen, nicht offiziell. Noch nicht. Aber wenn wir heute nach Hogsmead gehen werden wir als Paar gehen. Ich stehe vor dem Spiegel im Schlaafsaal der 4.Klässler, es ist niemand anderes hier. Alle sind in der großen Halle und Frühstücken. Ich habe dies bereits wie jeden Morgen früh erledigt. Ich trage eine schwarze Jeans mit ebenfalls schwarzen Schuhen und einem roten langärmligen T-shirt mit V-Ausschnitt. Mein silber-blondes Haar ist in zwei Zöpfe gepflochten. Roter Lippenstift und etwas Wimperntusche schmückt mein Gesicht. Zufrieden gehe ich in die große Halle, in der Malcom bereits wartet. Ich umarme ihn und greife anschließend zu seiner Hand. Gemeinsam gehen wir, gefolgt von vielen Blicken, aus der großen Halle.
    *Fred´s Sicht*
    Lyanna? Lyanna und Malcom, seit wann sind die bitte zusammen? Erst die Sache mit Maya und jetzt das. Schön und gut, sie ist mit jemandem zusammen, aber sie hätte es mir ja wenigstens sagen können bevor sie es allen anderen Zeigt! „Fred? Sag mal wusstest du das Lyanna und Malcom ein Paar sind?“ fragt Lee und auch mein Bruder gibt ein Kommentar: „Komm schon Freddie, du findest sicher jemand anderen. Außerdem Freyanna klingt echt bescheuert.“ Er lacht. „Haha, George.“ Ich stoße ihn von mir weg und mache mich auf den Weg zurück in den Gemeischaftsraum.
    *Fred´s Sicht Ende*

    Wir sind jetzt schon seit 4 Monaten zusammen, der Sommer beginnt und die ersten Prüfungen stehen an. Es gab keine wirklich erwähnenswerten Ereignisse in den vergangen Wochen es gab nur kleine Auseinandersetzungen zwischen Malcoms und Freds Freunden. Die beiden selbst haben sich allerdings zurück gehalten.

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    3. Kapitel – Rhianna -Stay Die Sommerferien haben begonnen, ich bin zurück im Heim. Malcom und ich haben uns getrennt. Vielleicht ist es besser so,
    3. Kapitel – Rhianna -Stay

    Die Sommerferien haben begonnen, ich bin zurück im Heim. Malcom und ich haben uns getrennt. Vielleicht ist es besser so, wir verstehen uns noch immer gut. Wir sind beste Freunde. Ich werde ihn in den letzten beiden Wochen besuchen und gemeinsam mit ihm nach Hogwarts zurückgehen. Die Zeit verstreicht langsam, ich langweile mich. Die Tatsache, dass mein Zuhause, bis zum 17 Geburtstag ein Muggel-Waisenheim ist unterstützt dies nur. Mein Haus, beziehungsweise das meiner Familie existiert noch immer, doch offiziell darf ich erst dort leben wenn ich mein 18 Lebensjahr beginne. Es ist groß, es gibt das Hauptgebäude, von dem Zwei Flügel in den Garten hinein reichen. Zwischen ihnen ist eine Terrasse mit wunderschönem Springbrunnen. Eine Meerjungfrau ist die Figur von deren Händen aus eine Fontäne hinauf in den Himmel sprüht. Der Garten ist wie ein Labyrinth. Es kommt mir so vor als sei es gestern gewesen, dass ich dort mit meinem Bruder William herum lief und verstecken spielte. Ich erinnere mich an fast jedes Detail, jeden weg, jede Tür und jeden Stein, aus dem das Haus besteht.

