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Undertale Fanfiktion - Pacifist Run

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4 Kapitel - 3.386 Wörter - Erstellt von: Spriingtraap - Aktualisiert am: 2017-09-23 - Entwickelt am: - 80 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das ist eine Fanfiktion über das wunderschöne Spiel Undertale. Es geht um die Hauptstory, jedoch habe ich einige Sachen verändert und es sind nicht genau die selben Dialoge, aber von allem her ist es ähnlich.

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    »Dunkel«. Das war das erste Wort, das Frisk in ihre Gedanken kam, als sie zu Bewusstsein kam. Langsam öffnete sie die Augen und lies ihren Blick sc
    »Dunkel«. Das war das erste Wort, das Frisk in ihre Gedanken kam, als sie zu Bewusstsein kam. Langsam öffnete sie die Augen und lies ihren Blick schweifen. Alles was sie sah war grau. Ihr Blick ging zu den goldenen Blumen auf denen sie lag. »Wo bin ich? Wieso bin ich hier? Wieso liege ich auf diesen Blumen?«. Sie stand langsam auf, und ignorierte erstmal ihre Kopfschmerzen. Sie sah nach oben, und bemerkte ein kleines Loch an der Decke. »Bin ich dort hindurch gefallen? Und wenn ja, haben diese Blumen meinen Sturz aufgefangen? Wieso liegen diese Blumen genau in dieser Position? Wollte jemand mich auffangen? Wieso gerade goldene Blumen?«, dachte sie sich. Frisk hatte so viele Fragen. Vor ihr lag ein schmaler Gang. Da kein anderer Ausweg zu sehen war ging das Mädchen durch und durch ein Tor hindurch. Vor ihr war eine einzelne Blume. Sie war größer als die anderen Blumen und ein heller Strahl von der Decke erhellte die Blume. Als Frisk sich langsam näherte, zeigte sich ein Gesicht in der Blume, und diese begann zu sprechen. „Howdy! Ich bin Flowey, Flowey die Blume!", da es unerwartet war, zuckte Frisk kurz zusammen, da Blumen normalerweise nicht sprechen konnten. „Oh, du bist neu im Untergrund oder?", redete die Blume freundlich weiter. Frisk brachte immer noch kein Wort heraus. „Ich glaube ich muss dir zeigen, wie die Dinge hier laufen! Hab keine Angst". Plötzlich tauchte vor dem Mädchen ein rotes, leuchtendes Herz auf und schwebte vor ihrer Brust. „Das ist deine Seele! Sie wird stärker wenn du LV sammelst! Wofür das steht? LOVE natürlich! Zu deutsch LIEBE. Dies wird hier durch kleine weiße Freundlichkeits-Blätter geteilt!". Um Flowey herum bildeten sich im Halbkreis ovale Geschosse. Zum erste Mal brachte Frisk ein Wort heraus: „D-die sehen aber ein wenig... gefährlich aus...". „Gefährlich?“, Flowey lachte. "Überhaupt nicht, im Gegenteil! Bewege dich einfach und fang so viele wie du kannst wenn ich sie dir zuwerfe!“. Frisk nickte. Die Geschosse kamen auf sie zu... Doch unerwarteter Weise war Frisk plötzlich am ganzen Körper schwer verletzt. Die Kugeln hatten sie fast umgebracht. Zutiefst erschrocken sah Frisk an ihrem Körper herunter. Sie war verletzt, da es ihre Seele getroffen hatte. „Du IDIOT! In dieser Welt heißt es TÖTE oder werde GETÖTET!“ Flowey fing an zu lachen. Um Frisk herum bildete sich ein gnadenloser Kreis aus den Geschossen der unausweichlich unaufhaltsam immer näher kam. Frisk dachte schon dass das das Ende war, doch kurz bevor sie getroffen wurde tauchte ein Feuerball vor Flowey auf. Verwirrt sah Flowey den Feuerball an, der ihn kurz darauf weit weg schleuderte, bis er verschwand. Vor dem Mädchen tauchte ein Monster auf, das aussah wie eine aufrecht gehende Ziege. „Was für eine schreckliche Kreatur, die so einem unschuldigen Kind wie dir etwas antun will! Keine Sorge, du bist bei mir sicher! Ich bin Toriel, Wächterin der Ruinen! Ich bin gekommen um dich vor Gefahren zu schützen, mein Kind!“. Toriel kam näher und ging zu Frisk auf die Knie. Frisk sah verängstigt in ihre Augen, und was sie sah war Wärme. Sie hatte das Gefühl, Toriel trauen zu können. „Ich werde dich heilen, meine kleine.“, sagte sie und Frisk durchfuhr plötzlich ein angenehmes Gefühl, das durch ihren ganzen Körper ging, und sie mit Entschlossenheit erfüllte. Als sie erneut an sich herunter sah, waren alle Wunden geheilt. War sie nicht grad noch schwer verletzt gewesen? Egal, Toriel war lieb zu ihr, und das reichte erstmal. Sie nahm Frisk an die Hand. „Komm mit mir mein Kind, ich zeige dir den Weg durch die Katakomben.“

