Springe zu den Kommentaren

Oneshots created by Angel

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.061 Wörter - Erstellt von: Sweet Angel - Aktualisiert am: 2017-09-22 - Entwickelt am: - 106 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wie der Name schon sagt gibt es kurze Oneshots die über (hoffentlich) 1 Kapitel gehen (oder länger).

1
Es braucht Zeit...

An einem wunderschönen Tag beachte eine junge Hundedame, in einem kleinen Dorf, sieben wundervolle Welpen zur Welt. Alle waren kleine, flauschige Hunde mit sandfarbenen Fell und dunkler Musterung und alle hatten die treuen braunen Augen ihrer Mutter. Da der Besitzer schon alt ist verschenkt er nach 5 Monaten die Welpen. Er stellt sie vor seiner Terrasse in ein Karton und schreibt groß drauf: „Zu verschenken!“ Die Hündin bleibt bei ihren Welpen und schaut zu wir jedes ihrer kleinen Kinder ein zuhause bekommt. Nach und nach werden es weniger Welpen in dem Karton. Auch die Mutter geht wieder ins Haus rein denn es ist schon fast Herbst. Bald schon sind fast alle Welpen weg, nur eins scheint noch in dem Karton zu sein. Es hat strubbeliges dunkelbraunes Fell und zwei verschiedene Augenfarben. Sein linkes ihr ist ein wenig abgeknickt. Unwissend spielt der kleine Welpe in dem Karton. Tag für Tag gehen Leute an dem Karton vorbei und manchmal schaut der kleine raus und hofft dass ihn einer mitnimmt. Doch es scheint als würde ihn niemand beachten. Alle Menschen die dort, an diesem Karton, einfach vorbeigehen schauen nicht mal hin. Bald wird der Abend länger und kälter. Der Junge Hund fror in seinem noch kurzen Fell. Aber was soll er anderes tun? Er hat weder eine Decke noch was warmes wo er sich einkuscheln kann. Auch zu fressen hat er nichts mehr. Er winselt leise und stellt sich auf seine Hinterbeine um zu schauen ob ihn jemand hört. Doch niemand ist um diese Uhrzeit da um ihn zu trösten oder aufzunehmen. Der kleine versteht gar nicht warum andere ihn nicht wollten. Warum wurden alle seine Geschwister genommen aber er Nicht? War er nicht gut genug? Der Himmel wird dunkler und grauer und die Wochen vergingen wie im Flug. Der kleine wird größer aber auch ein wenig schwächer. Er hat großen Hunger und auch Durst hat er. Auch an diesem Tag beachtet ihn niemand. Er nimmt all seinen mit zusammen und springt aus dem Karton. Wenn ihn keiner will, dann sucht er sich einfach jemanden. Langsam fängt es an zu schneien. Kinder spielten draußen fangen und der kleine Hund läuft langsam die Straßen entlang. Er findet ein Vogelbad und trinkt daraus. Froh darüber dass er was gefunden hat womit er sein trockenen Hals befeuchten kann geht der junge Hund weiter. Er kommt an eine große Straße, wo Dinge fahren die er nicht kannte. Sie machten laute Geräusche und man kann kaum richtig atmen. Nichts ahnend ging er über die Straße, doch zu seinem Pech sprang die Ampel auf Grün. Die Autos rasen los ohne ihn auch nur wahr zu nehmen. Erschrocken springt der junge Hund auf und rennt weg. Weg von den ganzen Autos doch die werden immer schneller. Verzweifelt rennt der Hund jaulend von der Straße runter und versteckt sich in einem Busch. Nie wieder will er da raus. Es ist unheimlich für ihn. Diese Dinger haben ihn verängstigt. Schafft er es hier draußen allein zu überleben? Sein Magen knurrt laut und der Hunger nagt an ihm und frisst all seine Kraft. Er darf jetzt nur nicht schlapp machen. Er möchte unbedingt einen Besitzer finden genauso wie seine Geschwister. Langsam geht der junge Hund raus. Sein Fell ist gesträubt und sein Schwanz ist zwischen die Beine geklemmt. Er schaut sich langsam um. Der Boden ist schon leicht weiß geworden und glitzert. Fasziniert von dem weißen Boden, starrt der junge Hund ihn an. Was ist das weiße Zeug, welches dort am Boden liegt? Er spürt plötzlich ein stechenden Schmerz, der sein rücken hoch rennt. Jemand ist ihm auf den Schwanz getreten. Vor Schmerz jault der junge Hund auf und schaut zu dem Menschen hoch. Der jedoch läuft einfach weiter ohne es weiter zu beachten. Das kann nicht der richtige sein. Der Junge Hund geht weiter. Er sieht viele verschiedene Menschen. Junge und alte, Frauen und Männer, Kinder und Erwachsene, alle haben verschiedene Haarfarbe und sind anders. Doch niemand beachtet ihn. Die Mütter ziehen ihre Kinder weiter, denn sie denken er sei gefährlich und würde sie beißen, doch wissen sie nicht das der junge Hund nur einsam und allein ist und nach einen Besitzer sucht. Leidend vor Hunger läuft er mit hängenden Kopf weiter. Plötzlich riecht er essen. Sein Magen knurrt und er rennt auf den Wagen zu. Er sieht die leckeren Sachen dort hängen und versucht ran zu kommen. Ein Schrei, ein Schlag. Der Junge Hund jault erschrocken und vor Schmerzen auf. Er zieht den Kopf weg und sieht einen Mann, der mit einem Nudelholz den armen Hund geschlagen hat. Er schreit den Hund an, dass der verschwinden soll, dich was sollte der junge Hund tun? Er wusste doch nicht, dass er das nicht essen durfte. Er wollte doch nur sein leeren Magen füllen. Verängstigt durch die ganze Gewalt, die er zu spüren bekommen hat rennt er in eine Gasse. Er setzt sich hin und denkt nach. Warum gibt es ihn? Ihm würde jetzt so oft gezeigt das es den Menschen egal ist ob er da ist oder nicht. Ihm wurde gezeigt, dass er nicht erwünscht ist. Ob jeder Mensch ihn schlagen wird? Er ist gerade mal 5 Monate alt und schon hat er das ganze schlechte dieser Welt zu spüren bekommen. Schwach wie er ist legt er sich hin und versucht zu schlafen. Ihm ist kalt, doch er hat immer noch nichts womit er sich wärmen kann. Der nagende Hunger in seinem Magen wird immer Größer. Was hat er nur falsch gemacht? Nur weil er anders aussieht? Nicht so süß und flauschig wie normale Welpen?

Kommentare (3)

autorenew

Kristallluchs/Akaya ( von: Kristallluchs/Akaya)
vor 13 Tagen
Richtig gut Angel!
Sehr schön geschrieben!
Lg,Crystal < 3
sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 31 Tagen
Danke minzi♡♡ der oneshot ist noch nicht zuende also kannst du noch mitfiebern❤❤
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 31 Tagen
Der Oneshot ist total bewegend, mach weiter so! Ich hoffe der Hund würde jemanden finden🐶♥️