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Elfwyn-die Roheryn Teil 7

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1 Kapitel - 1.153 Wörter - Erstellt von: Nolawen Moredhel - Aktualisiert am: 2017-10-08 - Entwickelt am: - 51 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Boromir reist weiter und Elfwyn sieht, was die Orks in ihrem Land anrichten. Dafür sollen sie büßen...

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    Ich erwiderte sein Lächeln. „Mir geht es wieder gut, danke, Theodred.“ „Ich glaube, Boromir und Brégol fragen sich jetzt ob du noch nicht im S
    Ich erwiderte sein Lächeln. „Mir geht es wieder gut, danke, Theodred.“
    „Ich glaube, Boromir und Brégol fragen sich jetzt ob du noch nicht im Stimmbruch warst.“
    Ich lachte. Glockenhell natürlich.
    „Ich meine, dein Husten klang nicht gerade männlich“, meinte Theodred.
    „Wie, bitte schön, hustet man männlich?“
    „Das kann ich jetzt auch nicht erklären, aber ich glaube, du weißt, was ich meine.“
    „Ja, ich denke.“
    Er streckte mir etwas entgegen. Mir war gar nicht aufgefallen, dass er es in der Hand getragen hatte.
    „Hier, deine Suppe. Pass auf.“
    „Danke.“
    „Elfwyn, du musst aufpassen. Ich weiß nicht, wie sie reagieren, wenn sie herausfinden, dass du eine Frau bist. Ich glaube, die meisten suchen nach einer wegen Éothain“, sagte Theodred mit gesenkter Stimme.
    „Ich hab es mir schon gedacht“, erwiderte ich leise. „Aber was soll ich noch machen?“
    „Geh schlafen und setz dir morgen sofort den Helm auf. Wir reiten nur noch die Grenze zum Fangornwald ab, danach kehren wir zurück“, sagte Theodred.
    „Wie alt sehe ich aus?“, fragte ich. „Also, wenn man jetzt denkt, dass ich ein Mann bin?“
    „Sehr jung. Wie 19 oder so“, meinte er nachdenklich.
    „Du bist kleiner und schmaler als wir, dann deine helle Stimme und du hast keinen Bart-“
    „Du auch nicht!“
    „Und ein feminines Gesicht“, sprach er aus.
    „Was du nicht sagst. Ich will zwar kämpfen, aber ändern kann ich an mir auch nichts.“
    „Das sollst du auch gar nicht“, sagte er leise und sah mir in die Augen. Er beugte sich vor und da ich so etwas gar nicht kannte, wich ich ein Stück zurück.
    „Es tut mir leid“, flüsterte ich.
    „Es tut mir leid“, widersprach er und wandte sich dann zum Gehen. „Gute Nacht, Elfwyn.“
    Ich stand da, mit meiner Suppe und schaute ihm hinterher.

    Am nächsten Morgen ritt Boromir in den Südenwesten weiter, während wir die Wold durchkämmten.
    „Osgiliath ist in Not“, teilte Theodred allen mit.
    „Die Riddermark aber wird standhalten, egal was kommen mag!“, rief er und erntete Jubelrufe. Das war ja alles schön und gut, dachte ich, aber wenn Saruman sich wirklich gegen uns stellen sollte, sah das auch nicht mehr so einfach aus. Aber ich äußerte mich nicht dazu, natürlich nicht.
    Wir folgten einer zertrampelten Grasspur und jammerten über die Vernichtung unseres Landes.
    Wir hassten die Orks abgrundtief.
    Bald tauchte wieder ein zerstörtes Gehöft auf. Es war meins.
    Mir war nicht aufgefallen, wo genau wir uns befanden, aber das war ganz sicher mein Zuhause -gewesen.
    „Nein!“, stieß ich hervor. „Nein!“
    Theodred drehte sich sofort zu mir. „Was ist los?“
    „Es war mein Zuhause!“
    Fassungslos sprang ich vom Pferd und eilte zu dem verbrannten Haus. Der Garten war niedergetrampelt und der Stall komplett abgerissen worden.
    „Wo ist deine Familie?“, fragte Theodred und stieg ebenfalls ab.
    „In Lorien“, sagte ich leise zu ihm. „Meine Mutter und Großmutter sind in Sicherheit.“
    Er nickte. „Das ist gut.“
    „Hier ist gar nichts gut, Theodred!“, rief ich und senkte die Stimme sofort, denn die Rohirim schwärmten um uns herum aus.
    „So meinte ich das doch auch nicht, Elfw- Dernelf!“ Theodred ging an mir vorbei zu dem Trümmern meines Hauses. Ich folgte ihm langsam, von innerer Wut zerfressen.
    „Sie haben alles zerstört!“
    Ich holte ihn ein. „Wir müssen weiter und sie noch vor Sonnenuntergang vernichten, Theodred.“
    „Weit können sie nicht sein, das Haus brennt noch und die Spuren sind frisch“, murmelte er.
    „Dann komm jetzt!“, bat ich und zerrte an seinem Arm, ließ ihn aber los, als ein paar Rohirim zu uns zurückkamen.
    „Weiter, Männer!“, rief Theodred. „Die Orks können nicht weit sein!“
    Wir sprangen wieder in unsere Sättel und folgten der Spur der Orks. Ich drehte mich noch einmal um und blickte traurig auf mein brennendes Zuhause.