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    Frisk sah Toriel dankend an, und ging mit ihr mit. Das jemand sich um sie sorgte, wärmte ihr Herz, auch wenn sie sich erst seit gerade eben kannten.
    Frisk sah Toriel dankend an, und ging mit ihr mit. Das jemand sich um sie sorgte, wärmte ihr Herz, auch wenn sie sich erst seit gerade eben kannten. „Hier in den Ruinen gibt es viele Puzzles und Rätzel, und ich werde dir helfen, sie zu lösen.“ Toriel und Frisk gingen weiter in den nächsten Raum mit drei Hebeln. Ein Fluss führte durch die Katakomben. Frisk ging zu dem ersten Hebel wo eine Notiz daneben stand: 'Bitte drücke diesen Schalter. -Toriel'. Das brachte Frisk zum Lächeln. Sie ging weiter, wo zwei Hebel waren und eine weitere Notiz: 'Bitte drücke auch diesen Schalter. -Toriel', was sie auch tat. „Perfekt! Ich bin stolz auf dich, mein Kind!“

    Frisk wahr fasziniert darüber, dass man Monster so schnell stolz machen konnte. Sie gingen weiter, wo Toriel Frisk bei jedem Rätsel half, und bei einem sie sogar durchführte und sie dabei an die Hand nahm. „Das hier, ist eine Trainings-Atrappe. Hier kannst du üben dich mit Monstern anzufreunden, und sie nicht zu bekämpfen! Probier es aus, ich warte auf dich.“ Frisk ging auf die Attrappe zu bis sie davor stand. Ein Kampf begang. Frisk fing an mit der Attrappe zu reden: „Also...Hallo. Ich möchte niemanden verletzen, und so auch nicht dich, obwohl du nur eine Attrappe bist.“ Die Attrappe schien von diesen Worten fast um zufallen, aber nur fast. Toriel schien stolz auf Frisk. „Gut gemacht! Ich bin sehr stolz auf dich! Komm mit!“. Im nächsten Raum wurde Toriel ernst: „ich muss dich nun um etwas Schwieriges bitten. Ich möchte dass du bis ans Ende dieses Raumes alleine gehst. Vergib mir dafür.“, sagte sie, und verschwand. Frisk war erst verwirrt, ging aber sofort los da sie Entschlossenheit besaß. Als sie am Ende angekommen war kam Toriel hinter einer Säule hervor. „Keine Angst mein Kind! Ich hab dich nicht verlassen. Ich war die ganze Zeit hinter dieser Säule!“. Frisk sah sie erleichtert an. „Jedoch.. Es gab einen bestimmten Grund warum ich dich das machen lassen habe. Um deine Unabhängigkeit zu testen. Ich muss nähmlich für eine Weile fort da ich was erledigen muss. Sei ein braves Kind und bleib hier, ich hab eine Idee! Ich gebe dir ein Handy, so kannst du mich immer erreichen wenn du das willst!“. Frisk nahm das Telefon entgegen und lächelte Toriel an. Kurz darauf war sie auch schon weg. Frisk ging weiter, und wurde auch schon angerufen: ring ring! „Hey, ich bin es Toriel! Du hast den Raum doch nicht verlassen oder?“ click.

