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An Avengers Story - Mila Wood

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2 Kapitel - 1.379 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2017-10-08 - Entwickelt am: - 135 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mila Wood, S.H.I.E.L.D.-Agentin, hat den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht: durch ihre Teilnahme an einem geheimen Experiment wird sie zum Avenger. Doch das neue Leben stellt sich als anstrengender heraus, als es zunächst scheint. Die ganze Welt schaut zu ihr und ihren Freunden auf, sie muss um die Anerkennung der anderen kämpfen, außerdem gilt es, die Welt zu beschützen. Und als wäre das nicht genug, kommt auch noch die verdammte Liebe hinzu...

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    Furys Büro war spartanisch eingerichtet, wie nicht anders zu erwarten. Er legte eine Mappe auf den Tisch. "Ihre Akte.", begann er. Ich verz
    Furys Büro war spartanisch eingerichtet, wie nicht anders zu erwarten. Er legte eine Mappe auf den Tisch.
    "Ihre Akte.", begann er. Ich verzog keine Miene und wartete ab. Langsam schlug er die Mappe auf. Mit einer Büroklammer war an der ersten Seite ein Bild befestigt, das ich als das Bewerbungsfoto wiedererkannte, welches ich mit einundzwanzig bei S.H.I.E.L.D. eingeschickt hatte. Ich verkniff mir ein Grinsen.
    "Mila Wood, zweiunddreißig, seit elf Jahren bei S.H.I.E.L.D. als Agentin tätig. Bisher achthundertundvier überaus erfolgreiche Einsätze, hervorragende körperliche und mentale Verfassung. Zuweilen übermütig und forsch" -er sah mich mit hochgezogenen Brauen an- "aber dennoch diszipliniert genug, um außergewöhnliche Leistungen zu erbringen. Ledig, bislang keine feste Beziehung, die länger als drei Monate dauerte."
    Er klappte die Mappe zu und sah mich an. Ich verschränkte die Arme.
    "Was wollen Sie mir damit sagen?"
    Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück.
    "Wir haben vor einem Jahr mit einem neuen Forschungsprojekt begonnen. Nun suchen wir nach geeigneten Versuchspersonen."
    "Worum geht es dabei?"
    "Wir verleihen besondere Kräfte. Sie wissen schon."
    "Die Avengers?"
    Er nickte.
    Ich hob eine Braue.
    "Lassen Sie mich raten...die Versuc he sind nicht ganz ungefährlich?"
    "So ist es. Aber wir dachten, dass Ihre...Risikofreude Sie zu einer idealen Kandidatin machen würde."
    "Ah. Und was springt dabei für mich heraus?"
    "Eine kleine Gehaltserhöhung, kostenloses Quartier im Avengers-Tower, übernatürliche Kräfte und jede Menge Arbeit."
    Eine Weile lang durchbohren wir uns mit prüfenden Blicken. Dann grinste ich.
    "Ich bin dabei."

    Ich trat durch die dünne Glastür. In dem dünnen Krankenhaushemd war es kühl und ich fröstelte. Der Raum war schlicht, steril und strahlend weiß. In der Mitte stand einer dieser Stühle, wie sie bei jedem Zahnarzt stehen, daneben starrte ein attraktiver Mann konzentriert auf den Bildschirm seines Tablets. Als ich näherkam, hob er den Kopf und lächelte breit.
    "Mila Wood?"
    Ich nickte und gab ihm die Hand.
    "Schön, Sie kennenzulernen. Ich bin Dr Meyers."
    Der führende Genetikexperte deutete auf den Stuhl, woraufhin ich Platz nahm. Eine Frau im weißen Kittel wie Dr Meyers betätigte einen Schalter und die Lehne senkte sich herab bis ich fast flach da lag. Dr Meyers sah auf mich herab.
    "Sie sind Experiment 043. Fury hat Sie mir sehr empfohlen."
    Wieder nickte ich. Er lächelte freundlich und rollte auf seinem Drehhocker zu mir.
    "In dieser Versuchsreihe testen wir die Auswirkungen des Vermischens von menschlichem Genom mit Fremdem. Dazu werden wir Ihnen dieses Serum injizieren."
    Er hielt eine Phiole mit orangefarbener Flüssigkeit hoch.
    "Und was erwarten Sie von dem Zeug?", fragte ich.
    "Das können wir nur vermuten. Wir hoffen, dass Sie die Vermischung überleben und danach neue Kräfte besitzen."
    Ich grinste schief.
    "Mila, ich muss Sie noch ein letztes Mal fragen: Wollen Sie das Risiko eingehen?"
    Sein Ausdruck wurde ernst. Ich nickte entschlossen. "Ja."
    "Nun gut."
    Er gab der Frau einen Wink, woraufhin sie eine Spritze in meinen Arm rammte. Bevor ich auch nur überrascht aufschreien konnte, wurde alles schwarz.

