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SoS: Nach dem Spiel Luna/Silence

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1 Kapitel - 833 Wörter - Erstellt von: Lunakreger - Aktualisiert am: 2017-09-27 - Entwickelt am: - 53 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Das Spiel war vorbei.Ich wusste, dass das irgendwann passiert.Ich hatte alles vorbereitet.Dennoch zögerte ich, als ich mein Zimmer verlassen wollte.M
    Das Spiel war vorbei.Ich wusste, dass das irgendwann passiert.Ich hatte alles vorbereitet.Dennoch zögerte ich, als ich mein Zimmer verlassen wollte.Mein Blick schweifte über die Bilder an den Wänden.Ich hatte die Zeichnungen abgehängt, aber ich konnte schlecht die Wände oder den Boden überstreichen.Mein Blick blieb an dem Wolf auf der Tür hängen.Schnell sah ich wieder weg.Es verpasste mir immer noch einen Stich.Wie lang war das her gewesen? Es kam mir vor, wie gestern.Ich verbannte den Gedanken aus meinem Kopf.Ich durfte nicht heulen.Nicht jetzt.Mein Blick fiel auf die Tasche.Ich brauchte sie nicht.Trotzdem hatte ich sie gepackt.....Da, wo ich hinging brauchte ich nichts, aber....Wenn es nicht funktioniert......Sicher ist sicher.Ich schnappte mir die Tasche und verließ mein Zimmer.Eine Sache musste ich noch erledigen.Ich ging raus.Zum Grab.Ich kniete mich hin,öffnete meine Tasche und legte vorsichtig den metallenen Wolf hinein.Bevor ich die Tasche wieder schloss, nahm ich die Kette und hängte sie mir um.Dann stand ich auf, verließ das Grundstück und ließ die Vergangenheit hinter mir.
    Auf dem ganzen Weg hatte ich an gar nichts gedacht.Nun war ich hier.Es war soweit.13 Jahre und zwei Tage.Solange hatte es gedauert.Diese Hölle, die sich mein Leben nannte.Es war spät.Kein Mensch traute sich zu dieser Zeit noch auf die Straße.Nicht seit den Morden.Unseren Morden.Harlekins Morden.Dieser Gedanke verpasste mir einen Stich.Er war abgehauen.Ohne mich.....Egal.Ich wusste es sowieso die ganze Zeit.Ich wollte es nur nicht glauben.Ich seufzte und vertrieb den Gedanken wieder.Nun hieß es konzentrieren! Ich stieg über das Geländer der Brücke und blickte hinunter in den Abgrund, wo sich tief unten die pechschwarze Themse ihren Weg durch London bahnte.Und da kam er.Ihr Protest.Erst schwach, dann immer stärker.Und ich setzte meinen Plan in die Tat um.Ich warf ihr alle glücklichen Erinnerungen entgegen, die ich finden konnte.Die verschwommenen an Dad.Die bunten an Eric....Und die magischen an Wizard.Als ich sicher war, dass sie vorerst den Mund hält, zog ich mir die Karte aus den Haaren, welche sofort vom Wind mitgerissen wurden.Es war mir egal.Ich betrachtete die Karte und erlaubte einer Träne, ihren Weg nach draußen zu finden. Dann steckte ich mir sie in den Ausschnitt.Sie sollte bei mir bleiben.Nun gab es noch eine letzte Sache.Ich nahm Shadow von meiner Schulter und setzte ihn auf die Brüstung.In seinen großen Augen las ich Trauer.....Aber auch Verständnis.Er war schlau.Ich lächelte traurig und wandte mich wieder dem Abgrund zu.
    ,, TU'S NICHT, LUNA!"
    Silence? Ich drehte mich um und sah ihn: Den Weg doch noch zu überleben.

    Ein paar Jahre später...

    Ich saß im Garten und schaute in den Himmel.Es ist nun schon 3 Jahre und trotzdem kann ich es noch nicht glauben.Mein Leben war endlich....Normal.Mehr oder weniger.Silence-Shawn und ich wohnen in einem kleinen Haus in einem noch kleinerem Dorf.Ich schließe endlich die Schule ab und er hat angefangen sein Geld als Autor zu verdienen.Für alle anderen ist er mein Vormund, für mich ein Freund.Seit dem Spielende, wieder mein einziger, menschlicher.Aber das ist egal.In den letzten Jahren habe ich immer öfter die Vergangenheit vergessen.Genauso, wie die Gedankenspiralen und.....Jane.Sie ist noch da.Ich spüre sie.Aber sie ist schwach.Es gibt keinen Schmerz mehr, von dem sie sich ernähren könnte.Ich sah auf die Uhr und sprang auf.Auf dem Weg in die Küche schickte ich Shawn die übliche Nachricht.Ich stand schon kochend am Herd, als er mal wieder vollkommen verwirrt, da ich ihn aus der Arbeit gerissen hatte, in die Küche kam.Ich grinste bei dem Anblick.,, Es gibt Pancakes,"verkündete ich und wartete darauf, dass er mir einen Vortrag darüber hielt, dass Pancakes kein Abendessen, sondern Frühstück sind, aber es kam nichts.Er stand nur im Türrahmen und schien mit sich zu ringen.Ich fragte:,, Was ist los?"Er blickte mir in die Augen und sagte:,, Anna", ich zuckte immer noch zusammen, wenn ich den Namen hörte,,, ich liebe dich."Scheppernd fiel die Schöpfkelle mit Teig, die ich in der Hand hielt, auf den Boden.

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1506271662
SoS: Nach dem Spiel Luna/Silence
SoS: Nach dem Spiel Luna/Silence
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2017-09-24
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Fanfiktion

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