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Das Biest und der Tyrann - Teil 47

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1 Kapitel - 10.308 Wörter - Erstellt von: Ronja - Aktualisiert am: 2017-10-05 - Entwickelt am: - 159 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Grits Sicht
    Ich nehme die beiden wuchtigen Vorderpfoten von Hellboy und ziehe sie auf meine Schultern. Sein Kopf liegt auf meinem. Bevor ich gehe, schaue ich mich noch einmal um. Das war mein Zuhause für die letzte Woche. Es war hart! Und es hat mich mehrmals an meine Grenzen gebracht. Aber jetzt kann ich den Ort voller Stolz verlassen. Ich habe es geschafft. Ich werde niemals wieder hier her zurückkehren. Das ist ein abgeschlossener Teil meines Lebens. Nie wieder! Ich gehe und schleife Hellboy mit mir mit. Es dauert lange, bis ich den Wald verlasse. Ich war wirklich tief drin. Mit einem letzten Schritt trete ich ins offene Gelände. Es ist plötzlich so hell. Keine Bäume mehr die das Sonnenlicht dämpfen. Einen Augenblick bleibe ich stehen. Das muss ich genießen. Ich fühle mich wie ein neuer Mensch. In der Ferne sehe ich die Häuser der Stadt. Selbst von hier kann ich die Zerstörung sehen. Nur ein großes Gebäude scheint noch zu stehen. Das Kid Piraten Hotel. Ich grinse vor Glück. Auf geht’s! Zielstrebig gehe ich los. Der Tiger ist schwer, aber ich bin viel stärker geworden. Es macht mir nichts aus. Ich habe nur wenig Mühen ihn zu tragen. Die Sonne steht hoch. Es ist gerade mal Mittag. Sehr gut! Vielleicht bekomme ich noch Mittagessen. Die Stadt, oder das was von ihr noch übrig ist, rückt immer näher. Ich passiere bereits die äußersten Häuser. Die Freude steigt mit jedem Meter, den ich dem Hotel in dem die Kid Piraten untergekommen sind, näherkomme. Ich treffe niemanden an. Die Stadt ist komplett leer. Schließlich stehe ich vor dem ehemaligen Hotel. Da ich keine Hand frei habe, trete ich die Tür ein. Sie fliegt halb aus den Angeln und hängt schräg im Türrahmen. Egal! Wir verschwinden morgen eh von hier. Ich gehe rein. Noch immer treffe ich niemanden. Dafür höre ich aber Lärm. Ich gehe in die Richtung und komme schließlich bei einer Tür an. Ein dramatischer Auftritt wäre jetzt genau das Richtige. Grinsend trete ich mit voller Kraft gegen die Tür. Diesmal fliegt sie ganz aus den Angeln und fällt zerstört zu Boden. Ich trete zwei Schritte ein. Es wird still und alle drehen ihre Köpfe zu mir. Ich grinse. Vermutlich sehe ich wirklich erschreckend aus. Dreckig, in Fell gekleidet und mit einem Tiger auf dem Rücken. Eine Wilde! „Was ist los Jungs?“, rufe ich laut und lasse den Tiger fallen. „Habt ihr Angst oder was?“ Keine Antwort! Es bleibt still. „GRIIIIT!“, grölt schließlich einer und Jubel wird laut. Die Meisten stehen auf und erheben ihre Krüge. Zwei kommen vom anderen Ende des Raumes auf mich zugelaufen. John und Kalle! Ich habe sie vermisst. Beide erstrahlen übers ganze Gesicht. „Da bist du ja endlich“, begrüßt Kalle mich. „Und du bist sogar noch am Leben!“, sagt John. Sie erdrücken mich fast mit ihrer Umarmung. Ich lache vergnügt. Ich bin so glücklich. „Wie siehst du denn aus?“, sagt Kalle. „Was ist mit deinem Körper passiert? Du bist hart wie Stein“, sagt John. Es ist so wuselig, dass ich gar nicht antworten brauche. Sie rahmen mich ein und bugsieren mich zu den anderen. Ich werde jubelnd empfangen. Alle klopfen mir auf die Schulter. Diesmal entsteht ein Pulk um mich herum und nicht um Kid. Ich bin voll im Mittelpunkt. „Los! Erzähl!“, werde ich aufgefordert. Ich lache. „Was soll ich denn groß erzählen!“, erwidere ich. „Was hast du die ganze Zeit gemacht?“ „Ja genau! Was hast du eigentlich gemacht?“ Ich grinse. „Nun ja. Ich habe trainiert. Mehr nicht wirklich!“ „Und der Tiger?“ Ich lache glücklich. „Das ist Hellboy! Er hat mich geärgert!“ Ich lege die rechte Hand auf die Armwunde. „Er hat mich ganz schön erwischt! Ich dachte schon fast, ich würde meinen Arm verlieren.“ Ich lache auf. Das scheinen nicht alle so lustig zu finden. Plötzlich ist jemand bei mir und drückt mich auf einen Stuhl. Ich schaue auf. Der Doc macht sich gleich an meinem Arm zu schaffen. „Naja, heute habe ich Hellboy endlich erwischt. Hab ihn verdroschen und dann den Hals umgedreht.“ Ich lache wieder auf. Diesmal lachen auch die Jungs. „Du hast ihm einfach so das Genick gebrochen?“, fragt einer erstaunt. Ich lache immer noch. „Klar!“ „Ich glaub dir nicht!“ „Ich schon“, sagt Kalle und zwinkert mir zu. Ich grinse. An meinem Arm spüre ich einen Druck. Der Doc zieht einen frischen Verband fest zu. „Ich fordere dich zum Armdrücken heraus!“ Ich schaue erstaunt auf. Markus bahnt sich einen Weg. Ich grinse glücklich. Es ist schön ihn wiederzusehen. Außerdem freue ich mich schon auf seine Kochkünste. Endlich mal wieder etwas anderes als Fleisch. Sofort wird ein Tisch von Tellern befreit. Wir nehmen gegenüber Platz. „Schön dich wieder zu sehen“, sage ich. Markus nickt lächelnd. „Das finde ich auch. Du hast hier sehr gefehlt“, entgegnet er. Ich grinse. Wir gehen in Position. „Die Regeln sind folgende: linker Arm auf den Rücken, es darf mit nichts anderes als mit dem rechten Ellenbogen abgestützt werden, wenn einer Stopp sagt, ist sofort aufzuhören. Kein Spucken, kein Ablenken und kein Treten. Alles klar?“, fragt Till, der die Aufgabe des Schiedsrichters übernommen hat. „Ja!“, sage ich. „Ja“, stimmt auch Markus zu. „Dann, los!“ Sofort spanne ich meine Muskeln an. Von Markus spüre ich den Druck. Ich kann ihm relativ einfach standhalten. Die Jungs grölen und feuern uns an. Markus drückt mit voller Kraft gegen meinen Arm, aber er bewegt sich keinen Zentimeter. Ich will ihn nicht weiter verhöhnen, deswegen drücke ich seinen Arm langsam auf den Tisch. Die Jungs grölen und springen auf. „Grit hat gewonnen“, ruft Till, aber es geht in dem Lärm unter. Markus nickt mir anerkennend zu. Ich nicke zurück. „Jetzt bin ich dran!“, ruft Luke. Ich lache. „Immer ran hier!“, sage ich laut. Markus wird gegen Luke ausgetauscht. Wir gehen in Position. „Und los!“, sagt Till. Luke ist nicht wirklich stärker als Markus. Ungefähr gleich. Bei ihm habe ich nicht so das schlechte Gewissen, wenn ich ihn ein wenig vorführe. Er hat ein zu großes Ego. Ich halte ihm einige Zeit stand. Dann drücke ich ihn so schnell, wie möglich auf die Tischplatte. Wieder grölen die Jungs vor Begeisterung. „Die Siegerin ist Grit!“, verkündet Till. Luke gibt sich geschlagen und reicht mir die Hand. Überrascht nehme ich sie an. Scheint, als würde er sich langsam bessern. „So ihr Schlappschwänze!“, ertönt eine laute Stimme. Bill! Ich grinse. Endlich eine echte Herausforderung. Er nimmt Platz. Wir verschränken unsere Hände. Ich grinse ihn breit an. „Los!“, sagt Till laut. Sofort spanne ich an. Bei Bill darf ich keinen Moment nachlassen, sonst hat er mich. Unter Anstrengung beiderseits halten wir uns eine Zeit lang in der Mitte. Er ist wirklich stark, aber er scheint einen kurzen Augenblick nachzulassen. Das nutze ich aus. Ich drücke mit voller Kraft gegen seinen Arm und er neigt sich zum Tisch. Bill beißt die Zähne aufeinander, aber er kann mich nicht mehr stoppen. „Uff!“, sagt er, als sein Arm schließlich auf den Tisch knallt. Diesmal können sich die Jungs kaum halten. Sie springen fast auf mich rauf. Ich lache. Allerdings merke ich nun, dass ich nicht ewig so weitermachen kann. Schließlich habe ich heute schon einen Tiger besiegt. „Okay!“, höre ich eine weitere Person. Franko! Er setzt sich mir gegenüber. Das wird ne harte Nummer. Bill ist stark, aber Franko besteht förmlich nur aus Muskeln. „Los!“, sagt Till wieder. Ich spüre gleich, dass Franko sicher keinen Fehler machen wird. Ohne Unterbrechung drückt er die ganze Zeit mit derselben Kraft auf mich ein. Ich halte ihm Stand, aber dafür muss ich all meine Kraft aufwenden. Frankos Miene ist verbissen. Ihm scheint es auch nicht so ganz leicht zu fallen. Ich werde ihn besiegen! Das ist gar keine Frage. Ich halte durch! „Grit!“ Ich erstarre. Alle Kraft verlässt mich und mein Arm knallt auf den Tisch. Das spüre ich aber gar nicht. Es herrscht erwartungsvolle Stille. Ein Gefühl, wie bei meinem ersten Kuss breitet sich aus.