    Noch zwei Schritte, dann stehe ich vor der Pforte zu dem Grundstück der Baddocks. Ein Quadratisches Grundstück umrahmt von einer Hohen Mauer. Mittig der Wiese steht ein steinernes Haus. Es ist groß und die Fassade ist mit Blumen ranken geschmückt. Ich berühre die Klinke zum Grundstück der Badocks und augenblicklich erklingt eine Klingel, wie wenn man in eines der Kleinen Geschäfte der Winkelgasse geht. Die Eingangstür des Hauses öffnet sich und eine Frau tritt hervor. Ihr Haar ist schwarz, die Strenge Frisur passt allerdings nicht wirklich zu ihrem Buntem Outfit und dem fröhlichen Gesichtsausdruck. Ich trete ein, sie begrüßt mich und ich sie ebenfalls. Das Haus ist wunderschön. Die Wände sind holzfarbend, die mit goldenen Bilderrahmen und vergoldetem Stuck geschmückt sind. Wir gehen den Flur entlang und gehen an drei Türen vorbei. Alle liegen rechts von mir, die letzte Tür des Ganges, bevor die Treppe kommt ist links. Wir treten ein und vor uns öffnet sich ein großer Raum. Es sind die selben Farbtöne, wie zuvor, allerdings ist ein helles Blau nun die am meisten vorkommende Farbe. Blaue Sessel und eine Große Couch, sowie Hölzerne Komoden mit Bilderramen der Familien-Mitglieder schmücken den ordentlichen Raum. An der hinteren Wand ein goßer Kamin, der locker für 4 Menschen Platzt bietet. „Warte hier, ich rufe kurz nach Malcom. Setzt dich ruhig oder schau dich um. Fühl dich wie zuhause.“ Sie lächelt und ich bedanke mich: „Vielen Dank.Ich bin wirklich dankbar, dass ich bei ihnen sein kann. Jedenfalls vielen Dank für die Einladung.“ „Schon gut, schätzchen.“ Sie verlässt den Raum um zurück in den Flur mit der Treppe zu gelangen. Ich lege meine Tasche auf einen der Sessel, den koffer lasse ich schweben und sehe mich näher um. Mein Blick wandert zu der Komode, ich erkenne Malcoms Gesicht auf einem der Bilder, neben ihm steht jemand, der ihm sehr ähnlich sieht. Vielleicht sein Bruder?
    „Lyanna.“ Malcom nimmt mich freudig in den Arm. „Schön dass du du hier bist. Komm ich zeige dir dein Zimmer, oder möchtest du erst das Haus sehen.“ „Wenn es dir nichts aus macht, dann gerne das Haus.“ „Sicher doch, ich bitte Mutter die Sachen schon einmal in dein Zimmer zu bringen.“ „Danke.“ Wir gehen zunächst in den Flur. Die ersten drei Räume sind Arbeitszimmer und ein Gästezimmer mit Bad. Im ersten Stock sind weitere zwei Bäder, 4 Schlaafzimmer und eine Küche mit Wohnraum. Im Wohnraum gibt es eine Wendeltreppe, die runter führt in einen weiteren Flur. Dort gibt es weitere 3 Räume ein Bad, das Schlaafzimmer seiner Eltern und ein Esszimmer mit eingebauter Küche. Die vierte Tür führt Zurick in das Wohnzimmer, in welchem wir gestartet sind. „Du wirst das Zimmer neben mir im 1.Stock haben. Das Zimmer, welches ich dir noch nicht gezeigt habe, gehört meinem Bruder. Wundere dich nicht, er ist etwas ungehobelt.“ Wir lachen. Mein Zimmer ist groß, ein Doppelbett nimmt den größten teil in Anspruch, gegenüber steht ein in die Wand eingelassener Schrank. Die nach außen zeigende Wand vollkommen gläsern, man kann an einer seite eine Tür öffnen und so den Balkon betreten. Mein Blick schweift über den Garten. Plötztlich ertönt eine tiefe Stimme von meiner Rechten aus: „Hey, du musst Lyanna Callag sein. Ich bin Mason, Malcoms Bruder. Er hat mir schon viel von dir erzählt, für meinen Geschmack etwas zu viel, wenn du mich fragst.“ Ich muss schmunzeln, wende mich dann allerdings mit gelassenem Ausdruck zu ihm. Er ist größer als sein Bruder, sein Haar ist etwas länger und dunkler. Seine Augen sind genau wie die von Malcom, grün wie die Bäume rund herum auf dem Grundstück. Mich trennt eine etwa 1,20 hohe mauer von dem Nächsten Balkon „Ja, das bin ich. Schön dich kennen zu lernen. Ich hatte bisher leider nicht das Vergnügen nur ein kleines bisschen über dich zu erfahren. Um ehrlich zu sein wusste ich nicht einmal von deiner Existenz…. bis heute.“ Wir beenden gemeinsam den Satz.
    Von hinten ertönt nun die gedämmte Stimme Malcoms, er muss vor der Tür stehen: „Lyanna? Ich wollte dir noch den Garten zeigen, darf ich herein kommen?“ „ja, sicher doch. Tschau …. Wir sehen uns?“ „Aber sicher doch, heute Abend nach dem Essen?“ Ich nicke ihm zu und wende mich dann zur Tür, die sich gerade öffnet. Komm, ich zeige dir unseren Garten, es gibt ein paar schöne Orte, die dir gefallen könnten, außerdem gibt es hinter unserem Grundstück ein Waldgebiet, dass sich zum Laufen eignet.“ Neben der großen Wiese, recht, links und vor dem Haus, gibt es hinter dem Haus eine Art botanischen Garten. Mit kleinen teichen und Pflanzen, die teilweise das erste mal sehe. Wir gelangen über schmale Steinplatten zu eine kleinen freien Fläche. Man kann das Haus von hier aus nicht sehe, da ein großer Kirschbaum die Sicht versperrt. Vor uns steht eine Bank, sie ist aus Holz und mit kleinen Ornamenten verziert. Wir setzen uns und schauen auf die wunderschönen pflanzen rund herum. „Wusstest du, dass es heißt, dass wenn man sich hier auf dieser Bank küsst neue kleine schnitzereien entstehen. Ich habe sn och nie ausprobiert, aber es klingt schon ziemlich seltsam.“ Er lacht. „Ich gehe zurück, kommst du mit?“ „Wenn es dir nichts ausmacht, bleibe ich gerne noch etwas?“ „Nein, nein. Essen ist um 18:00, ich würde dich gerne meinen Eltern vorstellen, sie mögen pünktlichkeit.“ „Ich werde pünktlich zurück sein, ich verspreche es.“
    „Wie ich sehe hast du bereits den schönsten Ort in der Umgebung gefunden.“ „Das ist er wirklich, ein ansehliches Plätzchen mit schönem Ausblick.“ Ich lächle in an und gewähre ihm Platz neben mit. „Allerdings muss ich gestehen ihn nicht selbst gefunden zu haben, dein Bruder half mir dabei. Erzähl mir was über dich. Es scheint ein Wink des Schicksals gewesen zu sein. Ich meine dein Bruder hat mir nichts von dir erzählt und ich sehe dich heute das erste Mal und doch kommt es mir so vor, als wäre unser Zusammentreffen Bestimmung.“ „Das denke ich auch. Mal sehen.“ Er atmet hörbar aus. „ Ich bin 16 Jahre allt und somit ein Jahr älter als mein kleiner Bruder. Ich spiele leidenschaftlich Quiddich und das sogar in der Schulmanschaft der Altersstufe 15 bis 18. Ich gehe ganz neben bei bemerkt nach Durmstrang, ich spreche fließend Englisch, Deutsch, Bulgarisch und Spanisch. Meine Lieblingsfarbe ist Grün und neben dem Quiddichtrainig schwimme ich. Jetzt du. Ich habe etwas gelogen, bis auf dass Malcom und du zusammen waren weiß ich nämlich nichts von dir.“ Er lacht. „Gut gelogen, ich habe s dir abgekauft. Ich bin Lyanna Callag tochter von …. Und… Callag und schwester von William Callag. Ich bin 15 Jahre alt, meine lieblingsfarbe ist rot und meine lieblingszahl 11.In meiner Freizeit mache ich sport, am liebsten laufe ich. Ich bin gut im Brauen von Tränken und spreche fließend Englisch, Deutsch und Französisch. Ach und ich lebe momentan in einem Muggel-Waisenhaus in London.“ „Wow. Einfach nur wow. Aber „momentan“?“ Ich nicke: „ Ich bekomme ab meinem 17 Lebensjahr alle Besitztümer meiner Familie überschrieben, was bedeutet, dass ich endlich wieder in dem Haus meiner Familie lebe, in meinem Zimmer schlafe und nie wieder eines der Gesichter der anderen Waisen sehen muss. Nie wieder diese abwertenden Gesichter, die mich anstarren, nur weil ich anders aussehe. Nur weil ich einen Ort habe, der nur mir gehört, an den ich zurückkehren kann und weil ich auf eine Schule gehe, von der keines der anderen Kinder oder Erwachsenen je gehört haben….“ „Wow.“ „hmhmr“ ich räuspere mich und stehe dann schnell auf. „Es ist spät, sicher gibt es bald essen.“ Hastig laufe ich zurück zum Haus, gefolgt von schnellen Schritten.
    Es gib Suppe, eine Gemüsesuppe mit Brokoli, Erbsen, Möhren, kartoffeln und Brot dazu. Lecker! Mr. und Mrs. Baddock sind beide sehr freundliche und offene Persönlichkeiten. Sie reden kaum, aber es kommt nicht unhöflich rüber. Nach dem essen gehe ich hinauf in mein Zimmer und lese etwas. Um ca. 19:30 ziehe ich mit ein Langärmliges, aber enganliegendes T-shirt an. Das Top lege ich über die Bettkante, anschließend Ich nehme meine Schuhe und meinen Zauberstab. Leise öffne ich die Terrassentür, in der Hoffnung, dass im Zimmer links von mir Malcom nicht aufwacht und heraus auf den Balkon kommt. „Mason? Mason bist du da?“ ich flüstere leise in die Nacht heraus. nichts, es rührt sich nichts, da klopft es plötzlich ganz leise zwei mal an der Tür. Hastig, aber bedacht möglichst leise zu sein schließe ich die Tür und gehe zur Zimmertür, die in den Flur führt. Es ist Mason, unveränderter look, nur die Haare etwas aus der Stirn gestrichen. „Kommst du?“ ich nicke.

