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Elfwyn-die Roheryn Teil 3

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1 Kapitel - 1.183 Wörter - Erstellt von: Nolawen Moredhel - Aktualisiert am: 2017-10-04 - Entwickelt am: - 98 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der dritte Teil von Elfwyn und ihrem Bruder Elfhelm ist draußen.
Krieg überzieht langsam die Riddermark, aber wie schafft Elfwyn es eigentlich erstmal in die Heerschau? Die Einwilligung von Eomer und Theodred hat sie ja, aber ob das reicht?

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    Wenig später traf ich Elfhelm. „Elfwyn?“ Er zog mich von dem Lager weg, an dem er mit ein paar anderen gesessen hatte. „Ich darf mit euch reite
    Wenig später traf ich Elfhelm.
    „Elfwyn?“ Er zog mich von dem Lager weg, an dem er mit ein paar anderen gesessen hatte.
    „Ich darf mit euch reiten!“, flüsterte ich stolz. Mein Bruder öffnete den Mund um zu protestieren, dann seufzte er nur. „Ich kann dich nicht davon abhalten.“
    „Éomer sagt aber, dass ich mich in die Armee schleichen soll. Ich brauche einen anderen Namen.“
    „Dernelf“, sagte mein Bruder witzelnd, aber seine Augen waren ernst.
    „Ja“, sagte ich. „Das ist gut. Hör zu, Mutter und Großmutter sind nach Lorien gezogen.“
    „Was? Warum das denn?“
    „Sie sind auf dem Land nicht mehr sicher und Großmutters Mutter, also unsere Urgroßmutter lebt noch in Lorien.“
    Er seufzte abermals. „Das stimmt, sicher sind sie nicht mehr. Wir werden sie nach dem Krieg dort besuchen.“
    „Solange wir es überleben“, fügte ich hinzu.
    „Jetzt sieh mal nicht so schwarz“, meinte mein Bruder. „Die Riddermark wird nicht fallen.“
    „Sei du mal nicht so überzeugt. Eine neue Bedrohung kommt in Isengard auf. Es wird über uns kommen.“
    „Ja, wofür meinst du sammelt König Theoden den Krieger für sein Éohere? Auch wenn er nicht mehr der Selbe seid ein paar Monaten ist. Als ich vor einer Woche hier ankam, hörte ich Wachen über ihn reden. Er altert schnell und Theodred und Éomer halten die Regierung aufrecht.“ Er beugte sich vor. „Nicht nur in Isengard ist eine Bedrohung. Auch von Osten zieht der Schatten auf und dieser Gríma, ich könnte schwören, dass er ein Verräter ist.“
    „Wer ist das?“, fragte ich.
    „Der Ratgeber des Königs“, spöttelte Elfhelm. „Genannt Schlangenzunge wegen seiner Lügen.“
    „Und Theoden merkt nichts?“ Ich sah ihn erstaunt an. Elfhelm schüttelte genervt den Kopf. „Nein, Gríma hat ihn schon gut unter Kontrolle.“
    „Oh! Was bedeutet das für die Riddermark?“
    „Vermutlich nichts Gutes“, sagte mein Bruder grimmig.
    „Und was ist mit Graumantel?“, fragte ich, aber Elfhelm unterbrach mich. „Nenn ihn nicht so! Graumantel oder Sturmkrähe wird er nur vom König oder Gríma genannt. Du meinst Gandalf.“ „Ja. War er nicht früher gelegentlich in der Riddermark und hat auf uns aufgepasst?“
    „Das würde er ja sicher noch tun, würde Theoden ihm das nicht unterbinden.“Ich stöhnte. „Das meint, er doch nicht ernst! Gandalf meint es gut mit uns!“
    „Ich weiß das, Elfwyn. Vor ein paar Tagen, am 19 September, war er hier. Er hat sich als Bettler ausgegeben und bat um Einlass, aber wir verwehrten es ihm im Auftrag Grímas und Theodens. Aber Gandalf verschaffte sich nun mal Einlass und bat um ein Pferd. Naja, darum gebeten hat er nach der Zurückweisung dann auch nicht mehr. Theoden sagte, er solle sich ein Pferd nehmen und verschwinden. Und Gandalf hat ausgerechnet versucht Schattenfell zu bändigen. Schattenfell ist ihm entflohen, aber ich habe Gerüchte gehört, dass Gandalf es gelungen ist, das Ross zu seinem Freund zu machen.“
    Ich lachte. „Schattenfell! Der Herr der Mearas! Und er hat es König Theoden genommen. Wohin wollte er?“
    „Keine Ahnung, Elfwyn. Komm jetzt, wir legen dir eine Tarnung zurecht.“
    Elfhelm winkte seinen Freunden am Lagerfeuer kurz zu und führte mich dann zu einer kleinen Ansiedlung von dichtaneinander gedrängten Holzhäusern.
    „Hier lebt ihr?“, fragte ich.
    „Hier wohnen wir, leben tuen wir in Edoras“, erwiderte Elfhelm und meinte damit, dass diese Häuser wirklich nur ihrem Zweck dienten.
    „Also ist es Dernelf, ja?“, sagte ich.
    „Hoffen wir, dass niemand diesen Namen hinterfragt“, meinte mein Bruder düster. „Ich bin wirklich nicht begeistert von der Vorstellung, dass du neben mir in den Krieg ziehst.“
    „Ich bin wirklich nicht begeistert von der Vorstellung, dass du ohne mich in den Krieg ziehst“, sagte ich und er lächelte.
    „Meine Schwester, was habe ich erwartet?“
    „Anscheinend nichts anderes.“
    „Komm, lass und deine Haare kürzen. Obwohl ich echt nicht weiß, ob dich das schon zu einem Mann macht.“
    „Ha, hoffentlich nicht!“ Ich strich über meine langen dunkelblonden Haare. Elfhelms und meine Haare waren sehr unterschiedlich. Seine waren hellblond, glatt und schulterlang, während meine dunkelblond wie Getreide und wellig waren.
    „Nein, ein Mann bist du dann noch nicht. Dafür hast du zu viel hier und hier.“ Er deutet auf meinen Körper. „Um das zu überdecken musst du schon eine große Rüstung tragen.“
    „Ich kann sie etwas abbinden“, sagte ich traurig. „Mach was du meinst, solange ich dir dabei nicht helfen muss.“
    Er zog ein Messer und nahm meine Haare.
    „Es ist wie Stroh.“ „Sag das nicht noch einmal! Meine Haare sind längst nicht so borstig wie Stroh!“
    „Gut, dann halt weiches Stroh“, sagte er und setzte das Messer an.
    „Lass sie solang wie deine Haare“, bat ich.
    „Klar, sonst sind sie ja schon zu kurz für einen Rohirim.“
    Er zog das Messer durch meine Haare und sie fielen zu Boden, während er meine Haare losließ und sie auf meine Schultern fielen.
    „Hm“, machte ich. „Naja, das geht ja noch.“
    „Ich geh in die Rüstkammer und hole dir was“, sagte Elfhelm. „Beweg dich nicht vom Fleck!“
    Eingeschüchtert verharrte ich in der Bewegung nach draußen.
    „Zu Befehl.“
    Er lachte und verschwand.
    Ich sah mich in dem offenen Raum um und bemerkte eine Gestalt an einem Balken in der hinteren Ecke lehnen.
    „Ich bin Éothain.“ Ich fuhr zusammen.
    „Bitte schweigt über alles was Ihr hier gesehen habt!“, bat ich erschrocken.
    „Ist ja nicht meine Entscheidung, wenn eine Frau in den Krieg ziehen will. Außerdem stehen Euch kurze Haare nicht.“ „Das sollen sie ja auch nicht!“, erwiderte ich in der Defensivstellung.
    Er zuckte abfällig mit den Schultern.
    „Ihr werdet gewiss auffliegen, dann kann Euch euer Bruder noch so viel helfen.“
    Éothain näherte sich dem Ausgang, aber ich versperrte ihm den Weg. „Ich habe Éomers und Theodred Einwilligung.“
    Er schob meine Arme zur Seite. „Schön für Euch.“
    Dann ging er und ich blieb verärgert zurück. Wie hatten Elfhelm und ich ihn hier übersehen können? Er hatte alles mitbekommen!