    »N-nein?« Frisk kichere und ging weiter als sie auf ein Monster namens Froggit traf. „Quack, Quack. Mensch ich bitte dich, wenn du mit einem Monster kämpfst, nutze ein wenig Gnade.“ Frisk nickte. Der Frosch schien erleichtert. Als Frisk in einen Raum ging, sah sie eine Schale mit Monster-Bonbons darin. Dort war ein Schild mit der Aufschrift 'Nimm eins!'. Frisk nahm ein Bonbon. Doch.. Sie konnte dem Drang nicht widerstehen, sich noch eins zu nehmen. Und dann noch eins und... Oh je! Die ganzen Süßigkeiten verteilten sich auf dem Boden! Frisk zuckte zusammen. »U-upps« „Davon muss niemand erfahren“, beschloss sie vor Scham grinsend und lief schnell wieder heraus. Sie ging weiter, löste noch mehr Rätsel und verschonte Monster. Bis sie auf eines traf das sehr wie ein Geist aussah... Es tat so als würde es schlafen, in dem es permanent 'Z' sagte. Frisk versuchte es zu bewegen und löste somit einen Kampf aus. Hier kam Napstablook! Er sah traurig aus, also fing sie an ihn aufzumuntern, und als er dann seinen Zylinder zeigte, flirtete sie sogar regelrecht mit ihm. Das ging sehr gut, und dem Geist ging es besser. „Eigentlich bin ich hier um niemanden zu sehen doch heute hab ich jemand nettes getroffen!“, sagte er. Als Frisk nach weiteren Kämpfen und Rätseln endlich bei Toriels Haus ankam, war sie erfüllt von Entschlossenheit, auch wenn alle zu verschonen ihr ein paar Blutstropfen gekostet haben, das war es definitiv Wert. Sie ging weiter wo Toriel schon auf sie zu kam.

    „Oh je! Armes Kind ich hätte sie nicht so lange alleine lassen sollen!“ in dem Moment als Toriel anrufen wollte, bemerkte sie Frisk. „Mein Kind! Wie bist du hier hergekommen?“ sie ging zu ihr hin. „Es war unverantwortlich dich so lange alleine zu lassen, lass mich dich heilen!“ Wieder durchfuhr das Mädchen das angenehme Gefühl der Heilung. Toriel ging weiter und Frisk folgte ihr ins Haus hinein.

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    „Riechst du das? Überraschung! Eine Buttercreme-Zimt-Torte!“ Frisk sah Toriel begeistert an. „Und ich hab noch was für dich“, sagte Toriel u
    „Riechst du das? Überraschung! Eine Buttercreme-Zimt-Torte!“ Frisk sah Toriel begeistert an. „Und ich hab noch was für dich“, sagte Toriel und ging in den Gang nach rechts. Dort war ein Raum. „Dein eigenens Zimmer!“ ich hoffe es gefällt dir.“, sagte sie liebevoll und strich Frisk durch die Haare, die sie dankend an sah. „Huch, brennt was an? Ähm fühl dich ganz wie Zuhause!“. Toriel verschwand in der Küche, und Frisk hatte Zeit sich ihr Zimmer genau anzuschauen. Dort war ein Bett, Spielsachen, -die sie jedoch recht wenig interessierten- eine Kommode mit einem Bilderrahmen darauf und ein paar Kinderschuhen und eine Lampe. Frisk legte sich ins Bett, um es auszuprobieren. Es war recht bequem... Ja sogar so bequem dass sie sofort darauf einschlief. Der Tag war schließlich sehr anstrengend gewesen. Als sie aufwachte fand sie das Zimmer dunkel vor. Vor ihr, lag ein Teller, mit einem großen Stück Buttercreme-Zimt-Torte darauf, und sie schielt das Licht an. Frisk freute sich sehr über den Kuchen, entschied sich aber ihn für einen besonderen Anlass aufzuheben und steckte das Stück ein. Das Mädchen ging aus ihrem Zimmer und nahm sich vor, sich erst mal das Haus anzuschauen. Neben ihrem Zimmer war ein weiterer Raum, in den sie hinein ging. Das schien Toriels Zimmer zu sein. Dort stand ein Schreibtisch, mit ihrem Tagebuch darauf das offen aufgeklappt lag, ein Bett, ein Schrank und eine Schublade. So neugierig wie Frisk war, warf sie einen Blick in Toriels Tagebuch, wo sie die rot eingekreiste Passage las: 'Warum wollte das Skellet einen Freund? Weil es sich BEINSAM fühlte!'. Das brachte Frisk zum Lachen. Sie liebte es, wenn Leute ihr Witze erzählten. Der Rest waren alles Witze, ähnlichen Kalibers. Frisk ging zur Schublade wo sie hineinspickte. Skandalös! Es war Toriels Socken-Schublade. Dann war da noch der Mülleimer. Als sie hinein schaute drehte sich ihr der Magen herum: Es war ein Eimer voller Schnecken! Angewidert verließ sie das Zimmer wo sie zum nächsten ging. 'Raum unter Renovation!', stand auf dem Schild weshalb Frisk dort nicht hinein ging.