    Kids Sicht
    Ich reibe mir die Schläfen. „Sind wir dann jetzt fertig?“, frage ich etwas genervt. „Ja Boss!“, sagt Teddy. Ich stehe auf und gehe zur Tür. Nur ungern wiederstehe ich dem Drang die Teleschnecke rauszuholen und Grit anzurufen. Sie wird schon bald kommen. Da habe ich keine Zweifel. Aber ich kann es kaum erwarten. Ich öffne die Tür. Sofort höre ich lautes Grölen. Was machen die denn jetzt schon wieder? Einen Augenblick ist es still, dann höre ich laute Anfeuerungsrufe. Ich gehe runter in den großen Versammlungsraum. Meine ganze Mannschaft drängt sich um irgendetwas oder irgendjemanden. „FRAAAANKO!“ „LOOOS GRIT!“ Grit? Habe ich richtig gehört? Ich räuspere mich und die hintersten Männer machen mir schnell Platz. Die Gasse wächst immer weiter. Es wird immer stiller. Schließlich sehe ich, worum der ganze Tumult geht. Armdrücken. Das ist mir aber egal. Da sitzt eine Frau am Tisch. Total wild! Dreck auf der Haut und im Haar. Anstatt Kleidung trägt sie Fell. Aber auch wenn sie so wild aussieht, weiß ich genau wer dort sitzt. Es ist Grit. Ohne Zweifel! Endlich! Sie ist wieder da. „Grit!“, sage ich ruhig. Plötzlich erstarrt sie und ihr Arm knallt auf den Tisch. Sie hat verloren, aber sie rührt sich nicht. Einen Augenblick bleibt sie regungslos sitzen und wendet mir nur den Rücken zu. Dann dreht sie sich um und schaut mich unglaublich glücklich an. Ich lächle ebenfalls glücklich und so erleichtert. Sie stellt sich auf den Stuhl und klettert auf einen Tisch, der dahinter steht und springt mich dann an. Ich fange sie lachend auf. Um uns ist es gleich wieder laut. Ich halte sie fest umarmt. Grit umklammert mich und lacht auch. Sie lässt ein bisschen locker und legt ihre Stirn an meine. Wir schauen uns in die Augen. Ihre Augen strahlen richtig. „Ich habe dich vermisst!“, sagt sie lachend. Ich grinse. „Ich dich auch!“, antworte ich. „Schön, dass du wieder da bist!“ Sie schaut mir einfach weiter in die Augen. „Weißt du“, sagt sie dann. „Ich kann dich nun besiegen!“ Ihre Stimme klingt siegessicher. Ich lache laut auf. „Ich habe auch trainiert! Denke ja nicht ich wäre noch genauso stark, wie bei unserem letzten Kampf.“ „Werden wir ja sehen“, entgegnet Grit spöttisch. Ihr neues Selbstbewusstsein gefällt mir. Es macht sie nur noch sexier. Sie küsst mich auf den Mund. Allerdings nicht lange, dann stellt sie sich wieder auf den Boden. „Markus, ich habe ein bisschen was zu essen mitgebracht“, ruft sie laut, um die Männer zu übertönen. „Ich hoffe du kannst Tigerfleisch zubereiten?“ „Natürlich! Was denkst du denn“, erwidert er laut lachend. „Aber sei lieb zu Hellboy. Er soll noch einmal ein Teppich oder sowas werden!“ Grit kichert und nimmt meine Hand. „Komm“, sagt sie und lächelt mich an. Ich lache in mich hinein. Ja, dieses Selbstbewusstsein gefällt mir wirklich gut. Sie führt mich von der Gruppe weg. Einige pfeifen uns hinterher. „Keine Sorge, Männer! Der Wettkampf findet noch statt!“, rufe ich. Das Programm wird einfach ein bisschen nach hinten verschoben. „Wow! Was ist das?“, frage ich plötzlich überrascht. Im Eingang liegt ein mächtiger Tiger. „Das ist Hellboy!“, erklärt Grit. „Er hat mir ein bisschen Ärger bereitet. Heute Morgen habe ich ihn dann endlich zu fassen bekommen.“ Grit steigt einfach über ihn rüber. „Ich sehe kein Blut! Hast du ihn nicht erschossen?“, frage ich wieder überrascht. Grit kichert. „Oh nein!“, sagt sie und klingt total fröhlich. „Ich habe ihm das Genick gebrochen.“ „Süße!“, sage ich ein wenig geschockt. „Langsam bekomme ich doch ein bisschen Angst vor dir.“ Einem so großen Tier das Genick zu brechen ist jetzt nicht unbedingt mit zwei Fingern zu schaffen. Ich lege meinen Arm um Grits Schultern und ziehe sie näher zu mir. „Du bist eine mördermäßige Braut“, sage ich zu ihr. Sie lacht. Ein wunderschönes Lachen. Einfach jedes Detail an ihr kommt mir nun absolut süß und sexy und wunderschön vor. Auch wenn es noch so klein ist. „Wo willst du denn hin?“, frage ich lachend. Sie scheint von nun an ein wenig planlos voranzuschreiten. Grit schaut mich ein bisschen wehleidig an. „Ich brauche unbedingt eine Dusche und Kleidung“, sagt sie. Ich lache und übernehme nun die Führung zu unserem Hotelzimmer. „Eine Dusche brauchst du in der Tat, aber neue Kleidung? Was ist gegen deine Jetzige einzuwenden?“, sage ich sarkastisch. Besonders viel trägt sie tatsächlich nicht. Ein Rock aus Fell, der aber wirklich nur das Nötigste verdeckt und ein Oberteil, welches ebenfalls viel Haut unbedeckt lässt. „Gefällt es dir?“, fragt Grit mich und bringt mich völlig aus dem Konzept. „Bist ein wenig offener geworden, kann das sein?“ „Ich denke, ich kann meinem Mann ruhig zeigen, was er an mir hat!“, erklärt sie. Ich schaue überrascht zu ihr runter. Sie lächelt mich verführerisch an. „Schatz, du musst das nicht tun“, sage ich stirnrunzelnd. „Ich weiß genau, was ich an dir habe. Und ich würde nie von dir erwarten, dass du dich für mich irgendwie besonders anziehst.“ „Das weiß ich doch!“, erwidert sie. Ich öffne die Tür zu unserem Zimmer für Grit und lasse sie als erstes durchgehen. „Achja!“, sagt sie und haut sich gegen die Stirn. Sie schaut sich um und geht dann zielstrebig auf das Bad zu. Im Türrahmen bleibt sie stehen und dreht sich halb um. „Bis später“, sagt sie und lacht. Ich grinse. Sie schließt die Tür hinter sich. Oh man! Diese Frau haut mich einfach um. Ich stütze mich auf das Geländer auf dem Balkon und schaue aufs Meer. Sie ist zurück und umwerfender als je zuvor. Die letzten Tage kommen mir schon jetzt nicht mehr real vor. Grit hat sich in dieser Woche verändert. Das spüre ich schon jetzt deutlich. Ich hoffe nicht zum Schlechten. Ich hoffe, sie hat diese Sache jetzt abgeschlossen und ist fertig mit diesem extremen Training. Aber ich bin gespannt auf die Früchte ihrer Arbeit. Bisher kann ich es nur erahnen. Armdrücken mit Franko, ein toter Tiger und meine Fresse, ihr Körper fühlte sich hart wie Stahl an. Scheint, als wäre sie nun ein einziger Muskel. Es dauert eine ganze Weile, bis sie fertig ist mit duschen. Hat auch ziemlich viel Dreck, der runter muss. Als ich die Tür aufgehen höre, drehe ich mich um. Grit kommt aus dem Bad und hat sich ein Handtuch um die Dreads und eins um den Körper gewickelt. Erst jetzt sehe ich all die Kratzer und sogar richtige Kratzspuren. An ihrem einen Arm ist eine richtige Wunde. Meine Güte! Der Tiger hat sie ja richtig verletzt. Als sie das vorhin erzählt hat, klang es eher unspektakulär. „Schatz, kann ich ein bisschen Kleidung von dir haben?“, fragt sie mit süßer Stimme. „Ich habe nicht wirklich Kleidung hier“, erwidere ich. „Bei diesem Wetter braucht man auch wirklich nicht viel tragen!“ Sie seufzt. „Mist!“, sagt sie. „Ich wollte eigentlich nicht wieder mein Steinzeitoutfit anziehen.“ Wo ist das Problem? Sie hat doch Kleidung hier. „Naja, muss ich dann halt wohl!“ Grit wendet sich bereits wieder zum Gehen. Ich gehe zum Schrank. „Kleine, du hast doch eigene Kleidung hier“, sage ich verwirrt. Ich öffne den Schrank und hole eine kleine Reisetasche raus. Grit hatte die gepackt und mitgenommen, als wir vor einer Woche hier ankamen. Ihr Gesicht erhellt sich. „Jaaaaa stimmt!“, sagt sie begeistert. „Das habe ich total vergessen! Das ist schon so lange her.“ Sie nimmt lachend die Tasche entgegen und verschwindet wieder im Bad. „Du glaubst ja gar nicht, wie gut es sich anfühlt endlich wieder geputzte Zähne zu haben“, erzählt Grit mir durch die offene Tür. „Und diese Kleidung… ein Traum! Dieses Fell ist zwar irgendwie cool, aber ich habe es ja nur provisorisch zu Kleidung gemacht. Es war ein wenig unbequem und die Rutschgefahr, war auch recht hoch. Vielleicht mache ich das noch einmal ordentlich und nähe die Stücken richtig zusammen.