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    Als ich aufwachte, pochte meine Stirn wie verrückt. Es war, als hätte ich die letzten drei Tage nicht geschlafen und mich zudem noch besoffen. Mein Körper fühlte sich an wie eine schwere, unförmige Masse. Ich hob meine trägen Lider und sah mich um. Ich lag in einem Bett mit weißen Laken. Dr Meyers saß neben mir auf einem Stuhl, sein hübsches Gesicht vom Bildschirm des Tablets angestrahlt. In einer Ecke des Raumes stand Nick Fury. Der Wissenschaftler legte sein Tablet zur Seite und lächelte mich an.
    "Guten Morgen, Mila. Sind Sie wohlauf?"
    "J...ja. Mir geht's ganz okay." Himmel, was war meine Stimme heiser!
    "Um sicherzugehen, dass Sie keinen Gedächtnisverlust erlitten haben, werde ich Ihnen jetzt ein paar Fragen stellen. Fühlen Sie sich dazu imstande?"
    Ich nickte.
    "Wunderbar. Zunächst...wie alt sind Sie?"
    "Eigentlich fragt man eine Frau so etwas nicht, aber da Sie es wahrscheinlich sowieso wissen...32."
    "Sehr gut." Er lächelte. "Ihre Agentennummer?" "371."
    "Korrekt. Ihre Eltern leben in Australien. Wie lauten ihre Vornamen?" "Jared und Gwen."
    "Wohin führte Sie Ihr er ster Einsatz?"
    "Nach Belgien."
    "Ihre Blutgruppe?"
    "B negativ."
    "Richtig. Nun..."
    Er sah mich ernst an.
    "Einiges an Ihnen hat sich verändert. Zumindest äußerlich, alles andere werden wir bald feststellen."
    "Zeigen Sie schon her."
    Er reichte mir einen Spiegel.
    Himmel! Was war nur mit meinen Augen passiert! Sie waren nicht mehr grün wie früher, sondern hatten ein leuchtendes orange. Außerdem waren die Pupillen schlitzförmig. Es war ganz klar: ich hatte Katzenaugen. Richtige, echte Katzenaugen. Mein Mund klappte auf. Oh! Meine Zähne liefen spitz zu! Zumindest meine Schneide- und Eckzähne. Immerhin wuchsen mir keine Schnurrhaare...
    "Ich denke, damit kann ich mich abfinden. Ist das alles?"
    Meyers deutete auf meine Arme. Dort waren schwarze Tigerstreifen zu sehen. Wie Tattoos, nur irgendwie...schöner und echter, als ob sie schon immer zu mir gehört hätten. Meyers ergriff erneut das Wort: "Diese Streifen sind teilweise auch auf Ihrem Rücken zu sehen. Das kommt von dem zusätzlichen Erbmaterial, das sich nun in Ihren Zellen befindet. Es ist das Genom einer sibirischen Tigerin. Sie sollten in der Lage sein, ihre Gestalt anzunehmen." Okay...DAS hatte ich nicht erwartet. Aber es war unglaublich toll...ich fühlte mich hervorragend.
    Auf einmal knistert es laut und die Blume auf meinem Nachttisch ging in Flammen auf. Ich fluchte laut. Fury schnappte sich ein Glas Wasser und löschte das Grünzeug, bevor er es in den Müll warf. Ich atmete erleichtert auf, doch Dr Meyers musterte mich nachdenklich.
    "Mila, erlauben Sie mi r, noch ein paar Tests durchzuführen?"
    "Klar."
    Einen Tag und diverse Testverfahren später kam e wieder, mit einem Leuchten in den braunen Augen. "Wie es scheint, hatte das Serum eine zusätzliche, unerwartete Wirkung. Sie beherrschen Pyrokinese." "Pyro...was?"
    "Pyrokinese. Die Fähigkeit, das Feuer zu beherrschen."
    Entgeistert starrte ich ihn an. Dann erhob Fury die Stimme.
    "Mila Wood, Sie sind zum offiziellen Mitglied der Avengers ernannt. Herzlichen Glückwunsch."
    Als er mir die Hand reichte hätte ich schwören können, dass ein Lächeln über sein Gesicht huschte.

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An Avengers Story - Mila Wood
An Avengers Story - Mila Wood
Mila Wood, S.H.I.E.L.D.-Agentin, hat den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht: durch ihre Teilnahme an einem geheimen Experiment wird sie zum Avenger. Doch das neue Leben stellt sich als anstrengender heraus, als es zunächst scheint. Die ganze Welt schaut...
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2017-10-03
402LA
Marvel’s The Avengers

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