    Sie ging in den anderen Flur der direkt zu Toriels Wohnzimmer führte. Dort saß das Ziegenmonster, und las aufmerksam ein Buch. Frisk sah sich das Bücherregal an wo ein paar interessante Bücher über Monster drin waren. In dem Wohnzimmer befand sich außerdem ein Kamin, Werkzeuge, und ein Esstisch. Das Mädchen ging in die Küche. Und sah in den Kühlschrank. Dort waren Markenriegel, die sie wiedererkannte... Ein Ofen, eine Spüle, mit einem Büschel weißem Fell darin, - Was logisch erschien, da Toriels Fell auch weiß war - und eine Torte, die Frisk jedoch viel zu sehr beeindruckte um sie zu essen. Sie ging zurück ins Wohnzimmer, jedoch..fehlte ihr etwas.. Sie ging zu Toriel, die im Sessel saß. „Oh schon wach wie ich sehe?“, lächelte sie. „Hey, ich wollte dir nur mal sagen wie froh ich ich bin jemanden hier zu haben!“. „Mami? Darf ich dich was fragen?“ - „Was ist es mein Kind?“ „Wie kann ich die Ruinen verlassen?“ - „Wie bitte? Du willst... Ähm aber das ist jetzt dein Zuhause! Wie wäre es denn mit einem interessanten Fakt über Schnecken?“, sagte sie um abzulenken, „Wusstest du dass Schnecken-...“ Frisk unterbrach sie mit einem Kopfschütteln. „Wie kann ich die Ruinen verlassen, Toriel?“ wiederholte Frisk. „Ich muss was erledigen“, sagte Toriel und ging weg. Frisk folgte ihr. Toriel schien in dem Weg verschwunden zu sein, der scheinbar in den Keller führte. Das Mädchen ging die Treppen runter und den weg entlang, bis sie wieder auf Toriel traf.