    „Nächstes Wochenende kommen ein paar Freunde von mir, wir fahren an den Strand und übernachten dort eine Nacht. Wenn du willst kannst du mitkommen?“ „Und was ist mit Malcom?“ frage ich ihn. „Der kommt mit, die Zelt bietet genug platzt für 30 Personen.“
    Ich lehne mich an seinen Arm. „Na dann, gerne. Ich freue mich schon.“
    Malcom ist nicht sonderlich erfreut und entscheidet sich lieber zuhause zu bleiben. Er kann nicht gut mit Mason´s Freunden. Ich allerdings habe bereits zugesagt und ich halte immer meine versprechen.

    Wir reisen per Portschlüssel. Es sind gegen Mittag sind in etwa 10 jungen und 5 Mädchen gekommen, Mason sagt, es kommen noch etwa 5 weitere Freunde. Es stehen in der kleinen Bucht drei Zelte. Das größte von ihnen ist etwa 6 Meter lag und 3 Breit. Geht man allerdings hinein ist es deutlich größer, Zauberei eben. Nach und nach sind alle da, die meisten gehen von ihnen nach Durmstrang, andere auf Schulen, von denen ich noch nie gehört habe, oder sie werden, so wie ich früher, privatunterrichtet. Den Nachmittag verbringen wir damit Snacks und süßigkeiten zu essen, sowie schwimmen zu gehen. Bei angenehmen 25 Grad Wassertemperatur lohnt es sich jedenfalls. Am Abend grillen wir, es gibt Marshmallows zum Nachtisch und als kleinen extra holt jemand eine Gitarre hervor. Er heißt Joe und spielt wirklich gut gitarre. Er singt einen Song, im Original gesungen von Myron Wagtail, der Leadsänger der Schwestern des Schicksals. Es ist eine Balade, die sehr schön ist, mir fällt allerdings der Name nicht ein. Ich bin wohl etwas zu sehr in meinen Gedanken, denn plötzlich ruft Mason meinen Namen. „ Lyanna! Du solltest etwas singen.“ Erschrocken schüttle ich den kopf: „ Nein.“ „ Komm schon, ich weiß du kannst singen. Du hast neulich gesungen, als du im Bad warst.“ Nervös schaue ich mich um: „Das war nur so daher gesungen, ich kann gar nicht singen.“ „Komm schon, nur einen Song.“ Dann stimmter er an: „Lyanna, Lyanna, lyanna.“ Ich habe keine Wahl. Da muss ich jetzt durch. Zögerlich sage ich: „Ist schon gut, ich mache es.“ Fieberhaft denke ich nach, ich brauche einen Song. Da fällt er mir ein. Er lief neulich im Muggelradio.
    „Naschön, ihr werdet den Song sehr sehr wahscheinlich nicht kennen, aber ich mag ihn sehr gerne. Er erinnert mich an jemanden.“ Ich schwinge meinen Zauberstab und das Licht dämmt sich, leise ertönen die Tasten eines Klaviers.

    https://www.YouTube.com/watch? v=rpwAEZvoeps
    Cloves - Don't Forget About Me (cover by Shannon Purchase)


    If I fall, can you pull me up?
    Is it true, you're watching out
    And when I'm tired, do you lay down with me?
    In my head so I can sleep without you?

