It is just... an obsession... [Yandere! Lehrer] 13.1 - Happy End

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10 Fragen - Erstellt von: M - Entwickelt am: - 663 mal aufgerufen - mit langer Auswertung

  • 1
    Lange, schlanke Finger trommelten ungeduldig auf dem gläsernen Tisch des Wartebereiches. Magazine waren überall auf dem Tisch verteilt, doch keines von ihnen stach ihm ins Auge, oder hätte seine wachsende Unruhe besänftigen können. Einige andere Frauen saßen gemeinsam mit ihm im Wartezimmer und warfen ihm fragende und auch verunsicherte Blicke zu, was er jedoch nachvollziehen konnte. Immerhin sah man nicht jeden Tag einen Mann im Wartezimmer eines Frauenarztes, aber er hatte darauf bestanden, sie zu begleiten.
  • 2
    „Entschuldigung?“ Eine Frau in ihren Vierzigern hatte sich zu ihm herüber gelehnt und blickte ihn aus großen Augen an, doch ihre Lippen zierte ein sanftes Lächeln. „Sind sie mit ihrer Ehefrau hier? Ich möchte nicht unhöflich sein, aber naja... es ist eine Frauenpraxis.“ Er erwiderte ihr kurzes Lachen mit einem gezwungenen Lächeln und atmete tief ein, um eine Antwort formen zu können. Die Sorge um sie machte ihn verrückt.
  • 3
    „Das ist ja fantastisch. Es kommt nicht oft vor, dass sich ein Mann so für seine Liebste ins Zeug legt.“ „Für mich ist es selbstverständlich. Ich... ich liebe sie.“ murmelte er leise und blickte auf seine Hände herunter. Bald würde ein Ring passend zu seinem an ihrem Finger glitzern und ihn auf ewig an das Glück erinnern, das er in ihr gefunden hatte.
  • 4
    „Ihr Freundin ist er seit Kurzem im Behandlungszimmer. Vielleicht könnten sie mir ihre Symptome beschreiben und ich kann ihnen weiterhelfen? Ich habe in meinem Leben schon einiges gesehen und selbst erlebt.“ Für einen Moment zögerte er und beobachtete die fremde Frau misstrauisch, aber die Sorge in ihm überwog. Wenn er nicht bald erfuhr, was seine Liebste hatte, würde er das Wartezimmer zerlegen.
  • 5
    Ein wissendes Lächeln schlich sich auf die Lippen der älteren Frau, sodass er sich instinktiv ein Stück zu ihr lehnte. Sie schien offensichtlich eine Ahnung zu haben, was mit ihr los war. „Und? Können sie mir helfen?“ „Ich könnte. Aber wenn ich Recht habe, sollte ihre Freundin ihnen das selbst erzählen. Das ist sie doch, oder nicht?“ Ruckartig wandte er seinen Kopf zur Tür des Behandlungszimmers und sah, wie sie sich noch von ihrer Ärztin verabschiedete, ehe sie zu ihm eilte. „Also?“ Er sprang geradezu von dem Plastikstuhl auf und ihr entgegen, doch sie brachte ihn mit einer simplen Handbewegung zum Schweigen.
  • 6
    Nur widerwillig folgte er ihr aus der Arztpraxis heraus und die Straße entlang. Ihr Lächeln war so breit wie nur möglich als sie die Beifahrertür seines Autos öffnete und sich auf dem Sitz niederließ. Er wollte doch einfach nur wissen, was mit ihr los war. Was er für sie tun konnte. Ob er sie verlieren würde.
  • 7
    „Warum möchtest du es mir nicht verraten? Ich mache mir Sorgen, weißt du?“ grummelte er leise und fuhr die Straße so ruhig wie nur möglich entlang. Es hätte ihm gerade noch gefehlt, wenn er sie beide in einem Verkehrsunfall getötet hätte. „Es ist nichts Schlimmes. Aber etwas sehr Persönliches, was wir besser Zuhause besprechen. Mach dich nicht verrückt.“ Vorsichtig lehnte sie sich zu ihm herüber und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange.
  • 8
    „Ich liebe dich auch.“ Sein Herz machte einen kleinen Satz bei diesen vier Worten, bevor er sich wieder der Straße zuwandte und sie geistesabwesend aus dem Fenster starrte. Immer wieder blickte er aus den Augenwinkeln zu ihr, und jedes Mal hüpfte sein Herz ein Stückchen höher. Er konnte noch immer nicht glauben, dass er so etwas Göttliches wie sie... sein Eigen nennen konnte.
  • 9
    „Du machst es mir aber auch immer schwer. Wie soll ich denn nicht hinschauen, wenn du... SO aussiehst?“ Es fiel ihm schon so schwer, seine Finger bei sich zu behalten, doch wenn sie so aufreizend und freizügig herumlief, war er jede Sekunde bereit, sich auf sie zu stürzen – wären da nicht ihre mysteriösen Beschwerden gewesen.
  • 10
    „Behalte diesen Anblick gut im Gedächtnis, denn du wirst mich so in Zukunft nicht mehr sehen.“ kicherte sie leise und verschränkte ihre Arme unter ihrer Brust, bevor sie vorsichtig über ihren Bauch streichelte. Und dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.

Kommentare (2)

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Ilia (72525)
vor 17 Tagen
Ich freu mich schon voll auf die anderen zwei Teile. Du kannst wirklich gut schreiben, ich glaube deine sind welche der besten Tests/Geschichten die ich bisher im internet gefunden habe!
Aélith (59644)
vor 24 Tagen
Ein super Abschluss der Reihe. Du hast echt Talent für's Schreiben. Ich mag ja eigentlich Happy Ends, bin aber trotzdem schon gespannt wie du wohl das "böse Ende" umsetzt.