    Ich ritt neben Theodred. „Die Orks laufen und zerstören nur in der Nacht“, sagte ich. „Der Junge hat doch auch gesagt, dass sie in der Nacht angegriffen haben.“
    „Dann haben sie auch dein Zuhause angegriffen, als wir gerastet haben.“ Ein Schatten huschte über sein Gesicht. „Nicht weit von uns entfernt, aber das Feuer haben wir nicht gesehen.“
    Ich knurrte leise.
    „Dort!“, rief auf einmal jemand und deutete auf ein paar dunkle Gestalten vor uns.
    Wir umzingelten diese: Es waren ungefähr 100 im Gras kniende Orks, die versuchten sich vor der Sonne zu schützen.
    „Zum Angriff!“, schrie Theodred. „Lasst keinen am Leben!“
    Da die Orks sich nicht wehren konnten, da sie versuchten sich vor der Sonne zu schützen, waren sie kaum echte Gegner.
    Daw zertrampelte die Ersten, die mir in die Quere kamen, die Anderen bekamen mein Schwert zu spüren. Da sie so weit unten waren, musste ich mich sehr nach über Daw beugen um die Orks zu köpfen.
    Wir hatten sie bald ohne eigene Verluste niedergemetzelt und sammelten uns. „Verbrennt sie“, befahl Theodred.
    „Lasst nichts von diesen stinkenden Würmern übrig.“
    Wir taten was er sagte und stapelten die Orkleichen.
    Wir zündeten den Haufen an und ich flüchtete mich zurück zu Daw, als es anfing zu nach verbranntem Fleisch zu riechen.
    Theodred ritt neben mich, da die anderen Rohirim noch bei dem Feuer standen.
    „Tut mir wirklich leid mit deinem Zuhause“, sagte er.
    „Ist schon gut. Meine Großmutter und Mutter leben und alle meiner wichtigsten Habseligkeiten sind in Edoras.“
    „Naja, trotzdem oder? Niemand hat den Orks erlaubt die Riddermark zu verwüsten.“
    „Die Orks brauchen keine Erlaubnis“, meinte ich verächtlich. „Sie nehmen sich im Auftrag ihrer Herren was sie wollen und wie sie es wollen.“
    „Ja, aber diese Erlaubnis haben wir ihnen nicht erteilt“, sagte Theodred leise. „Dafür müssen sie auch bezahlen. Man verspottet uns Eorlingas nicht.“
    Ich lächelte. „Das werden wir ihnen beibringen!“
    Er grinste und gab den Befehl zum Aufbruch.
    „Wir reiten zurück nach Edoras, Männer. Vorerst kommen die Orks hier nicht weiter.“


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1506707567
Elfwyn-die Roheryn Teil 7
Elfwyn-die Roheryn Teil 7
Boromir reist weiter und Elfwyn sieht, was die Orks in ihrem Land anrichten. Dafür sollen sie büßen...
http://www.testedich.de/quiz50/quiz/1506707567/Elfwyn-die-Roheryn-Teil-7
http://www.testedich.de/quiz50/picture/pic_1506707567_1.jpg
2017-09-29
402C
Herr der Ringe

Kommentare (4)

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Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
Gestern
Bitte schreibt doch mal wie ihr die Geschichte findet und ob ihr mehr solcher Geschichten lesen wollt. Ihr könnt mir auch Anregungen schicken, ich schreibe sehr viel in letzter Zeit. Unter anderem auch noch Vanima Faniriel.
lg, Nolawen
Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
vor 10 Tagen
Bitte nicht wundern, dass Teil 7 und 8 zweimal hochgeladen sind. War ein Versehen, weil der erste Versuch so lange gebraucht hat aufgenommen zu werden
Elenath ( von: Elenath)
vor 12 Tagen
Ich freue mich, das ist voll schön, dass es zwischen den Beiden gefunkt hat ! Mach weiter so !😍
Elenath ( von: Elenath)
vor 25 Tagen
Eine schöne Geschichte, ich würde gerne wissen wie es weitergeht und was mit oder zwischen Theodred und ihr passiert😍.