    Hey, hey
    Without you there's holes in my soul
    Hey, hey
    Let the water in

    Where ever you've gone?
    How, how, how?
    I just need to know
    That you won't forget about me
    Where ever you've gone?
    How, how, how?
    I just need to know
    That you won't forget about me
    Lost through time and that's all I need
    So much love, then one day buried
    Hope you're safe, cause I lay you leaves
    Is there more than we can see?
    Answers for me

    And hey, hey
    Without you there's holes in my soles
    Hey, hey
    Let the water in

    Where ever you've gone?
    How, how, how?
    I just need to know
    That you won't forget about me
    Where ever you've gone?
    How, how, how?
    I just need to know
    That you won't forget about me

    And I get lonely without you
    And I can't move on
    And I get lonely without you
    I can't move on
    Move on
    Where ever you've gone?
    How, how, how?
    I just need to know
    That you won't forget about me

    Mir läuft etwas nasses über mein Gesicht, eine Träne. Langsam hebe ich den Kopf und streiche meine Träne weg. Die anderen Klatschen. „Sehr gut, Lyanna.“ Heißt es und ein anderer, namens Oliver beginnt einen Song zu spielen. Vorsichtig stehe ich auf und schleiche hinaus unter den freien Himmel. „Wer war es?“ „Hmm?“ ich drehe mich um zu Mason. „An wen hast du gedacht?“ „…Mein Bruder.“ „Hey, ist schon gut.“ flüstert er mir ins Ohr. Ich schaue ihn an und erneut läuft eine Träne meine Wange hinab. Vorsichtig wischt er sie mit seinen großen warmen Händen weg und hält dann inne, als seine Hände mein Kinn berühren. Vorsichtig nähert er sich meinem Mund und küsst mich.Wie durch einen Zauber sind alle anderen Emotionen verschwunden. Ich lasse mich fallen in einer Gefühlsexplosion des Glückes. Einige minuten vergesse ich mich, doch ich finde zurück in die Realität. Ich war mit seinem Bruder zusammen, ich kenne ihn gerade mal eine Woche und er wird schon in einer Woche hunderte von Kilometer von mir entfernd sein. Ich muss es jetzt stoppen, bevor es noch schwerer wird! „Halt, das ist nicht richtig… Gute Nacht Mason. Wenn jemand fragt, das hier hat niemals stattgefunden.“ Die Nächsten Tage sind schwer, jedes Mal, wenn ich das Zimmer verlasse, oder auch nur auf den Balkon gehe sehe ich sein Gesicht vor mir. Ob er nun vor mir steht, oder ich mich einfach nur an die vergangen Tage erinnere, beides schmerzt. Drei Tage vor Schulbeginn gehen wir in die Winkelgasse. Ich braue bloß ein paar neue Bücher und Zutaten, sowie Pergament und Tinte. Mason geht zu Madam Malkime, er braucht eine neue Robe. Also meiner Meinung nach braucht er keine, die vom letzten Jahr müsste eigentlich noch passen. Ich bin schon sehr früh mit meinen Einkäufen fertig, daher gehe ich zurück zu Malcom. Er ist noch immer dort, zwischen den Stoffen, der drei größten Schulen Europas. Hogwarts, Bobaton und Durmstrang. Gerade probiert er einen Mantel an, braun und ohne Muster. Und dann schlägt es mich wie vom Blitz getroffen, er probiert einen Durmstrangmantel an. Neben dem Brief für Mason war anfangs der Woche noch ein anderer von Durmstrang gekommen. Ich dachte es wäre einfach ein Brief, der noch weitere Informationen geben soll. Mir hat er erzählt sein Brief für Hogwarts sei längs gekommen, dieser verlogene… ich bin echt wutend und schleudere förmlich die Tür des Ladens auf. „Ach so ist das. Wann hattest du eigentlich vor mir davon zu erzählen, dass du dieses Jahr nach Durmstrang wechselts?“ „Lyyanna? Wie?“ „Vergiss es, in zwei Tagen bist du mich los. Du auf Durmstrang, ich auf Hogwarts. Ich hole meine Sachen und werde die nächsten Tage hier in der Winkelgasse schlafen. Ich halte es nicht mehr bei euch aus.“
    *ich sitze in einem leeren Abteil des Hogwartszuges* Irgendwie ist es schon schade, dass sich Malcom nicht getraut hat mir von seiem Schulwechsel zu erzählen. Ich kanne nicht einmal den Grund und verabschieden konnte ich mich auch nicht von der Familie. Ic habe einen Brief hinterlassen, indem ich mich für die Gastfreundschaft bedanke, aber persönlich werde ich es ihnen wohl nie sagen können. Er war der erste, dem ich mich wieder öffnen konnte. Er hat mir die bedeutung von Liebe näher gebracht und mich daran erinnert, wie es sich anfühlt geliebt zu werden. Er hat meine Haltung zu anderen Menschen verändert, mich so angenommen, wie ich war. Immerhin habe ich noch Fred. Ich wünschte er käme jetzt hier herein, mit all seinen Freunden und heitert mich auf, das kann ich jetzt wirklich gebrauchen. Wir haben viel geschrieben, während der Sommerferien. Gemeinsam mit seinem Bruder und Lee hat er Zauberscherzartikel entwickelt. Ich hatte bereits das Vergnügen einige dieser auszuprobieren. Ich habe sogar zwischendurch Protokoll geführt. Meine Aufgabe war es unauffällig Pillen mit verschiedenen Auswirkungen an Kinder in meinem Heim zu verteilen und dessen Auswirkungen detailliert zurück an die Weasleys zu schicken. Besonders lustig waren die Kotzpastillen.
