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Schwarze Sicht

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1 Kapitel - 553 Wörter - Erstellt von: XJ_Dog - Aktualisiert am: 2017-10-26 - Entwickelt am: - 19 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Diese selbsterfundene Geschichte handelt von einem Zwangsreisenden, der bald schon ganz andere Vorstellungen und Ideale hat, als die meisten anderen Menschen.

1
Orientierungslos

Ich schaute schreckhaft auf, und blockierte sofort den Angriff des Pfeils, indem ich meine Hände in eine Art schützende Position brachte, und ein schützendes Schild formte.
Als der Pfeil abprallte, schaute ich sofort hinter meinem Schild hervor, um den Angreifer identifizieren zu können. Als ich mich auf der dunklen Londoner Straße umsah, sah ich nichts als Laternen, Steinwege, Blumenkästen und eine einsame Straße, eben.

Die Laternen belichteten die Dunkelheit nur wenig, aber das konnte mir nur Recht sein. Ich stand inmitten einer Kreuzung einer einsamen Gegend, also welche Freakshow würde ausgerechnet hier mit einem Pfeil auf irgendeinen Typen schießen? Ein Enigma, welches ich mir nicht beantworten konnte. Die Kreuzung war verlassen, es konnte niemand hier sein. Die Gebäude standen schon seit Dekaden leer. Nun, wahrscheinlich nur wieder einer dieser ausgeflippten Landstreicher, dachte ich.
Dieser Gedanke würde sich schon bald zu meiner eigenen Realität verformen, die mich heute leitet, und mich nach Größerem streben lässt.

Ich dematerialisierte meinen Schild, nachdem ich mich einige Minuten dahinter versteckt hatte.
Wie ich jetzt plötzlich einen Schild aus dem Nichts hin und wieder zurück bringen kann? Ja, da gibt es auch eine Eigenschaft an mir, die ich schon seit meinen frühen Jahren genießen konnte. Es ist eine zu komplizierte Geschichte, um zu erklären, wie ich meine Besonderheit entdeckte.

Jedoch kann ich alle möglichen Dinge aus dem Nichts erscheinen lassen. Ich kann alle ihre Eigenschaften so konfigurieren und verformen, wie ich es mir vorstelle, einfach nur vorstelle, und es passiert. Ich stelle mir etwas vor, wie einen Gegenstand, eine Flüssigkeit, oder sonst was, und es erscheint da, wo ich es haben will. Der einzige Haken dabei ist..
Alles dass, das ich erschuf, war bis jetzt nur in einem dunklen, fast schwarzen Farbton. Deshalb nennen mich viele heute auch "Darkmatter", auch wenn mir gleichgültig ist, wie ich genannt werde.


Ich schaute mich immer noch orientierungslos um, gab dies jedoch nach einer Weile auf, da sich niemand mit Pfeil und Bogen finden lassen wollte. Dennoch wollte ich nicht in diesem Verlassenen Wrack bleiben. Ist doch klar, wenn einem so etwas passiert. Ich wusste aber nicht, wohin ich gehen sollte. Ich ging die Straße gradeaus entlang, in der Hoffnung etwas zu finden, an dem ich mir einen Faden aufbauen konnte.
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(Notiz: Diese Geschichte ist meine Erste, jedoch wollte ich schon immer mal eine Eigene schreiben, und das hier ist das Resultat. Ich habe noch eine ganze Geschichte hierfür parat, aber bin mir nicht sicher ob ich es wagen kann, oder es lieber sein lassen sollte. Meinungen wären wundervoll.)

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