    „Du möchtest die Ruinen verlassen, huh? Vor uns liegt der Ausgang. Ich werde gehen und ihn zerstören, sei ein braves Kind und gehe nach oben.“, sagte Toriel und ging weiter. Frisk dachte nicht daran und folgte ihr erneut. „Du naives Kind! Wenn du die Ruinen verlässt, sie... ASGORE wird dich töten! Ich musste es wieder und wieder mitansehen. Sie kommen. Sie gehen. ...sie sterben. Ich versuche dich nur zu beschützen, verstehst du nicht? Geh nach oben!“ Doch Frisk ließ sich nicht beirren. „Versuch nicht mich zu stoppen! Das ist deine letzte Warnung!“ Frisk folgte ihr weiterhin, bis sie vor einem großen Tor standen. „Du willst so unbedingt gehen? Hmpf... Du bist genau wie die anderen. Wenn du weg willst musst du dich beweisen! Beweise mir, dass du stark genug bist, um zu überleben!“ Alle Lichter gingen aus. Es war totenstill. Der Kampf begann. Toriel fing an Frisk mit Feuerbällen zu attackieren. Das Mädchen wich so gut aus wie es ging, jedoch wurde sie von einigen getroffen. Doch Frisk weigerte sich strikt daran, Toriel zu verletzen. Immer mehr HP wurden ihr während Toriels angriffen abgezogen. Doch Frisk hörte nicht auf Toriel zu verschonen, sie blieb standhaft. Immer wieder sagte Toriel ihr sie solle entweder kämpfen oder fliehen. Frisk weigerte sich. Toriel fragte, was sie damit bewirken wolle. Irgendwann hatte Frisk nur noch 2 HP. Toriel konnte nicht anders. Sie konnte Frisk nicht töten. Ihre Feuerbälle ließen immer mehr nach, und streiften Frisk nicht einmal mehr. „Bitte geh nach oben... Ich weiß dass wir hier zusammen ein schönes Leben führen können! Bitte... Wir haben nicht viel aber...“ mit jedem Wort wurde Toriel trauriger. „Ich bitte dich, mein Kind... Warum machst du es mir so schwer?“ Frisk schüttelte weiterhin den Kopf, weigerte sich zu kämpfen. „Lächerlich nicht wahr? Haha.. Ich kann nicht mal ein einziges Kind beschützen...“ Frisk sah ihr in die Augen. „Nein ich verstehe!“, sagte Toriel plötzlich. „Du wärst nur unglücklich, eingesperrt in den Ruinen! Zugegeben.. Sie werden schnell eng wenn man lange hier bleibt..“ sie seufzte tief. „Wenn du die Ruinen wahrlich verlassen möchtest... Werde ich dich nicht aufhalten.“ Toriel umarmte Frisk ganz fest und flüsterte: „Nur wenn du gehst... Komm bitte nicht zurück!“ Beiden liefen Tränen über die Wangen, als der Schmerz des Abschieds sie packte. „Tschüss Ziegenmami“, sagte Frisk zum Abschluss, und die beiden ließen sich los. „Auf Wiedersehen, mein Kind.“ Toriel ging ein paar Schritte zurück, und drehte sich noch einmal traurig um, als sie im dunklen Gang der Ruinen verschwand. Frisk nahm tief Luft. „Ich habe mich entschlossen.“ Sie ballte ihre Hände entschlossen zusammen, ging den vor ihr liegenden Gang entlang bis zu einem großen Tor, dass sie nun endlich durchquerte. Vor ihr lag der Weg zu einer anderen Welt.

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    Frisk öffnete die Tür. Frischer, kühler Wind kam ihr entgegen, und es entfaltete sich eine weiße Schneewelt. Ein schmaler Trampelpfad lag vor ihr,
    Frisk öffnete die Tür. Frischer, kühler Wind kam ihr entgegen, und es entfaltete sich eine weiße Schneewelt. Ein schmaler Trampelpfad lag vor ihr, und sie lief den Pfad entlang. Es war kalt außerhalb der Ruinen. Frisk ging weiter und hatte dieses unangenehme Gefühl, beobachtet zu werden im Rücken. »Folgt mir jemand?«, dachte sie. Doch sie entdeckte niemand als sie sich umdrehte. »Bestimmt nur Einbildung«. Sie ging weiter und blieb am Rande einer Brücke stehen. Frisk fühlte sich immer unwohler. Plötzlich spürte sie warmen Atem im Nacken und schluckte. Sie traute sich nicht sich umzudrehen und bewegte sich nicht. „M e n s c h“, flüsterte eine ihr unbekannte Stimme. „W e i ß t d u d e n n n i c h t w i e m a n e i n e n n e u e n F r e u n d b e g r ü ß t? D r e h e d i c h u m u n d s c h ü t t e l e m e i n e H a n d.“ Frisk schluckte erneut und hatte ein ängstliches Kribbeln im Magen. Sie drehte sich langsam um und... Konnte nur eine Schattengestalt erkennen die ihr die Hand reichte. Zögernd nahm sie die Hand an doch ... Das einzige was passierte war, dass sie ein Furzgeräusch hörte. Ja, ein Furzgeräusch. Es war tatsächlich ein Furzkissen, was die Gestalt in der Hand hatte. Nun konnte Frisk das Monster auch sehr viel besser erkennen. Es war ein Skelett, ungefähr so groß wie sie, blaue Jacke, schwarze Jogginghose, pinke Pantoffeln, und ein freches Grinsen. Das Mädchen wusste nicht wieso, aber das Skelett kam ihr wirklich sehr sympathisch vor.