    Ich lege mich schlafe und döse nun schon seit ein paar Stunden vor mir her, langsam wird es Nachmittag. Stimmen werden Laut. Einer flüstert: „Meinst du sie schläft?“, jemand anderes Antwortet: „Jedenfalls ist sie jetzt wach, nachdem du so laut gesprochen hast.“ Ich richte mich auf, es sind Fred, George und noch zwei weitere Gryffindor, sie tragen, genau wie ich, schon ihre Uniformen. Freudig umarme ich sie: „Hey, ich habe euch vermisst. Danke noch mal für die Kleinlichkeiten, die ihr mir geschickt habt. Ich hatte sehr viel Spaß damit.“ Anschließend zwinkere ich ihnen zu. Die vier setzen sich und wir reden über unsere Sommerferien. Mitten in unserem Gespräch stoppt der Zug, es wird kalt und als ich mich umschaue ergeht es den anderen nicht anders. Wir haben Angst.
    Das Jahr vergeht schnellen als gedacht, wie gewöhnlich sind meine Noten alle Guten bis sehr guten Bereich, nur Wahrsagen ist wie immer nicht mein Fach. Ich habe gehört, sie prophezeit jährlich einem der 3.Klässler, seinen baldigen Tod. Die spinnt ja total. Meine Körperliche fittness ist deutlich gesunken, durch die vielen Ausgangssperren finde ich nur selten Gelegenheit eine Runde zu laufen, was sehr schade ist. Am Bahnhof Kingskross verabschiede ich mich noch von den Weasleys, eine sehr nette Familie und trete dann den Rückweg in die Muggelwelt an.
    Mir ist der Schock ins Gesicht geschrieben. Habe ich richtig gehört, dieses Jahr werden Bobaton und Durmstrangschüler anwesend sein? Warum findet dieses Trimagischestunier überhaupt statt, ich dachte es sei verboten worden. Am Tisch der Gryffendor hört man nun gejubel, ebenso bei den Slytherin und Huffelpuff, die Ravenclaw halten sich zurück. „Die Schüler werden an diesem Freitag anreisen, was natürlich beudeutet, dass ihr Unterrichtsausfall habt. Sie werden nicht mit euch unterrichtet, werden allerdings ab und zu bei euch im Unterricht hospitieren.“ Professor Dumbledor redet noch länger, er erklärt noch ein paar Sachen, doch ich höre längst nicht mehr zu. Ende dieser Ferien habe ich einen Brief erhalten, von Malcom. Ich habe ihn noch nicht geöffnet, doch jetzt kann ich mir denken, was drinnen steht.
    Ich bin total nervös, ich war bereits mehrmals laufen. Für gewöhnlich beruhigt es mich, doch heute hilft nichts. Ist es wegen dem aufregenden neuen Schuljahr, weil Mason und ich uns wieder sehen, nachdem wir das bei unser letzten Begegnung alleine uns geküsst haben, oder wegen Malcom? Sehr wahrscheinlich alles zusammen. Vielleicht sehen wir uns ja auch gar nicht wieder, in dem Brief könnte genauso gut stehen, dass zwar ein großteil der Schüler aus Durmstrang nach Hogwarts kommen, Mason und Malcom jedoch nicht dazu gehören. Diesen Gedanken stelle ich mir schon seit heute morgen. Den Brief neben mich auf die Bank gelegt grüble ich schon die ganze Zeit vor mir her. Der Innenhof, der irgendwie in den vergangenen zwei Jahren zu meinem zweit liebsten Ort geworden ist, ist leer, alle warten sehnsüchtig auf die Ankunft der neuen Schüler. Ich schrecke hoch, als Plötzlich lautes Geschrei ertönt, gefolgt von tosendem Beifall erkennte ich, dass wohl mindestens eine der Schule ihren Weg nach Hogwarts gefunden haben muss.
    Jetzt ist es wohl eh zu spät, vorsichtig löse ich das Siegel des Briefes. Ich ziehe das zusammengefaltete Papier hervor und lege den Umschlag beiseite.
    Liebe Lyanna,
    ich bedaure sehr, dass wir nie die Gelegenheit hatten in aller Ruhe darüber zu sprechen, dass ich die Schule wechselte. Dieses Schuljahr gibt es eine Art Austausch, Schüler von Durmstrang kommen nach Hogwarts. Mason hat sich angemeldet, bitte sei nicht sauer auf ihn, nur weil du es auf mich bist. Bitte. Ich würde mich freuen, wenn wir uns treffen und ich dir alles erklären darf.
    Dein Malcom
    *wenig später in der Halle*
    „… Und nun unsere Gäste, die Schüler der Schule Durmstrang“
    Ich starre zu Boden, in keinem Fall möchte ich auch nur in eines der Gesichter der Brüder schauen. In der Halle ertönt ein oh und ah. Ich spüre Feuer und mein Kopf schießt augenblicklich hoch. Es ist nur wenige Meter von mir entfernt. Feuer in Form eines Phonix schießt aus der Spitze eines Stockes. Sein Haar ist kurz geschoren, sein Körper versteckt in vielen dicken Stoffen, und doch erkenne ich ihn es ist Mason. Als er zu Seite tritt wirft er mir einen Blick zu und lächelt, ich schaue schnell weg.
    Während dem Essen sitzen die Durmstrangs am Slytherintisch, immer wieder huscht mein Blick heimlich zu ihnen hinüber und auch die Brüder scheinen meinen Blick auffangen zu wollen. Nach dem Essen warte ich noch etwas, bis sich die Halle etwas gelehrt hat. Plötzlich steht Fred vor mir: „Hey, wir warten auf dich, wo bleibst du? Wir, dass heißt George, Lee und ein paar andere wollten noch an den See gehen. Kommst du mit?“ „Em.., sorry Fred. Vielleicht wan anders? Vielleicht komme ich auch nach? Wartet nicht auf mich.“ Augenblicklich verschwindet der Glanz aus seinen Augen: „Oh, ok. Schade, aber wir sehen uns morgen?“ „Ja, Fred.“ Zum Abschied gebe ich ihm einen Kuss auf die Wange, nun erscheint wieder ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen.
    „Hey, Mason.“ Ich lächle den hübschen Durmstangschüler vor mir an. „Hey, Lyanna.“ Es dauert nur wenige Nanosekunden, da umarme ich ihn schon. Er ist stärker, seine Umarmung fester, man spürt deutlich, dass er trainiert hat. Der Geruch, der selbe, angenehm sanft mit einem Hauch Kirsche.


