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Elfwyn- die Roheryn Teil 8

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1 Kapitel - 1.535 Wörter - Erstellt von: Nolawen Moredhel - Aktualisiert am: 2017-10-08 - Entwickelt am: - 32 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nach dem Sieg über die Mordor Orks geht es zurück nach Edoras. Elfwyn redet mit Eowyn, Elfhelm und mit Theodred

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    Wir ritten in einem weiten Bogen zurück nach Edoras. Aber vorerst rasteten wir noch einmal. Die Rohirim saßen in großen Runden beieinander und rede
    Wir ritten in einem weiten Bogen zurück nach Edoras. Aber vorerst rasteten wir noch einmal. Die Rohirim saßen in großen Runden beieinander und rede Wir ritten in einem weiten Bogen zurück nach Edoras. Aber vorerst rasteten wir noch einmal.
    Die Rohirim saßen in großen Runden beieinander und redeten.
    Als die Kreise sich lichteten, trat ich aus meiner Deckung hervor. Ich setzte mich neben Theodred.
    „Das waren Mordor Orks“, sagte ich. „Sie haben das Zeichen des Südens getragen.“
    „Woher weißt du das alles?“, fragte er.
    „Meine Großmutter hat mir viel erzählt. Von den Sippenmorden der Elben bis zum letzten Bündnis der Elben und Menschen. Und meine Mutter weiß viel über Gondor, den Grund kenne ich nicht. Außerdem können die Orks doch nur aus Mordor kommen.“
    Ich sah in das herunterbrennende Feuer.
    „Der Krieg muss irgendeinen Auslöser haben.“
    Theodred lacht auf. „Natürlich! Weltherrschaft, was sonst?“
    „Aber Sauron ist nur ein Geist, ein Hüter seiner Vergangenheit“, widersprach ich.
    „Du sprichst mir in Rätseln, Elfwyn. Ich weiß nicht so viel Bescheid, über das was außerhalb Rohans passiert-“
    „Doch, das weißt du besser als ich. Ich weiß, was passiert ist, du weißt was passiert, Theodred.“
    Er legte den Kopf schief. „Und woher sollte ich das wissen?“
    „Du weißt, wie es in Gondor ist, nicht wahr? Du hast mit Boromir geredet als würdest du ihn seit deiner Kindheit kennen. Er wird dir doch gestern gesagt haben, wie es noch so aussieht in Gondor. Das mit Osgiliath haben wir mitbekommen, aber es ist noch nicht alles. Warum muss er zu den Elben? Außerdem hat er von Ringgeistern gesprochen. Ringe! Kennst du den Spruch nicht? Die Menschen- und Zwergenkönige bekamen Ringe, genau wie die Elbenherrscher. Neun den Menschen, sieben den Zwergen und drei den Elben.“
    „Neun den Menschen?“, unterbrach Theodred mich. „Später sprach Boromir wirklich von neun gesichteten Ringgeistern.“
    Ich starrte ihn an. „Was passiert nur im Süden?“
    Am nächsten Morgen tauchte Edoras vor uns auf.
    Außerdem trafen wir auf Éomer und sein zurückkehrendes Éored. Theodred und Éomer sprachen kurz miteinander und ich bekam es mit, da ich hinter Theodred ritt.
    „Wir sind auch auf Boromir gestoßen, nicht weit von Helms Klamm entfernt. Wir gaben ihm ein neues Pferd“, teilte Éomer uns mit.
    Ich versuchte Elfhelm zu erspähen, konnte ihn aber nicht entdecken.
    „In der Westmark sind keine Orks. Ich habe mir Erkenbrand gesprochen und er hat in der Gegend noch keine Orks oder andere Kreaturen gesehen.“
    „Das sah bei uns ganz anders aus“, meinte Theodred. „In der Wold sind ein paar Gehöfte zerstört, aber wir konnten die Orks einholen und haben sie getötet und ihre Leichen verbrannt. Wir konnten nur einen Flüchtling retten und haben ihn mitgenommen. Die Orks kamen aus dem Süden, aus Mordor.“
    „Dann sollten mehr Männer zu den Mündungen des Entwassers und in die Fenmark. Wir sollten mit Ánorien in Verbindung bleiben“, sagte Éomer. „Aber jetzt kehren wir erst einmal zurück zum König.“
    Mit 240 Mann ritten wir nach Edoras und wurden freudig empfangen.
    Theodred und Éomer traten vor den König, während ich in das Zimmer eilte, das ich mir mit Éowyn und zwei anderen Frauen teilte. Éowyn kam mir entgegen. „Du warst ausreiten mit ihnen!“
    Ich senkte den Blick. „Ja, Herrin. Ich habe die Erlaubnis Theodreds und Éomers und-“
    „Ich stelle dir das gar nicht nach, Elfwyn“, sagte sie aufgeregt. „Ich würde auch so gerne ausreiten, aber ich darf es auf keinen Fall. Wie war es, was habt ihr gesehen?“
    Ich erzählte ihr von den Orks und ihre Augen wurden groß.
    „Hertha und Wylla wissen auch davon“, gestand sie mir. „Wegen deiner Abwesenheit, ich konnte ihnen nichts vormachen. Aber sie werden schweigen, denn sie wissen, dass du das geheim halten willst.“
    Ich verließ Meduseld und suchte Elfhelm in den Unterkünften der Rohirim auf. Éowyn hatte mir geholfen, die Rüstung abzunehmen und wir hatten diese und mein Schwert wieder in der verschließbaren Truhe verstaut.
    Elfhelm unterhielt sich gerade mit zwei anderen Rohirim, als ich zu ihm kam. Ich trug wieder ein schlichtes Kleid und hatte zwei Zöpfe in meine Haare geflochten. Hoffentlich fiel nicht auf, dass meine Haare für ein Frau wiederum zu kurz waren.
    „Hallo, Elfwyn“, begrüßte Elfhelm mich und entfernte sich von den anderen.
    „Wie war es?“, fragte er dann leise.
    „Elfhelm, unser Zuhause ist zerstört worden!“ Ich ergriff seine Hände und sah ihn mit traurigen Augen an. Er schwieg einen Moment. „Aber ihr habt die Orks gekriegt?“
    „Ja, und wir haben sie ohne Verluste getötet.“
    „Und Großmutter und Mutter waren schon fort?“
    „Ja, anscheinend schon längst.“
    „Dann ist es halb so wild, Elfwyn.“
    „Erschüttert es dich denn gar nicht?“
    „Doch, doch natürlich. Ich meine nur… Ach, du weißt, was ich meine.“
    „Du bist genau wie Theodred“, lächelte ich.
    Er sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
    „Aha, kennst du ihn schon so gut wie mich?“
    Ich wurde rot. „Naja, nein. Aber was die Zerstörung unseres Zuhauses angeht, hat er genauso wie du reagiert.“
    „Er hat da aber nicht gelebt“, sagte Elfhelm verwirrt.
    „Lass gut sein, so meine ich das auch nicht. Du weißt, was ich meine.“Er grinste. „Klar.“