“ Sie macht eine Erzählpause. Ich nutze die Gelegenheit. „Hat sich der Doc eigentlich schon deinen Arm angeguckt?“ „Ja, Schatz!“, flötet sie. „Er muss nicht abgenommen werden.“ Ich runzle skeptisch die Stirn und gehe zu Grit ins Badezimmer. Sie zieht sich gerade ein Oberteil an. „Wieso abgenommen?“, frage ich nach. „Es hatte sich ganz schön entzündet. Der ganze Dreck und Schweiß. Das war nicht so gut für den Kratzer. Es ging mir den einen Tag ziemlich dreckig. Dann habe ich da so Wildkräuter und Heilpflanzen raufgemacht. Danach ging das ziemlich schnell wieder weg. Der Doc hat vorhin draufgeschaut und es schien soweit in Ordnung zu sein, sonst hätte er sicherlich was gesagt.“ Ich schaue mir die Wunde an. Drei tiefe Schnitte. Da wurde sie aber mächtig erwischt. Aber es geht ihr gut und nur das ist wichtig. Ich brauche mir nun keine Sorgen darum machen. „Das wird ein mächtiges Andenken“, sage ich schief grinsend. Grit schaut mich an und grinst breit. „Wo ist denn deine ganze Sorge hin?“, fragt sie. Ich lache. „Offensichtlich hast nicht nur du dich verändert“, entgegne ich. „Ach Quatsch“, murmelt sie. „Man kann sich nicht so schnell verändern!“ Ich küsse sie auf die Wange. „Das ist doch nicht schlimm“, beruhige ich sie. Sie schaut mich an und beißt sich auf die Unterlippe. Schön, dass sich einige Dinge nicht ändern. Sie greift nach meinem Kopf und legt ihre Lippen auf meine. Voll Verlangen küsst sie mich. Es scheint eine Ewigkeit her zu sein, dass ich sie das letzte Mal so gespürt habe. Tatsächlich ist es noch länger als diese letzte Woche her. Ich lege meine Hände auf Grits Körper und spüre die straffen Muskeln unter ihrer Haut. Ihre Dreads sind nass und ihr Herz rast wild. Genau wie meins. Ich umgreife Grits Körper und hebe sie hoch. Sie schlingt ihre Beine um meine Hüfte. Ich drücke sie an die Wand. Unsere Zungen berühren sich und spielen wild herum. Ich habe sie noch nie so intensiv gespürt. Es ist unglaublich. Grits Hände wuscheln durch meine Haare. Ich trage sie zum Bett und lege sie rauf. Plötzlich klopft es laut und fordernd an der Tür. „Kid? Wann können wir anfangen?“ Genervt lasse ich ab und schaue Grit an. Sie zuckt entschuldigend die Schultern. „Manche Dinge ändern sich wohl nie!“, sagt sie und kichert. „Immer in den unpassendsten Momenten. Es tut mir wirklich leid. Du weißt, ich würde lieber hier bei dir bleiben, aber wir müssen diesen Abschlusswettkampf heute noch durchziehen“, erkläre ich wehleidig. Grit küsst mich noch einmal und lässt ihren Kopf wieder aufs Bett fallen. „Ich weiß, Käpt’n“, sagt sie grinsend. Ich richte mich auf und reiche Grit die Hand. Sie nimmt sie an und ich ziehe sie hoch. „Na dann!“, sage ich. Grit streicht mir durchs Haar. „Du solltest die Brille wirklich weglassen, mein lieber Ehemann“, sagt sie. „So gefällst du mir viel besser!“ Ich lächle. „Dann werde ich wohl hin und wieder darauf verzichten“, sage ich. Grit lacht. Ich gehe zur Tür. Jetzt wird es tatsächlich Zeit. Vor der Tür steht Teddy. Ich schubse ihn. „Ich habe doch gesagt, dass der Wettkampf heute noch stattfindet“, sage ich mit böser Stimme. „Ja Boss! Ich wollte ja nur fragen…“, sagt er. Grit gesellt sich an meine Seite. „Musste noch kurz meine Waffen holen. Oh, hey Teddy“, sagt sie. „Geh!“, sage ich zu ihm. Teddy geht vor uns die Treppe runter. Ich lege meinen Arm um Grit. Es tut einfach gut, sie wieder in meiner Nähe zu haben. „Iih!“, sage ich. „Deine Dreads sind ja nass!“ „Na klar!“, entgegnet Grit spöttisch. „Hab doch gerade geduscht.“ „Ist trotzdem eklig!“ „Keine Sorge, bei dem Wetter trocknen die ratzfatz!“ Ich greife nach ihrer Hand. „Du musst mir nachher unbedingt all deine Abenteuer erzählen“, sage ich grinsend. Grit lacht. „Das werde ich. Versprochen!“ Ich spüre, wie sie mich die ganze Zeit von der Seite anguckt. „Was ist?“, frage ich und schaue sie an. Sie grinst und hat ganze rote Wangen. „Ach nichts“, antwortet sie und schaut nach vorne. Schließlich betreten wir den großen Speisesaal, wo alle Männer bereits warten. „RUHE!“, rufe ich laut. „Teddy erklärt euch den Ablauf des Abschlusswettkampfs!“ Es werden noch einige Faxen gemacht. „HÖRT ZU!“ Ich lehne mich gegen einen Tisch, während Teddy auf einen Stuhl steigt und erklärt. Grit hatte mich zwischenzeitlich kurz verlassen und setzt sich nun mit einem Teller voll mit Reis und Gemüse im Schneidersitz neben mich. „Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich freue mal etwas anderes als Fleisch zu essen“, flüstert sie mir zu und haut rein. Ich lächle und gebe ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie ist zu süß. Als Teddy fertig mit erklären ist und alle aufstehen, schaufelt Grit sich noch panisch Essen in den Mund. Ich muss lachen. „Du kannst in Ruhe aufessen“, sage ich. Grit atmet erleichtert aus. „Komm mit!“ Wir gehen nach draußen. Dort findet der Wettkampf statt. Grit sucht sich einen neuen Tisch und setzt sich rauf, um weiter zu essen. „Ich gehe nach da vorne“, sage ich zu ihr. Sie will wieder aufstehen. „Nein, nein! Du musst hierbleiben!“ „Okay!“, sagt sie und lächelt mir zu. Ich gehe weiter in die Mitte des Parcours, damit ich alles gut sehen kann. Der Parkour fordert Stärke, Geschick, Ausdauer und Kreativität gleichermaßen ab. Das Ganze ist auf Zeit. Hinzukommt, dass immer zwei gleichzeitig starten und gegeneinander antreten. Am Ende des Parcours gibt es einen Turm mit einer Glocke dran. Wer als erstes die Glocke erreicht, hat gewonnen. Körperkontakt ist erlaubt, Waffen nicht. Der zweite Teil des Parcours, der über dem Pool aufgebaut ist, ist mit einer Wand abgetrennt. Ich möchte sehen, wie sich meine Männer machen, wenn sie unerwarteten Herausforderungen gegenüberstehen. „Seid ihr bereit?“, frage ich Teddy und Mike, als sie sich zu mir gesellen. Teddy stoppt die Zeit und Mike protokolliert. „Alles paletti“, erwidert Teddy. Ich schaue zum Start. Grit ist natürlich schon längst wieder umringt von einigen Männern. Ich bin halt nicht der Einzige, der sie vermisst hat. Jaik zeigt mir einen Daumen hoch. Er macht die Startschüsse. „Na dann“, sage ich halblaut zu mir und fahre dann lauter fort. „Die ersten beiden können an die Startlinie!“ Es scheint ein bisschen hin und her zu geben. Schließlich tritt Franko auf die eine Startplattform und Falko auf die andere. Der Startschuss ertönt. Franko überwindet die ersten Hindernisse in erstaunlicher Geschwindigkeit. Aber Falko holt schnell auf und befindet sich auf der gleichen Höhe. Als sich die beiden Wege zu einem vereinen, gelingt es Falko, nein Franko! Ich komm ganz durcheinander mit den Namen. Also es gelingt Franko sich vor Falko zu setzen. Aber dieser lässt sich nicht unterkriegen. Energisch versucht er an Franko vorbeizukommen. Mit einem gut eingesetzten Bodycheck wirft er ihn schließlich zur Seite und schafft es so an die Spitze. Franko rappelt sich auf und ist schnell wieder auf dem Hindernis. Falko ist nun aber als erster an der Wand und hängt bereits oben an der Kante. Er ist im Begriff, sich hochzuziehen, da packt Franko ihn an einer Ferse und zieht ihn runter. „Uhhhh!