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A new test: Rumtreiber Lovestory

39.86 % der User hatten die Auswertung: Dein Name ist Sophia Johnson, du bist 16 Jahre alt und gehst in das sechste Jahr in Hogwarts, du bist mit den Rumtreibern in einem Jahrgang. Du bist 1.54m groß hast braune Locken und braune Augen und wirkst ziemlich süß und unschuldig, du bist aber sehr mutig und hast viel Unsinn im Kopf, daher bist du auch in Gryffindor und gut mit den Rumtreibern befreundet, du verstehst dich eigentlich mit allen in deinem Haus ganz gut und hast auch in anderen Häusern viele Freunde nur mit den Slytherins kommst du nicht so ganz klar und sie auch nicht mit dir, was vorallem daran liegen kann dass du muggelstämmig bist.Dein Patronus ist ein Hase, er gefällt dir gut weil du findest dass er zu deiner aktiven Art passt, dein Zauberstab ist aus Eichenholz und der Kern ist Veelahaar, dein bestes Fach ist Verteidigung gegen die dunklen Künste, insgesamt bist du von den Noten her aber eher durchschnittlich, nicht weil du es nicht könntest sondern, weil dich eher andere Dinge interessieren, zum Beispiel viel Unsinn gemeinsam mit den Rumtreibern anzustellen oder dich auf Quidditch vorzubereiten, im Team der Gryffindors spielst du als Jägerin. Hier beginnt deine Geschichte Es ist ein regnerischer Tag obwohl es Mitte September ist und die Schule gerade erst wieder angefangen hat scheint es heute vom Wetter her schon später Herbst zu sein. Erschöpft aber glücklich und vollkommen durchnässt vom Quidditchtraining lief ich mit James zurück zum Gryffindor Gemeinschaftsraum. Wir würden schon in 3 Wochen gegen die Slytherins spielen und uns allen war es wichtig gut darauf vorbereitet zu sein, schon aus Prinzip wegen dem ständigen Gryffindor Slytherin Konflikt aber so oder so war unser Team sehr ehrgeizig und unser Hauptziel war natürlich der Pokal. Gerade als James und ich in den Gemeinschaftsraum kamen lachten wir über die Vorstellung die James gerade auf dem Rückweg kam: Severus Snape im Quidditch Team. Er machte Witze darüber wie er sich Snape kümmerlich und unbeholfen auf einem Besen vorstellte und erzählte mir lang und breit erneut und voller Stolz von seiner Aktion kurz vor den Ferien wo er Snape so gedemütigt hatte dass dieser vor Wut sogar auf seine damals beste Freundin Lilly losging und sie als Schlammblut bezeichnete. Lilly war mit mir im Haus und wir verstanden uns ganz gut als Freundin von James war mir aber nicht entgangen was für ein Interesse er an ihr hatte, ok das war wahrscheinlich niemandem entgangen aber von Lillys Seite aus sah ich da eher schwarz, nur zu oft hatte ich sie James einen Idioten nennen hören. Gerade als wir durch das Portrait traten, sagte James Sachen wie dass Snape seine Riesennase zumindest aus Sportangelegenheiten raushält wäre das einzig positive an ihm, ich lachte noch einmals darüber obwohl ich nicht einmal genau wusste warum, dieses Lästern gefiel mir nicht ebenso wenig James Verhalten gegenüber gewissen Leuten vorallem Snape ein bisschen Mitleid hatte ich ja aber wenn James so redete musste ich einfach lachen es war seine Art irgendwie waren wir auf einer Wellenlänge. Sirius bemerkte natürlich sofort worum es bei unserem Gelächter ging und stieg mit James in eine Diskussion ein was das schlimmste an Snape war. Währenddessen gesellte ich mich zu Peter und Remus die beide in ein Buch vertieft waren zumindest war es jetzt nur noch Remus kurz nachdem Peter mitbekommen hatte worüber Sirius und James so angeregt redeten wollte er mit dabei sein und versuchte hin und wieder kläglich etwas zum Thema beizusteuern. Remus blickte kurz auf als ich mich neben ihn setzte und lächelte mich an, er las dann aber direkt weiter und ich sprach ihn nicht an um ihn nicht zu unterbrechen. Obwohl ich gerne und viel redete gefiel es mir gerade die Leute im Gemeinschaftsraum zu beobachten, während ich meinen Blick schweifen ließ schwang das Portrait zur Seite und Lilly Evans kam in Begleitung einer Freundin rein. James hatte das natürlich auch sofort bemerkt und verstummte Sirius grinste und blieb auch still während er seinen Freund beobachtete, der seinen Blick nicht von Lilly abwenden konnte, sie hingegen ignorierte ihn. James vorher noch so gute Stimmung war direkt auf 0, sogar Sirius der ganz gerne noch einen Spruch dazu abgab sagte nichts und legte seinem Freund nur verständnisvoll die Hand auf die Schulter. James setzte sich neben mich und Remus und auch Peter und Sirius kamen dazu, niemand sagte was. Wenn ich ehrlich war hatte ich auch gar keine Lust auf das ganze, James hatte mir oft genug sein Leid geklagt und mir gesagt ich solle doch Lilly bitte über ihn aushorchen, immer mit den selben Ergebnis Lilly nannte ihn einen Idioten und James war total entrüstet. Besonders in letzter Zeit merkte man wie nah ihm das ganze ging, er hatte vorher noch versucht immer möglichst cool und desinteressiert zu wirken aber momentan gelang ihm nicht mals mehr das. Ich hatte ihm einmal gesagt er solle Lilly vergessen und er würde eine bessere finden, daraufhin hatte er mich angebrüllt ich sollte solche dummen Ratschläge lassen und hat 2 Tage nicht mehr mit mir geredet zum Glück vertrugen wir uns schnell wieder. Ich fand seine Reaktion dennoch vollkommen überzogen und hielt mich seitdem komplett aus der Sache raus, deswegen beschloss ich auch schon in den Schlafsaal zu gehen und ich verabschiedete mich von den Jungs für irgendwelche Lilly Geschichten hatte ich heute echt keinen Nerv mehr. Zum Schlafsaal begleitete mich Caroline eine gute Freundin von mir, sie war vorher noch eifrig damit beschäftigt alle Hausaufgaben fertig zu kriegen, die ich mal wieder komplett verdrängt hatte und erzählte mir nun wie viel sie wozu alles geschrieben hatte, da mir das Thema noch mehr auf die Nerven ging als Lilly und mir gerade eh nichts besseres einfiel und ich immerhin nicht mit James immer wieder das gleiche diesbezüglich ausdiskutieren musste, fragte ich sie ganz direkt:,, Findest du Lilly Evans hübsch?´´ Sie war kurz überrascht über den spontanen Themawechsel und es schien ihr nicht ganz recht dass ich gar nichts zu ihren Hausaufgaben sagte, ich blickte sie aber lächelnd an und nach einem kurzen Augenverdrehen lächelte sie auch und beantwortete meine Frage:,, Naja also sie ist schon ganz hübsch und das ist ja auch schon einigen Jungs aufegefallen aber sie ist einfach zu vernünftig um sich auf alle einzulassen soweit ich weiß hatte sie ja auch noch garkeinen Freund.´´,, Nein nein hatte sie nicht murmelte ich´´ in Gedanken war ich schon dabei ob sie wohl auch zu vernünftig für James wäre oder ob es nur eine Frage der Zeit war bis er vielleicht doch ihr Interesse weckte immerhin schien es ja kein Junge leicht bei ihr zu haben. Warum auch immer das so plötzlich kam bereitete mir der Gedanke Bauchschmerzen und ich verschwand schnell ins Bad um mich fertig zu machen. Als ich zurück kam saß Caroline auf ihrem Bett sie fragte mich ob alles ok wär, anscheinend war ihr mein merkwürdiges Verhalten aufgefallen, wie gesagt war ich ein redseliger Mensch und eher nicht so ausweichend. Ich sagte ihr es läge an meiner Müdigkeit, deshalb legte ich mich auch sofort hin machte die Augen zu konnte aber nicht schlafen. Wie Flashbacks tauchten Gedanken in meinem Kopf auf und ich vergaß alles um mich herum. Es war im zweiten Jahr ich hatte Geburtstag und James gab mir mein Geschenk und einen Kuss auf die Wange, ich wurde ganz rot... drittes Jahr James und ich konnten uns vor lachen während eines Vortrags von Slughorn kaum auf den Stühlen halten...viertes Jahr...fünftes Jahr immer erschien James Gesicht das immer erwachsener wurde und irgendwie auch immer attraktiver vor meinen Augen mit so vielen gemeinsamen Momenten, zuletzt heute wir beide lachend zu zweit auf dem Rückweg vom Quidditch ganz nass aber glücklich und unbeschwert, bis Lilly kam. Ich hatte bis jetzt nie ein Problem mit Lilly gehabt aber gerade entflammte eine Wut in mir, dieses Gefühl rief mich auch wieder zurück in die Realität kurz dachte ich nicht an James oder Lilly sondern fragte mich was genau ich hier eigentlich dachte James und ich waren doch immer nur gute Freunde gewesen und nie hatte ich was anderes gewollt.Ich guckte auf Uhr: 2 Uhr nachts und ich hatte noch keine Sekunde geschlafen. Ich schloss erneut die Augen und unwillkürlich kamen Gedanken in meinen Kopf keine Erinnerungen sondern bloße Vorstellungen von James und mir und wir küssten uns. Es dauerte gefühlt Stunden bis ich einschlief aber auch im Schlaf fand ich keine Ruhe, mein Traum fing ziemlich verrückt und zusammenhangslos an, nachdem ich irgendwie im verbotenen Wald gelandet war, spürte ich im Traum Angst überall kamen Geräusche her und ich wollte einfach nur noch weg. Ich rannte hin und her und war überglücklich als ich das Schloss entdeckte und darauf zulaufen konnte. Als ich endlich durch den Eingang kam blickte ich mich um und plötzlich fiel mir in einer Glasscheibe etwas an meinem Spiegelbild auf, ich erschrak. Ich sah nicht mein Spiegelbild, also es war schon ich aber ich hatte lange rote Haare meine braunen Augen waren weg, an ihrer Stelle hatte ich grüne Augen, es war nicht mein Spiegelbild es war Lillys. Ich war Lilly Evans. Ich betrachtete mich und fühlte mit den Händen über mein Gesicht… Doch plötzlich wie aus dem nichts war alles weg, ich hörte Carolines Stimme: „ Sophia, wir müssen aufstehen, frühstücken, der Unterricht fängt auch gleich an.“ Ich war noch wie benommen und murmelte nur etwas, ich war noch nicht ganz in der Realität angekommen und musste das Geträumte erstmal verarbeiten, warum träumte ich mich im Körper von Lilly. Beim Frühstück als mich James und die anderen Rumtreiber begrüßten war es mir ein bisschen peinlich als ich an meine Gedanken von gestern Abend zurück dachte und auch mein Traum trug dazu bei dass ich mich in Gegenwart von James eher unwohl fühlte. Es fiel mir schwer das alles zu verdrängen und ich zog mich etwas mehr zurück, was für mich wirklich unüblich war. Über diesen Traum redete ich mit niemandem und auch nicht über meine Gefühle die sich gegenüber James geändert hatten nicht mal Caroline traute ich etwas davon an. Ich konnte das Gefühl gar nicht mal selber richtig definieren, ich spürte neben der Zunehmenden Leidenschaft für James auch einen immer größer werdenden Hass auf Lilly. Dieses Gefühl erreichte seinen Höhepunkt als wir das Quidditch Spiel gegen Slytherin gewannen. Ich war unglaublich stolz auf James als er den Schnatz fing, für einen kurzen Moment war ich wieder die alte und freute mich einfach für unsere gesamte Mannschaft, bis mir auffiel dass auch Lilly ziemlich glücklich und irgendwie beeindruckt von James Leistung schien. Sie redete immer noch kein Wort mit ihm aber ich hatte Angst dass sich das schnell ändern konnte. Immer öfter dachte ich an meinen Traum dachte wie es wohl wäre Lilly zu sein und dass ich an ihrer Stelle alles besser machen würde. Ich würde James nicht so abweisend behandeln sondern ihm die Liebe geben die er verdient. Ich war Jahre lang die beste Freundin von James aber jetzt wollte ich mehr von ihm ich wollte zumindest einmal ein bisschen Leidenschaft und Liebe von James spüren. Ich war wie besessen von diesem Gedanken und immer wieder dachte ich zurück an meinen Traum. Einmal dann im Zaubertrank Unterricht kam mir ein Gedanke: Vielsafttrank. Ich war nie gut in Zaubertränke aber wenn ich mich ein bisschen anstrengte würde ich das schaffen ich könnte mich einfach in Lilly verwandeln zumindest für eine Stunde und dann könnte ich so zu James gehen ihm meine Liebe gestehen, ihn endlich küssen aber unsere Freundschaft würde bestehen bleiben. Zumindest dachte ich so, dass das gefährlich, auffällig und absolut unrealistisch war dass da was gutes bei rauskommt kam mir gar nicht in den Sinn für mich war dieser Plan perfekt. Als Raum zum brauen des Trankes suchte ich mir den Raum der Wünsche aus er war perfekt ausgerichtet und