    „Hehe, der alte Furzkissen-in-der-Hand-Trick! Der ist IMMER witzig“, amüsierte sich das Skelett. „Ich bin Sans. Sans das Skelett. Freut mich dich kennenzulernen. Du.. bist ein Mensch nicht wahr? Naja eigentlich sollte ich Menschen fangen, aber ich hab nicht wirklich Lust irgendwen einzufangen. Doch mein Bruder Papyrus, der ist ein Menschenjagt-Fanatiker!“ Frisk sah ihn nur schief an. „Naja, geh erst mal durch dieses Gitter-Dings. Ja, geh einfach durch, mein Bruder hat die Stäbe zu breit gebaut um irgendwen zu stoppen.“, grinste er. Frisk ging durch die Stäbe durch, die tatsächlich zu breit waren. „Schnell versteck dich einfach hinter dieser praktisch geformten Lampe da!“ Frisk ging hinter die Lampe, die wirklich perfekt an ihre Form angepasst war. Was für ein Zufall... Plötzlich kam ein großes, witzig angezogenes Skellet. »Ist das sein Bruder?«, dachte sich Frisk.

    „Was geht?“, sagte Sans gechillt.
    „SANS! WAS MACHST DU HIER? DU SOLLST DOCH MENSCHEN FANGEN, WEISST DU NICHT MEHR! WAS MACHST DU ÜBERHAUPT?“, rief das laute Skelett das anscheinend Papyrus hieß. „Ich schaue diese Lampe da an, ist echt cool ey. Willst du auch mal schauen?“ „DAFÜR HABE ICH KEINE ZEIT! ICH MUSS DOCH EINEN MENSCHEN FANGEN! DANN ERST WERDE ICH, DER GROSSARTIGE PAPYRUS, ENDLICH DAS BEKOMMEN WAS ICH VERDIENE! RESPEKT, ANERKENNUNG! ICH WERDE DER KÖNIGLICHEN GARDE BEITRETEN KÖNNEN!“ „Vielleicht hilft dir diese Lampe. “, antwortete Sans. „SANS HÖR AUF DU FAULKNOCHEN!“ „Hey ich leiste hier echt einen Knochenjob!“ „SANS! LASS DIESE WORTWITZE UND ZEIGE EIN WENIG MEHR ... RÜCKRAD! NYEH HEH HEH HEH HEH HEH!“, rief er und verschwand. „HEH!“, rief er noch kurz hinterher, verschwand dann aber wirklich. Frisk hielt es nicht mehr aus und lachte laut los. Es war so lustig. Sie konnte nicht aufhören zu lachen. „Dein Bruder ist die lustigste Person die ich je kennengelernt habe!“, rief sie und hielt sich den Bauch vor lachen als sie wieder hinter der Lampe hervor kam. „Oh ja. Ach ja und wenn du weiter gehst wirst du dir noch mehr meiner superlustigen Witze anhören müssen.“, sagte er und zwinkerte. Frisk kichere und wollte weiter gehen doch Sans hatte noch was zu sagen: „Und noch was, könntest du mir einen Gefallen tun? Mein Bruder hat noch nie einen Menschen gesehen, und dich zu sehen würde vielleicht seinen Tag retten. Also spiel einfach ein bisschen mit, ja? Keine Sorge, er ist nicht gefährlich, auch wenn er es versucht“, sagte er zwinkernd. Frisk nickte. „Danke! Wir sehen uns dann vorne!“, sagte Sans und verschwand in der entgegengesetzten Richtung. Frisk ging weiter und hielt an. Die Perfektheit der Lampe erfüllte sie noch immer mit Entschlossenheit, und sie hatte den Mut weiterzugehen.

    Fortsetzung folgt...

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Undertale Fanfiktion - Pacifist Run
Undertale Fanfiktion - Pacifist Run
Das ist eine Fanfiktion über das wunderschöne Spiel Undertale. Es geht um die Hauptstory, jedoch habe ich einige Sachen verändert und es sind nicht genau die selben Dialoge, aber von allem her ist es ähnlich.
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2017-09-07
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