    *Freds- Sicht*
    Warum? Warum tut sie mir das an? Erst entscheidet sie sich für Malcom, den Schwächling, der Slytherin, der schon nach einem Jahr die Schule gewechselt hat und jetzt der da. Sie scheint ihn ja sehr gut zu kennen, so lange wie die sich jetzt schon umarmen. Und warum lügt sie immer? Merkt sie denn nicht, dass ich sie mag? Sie sieht so perfekt aus, weiß-blondes Haar mit rosigen Wangen und diese winzigen Sommersprossen auf ihrer Stupsnase, aber ihre Augen sind am besondersten. Sie sind mir schon am ersten Tag aufgefallen, so unerklärlich, so geheimnisvoll.
    *Freds- Sicht Ende*

    *Wenige Wochen Später*
    Die Champions sind auserkoren und der erste Prüfungstag steht. Ich habe nicths anderes vor, außerdem wird jeder meine Freunde dort sein, insbesondere Fred und George, die Wetten, daher komme ich ebenfalls. Das Tunier ist kurz nach dem Mittag und alle sind unterwegs zum Quiddchfeld, welches umgebaut wurde. Ich bin eine der letzten und sitze weiter oben auf der Tribüne. Mein Platz ist direkt nebendem Ausgang und somit neben der alten Besenkammer, die allerdings zur Zeit außer betrieb ist. Zunächst sind Cedric, Fluer und Victor drann, beim letzten Jungen, Harry ist sein Name habe ich ein komisches Gefühl. Sein Drache ist größer und scheint gefährlicher als die bisherigen. Es herscht eisige stille, er tastet sich langsam hervor, doch der junge, ein Gryffindor, sieht den Drachen nicht kommen.Beinahe wird er gegrillt, die Menge tobt und schint ihm helfen zu wollen, doch alle schreien durch einander. Der Drache setzt erneut zum speien an, da stockt mir der Atem.

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    4. Kapitel – where you belong – Kari Kimmel Im Nacken des an mächtigen Tieres fehlen eine Reihe an Schuppen und diese Augen: William. Er lebt, me
    4. Kapitel – where you belong – Kari Kimmel

    Im Nacken des an mächtigen Tieres fehlen eine Reihe an Schuppen und diese Augen: William. Er lebt, mein Bruder lebt. Augenblicklich springe ich auf und greife nach meinem Zauberstab, mit dessen Hilfe ich mir einen der Schulbesen aus der Kammer borge. Im selben Moment rauscht Harry Potter gefolgt von dem Drachen über die Reihen eine Etage höher. Ich folge ihnen, doch verliere sie durch die geringe Geschwindigkeit meines Besens. Ich lande auf der großen Brücke des Schlosses. Ich warte nicht lange, da ertönt schon ein ein gellendes Gebrüll. Der Junge fliegt in unglaublicher Geschwindigkeit zwischen den Streben der Brücke hindurch, ich schreie: „William“ Augenblicklich richten sich seine Augen auf mich, er erstarrt und kracht ohne eine Chance es zu verhindern gegen die Brücke, er stürzt.