sicher, auch das klauen der Zutaten war für mich kein Problem, da ich oft genug mit den Rumtreibern unterwegs war kannte ich die Geheimgänge nur zu gut. Es würde dauern bis der Vielsafttrank fertig war, nach meinen Berechnungen würde das kurz nach Neujahr der Fall sein. Dir Tatsache dass ich einen Plan hatte half mir wieder so gut wie normal zu sein, aber anscheinend hatte sich James eh nicht so wirklich dafür interessiert was mit mir los war oder es war ihm gar nicht aufgefallen, was mich etwas kränkte und mich nur weiter darin bestätigte dass es richtig wäre ihm als Lilly zu begegnen da ich als ich selbst wahrscheinlich gar keine Chance hätte. Wieder machte mich der Gedanke an Lilly wütend und ich freute mich schon auf den Tag an dem ich endlich meinen Vielsafttrank fertig hatte. Heute war der vierte Januar und heute war es so weit ich würde heute Nacht bei Vollmond Lillys Haar hinzufügen und morgen könnte ich den Trank trinken und war endlich Lilly wenn auch nur für eine Stunde. Als endlich alle schliefen sprang ich noch hellwach aus dem Bett und schlich mich in das Zimmer wo Lilly schlief. Im Bad fand ich eine Bürste mit roten Haaren es waren zweifellos ihre niemand hatte vergleichbare rote Haare. Bevor ich den Neid der langsam in mir aufkochte richtig zulassen konnte, nahm ich mir die Bürste und verließ das Bad wieder. Mein Herz pochte schnell aber ich schaffte es mich unbemerkt rauszuschleichen.So jetzt musste ich nurnoch in den 7. Stock zum Raum der Wünsche kommen ohne jemandem über den Weg zu laufen aber das hatte bis jetzt ja auch immer geklappt. Ich war richtig berauscht von dem Gedanken bald endlich meinen Plan umsetzen zu können so süß und unschuldig wie ich aussah würde mir auch nie einer auf die Schliche kommen selbst wenn die fehlenden Vorräte auffielen da ich ja einiges für den Trank brauchte und auch wenn James dann wieder versuchte mit der echten Lilly zu reden und sie dann nichts davon wüsste was passiert war, es hätte jeder sich in sie verwandeln können mein Plan kam mir so perfekt vor. Inzwischen war ich im 7. Stock ich ging leise voran bis ich plötzlich erschrak. Auf einmal tauchten vor mir wie aus dem nichts vier Gestalten auf James, Remus, Sirius und Peter alle waren vorher unter dem Tarnumhang gewesen und ich schrie vor Schreck auf. Ich fühlte mich ertappt und versuchte die Bürste hinter meinem Rücken zu verstecken, bevor jemand was sagen konnte sagte ich: „ Was macht ihr denn hier?“ James antwortete mit einem frechen grinsen: „ Naja wir treiben uns eben rum und du was machst du hier das ist wohl die bessere Frage für dich ist das nicht so üblich.“ Etwas sarkastisch meinte ich zurück: „ Ha ha die Rumtreiber treiben sich also rum“, um ein bisschen abzulenken und um nicht direkt antworten zu müssen fuhr ich etwas beleidigt fort: „ Außerdem was heißt hier ich mache sowas nicht ich war schon oft genug mit euch nachts unterwegs.“ James hörte den beleidigten Ton in meiner Stimme und beruhigte mich: „ Das weiß ich doch irgendwie bist du ja auch eine von uns“ und er sah mir tief in die Augen während er lächelte und sagte „ Deswegen bist du auch eins der beeindruckendsten Mädchen die ich kenne. Ich lächelte leicht bis er doch etwas kritisch anmerkte: „ Aber warum bist du alleine ohne uns unterwegs?“ Glücklicherweise blieb es mir erspart auf diese Frage antworten zu müssen da Remus aus irgendeinem Grund unbedingt nach draußen wollte und was davon murmelte dass sie nicht mehr lange Zeit hätten. Sie eilten also weiter und ich ging in die entgegengesetzte Richtung, der Flur wurde schon von dem fast vollendeten Vollmond erleuchtet und ich erreichte endlich den Raum der Wünsche und ging hinein.Irgenwie war in meinem Gesicht immer noch dieses Lächeln seit James meinte ich wäre eines der beeindruckendsten Mädchen die er kennt. Als ich so auf meinen fast fertigen Trank starrte kamen mir plötzlich alle die Gedanken und Zweifel die mir schon am Anfang hätten kommen sollen. Wie konnte ich sowas wollen ich würde James verletzen ich würde mit seinen Gefühlen spielen aus vollkommen egoistischen Gründen, was war aus mir geworden wie konnte ich sowas gewollt haben ich hatte mich in einen richtigen Hass gegen Lilly reingesteigert und wollte auch James nur noch als Objekt nur damit ich das bekam was ich wollte. Mir liefen Tränen über mein Gesicht abgesehen davon wollte ich das denn überhaupt, was hatte ich davon James eine Stunde lang an meiner Seite zu haben während er dachte ich wäre Lilly. Eigentlich wollte ich James für mich haben ich wollte dass er mich genauso liebte ich wollte mit ihm als Sophia zusammen sein nicht als Lilly und auch nicht nur für eine Stunde sondern für immer, die Gefühle die ich gegenüber James hatte waren ernste Gefühle, ich hatte mich richtig in ihn verliebt. Tränen rollten mir immer stärker über das Gesicht, ich hatte solche Schuldgefühle gegenüber James, ich sah meinen Vielsafttrank an und wütend und enttäuscht über mich selbst, hob ich den Trank auf und schmetterte ihn zu Boden. Das Glas zerschellte und die Flüssigkeit verteilte sich über dem Boden. Ich war so froh so gehandelt zu haben, lieber würde ich unglücklich verliebt sein als James in soeiner Art und Weise zu verletzen. Ich ging wieder aus dem Raum der Wünsche raus, Lillys Bürste ließ ich zurück das Risiko war mir zu groß beim Versuch sie zurück zulegen doch noch erwischt zu werden. Ich ging langsam durch den Flur zurück, bei dem Gedanken was ich vorgehabt hatte erkannte ich mich selbst nicht wieder. Ich beschloss das Schloss kurz zu verlassen und einen Spaziergang zu machen. Doch schon als ich gerade draußen war hörte ich Geschrei und eine Art undefinierbares jaulen und knurren. Ich wollte eigentlich schon wieder umdrehen und zurück gehen als mir einfiel dass James Sirius Remus und Peter doch so unbedingt raus wollten. Hatte das etwa was mit ihnen zutun oder war ihnen sogar etwas passiert. Ich könnte nie mit dem Gedanken leben ihnen nicht geholfen zu haben das widerstrebte allen meinen Charackterzügen und Moralvorstellungen, eine Gryffindor würde niemals vor einer Gefahr zurückschrecken erst recht nicht wenn es dabei um ihre besten Freunde ging. Ich rannte also mit gezücktem Zauberstab auf die Geräusche zu. Ich erkannte nun was vor sich ging und ich war ebenso entsetzt wie verwundert ich hatte mit allem gerechnet aber nicht damit einen Werwolf zu sehen der gegen einen ziemlich großen schwarzen Hund kämpfte und gegen einen äußerst eindrucksvollen Hirsch. Ich war zwar erleichtert dass es so schien als wären meine Freunde zumindest nicht in Gefahr aber dieser Werwolf schien dabei die Tiere ernsthaft zu verletzen. Vor Schock stand ich noch wie angewurzelt am Boden, plötzlich Schlug der Werwolf den schwarzen Hund mit der Pranke einige Meter hoch in die Luft und er fiel unsanft zu Boden und regte sich erstmal nicht mehr. Der Hirsch schien darauf noch wütender zu werden doch wirklich was gegen der Werwolf ausrichten konnte er doch nicht. Langsam kam ich aus meiner Schockstarre in die Realität zurück und schleuderte Blitzschnell zwei Schockzauber auf den Werwolf sie schockten ihn nicht so wie sie es bei einem Menschen getan hätten, doch erkam kurz ins wanken und richtete seinen Blick auf mich, ich rief erneut: „Stupor!“. Doch plötzlich verwandelte sich der Hirsch und dort war nun James. Das bemerkte der Werwolf auch und seine Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf ihn. Ich realisierte das ganze zwar nicht so ganz mir war aber noch deutlicher geworden es ging jetzt darum James zu retten. Ich schleuderte einen weiteren Schockzauber auf den Werwolf und dachte angestrengt nach welche Verteidigungszauber ich noch drauf hatte, Verteidigung gegen die dunklen Künste war immerhin mein bestes Fach und gerade da lernte man sich zu verteidigen, aber entwaffnen konnte ich ihn nicht und mein Kopf war wie leer. Also schleuderte ich einen weiteren Schockzauber auf ihn, dieser traf den Werwolf mitten in die Brust und er jaulte laut auf. In diesem Moment schrie James, der etwas benommen und erschöpft am Boden lag: „Nein Sophia, hör auf das ist Remus du darfst ihn nicht verletzen ich schaffe das schon lauf weg!“ Der Werwolf erholte sich langsam von meiner Attacke und ich wusste nicht was ich machen sollte, ich konnte das was James sagte kaum glauben, aber wenn er ein Hirsch war dann, ich hatte auch gar keine Zeit mehr mir weiterhin irgendwelche Gedanken zu machen der Werwolf bewegte sich böse knurrend auf James zu. Ohne weiter nachzudenken rannte ich auf James zu packte ihn und zerrte ihn mit mir und rannte einfach los der Werwolf rannte uns nach ich wusste aber nicht wohin er war eigentlich viel zu schnell, wäre er nicht ein bisschen geschwächt von meinen Zaubern. Ich rannte weiter geradeaus auf einmal hörte ich James: „ Sophia da die peitschende Weide eigentlich bringen wir Remus dahin, da ist ein Weg zur heulenden Hütte, jetzt können wir uns da in Sicherheit bringen.“ Ich verstand nicht so ganz lief mit James aber weiter auf die peitschende Weide zu, als wir endlich da waren, war der Werwolf immer noch knapp hinter uns. James löste sich aus meinem Griff und brachte die peitschende Weide zum Stillstand wir rutschten schnell durch einen Geheimgang und waren scheinbar echt in Sicherheit der Werwolf kam uns nicht nach. Ich atmete schnell mein Körper war immer noch voller Adrenalin, als ich James anguckte sah ich dass er stark blutete. Ich wollte James gerade nach einer Erklärung fragen, als er das Wort schon ergriff: „ Sirius ist noch da draußen wir müssen ihm helfen und Peter ich weiß nicht wo Peter ist als sich Remus verwandelte ist er weggelaufen. Normalerweise passiert uns nichts aber etwas war mit Remus Wolfsbanntrank nicht in Ordnung wir müssen schnell zu Sirius bevor er ihn wieder angreift, er erkennt seine besten Freunde in seinem Zustand nicht.“ „Aber James Sirius war da draußen nicht ganz sicher ich hab ihn nirgendwo gesehen.“ Antwortete ich sichtlich verwirrt und besorgt um James. „ Doch Sirius war der schwarze Hund, weißt du um Remus zu helfen haben wir alle gelernt Animagi zu werden, so konnten wir ihn immer gefahrlos begleiten bis heute. Undso wie Sirius getroffen wurde ist er schwer verletzt wir müssen ihm helfen.“ „Ok ich gehe“ sagte ich „Du wartest hier James du bist verletzt“. James protestierte doch als er versuchte aufzustehen brach er schon wieder zusammen, es fehlte ihm an Kraft dadurch dass er stark blutete musste er sich eingestehen dass er liegen bleiben musste. „Sophia komm bitte noch einmal eben“ Ich bückte mich zu James runter und er drückte mir einen Kuss auf die Lippen.Ich konnte nichts sagen und war auch zu gestresst um irgendwie wirklich Gefühle zuzulassen, ich schaute nur verwundert und James meinte: „ Pass auf dich auf“. Ich sagte nichts sondern ging vorsichtig Richtung Ausgang ich musste jetzt gucken dass ich es so gut wie möglich schaffte Sirius zu retten. Als ich fast wieder draußen war versuchte ich erstmal etwas zu hören aber alles war still als ich mich dann umsah erblickte ich auch nichts. Ich ging also weiter jetzt musste ich die Stelle finden wo Sirius war, als ich mit James weggerannt war kam es mir vor wie eine halbe Ewigkeit die wir unterwegs waren. Ich lief einfach geradeaus in die Richtung aus der ich meinte dass wir gekommen waren und hielt Ausschau nach dem Werwolf. Ich sah und hörte nichts, leise schlich ich weiter, etwa 100 Meter von mir erblickte ich plötzlich am Boden etwas schwarzes ich konnte es noch nicht ganz identifizieren aber ich war mir sicher dass es Sirius in seiner Hundegestalt war. Ich ging zielstrebig darauf zu sah mich aber weiter nach allen Seiten um ob irgendwo der Werwolf auftauchte. Ich sah ihn nirgends das wunderte mich etwas aber er schien weg zu sein ich packte also Sirius der bei Bewusstsein war und mit mir mit humpelte. Er verwandelte sich zurück, er erklärte mir dass der Werwolf beziehungsweise Remus wie mir im Laufe seiner Erzählungen noch deutlicher wurde, in den verbotenen Wald gelaufen sei. Er war ähnlich wie James entkräftet und legte sich in der heulenden Hütte direkt auf den Boden. Beide konnten sich aber ebenso wenig entspannen wie ich, James unterbrach die Stille die seit einigen Minuten herrschte: „Sobald die Sonne aufgeht müssen wir nach Remus suchen er muss zurück ins Schloss er wird vollkommen fertig sein soeine Verwandlung ist mit vielen Schmerzen verbunden und er wird Schuldgefühle haben wegen dem was passiert ist wir müssen ihm helfen und zeigen dass es uns gut geht.