“, rufen die Männer aus. Franko ist nun als erster über die Wand. Einen Augenblick später schafft es auch Falko. Der zweite Teil des Parcours bietet mehr Möglichkeiten für Konfrontationen zwischen den beiden Rivalen. Das nutzt Falko auch voll aus. Die beiden erschweren sich das Vorankommen beachtlich. Schließlich erreichen sie den Turm. Es ist wirklich knapp zwischen den beiden. Die restlichen Männer jubeln vor Aufregung, jetzt, da sie endlich wieder sehen können, was los ist. Mit nur einer Armlänge Abstand, erreicht Franko die Glocke zuerst und ist somit der Gewinner. Mike schreibt das Ergebnis auf. Ich gebe auch noch eine Bewertung ab, dann sind schon wieder die nächsten zwei bereit. Der Wettkampf läuft gut. Mit vielen Leistungen bin ich zufrieden. Nichtsdestotrotz gibt es einige Kandidaten, die immer noch Nachhilfe brauchen. Es ist interessant zu sehen, wie jeder seinen eigenen Stil hat. Die Hindernisse ändern sich nicht, aber die Weise, wie sie überwunden werden, ist ständig eine andere. Es werden auch unterschiedliche Prioritäten gesetzt. Einige konzentrieren sich zu sehr darauf, seinen Gegner zu behindern oder aus dem Rennen zu stoßen, dass sie wertvolle Sekunden verschwenden. Als nächstes stellen sich Kalle und John bereit. Solange sie noch nicht dran sind, faxen sie mit Grit rum, die an der Seite steht. Aber dann sind sie an der Reihe. Sie wirken nun recht ernst und machen sich bereit. Jaik gibt den Startschuss und der Wettlauf beginnt. Ich setze auf John. Er und Kalle haben in den letzten Tagen ordentlich an Muskelmasse zugelegt. Die ersten Stationen sind kräftezehrend und beanspruchen hauptsächlich Arm- und Bauchmuskeln. Die beiden überwinden sie zeitgleich. Danach setzt sich John an die Spitze. Er ist als erster in der zweiten Hälfte. Die ganze Zeit lässt er Kalle nicht an sich vorbei. Sieht gut für ihn aus. John ist gerade am Turm angekommen, als Kalle ihn von der Seite weg kickt. Er fliegt in das Poolbecken. Kalle hat nun einen enormen Vorteil. John kämpft sich schnell wieder aus dem Becken raus, aber jetzt ist er nass. Er versucht noch aufzuholen, aber Kalle läutet die Glocke und hat gewonnen. Nicht schlecht! Wer ist als nächstes dran? Grit steht auf der einen Plattform. Ich grinse. Die zweite Plattform ist leer. Niemand wagt sich vor. Niemand will sich die Blöße geben. Man will schließlich gegen jemanden antreten, den man auch besiegen kann, um gut dazustehen. Grit macht herausfordernde Gesten, aber alle drücken sich. Schließlich steigt Killer auf die zweite Startplattform. Das wird interessant. Ich hatte Killer freigestellt an dem Wettkampf teilzunehmen, zumal er den zweiten Teil auch schon gesehen hat. Teddy neben mir regt sich aufgeregt und reckt seinen Hals, um besser sehen zu können. Ich sehe Grit ihre Vorfreude an. Sie hätte sich wahrscheinlich mit niemand niedrigerem zufriedengegeben. Geschmeidig geht sie in Position, auf alle Viere wie eine Katze. Killer macht sich ebenfalls bereit. „Peng!“ Noch bevor irgendjemand reagieren kann, sind die beiden schon im Parcours. Ich bin richtig gefesselt. Grit ist so faszinierend. Wie Killer sich bewegt und kämpft kenne ich in und auswendig, aber Grit… sie interpretiert die Hindernisse noch einmal ganz anders. Ihre Bewegungen erinnern an ein Tier. Killer ist als erstes auf dem gemeinsamen Weg. Zwischen den beiden verläuft kein einziger Körperkontakt. Beide sind nur darauf fokussiert vorwärts zu kommen. An der Trennwand hat Grit endlich die Chance aus Killers Windschatten zu treten. Gleichzeitig überwinden sie die Wand. Auch in der zweiten Hälfte geraten sie nicht aneinander. Weder Grit noch Killer schauen sich überhaupt nach dem jeweils anderen um. Ihre Wege kreuzen sich, aber eine Konfrontation gibt es nicht. Killer ist stark und erklimmt den Turm schnell, aber Grit ist kreativ und nicht minder schnell. Sie klettert wie ein Affe an einer der Eckstangen den Turm hoch. Es gab schon mehrere knappe Situationen heute, aber das hier, toppt alles. Sie sind auf gleicher Höhe. Ich befürchte, es wird sich entscheiden, wer den längeren Arm hat. Das wäre dann Killer, aber ich würde nicht darauf wetten, dass er gewinnt. Beide sind oben angekommen. Killer langt nach der Glocke, aber Grit schwingt sich übers Geländer, landet auf der Plattform und erwischt die Glocke um Haaresbreite zuerst. Auf beiden Seiten des Parcours flippen meine Männer vollkommen aus. Ich lache laut. Die Anspannung und Aufregung fällt ab und ich fühle mich befreit. Man war das spannend. Grit und Killer geben sich oben auf der Plattform die Hand und umarmen sich kameradschaftlich. Sie sieht so glücklich aus. „Neue Rekordzeit!“, sagt Teddy, nachdem er auch seiner Aufregung Luft gemacht hat. „Ich habe nichts auszusetzen“, sage ich lachend. Mike schreibt mit zitternder Hand auf. Das kann nun nichts mehr toppen. Ich bin soooo stolz auf Grit. Sie ist wirklich eine Maschine. Als sie unten am Turm ist, springen John und Kalle beinahe auf sie rauf, so ausgelassen sind sie. Grit lacht und rangelt ein bisschen mit ihnen rum. Killer wuschelt ihr durch die Haare und kommt zu uns rüber. Die Männer kriegen sich wieder ein und die nächsten beiden treten an. „Na, da hast du aber ordentlich eine kassiert“, sage ich, während ich den laufenden Wettkampf verfolge. Killer lacht. „Immerhin war es knapp. Sonst wäre es peinlich geworden!“, entgegnet er. Ich lache auf. „Sie ist verdammt gut!“ Killer nickt. „Ja man! Ich habe keinen Moment nachgelassen. Sie war so entschlossen. Weißt du, was sie vorher zu mir gesagt hat?“, sagt Killer. Ich schüttle den Kopf. „Du wirst mich nie wieder besiegen können!“ Ich lache wieder. „Dieses Biest! Wir müssen aufpassen, dass sie nicht arrogant wird.“ „So hat sie es aber nicht gesagt! Eher so entschlossen. Ich habe es ihr wirklich geglaubt.“ Ich grinse. „Das ist meine Süße!“ „Werd nicht gleich sentimental!“ Das laufende Rennen ist zu Ende und ich kann meine Augen davon lösen. „Ich bin doch nicht sentimental!“, erwidere ich und boxe Killer gegen die Schulter. Wir lachen. Schließlich beenden Jaik und Luke den Wettkampf. Alles klar! Nun muss schnell aufgeräumt werden und dann kann die Party beginnen. Es hat sich ziemlich in die Länge gezogen mit dem Wettkampf. Ich kriege schon Hunger. „MÄNNER!“, rufe ich laut, um deren Aufmerksamkeit zu bekommen. „AUFRÄUMEN, DANN KANN DIE PARTY BEGINNEN!“ Diese Anweisung hat erstaunlicherweise eine ganz andere Reaktion als erwartet. „Käpt’n Kid! Käpt’n Kid!“, höre ich Grits Stimme. Sofort steigen andere mit ein und feuern mich an. Ich grinse. Soll ich? Bock hätte ich ja schon. Ich lasse sie noch ein wenig rufen. Teddy lacht. „Nun gib ihnen schon, was sie wollen!“, sagt er. Ich stehe auf und werfe meinen Mantel ab. Meine Crew jubelt. „Du bist aber mein Gegner!“, sage ich zu Teddy. Er nickt. Wir gehen zum Start. Währenddessen verteilen sich die Männer so, dass sie beide Seiten sehen können. „Seid ihr bereit?“, ruft Grit. Sie steht ungefähr auf der Mitte des Parcours und hält eine Knarre hoch in die Luft. Ich lasse meine Fingerknöchel knacken und nicke ihr zu. „Auf die Plätze, fertig, LOS!“

    Grits Sicht
    Ich drücke ab. Kid und Teddy setzen sich augenblicklich in Bewegung. Sie sind in der Luft und hangeln sich vorwärts. Ich stehe auf Kids Seite und feuere ihn an. Er hat eine unglaubliche Kraft. Bei jeder Bewegung spannt er seine Muskeln an. Ich bin gebannt von dieser Stärke. Am Rande des Parcours gehe ich mit. Kid überwindet die Hindernisse, als wären sie kinderleicht. Es ist unglaublich. Als würde er in der Luft stehen oder Treppen steigen, so sieht das aus. Es ist ein harter Wettlauf zwischen den beiden, aber ich zweifle nicht, dass Kid deutlich siegen wird. In der zweiten Hälfte gewinnt er an Vorsprung. Es sieht nicht viel aus, aber es ist ein Vorsprung, den Teddy nicht mehr aufholen kann. Den Turm springt Kid im Prinzip hoch und läutet die Glocke. Ich juble laut. Voll krass ey! Kid und Teddy kommen wieder vom Turm runter. Ich laufe auf sie zu und falle meinem Mann um den Hals. Er fängt mich natürlich auf. Es gucken uns alle zu, aber ich kann nicht anders. Ich muss ihn einfach küssen. Pfiffe ertönen. Ich bin voller Adrenalin und Kid wahrscheinlich auch. Oh man ey! Ich liebe diesen Kerl. „Du meine Güte! Das will doch niemand sehen! Nehmt euch ein Zimmer!