    *am Ufer des Großen Sees, während dem Abendessen*
    „William, William wach auf. Ich weiß dass du es bist. Bitte, Bitte.“ Ich weine Tränen auf den Braunen prachtvollen Drachen vor mir. Zögerlich öffnen sich dessen Augen und ich blicke in seine Augen. „Seltsam nicht wahr, das letzte Mal, dass ich dich gesehen habe war vor vielen Jahren. Es war der Tag, an dem Mom und Dad gestorben sind. Sie haben diesen Trank ausprobiert, an dem sie schon seit Jahren gearbeitet haben. Ein Trank, der einen in einen Drachen verwandeln soll, ich glaube die beiden haben sich da etwas zu sehr rein gesteigert. Zuerst an dir und anschließend an mir, zu guter letzt an ihnen. Bei dir scheint es gewirkt zu haben, ich nehme es jedenfalls an. Ich konnte es damals nicht sehen, jedenfalls wurde mir schwarz vor Augen und als ich wieder aufwachte war mein Haar weiß wie schnee und ich fühlte mich als sei ich gerade so dem Tod entronnen. Neben mir lagen sie, Mom und Dad, silber-weißes Haar, die Augengeschlossen, die Hände und Arme mit Schuppen versehen. Ich werde ihren Anblick nie vergessen, es war erschreckend, doch zugleich so friedlich und anmutig. William, bitte gib mir ein Zeichen, dass du es bist.“ Ich streiche gerade über seinen Hals, da beginnt sein Körper sich zu verwandeln, er Schrumpft und aus den Großen Schuppen wird Haut. Nur wenige Sekunden später sitzt er vor mir, William mein Bruder. Sein Silber-weißes Haar reicht bis zur Mitte seines Rückens, es ist glatt. Die Augen sind wie zuvor Haselnussbraun, er trägt eine art Rüstung, die an seinen Panzer von vorhin erinnert.
    Ohne auch nur ein Wort umarmen wir uns.
    Der Abend wird lange, selbst als der Mond beginnt unter zu gehen sitzen wir beide noch auf der Kleinen Terrasse mit den Säulen, auf der Mutter so gerne war. Er ist sehr schweigsam, um so mehr spreche ich. Als die Sonne aufgeht muss ich mich verabschieden, erst jetzt spüre ich meine Müdigkeit. „Hör zu William, ich muss jetzt gehen, aber später treffen wir uns wieder, ja?“ „Nein.., nein das werden wir nicht Lyanna. Ich bleibe nicht. Ich kehre wieder zurück nach Römänien, ich bin jetzt ein Drache und das mehr als ein Mensch. Ich habe mich verändert, du hast dich verändert. Es tut mir wirklich leid, aber ich bleibe nicht.“ Er geht und lässt mich einfach so stehen, nur ein letztes Bild von uns beiden in der Hand.

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    5. Kapitel Dynasty – MIIA Die nächsten Tage sind schwer, doch ich fasse mich wieder. Bald ist es Herbst und McGonnegal gibt uns, ebenso wie den and
    5. Kapitel Dynasty – MIIA

    Die nächsten Tage sind schwer, doch ich fasse mich wieder. Bald ist es Herbst und McGonnegal gibt uns, ebenso wie den anderen Häusern, Tanzstunden. Ich bin richtig gut. Als der November anbricht bricht zugleich eine leichte Panik bei meinen Mitschülern aus, alle möchten mit ihrem Traumpartner/in zum Ball. Mich fragen viele, doch keiner von ihnen kommt auch nur annähernt in Frage. Ich mein Cormac,…?
    Ich sitze gerade in der Bibliothek, als Malcom herein kommt. Ich habe das gefühlt, er will mich zum Ball begleiten, falls er mich fragen wird werde ich zusagen. „Hey Lyanna.“ Sagt er als er mich sieht. Er kommt zu mir herüber und betrachtet den Buchrücken, des vor mir liegenden Buches. „ Hör mal, ich weiß dich haben schon viele gefragt, aber möchtest du vielleicht mit mir zum Ball gehen? Du musst nicht und vielleicht hast du ja schon jemand anderem zugesagt?“ „Ja“ Mason schaut geschockt drein. „ Ja, also nein, ich habe noch keinen Partner und würde sehr gerne mit dir dort hin gehen.“ Sage ich schnell und bin ebenso wie er etwas nervös. „Dann um 18:30 vor an der großen Treppe?“ fragt nun Mason mit sicherer Stimme.
    „Ja“ antworte ich, er wendet sich bereits zu gehen, da füge ich noch hinzu: „Ich freue mich schon.“ Und tatsächlich, ich habe bereits nach wenigen Sekunden meine Sachen besammen gesammelt und laufe zurück in die Schlaafsaäle, dort scheine ich ungestört zu sein, dacht eich jedenfalls. Ich schreie und springe umher, wie ein junges Reh, dass einem Schmetterling nachjagt. „Da freut sich aber eine.“ Es ist Maya, die nun aus dem angrenzenden Bad heraus tritt. „Was ist denn dir passiert?“
    „Oh mein Gott Maya, hast du mich erschreckt.“ Ich lache: „ du wirst nicht glauben, was passiert ist, Mason hat mich gefragt, ob ich mit ihm auf den Ball gehe.“ Ich schreie und umarme sie, nun hüpft auch sie umher. „Diesen Samstag Hogsmead?“ „Aber sicher doch.“ antwortet Maya. Sie ist seit bereits zwei Monaten mit Finn Lenman, einem siebtklässler, zusammen und daher steht wohl außerfrage, dass sie nicht bzw. ohne begleitung zum Ball geht. Jay Mädelstag!

    Der Tag ist gekommen, heute Abend ist der Ball. Alle sind super aufgeregt, besonders ich. Mein Kleid liegt oben im Schlafsaal gemeinsam mit Schmuck, Schuhen und allem was ich noch so brauchen werde. Die Stunden zum Abend hin ziehen sich schleppend voran, der unterricht scheint noch länger, als gewöhnlich zu dauern und so scheint es nicht nur mir zu gehen. Meine gesamte Sitzreihe schaut sehnsüchtig auf die Uhr hinter Professor Snape, noch drei, zwei, eins und…. Schulschluss. Eine Glocke läutet und Snape erhebt sich aus seinem Stuhl. Leise sagt er: „Ihr düft gehen.“ wie gewohnt mit drohendem Unterton.
    Ich stehe am Anfang der Treppe, mein rotes Kleid fällt fließend meine Beine herab, mein Dekolleté ist geschmückt durch ein silbernes Amulett, dessen Anhänger ein Drache ist. Von Silber gerahmte Perlen Ohrringe zieren meine Ohrläppchen und roter Lippenstift mit Wimperntusch mein Gesicht, Mayas Werk. Ich schaue zu ihr, sie steht rechts von mir und wartet auf mein Zeichen. Ich greife ihre Hand und nicke ihr unscheinbar zu. Gemeinsam, wie in Zeitlupe, jede Sekunde genießend gehen wir Stufe für Stufe Finn und Mason entgegen.Unten löse ich den Griff, ich habe nur noch Augen für IHN.