“ Sirius und ich stimmten ihm zu. Die beiden erklärten mir alles was sie jeden Vollmond taten und warum sie sich in Tiere verwandeln konnten ganz genau, ich verspürte stolz auf meine Freunde ich wusste immer dass sie alle sehr loyal waren aber ich wusste nicht wie sehr wir redeten lange und es rührte mich beinahe zu Tränen, ich war ebenso überzeugt wie sie Remus sofort aus dem Wald zu holen und ihm zu versichern dass er ja nichts dafür konnte sollte er sich echt schuldig fühlen für irgendwas was heute nacht passiert war. Wir redeten lange und als wir irgendwann nach draußen gingen um die Zeit einzuschätzen ging tatsächlich schon langsam die Sonne auf. Wir machten uns also zu dritt auf in den Wald von Peter fehlte immer noch jede Spur James meinte er könnte zurück ins Schloss gerannt sein weil er in der Gestalt einer Ratte nicht unbedingt hilfreich war. Mir war in diesem Moment noch einmals klar geworden wie wenig Peter zu der Gruppe passte aber James schien es ihm nicht so übel zu nehmen, ich denke ihm gefiel es einfach einen ständigen Bewunderer zu haben. „ich hoffe Remus ist nicht zu weit in den Wald gelaufen“ sagte James „es wäre gut wenn wir ihn finden bevor im Schloss auffällt das wir fehlen, ansonsten haben wir echt ein Problem.“ Wir liefen kreuz und quer bestimmt seit einer Stunde wir waren nicht tief im Wald drin aber auch vorne alles abzusuchen dauerte. Dann endlich fanden wir Remus er schlief und sah vollkommen fertig aus. Sirius stupste ihn leicht an und weckte ihn während James und ich um ihn herum standen und versuchten ich anzusprechen. Langsam wachte Remus auf er war noch nicht ganz bei sich aber James und Sirius stützen ihn und wir beeilten uns zurück Richtung Schloss. Als wir ankamen konnte Remus sich schon etwas besser halten und lief etwas bedrückt hinter uns, wir redeten nicht keiner von uns machte Remus Vorwürfe aber noch war es auch nicht Zeit über irgendwas davon zu reden wir mussten erstmal zum Krankenflügel. Madam Pomfrey nahm uns alle auf ich denke dass sie mit Remus Problem vertraut sein wird, denn sie fragte gar nicht was passiert war obwohl sie nicht gerade begeistert war dass Sirius, James und ich ebenfalls dabei waren. Ich warvon allen am wenigsten verletzt bis auf einpaar Kratzer hatte ich nichts trotzdem blieb ich ihm Krankenflügel. Sirius und Remus schliefen vor Erschöpfung schnell ein und ich dachte auch James würde schlafen, bis ich plötzlich ein leises „Sophia“ vom Bett gegenüber hörte. „Ja“ sagte ich, James stand auf und ging zu meinem Bett er setzte sich neben mich. Ich schaute ihn an und auch er sah mir tief in die Augen „Sophia, das was du heute gemacht hast und wie du mit der Situation umgegangen bist war einfach..“, ich unterbrach ihn „Aber das war doch selbestverständlich“, doch er reagierte überhaupt nicht sondern redete einfach weiter „ Du bist jedenfalls wirklich das beeindruckendste Mädchen das ich kenne und das hat mir die Nacht heute noch einmal klar gemacht du bist alles was ich brauche.“ James beugte sich zu mir runter und küsste mich.Ich war so glücklich ich wusste gar nicht was ich sagen sollte und genoss es einfach ich konnte es gar nicht glauben dass das was ich mir so sehr gewünscht hatte jetzt wahr war. Die nächsten Tage und Wochen war ich sehr glücklich, wir alle erholten uns gut von der Nacht und auch Remus fühlte sich zum Glück nicht mehr allzu schuldig. Eigentlich könnte man meinen alles wäre perfekt James und ich verstanden uns so gut wie immer nur dass wir fest zusammen waren und er redete auch nicht mehr über Lilly ich hatte das Gefühl er war genauso glücklich wie ich. Das änderte sich nur leider als wir genau 2 Monate zusammen waren, wir wollten nach Hogsmeade zu einem schönen, romantischen Abendessen. Wir gingen als Gruppe mit Sirius, Peter und Remus los, trennten uns dann aber und James und ich gingen in ein hübsches kleines Restaurant. Die Stimmung zwischen uns war kälter als sonst, wir redeten kaum, das belastete mich schon die ganzen letzten Tage und auch das Gefühl dass er immer noch Lilly anstarrte wurde ich nicht los. Kurz nachdem wir uns gesetzt haben und James nur trübselig und wortlos auf seine Karte starrte konnte ich nicht anders: „James was ist los mit dir, du bist seit Tagen so komisch und auch jetzt wir wollten doch einen schönen Abends haben.“ Ich klang wütender als ich wollte und er starrte mich erschrocken an, ich hatte das Gefühl als wäre ihm seine abwesende Haltung gegenüber mir die ganze Zeit nicht aufgefallen. Er war auch verwundert und sagte nur: „Tut mir Leid das habe ich gar nicht gemerkt ich bin einfach ein bisschen kaputt und müde die letzten Tage das ist alles, ich wollte nicht dass es so auf dich rüber kommt.“ Das war eine schwache Ausrede und ich konnte sie auch nicht so ganz glauben, aber da er sich auch den restlichen Abend noch echt bemühte gab ich mich damit zufrieden. Etwas später am Abend wo wir schon zurück in Hogwarts wollte ich bevor ich schlafen gehe noch zu James aufs Zimmer, ich machte mich also auf den Weg, seine Tür war angelehnt und ich hörte Stimmen, James und Sirius Stimmen. Ich entschied mich stehen zu bleiben und zu warten, ich wusste warum aber irgendwie hatte ich Hoffnung über ihr Gespräch den wahren Grund für James Verhalten rauszufinden und in zumindest dieser Hinsicht wurde ich nicht enttäuscht. „Sag es ihr einfach James wenn es jemand versteht dann ganz sicher sie.“ Hörte ich Sirius sagen „Ja ganz sicher wird sie das verstehen nach 2 Monaten merke ich plötzlich oh doch nicht ich hab noch Gefühle für eine andere, ich mach Schluss oder was wer würde sowas nicht verstehen“ sagte James, er klang sarkastisch und verzweifelt und alle meine Eingeweide verkrampften sich bei seinen Worten. Er redete weiter „ Sirius ich hab sie echt geliebt ich war mir so sicher zumindest dachte ich das wir haben so viel gemeinsam und ich dachte es könnte funktionieren aber das ist einfach keine echte Liebe, ich kriege Lilly nicht aus dem Kopf und in letzter Zeit habe ich sogar das Gefühl sie hasst mich vielleicht gar nicht mal mehr so sehr wenn ich sie jetzt ansprechen würde würde sie bestimmt mit mir ausgehen, aber ich bringe es auch nicht übers Herz mit Sophia Schluss zu machen sie ist mir zu wichtig.“ Mir liefen Tränen das Gesicht runter ich hatte mehr als genug gehört wütend und enttäuscht rannte ich zurück in mein Zimmer und warf mich heulend auf mein Bett. Ich blockte alle Versuche meiner Freundinnen mit mir zu reden ab. Ich hatte soeinen Hass auf Lilly und auf James ich weinte bis ich irgendwann einschlief. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich wieder einen halbwegs klaren Kopf es fühlte sich noch wie ein Knoten im Magen an doch ich hatte einen Entschluss gefasst, ich wollte doch nur das James glücklich war und dass er es mit m. In meinem Zimmer redete ich mit niemandem, mein erster Gang nachdem ich mich fertig gemacht hatte führte mich zu Lilly. Sie begrüßte mich freundlich ich hingegen brachte nur ein gequältes Lächeln hervor und fing direkt an: „ Lilly hör zu James ist ein richtig guter Junge und du weißt genau wie ich wie lange er schon was von dir will und ich sage dir er will was ernstes und er ist nicht…“ „Aber, unterbrach mich Lilly, ihr seid doch zusammen und seitdem hat er…“ Mir schmerzten ihre Worte und ich ließ sie gar nicht ausreden sondern fuhr fort „ Nein das mit mir und James ist vorbei aber bitte wenn sich irgendwann mal demnächst die Gelegenheit ergibt dass ihr euch besser kennenlernt sag nicht nein er ist kein Idiot und er mag dich wirklich gib ihm eine Chance.“ Ich wartete gar nicht auf eine Antwort ich konzentrierte mich nur nicht wieder zu weinen und ging weiter in die große Halle zum Frühstück wo ich James sah und diekt auf ihn zuging. Dieser Teil war der schwerste ich liebte ihn noch immer aber ich wusste dass es das richtige war: „James mir ist klar geworden und ich sage dir das jetzt so direkt weil ich weiß dass du eigentlich das gleiche fühlst es bloß nicht schaffst es mir zu sagen, wir passen nicht zusammen nicht als Paar wir sind die besten Freunde und ein gutes Team aber mehr nicht.“ Ohne ihn was sagen zu lassen sprach ich weiter: „In dieser einen Nach hast du dich nicht in mich verliebt sondern in das was ich getan habe mein Mut hat dich vielleicht beeindruckt aber glaub mir als deine Freundin bleibe ich für dich genauso da wie auch früher nur bin ich einfach nicht mehr deine feste Freundin.“ Meine Augen waren wässrig und tränten leicht aber ich schaffte es ihn anzulächeln. „James zwischen uns ist es aus wir wissen beide es ist besser.“ Ich umarmte ihn weil ich das Gefühl hatte wenn ich ihn noch länger ansah müsste ich richtig weinen. „Aber Sophia das stimmt doch alles gar nicht..“ „James ich habe gehört was du gestern zu Sirius gesagt hast und du hast Recht, versuch es mit Lilly es ist besser so, ich glaube noch einmal weist sie dich nicht zurück.“ „Sophia das tut mir so leid..“ „ Das weiß ich aber es ist alles gut zwischen uns glaub mir vielleichtbraucht es ein bisschen aber wir bleiben Freunde es wird schon wieder wie früher.“ Ich sollte Recht behalten, James und ich kamen wieder super miteinander klar auch ohne zusammen zu sein, er traf sich jetzt mit Lilly und war so glücklich wie ich ihn noch nie gesehen hatte, ich war mir sicher bald schon würde aus ihnen ein richtiges Paar werden und dass sie sich dann noch einmal trennen das glaubte ich nicht und für mich, für mich wird auch schon irgendwann der Richtige kommen.

21.88 % der User hatten die Auswertung: Dein Name ist Lara Cantaloube, du bist 28 Jahre alt 1,65 groß hast schulterlange wellige rote Haare, dunkelgrüne Augen und eine schlanke Figur. Du lebst zur Zeit in London, deine Mutter ist Engländerin dein Vater Franzose, du hast noch drei Schwestern, eine ist eine Squib und lebt in der Nähe von Paris, die andere arbeitet als Heilerin im St. Mungo, zu ihr hast du aber eher selten Kontakt, deine jüngste Schwester, Celine, siehst du am häufigsten, sie ist jetzt 17 und hat gerade ihr letztes Jahr in Hogwarts sie ist in Gryffindor. Du bist sehr schlau in der Schule hast du alle deine UTZe mit einem Ohnegleichen bestanden, besonders gerne mochtest du unter anderem Verteidigung gegen die dunklen Künste und Verwandlung deine Lieblingsfächer waren aber alte Runen und Geschichte der Zauberei welche du auch studiert hast, du bist reinblütig bildest dir aber nichts darauf ein, das Fach Muggelkunde fandest du auch immer sehr spannend. Auf Grund deiner Intelligenz bist du auch nach Ravenclaw gekommen. In diesem Haus warst du immer gerne und hattest auch einige Freunde dort allerdings hast du dich auch mit Schülern aus den anderen Häusern gut verstanden nur mit vielen Gryffindors hast du schlechte Erfahrungen gemacht und konntest sie irgendwie nicht so ganz leiden, sie waren dir oft zu draufgängerisch, trotzdem hast du dich für deine Schwester gefreut als sie in das Haus kam. Die Rumtreiber hast du nicht mehr kennen gelernt, sie sind von der Schule gegangen als du in dein erstes Jahr gekommen bist. Du hast allerdings Remus kennengelernt als du deine kleine Schwester im Krankenflügel besucht hast, in der Zeit war Remus Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste. Insgesamt bist du ein umgänglicher Mensch und warst gerne mit deinen Freunden zusammen allerdings brauchst du auch mal Zeit für dich, liest gerne mal was oder denkst nach. An sich bist du aber eher nicht so der ruhige Typ zumindest was deine Lebensgestaltung angeht, nach dem Studium deiner Lieblingsfächer hast du selbständig gearbeitet und bist viel herumgereist, du hast einpaar Jahre bei deiner Schwester in Frankreich gelebt, warst aber auch schon zeitweise in Amerika, Deutschland und Australien. Mit 28 beschließt du aber es ruhiger angehen zu lassen und hast eine Stelle als Lehrerin für alte Runen und Geschichte der Zauberei in Hogwarts bekommen. Dein Zauberstab besteht aus Rosenholz mit einem Kern aus Thestralschweif, dein Patronus ist ein Adler. Deine Geschichte beginnt in Harrys 5. Jahr „Ja Frau Cantaloube dann freue ich mich Sie demnächst als Lehrerin in Hogwarts begrüßen zu dürfen, in einer Woche geht es dann los“, Dumbledore verabschiedete mich freundlich und gab mir die Hand, es kam mir so vor als würde er sich freuen mich als Lehrerin wieder zusehen immerhin kannten er mich aus der Schulzeit und wusste dass ich auf jeden Fall was konnte. „Ich danke Ihnen, ich freue mich sehr, ich hab jetzt eine kleine Wohnung hier in London nach meinen ganzen Reisen kann ich mich in Ruhe auf den Unterricht vorbereiten.