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Run!

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2 Kapitel - 615 Wörter - Erstellt von: XMarie - Aktualisiert am: 2017-09-14 - Entwickelt am: - 36 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Meine Augen tränten. Alles in mir protestierte, doch mein Herz führte mich, obwohl ich sicher war, dass das alles nur zu meinem Nachteil war. Aber meinen Gefühlen für ihn konnte ich nicht widersprechen, auch wenn ich sie aus meinem Kopf verbannen wollte. Ich hatte zu viel erlebt, um ihn einfach zu vergessen...

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    Ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie das hier enden sollte. Ich bereute es, dass ich es abgelehnt hatte, dass meine beste Freundin mich nach Haus
    Ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie das hier enden sollte. Ich bereute es, dass ich es abgelehnt hatte, dass meine beste Freundin mich nach Hause fahren sollte. Nun musste ich mutterseelenallein und angetrunken von einer Party heimgehen. Und dazu noch durch diese finsteren, stockdunklen Gassen, die mir einen eiskalten Schauder über den Rücken jagten.
    Also vergrub ich die Hände in den Taschen meines schwarzen Hoodies. Meine roten Haare fielen mir zerzaust und buschig auf die Schultern und ich kniff meine Augen zusammen, um das Ende der Gasse erblicken zu können. Mein Herz raste und ich zitterte am ganzen Leib. F*ck! Alles vor meinen Augen verschwamm und mein Schädel pochte und brummte. Ich fühlte mich fast unfähig weiterzugehen und blieb einen Moment stehen. Dann schloss ich die Augen und versuchte das Schwindelgefühl zu ignorieren. Die Kälte des Herbstes saß mir in den Gliedern. Das ganze Alkohol kam in mir hoch. Das war definitiv die bescheuertste Idee, die ich je gehabt hatte. An einem Freitag feiern gehen und dann alleine nach hause gehen.
    Ich keuchte schwer und kämpfte gegen das Gefühl der Übelkeit. Jetzt war es nicht mehr weit Mein herz schlug unregelmäßig; erstens, wegen dieser finsteren Gasse, die mir einen Schrecken einjagte, zweitens, weil ich hier fast betrunken umfalle. Dazu noch der modrige Geruch von Mülltonnen, die überfüllt hier herumstanden. Meine Beine zitterten. Ich konnte das Licht einer Straßenlaterne am Ende der Gasse erkennen. Nur noch dahin und dann bin ich sogst wie zu Hause. Dann muss ich keine Angst mehr haben.
    Also atmete ich einmal tief durch und versuchte halbwegs normal zu gehen. Dabei pochte mein Schädel, doch ich hielt es aus. Wenn ich erst einmal zu Hause war, um drei Uhr in der Nacht, dann würde ich mir ein Bad einlaufen lassen und mich gehen lassen, das hatte ich mir nach dem Abend wirklich verdient.
    Ich wollte schon lächeln, doch plötzlich erblickte ich die Silhouette von drei Personen vor dem Licht, das eigentlich meine Zielgerade war.
    Mit schnellen Schritten liefen sie die Gasse entlang direkt auf mich zu.
    ,, Schnell! Wenn die Bullen uns erwischen, dass bring ich euch um!“
    F*ck! Mein Herz blieb fast stehen. Waren das Verbrecher? Alles in mir schrie, nur meine Kehle schnürte sich zu. Mein Atem ging schneller. Hilfesuchend blickte ich mich um.
    Ich kauerte mich hinter eine Reihe und Mülltonnen und hoffte, dass niemand mich entdecken würde. mein Herz schlug so schnell, dass ich mir fast sicher war, dass die drei es hören mussten.
    Die Schritte wurden immer lauter und ich spürte, wie meine Zähne wegen der Kälte anfingen zu klappern.

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    ,, Du hast noch ' mal Glück gehabt“, knurrte eine unnormal tiefe Stimme, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließ
    ,, Du hast noch ' mal Glück gehabt“, knurrte eine unnormal tiefe Stimme, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließ

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1505326494
Run!
Run!
Meine Augen tränten. Alles in mir protestierte, doch mein Herz führte mich, obwohl ich sicher war, dass das alles nur zu meinem Nachteil war. Aber meinen Gefühlen für ihn konnte ich nicht widersprechen, auch wenn ich sie aus meinem Kopf verbannen wol...
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2017-09-13
40J0
Horror, Krimi

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