    Wenig später begab ich mich auf den Weg zu den Ställen um nach Daw zu schauen.
    Dort traf ich auf Theodred.
    „Was hat der König gesagt?“, fragte ich ihn und häufte Stroh in die Box von Daw.
    „Für ihn zählte nur, dass die Orks jetzt vernichtet sind“, meinte Theodred düster und setzte sich auf einen Heuballen.
    Ich starrte ihn an. „Denkt er etwa, die Gefahr ist vorüber?“
    Er zuckte mit den Schulter. „Gríma sorgt schon dafür, dass er es denkt.“
    „Kannst du ihn nicht rausschmeißen?“, fragte ich flehend. „Schlangenzunges Einfluss auf König Theoden könnte gefährlich werden.“
    „Ja und ich bin nicht der König.“ Theodred seufzte. „Vater denkt, dass Gríma sein treuster Ratgeber ist.“
    Ich seufzte, schloss die Tür von Daws Box und wandte mich ihm zu.
    Wir sahen uns einen Moment lang an.
    „Du wolltest mich doch mal treffen“, sagte ich. „Jetzt muss ich mich nicht mehr verstecken und bin hier.“
    Er lächelte. „Ich will jetzt auch nicht über die Orks oder Gríma reden.“
    „Sondern?“
    „Tja, nun habe ich auch keine Ahnung.“ Ich lachte, setzte mich neben ihn und starrte auf Daw, der über uns aufragte und leise schnaubte.
    „Schönes Pferd“, meinte Theodred. „Anfangs war ich nicht so gut drauf zu sprechen, aber das hat sich geändert.
    „Du warst anfangs auch nicht gut auf mich zu sprechen.“
    „Ich konnte dich nicht verstehen, Elfwyn. Wir verteidigen unser Land und dass du dafür kämpfen willst kann ich verstehen. Aber trotzdem erfordert es an Mut, denn es wird noch mehr kommen. Es wird nicht bei hundert Orks, die wahllos durch die Riddermark ziehen, bleiben. Was ist mit diesen Ringgeistern zum Beispiel?“
    Ich sah ihn schweigend an. „Es hat mit meinem Bruder zu tun“, sagte ich dann.
    „Ich weiß. Das hast du mir schon einmal erzählt. Ich glaube, Éowyn würde auch gerne mit Éomer ziehen.“
    „Das will sie“, sagte ich leise und Theodred blickte mich an. „Du hast mit ihr darüber gesprochen.“
    „Sie weiß, dass ich kämpfe. Hertha und Wylla auch, aber sie halten dicht.“
    Theodred strich mir die Haare aus dem Gesicht.
    „Ich denke, du hättest sie länger lassen können.“
    „Ich bin kein Risiko eingegangen. Aber ich muss sagen, dass es komisch mit schulterlangen Haaren ist. Vorher gingen sie mir bis zur Hüfte.“
    Theodred legte einen Arm um mich und ich sah ihn überrascht an.
    „Ich bin froh, dass du nach Edoras gekommen bist, ob du jetzt kämpfen würdest oder nicht“, meinte er.
    „Dann wäre ich dir wohl nie aufgefallen.“
    „Oh, doch ganz sicher schon. Du bist wunderschön“, sagte Theodred und küsste mich auf die Wange. Ich neigte leicht den Kopf und unsere Lippen trafen sich.