“ Dumbledore nickte zustimmend und begleitete mich noch bis zur Tür. Als ich zuhause war sortierte ich alle meine Bücher die die Fächer betreffen die ich unterrichten würde und arbeitete noch etwas an meinem Plan wie ich den Unterricht gestalten wollte, ich war sehr gerne gut vorbereitet und die Vorbereitungen machten mir auch Spaß. Zwei Tage bevor mein erster Unterrichtstag sein würde kam ganz unerwartet eine Eule an mein Fenster, sie hatte einen Brief von Dumbledore dabei, ich hatte damit nicht gerechnet, dachte mir erstmal nicht viel dabei ich dachte es wären bestimmt noch Informationen für die Lehrer. Als ich aber den Brief las und sah dass sich Dumbledore morgen mit mir treffen wollte, war ich aber schon verwundert das war sicherlich nicht üblich oder, weil warum sollte das denn nötig sein. Ich schrieb Dumbledore einfach zurück dass ich mit einem Treffen einverstanden war er hatte nicht gesagt worum es dabei ging nur dass er morgen um 13 Uhr zu meiner Wohnung kommen würde also dachte ich es würde auch keinen Sinn machen ihn jetzt nach dem Grund zu fragen er würde es mir schon persönlich sagen. Am nächsten Tag erschien Dumbledore pünktlich um 13 Uhr an meiner Tür, ich bat ihn herein und er betrat dankend meine Wohnung. Wir setzten uns ins Wohnzimmer, ich hatte uns eine Tasse Tee und Kekse vorbereitet und wartete nun gespannt auf das was Dumbledore sagen würde. „So Lara, es war mir wichtig persönlich vorbei zukommen, weil ich Sie auf etwas ansprechen möchte was nicht nur für mich sondern auch vorallem für die gesamte magische aber auch nicht magische Bevölkerung von Bedeutung sein wird.“ Ich schaute Dumbledore etwas skeptisch aber erwartungsvoll an und wartete bis er weiterredete. „Ich weiß Sie sind eine mehr als fähige Hexe und haben ein gutes Herz und um nicht zu vergessen viel Erfahrung mit dem Leben und mit magischen Geschöpfen außerhalb von England, wie ich jetzt vor kurzem im Gespräch mit Ihnen erfahren habe.“, er lächelte mich an und fuhr direkt fort „Ich kam in unserem Gespräch ja auch kurz auf die Vorkommnisse bezüglich Harry Potter und der Wiederauferstehung von Voldemort. Nun Sie haben mir erzählt dass sie sich aus diesem Grund weigern für den Tagespropheten zuschreiben obwohl Sie als Journalistin tätig waren und ein Angebot bekommen haben wollten Sie aus Treue zu mir und weil Sie das glauben was Harry und ich erzählen nicht an Artikeln beteiligt sein die dafür sorgen wollen dass wir in Verruf geraten. Dafür bin ich Ihnen an erster Stelle sehr dankbar.“ „Das ist doch selbstverständlich Sie waren als ich noch in der Schule war immer ein Vorbild für mich und das sind Sie bis heute ich würde nichts anzweifeln von dem was Sie sagen nur damit ich mein Gewissen beruhigen und meinen Alltag normal weiterleben kann, obwohl gefährliche Zeiten auf uns zukommen wie ich meine, da war es mir eindeutig lieber bei Ihnen als Lehrerin in den Dienst zu treten, abgesehen davon wird mir die Lehrtätigkeit auch Spaß machen davon bin ich überzeugt.“ Antwortete ich wahrheitsgemäß. Dumbledore blickte zufrieden und sagte: „Ja und genau aus dem Grund möchte ich Sie als Mitglied in einer Organisation namens Orden des Phönix, diese Organisation gab es schon vor dem Fall von Voldemort und jetzt ist sie wieder neu zusammengekommen natürlich auch mit vielen neuen Mitgliedern einige kennen Sie vielleicht aber dazu gleich. Erstmal sind Sie grundsätzlich daran interessiert alles zu tun Voldemort daran zu hindern noch mehr Macht zu erlangen und Harry Potter bei allem zu unterstützen wenn er ihm begegnet und die Zauberwelt so zu beschützen. Ich bin der Meinung dass Sie als Abenteurerin gerade gut geeignet sind, abgesehen davon wäre es wichtig auch mit anderen Zauberern, Hexen und magischen Geschöpfen aus anderen Teilen der Welt Kontakt aufzunehmen. Sie erzählten dass Sie einige kennengelernt haben und es ist wichtig dass wir möglichst viele Anhänger finden die uns glauben und auf unserer Seite sind damit wir schlimmeres verhindern können.“ „Sie wissen dass mir das sehr wichtig ist ich würde selbstverständlich alles tun um zu verhindern dass die dunkle Seite noch einmal so viel Macht bekommt wie schoneimal, ich bin da vollkommen auf Ihrer Seite und ich liebe die Herausforderung also es ist für mich eine Ehre, dass Sie mich bitten Mitglied der Organisation zu sein.“ Dumbledore lächelte mich an: „ Ich hatte mir gedacht, dass Sie so etwas sagen und ich täusche mich selten in Leuten, nun es freut mich dann Sie erneut begrüßen zu dürfen dieses Mal nicht als nur als Lehrerin, auch als neues Ordensmitglied. Ich würde auch sagen wir apparieren direkt zu unserem Quartier, wir werden zur Zeit wohl Alastor Moody antreffen ich denke Sie kennen ihn, er ist ein sehr bekannter Auror, dann Sirius Black dürfte Ihnen auch ein Begriff sein aus der Zeitung, keine Angst er ist natürlich kein Mörder, ansonsten ein zukünftier Kollege Severus Snape und Remus Lupin er hat mal Ihre Schwester unterrichtet.“ „Ja Remus Lupin klar, ich hab kurz mit ihm geredet als ich Celine besucht habe, Schade eigentlich dass er nicht mehr unterrichtet er schein mir echt nett zu sein.“ „Sie werden ja jetzt auf anderem Wege mit ihm zusammen arbeiten“ sagte Dumbledore freundlich „kommen Sie ich habe Sie in Weiser Vorraussicht dass Sie gerne ein Mitglied werden bereits für heute angekündigt, wir apparieren sofort hin.“ Am Grimmauldplatz Nr 12 empfingen mich alle Anwesenden recht freundlich, später am Abend kamen Molly und Arthur Weasley die beiden kannte ich noch nicht. Molly kochte ein sehr leckeres Abendessen und ich hatte die Gelegenheit mich mit allen Ordensmitgliedern zu unterhalten. Am besten verstand ich mich mit Remus, er hatte mich tatsächlich wiedererkannt obwohl wir uns am Krankenflügel nur kurz unterhalten haben und das freute mich. Er war gut mit Sirius befreundet der sehr nett aber auch draufgängerisch also ein typischer Gryffindor war mit ihm konnte man viel Spaß machen aber sich nicht so gut über andere Themen unterhalten wie mit Remus. Er las auch gerne und so an sich gab es viel zu besprechen ich fand ihn als Menschen einfach auch unglaublich interessant und fand es echt schade dass wir keine Kollegen in Hogwarts waren ich musste ihn echt mal fragen warum er eigentlich nicht unterrichtete, eigentlich waren alle Schüler von ihm begeistert gewesen außer die Slytherins sagte zumindest meine Schwester. Meine Zeit an der Schule verlief trotzdem recht positiv bis jetzt konnte ich kaum schlechtes berichten, ein Großteil meiner Schüler schien zufrieden mit mir auch mit meinen Kollegen kam ich relativ gut klar, Umbridge und Snape waren mir nicht so symphatisch aber Snape war immerhin auch ein Ordensmitglied und somit noch das kleinere Übel. Mit Remus hielt ich regelmäßig mit Hilfe von Briefen Kontakt, wir verpackten einpaar Informationen über Harry Umbridge oder ähnliches unauffällig zwischen privaten Gesprächen was mir auch Recht war ich freute mich immer zu hören dass es auch bei Remus gut lief und auch ein bisschen über unsere sonstigen Gesprächsthemen schreiben zu können war eine gute Abwechslung. Ich freute mich schon in den Ferien wieder etwas mehr Zeit mit den Ordensmitgliedern zu verbringen, vorallem natürlich auf Remus wir verstanden uns auf einer anderen Ebene gut irgendwie ertappte ich mich auch häufiger bei dem Gedanken, dass ich mir mit ihm mehr als nur Freundschaft vorstellen konnte irgendwie war ich ein bisschen verliebt. Mir war aber nicht klar wie Remus das sah ich war eigentlich der Meinung dass der Mann immer den ersten Schritt machen sollte aber Remus war schon schüchtern, oder wollte er nur nicht. Ich schob den Gedanken erstmal beiseite vielleicht könnte ich jemanden fragen der Remus gut kannte Sirius oder vielleicht jemanden dem ich mehr vertraute dass er es Remus nicht direkt weitersagte aber würde Remus das überhaupt noch jemandem erzählen ich weiß es nicht ich werde es sehen. In den Ferien wo ich wieder recht viel Zeit mit Remus verbracht hatte entschied ich mich gegen Ende ganz ohne jemanden zu fragen wie genau Remus von mir dachte ihn einfach mal selbst zu fragen ob er nicht mit mir in ein hübsches kleines Café in der Winkelgasse gehen würde. Zu meiner großen Freude sagte Remus ja und wir verbrachten einen meiner Meinung nach schönen Nachmittag, auch wenn von seiner Seite aus keine Annäherungsversuche kamen was mich schon etwas nachdenklich machte ich wünschte mir etwas Offensive von Remus obwohl ich gar nicht wusste ob das überhaupt das war was er wollte, weil schüchtern war er bei mir schon lange nicht mehr wir gingen immer locker und zwanglos miteinander um man könnte sagen wie beste Freunde aber ich fand wir waren auf einer Wellenlänge und ich hatte gehofft das Remus das auch merkte. Immerhin ein Kompliment zu meinem Aussehen machte er mir am Anfang. Ich wusste dass er keine Freundin hatte, immerhin das hatte er mir wenn auch etwas verlegen gesagt, anderen persönlicheren Fragen wich er aber aus nichtmal warum er nicht mehr unterrichtete hatte er mir wirklich beantwortet. Sobald ich wieder in Hogwarts unterrichtete wurde auch der Kontakt zwischen Remus und mir unregelmäßiger und weniger persönlich, wir tauschten nur noch verschlüsselte Informationen aus auf längere Texte die ich ihm schrieb bekam ich immer kürzere Antworten. Das gefiel mir gar nicht war ich etwa mit dem Treffen schon zu weit gegangen hatte Remus wirklich so wenig Interesse an mir, aber elbst wenn er es nur freundschaftlich angehen wollte hätte er zumindest normal mit mir in Kontakt bleiben können, oder hatte er nicht mehr das Gefühl dass wir uns gut verstanden auf einmal es musste ja an unserem Treffen liegen aber ich war ja jetzt auch nicht super aufdringlich gewesen. Vielleicht sollte ich doch mal mit Sirius reden auch wenn das dann nicht lange unter uns bleiben würde aber ich wollte Klarheit. Damit werde ich aber noch warten dachte ich mir ich will ja nicht zu interessiert rüber kommen gerade jetzt wo ich das Gefühl hatte Remus konnte gar nichts mehr mit mir anfangen. Ich beschloss in 3 Wochen an einem Wochenende mal den Grimmauldplatz 12 zu besuchen und Sirius direkt persönlich zu fragen da könnte ich auch gleich gucken ob Remus auch so wortkarg ist wenn er mir gegenüber steht. Als es soweit war und ich am Grimmauldplatz ankam begrüßten mich alle auch Remus recht schlicht aber freundlich alles wirkte normal, nachdem ich erstmal gegessen hatte bat ich Sirius um ein persönliches Gespräch, dass Remus uns misstrauisch anguckte als wir zu zweit in Sirius Zimmer gingen entging mir nicht und ich fand es ganz gut es zeugte auf jeden Fall nicht von vollkommenem Desinteresse. „So Sirius bevor du etwas sagst ich möchte dich etwas zu Remus fragen und ich weiß er ist dein bester Freund aber bitte bitte bitte kannst du es für dich behalten.