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Apfelschweifs Leben als Streunerin

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5 Kapitel - 746 Wörter - Erstellt von: Regenschauer - Aktualisiert am: 2017-09-27 - Entwickelt am: - 45 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Apfelschweif hat aus Spaß alle ihre Geschwister außer Himmelsee getötet. (Sie ist behindert) Nach einigen Tagen ist sie wieder zur Vernunft gekommen und hat allen erzählt was sie getan hat. Dafür musste sie ihr Clanleben aufgeben und als Streunerin leben.

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    Es tut mir so leid, Meeresquelle, Steinfeder, Eisklaue, Tigerzahn und Himmelsee. Ich weiß nicht was in mich gefahren ist. Ich liebe euch. Apfelschweif saß über einem Fluss und starrte ihr Spiegelbild an. "Dieses elendige Gesicht. Ich will es nicht mehr sehen!", knurrte sie plötzlich. Sie fuhr ihre Krallen aus und fuhr sich über ihr linkes Auge. Ein stechender Schmerz durchfuhr sie. Sie jaulte einmal auf, dann dachte sie an den Fluss und steckte ganz schnell ihr Gesicht ins kalte Wasser. Sie wollte gerade eben ihr anderes Auge bearbeiten, da kam sie wieder zur Vernunft. "Was... Was tue ich denn da?" Sie sah wieder ins Wasser. Ihr linkes Auge war voller Blut und eine frische Narbe verdeckte ihr Auge. Ein paar Tropfen von dem Wasser des Flusses tropften runter. Sie drehte sich um und ging. Was mache ich denn da? Ich darf doch nicht zurück zu Himmelsee. Sie seufzte einmal auf und ging schließlich in die andere Richtung. Nach langer Zeit gehen kam sie an einen Donnerweg. Eins, Zwei, Drei! Sie rannte los aber genau in dem Zeitpunkt als sie lief, bog ein Auto um die Ecke ab und raste mit erstaunlicher Geschwindigkeit auf sie zu. "Nein!", stöhnte sie und strengte ihre Pfoten noch mehr an. "Himmelsee", murmelte sie noch bevor sie in Ohnmacht fiel.

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    Als Apfelschweif wieder zu sich kam lag sie auf einer Lichtung im Wald. Wo bin ich hier? Ich war doch gerade eben noch am Donnerweg. Langsam rappelte sie sich auf und knickte sofort wieder ein. Sie stöhnte vor Schmerzen und sah zu an ihr runter. Um ihre rechte Vorderpfote und ihre rechte Hinterpfote war ein Verband bestehend aus Grashalmen gebunden. Apfelschweif versuchte etwas zu hören, aber stöhnte schon wieder vor Schmerzen. Ihr rechtes Ohr musste also auch vom Monster getroffen worden sein. Sie gähnte und stand noch mal auf. Sie ging leicht seitwärts, so, dass ihr Pfoten nicht den Boden berührten. Doch kaum ging sie einen Zentimeter ertönte schon eine tiefe Stimme: "An deiner Stelle würde ich das lieber lassen." Apfelschweif zuckte zusammen und drehte sich um. Sie stand einem großen, braunen Kater mit schmalen bernsteinfarbenen Augen gegenüber. Seine Schweifspitze war schwarz, seine Pfoten waren auch komplett schwarz, seine Ohren waren Schwarz und seine Nase war auch schwarz. Als er merkte, dass sie ihn anstarrte fragte er: "Ist etwas?" Diese Worte brachten Apfelschweif zurück in die Gegenwart. "Wer bist du?", fragte sie misstrauisch und kniff ihren Augen zusammen. Der Kater grinste. "Ist das so bei dir? Ganz genau gucken und dann fragen, wer es ist?" Apfelschweif verdrehte ihre Augen. "Nun, ja... Alle in diesem Wald nennen mich den Tod. Aber du kannst mich Adler nennen." Den... Tod? Verwundert öffnete sie ihre Augen. "Der Tod? Warum nennt man dich hier denn so?", fragte sie. Der Kater stand auf und ging um sie herum. "Hast du wirklich noch nichts von dem Tod gehört?" Apfelschweif schüttelte ihren Kopf. "Ich bin ein legendärer Krieger. Jeder hier kennt mich und selbst den hinterhältigsten Katzen zittert jedes Haar im Pelz." Stolz lächelte er sie an, aber sie fing an zu lachen. "Bist du dir sicher, dass sogar den hinterhältigsten Katzen jedes Haar im Pelz zittert, wenn sie dich sehen?" "Sogar, wenn sie nur meinen Namen hören." Apfelschweif grinste. "Ich zittere kein bisschen und ich bin die hinterhältigste Katze die ich kenne!"

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