“ Ich schlage reflexartig zu. „Au“, jault jemand auf. Erschrocken schaue ich nach, was los ist. Ich habe tatsächlich jemanden getroffen. Und dieser jemand ist Phil. „Das war doch nur ein Witz. Kein Grund gleich so ernst zu werden“, sagt er sarkastisch und versucht irgendwie sein Nasenbluten aufzuhalten. Ich pruste los vor Lachen. „Sorry! Das wollte ich nicht“, entschuldige ich mich. Till macht sich über seinen Kumpel lustig. Kid hält mich immer noch an der Taille. Ich umarme ihn und lege meinen Kopf an seine Brust. Wie schön das ist. „HABE ICH GESAGT, DASS IHR FAULENZEN KÖNNT? BAUT ENDLICH DEN VERDAMMTEN PARCOURS AB. UND JOHN UND KALLE, AB IN DIE KÜCHE!“, scheißt Kid plötzlich seine Mannschaft zusammen. Die Jungs kommen in Bewegung. Ich lache. „Damit meine ich auch dich“, sagt Kid zu mir. Ich lehne mich etwas zurück und schaue ihn skeptisch an. Er grinst. „Los los!“ Ich ziehe eine Schmolllippe. Kid küsst mich einmal und gibt mich dann frei. Also gut! Ran an die Arbeit. Der Parcours ist ruckzuck abgebaut. Was heißt abgebaut. Eigentlich nur zerstört und an die Seite geworfen, damit im Garten Platz ist. „Na, wen haben wir denn da!“, sagt jemand. Ich werde plötzlich von zwei Leuten eingerahmt. „Ist das etwa die Braut des Käpt’n?“, sagt jemand zweites. Till und Phil. Schon wieder. Sie haben mich fest zwischen sich und gehen langsam mit mir los. „Was wollt ihr beiden?“, frage ich misstrauisch. Die Spaßvögel hecken ganz sicher etwas aus. „Ach weißt du, wir haben uns nur gefragt…“ „Ja genau. Wir haben uns nur gefragt, wie das so ist als einzige Frau an Bord“, fällt Till Phil ins Wort. Jetzt werde ich richtig misstrauisch. Worauf wollen die hinaus? Wissen sie von Conni? Vielleicht sollte ich einfach mitspielen. „Ach wisst ihr Jungs, es ist wirklich nicht ganz einfach“, entgegne ich und lege meine Arme auf deren Rücken. „Ich habe keine Freundin, mit der ich über Frauendinge reden kann.“ „Oh nein, das ist in der Tat grausam“, sagt Phil mitleidig. Die gesamte Unterhaltung ist ziemlich ironisch. Ich grinse. „Du kannst gerne mit uns über Frauendinge reden. Wir haben immer ein offenes Ohr für deine Nöte“, bietet Till mir an. Wir gehen am Pool entlang. „Jungs, ihr seid wirklich zu liebenswürdig. Wisst ihr, womit ich ein großes Problem habe, ist, dass es überall nach Mann stinkt“, sage ich. „Bist du dir denn sicher, dass wir es sind? Klebt nicht noch vielleicht etwas Waldgeruch an dir?“, fragt Phil. „Ja. Vielleicht hast du vorhin nicht gründlich geduscht“, ergänzt Till. Wir bleiben direkt am Beckenrand stehen und schauen ins Wasser. Aha! Jetzt verstehe ich. Nicht mit mir! „Ganz sicher!“, sage ich und schubse beide ins Wasser. Ich lache laut auf und einige Zuschauer steigen mit ein. Till und Phil tauchen wieder auf. Ich gehe am Beckenrand in die Hocke. „Denkt euch das nächste Mal etwas Besseres aus!“, sage ich grinsend zu ihnen und bevor sie meine Arme packen können, gehe ich weit genug vom Wasser weg. „Da hast du ja gerade noch einmal Glück gehabt“, sagt Markus lachend und klopft mir auf die Schulter. „Fast wärst du da drin gelandet!“ Er zeigt auf den Pool. Ich grinse. „Ja, die Befürchtung habe ich auch“, entgegne ich. „Brauchst du noch Hilfe?“ „Witzig, dass du fragst. Ich wollte dich gerade fragen, ob du mir beim Tragen helfen könntest.“ „Klar. Mach ich doch gerne“, sage ich. „John und Kalle sind fleißig am Arbeiten, aber sie haben auch nur zwei Hände“, lacht Markus. Ich grinse. Markus führt mich in die Küche, wo Thomas und die anderen Köche vorbereiten. Ich schaue ihm über die Schulter in die Töpfe. „Ist das Hellboy?“, frage ich. „Ganz genau. Das ist Hellboy“, antwortet Thomas und wendet einige Steaks. „Jetzt sieht er gar nicht mehr so stark aus“, sage ich grinsend. „Eher ziemlich lecker, wenn du mich fragst“, sagt Thomas grinsend. Ich wende mich wieder Markus zu. „Kannst du diese Kartons tragen?“ Er zeigt auf einen ziemlich großen Stapel Kartons. „Die sind nicht allzu schwer, aber sperrig.“ „Kein Problem!“ „Warte, ich staple sie dir auf.“ Ich halte meine Arme nach vorne und Markus stapelt mir einen Karton nach dem anderen auf. „Geht das?“, fragt er. Ich kann nichts mehr sehen. Die Kartons sind höher als mein Kopf gestapelt und ich muss aufpassen, dass der Turm nicht kippt. „Weißt du, ich könnte auch zweimal laufen. Oder dreimal!“, kommentiere ich sarkastisch. „Achso ja. Stimmt. Ich dachte nur, dann bist du halt durch. Aber ich kann auch ein paar Kartons wieder runternehmen“, entgegnet Markus. „Nein, nein. Lass nur!“, sage ich schnell. Ich liebe neue Herausforderungen. „Okay. Ich nehme die restlichen Kartons und weise dir den Weg“, sagt Markus. „Kleines Stück nach links drehen, dann kommst du aus der Küche raus.“ Ich vertraue auf ihn und tue was er sagt. „Achtung Türschwelle!“ Ich mache einen etwas größeren Schritt. „Jetzt 90 Grad nach links. Ja genau und geradeaus.“ Es klappt erstaunlich gut mit seinen Anweisungen. Wir kommen nach draußen. „Schräg rechts!“ Ich folge der Anweisung. Kommt da nicht der Pool? Wenn ich doch nur etwas sehen könnte. Ich benutze mein Haki, um mich zu vergewissern, dass da nicht der… „Markus!“, rufe ich empört aus und schmeiße die Kartons runter. Ich stehe direkt vorm Pool. Zwei Schritte noch, dann wäre ich drin gewesen. „Du wolltest mich auch reinschmeißen, du Verräter! Tust erst so, als ob du auf meiner Seite bist, und dann führst du mich hinterrücks ins Wasser!“ Markus grinst. „Sorry!“, entschuldigt er sich. Ich lache. „Du Idiot! Ich sag es auch dir: denk dir was Besseres aus.“ Die Kartons werde ich nicht aufräumen. Selber Schuld! Am besten suche ich mir jetzt einen Platz ganz weit weg vom Wasser. Da wo diese komischen modernen Designersofas, oder was auch immer das sein soll, stehen, hängt Toni aus der zweiten Division mit den Zwillingen ab. Ich geh hin. Da bin ich vielleicht sicher. „Hey Toni! Hey Ronny und hey Bene?“, sage ich. Bei den Zwillingen bin ich mir nicht mehr so sicher. Habe sie vorhin das erste Mal kennen gelernt. „Nope! Ich bin Bene und das ist Ronny“, sagt der, den ich Ronny genannt habe und grinst. „Upps! Das lerne ich noch“, lächle ich entschuldigend. „Keine Sorge!“, entgegnet Ronny und winkt ab. „Toni kann uns auch immer noch nicht unterscheiden! Und wir kennen uns schon eine ganze Weile!“ „Hey! Das stimmt nicht!“, sagt Toni entrüstet. „Nur manchmal…“, gibt er noch leise zu. Ich lache. „Wie du vorhin Killer im Wettkampf besiegt hast, war einfach unglaublich“, sagt Bene begeistert. „Oh danke!“, entgegne ich und grinse. „Ihr wart aber auch ziemlich cool. Wie lange seid ihr schon in Kids Crew?“ „Puh!“, stöhnt Ronny und schaut Toni an. „Du bist kurz nach uns aufs Schiff gekommen! Wie lange mag das wohl her sein?“ „Zwei Jahre? Zweieinhalb vielleicht“, sagt Toni. Bene nickt. „Kommt hin!“ „Wir haben auf Kids Schiff gestartet. Als er unsere Mannschaft dann aufteilte, sind wir mit auf Teddys Schiff gegangen“, erklärt Ronny. „Jetzt erzähl du mal“, fordert Bene mich auf. „Wie kam es dazu, dass ausgerechnet Kid eine Frau in seine Crew lässt.“ „Tja“, sage ich grinsend. „Ich kann euch sagen, das war nicht meine Idee!“ Die Jungs reißen aufgeregt die Augen auf. Ich schätze, dass der Impuls von Kid ausging, macht die Sache noch viel interessanter. „Der Klassiker! Ich bin vor der Marine geflüchtet und habe mich auf einem Schiff versteckt. Da bin ich dann halt eingepennt. Als sie mich dann fanden… ganz ehrlich: ich habe sie alle verabscheut. Kid ganz besonders.“ Ich lache. „Aber er wusste von meinem Kopfgeld und hat mich kurzerhand zu einem Mitglied seiner Crew gemacht. Das fand ich so ziemlich gar nicht lustig.“ „Und warum hast du es denn angenommen?