“ Sirius guckte skeptisch sagte aber: „Es kommt darauf an worum genau geht es denn“, er klang ernst das war nicht so häufig bei ihm und ich hatte das Gefühl er würde ahnen worum es ging. „Also ich wollte Remus einfach etwas besser kennenlernen und ich weiß nicht also seit wir zu zweit in diesem Café waren ist er anders er schreibt nicht mehr wie früher und auch jetzt geht er nicht auf mich zu das ist schade weil ich hab mich lange nicht mehr so gut mit jemandem verstanden und du musst doch was wissen.“ Sirius überlegte kurz dann sagte er: „ Hm eigentlich hatte Remus gedacht du hättest dich damit abgefunden als du ihm auch nur so kurz zurück geschrieben hast.“ „Was er war froh das ich so kurz schreibe oder was, hat gesagt ich hätte mich abgefunden hat er das etwa gemerkt wie viel Interesse ich an ihm hatte?“ ich war sauer sodass ich fast schon schrie aber als mir auffiel wie Sirius grinste wurde ich rot ich hatte jetzt eigentlich gestanden dass ich für Remus mehr empfand, klar hätte man sich das denken können Remus hatte es sich wohl auch gedacht und es auch Sirius erzählt aber irgendwie war mir das jetzt peinlich. „Viel Interesse an ihm sagt sie also“, Sirius guckte mich immer noch mit seinem typischen verschmitzten Lächeln an, als er fortfuhr wurde er aber wieder ernster „ich habe nicht gesagt dass er froh war dass du so geschrieben hast.“ „ Was soll das denn jetzt heißen“, sagte ich immer noch aufgebracht und etwas rot im Gesicht. „Also sagen wir so ich kann dir um Remus Willen nicht mehr dazu sagen aber ich verspreche dir dass das unter uns bleibt und sogar dass ich noch einmal mit Remus rede er steht sich oftmals ein bisschen selbst im Weg, du musst das irgendwie verstehen ich gebe aber mein bestes.“ „Aber warum steht er sich denn im Weg wie soll ich das verstehen er muss doch keine Angst haben dass ich also ich verstehe sein Problem nicht ich kenne es ja nicht mal und ich bin nicht so unvertrauenswürdig warum redet er nicht mit mir darüber.“ „Remus ist nicht glücklich über die Situation das kann ich dir sagen aber es ist eine Sache und ich weiß du meinst es gut da muss er einfach selber entscheiden wie er damit umgeht und mit wem er darüber redet wie gesagt ich spreche noch einmal mit ihm.“ Das Gespräch mit Sirius hatte mich noch mehr verwirrt auch wenn ich nicht mehr so sehr das Gefühl hatte ich wäre Schuld das Remus sich so verhält. Am frühen Abend reiste ich schon zurück ins Schloss dort hatte ich etwas Abstand und genug Ruhe um meinen Unterricht vorzubereiten der Gedanke an Remus ging aber nicht aus meinem Kopf. Die nächsten Tage waren besonders schlimm ich suchte einfach nach Möglichkeiten was Remus Problem sein könnte warum er nicht mit mir darüber redete und wie ich das ganze lösen konnte, doch egal ob ich logisch oder emotional an die Sache ran ging mir fiel nichts ein und von Remus hörte ich weiterhin ziemlich wenig. Als ich mich etwa eineinhalb Monate nach dem Gespräch mit Sirius und kurz vor den nächsten Ferien damit abgefunden hatte dass Remus anscheinend nie bereit wäre zu versuchen etwas mit mir aufzubauen bekam ich einen Brief von ihm. Der Brief war ohne einen Hintergrund über die Aufgaben des Ordens oder enthielt auch nicht irgendwelche Informationen Remus fragte mich nur wie es mir geht, wie mein Tag war, entschuldigte sich für sein Verhalten und sagte dass wenn ich in den Winterferien kommen würde er versuchen würde mir alles zu erklären.Ich las den Brief mehrmals durch und war so glücklich, anscheinend hatte das Gespräch mit Sirius doch Wirkung gezeigt, ich antwortete ihm sofort und konnte es nun nicht mehr abwarten bis ich endlich wieder zum Grimmauldplatz kam. Als es soweit war erwartete mich Remus schon mit einer etwas freundlicheren Begrüßung, als wir uns aber etwas später am Tagzurückzogen damit er mir alles erklären konnte ließ sein ernster Blick mich nichts gutes ahnen. „Lara zum Anfang es tut mir sehr Leid wie ich mich dir gegenüber verhalten habe das war nicht fair und es hat dich verletzt das weiß ich. Es hat eigentlich absolut nichts mit dir zutun ganz im Gegenteil wenn ich könnte würde ich dich wahrscheinlich auf der Stelle fragen ob du mich heiratest“ Remus lächelte schwach ich konnte es kaum glauben mich störte nur das „wenn ich könnte“ ich wollte Remus unterbrechen aber er fuhr fort „ ich bin nicht gut für dich und ich habe lange mit mir gerungen weil ich einfach nicht will dass du falsch von mir denkst, aber ich sage dir auch warum ich einfach nur ein Risiko für dich wäre was du in deinem Leben nicht brauchst glaub mir du verdienst einfach was besseres in deinem Leben als einen Werwolf.“ „Aber Remus was soll das heißen soll das bedeuten du willst keine nähere Bindung zu mir eingehen weil du ein Werwolf bist aber das ist doch absolut kein Grund…“ Remus unterbrach mich „ Lara ich sage dir das hier nicht damit du mir erzählen kannst es wäre kein Problem für dich du weißt nicht wie das ist, wie stellst du dir das vor wenn wir zusammen leben, selbst wenn ich meinen Wolfsbanntrank nehme bin ich immer noch gefährlich für Menschen, was wenn wir Kinder hätten, jedes Mal bei Vollmond müsstet ihr um euer Leben fürchten.“ „Das kann man planen“ erwiderte ich gefasst „man kann voraussehen wann der Vollmond kommt und entsprechende Maßnahmen treffen.“ Remus lachte leise und schüttelte den Kopf: „Ich muss dir als eine der schlausten und belesendsten Personen doch wohl kaum erklären dass diese Verwandlung schmerzhaft ist, Spuren hinterlässt ich bin Tage danach noch extrem geschwächt, wie willst du mit einem Mann leben der nicht für dich stark ist der nicht dich unterstützt sondern der immer auf andere angewiesen ist der seiner Frau alles an mentaler und körperlicher Stärke abverlangen würde das möchte ich dir nicht zumuten und das werde ich auch nicht ich bitte dich das jetzt zu verstehen wo du es weißt.“ Remus klang nicht wütend oderbestimmt es war mehr ein Flehen und es trieb mir Tränen in die Augen, ich versuchte ihm noch einmal unter Schluchzen zu beteuern dass es mir egal wäre aber Remus blieb hart. „Dann lass uns bitte unsere Freundschaft aufrecht erhalten Remus, ich brauche jemanden wie dich in meinem Leben und wenn es nur so geht dann eben so und wenn ich irgendwann mal was für dich tun kann oder du es dir anders überlegst sag es mir“ schluchzte ich, Remus nahm mich mitfühlend in den Arm. Es fiel mir unglaublich schwer mich damit abzufinden dass das einzige was unserem Glück im Wege stand etwas war das mich eigentlich gar nicht störte, das wichtigste war mir aber Remus bei mir zu haben und mit ihm reden zu können zumindest wie gute Freunde. Das alles änderte sich mit einem Schlag, als einpaar Monate vergangen waren in denen Remus und ich zumindest wie beste Freunde waren, lieferten wir uns als Orden einen heftigen Kampf mit den entflohenen Todessern im Ministerium, keiner von uns konnte den Tod von Sirius verhindern und die Trauer nach diesem Furchtbaren Ereignis war unglaublich groß, besonders schwer hatte es Harry aber auch Remus getroffen, während ich Harrys Trauer noch direkt in den letzten Wochen in Hogwarts mitbekam hatte ich Remus nur kurz danach gesehen, man merkte auch ihm an wie ihm jedes Wort über Sirius schmerzte seinen letzten Freund aus Rumtreiber Tagen, der letzte der in Form einer Tiergestalt als Animagus bei ihm sein konnte, wenn er sich in einen Werwolf verwandelte und der ihm diese schlimmen Stunden etwas erträglicher machte. Ich wollte einfach nur für Remus da sein, also entschloss ich mich noch vor Sommerferienanfang an einem Wochenende zum Grimmauldplatz zu gehen. Remus schien froh mich zu sehen das freute mich auch allerdings sah er mitgenommen aus und auch wenn er versuchte stark zu sein war es mehr als deutlich wie sehr ihm der Tod von Sirius immer noch schmerzte. Am Samstagabend saßen wir auf Remus Bett und redeten sehr lange, Remus tat es sichtlich gut und auch ich freute mich mit ihm alle meine Emotionen teilen zu können, wir lenkten uns etwas ab und kamen auf andere Themen zu sprechen die Stimmung war nicht mehr so düster und es tat einfach gut wie sehr wir uns gegenseitig aufbauten. Irgendwann sah Remus mir einfach nurnoch in die Augen und auch ich war gefesselt von seinem Blick und konnte nicht wegsehen, unsere Gesichter näherten sich immer weiter, bevor wir uns küssten hauchte Remus mir ein „Ich liebe dich zu“ was ich erwiderte. Wir beide verfielen uns vollkommen endlich konnten wir die Gefühle freilassen die wir die ganze Zeit zurückgehalten hatten, ich vetrieb meine Zweifel schnell die mir sagten Remus würde es bereuen weil er eigentlich genau das zu meiner Sicherheit immer verhindern wollte, immerhin ging alles heute zuerst von ihm aus. Wir schliefen an diesem Abend miteinander und als ich danach auch in Remus Armen einschlief, war ich einfach nur froh dass es so schien als würden wir doch noch zueinander finden und als wäre die Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft gar nicht mehr so weit weg sondern plötzlich greifbar. Doch spät in der Nacht wurde ich aus meinem tiefen, ruhigen Schlaf gerissen. Remus krümmte sich vor Schmerz es war das schlimmste was ich je mit ansehen musste ich schrei versuchte ihn festzuhalten doch er stieß mich nur weg und schrei: „ Lara lauf, verbarrikadier den Raum, ich hab meinen Trank nicht genommen der ganze Stress ich hab es vergessen!“ Ich wusste auch keine bessere Lösung mir tat Remus so Leid aber ich konnte nichts tun unter Tränen verließ ich den Raum, sperrte ihn zu und verbarrikadierte ihn mit mehreren Möbelstücken die ich mit aller Kraft vor die Tür schob. Aus dem Zimmer dran ein schrecklicher Lärm, Remus schien alles zu zerstören er brüllte und ich saß einfach nur zitternd in einer Ecke und hoffte dass es bald vorbei war. Ich war relativ schnellwieder gefasst, es war schrecklich mit anzusehen, aber ich käme echt damit klar da war ich mir sicher und wenn er seinen Trank nimmt hätte er auch keine Schmerzen, das würde schon alles irgendwie gehen. Am meisten Sorgen machte mir aber dass Remus das jetzt erst Recht anders sehen würde. Als es langsam heller wurde und irgendwann keine Geräusche mehr aus dem verbarrikadierten Zimmer kamen, ging ich langsam hinein, Remus lag auf dem Boden vollkommen entkräftet aber bei Bewusstsein. Ich kniete mich zu ihm und strich ihm mit meiner Hand über die Stirn, er sah mich kaum an, nach einiger Zeit sagte er aber: „Bitte du musst gehen es hat keinen Sinn mehr das alles war ein Fehler ich hätte das nicht tun dürfen, ich habe dir Hoffnungen gemacht wo keine ist.“ „Remus das war kein Fehler und es geht doch nicht nur mir so du kannst mir nicht sagen dass du der Meinung bist wir passen nicht zusammen, du hast selber gesagt dass du mich liebst“ antwortete ich ihm unter Tränen, es konnte doch nicht einfach so vorbei sein. „Ich weiß und ich habe alles auch so gemeint glaub mir du bist mir wichtig und ich liebe dich aber ich liebe dich eben so sehr dass ich nicht will dass du mit soeinem ständigen Risiko leben musst du hast es doch gesehen ich mache dir Angst.“ „Remus du machst mir keine Angst du als Person bist mir viel wichtiger glaub mir wir schaffen das, du kannst mir nicht sagen es wäre leichter für dich wenn du immer alleine bist ich will für dich da sein.“ „Natürlich nicht aber ich will dich nicht in Gefahr bringen du findest jemanden der besser für dich ist.“ „Nein es gibt für mich keinen besseren glaub mir ich will kein Leben ohne dich, ich liebe dich.“ „Ich liebe dich ja auch aber gerade deshalb…“ Ich unterbrach Remus ich küsste ihn sanft und er erwiderte den Kuss. „Bitte lass es uns versuchen Remus ich bin mir sicher wir beide werden eine tolle Zukunft haben solange wir zusammen sind.“ Ich sollte Recht behalten Remus und ich heirateten noch Ende des Jahres und ich wurde kurz darauf schwanger, ich hatte es nie bereut eine Beziehung mit Remus einzugehen für mich war er der perfekte Mann und es war die glücklichste Beziehung meines Lebens.