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    6. Kapitel SVRCINA - Meet Me On The Battlefield
    Um mich herum sind Schreie, blitze schlagen ein und Stein zerspringt. Der Innenhof, mit den Steinernen Wasserspeiern und dem kleinen Wasserbecken scheint komplett zerstört, hin und wieder taucht ein Todesser auf und feuert ohne nachzudenken den Todesfluch ab. Meine Gedanken stehen still, ich fühle nichts mehr. Hogwarts, der Ort, der für die letzten Jahre eine Art zweites zuhause war, wird zerstört. Ich sehe an mir herab. Meine Kleidung ist dieselbe, die ich damals trug, als ich floh. Gemeinsam mit Fred, Geogre und den Anderen haben wir uns versteckt. Es war beklemmend, jeden Tag war man nicht sicher, ob man ihn überlebt. Jede Nacht, kurz vor dem Einschlafen, nicht sicher, ob man den Nächsten Morgen miterlebt. Und jetzt, ich stehe in einem Grab, einem Grab aus Erinnerungen und Menschen, die ich nur zu gut kenne. Mein Herz rast und meine Sinne kehren zurück. Mein Arm schmerzt noch von meinem Aufprall, doch ich raffe mich auf. Ein letzter Blick genügt um zu erkennen, dass ich die letzte hier bin, vorsichtig arbeite ich mich zur großen Halle vor. Hier und da treffe ich auf auf bekannte Gesichter, wie das von Luna, Luna Lovegood. Sie sitzt neben einem Jungen, den ich dem Haus Gryffindor zuordnen. Händchen haltend sitzen sie auf den Trümmen, des Schlosses. Ein Junge kommt mir entgegen, seine Haare sind Blutverschmiert und seine Brille hat viele kratzer, der Staub bedeckt förmlich seine Klamotten. Es ist Harry Potter, er lebt also noch. Ich biege ab und erst jetzt realisiere ich, dass ich die große Halle erreiche. Mir bietet sich ein grauenvoller Anblick, überall Tote und Verletzte. Trauernde und jene, die es noch immer nicht fassen können. Ich durchquere die in Reihen gelegten Körper und komme ich mein Ziel. Mir laufen Tränen über die Wangen und sie tropfen direkt in sein rotes Haar. Fred, warum nur Fred? Warum musste er nur sterben? Jemand legt seine Hand auf meine Schulter, ich will mich nicht umdrehen, doch seine Stimme und das was er sagt, kann ich nicht ignorieren.: Lyanna…, Lyanna ich muss dir jemanden Zeigen. Bitte, es muss schnell gehen.“ „Mason.“ Ich drehe mich mit letzter mühe und etwas fröhlichkeit zu ihm um. Ich umarme ihn, es tut so gut. Wieder bei ihm zu sein vor allem in solch einer Situation. Wir küssen uns, doch dann drängt er zu Aufbruch. Quer durch die Halle zu einem an der Wand stehenden Tische führt er mich. Dort sitzt, oder jedenfalls so etwas in der Art, Malcom. Sein Kopf ist blutig, der Arm schützend über dem Bauch. „Lyanna“ röchelt er. Ich falle nieder zu ihm, meine Augen, die noch immer feucht sind füllen sich erneut mit Tränen. Doch gespannt lausche ich der immer leiser werdenden Stimme meines Freundes Malcom.

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    7. Kapitel Don´t Panic – Coldplay (Cover By Catherine Smith) https://www.YouTube.com/watch? v=SeM27_I-F4c Es sind fünf Jahre vergangen, seit der S

    7. Kapitel Don´t Panic – Coldplay (Cover By Catherine Smith) https://www.YouTube.com/watch? v=SeM27_I-F4c

    Es sind fünf Jahre vergangen, seit der Schlacht bei Hogwarts. Mein Bruder ist dort ebenfalls gestorben, er lag nicht weit entfernt von Malcom, seine Haut war schupppig, als wäre er wenige Sekunden zuvor ein Drache gewesen. Nun liegt er auf dem Grundstück unserer Kindheit. Heute ist ein besonderer Tag, ich heirate. Ich trage ein weißes aufgebauschtes mit rüschenverziertes Kleid und dazu einen Schleier, der in mein Haar mittels einer kleinen Krone platziert ist. Außer Malcom und mir ist nur ein Beamter wegen der Papiere da. Die Gäste werden erst gegen Abendkommen, unter anderem George. Wir sitzen hinter dem Haus auf der hölzernen Bank, genauso wie es sich Malcom gewünscht hat. „Wenn du jemals heiratest bitte finde für mich heraus, ob die Legende mit der Bank wahr ist.“ Damals haben wir gelacht, jetzt hingegen bin ich total nervös. „Sie dürfen sich nun Küssen.“ Ich drehe mich zu meinem nun Ehemann und küsse ihn. Es fühlt sich umwerfend an und wie jedes Mal kann ich mich wieder neu verlieben. Meine Hand wandert langsam von seinem Hals weg und zur Bank hin. Und tatsächlich, dort wo ich sie berühre entsteht nur ein kleines Abbild. Ein Drache.

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1508880144
Lyanna - Schülerin auf Hogwarts
Lyanna - Schülerin auf Hogwarts
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2017-10-24
402D
Harry Potter

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