“, fragt Toni. „Naja, zum einem waren wir bereits auf dem offenen Meer und zum anderen hatte ich nichts Besseres vor. Ich war eigentlich sogar auf der Suche nach einer Crew, der ich beitreten konnte. Und da die Kid Piraten sehr vielversprechend sind, habe ich es einfach angenommen“, erkläre ich und zucke mit den Schultern. „Ich hätte nie gedacht, dass Kid ne Frau aufnimmt! Nichts gegen dich Grit, aber er war immer so strikt dagegen“, sagt Bene völlig von den Socken. „Und dann hat er dich auch noch ganz und gar freiwillig und von sich aus aufgenommen.“ „Glaub mir: er ist noch immer dagegen Frauen aufzunehmen“, sage ich und verstecke meine Bitterkeit. „Hey ho! Freunde der Sonne!“ Cracker und Stulle kommen voller Enthusiasmus zu uns. Cracker begrüßt die drei anderen mit kameradschaftlichen Handschlag. Stulle setzt sich neben mich und boxt mir in die Schulter. „Guck mal, ich lebe noch“, sagt er breit grinsend. Ich schüttle grinsend den Kopf. „Vielleicht kann Cracker das ja wirklich mit dem Sprengstoff“, sage ich. „Aber sowas von! Möchtest du es sehen?“ Cracker kramt gleich eine Stange Dynamit aus der Tasche. „Nein, nein!“, entgegne ich hastig. „Ich glaube dir auch so!“ „Ach komm schon!“ Cracker zündet das Zeug tatsächlich an. Ich springe auf und flüchte weiter ins offene Gelände. Stulle und Cracker lachen. Die anderen drei grinsen auch. Ha. Ha. Ha. Ganz witzig. „Wirf es weg, verdammt noch einmal!“, sage ich. „Der hat das wirklich unter Kontrolle!“, versucht Toni mich zu beruhigen. Beruhigt bin ich erst, wenn das Zeug irgendwo explodiert, wo niemand gefährdet ist. Schließlich wirft er es hoch. Ein paar Meter über unseren Köpfen explodiert das Dynamit. Cracker und Stulle können sich kaum halten vor Lachen. Die sind seit neustem beste Freunde. Ich gehe auf meinen Platz zurück und boxe Stulle kräftig gegen die Brust. „Hör auf mit der Scheiße“, zische ich ihm warnend zu. Er verhält sich wie ein kleiner Junge. „Okay, okay. Das ging zu weit!“, gibt er entschuldigend zu. „Ganz richtig!“, sage ich. „Mach das nie wieder in meiner Nähe“, sage ich ernst zu Cracker. „Haben wir uns verstanden?“ Er nickt. Idioten ey. Ich lächle. „Dann ist ja gut!“ „Was liegt am Strand und versteht man ganz schlecht?“, fragt Stulle breit grinsend. Er versucht die Stimmung wieder ein bisschen aufzuheitern, nachdem ich sie ziemlich zerstört habe. Ich zucke die Schultern. „Eine Nuschel!“ Ich grinse. „Hier, der ist für dich Cracker. Was macht eine Bombe im Bordell?“ „Den kenn ich schon!“, sagt dieser und lacht. „Puff!“ Stulle lacht mit und auch mich steckt deren heitere Laune an. „Was ist die Lieblingsspeise von uns Piraten?“, fragt Toni. „Kapern!“ Ich lache. „ESSEN!“, ruft Kid laut durch den Garten. „Na, das nenne ich mal Timing!“, sage ich. „Gerade als der Essenswitz kommt!“ Die Zwillinge und Toni schlendern los. „Wartet“, rufe ich hinterher. „Ich habe schon echt Hunger“, sagt Ronny. „Und endlich wieder Alkohol!“, fügt Toni hinzu. „Echt jetzt!“ Ich verdrehe die Augen. Plötzlich spüre ich mit meinem Haki, wie jemand auf mich zu gerannt kommt. Im letzten Moment trete ich zur Seite und jemand fliegt in den Pool. Ich schaue wer es ist. Stulle! Von hinten kommt noch jemand. Ich drehe mich um, packe ihn an einem Arm und einem Bein und werfe ihn über meinen Kopf ins Wasser. Das war natürlich Cracker. Die Zwillinge kriegen sich kaum ein vor Lachen. Und auch alle anderen, die das gesehen haben, liegen schon lachend am Boden. Ich grinse. Was ist hier bloß los? Irgendwie haben es alle auf mich abgesehen. „Um mich zu kriegen, müsst ihr schon etwas früher aufstehen“, sage ich und strecke den beiden im Pool die Zunge raus. Ich schließe mich Bene, Ronny und Toni wieder an und gehe zum Buffet. Die Schlange geht zügig voran: alle haben Hunger und keine Lust sich lange aufzuhalten. Oh man! Das sieht alles so köstlich aus. Ich frage mich, wie Hellboy schmeckt. Tigerfleisch habe ich noch nie gegessen. Ich fülle meinen Teller mit Essen. Hm… wo ist eigentlich Kid? Ich recke mich, um einen besseren Blick zu bekommen, aber ich kann ihn nirgends entdecken. Wo ist dieser Blödmann schon wieder? „Komm zu uns, Grit“, ruft Toni. Ich schaue mich noch einmal nach meinem Mann um, dann gehe ich wieder auf den gleichen Platz wie vorhin. Dann hat er halt Pech gehabt. Dann verbringe ich meine Zeit eben mit seinen Männern. Es ist plötzlich ziemlich voll geworden in unserer Ecke. Einige haben sich dazugesetzt. Franko und Conni machen mir Platz. Die sehen ziemlich witzig nebeneinander aus. Franko ist voll der Schrank und Conni ist doch eher schmächtig. Neben Franko sitzt Falko. Die beiden scheinen sich ja ganz gut zu verstehen. Ich will eigentlich nicht nachtragend sein, aber eine gewisse Abneigung hege ich doch gegen Falko. Er hat mich schließlich vor der gesamten Crew herausgefordert und ins Wasser geschmissen. Ich setze mich zwischen meine beiden Freunde und beschließe erst einmal keinen weiteren Gedanken daran zu verschwenden. Es geht hier ziemlich wild und laut zu. Ich amüsiere mich köstlich. „Habt ihr etwa ohne mich Spaß?“ Teddy kommt laut, ausgelassen und definitiv schon betrunken zu uns. Er wird jubelnd begrüßt und auch für ihn wird gleich ein Platz freigemacht. Er hat sich allerdings auch einen Stuhl mitgebracht. „Meine Dame“, sagt er und verbeugt sich in meine Richtung. „Meine Herren! Die Zeit der Abstinenz ist vorbei. Nun können wir uns nach Lust und Laune betrinken. Ein Hoch auf unsern Käpt’n!“ Wir heben unsere Krüge und trinken auf Kid. „So! Mein Bier ist alle! Wer braucht noch Nachschub?“, fragt Franko laut. Es melden sich einige. Also eigentlich alle, außer ich. Er steht auf und holt noch was. Nun ist zwischen Falko und mir Platz und wir können uns richtig sehen. Er streckt mir plötzlich die Hand hin. Verwundert schaue ich ihn an. „Du bist voll in Ordnung“, sagt er und grinst schief. Ich muss lachen und schlage ein. „Du auch!“, erwidere ich. Das reicht mir als Entschuldigung. Wir hatten halt einen holprigen Start. Teddy macht nur Faxen, seitdem er sich zu uns gesetzt hat. „Ich wette, ich bin schneller als du!“, fordert er mich heraus. Wir haben gerade über Hellboy gesprochen und wie schnell er wohl war und ob ich da mithalten könnte. Ich ziehe amüsiert eine Augenbraue hoch. „Du in deinem Zustand?“, frage ich herausfordernd nach. „Pah!“ Teddy macht eine wegwerfende Handbewegung. „Dich schlage ich mit links!“ „Ich glaube nicht, dass Kid dir das durchgehen lässt, egal mit welcher Seite du sie schlägst“, sagt Conni trocken. Ich pruste los vor Lachen. Teddy kommt nicht so schnell drauf, aber auch er versteht es schließlich und lacht mit uns. „Also“, sagt er. „Nimmst du die Herausforderung an?“ „Natürlich! So einen leichten Sieg kann ich nicht ausschlagen“, erwidere ich. „Nachschub ist da!“, kündigt Franko lautstark sein Erscheinen an. Mit dabei eine Kiste Bier. „Da vorne haben ein paar Vollidioten“, fängt er einen weiteren Satz an. Doch Teddy unterbricht ihn. „Es kann gleich losgehen! Nur noch einen Schluck von diesem köstlichen Getränk, dann kannst du dich auf deinen Untergang gefasst machen“, sagt er laut. Ich stehe schon mal auf. „Du hast es doch vorhin gesehen! Ich habe gegen Killer gewonnen. Glaubst du im Ernst, dass DU gegen MICH eine Chance hast?“, provoziere ich. Nur im Spaß natürlich! „Killers Geschwindigkeit in allen Ehren, aber nur weil er der Vize von unserem höchst grausamen und gefürchteten Käpt’n ist, ist er nicht der Schnellste. Und auch nicht der Stärkste. Ich erinnere gerne noch einmal an die Geschichte, als“ „Ja, ja, ja! Die Geschichte ist wirklich hoch interessant und jeder von uns kennt sie sicherlich zu genüge. Selbst Conni wird sie schon kennen, richtig?“ „Ohja“, sagt sie und nickt wehleidig. „Also, was ist die Strecke?“ Ich will jetzt hier Nägel mit Köpfen machen. Teddy baut sich vor mich auf. „Einmal um den Pool! Wer als erster auf diesem Stuhl sitzt, hat gewonnen!“ „Abgemacht!“ „Abgemacht?“, fragt Franko nach. „Ja abgemacht!