38.25 % der User hatten die Auswertung: Dein Name ist Ivette Hennessy, du bist 32 Jahre alt und eine sehr schöne Frau du hast ein sehr elegantes Aussehen du bist 1,77m groß und schlank, hast lange blonde Haare und hellgrüne Augen mit einem stechenden aber auch verführerischen Blick. Du bist schon lange fertig mit Hogwarts, du warst in Slytherin, in das Haus kamst du auf Grund deines Charackters nicht deines Blutes und du warst eine sehr gute Schülerin. Am besten gefiel dir das Fach Zaubertränke, deswegen arbeitest du im Ministerium in der Forschung an neuen Zaubertränken und anderen geheimen Zaubern und Essenzen die für das Ministerium von Nutzen sein könnten. Du hast viel Einfluss im Ministerium, kennst viele wichtige Leute und in deiner Abteilung hast du obwohl du noch sehr jung bist eine leitende Position. Du bist halbblütig wirst aber selbst von reinblütigen Familien wie den Malfoys akzeptiert, das liegt zum einen an den erfolgreichen Jahren in Slytherin wo du als Halbblut den größtenteils vorurteilsbehafteten Reinblütlern gezeigt hast wie fähig du bist, zum anderen an deinem guten Job und zum noch einmals anderen daran dass du nicht gerade eine Gegnerin der Todesser und des dunklen Lords bist. Du schätzt die Macht des dunklen Lords und durch Kontakte die du in Slytherin geknüpft hast, kamst du schnell unter seine Mitglieder. Ein dunkles Mal trägst du aber wie Narzissa nicht du agierst eher im Hintergrund seltener sprichst du auch mal selbst mit dem dunklen Lord um ihn, wenn er es verlangt, zu beraten, zumindest bis zu seinem Fall verursacht durch Harry Potter. Lange warst du nicht für ihn tätig du hast dich direkt mit 17 in seine Kreise begeben, vor 13 Jahren, also als du 19 warst “starb“ Voldemort die Gruppe der Todesser löste sich auf und viele wurden verhaftet. Gegen dich hatte man keine Beweise gefunden deswegen bist du auf freiem Fuß wie einige andere Anhänger die mit dir im Ministerium arbeiten und insgeheim bist du auch ein bisschen froh nicht mehr für den dunklen Lord tätig zu sein es ist eindeutig entspannender. Denn obwohl du auf eine Weise listig sein konntest und auch viele dunkle Zauber beherrschst würdest du nie jemanden einfach so ermorden können und in Voldemorts letzten Monaten hattest du immer mehr das Gefühl er wolle dich auch an vorderer Front sehen. Es ist schon lange her trotzdem misstrauen dir immer noch manche im Ministerium, ein Grund dafür ist dass du mit Antonin Dolohow verheiratet bist einem verurteilten Todesser und Mörder den du seit seiner Inhaftierung regelmäßig in Askaban besuchst. Er war dein erster Freund und ihr habt direkt als du 18 wurdest geheiratet du wurdest streng erzogen und hast deshalb während deiner Zeit in Hogwarts keine Beziehungen gehabt und auch sonst nicht viel von Affären gehalten, seit Dolohow in Askaban ist hast du nichts mehr mit irgendeinem Mann gehabt auch wenn es genug gibt die dir irgendwelche Angebote machen. Immer wenn du in Askban bist begleitet dich neben Ministeriumsbeamten dein Patronus, ein stolzer, eleganter Wolf der gut zu deinem Charckter passt, vorbei an den Zellen von Bellatrix eine Hexe die du überhaupt nicht ausstehen kannst und von Sirius der wie du weißt nie ein Todesser war und deshalb unschuldig in Askaban sitzt. Dein Zauberstab ist Kirschholz mit einem Kern aus Drachenherzfaser. Deine Geschichte beginnt zur Zeit von Harrys drittem Schuljahr „Hallo ich bin es Ivette Hennessy, es ist schon nach halb eins und ich habe nur eine halbe Stunde Mittagspause, wo sind die Beamten die mich immer begleiten ich möchte zu meinem Mann.“ Ungeduldig wartete ich auf die zwei Auroren, die mich immer nach Askaban brachten, ich hatte eine Sondergenehmigung erwirkt, die mir dies ermöglichte, seit 13 Jahren besuchte ich Antonin schon doch den Auroren ging es immer noch gegen den Strich und sie versuchten jede Minute hinauszuzögern. Endlich hörte ich hinter mir wie zwei Leute auf mich zu kamen ich drehte mich gar nicht erst um machte nur meinen Zauberstab bereit einer sagte knapp: „Wir können“ und ohne ein Wort zu sagen apparierten wir nach Askban. Vor dem riesigen Gefängnis angekommen schaute ich die Auroren das erste mal an und erblickte ein bekanntes Gesicht: „ Mad Eye Moody, sagte ich etwas höhnisch, was verschafft mir denn die Ehre von ihnen persönlich begleitet zu werden, der zweite Mann neben Mr. Smith hier ist doch immer, wie heißt er noch gleich…“ „Mr. Teraki ja richtig Mrs. Hennessy“ knurrte Moody „er ist krank und einen anderen erfahrenen Auroren der zwielichtige Personen wie sie in ein noch zwielichtigeres Umfeld bringt hatten wir gerade nicht, aber glauben sie mir dass es mir ebenso wenig Freude bereitet wie Ihnen, dass sie nicht hierdrin fest sitzen wie ihr Mann und das andere Pack ist schlimm genug aber dass gerade Sie dann auch noch eine Besuchererlaubnis haben, Korruption ist das in meinen Augen.“ Moody klang ziemlich wütend und gereizt aber ich machte mir nicht viel draus, er hatte viele Verletzungen von den Todessern erlitten aber sich immer gut geschlagen und viele unschädlich gemacht, bis er zuletzt auch viele vor Gericht brachte. Wie sehr es ihn frustrierte dass so viele wegen Mangel an Beweisen frei waren, neben mir noch Malfoy, Avery, Macnair und und und, sah man ihm an. „Expecto Patronum“ sagten wir alle gleichzeitig, ohne einen Patronus war es in Askaban nicht auszuhalten, es war echt ein schrecklicher Ort und dies war die einzige Möglichkeit hineinzugehen ohne selbst zu verzweifeln. Wir gingen hinein an Dementoren und Zellen vorbei die Inhaftierten waren die einzigen Menschen die hier waren bewacht wurde alles ausschließlich von Dementoren. Mein Mann und allgemein alle Zauberer die mit dem dunklen Lord in Verbindung gebracht wurden waren ganz oben, inzwischen hatte ich nurnoch 15 Minuten von meiner Mittagspause, aber nur am Freitag durfte ich hier zu einer anderen Zeit hin und hatte auch mehr Zeit, am Wochenende durfte ich hier gar nicht hin und von Montag bis Donnerstag musste ich mich halt mit dieser kurzen Zeit begnügen. Wir waren auch fast da und mir würden noch knapp 10 Minuten bleiben. Wir gingen zuerst an der Zelle von Sirius Black vorbei sie war ganz vorne in diesem Gang, ich wusste er hatte nie etwas mit dem dunklen Lord zutun gehabt und jedes Mal schaute ich etwas mit Mitleid in seine Zelle, er war hier völlig am falschen Ort. Ich sah in seine Zelle und seine glühenden dunklen Augen blickten heraus zu mir, ich kannte ihn jetzt auch seit 13 Jahren, und obwohl er hier genauso lange saß wie viele die ich noch aus Todesser Zeiten kannte, sah er noch halbwegs in Ordnung aus, klar war er abgemagert, litt eindeutig an Schlafmangel und sein Gesicht sah eingefallen und kaputt aus, doch so sahen hier alle aus der Unterschied bei Sirius waren eindeutig seine Augen in ihnen sah man keine Verzweiflung, er hatte sich nicht aufgegeben irgendwas sorgte dafür dass in seinen Augen ein leidenschaftliches Feuer brannte und wirklich verrückt war er nicht. Es war echt schade dass er hier sein musste, ich guckte ihm solange im Vorbeigehen in die Augen und er mir bis ich entgültig an der Zelle vorbei war, so lief es jeden Tag aufs neue ab, ich fragte mich was Sirius wohl dachte er dürfte die Todesser ja ziemlich hassen und mich dementsprechend auch aber sein Blick war unergründlich. Eine Zelle neben meinem Mann war Bellatrix Black inhaftiert, sie war das Gegenteil von Sirius zwar sah man in ihren Augen auch noch ein gewisses Feuer aber das war weil sie verrückt war da war ich mir ganz sicher, das war sie schon immer gewesen, aber Askaban hatte ihr noch mehr zugesetzt, während Sirius relativ gelassen in seiner Zelle saß oder lag, lief sie im Kreis schrie hysterisch, lachte, rede wirr vor sich hin, verletzte sich selber indem sie gegen die Wände schlug oder ähnliches. Als sie uns kommen hörte stand sie schon an den Gitterstäben und streckte ihren abgemagerten Arm völlig sinnlos da durch. Die Gänge waren breit genug sie kam nichtmal in die Nähe um uns zu greifen, sie schrei nur Beleidigungen wie Schlammblüter und Blutsverräter und lachte auf ihre hysterische Art. Ich verdrehte nur die Augen, ignorierte sie ansonsten aber und ging weiter ich hatte so oder so schon weniger Zeit mit meinem Mann weil die Auroren so lange gebraucht hatten am Anfang, ich ließ es mir nicht gerne entgehen Bellatrix ein bisschen fertig zu machen, sie hasste mich genau wie ich sie, sie war früher neidisch weil ich ab und zu mit dem dunklen Lord alleine geredet hatte, aber auch unabhängig davon konnten wir uns einfach nicht ausstehen. Sie hatte auch deutlich mehr Zeit mit dem dunklen Lord verbracht als ich und war so dermaßen fanatisch das war schon fremdschämen sich immer ihr geschleime bei ihm angucken zu müssen, immerhin das musste ich in Askaban nicht mehr sehen, aber allein dass ich sie trotzdem fast jeden Tag sehen und ihre Stimme hören musste war eine Zumutung. Dann endlich war ich aber auch schon bei meinem Mann er wartete an den Gitterstäben auf mich, er war fast zwei Meter groß hatte dunkle Haare und war sehr kräftig. War, inzwischen ist er genauso dünn wie Sirius und hat ein ebenso eingefallenes Gesicht. Ich gab ihm einen Kuss durch die Gitterstäbe und direkt unterbrach uns Moody: „Kein Körperkontakt“. Mr.Smith und Mr. Teraki sagten dagegen nichts mehr und auch wenn ich und mein Mann Moody böse ansahen sagte keiner von uns was, weil Moody tatsächlich eine Person war vor der man besser Respekt hatte und vor dessen Augen man sich nichts zu schulden kommen ließ erst recht nicht wenn er so wenig für einen übrig hatte wie für mich und vorallem für meinen Mann. „Ich wäre früher dagewesen mein Schatz aber nicht jeder im Ministerium legt so viel Wert auf Pünktlichkeit, unser lieber Minister wäre mal besser sorgfältiger bei der Auswahl seiner Auroren.“ Antonin und ich redeten ein bisschen, dann war die Zeit auch schon um, im Weggehen rief ich meinem Mann noch ein „Ich liebe dich“ zu was er erwiderte. Meine Worte wurden von der Umgebung verschluckt und ich bezweifle dass sie im restlichen Gang noch zu hören waren, die Dementoren sorgten für absolute Stille sodass man einen wirklich nur hörte wenn er direkt vor einem war das trug bestimmt dazu bei dass man noch schneller verrückt wurde miteinander reden konnte man nicht, aber alle anderen hörten auch nicht den ganzen Tag Bellatrix wirres Gerede, ob sie wohl wissen wie viel Glück sie haben. Ein weitere Vorteil war dass nicht direkt der ganze Trakt die Gesprächen von mir und meinem Mannhören konnte, schlimm genug dasswir nicht frei reden konnten weil zwei Auroren immer alles mitbekamen. Auf dem Rückweg starrte ich wieder in Sirius Zelle und er hinaus, als ich daran vorbei war schaltete ich gedanklich erstmal ab. Ich vermisste meinen Mann wirklich zu Hause ich lebte in seinem Haus er stammte aus einer wohlhabenden Reinblütigen Familie und obwohl ich erst 18 war bei unserer Hochzeit und er 22 hatte er schon ein eigenes Haus von seinen Eltern überschrieben bekommen, inzwischen lebten beide nicht mehr, meine Familie war im Ausland und ich wäre ganz alleine hätte ich nicht meine drei Hunde Mafia, Forex und Kifli. Jedes mal versprach mir Antonin er würde aus Askaban raus kommen der dunkle Lord würde wieder kommen da wäre er sich sicher aber ich konnte da nicht dran glauben. Heute hatte er nichts derartiges gesagt wahrscheinlich weil Moody dabei war. Smith und Teraki hatten das zwar auch schon mehrmals weitergeleitet und versucht mich daran zu hindern zu ihm zu gehen, hatten außerdem die Sicherheit verstärken lassen, aber dass er jemals raus kam glaubte niemand auch ich nicht die Tatsache dass er mir das seit 13 Jahren sagte und nichts passierte machte ihn auch für die Auroren nicht gerade glaubwürdiger.Die Vorstellung war trotzdem schön, Antonin war nicht annähernd so intelligent wie ich er war eher der grobe Typ er wurde auch schnell mal laut und aggressiv und hatte keine Skrupel, er war ein Mörder das wusste ich aber sowas würde er mir nie antun. Wobei er mich einige Male geschlagen hatte in unserer Ehe und auch wenn mir seine dominante Art an sich gefiel hatte ich da schon wirklich Angst vor ihm gehabt, aber ich kannte ja auch nichts anderes, dass ich ihn liebte darin war ich mir sicher, sonst würde ich ihn nicht jeden Tag besuchen. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als Moody plötzlich meinte und ich hatte das komische Gefühl als hätte er bis jetzt meine Gedanken lesen können: „Wenn sie bei den Ermittlungen die gegen sie liefen zugegeben hätten dass auch zu denen gehören wären sie jetzt jeden Tag 24 Stunden bei ihrem Mann.“ Ich seufzte und erwiderte als hätte ich meinen Text auswendig gelernt einfach weil ich es den Leuten schon so oft erklärt hatte: „Jede Anschuldigung gegenüber mir wurde fallen gelassen, es gab, gibt und wird nie Beweise dafür geben dass ich was mit den Todessern zutun hatte, da können sie machen was sie wollen abgesehen davon, gelangweilt krempelte ich meinen linken Unterarm frei, habe ich kein dunkles Mal, und dass ich meinen Mann nicht verlasse weil sich herausgestellt hat dass er ein Mörder ist vielleicht nicht üblich aber für mich war das kein Trennungsgrund.“ Inzwischen war es Samstag, es war Sommer, heute wo ich nicht nach Askaban konnte entschied ich mit meinen Hunden einen Ausflug zu meiner Freundin Maria zu machen sie wohnt zwei Stunden von London entfernt und eine bessere Beschäftigung hatte ich nicht. Als ich dort ankam war sie total aufgebracht sie erzählte mir dass im Tagespropheten stand dass Sirius Black aus Askaban geflohen sei, ich konnte es nicht ganz glauben doch dann las ich es selber. Ich freute mich tatsächlich etwas für Sirius ich wusste ja von seiner Unschuld anders als Maria, sie war absolut gegen die Todesser fand solche Leute total schrecklich, ich hatte ihr nie von meiner Vergangenheit erzählt und dass ich mit einem inhaftierten Todesser verheiratet war wusste sie ebenso wenig. Wir verbrachten das Wochenende recht entspannt obwohl wir mitbekamen dass viel mehr für die Sicherheit der Bevölkerung getan und überall vor Sirius gewarnt wurde konnte ich sie überzeugen sich nicht allzu viele Sorgen zu machen. Am Montag ging ich schon in der Mittagspause wieder zum Aurorenbüro, weil ich meinen Mann besuchen wollte und mir schon denken konnte dass es wegen dem Ausbruch von Sirius Probleme geben könnte. Empfangen wurde ich von einem Auroren namens Cole Jackson, der mir mitteilte dass meine Berechtigung wertlos war und niemand mehr Askaban betreten dürfe. Ich ließ ihn stehen und beeilte mich in das Büro von Fudge, ich brauchte eine neue Genehmigung, es konnte nicht nach 13 Jahren einfach aufhören ich musste meinen Mann besuchen. Fudge empfing mich recht freundlich aber ich glaube er wusste worum es gehen würde und sagte mir direkt zu Anfang dass die Sicherheit nun über allem stehe und auch wenn er weiß dass ich nichts mit dem Ausbruch zutun haben könnte, er niemand mehr nach Askaban lassen dürfe. Einpaar Krokodilstränen und charmante Wörter später hatte ich dann eine neue Sondergenehmigung in der Hand, zwar meinte Fudge er hätte sich auch durchgesetzt indem er scheinbar schärfere Bedingungen gestellt hätte, wie dass ich nun von fünf Auroren begleitet werden müsse, aber eigentlich hatte ich gewonnen, ich durfte meinen Mann genauso oft besuchen wie sonst, ob nun fünf oder zwei Auroren dabei waren war im Prinzip egal. In der nächsten Pause ging ich wieder zum Aurorenbüro und legte ihnen die neue Genehmigung mit den neuen Bestimmungen hin. Mr. Jackson las sie durch und sagte missmutig: „Morgen stellen wir fünf Auroren bereit, heute wird das nichts mehr, um halb eins sind sie hier.“ Zufrieden lächelnd nahm ich die Genehmigung an mich verabschiedete mich gespielt höflich und ging zurück in meine Abteilung. Am nächsten Tag betrat ich gemeinsam mit fünf Auroren Askaban, es war etwas anders als sonst es schwebten immer wieder Dementoren rein und raus wenn die einen zurück kamen, gingen andere in die Stadt oder wohin sie auch befohlen wurden um Kontrollen durchzuführen und Sirius zurück zu bringen. Es war seltsam an seiner leeren Zelle vorbei zu gehen der erste Tag nach 13 Jahren an dem mich seine glühenden Blicke nicht verfolgten. An Bellatrix Zelle angelangt blieb ich kurz stehen dieses Schauspiel durfte ich mir nicht entgehen lassen. Sie lief doch tatsächlich vollkommen verwirrt im Kreis herum und sagte zusammenhanglos Wörter wie Sirius, der dunkle Lord, kann das sein nein, er ist kein, wie, nicht mein nichtsnutziger Cousin, warum nicht mich, nein, aber wie wenn, wer… Sie verstumte kurz, schien mich und die Auroren aber komplett auszublenden. Sie starrte gegen die Wand ihre Augen blieben aber nie starr auf einer stelle sondern blickten hin und her. Dann brachte sie doch tatsächlich einen vollständigen Satz heraus der mir klar machte worum es hier ging „Der dunkle Lord hat doch Sirius nicht befreit er war keiner von uns niemals er hätte mich geholt mich ich bin seine Nummer eins! Aber wie hat er es dann geschafft wie…“ Diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen ich unterbrach sie: „ Na Nummer zwei immer noch hier“ Sie war wieder in der Realität angekommen und starrte mich wütend an dann schrie sie mich an: „ Du nennst mich Nummer zwei du die genau weiß was ich für ihn getan habe wie sehr er mich immer allen vorgezogen hat, er selbst hat mich unterrichtet ich habe alle dunklen Künste vom ihm selbst gelernt…“ „Und trotzdem sitzt du noch hier drin und Sirius der nicht einmal en Todesser war ist draußen denk mal drüber nach.“ Ich wusste natürlich selber dass es absolut auszuschließen war dass Voldemort etwas mit Sirius Ausbruch zutun hatte und eigentlich wusste Bellatrix das auch aber wenn ich schon die Gelegenheit hatte sie in diesem labilen Zustand zu treffen und weiter zu verunsichern musste ich es einfach tun. Zufrieden mit mir selbst ging ich zu der Zelle von Antonin, ich erklärte ihm dass ich gestern nicht kommen konnte weil ich eine neuen Genehmigung brauchte, er war aber ebenfalls sehr interessiert an Sirius Verschwinden, ich hatte gehofft er hätte vielleicht etwas mitbekommen aber er wusste auch nicht wie Sirius verschwunden war. Er hatte auch kurz überlegt es hätte was mit Voldemort zutun haben können weil wer wäre so mächtig jemanden unbemerkt aus Askaban heraus zuholen aber natürlich wussten wir beide dass Sirius keiner von uns war und es deshalb keinen Sinn machte. Antonin fragte mich auch ob es sonst irgendwelche Lebenszeichen vom dunklen Lord gäbe aber ich verneinte es, er war etwas enttäuscht schloss aber wie immer damit dass er raus zu mir zurück kommt sagte dass er mich liebte und dann musste ich auch schon gehen. Es lief die nächsten Wochen und Monate wie üblich ab, Sirius blieb überraschender Weise verschwunden egal wie viele Dementoren eingesetzt wurden man konnte ihn nicht finden. Ich entschied mich eines ruhigen abends einen Spaziergang Richtung Hogwarts zu machen, ich spazierte viel mit meinen Hunden und wenn es dämmerte und weit und breit keine Schüler mehr zu sehen waren ging ich auch gerne mal mit ihnen an den Rand des verbotenen Waldes. Danach war mir auch heute, ich zog mich an, leinte die Hunde an und machte mich auf den Weg. Am verbotenen Wald angekommen leinte ich meine Hunde ab, doch ich spazierte nicht lange bis ich etwas ungewöhnliches bemerkte. Am Rand des verbotenen Waldes waren eigentlich noch keine beängstigenden Kreaturen und ich fühlte mich relativ sicher doch jetzt sah ich etwa 200 Meter vor mir einen großen schwarzen Hund, doch es war auf jeden Fall nicht der Hund von dem Wildhüter Hagrid dieser Hund hier war zottelig und noch größer, er war sogar größer als der größte meiner Hunde Forex ein Mastiff Mischling den ich als er vier Monate alt war dem Besitzer im Eberkopf abgekauft hatte er wollte ihn ertränken weil er ihn nicht brauchte und nicht wusste wie er ihn schnell los wird da habe ich natürlich nicht gewartete und Forex hatte sich prächtig entwickelt er war sehr groß und wog mit 70kg mehr als ich, aber der Hund den ich jetzt sah war noch einmal anders. Meine Hunde leinte ich schnell an bevor sie zu ihm laufen konnten ich wollte am besten erstmal keine Aufmerksamkeit auf mich ziehen wenn es aber ein normaler Streuner sein sollte konnte ich ihn hier auch nicht alleine lassen aber der Hund schien mir nicht normal. Ich sollte Recht behalten er hatte mich immer noch nicht bemerkt lief jetzt aber los über die Ländereien aufs Schloss zu kurz bevor er dort war wurde aus dem Hund plötzlich ein Mensch, ich erkannte von Hinten nur längere gelockte dunkle Haare und eine große dünne Figur, ich überlegte einen Moment, dann Sirius dachte ich kann das sein, ist das der Grund wie er aus Askaban rausgekommen ist und wie er sich vor den Dementoren versteckt halten kann. Aber was will er jetzt im Schloss auch noch in Menschengestalt das ist so riskant aber, ja klar Harry Potter, James Potter und Sirius waren drei Jahrgänge über mir gewesen in Hogwarts, sie waren Freunde aber James war tot nur sein Sohn Harry ging jetzt nach Hogwarts.Ich entschloss mich zu warten was passierte irgendwann würde der Mann auch wieder rauskommen und ich könnte mich restlos überzeugen dass es Sirius war.Nach etwa 10 Minuten hörte ich einen Schrei von einer scheinbar sehr verängstigten Frau, die Aufruhr die im Schloss entstand konnte ich bis hierher spüren, sie hatten mit Sicherheit Sirius gesehen und ich kriegte Angst ich hatte das Bedürfnis Sirius helfen zu müssen aber wie. Ich musste gar nicht lange überlegen denn ich sah schon einen Mann aus dem Schloss eilen es war eindeutig Sirius er verwandelte sich in den Hund zurück und rannte in den verbotenen Wald. Ich stand immer noch wie angewurzelt an der Stelle und als Sirius an den Waldrand kam sah er mich. Knurrend lief er auf mich zu, nun fingen auch meine Hunde an zu bellen die mich verteidigen wollten, ich sagte gerade so dass ich das bellen übertönen konnte: „ Sirius“. Der Hund hörte auf zu knurren er verwandelte sich zurück in einen Menschen vor mir stand nun Sirius den ich seit 13 Jahren immer nur durch die Gitterstäbe von Askaban gesehen hatte, immer noch dünn und ausgezehrt aber schon deutlich besser als in Askabanselbst, er schaute mich mit finsterem Blick an während meine Hunde immer noch bellten. Ich zog mit der linken Hand meinen Zauberstab, Sirius fühlte sich wohl bedroht denn er zog auch seinen Zauberstab und wollte schon zu einem Fluch ansetzen aber ich schrie: „ Nein warte“, was ihn etwas verwunderte und kurz erstarren ließ, als nächstes band ich mit Hilfe eines Zaubers die Leinen meiner Hunde um einen Baum sodass ich die Hände frei hatte denn sie rissen mich fast weg so sehr wollten sie auf Sirius zustürzen. Jetzt wo ich etwas wemiger gestresst war befahl ich ihnen still zu sein und nachmehrmaliger konsequenter Aufforderung funktionierte das auch, Sirius guckte nervös zum Schloss runter, bald würden sie bestimmt auch hier hochkommen und nach ihm suchen aber noch war nicht viel Zeit vergangen. Er sah das wohl genauso denn fürs erste steckte er seinen Zauberstab weg, stürzte sich dann aber auf mich und drückte mich zu Boden.Meine Hunde fingen augenblicklich wieder an zu bellen aber Sirius ignorierte es: „ Ich kenne dich aus Askaban“ sagte er nur. Er hatte viel Kraft und obwohl er so dünn war konnte ich mich so wie er mich festhielt nicht bewegen ich antwortete nur mit einem leichten Lächeln was aber eher Selbstsicherheit als Freundlichkeit vermitteln sollte: „ Wäre traurig wenn nicht, wir sehen uns seit 13 Jahren fast täglich.“ Sirius kam gar nicht dazu etwas zu sagen denn man hörte jetzt andere Geräusche es waren Menschen draußen vor Hogwarts und von hinten hörte man einen rasselnden Atem, es war noch weit doch es waren unverkennbar Dementoren. Sirius ließ mich los, er wollte wegrennen, verwandelte sich in einen Hund, doch er blieb nach ein paar Metern stehen und verwandelte sich zurück: „ Was ist mit dir, du kommst hier so nicht so schnell weg.