Springe zu den Kommentaren

Die dunkle Herrscherin I

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 1.624 Wörter - Erstellt von: Elveawen - Aktualisiert am: 2017-09-27 - Entwickelt am: - 175 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dein Name ist Valamorne. Niemand weiß wie du aussiehst, was daran liegt das du stets in eine schwarze Robe eingehüllt bist, metallische Handschuhe und eine schwarze Maske mit silbrigen Zeichen trägst. Als Verbündete Saurons bist du eines der mächtigsten Wesen aller Zeiten geworden. Sogar mächtiger als Sauron selbst. Doch du bist an Macht nicht interessiert. Das einzige Gefühl das du noch empfinden kannst ist Hass. Deine Seele ist schon lange davon zerfressen. Mehr als alles andere auf der Welt willst du Rache. Doch nun spürst du eine Veränderung. Der eine Ring wurde gefunden.

1
Starr sitze ich auf meinem Thron, der wie die gesamte Festung nur aus Schatten und meinem Hass bestand. Seit vielen Jahren ließ ich nun schon die Menschen, Elben, und Zwerge meinen Zorn spüren. Doch etwas hatte sich verändert. Ich spürte das eine alte Macht erweckt wurde. Der eine Ring, sie alle zu knechten musste gefunden worden sein. Zufrieden verschwimme ich mit den Schatten. Ich sah eine Hobbithöhle vor meinem inneren Auge. Da war auch Mithrandir und ein kleiner Hobbit mit schwarzen Locken. Der Halbling hielt einen goldenen Ring in der Hand, auf dem sich die feinen Linien einer elbischen Schrift abzeichnete. Mithrandir schickte ihn nach Imladris. Der Istari dachte doch nicht wirklich das der Ring dort sicher vor Sauron wäre. Für so närrisch hätte ich ihn wirklich nicht gehalten. Langsam nahm ich wieder eine feste Form an und saß wieder auf meinem Schattenthron. Sauron würde viel für eine solche Information geben. Doch ich spürte noch etwas. Der dunkle Herrscher würde etwas von mir verlangen das ich auf keinen Fall zulassen konnte. Wenn das so ist werde ich ihm diese Neuigkeit wohl noch etwas vorenthalten. Solange er mich nicht konkret fragte war ich ihm ohnehin keine Antwort schuldig.

Selten war ich so aufgebracht wie nun. Sauron dachte doch nicht wirklich das ich mit dem weißen Zauberer zusammenarbeiten würde. Meine Augen brannten vor Wut wie Feuer. Ausgerechnet Saruman. Der den ich mehr hasste als alles andere auf dieser Welt. Er den ich leiden lassen wollte. Einzig und allein mein Hass auf den weißen Zauberer ließ mich mächtiger werden. Ich wollte ihn am Boden kriechend, um Gnade winseln sehen. Und ausgerechnet er hatte sich nun Sauron angeschlossen! Saruman war ein dummer Verräter. Für Sauron würde er nichts anderes darstellen als ein Mittel zum Zweck. Und doch konnte ich nun nicht weiter gegen ihn vorgehen. Mein Treueschwur an Sauron verbot es mir. Mein ganzer Körper fing wegen der Erinnerung an den weißen Istari an zu brennen. Eine Welle von Schmerzen durchzuckte mich. Noch wusste er nichts davon das ich noch immer am Leben war und Sauron mir den neuen Namen Valamorne (dunkle Herrscherin) gegeben hatte. Doch nun lag es nicht mehr in meiner Macht ihn Leiden zu lassen. Ich musste jemanden finden der dies für mich übernahm. Für die freien Völker war Saruman nun ein Feind. Es stand natürlich außer Frage das ich mich nicht mit ihnen verbünden konnte. Doch schon lange benutzte ich Sterbliche wie Unsterbliche um meine Ziele zu erreichen. Ich musste nur noch jemanden finden der geeignet war um ihm meinen Willen aufzuzwingen.

Kommentare (1)

autorenew

Sarah Laureen ( von: Sarah Lauree)
vor 51 Tagen
Wow ich bin beeindruckt. Dein Schreibstil und dein Spannungsaufbau sind brillant. Wenn du eines sicher beherrscht dann ist es der Cliffhanger. Respekt!
Wie und wann geht es weiter?
Lg. Sarah Laureen