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Nach euch - Teil 5

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4 Kapitel - 1.244 Wörter - Erstellt von: Moon 13 - Aktualisiert am: 2017-09-19 - Entwickelt am: - 92 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Lance wurde aus Ailas Haus geschickt, als er ihren Eltern ihre Probleme erklären wollte. Wie soll es weitergehen?

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Ailas Sicht

Nachdem Lance das Haus verlassen hatte, versuchte mein Vater möglichst unauffällig, flüchtige Blicke aus dem Fenster zu werfen, bis er verschwunden war. Dann wandte er sich an meine Mutter:
"Petra, glaubst du das, was dieser Lance erzählt hat?"
"Ja mein Gott, Markus, er sagt doch, dass er so etwas selber durchgemacht hat", versuchte meine Mutter sich zu rechtfertigen.
"Hm." Mehr gab er nicht von sich.
"Du schickst mich doch nicht wirklich auf eine Sonderschule, oder?", fragte ich verzweifelt.
"Was soll ich denn machen, Aila. Du weigerst dich, dich in deine Gesellschaft zu integrieren, du machst nie..."
"Jetzt fang nicht wieder damit an!", unterbrach ihn meine Mutter, ehe er "...was wir dir sagen" aussprechen konnte, und fuhr fort:
"Frau Kaminewski hatte keine Ahnung, was sie gemacht hat. Wir bis gerade auch nicht. Sieh doch mal ein, das Aila HILFE braucht. Hilfe statt Druck. Wie beim Lernen mit diesem Sofadingsbums."
"Sofa-Tutor?", fragte ich nach.
"Das ist jetzt doch egal!", fuhr mich mein Vater an und während ich bereits fühlte, wie erste Tränen in meine Augen liefen, faltete er uns gemeinsam zusammen:
"Regina Kaminewski hat Psychologie studiert. Und wir haben an die Tausend Euro im Monat ausgegeben, damit sie uns hilft. Aber du, Petra, vertraust meinem Urteilsvermögen nicht und du, Aila, widersetzt dich konstant dem, was dir aufgetragen wird zu tun! Für wie blöd haltet ihr beide mich eigentlich? Was soll ich denn noch machen? Aila wird an ihrer jetzigen Schule nie, nie, NIE das Abitur schaffen, und mit diesem Sozialverhalten wird keine Schule sie wollen. Es geht nicht anders, sie MUSS auf diese Sonderschule. Und ich werde sie morgen da anmelden!"
"Markus!", verteidigte mich meine Mutter. "Kannst du mir nicht einmal vertrauen?"
Ich hätte nie gedacht, dass es jemals zu so einem Ehekrach zwischen meinen Eltern kommen würde.
"Nein! Nein, nein, nein!", dröhnte mein Vater.
"Dann begründe es mir! Wieso vertraust du mir nicht?"
Dann hörte ich ihn etwas sagen, was mich so schockierte, dass ich aus dem Haus rannte.

"Weil du nur meine Frau bist!"

Kommentare (4)

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Moon 13 ( von: Moon 13)
vor 23 Tagen
Dankeschön! Irgendwelche Anregungen, was als Nächstes kommen soll?
Hello (12719)
vor 24 Tagen
Super Geschichte😊
Moon 13 ( von: Moon 13)
vor 29 Tagen
Der 5. Teil wird noch überprüft, schau dir zwischenzeitlich vlt. meine ganzen anderen Sachen an, das würde mich freuen ^ա^
Hello (16826)
vor 29 Tagen
BITTE SCHREIB WEITER😭