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Smaragdsees Geschichte

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2 Kapitel - 656 Wörter - Erstellt von: Kristallluchs - Aktualisiert am: 2017-09-11 - Entwickelt am: - 45 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Smaragdsee ist eine junge Kriegerin des Seeclans. Doch eines Tages trifft sie in ihrem Territorium einen mysteriösen Kater, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Er verschwindet jedoch gleich wieder und sie folgt seiner Aufforderung sich am See mit ihm zu treffen. Die Kätzin fasst sich ein Herz und trifft sich mit ihm, um endlich zu erfahren wer er ist. Ob er sich gleich wieder von ihr verabschiedet, auch etwas für sie empfindet oder sie ausnutzt?

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    Prolog

    „Silberfell.“, stellte eine eiskalte Stimme fest. „Wurde aber auch Zeit.“ Silberfell neigte den Kopf vor der Stimme und miaute nervös, mit einer leichten Spur Angst in der Stimme: „Tut mir leid, ich konnte nicht früher raus.“ Leicht widerwillig fügte sie hinzu: „Verzeih mir bitte.“ Ihr Gegenüber knurrte bedrohlich und schlug ihr mit ausgefahrenen Krallen heftig ins Gesicht. Sie wimmerte leise, war es aber schon gewöhnt. Nun blitzte der Mond hinter einer Wolke hervor und man konnte einen muskulösen Kater sehen der über einer silbernen Kätzin aufragte. Silberfell duckte sich zitternd am Boden und hatte den Blick gen Boden gerichtet. Blut floss aus den Krallenspuren und lief ihr Gesicht hinunter. Rings herum saßen mehrere Katzen und schauten zu. „Du hast mich in letzter Zeit oft enttäuscht“, fügte er zu seinem Hieb hinzu. „Also sag mir doch bitte noch einmal, was alles so beeindruckend ist. An mir…….an meiner Gruppe……..“ Mit einem Belustigtem Ausdruck im Gesicht schaute er Silberfell an. Sie schluckte mutig. "Er erwartet das ich mich demütige, aber er bekommt was er verdient!", dachte sie hasserfüllt. „Deine Augen sind wie Sterne…..“ Ihre Stimme verklang langsam und ein leichtes Grinsen breitete sich in ihrem Gesicht aus. Der Kater schaute sie verständnislos an. „Und weiter?“ „Ich war noch gar nicht fertig. Ich meinte nämlich“, einmal dachte die Kätzin noch nach, ob sie es wirklich tun sollte. Entschlossen schaute sie ihn direkt an und nahm eine stolze Haltung ein. Mehrere Katzen knurrten missbilligend. „ Ich meinte: Deine Augen sind wie Sterne…..aber nicht weil sie so schön sind-Nein!- Sondern weil sie so weit auseinander sind!“ Wohl wissend was gleich passieren würde schaute sie ihn trotzdem gehässig an. „Ich hasse dich.“ Er stürzte sich mit einem Knurren auf sie, fuhr mit seinen Krallen ihren Rücken, ihre Flanke entlang, über ihre Schnauze und verbiss sich in ihren Ohren, bis er schließlich sich nicht mehr beherrschen konnte und ihre Kehle zerfetzte. Die wenigen Katzen, die gekichert hatten, hörten sofort auf und duckten sich unterwürfig. Alle Blicke richteten sich auf Silberfell, der Kätzin die sich endlich widersetzt hatte, ihren verächtlichen Blick hatte ihre Leiche immer noch im Gesicht, für immer. Und die letzten Worte, schienen auf der Lichtung widerzuhallen: „Ich hasse dich…..hasse dich…….hasse dich……“

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    Kapitel 1

    Smaragdsees Sicht

    Still saß er am See. Seine eisblauen Augen erfassten mich und ein zufriedenes Lächeln breitete sich in seinem Gesicht aus. „Du bist gekommen.“, stellte er mit einem kühlen Unterton in der Stimme fest. Seine Worte erfrischten wie ein Eishauch und doch erschauderte ich leicht. Er machte eine kleine Geste mit seinem Schweif und bedeutete mir somit, mich zu ihm zu setzen. Wachsam tat ich ihm den Gefallen. Lange Zeit schaute ich nur aufs Wasser und wusste nicht so recht wie ich anfangen sollte.

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