“ Ich antwortete etwas wütend über seinen Leichtsinn da er einfach stehen blieb: „ Ja und selbst wenn sie haben ja wohl dich gesehen im Schloss nicht mich, außerdem wohne ich 20 Minuten von hier ich komme schon weg lauf besser.“ „Das interessiert die Dementoren doch nicht, ob es ich bin oder einfach jemand der ihnen gerade im Weg ist.“ Sagte Sirius er zog mich hoch und ich band schnell meine Hunde los, „ich kam von hier komm mit mir Sirius ich kann dich erstmal verstecken wenn du nicht weißt wohin“ als ich seinen Blick sah fügte ich hinzu „Sei nicht so misstrauisch der Weg wo ich raus muss ist so oder so der kürzeste, danach kannst du vielleucht immer noch entscheiden wohin aber je länger du unterwegs bist desto größer die Wahrscheinlichkeit dass sie dich schnappen.“ Ich ging schnell los und Sirius der überzeugt schien folgte mir. Weil wir uns beeilten waren wir innerhalb von 15 Minuten an meinem Haus, Sirius schaute es interessiert an „Schönes Haus“ sagte er, während er weiter seinen Blick schweifen ließ. An der Haustür angekommen, fiel sein Blick auf das Klingelschild wo mein Name und der von meinem Mann stand, ich hatte ihn nach der Hochzeit nicht angenommen. „Dolohow“ sagte Sirius mit einer Stimme die relativ gefasst aber verachtend klang. „Komm erstmal rein, bitte, ich erklär dir das dann alles wenn du jetzt zurück läufst finden sie dich.“ „Dann habe ich wohl keine Wahl.“ Sirius und ich gingen ins Haus, die Hunde blieben im Garten, ich setzte mich an den Tisch und bot auch Sirius mit einer Handbewegung an sich zu setzen. Er verneinte und wartete anscheinend auf eine Erklärung. Ich wollte Sirius nicht anlügen aber ich wollte auch nicht dass er schlecht von mir denkt, ich wollte dass er hier bleibt und sich nicht in irgendeine Gefahr begibt also sagte ich: „ Ich weiß Antonin Dolohow war ein Todesser und ich habe immer ihn in Askaban besucht, aber er lebt halt nur hier mit mir zusammen weil wir schon lange befreundet sind, ich bin aber keine Todesserin“, zum Beweis zeigte ich ihm meinen linken Unterarm. Ichfühlte mich irgendwie schuldig gegenüber meinem Mann weil ich ihn verleugnete, aber ich wollte es Sirius einfach nicht sagen warum genau konnte ich mir selbst nicht erklären. Ich fügte hinzu: „ Ich darf in diesem Haus wohnen und ich bin niemand der seine ähm naja Freunde so wie ihn eben fallen lässt wegen sowas.“ „ich hätte auch alles für meine Freunde getan, war auch immer für sie da, doch dann passierte das mit James und das ist der Grund warum ich Voldemort und seine Anhänger so verabscheue“, antwortete mir Sirius und er erzählte mir die ganze Geschichte von James, wie er verdächtigt wurde, von seiner Unschuld und von Peter Pettigrew, von Harry Potter und was er vor hatte. Wir redeten sehr lange und ich sagte ihm dass er auch wenn er viel unterwegs sein würde und sich viel in der Nähre von Harry aufhalten würde er immer hier hin kommen könnte, dann richtete ich ihm das Gästezimmer her und wir gingen schlafen. In den nächsten Wochen besuchte ich meinen Mann immer seltener, ich fühlte mich schuldig wegen Sirius konnte ihm aber auch nichts davon sagen wegen den Auroren und selbst wenn würde ich ihm nichts sagen weil ich genau weiß wie er ausrasten würde aber ich fühlte mich sehr schlecht deswegen und konnte ihm einfach nicht mehr jeden Tag so unter die Augen treten. Mit ihm konnte ich auch einfach nie so reden wie mit Sirius nichtmal in unserer Zeit vor Askaban wo wir zusammen gelebt hatten, ich hatte das Gefühl Sirius jetzt schon besser zu kennen als meinen Mann, wenn er bei mir war hatte ich sofort bessere Laune ich freute mich immer wenn er kam, aber das machte mir die Situation noch schwieriger, ich liebte meinen Mann doch, also zumindest hatte ich das Gefühl dass ich das tun muss und ich kenne auch gar nichts anderes als mit ihm zusammen zu sein. Ich wollte nicht solche Gedanken haben, jetzt wünschte ich mir einfach nur so sehr Antonin wäre draußen bei mir, oder er wäre besser nie nach Askaban gekommen. Aber ihn täglich zu sehen schaffte ich nicht ich erklärte ihm das damit dass weil Sirius noch nicht gefasst wurde noch schärfere Bedingungen für meine Besuche gestellt wurden und ich auch jetzt nicht mehr auf Fudge einwirken konnte. So ging es jetzt ein Jahr lang, Sirius hatte nachdem er fast Peter Pettigrew gefasst hatte und Harry Potter erzählt hatte dass er sein Pate war einen neuen festen Unterschlupf wo er sicher war und nicht raus durfte, ich besuchte ihn aber häufig, wir waren richtig gute Freunde geworden wir konnten über alles reden und Sirius war für mich inzwischen der wichtigste Mensch in meinem Leben geworden. Ihm tat es auch gut nicht so viel alleine zu sein und er konnte mit mir auch über die Sorgen reden die er sich wegen Harry im Trimagischen Tunier machte, oder wie sehr es ihm missfiel das Haus nicht wie seine anderen Freunde oder die anderen Mitglieder des Ordens verlassen zu können. Als ich eines Abends bei Sirius saß, erreichte uns die Nachricht dass Harry durch einen Portschlüssel im Trimagischen Tunier bei der Wiederauferstehung von Lord Voldemort dabei war und einer seiner Mitschüler gestorben ziemlich schnell. Ab da an hatte ich Angst ich kam nicht mehr nach Askaban ich wusste dass mein Mann auch wissen würde dass der dunkle Lord auferstanden war und dass er mir sagen würde ich solle ihn suchen und dass er im Moment sehr sauer war weil ich ihn nicht besuchte. Aber solange er in Askaban saß musste ich mir um ihn keine Sorgen machen mehr Angst hatte ich darum dass Lord Voldemort mich aufsuchte und so verließ ich mein Haus und lebte ab jetzt zusammen mit meinen Hunden bei Sirius am Grimmauldplatz, der mir sofort dieses Angebot machte. Erzählt dass ich mit einem Todesser verheiratet bin hatte ich ihm aber immer noch nicht. Der Tag kam aber etwa ein halbes Jahr später, es stand in allen Zeitungen Massenausbruch aus Askaban, 10 Todesser waren frei, unteranderem mein Mann und Bellatrix. Ich brach zusammen als ich das las wenn Antonin zu unserem Haus geht und sieht dass ich geflohen bin dass ich nicht treu zum dunklen Lord zurück gekehrt war sondern ihm den Rücken zugewandt hatte genau wie meinem Mann selber würde er unglaublich wütend werden er würde versuchen mich zu bestrafen, vielleicht sogar zu töten wenn er mich finden würde. Als ich weinend über dem Zeitungsartikel saß und Sirius vergeblich versuchte mich zu beruhigen und mich fragte was denn mit mir los sei, erzählte ich ihm alles aber sagte ihm auch immer noch unter Tränen wie sehr ich das alles bereue weil ich jetzt gesehen habe wie die andere Seite ist und wie viel besser der Umgang untereinander und alles hier ist. Sirius sagte nichts er nahm mich einfach in den Arm und so schaffte ich es langsam etwas runter zukommen. Nach einigen Minuten ließ er mich vorsichtig los und sagte: „Du solltest dich hinlegen ok es ist schon spät ich bringe dir einen Tee und dann schlaf ein bisschen hier bist du in Sicherheit.“ Ich nickte nur weil ich es einfach nicht schaffte was zu sagen ich fühlte mich so schuldig weil ich Sirius so lange nicht die Wahrheit gesagt hatte ich hatte Angst dass die anderen Ordensmitglieder mich nicht verstehen und rauswerfen würden und dass ich dann Voldemort und seinen Todessern ausgeliefert wäre. Etwa 10 Minuten nachdem ich mich hingelegt hatte kam Sirius schon mit meinem Tee, er setzte sich zu mir aufs Bett und ich bedankte mich leise bei ihm und trank einen kleinen Schluck von dem Tee der noch ziemlich heiß war. Die nächsten Minuten saßen wir einfach da keiner sagte ein Wort ich trank nur weiter meinen Tee und guckte ab und zu auf Sirius der seitlich neben mir saß und mir über das Haar streichelte und ins Leere sah. Auch wenn man ihm in diesem Moment Sorgenfalten auf seinem Gesicht ansah schaute er nicht wütend er sah immer noch unglaublich hübsch aus seine dunklen Augen waren noch ausdrucksstärker als zu der Zeit wo ich ihn immer in Askaban gesehen hatte. Ich musste schrecklich aussehen mein ganzes Make-up war verschmiert und ein bisschen schämte ich mich so bei Sirius zu sein aber ich war unglaublich glücklich dass er da war. „Ich hab mir sowas irgendwie gedacht.“ Unterbrach Sirius plötzlich die Stille ohne mich dabei anzusehen. „Das mit der Freundschaft kam mir schon nach einiger Zeit komisch vor je öfter ich mit dir geredet habe oder bei dir zuhause war desto weniger kam mir das ganze realistisch vor, euer Haushalt war nicht getrennt, du hast in einem großen Schlafzimmer mit Doppelbett geschlafen in den zwei Gästezimmern sah es nicht aus als hätte da jemals einer gewohnt naja und einen Freund so oft in Askaban zu besuchen das müsste schon ein sehr guter Freund sein und sowas kann ich mir bei einem Todesser einfach nicht vorstellen.“, Sirius lächelte leicht, sah mich aber immer noch nicht direkt an „Als ich mir das so dachte warst du mir aber auch schon viel zu wichtig um zu sagen ich breche den Kontakt ab, außerdem bist du nicht wie er oder einer von denen das habe ich schnell bemerkt.“ Mir gingen so viele Gedanken durch den Kopf Sirius war mir auch wichtig, sogar mehr als das dass er mir nun gesagt hatte dass ich ihm schon länger soviel bedeute dass er darüber hinwegsehen kann dass ich früher zusammen mit Todessern gearbeitet habe sogar einen geheiratet habe machte mich auf eine Weise wirklich glücklich egal wie belastend die Situation um mich herum war. „Sirius bitte bleib hier, ich will nicht alleine sein.“ sagte ich auch wenn ich das Gefühl hatte dass ich kein Recht darauf hatte noch Sirius Zuneigung zu bekommen aber ich wollte ihn einfach bei mir haben.Er schaute mich an und ich rückte ein bisschen zur Seite so dass Sirius Platz hatte sich neben mich zu legen. Irgendwie brachte ihn das zum Lächeln und er legte sich zu mir und legte einen Arm um mich. Die Stimmung änderte sich schlagartig Sirius hatte seine gute Laune wieder und versuchte jetzt mich damit aufzuheitern, was gar nicht so schlecht funktionierte, als ich ihn lachend anschaute sagte er charmant wie er ist: „ Du siehst lustig aus“, ich lachte und er versuchte mir die Mascara unter den Augen wegzuwischen verschmierte sie aber nur noch mehr, „du bist trotzdem noch wunderschön“ ergänzte er und ich legte meinen Kopf an seine Schulter. „Danke für alles Sirius dass ich hier bleiben darf dass du so viel für mich tust und für mich da bist so war noch nie einer zu mir.“ „Dann bin ich scheinbar ein besserer Ehemann als dein Ehemann“ erwiderte Sirius er schaute mich immer noch mit einem Lächeln an und ich lächelte zurück, er hatte echt recht mit dem was er sagte mein Mann war ganz anders er hatte mich nicht ansatzweise so gut behandelt wie es Sirius tat ohne mit mir verheiratet oder auch nur zusammen zu sein. „Sirius wirklich ich hätte nicht gedacht dass ich jemanden wie dich kennenlerne ich hab nicht gedacht irgendjemand kennenzulernen seit mein Mann in Askaban war und es war gut dass ich in den vergangenen 15 Jahren niemanden kennengelernt habe weil sonst hätte ich jetzt dich nicht hier bei mir und das möchte ich mir gar nicht vorstellen.“ Sirius sagte nichts er nahm nur mit einer Hand mein Gesicht und küsste mich. Es fühlte sich gut an Sirius war sehr leidenschaftlich sein Bart kratzte etwas an meinem Gesicht wir beide konnten uns nicht von einander lösen ich war so überrannt von meinen Gefühlen ich hatte schon lange keinen so glücklichen Moment mehr erlebt in dem ich mich so sorglos und frei fühlen konnte. Sirius drückte mich währenddessen immer mehr an sich und ich merkte wie stark er geworden war es war kein Vergleich mehr zu der Zeit in Askaban wo er extrem abgemagert war. Am nächsten Morgen weckte Sirius mich mit vorbereitetem Frühstück und einem Kuss auf die Stirn, es war schön einen so liebevollen Partner zu haben, Sirius und ich waren einfach perfekt füreinander ich verliebte mich einfach jedes Mal von neu in ihn wenn ich ihn ansah und ich freute mich auf die kommende gemeinsame Zeit die wir ab nun beide als Ordensmitglieder verbringen konnten.