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1505557357
Elfwyn-die Roheryn Teil 3
Elfwyn-die Roheryn Teil 3
Der dritte Teil von Elfwyn und ihrem Bruder Elfhelm ist draußen. Krieg überzieht langsam die Riddermark, aber wie schafft Elfwyn es eigentlich erstmal in die Heerschau? Die Einwilligung von Eomer und Theodred hat sie ja, aber ob das reicht?
http://www.testedich.de/quiz50/quiz/1505557357/Elfwyn-die-Roheryn-Teil-3
http://www.testedich.de/quiz50/picture/pic_1505557357_1.jpg
2017-09-16
402C
Herr der Ringe

Kommentare (4)

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Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
Gestern
Bitte schreibt doch mal wie ihr die Geschichte findet und ob ihr mehr solcher Geschichten lesen wollt. Ihr könnt mir auch Anregungen schicken, ich schreibe sehr viel in letzter Zeit. Unter anderem auch noch Vanima Faniriel.
lg, Nolawen
Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
vor 9 Tagen
Bitte nicht wundern, dass Teil 7 und 8 zweimal hochgeladen sind. War ein Versehen, weil der erste Versuch so lange gebraucht hat aufgenommen zu werden
Elenath ( von: Elenath)
vor 11 Tagen
Ich freue mich, das ist voll schön, dass es zwischen den Beiden gefunkt hat ! Mach weiter so !😍
Elenath ( von: Elenath)
vor 24 Tagen
Eine schöne Geschichte, ich würde gerne wissen wie es weitergeht und was mit oder zwischen Theodred und ihr passiert😍.