“, erwidere ich. „Wer sagt denn bitte schön abgemacht“, setzt er fort. Ich wende mich ihm zu. Was soll das denn jetzt? „Was soll ich denn sonst sagen?“ „Deal!“ Ich lache schnaubend. „Deal?“ „Ja, sag Deal! Das klingt nicht so lächerlich wie abgemacht!“ Ich zucke die Schultern. „Meinetwegen. Deal!“ „HEY! KÖNNT IHR ALLE MAL ZUHÖREN! DER PLATZ UM DEN POOL HERUM MUSS GERÄUMT WERDEN! ES FINDET EIN WETTRENNEN STATT. RÄUMT DEN PLATZ UM DEN POOL HERUM!“, ruft Franko laut. Währenddessen gehen Teddy und ich in Startposition. Ich lockere mich. Das wird einfach! Ich werde gewinnen. „AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, LOS!“ Ich sprinte los. Teddy bringt dafür, dass er so betrunken ist, eine ziemliche Geschwindigkeit auf. Aber ich bin vorne. Ich biege um die erste Ecke, dann um die zweite. Der Abstand zwischen Teddy und mir bleibt ziemlich gleich. Da, dritte Ecke! Oh shit! Ich rutsche volle Kanne aus und falle zur Seite. Zum Glück kann ich mich mit den Händen abfangen, sonst wäre es noch schmerzhafter gewesen. Mit dem halben Körper hänge ich überm Beckenrand. Dieses Arschloch! Der Boden ist mit irgendetwas Glitschigem bedeckt. Mein Fall wird mit Gelächter belohnt. Teddy kommt lachend an mir vorbei. Blitzschnell packe ich sein Fußgelenk und bringe ihn auf dem glitschigen Untergrund zu Fall. „Ey!“, protestiert er. „Nun sind es wenigstens faire Verhältnisse hier“, sage ich. Wir kämpfen uns aus der Glitschpfütze heraus. Auf allen Vieren schaffe ich es schließlich. Meine Fußsohlen sind noch immer rutschig. Eindeutig langsamer als zu Beginn setzen wir unser Wettrennen fort. Teddy und ich sind auf gleicher Höhe und schmeißen uns letztendlich zur gleichen Zeit auf den Stuhl. „Wolltest du mich etwa auch ins Wasser schmeißen?“, frage ich gleich als erstes. Teddy liegt auf dem Rücken und lacht. „Sieh nur, was du losgetreten hast“, sage ich gespielt empört zu Falko. „Wegen dir versuchen nun alle mich ins Wasser zu schmeißen!“ Er lacht nun auch. Ich grinse. Meine Kleidung ist nass. Anscheinend wurde Flüssigseife auf dem Boden verteilt. Ich will raus aus der Kleidung. „Meine Herren! Ich werde mich nun zurück ziehen und mir ein neues Obergewand besorgen“, sage ich. „Hä?“, fragt Bene. „Sie zieht sich um, du Idiot!“, sagt Ronny. „Ahhh… hey! Wer ist hier der Idiot!“ „Du natürlich! Das weiß ich und das weißt du auch!“ Ich gehe, während die beiden sich streiten. Frisch umgezogen komme ich eine Weile später wieder runter. Das hier sind die letzten sauberen Sachen, die ich hier an Land mithabe. Die ersten, die ich wahrnehme, als ich zurück im Garten bin, sind Kalle und John, welche mit Conni abhängen. Ich gehe rüber zu ihnen. Conni sieht mich beim Näherkommen und winkt mir zu. Ich grinse breit. „Eyyyy Grit!“, begrüßt Kalle mich übermütig und nimmt mich in den Schwitzkasten. Ich lache und wir rangeln ein bisschen rum. „Was macht ihr grade?“, frage ich schließlich, als ich wieder frei bin. „Kannst du Liegestütze im Handstand machen?“, antwortet John mit einer Gegenfrage. „Ääähmm…“, sage ich etwas ahnungslos. „Pass auf!“, sagt Kalle und macht einen Handstand. Achso! Das meint er. Kalle und John haben beide ihre T-Shirts ausgezogen. „Du meine Güte!“, platzt es aus mir heraus. „Wie viel habt ihr in der letzten Woche trainiert? Ihr seht aus, wie kleine Schränke!“ „KLEINE Schränke?“, fragt John empört. „Naja. Ihr seid nicht viel größer als ich, ehrlich gesagt!“ Conni lacht. „Wir sind sehr wohl größer als du!“ „Ja das seid ihr, aber halt nicht viel. Zehn Zentimeter vielleicht.“ „Spinnst du?“ „Ich bin nicht so winzig wie du!“, wirft Kalle nun auch ein. „Hey!“, rufe diesmal ICH empört aus. „So klein bin ich nun auch wieder nicht!“ „Doch das bist du! Wie ein kleiner Hund, der in eine Handtasche passt!“ Sprachlos reiße ich den Mund auf. Ich kann nicht glauben, dass John das gerade gesagt hat. Er grinst mich breit an. Das hat er jetzt verdient. Ich ramme ihm mit voller Kraft meinen Ellenbogen in die Magengegend. Er krümmt sich. „Du lässt dich von einem Zwerg verprügeln?“, lacht Kalle. Das Lachen wird ihm gleich vergehen. Ich packe seinen Arm, drehe mich und werfe ihn über meine Schulter. Kalle landet auf dem Rücken. Ich grinse. So gefällt mir das. Doch bevor ich es richtig realisiere, packt jeder von ihnen einen Arm von mir und ziehen mich. Ich versuche mich so gut es geht zu wehren. Stück für Stück nähern wir uns dem Pool. Nicht schon wieder. Ich ramme die Füße in den Boden und lehne mich mit meinem ganzen Gewicht und all meiner Kraft nach hinten. Kalle und John sind zusammen einfach zu stark. Sie haben meine Arme sehr fest in ihrem Griff. Ich hab ne Idee. Ich ändere einfach die Taktik. Anstatt dem Druck standzuhalten, gebe ich nach und laufe sogar vor. John und Kalle werden auch schneller. Kurz vorm Pool bleibe ich stehen. Hoffentlich lockert sich gleich der Griff, ansonsten fliege ich mit ins Wasser. John und Kalle rutschen an mir vorbei und fliegen ins Wasser. Ihre Hände rutschen von mir ab. Ich falle auf die Knie. Glück gehabt. Ich lache laut, als die beiden wieder auftauchen. „Deine Idee!“, sagt Kalle. „Nein, deine Idee!“, entgegnet John. Die beiden beginnen eine Rangelei im Wasser. Spinner! Ich setze mich zu Conni. „Sorry, dass ich das hier gerade so gecrasht habe. Das war nicht meine Absicht“, sage ich grinsend. „Ach!“, sagt Conni und winkt ab. „Die hätten sich sowieso bald gestritten. So gut kenne ich die beiden jetzt schon.“ Sie lacht. Wir reden ein bisschen über die letzten Tage und beobachten dabei die Jungs, wie sie sich im Wasser prügeln. Am Anfang war es noch recht lustig, aber langsam wird es ernst bei ihnen. Kalle drückt John unter Wasser und versucht ihn zu ertränken. Aber John befreit sich und hält nun seinerseits Kalle die Kehle zu. So geht das hin und her. Die beiden sind ziemlich gleichstark, von daher bezweifle ich, dass einer es wirklich schaffen sollte, aber nerven tut es trotzdem. Wer weiß, was sie sich letztendlich wirklich antun. Mika und Toni springen ins Wasser, um die beiden auseinanderzuhalten, aber John und Kalle haben keine Lust, sich gegenseitig in Ruhe zu lassen. Wo ist eigentlich Kid, wenn man ihn mal braucht? Ich seufze und stehe auf. Mit energischen Schritte gehe ich zum Pool. Ich stemme meine Hände in die Seite. „JOHN! KALLE! IHR HÖRT JETZT SOFORT AUF DAMIT! IHR SOLLT EUCH NICHT UMBRINGEN, IHR IDIOTEN! WENN IHR NOCH EINEN AUGENBLICK WEITER MACHT, DANN SETZT ES WAS UND ZWAR SO DOLL, DASS IHR DEN RESTLICHEN TAG HORIZONTAL VERBRINGT. ALSO HÖRT NUN ENDLICH AUF MIT DER SCHEISSE!“, schreie ich die beiden Streithähne an. Es hat wirklich Wirkung. John und Kalle stoppen ihre Gewalt. Sie schauen sich mit funkelnden Augen an. „Raus jetzt! Aber sofort!“, sage ich streng. Ohne sich aus den Augen zu lassen klettern sie aus dem Pool. Mir reicht es jetzt. Ich gebe jedem eine Ohrfeige. Es wirkt. Sie schauen mich an. „Das will ich NICHT noch einmal von euch sehen, ist das klar? Ihr habt beide versagt, also hört auf euch zu prügeln. Und jetzt vertragt euch!“, rede ich mit mahnendem Zeigefinger auf die Jungs ein. Diesmal gucken sie in komplett verschiedene Richtungen. „Na, wird es bald? Gebt euch die Hand.“ Es dauert noch einen Augenblick, dann reichen sie sich schließlich die Hand. „Sorry“, murmelt Kalle. „Ja, sorry man!“, sagt auch John. „Für den Rest des Abends gibt es nicht mehr so eine scheiße!“ Die beiden nicken gehorsam. „Und jetzt zieht euch um oder was auch immer“, sage ich und John und Kalle gehen mit gesenktem Blick davon. Ich drehe mich um und gehe zurück zu Conni. „Grit ist voll der Boss!“, ruft irgendwer. Das bringt mich zum Grinsen. „Alter! Die hast du ja voll unter Kontrolle“, sagt Conni ehrfurchtsvoll. Ich zucke mit den Schultern und setze mich neben die. „Manchmal brauchen die Jungs die weibliche Strenge“, erwidere ich. „Bist du deren Mutter?