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1507135257
Elfwyn- die Roheryn Teil 8
Elfwyn- die Roheryn Teil 8
Nach dem Sieg über die Mordor Orks geht es zurück nach Edoras. Elfwyn redet mit Eowyn, Elfhelm und mit Theodred
http://www.testedich.de/quiz50/quiz/1507135257/Elfwyn-die-Roheryn-Teil-8
http://www.testedich.de/quiz50/picture/pic_1507135257_1.jpg
2017-10-04
402C
Herr der Ringe

Kommentare (4)

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Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
vor 7 Tagen
Bitte schreibt doch mal wie ihr die Geschichte findet und ob ihr mehr solcher Geschichten lesen wollt. Ihr könnt mir auch Anregungen schicken, ich schreibe sehr viel in letzter Zeit. Unter anderem auch noch Vanima Faniriel.
lg, Nolawen
Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
vor 15 Tagen
Bitte nicht wundern, dass Teil 7 und 8 zweimal hochgeladen sind. War ein Versehen, weil der erste Versuch so lange gebraucht hat aufgenommen zu werden
Elenath ( von: Elenath)
vor 17 Tagen
Ich freue mich, das ist voll schön, dass es zwischen den Beiden gefunkt hat ! Mach weiter so !😍
Elenath ( von: Elenath)
vor 30 Tagen
Eine schöne Geschichte, ich würde gerne wissen wie es weitergeht und was mit oder zwischen Theodred und ihr passiert😍.