“, sagt Conni und grinst breit. „Spinnst du?“, rufe ich empört aus. „Ich bin doch nicht deren Mutter!“ Absurder Gedanke. „Du hast die Mannschaft auf jeden Fall ziemlich gut im Griff.“ Ich zucke mit den Schultern. „Keine Ahnung! Ist nicht meine Aufgabe. Kid ist der Käpt’n!“ „Ja schon, aber die Männer aus der ersten Division halten wirklich viel von dir. Jetzt nicht nur John und Kalle, obwohl die beiden in der letzten Woche wirklich sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet haben.“ „Wie habe ich das jetzt zu verstehen?“, frage ich nach. „Haben sie es dir nicht erzählt? Bei so ziemlich jedem blöden Kommentar über dich, welcher natürlich aus unserer Division kam, haben sie für dich eingestanden. Jeder zweite Kommentar löste eine Prügelei aus. Deswegen haben sie auch jeden Tag Küchendienst gemacht. Strafe von Kid halt“, erklärt Conni. Ich lache kurz auf. „Diese Idioten! Als ob das was bringen würde“, sage ich. Diesmal zuckt Conni mit den Schultern. „Ich habe seitdem viel weniger solcher Kommentare gehört. Es hat auf jeden Fall mächtig Eindruck gemacht, glaube ich. John und Kalle hätten sich ja nicht so für dich eingesetzt, wenn du echt doof wärest.“ „Das ist reine Spekulation“, sage ich grinsend. „Die beiden hatten auch ziemlichen Rückhalt von der restlichen Division. Allein das, hat viele von dir überzeugt. Dein Auftreten heute, sollte auch noch einmal so einige umgestimmt haben. Scheiße man! Du bist echt stark!“ „Ja das bin ich!“, entgegne ich selbstsicher. „Aber du hast hoffentlich auch trainiert. Bist du stärker geworden?“ Conni schaut zu Boden. „Weiß nicht“, sagt sie schüchtern. „Vielleicht ein bisschen, aber ich bin noch lange nicht so gut und trainiert, wie du!“ Ich schüttle den Kopf. „Du darfst nicht an dir zweifeln. Wenn du das machst, dann hast du schon verloren. Glaube an dich und mach dich nicht kleiner als du bist. Brust raus und Kopf hoch!“ Ich mache eine kurze Pause. „Also nicht wortwörtlich Brust raus, du weißt schon…“ Wir lachen herzhaft. „Ich stelle nun die Frage noch einmal: Bist du stärker geworden?“ „Ja!“, sagt Conni. Noch nicht ganz sicher, aber es ist schon einmal eine Verbesserung. „Gut!“ Ich lächle. Mein Haki schlägt Alarm. Ich spüre Kid irgendwo. Er kommt durch eine Tür raus in den Garten. Bei ihm sind einige Jungs. Sie lachen und schubsen sich spaßeshalber hin und her. Ich beobachte Kid, wie er mit den anderen am Pool entlanggeht. Er hat obenrum nichts an und er sieht so gut aus. Ach… womit habe ich nur so einen gutaussehenden Mann verdient? Kid fährt sich mit der Hand durch die Haare. Ich habe jetzt echt die Schnauze voll ihn aus der Ferne zu begaffen. Ich will zu ihm. „Du, ich werde mal zu Kid gehen. Irgendwie haben wir noch gar nicht so viel heute gemeinsam gemacht“, erkläre ich Conni. „Sie nickt. „Alles klar! Ich fühle mich in seiner Gegenwart ehrlich gesagt noch nicht so sicher. Ich glaube ich komme lieber nicht mit“, erwidert sie kleinlaut. „Viel Spaß dir!“ Ich lächle. „Dir auch noch!“ Wir stehen beide auf. Allerdings gehen wir in verschieden Richtungen. Conni setzt sich zu Ronny und Bene und den anderen da. Ich gehe zu dem Pavillon, in dem sich die Jungs jetzt breit machen. Kid schaut auf und lächelt mir zu. Ich beiße mir auf die Lippe. Er ist einfach zuckersüß und ich habe ihn so vermisst. Als ich nah genug bin, nimmt er meine Hand, dreht mich einmal und setzt mich auf seinen Schoß. Ich kann nicht anders, ich muss lächeln. „Hey Grit!“, werde ich begrüßt. Kid gibt mir einen Kuss auf die Wange. „Wo wart ihr bloß die ganze Zeit?“, frage ich nach. Die Jungs lachen und tun ein bisschen geheimnisvoll. Ich ziehe die Augenbrauen hoch. „Jaaa?“, sage ich erwartungsvoll. „Wir haben gemacht, was Männer halt so machen“, meint Kid. Sie wollen es mir nicht sagen. Wahrscheinlich waren sie eh nur auf Klo.

Kommentare (116)

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Monkey D. Sophie (49701)
vor 11 Tagen
cool das du weiter schreibst ich hatte schon argst das es nicht weiter geht
Luzybel ( von: Luzybel)
vor 12 Tagen
Endlich geht's weiter mit Teil 47 \^o^/
~ £∆D¥ ~ (14139)
vor 52 Tagen
Finde deine Geschichte wirklich spannend und extrem fesselnd.
Man kann gar nicht genug davon bekommen.
Die Charaktere kann man sich wirklich bildlich vorstellen in ihrer Mimik und Gestik.
Hoffe du schreibst schnell weiter (:
Denn das ist bis jetzt die beste Story die ich je gelesen habe. ❤
Natürlich hoffe ich des weiteren das deine Geschichte noch kein schnelles Ende findet!
Denn ich denke nämlich es gibt noch so einiges zu erzählen (;
Dafür das deine Geschichte so faszinierend und auch so ‚‚man denkt man ist hautnah dabei'' ist würde ich dir gerne mehr als nur 5 Sterne geben!
Mach bloß weiter so! ❤
Luzybel ( von: Luzybel)
vor 56 Tagen
Ich liebe deine Geschichte lese sie von Anfang an und warte immer fleißig auf ein neues Kapitel

Freue mich schon wieder aufs nächste :D
Ronja (17555)
vor 61 Tagen
Herzlichen Dank! Man tut ja was man kann nicht wahr?!
Ayumi (20597)
vor 65 Tagen
Wow was für eine lange und schöne Story *-*
Das gibt erstmal 5 fette Sterne *-* Probs an den Autor ich bin so gefesselt...da muss ich dich fast schon anzeigen wegen Freiheitsberaubung xD
Rosa (03587)
vor 90 Tagen
Wann schreibst du wieder weiter?
Bahar (99888)
vor 372 Tagen
Ich finde es echt klasse das du immer am
Spannendesten Platz aufhörst da bekommt Mann
ja mehr Lust zu lesen
Hikari (52165)
vor 383 Tagen
Nein würde ich nicht Ronja , aber deswegen iSt es so blöd weil es genau wirklich die spannendste stelle ist
Ronja (57034)
vor 384 Tagen
Ich weiß, ich weiß. Würdest du schlecht über mich denken, wenn ich dir sage, das war mit Absicht? Fortsetzung folgt bald...
Hikari (52165)
vor 384 Tagen
OMG! SO ETWAS DARF MAN KEINEM ANTUN😱 an der spannendsten
Stelle einfach aufhören.......Bitte schreib schnell weiter!!!!!!!
P.S.
Respekt, ich könnte Soetwas nicht . Mach weiter so😉
alegssa (22446)
vor 388 Tagen
Ich hab schon so gespannt gewartet. Bitte schreib schnell weiter 😍😍
Bahar (10063)
vor 390 Tagen
Respekt du kannst schreiben wie ne Profi.
P.S
Mich hast du schon als Bewunderer
angle of life (63895)
vor 391 Tagen
Coool der neue Teil ist echt so toll 😊
Ich finde die Story eine von den besten ! Bitte mach schnell weiter!
Ich möchte gern wissen wie es weiter geht. Mach weiter so!
loliee (10932)
vor 461 Tagen
Das ist DIE BESTE ff, die ich bis jetzt gelesen hab, um ehrlich zu sein;)
♥☺♥☺♥☺♥☺♥☺
Monkey D Woosmann (89282)
vor 470 Tagen
cool der neue Teil
SAKURA (64916)
vor 497 Tagen
Wann kommt der 36 Teil die Geschichte is voll cool
Ronja (14911)
vor 514 Tagen
Ich find es super cool, dass du dir so Gedanken machst, wie es wohl weitergeht. Ob Grit Königshaki hat weiß ich nicht so genau. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, aber wer weiß. Sie überrascht einen immer wieder ;)
Gol D. Lea (64467)
vor 514 Tagen
Bittttee schreib weiter ich finde diese geschichte so cool ich hätte
sogar eine Idee wie es weiter gehen könnte ; nähmlich das die kid piratrn
in einen kampf mit der marine haben aber da dabei auch der admiral
kuzan oder wie der heisst dabei ist könnnen die kid piraten nicht gewinnen
Den sie sind dan alle auch schon stark mitgenommen und als dan dieser
Admiral dan kid und die anderen töten will setzt dan Grit Königshawki frei
Und besiegt sie dan weil du hast schon so mit dem Hawki angefangen das
Sie und kid es trainieren da wäre das glaube ich eine coole wenden das dan
Grit Königshawki erweckt aber es ist deine FF es wäre jetzt nur von mir
Ein Vorschlag.
Bahar (00301)
vor 540 Tagen
Ist nicht schlimm aber es würde mich freuen wenn
du bald weiter schreiben könntest den das ist
meine aler Liebste Geschichte überhaupt ❤️😍😂😜